72 Jahre

Aufarbeitung und Schlußfolgerungen

Re: 72 Jahre

Beitragvon pentium » 16. Oktober 2021, 09:13

Murmeltiertag? Was hatten wir schon...den Schießbefehl...die Wende 89...die Grenzöffnung...und jetzt die Internierungslager...Alles wurde schon mal im Forum abgehandelt.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 16. Oktober 2021, 09:15

pentium hat geschrieben:Murmeltiertag? Was hatten wir schon...den Schießbefehl...die Wende 89...die Grenzöffnung...und jetzt die Internierungslager...Alles wurde schon mal im Forum abgehandelt.


Stimmt. Aber ohne Lernerfolg, wie man sieht. [angst]
AZ
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Re: 72 Jahre

Beitragvon pentium » 16. Oktober 2021, 09:17

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Murmeltiertag? Was hatten wir schon...den Schießbefehl...die Wende 89...die Grenzöffnung...und jetzt die Internierungslager...Alles wurde schon mal im Forum abgehandelt.


Stimmt. Aber ohne Lernerfolg, wie man sieht. [angst]
AZ


Ich vermute mal eher, hier wirft jemand ab und zu ein Stöckchen und lacht sich scheckig....
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 16. Oktober 2021, 09:19

AZ, verlorene Liebesmühe!
Bei ihm nehmen Verdrängung und Ignorieren pathologische Züge an.
Daher ist es sinnlos.
Alle in seiner Kategorie sind untherapierbar.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 16. Oktober 2021, 09:21

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Murmeltiertag? Was hatten wir schon...den Schießbefehl...die Wende 89...die Grenzöffnung...und jetzt die Internierungslager...Alles wurde schon mal im Forum abgehandelt.


Stimmt. Aber ohne Lernerfolg, wie man sieht. [angst]
AZ


Ich vermute mal eher, hier wirft jemand ab und zu ein Stöckchen und lacht sich scheckig....


Egal. Ich hab auch etwas Freude dran. [grins]
AZ
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Ari@D187 » 16. Oktober 2021, 11:51

pentium hat geschrieben:Murmeltiertag? Was hatten wir schon...den Schießbefehl...die Wende 89...die Grenzöffnung...und jetzt die Internierungslager...Alles wurde schon mal im Forum abgehandelt.

Auf jeden Fall ganz großes Kino, bei dem persönliche Befindlichkeiten im Vordergrund zu stehen scheinen.

Ari
Si vis pacem, para bellum.
Alles wird gut!
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 16. Oktober 2021, 13:27

Wo, Ari, stehen denn persönliche Befindlichkeiten im Vordergrund?
Wir können doch aber so dreiste Lügen und Verfälschungen der Wendepolitik nicht stehen lassen.
Lies doch nochmal, was Beethoven wider besserem Wissen behauptet. Die ganze habhafte Opposition ist seit spätestens 7. Oktober 1989 eingebuchtet worden und auch tausende Demonstranten. Und er behauptet, Krenz und Konsorten hätten nie einen einzigen Oppositionellen eingesperrt?
Der Beethoven soll sich schämen, so dreist Lügen vorzutragen.
Und die werde ich immer bekämpfen. Das hat zumindest bei mir nichts mit persönlichen Befindlichkeiten zu tun.

Genauso zur größten Demo in Leipzig: Es stand bis abends hart auf der Kippe, ob Schüsse fallen, ob Peking 2.0 folgen wird. Zu verdanken haben wir den friedlichen Ausgang nur den Männern um Kurt Masur. Ohne deren Wirken, wäre niemals ein Krenz eingeknickt. Weshalb waren denn Beethovens Fallschirmjäger in Leipziger Nebenstraßen, wenn Berlin eine friedliche Lösung immer schon wollte? Beethoven lügt hier altbewährt und klassenkämpferisch, als gäbe es kein Morgen.
Ich finde es widerlich.

Gruß Volker
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Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 16. Oktober 2021, 14:16

Ari denkt bestimmt, daß vieles übertrieben ist.
Dabei wars noch schlimmer.

AZ
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Re: 72 Jahre

Beitragvon steffen52 » 16. Oktober 2021, 15:11

augenzeuge hat geschrieben:Ari denkt bestimmt, daß vieles übertrieben ist.
Dabei wars noch schlimmer.

