Die Topspione der DDR und BRD

Alles zum Thema Geheimdienste und Sicherheit in der DDR und in der BRD

Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon karnak » 3. März 2013, 12:32

zonenhasser hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wenn das so war, muss gewaltig etwas schief gelaufen sein.....beim BfV.


Die lief einiges schief. Weil er Außenminister Genscher zu spät über Guillaumes Rolle unterrichtet hatte, wurde der geborene Leipziger Günther Nollau am 15. September 1975 als Präsident des BfV gechaßt. Unglaublich auch, daß der deutsche Bundeskanzler als Lockvogel fungierte, und die Kommunistenratte Guillaume mit ihm in den Urlaub fahren durfte, weiterhin Zugang zu hochgeheimen Dokumenten hatte. Brandts Rücktritt war unvermeidlich.

Auf alle Fälle ist der Begriff KommunistenRATTE schlechter Stil.Von 33 bis 45 wäre es sicher salonfähig gewesen,heute sollte man vielleicht versuchen seine ideologischen Vorbehalte etwas gewählter auszudrücken.
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon tom-jericho » 3. März 2013, 16:17

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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon SCORN » 3. März 2013, 16:32

zonenhasser hat geschrieben:...... Kommunistenratte Guillaume.......


passt doch zur Tentenz hier! erwartet man so ernsthaft eine diskussion oder einen austausch von meinungen.........keinesfalls!
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon peterB » 3. März 2013, 16:48

zonenhasser hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wenn das so war, muss gewaltig etwas schief gelaufen sein.....beim BfV.


Die lief einiges schief. Weil er Außenminister Genscher zu spät über Guillaumes Rolle unterrichtet hatte, wurde der geborene Leipziger Günther Nollau am 15. September 1975 als Präsident des BfV gechaßt. Unglaublich auch, daß der deutsche Bundeskanzler als Lockvogel fungierte, und die Kommunistenratte Guillaume mit ihm in den Urlaub fahren durfte, weiterhin Zugang zu hochgeheimen Dokumenten hatte. Brandts Rücktritt war unvermeidlich.


Kommunistenratte.Was regt ihr euch über dieses Wort auf ?? Passt doch
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon lethale iniectio » 3. März 2013, 17:01

Warum kommt einem immer der Gedanke... dass ihr die Meinung vertretet, dass der A. H. seinen Job nicht richtig gemacht hat?!
Wo doch die Kommunistenratten unter seinem Regime meist grausam verreckt sind!!
Tolle Einstellungen die hier ans Licht kommen und das von erwachsenen Männern, welche eine wohl traurige Ideologie vertreten!!!

[denken]
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon augenzeuge » 3. März 2013, 17:08

peterB hat geschrieben: Kommunistenratte.Was regt ihr euch über dieses Wort auf ?? Passt doch


Peter, auch wenn es passen sollte, ich finde die Bezeichnung in der Diskussion nicht hilfreich. Ebenso wäre es nicht gut, ihn Kundschafter des Friedens zu nennen.
Das wird dem Mann nicht gerecht. Verräter hätte auch gereicht.

Ich bin sicher für fast jeden Spaß zu haben, aber einige sollten vor dem Schreiben besser mal etwas mehr nachdenken. Wer hier einen anderen in eine Ecke drängt, sei es eine schwarz-braune (wobei mir diese Kombination nicht ganz klar ist) oder in die linksextreme, macht immer einen Fehler. Gut, manche können nicht anders, aber diese sind nicht der Mittelpunkt dieses Forums.
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon karnak » 3. März 2013, 17:08

Man benutzt das Wort Ratte nicht als Definition für einen Menschen.Und man entlarvt sich selbst ob seiner ideologischen Beschränktheit.Beweist,dass man sich darüber ärgert, dass der ehemalige Gegner in Zeiten des kalten Krieges einen Treffer gelandet hat.
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon Janko » 3. März 2013, 19:52

Nein ich bin nicht der Mittelpunkt des Forums ! Frage: wer ist denn das überhaupt ?....