AZ

Da hast Du recht und das begreifen einige User nicht. Aber das es User gibt welche eine andere Meinung haben, das muss man halt auch akzeptieren, auch wenn ich und andere User es nicht verstehen! Ist aber bei jeden
Thema so. Da kann man was dagegen schreiben oder es lassen. Aber siehst es doch bei mir, da gibt es halt einen ganz besonderen User der verträgt keine andere Meinung( obwohl er ein Sprücheklopfer für
Meinungsfreiheit ist). [frown]
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Olaf Sch. » 16. Oktober 2021, 15:51

Wenn Meinungen allerdings Fakten widersprechen, was dann? Wenn dann noch die Unwissenheit auch noch selbst in die Waagschale geworfen wird?
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Re: 72 Jahre

Beitragvon steffen52 » 16. Oktober 2021, 16:01

AkkuGK1 hat geschrieben:Wenn Meinungen allerdings Fakten widersprechen, was dann? Wenn dann noch die Unwissenheit auch noch selbst in die Waagschale geworfen wird?

Ja das schreibe mal den User aus Niedersachsen, dann bist Du nicht mehr sein Forenfreund. [wink] Unwissenheit, die hat er schon lange. Ein Beitrag mal von ihm persönlich, null. Nur Links einstellen und einen letzten
dussligen Satz darunter stellen. Prima, er ist schon ein Experte halt nur in einem Fach mehr nicht. [frown]
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 16. Oktober 2021, 17:27

Na Steffen 52, einen dusseligen Satz lese ich unter fast jedem Deiner Beiträge.
Habe mich bisher aber nicht drüber beschwert. Dein Gezeter ist auch inflationär eingesetzt.

Gruß Volker
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Re: 72 Jahre

Beitragvon steffen52 » 16. Oktober 2021, 18:17

Volker Zottmann hat geschrieben:Na Steffen 52, einen dusseligen Satz lese ich unter fast jedem Deiner Beiträge.
Habe mich bisher aber nicht drüber beschwert. Dein Gezeter ist auch inflationär eingesetzt.

Gruß Volker

Freue mich das Du nur meine( Deine Aussage) dussligen Sätze ließt. Die oberdussligen Sätze vom dem User aus Niedersachsen überließt Du ja gerne, ist ja auch Dein Forenfreund. Dazu noch einmal das Du es begreifst:" Wer so einen Freund hat braucht
keine Feinde". [laugh]
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Beethoven » 17. Oktober 2021, 09:57

Volker Zottmann hat geschrieben:Lies doch nochmal, was Beethoven wider besserem Wissen behauptet. Die ganze habhafte Opposition ist seit spätestens 7. Oktober 1989 eingebuchtet worden und auch tausende Demonstranten. Und er behauptet, Krenz und Konsorten hätten nie einen einzigen Oppositionellen eingesperrt?
Der Beethoven soll sich schämen, so dreist Lügen vorzutragen.
...

Genauso zur größten Demo in Leipzig: Es stand bis abends hart auf der Kippe, ob Schüsse fallen, ob Peking 2.0 folgen wird. Zu verdanken haben wir den friedlichen Ausgang nur den Männern um Kurt Masur. Ohne deren Wirken, wäre niemals ein Krenz eingeknickt. Weshalb waren denn Beethovens Fallschirmjäger in Leipziger Nebenstraßen, wenn Berlin eine friedliche Lösung immer schon wollte? Beethoven lügt hier altbewährt und klassenkämpferisch, als gäbe es kein Morgen.
Ich finde es widerlich.

Gruß Volker


Ha Volker, zeig mal wo ich der Gleichen geschrieben habe, dass Oppositionelle, nicht eingesperrt wurden? Mich beschleicht ein bisschen der Gedanke, dass Du hier bewusste Lügen verbreitest. [hallo]

Und ich kann Dir verbrieft sagen, dass die Fallschirmjägertruppe der NVA in jener Zeit in Leipzig, die Kaserne, in der sie untergebracht waren, nicht verlassen haben, außer bei der Rückverlegung nach Lehnin. Somit konnten sie gar nicht, in einer Nebenstraße stehen um gegen das Volk vorzugehen. Ist das nun wiederum eine Lüge von Dir oder Dein Wunschdenken?

Du lügst auch in dem Punkt, dass irgend etwas auf der Kippe gestanden haben soll. Grober Unsinn weil, genau das Gegenteil war befohlen und zwar auf schriftlichen Befehl des Herrn Krenz.
Ist natürlich an Dir vorbei gegangen, weil man Bürger Zottmann darüber nicht in Echtzeit informiert hat. Dafür kann ich mich, obwohl nicht schuldig, bei Dir nur entschuldigen. [laugh]

Es ist doch höchst eigenartig, dass man einem User als "Lügner" bezeichnet und im selbem Atemzug selber der Wahrheit nicht die Ehre gibt - nein - ganz im Gegenteil.
Werter Herr Zottmann, immer getreu dem Gedanken - "Was ich selber denk und tu, traue ich auch anderen zu." Also, puller Dich nicht ein und versuche auch nur ein bisschen Selbstreflektion zu üben. Stünde Dir ganz sicher gut zu Gesicht. [grins]

Und vor allem mach Dir bitte um mich keine Sorgen. Ich komme mit meiner Einstellung zu politischen Fragen aus damaliger Zeit und auch heute, wunderbar zu recht.
Wenn Du armer Mensch mich nicht hättest, hättest Du doch kaum einen Menschen, dem Du Deinen dümmlichen Hass angedeihen lassen könntest.
Mach weiter, ich bin immer sehr erfreut von Dir zu lesen.

Freundlichst

Nun ja,
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.
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Re: 72 Jahre

Beitragvon ratata » 17. Oktober 2021, 10:04

Fast 11/2 Jahre später bin ich nach der Gründung der DDR in einer 1000 Seelen Gemeinde geboren . Eine Hebamme damalige Ortskrankenschwester mit Häubchen und Tracht brachte mich zur Welt .Getauft wurde ich auch von meinen Pfarrer, der mich sogar noch konformierte . Damals gab es schon einige jugendliche im Dorf , die verbreiteten , wer konformiert wird der bekommt mal keine Lehrstelle . Das politische Leben in der dortigen Gegend war eigentlich Nebensache . Bis ich dann 1965 in die Kreisstadt in die 9-10 Klasse wechselte . Hier gab es die FDJ , die GST auch Lehrer mit anderen Ansichten , Klassenkameraden aus anderen Dörfern die eine andere Überzeugung von zu Hause mitbrachten , lernte ich kennen . Dann als ich in der Lehrausbildung in einem großen Werk mit gesellen zusammen arbeitete , lernte ich Kriegsverwundete die in Stalingrad , in Russland , auf Kriegsschiffen dienten ,kennen . Damals waren dies Kollegen so ende Anfang 40 . Eigentlich gab es keinen Tag , wo die sich nicht einmal über ihre Kriegserlebnisse unterhielten . Noch nicht mal der Meister der Abteilung war von dieser DDR begeistert . Der 8 August 61 , der hat denen ganz schön mitgenommen . Weil immer noch Kollegen die Nachricht mitbrachten , wer vom Dorf abgehauen ist .
68 Einmarsch in die CSSR. Da wurde die Arbeit in der Mittagszeit niedergelegt . Gruppenwiese wurde diskutiert . Dann kam der Aufruf , sofort die Arbeit wieder aufnehmen , keine Gruppenbildung .
Kann man so etwas vergessen ,
Aus heutiger Sicht , gab es enorme Unterschiede zwischen dem Leben auf dem Dorfe und das Leben in der Stadt . Unterschiede gab es auch diesbezüglich in der politischen Überzeugung der damals bestimmenden Mächtigen vom Staat eingesetzten Vertreter des Volkes [flash] .
Wo die Partei das Sagen hatte , da wurde auch anders gehandelt . Mfg ratata
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Interessierter » 17. Oktober 2021, 10:19

Zitat Beethoven:
Und ich kann Dir verbrieft sagen, dass die Fallschirmjägertruppe der NVA in jener Zeit in Leipzig, die Kaserne, in der sie untergebracht waren, nicht verlassen haben, außer bei der Rückverlegung nach Lehnin. Somit konnten sie gar nicht, in einer Nebenstraße stehen um gegen das Volk vorzugehen. Ist das nun wiederum eine Lüge von Dir oder Dein Wunschdenken?