Genscher wurde zu spät unterrichtet ?...wohl eher nicht. Der Sachverhalt G. war lange bekannt. Aber man ließ die Sache laufen bis die "Enttarnung" in den Kram passte um so wirksam den "Kanzlersturz" zu provozieren.
@Zonenhasser , dein Name scheint auch "Programm" bei dir zu sein. Das Image kannst du auch gern pflegen, lässt aber eben auch sofort erkennen wessen geistes Kind du bist. Da es unser Kanzlerkandidat mit den Clown`s hat, würde der sagen, "jeder Zirkus hat seinen Clown".....

Nun kommt die ewige Leier wieder mit "Verräter". 1. war er DDR-Bürger und damit Kundschafter, meinethalben Spion.
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon augenzeuge » 3. März 2013, 20:03

Janko hat geschrieben:Nein ich bin nicht der Mittelpunkt des Forums ! Frage: wer ist denn das überhaupt ?....

Alle die vernünftig zum Thema schreiben....

Genscher wurde zu spät unterrichtet ?...wohl eher nicht. Der Sachverhalt G. war lange bekannt. Aber man ließ die Sache laufen bis die "Enttarnung" in den Kram passte um so wirksam den "Kanzlersturz" zu provozieren.

Damit bestätigst du, dass man lange Bescheid wusste. Aber woher willst du das wissen? Wenn man auf Seiten der DDR gewusst haben will, dass man drüben über G. informiert ist, warum schützte man ihn dann nicht, und holte ihn heim? Lies man ihn also ins offene Messer laufen? Klingt unglaubhaft.

Nun kommt die ewige Leier wieder mit "Verräter". 1. war er DDR-Bürger und damit Kundschafter, meinethalben Spion.
Er hatte einen bundesdeutschen Pass und hatte sich seinem AG verpflichtet.


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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon zonenhasser » 3. März 2013, 20:50

karnak hat geschrieben:Man benutzt das Wort Ratte nicht als Definition für einen Menschen.
Du hast recht: Tiere entziehen sich jeder moralischen menschlichen Wertung; sie sind jenseits von gut und böse. Insofern verbieten sich derartige Vergleiche.

karnak hat geschrieben:Beweist,dass man sich darüber ärgert, dass der ehemalige Gegner in Zeiten des kalten Krieges einen Treffer gelandet hat.


Du siehst das eher sportlich. Aber selbst wenn: Vergiß nicht, daß nur in einer Diktatur Geheimdienste mit unumschränkter Macht und Mittel ausgestattet werden können.

Janko hat geschrieben:Nun kommt die ewige Leier wieder mit "Verräter". 1. war er DDR-Bürger und damit Kundschafter, meinethalben Spion.


Jeder Spion ist ein Verräter!
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon SCORN » 3. März 2013, 21:06

zonenhasser hat geschrieben:
Vergiß nicht, daß nur in einer Diktatur Geheimdienste mit unumschränkter Macht und Mittel ausgestattet werden können.

dann empfehle ich dir mal: CIA - Die ganze Geschichte von Tim Weiner

Jeder Spion ist ein Verräter!


spionage ist so alt wie die menschheit und wird wohl nicht zu unrecht das zweit älteste gewerbe genannt! zumindest-so scheint es- machst du keinen unterschied zwischen west und ost was zwar löblich ist aber nichts desto trotz deine naive weltsicht dokumentiert!
ich erspare mir hier eine liste von spionen einzustellen welche den gang der weltgeschichte beinflusst haben, und nicht zu schlechten!

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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon SkinnyTrucky » 3. März 2013, 23:17

SCORN hat geschrieben:ich erspare mir hier eine liste von spionen einzustellen welche den gang der weltgeschichte beinflusst haben, und nicht zu schlechten!


Warum ersparst du dir das Scorn.... [ich auch]

Sollte man dazu nichts erfahren oder sollte man selber im Internet suchen gehen.... [denken]

Ich hab übrigens auch einen Haufen ausgeplaudert über meine Dienststelle bei der NVA nach meiner Fahnenflucht....ich war sauer auf die DDR und ich schäme mich kein Stück dafür, das ich es getan habe....ich würde es wieder tun, wenn ein Staat, in dem ich gezwungen bin leben zu müssen, wieder so mit seinen Menschen so umspringt....

groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon zonenhasser » 3. März 2013, 23:56

SCORN hat geschrieben: machst du keinen unterschied zwischen west und ost was zwar löblich ist aber nichts desto trotz deine naive weltsicht dokumentiert!