Wenn die Truppe von Lehnin in eine Kaserne nach Leipzig verlegt wurde, dann lag sie sehr wohl einsatzbereit in einer Nebenstraße von Leipzig. Daher ist es ein völlig unsinniger Versuch von dir, dem Volker Lüge oder Wunschdenken unterstellen zu wollen.
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Re: 72 Jahre

Beitragvon ratata » 17. Oktober 2021, 10:40

Beethoven hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Lies doch nochmal, was Beethoven wider besserem Wissen behauptet. Die ganze habhafte Opposition ist seit spätestens 7. Oktober 1989 eingebuchtet worden und auch tausende Demonstranten. Und er behauptet, Krenz und Konsorten hätten nie einen einzigen Oppositionellen eingesperrt?
Der Beethoven soll sich schämen, so dreist Lügen vorzutragen.
...

Genauso zur größten Demo in Leipzig: Es stand bis abends hart auf der Kippe, ob Schüsse fallen, ob Peking 2.0 folgen wird. Zu verdanken haben wir den friedlichen Ausgang nur den Männern um Kurt Masur. Ohne deren Wirken, wäre niemals ein Krenz eingeknickt. Weshalb waren denn Beethovens Fallschirmjäger in Leipziger Nebenstraßen, wenn Berlin eine friedliche Lösung immer schon wollte? Beethoven lügt hier altbewährt und klassenkämpferisch, als gäbe es kein Morgen.
Ich finde es widerlich.

Gruß Volker


Ha Volker, zeig mal wo ich der Gleichen geschrieben habe, dass Oppositionelle, nicht eingesperrt wurden? Mich beschleicht ein bisschen der Gedanke, dass Du hier bewusste Lügen verbreitest. [hallo]

Und ich kann Dir verbrieft sagen, dass die Fallschirmjägertruppe der NVA in jener Zeit in Leipzig, die Kaserne, in der sie untergebracht waren, nicht verlassen haben, außer bei der Rückverlegung nach Lehnin. Somit konnten sie gar nicht, in einer Nebenstraße stehen um gegen das Volk vorzugehen. Ist das nun wiederum eine Lüge von Dir oder Dein Wunschdenken?

Du lügst auch in dem Punkt, dass irgend etwas auf der Kippe gestanden haben soll. Grober Unsinn weil, genau das Gegenteil war befohlen und zwar auf schriftlichen Befehl des Herrn Krenz.
Ist natürlich an Dir vorbei gegangen, weil man Bürger Zottmann darüber nicht in Echtzeit informiert hat. Dafür kann ich mich, obwohl nicht schuldig, bei Dir nur entschuldigen. [laugh]

Es ist doch höchst eigenartig, dass man einem User als "Lügner" bezeichnet und im selbem Atemzug selber der Wahrheit nicht die Ehre gibt - nein - ganz im Gegenteil.
Werter Herr Zottmann, immer getreu dem Gedanken - "Was ich selber denk und tu, traue ich auch anderen zu." Also, puller Dich nicht ein und versuche auch nur ein bisschen Selbstreflektion zu üben. Stünde Dir ganz sicher gut zu Gesicht. [grins]

Und vor allem mach Dir bitte um mich keine Sorgen. Ich komme mit meiner Einstellung zu politischen Fragen aus damaliger Zeit und auch heute, wunderbar zu recht.
Wenn Du armer Mensch mich nicht hättest, hättest Du doch kaum einen Menschen, dem Du Deinen dümmlichen Hass angedeihen lassen könntest.
Mach weiter, ich bin immer sehr erfreut von Dir zu lesen.

Freundlichst

Nun ja,

Beethoven , mal ganz ehrlich , was du von Überzeugung aus der DDR behalten hast , das ist enorm . Mal eine Info von mir . Meine frühere Tätigkeit in einem Bergbaubetrieb als Meister , lies mir alle Wege offen ,guten Kontakt mit allen höheren Vorgesetzten zu handhaben . Da ich aber kein Genosse war . Waren mir die Parteiversammlungen passe . Das betriebliche Gesamtgeschehen konnte nicht verheimlicht werden . Jede Abteilung hatte einen eigen PKW -mit samt eines Fahrers . Da nun die meisten hunderte beschäftigte vom hiesigen Dorf kamen , war es üblich die neuesten Informationen über den Buschfunk zu vermitteln .
Es blieb auch damals zur Wende nichts geheim . Als in Magdeburg vor dem 7 Oktober eine große Demo vor dem Dom und im Dom stattfand . Da wurden am Vormittag bei uns im Betrieb alle Kampfgruppenmitglieder zur Versammlung einberufen . Hier wurde der Marschbefehl für den Tag ausgegeben . Dazu zählte auch der Waffenempfang mit Munition sowie der Tagesbefehl . Auch wurde es den Kampfgruppenmitgliedern freigestellt an dem Befehl nicht Teilzunehmen . 1 Mitglied hat sich gemeldet und verließ die Versammlung .
2 Tage später wurde im Betrieb erzählt wie es denn in Magdeburg war , in Nebenstraße durften die Kampfgruppen auf LKW sitzend den Abend verbringen . Viele ging der Gedanke durch den Kopf , was mache ich nur ,wenn der Befehl zum Eingreifen , zum Schießen kommt . Da war es vielen ganz anders . Nach diesen Tagen war einigen klar, noch mal nehme ich nicht mehr an solcher Aktion teil . ratata

Da schreibst du uns hier solch einen Unsinn, schreibst als warst du bei der Heilsarmmee . Du warst doch bei der Elitetruppen der DDR . Da kamen doch nur die politisch Überzeugten hin .
Leider ist mir nicht bekannt , welche Tätigkeit du heute ausübst . Wenn ich schätze darf , Privatunternehmer oder Angestellter in einer staatlichen Stelle , denn dort hin ,sind die meisten deiner Gesinnung gelandet . MfG ratata
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 17. Oktober 2021, 10:45

Beethoven,
ob in Leipzig in einer Nebenstraße oder einer Kasernenanlage gewartet wurde, ist für mich unerheblich.

Nach Deinem neuerlichen Bekunden, frage ich mich, warum Deine Truppe denn nun überhaupt in Leipzig war und warum Kurt Masur überhaupt den Appell nach Berlin richtete?

Wir sollten Dich für den Friedensnobelpreis vorschlagen. [sick]

Volker
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 17. Oktober 2021, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2021, 10:49

Beethoven hat geschrieben:Und ich kann Dir verbrieft sagen, dass die Fallschirmjägertruppe der NVA in jener Zeit in Leipzig, die Kaserne, in der sie untergebracht waren, nicht verlassen haben, außer bei der Rückverlegung nach Lehnin. Somit konnten sie gar nicht, in einer Nebenstraße stehen um gegen das Volk vorzugehen. Ist das nun wiederum eine Lüge von Dir oder Dein Wunschdenken?


Ok, Beethoven, dann lass mich dazu aus dem „Befehl Nr. 9/89 ..... über Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung in Leipzig“ zitieren.

"Demnach waren „alle Maßnahmen vorzusehen, um geplante Demonstrationen im Entstehen zu verhindern“. Tags darauf fand eine Einweisung beim Chef des Hauptstabes des NVR, Fritz Streletz (geb. 1926) statt. In den Notizen des Stabschefs der Bezirksdirektion der Volkspolizei Leipzig zu dieser Einweisung finden sich folgende Aussagen: „Unter allen Umständen sollte verhindert werden, daß es zu Massendemonstrationen im Zentrum Leipzigs kommt. Neben den Kräften und Mitteln der DVP und des MfS sollten die Fallschirmjäger der NVA und die Spezialkräfte des MfS nach Leipzig verlegt werden und dort vorrangig für die Festnahme der Rädelsführer bzw. für den Einsatz zu besonderen Aufgaben vorbereitet werden.“ Dazu wurden allein 31 Hundertschaften der NVA für den Einsatz in Leipzig in Kasernen in Döbeln, Delitzsch, Eilenburg, Bad Düben und der Stadt selbst (unter anderem in der Kaserne des Artillerieregiments und in der Georg Schumann-Kaserne, die beide unmittelbar an Gohlis grenzten) verlegt. Die Leipziger Volkspolizei sollte die etwa 3.000 Soldaten mit Schlagstöcken ausstatten."