Selbstverständlich mache ich einen Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie, und meine Weltsicht ist nicht naiv. Aber es bleibt dabei:
Man liebt den Verrat, nicht den Verräter.

Ich schaue übrigens gerade über maxdome "Skyfall"...
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon zonenhasser » 4. März 2013, 01:21

SCORN hat geschrieben:ich erspare mir hier eine liste von spionen einzustellen welche den gang der weltgeschichte beinflusst haben, und nicht zu schlechten!


Interessant der Fall Richard Sorge: Da glaubt Stalin eher an die Vertragstreue (Nichtangriffspakt) seines Diktatorenkollegen Hitler als seinem Spion.
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon karnak » 4. März 2013, 12:22

zonenhasser hat geschrieben: Tiere entziehen sich jeder moralischen menschlichen Wertung; sie sind jenseits von gut und böse. Insofern verbieten sich derartige Vergleiche.


Haste es ja schön zurecht gebogen .An Dir ist ein Agit./Prop.Funktionär verloren gegangen. [grin]
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon zonenhasser » 4. März 2013, 14:02

karnak hat geschrieben:An Dir ist ein Agit./Prop.Funktionär verloren gegangen. [grin]
Bestimmt nicht. Und soll ich Dir was sagen: Was mich heute extrem nervt, ist die kommerzielle Werbung! zu DDR-Zeiten habe ich sie mit großen Augen im Fernsehen verfolgt, heute schalte ich sofort den Ton ab. Vor ein paar Jahren habe ich eine Zigarrenfabrik auf Kuba besichtigt. Und was passierte: Ich fand die Wandzeitung mit den Bestenbildern und auch draußen die Transparente (es war 1. Mai) amüsant. Es ist eben alles eine Frage der Entfernung.
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon augenzeuge » 4. März 2013, 20:04

augenzeuge hat geschrieben: Ein ehemaliger Wehrmachtsunteroffizier in Ost-Berlin habe dem westdeutschen Geheimdienst früh über den späteren Kanzleramtsspion Guillaume unterrichtet.....
AZ


Der Ex-Oberstabsfeldwebel wurde demnach vom BND als "Unterquelle V-12911,46" geführt und arbeitete als "Fachredakteur und Textil-Ingenieur" beim Ost-Berliner Verlag "Volk und Wissen". Dort war auch Guillaume tätig. Laut "Spiegel" berichtete der BND-Mann 1954, Guillaume solle für den Verlag in die Bundesrepublik reisen - "mit dem Zweck, Einfluss in Verlagen, Druckereien und Personen zu gewinnen, um sie dann östlich zu infiltrieren". Reisen dieser Art gehörten dem "Spiegel" zufolge zur Ausbildung, mit der die Stasi Agenten auf einen Einsatz vorbereitete.
http://www.rp-online.de/panorama/deutsc ... -1.3231232

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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon augenzeuge » 5. März 2013, 17:36

karnak hat geschrieben: Auf alle Fälle ist der Begriff KommunistenRATTE schlechter Stil.


Übrigens, es gibt auch welche, die sich selbst so (ähnlich) bezeichnen..... [flash]

AZ
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2013, 22:20

Der Historiker Eckard Michels bezweifelt, dass Günter Guillaume, Stasi-Spion im Kanzleramt unter Bundeskanzler Willy Brandt, wirklich bedeutende Informationen der Regierung an die Stasi übermitteln konnte. Die Biederkeit des Referenten, so Michels, hätte letztlich auch verhindert, dass er an wirklich interessante Informationen gelangt sei. Weder bei konzeptionellen Überlegungen, noch bei der Überarbeitung von Redemanuskripten hätte der Agent Sinnvolles leisten können. Die Affäre habe lediglich den Anlass zum Rücktritt Brandts im Jahr 1974 geliefert.