Zu den Umsetzungen:
In der NVA-Artilleriekaserne (der heutigen General-Olbricht-Kaserne) hatte die Fallschirmjägerkompanie des Luftsturmregiments 40 aus Lehnin im Bezirk Potsdam am Abend des 14. Oktober 1989 Quartier bezogen. (Quelle Hollitzer)
329 Fallschirmjäger waren unter strengster Geheimhaltung herangeführt worden und trainierten dort, angeleitet durch Antiterrorkräfte des MfS, am 15. und frühen 16. Oktober 1989 Taktiken und Techniken des Auflösens einer Demonstration.
Die militärischen und polizeilichen Kräfte wurden indes auch am 16. Oktober nicht mehr eingesetzt. An diesem Tag kamen 120.000 Demonstranten, nicht ahnend, dass auch sie – wie schon die 70.000 eine Woche zuvor – nur knapp der Gefahr einer „chinesischen Lösung“ entgingen. Am 23. Oktober wurde schließlich eine Rekordzahl von 300.000 Menschen gezählt, die auf dem Ring demonstrierten. Diese Teilnehmerzahlen waren sehr wichtig: Am 21. Oktober 1989 hatte der DDR Innenminister und Chef der Deutschen Volkspolizei, Friedrich Dickel (1913-1993), in einer Rede vor den Chefs der Bezirksbehörden der VP das Dilemma der Partei und Staatsführung geschildert: „Was sollen wir machen? Ich stelle mal diese rhetorische Frage. Sollen wir dazwischen gehen bei 20.000, 30.000, 40.000 Bürgern? Wissen Sie, was das bedeutet? Da können wir gleich SPW [Schützenpanzerwagen] oder Panzer einsetzen.“


Jeder Laie erkennt schnell, allein die Masse verhinderte durch ihre Anwesenheit ein schlimmes Vorgehen. Wären es weniger Menschen gewesen, wäre der Oktober ganz anders ausgegangen. Es stand auf Messers Schneide. Das sollte jedem klar sein. Eigentlich war das der Tag, wo die Zukunft der DDR besiegelt wurde.

AZ
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 17. Oktober 2021, 11:07

Ich danke Dir Jörg, das so eindrucksvoll hier dargestellt zu haben.
Bei allen kontroversen Diskussionen sollten wir künftig aber verbieten,
dass Menschen wie @Beethoven hier Lügen, Unwahrheiten und Verdrehungen, sowie Verharmlosungen zu diesem historischen Tag veröffentlichen.

Ich stelle mir vor, dass das Forum auch von jüngeren Jahrgängen gelesen wird. Was macht es für einen Eindruck, wenn sich da ein Fallschirmjäger-Kompaniechef heute als Friedensengel darstellt?

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: 72 Jahre

Beitragvon Kumpel » 17. Oktober 2021, 11:08

26 329 Fallschirmjäger waren unter strengster Geheimhaltung herangeführt ................


Hoppla , wenn das mal kein gefundenes Fressen für den Beethoven ist. [flash]
Kumpel
 

Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2021, 11:11

Kumpel hat geschrieben:
26 329 Fallschirmjäger waren unter strengster Geheimhaltung herangeführt ................


Hoppla , wenn das mal kein gefundenes Fressen für den Beethoven ist. [flash]


Sorry, Fehler: 329 ist korrekt . Die ersten Zahlen beziehen sich auf die Quellenseite. [blush]

Das reiche ich als Entschuldigung und Erklärung noch nach:
https://youtu.be/9AF8f7sGUI0?t=1151
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Kumpel » 17. Oktober 2021, 11:16

Im Grunde genommen war bereits die militärischen Planungsspiele als Reaktion auf die Demonstrationen ein Verbrechen und zeigten deutlich wie weit weg die Führungsriege der DDR von der Bevölkerung war.
Hätte es klare Befehle gegeben wären die auch losmarschiert. Der Umstand dass sich die Führung eher weg duckte und keiner so richtig Verantwortung übernehmen wollte hat wohl eher eine direkte Konfrontation verhindert.
Kumpel
 

Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2021, 11:19

Kumpel hat geschrieben:Im Grunde genommen war bereits die militärischen Planungsspiele als Reaktion auf die Demonstrationen ein Verbrechen und zeigten deutlich wie weit weg die Führungsriege der DDR von der Bevölkerung war.


Im Video wird Beethoven ja einige Mitstreiter wiedererkennen. Aber sie sagen auch klare Worte, welche ich bei ihm etwas vermisse. [wink]
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Re: 72 Jahre

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2021, 11:56

augenzeuge hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:Im Grunde genommen war bereits die militärischen Planungsspiele als Reaktion auf die Demonstrationen ein Verbrechen und zeigten deutlich wie weit weg die Führungsriege der DDR von der Bevölkerung war.


Im Video wird Beethoven ja einige Mitstreiter wiedererkennen. Aber sie sagen auch klare Worte, welche ich bei ihm etwas vermisse. [wink]
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Re: 72 Jahre

Beitragvon steffen52 » 17. Oktober 2021, 12:28

Volker Zottmann hat geschrieben:Bei allen kontroversen Diskussionen sollten wir künftig aber verbieten,
dass Menschen wie @Beethoven hier Lügen, Unwahrheiten und Verdrehungen, sowie Verharmlosungen zu diesem historischen Tag veröffentlichen.



Gruß Volker

Also Volker geht es noch? Ich dachte erst der Experte aus Niedersachsen hat das geschrieben mit dem verbieten, der möchte hier am liebsten alle User die nicht seiner Meinung sind rauswerfen, Das mal nur so
nebenbei. Ich habe auch zu diesem Thema eine ganz andere Meinung wie Beethoven, was er von sich gibt kann eigentlich kein Ex-DDR- Bürger verstehen, da wir die Realität im A.-B.-Staat selbst erlebt
haben. Aber wenn es noch solche User gibt die alles schön schreiben wie es in der DDR zuging, bitte jeden seins. Damit kann und muss man leben, da gibt es halt eine Ansage zurück, wenn sie es nicht begreifen wollen
oder können. Aber verbieten solcher Beiträge finde ich überhaupt nicht gut und geht eigentlich überhaupt nicht. ( Meinungsfreiheit) Würde man solche Diskussionen verbieten,
dann würden sie sich noch bestärkt fühlen das sie recht haben. Denke mal darüber nach, Volker. [denken]
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 17. Oktober 2021, 12:52

Steffen, generell hast Du so recht.
Nur in diesem Fall ist es doch etwas dramatischer. Schau Dir mal die Fallschirmjäger und ihre Aussagen zu Leipzig in AZs Video an. Dann wirst Du merken, dass Beethoven nur ablenkt (Nebenstraße oder Kaserne)
Höre Dir mal den Soldaten an, er begriff dort, dass sie gegen das Volk eingesetzt werden sollten, also konträr zu bestehenden Gesetzen. Ihm wurde das klar, allerdings dort erst.

Und Beethoven, als intelligentester Fallschirmjäger-Kommandeur, erzählt uns hier Märchen.
Alle sind voll bewaffnet angerückt. Das ist Fakt. Dass an dem Tag diese Truppe "nur noch" Schild und Schlagstock hatte, macht es nicht weniger schlimm.
Und ich bleibe dabei:
Wie es AZ sagte, nur die Menschenmassen haben Bürgerkriegszustände verhindert. Die Angst um ihre eigenen Köpfe haben die Generalität und Krenz zähneknirschend einlenken lassen.
Die heute als Friedensbringe zu bezeichnen ist ein Verhöhnen der Geschehnisse. Und das weiß ein Beethoven auch sehr genau.
Er ist heute noch rot und deshalb in seiner verklärerischen Mission unterwegs.
Und genau an der Stelle sollte ihm ein Forum Einhalt gebieten.
Autobauer lassen fehlerhafte Fahrzeuge auch vom Markt nehmen, bis der Defekt behoben ist.