"Die berühmteste Spionageaffäre der deutschen Geschichte zeigt, dass nachrichtendienstliche Tätigkeit historisch nur dann relevant ist, wenn neben dem Zugang des Agenten zu sensiblen Informationen und seinem Vorsatz, diese Erkenntnisse tatsächlich an seinen geheimen Auftraggeber weiterzuleiten, aufseiten des Empfängers auch die Bereitschaft vorhanden ist, die gelieferten Informationen zur Entscheidungsfindung zu nutzen. Im Fall Guillaume bestehen starke Zweifel, ob auch nur eine der drei Bedingungen gegeben war."

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/2037552/

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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon Interessierter » 12. März 2013, 09:42

Da erzählt oder schreibt der Herr Michels aber keine Neuigkeit.

" Der Interessierte "
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon Janko » 12. März 2013, 19:21

Ja die Zweifel des Herrn Michels sind ihm doch unbenommen. Ich zweifle auch dran, das die FDP in den neuen Bundestag kommt. Die Biederkeit des Referenten G. hätte das letztendlich verhindert....schwach Hr. Michels, ganz schwach, aber eben noch einen Groschen aus der "Aufarbeitungsindustrie" mit absaugen.
Es darf weiter gezweifelt werden.......
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon augenzeuge » 12. März 2013, 19:42

Es ist doch echt ein Krampf. Erst schätzen wir das falsch ein, dann will oder darf keiner etwas dazu sagen, Guillaume war schon immer Kommunist und hatte das fast vergessen, nun findet man einen Historiker, der taugt auch nix.... [flash]
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon Janko » 12. März 2013, 23:48

Was von Wir, Keiner und Man eingeschätzt, nicht gesagt werden darf und gefunden wird mach ich nicht zu meinem Problem.
Meine Antwort war die Reaktion auf die "Zweifel" des Hr. M.
Er kann doch Zweifel haben, nur sollte er als Historiker seine Arbeit tun , nicht nebulöses Zeugs absondern und die Biederkeit von G. als qualitatives Merkmal darstellen, was ihm nicht ermöglichte "sinnvolle Informationen" zu erarbeiten.
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon Merkur » 13. März 2013, 19:34

augenzeuge hat geschrieben:Der Historiker Eckard Michels bezweifelt, dass Günter Guillaume, Stasi-Spion im Kanzleramt unter Bundeskanzler Willy Brandt, wirklich bedeutende Informationen der Regierung an die Stasi übermitteln konnte. Die Biederkeit des Referenten, so Michels, hätte letztlich auch verhindert, dass er an wirklich interessante Informationen gelangt sei. Weder bei konzeptionellen Überlegungen, noch bei der Überarbeitung von Redemanuskripten hätte der Agent Sinnvolles leisten können. Die Affäre habe lediglich den Anlass zum Rücktritt Brandts im Jahr 1974 geliefert.

"Die berühmteste Spionageaffäre der deutschen Geschichte zeigt, dass nachrichtendienstliche Tätigkeit historisch nur dann relevant ist, wenn neben dem Zugang des Agenten zu sensiblen Informationen und seinem Vorsatz, diese Erkenntnisse tatsächlich an seinen geheimen Auftraggeber weiterzuleiten, aufseiten des Empfängers auch die Bereitschaft vorhanden ist, die gelieferten Informationen zur Entscheidungsfindung zu nutzen. Im Fall Guillaume bestehen starke Zweifel, ob auch nur eine der drei Bedingungen gegeben war."