Gruß Volker
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Re: 72 Jahre

Beitragvon steffen52 » 17. Oktober 2021, 12:58

Volker Zottmann hat geschrieben:Steffen, generell hast Du so recht.
Nur in diesem Fall ist es doch etwas dramatischer. Schau Dir mal die Fallschirmjäger und ihre Aussagen zu Leipzig in AZs Video an. Dann wirst Du merken, dass Beethoven nur ablenkt (Nebenstraße oder Kaserne)
Höre Dir mal den Soldaten an, er begriff dort, dass sie gegen das Volk eingesetzt werden sollten, also konträr zu bestehenden Gesetzen. Ihm wurde das klar, allerdings dort erst.

Und Beethoven, als intelligentester Fallschirmjäger-Kommandeur, erzählt uns hier Märchen.
Alle sind voll bewaffnet angerückt. Das ist Fakt. Dass an dem Tag diese Truppe "nur noch" Schild und Schlagstock hatte, macht es nicht weniger schlimm.
Und ich bleibe dabei:
Wie es AZ sagte, nur die Menschenmassen haben Bürgerkriegszustände verhindert. Die Angst um ihre eigenen Köpfe haben die Generalität und Krenz zähneknirschend einlenken lassen.
Die heute als Friedensbringe zu bezeichnen ist ein Verhöhnen der Geschehnisse. Und das weiß ein Beethoven auch sehr genau.
Er ist heute noch rot und deshalb in seiner verklärerischen Mission unterwegs.
Und genau an der Stelle sollte ihm ein Forum Einhalt gebieten.
Autobauer lassen fehlerhafte Fahrzeuge auch vom Markt nehmen, bis der Defekt behoben ist.

Gruß Volker

Okay, Volker. Ich hatte nur meine Meinung dazu geschrieben. Das mit ihm Einhalt gebieten, das entscheiden weder Du noch ich, dafür gibt es die Moderatoren und die Forenregeln.
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Re: 72 Jahre

Beitragvon zoll » 17. Oktober 2021, 13:01

Ganz anders wie bei der BW wurde die Ausbildung zu Offizieren der NVA an den OHS betrieben. Ein Auszug aus Wikipedia:

Indoktrination, Wettbewerb und Auszeichnungen

Wie in der DDR allgemein üblich nahmen die Offiziershochschulen ebenfalls am sogenannten sozialistischen Wettbewerb teil. Dabei strebten die Offiziersschüler individuell den Erwerb der Soldatenauszeichnungen, wie beispielsweise Bestenabzeichen, Schützenschnur, Militärsportabzeichen, Kampfsportnadel, Klassifizierungsabzeichen und Leistungsabzeichen, an.

Neben der gesellschaftswissenschaftlichen Ausbildung waren die Offiziersschüler in aller Regel Mitglied der ASV, FDJ und der SED (hier zumindest Kandidat), in Ausnahmefällen Mitglied einer Blockpartei oder parteilos. Dies diente vornehmlich der parteipolitischen Bildung und Erziehung sowie der Vorbereitung auf den Truppendienst.

Dazu bildeten die Schüler-Kompanien Parteigruppen der SED, unter Schirmherrschaft der Grundorganisation (GO) der jeweiligen Sektion und der übergeordneten Zentralen Parteileitung (ZPL) der Offiziershochschule. Zudem bildeten die Schüler-Züge FDJ-Gruppen, die vom FDJ-Sekretär der Kompanie angeleitet wurden.

Die Funktionsträger in den Schülerkompanien wurden gewählt und übten die Tätigkeit als FDJ-Sekretär oder Parteisekretär durchweg ehrenamtlich aus, dies war beurteilungsrelevant und konnte karriereförderlich sein. Angeleitet für ihre politische Tätigkeit wurden diese Funktionsträger nach dem Vorbild der Sowjetarmee von eigens ausgebildeten Politoffizieren.

Die Ausbildung war also mit gesellschaftlichen Ausbildungszielen befrachtet, deshalb wohl auch die Verlängerung von drei auf vier Jahre ab 1983. Flugzeugführer immer vier Jahre und wahrscheinlich weniger Politik.
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Ari@D187 » 17. Oktober 2021, 13:12

Volker Zottmann hat geschrieben:[...]Er ist heute noch rot und deshalb in seiner verklärerischen Mission unterwegs. [...]

Genau an der Stelle würde jetzt in anderen Foren Einhalt geboten.

Ari
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