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/2037552/

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Natürlich stand auch die HV A vor dem Problem, mit ihren Informationen Gehör bei den politisch Verantwortlichen zu finden. Die Effizienz der Aufklärungsarbeit hing von der Bereitschaft der politischen Führung ab, den Informationen der HV A auch dann zu folgen, wenn sie nicht dem Wunschdenken entsprachen.
Bei Guillaume ging es weniger darum, was er bei Konzepten oder Redemanuskripten Sinnvolles leisten konnte. Vielmehr war entscheidend, dass er das Vertrauen Brandts genoss und Zugang zu entsprechenden Informationen hatte. Und diesen Zugang hatte und nutzte er.
Und der Fall Guillaume bewirkte auch andere Aspekte. Er zeigte auf, wie weit die HV A in die Führungsspitze der Bundesrepublik vordringen konnte und wie verwundbar das damalige Sicherheitsregime war. Das war psychologisch für die Gewinnung weiterer Perspektiv-IM nicht unwichtig.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon Interessierter » 14. März 2013, 09:06

Zitat Merkur:
Bei Guillaume ging es weniger darum, was er bei Konzepten oder Redemanuskripten Sinnvolles leisten konnte. Vielmehr war entscheidend, dass er das Vertrauen Brandts genoss und Zugang zu entsprechenden Informationen hatte. Und diesen Zugang hatte und nutzte er.
Und der Fall Guillaume bewirkte auch andere Aspekte. Er zeigte auf, wie weit die HV A in die Führungsspitze der Bundesrepublik vordringen konnte und wie verwundbar das damalige Sicherheitsregime war. Das war psychologisch für die Gewinnung weiterer Perspektiv-IM nicht unwichtig.


Merkur, den Erfolg der HV A jemanden in die Führungsspitze einschleusen zu können, ist sicherlich nicht zu bestreiten. Gibt es eigentlich schon Neues, wer der Maulwurf in der DDR Führung war?

Nur zählen die Fachleute ihn nicht zu den " Top - Spionen " der DDR. Das wußte man bereits im Jahre 2003:

Der 1974 im Bonner Kanzleramt enttarnte Spion Günter Guillaume hat dem DDR-Geheimdienst weniger Top-Informationen zugänglich gemacht als bislang angenommen. Dies geht aus einer Dokumentation über die Spionage-Tätigkeit der "Stasi" hervor, die gestern von der Birthler-Behörde veröffentlicht worden ist.
Demnach sind die an die Stasi gelieferten Berichte von Günter Guillaume und seiner Ehefrau Christel nach Art von Schulnoten bewertet worden. 14 Infos hatten "mittleren Wert", was der Note drei entspricht. Lediglich fünf Material-Sendungen wurden als "wertvoll" eingestuft. Aus der Dokumentation ergibt sich ferner, dass der vermutlich "wertvollste" Bericht Guillaumes die DDR-Geheimdienstler gar nicht erreicht hat.


Laut Forscher-Team belegt Guillaume in einer Rangliste der erfolgreichsten Stasi-Spione nur einen hinteren Platz. Zu den Top-Spionen zählen die BND-Angestellte Gabriele Gast, der Nato-Referent Rainer Rupp (Deckname: Topas), der Diplomat Hagen Blau, der Flick-Lobbyist Hans-Adolf Kanter und der langjährige Bonner SPD-Chef Rudolf Maerker. Demnach hat die Stasi die Infos von Maerker über SPD-Interna durchweg höherwertiger eingestuft als das von Guillaume erhaltene Material.


http://stasiopfer.de/component/option,c ... 3/catid,4/

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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon Interessierter » 14. März 2013, 09:37

Im Gegensatz zu " Hansen " ( Guillaume ) lieferten diese Topagenten wertvolle Informationen an die DDR:

Für den Zeitraum von 1970 bis 1973, in dem »Hansen« nur spärlich informierte, findet sich in der Teildatenbank 12 eine großen Zahl von Berichten und Dokumenten aus den Bereichen SPD, Bundesregierung und Gewerkschaften, die durch andere Quellen der HV A beschafft wurden. Einee beachtlichen Anzahl dieser Materialien wurde von der HV A eine höhere Brisanz als den von »Hansen« beschafften beigemessen. Fünf Beispiele:
1. Allein die wohl emsigste Quelle der HV A im Bereich der SPD, der unter dem Decknamen »Max«42 registrierte Rudolf Maerker, lieferte zwischen 1969 und April 1974 162 Berichte nach Ostberlin, von denen 25 die Note 2, einer die sehr seltene Note 1 erhielt. So informierte er über Äußerungen führender SPD-Funktionäre zur Politik der SPD,43 über Reisen von Helmut Schmidt, Klaus Schütz, Hans-Jürgen Wischnewski und anderen44, ein Gespräch Willy Brandts mit führenden Unternehmern,45 den Zwischenstand der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und FPD,46 Einstellungen von Parteivorstandsmitgliedern zur Regierungserklärung vom 28. Oktober 1969,47 die Kontroverse zwischen Helmut Schmidt und Herbert Wehner48 und etliche andere Fragen.49 Bis zu seinem Tod im Jahre 1987 sind für »Max« über 1.700 Informationseingänge verzeichnet.
2. Eine ähnliches Kaliber war die Quelle »Karstedt«50 der Abteilung X der HV A. Sie berichtete unter anderem über die bisherigen Reaktion auf den deutschlandpolitischen Teil der Regierungserklärung Brandts durch das Bundeskanzleramt,51 »Äußerungen Walter Scheels zum Inhalt des zurückgezogenen ersten Entwurfs des Berichts zur Lage der Nation«,52 das Gespräch der Außenminister der drei Westmächte und der Bundesrepublik am 3. Dezember 1969 in Brüssel zur Deutschland und Ostpolitik53 oder beispielsweise über eine vertrauliche Wertung der Moskauer Gesprächsrunde durch Außenminister Walter Scheel am 11. Februar 1970.54 Interessant dürften für die HV A auch die Vorgeschichte der Reise Egon Bahrs nach Moskau55 oder die Positionen des Bonner Außenministeriums zu Modellen einer vertraglichen Regelung zwischen der Bundesrepublik und der DDR gewesen sein.56
3. Die Quelle »Steiger«57 der Abteilung II/4 der HV A, offensichtlich der 1972 verhaftete Mitarbeiter des DGB-Bundesvorstands Wilhelm Gronau, beschaffte unter anderem Informationen über die Kontaktaufnahme des DGB zu den polnischen und anderen Gewerkschaften der sozialistischen Staaten,58 Bewertungen des Ergebnisses der Landtagswahlen in Nordrhein Westfalen, Niedersachsen und im Saarland am 14. Juni 1970 durch führende SPD Funktionäre59 und Absichten des Kuratorium unteilbares Deutschland.60
4. Die Quelle »Bob«61 der Abteilung II/4 der HV A beschaffte beispielsweise das neunundsiebzigseitige Protokoll der Parteiratstagung der SPD am 17. März 1973.62
5. Die Quelle »Frank«63 der Abteilung X der HV A vermochte ein achtseitiges Dokument aus dem SPD-Parteivorstand über das Gespräch des SPD-Fraktionsvorsitzenden Herbert Wehner mit Erich Honecker zu übermitteln.64
Diese fünf Beispiele verdeutlichen, daß »Hansen« trotz seiner außerordentlichen Position – informatorisch gesehen – lediglich eine mittelmäßige Quelle war.


http://www.horch-und-guck.info/hug/arch ... onopatzky/
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon Alfred » 14. März 2013, 13:19

augenzeuge hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben: Ein ehemaliger Wehrmachtsunteroffizier in Ost-Berlin habe dem westdeutschen Geheimdienst früh über den späteren Kanzleramtsspion Guillaume unterrichtet.....
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Der Ex-Oberstabsfeldwebel wurde demnach vom BND als "Unterquelle V-12911,46" geführt und arbeitete als "Fachredakteur und Textil-Ingenieur" beim Ost-Berliner Verlag "Volk und Wissen". Dort war auch Guillaume tätig. Laut "Spiegel" berichtete der BND-Mann 1954, Guillaume solle für den Verlag in die Bundesrepublik reisen - "mit dem Zweck, Einfluss in Verlagen, Druckereien und Personen zu gewinnen, um sie dann östlich zu infiltrieren". Reisen dieser Art gehörten dem "Spiegel" zufolge zur Ausbildung, mit der die Stasi Agenten auf einen Einsatz vorbereitete.
http://www.rp-online.de/panorama/deutsc ... -1.3231232

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Wie es sich mit den Reisen verhielt, hat G. doch selbst schon 1988 in seinen Buch dargelegt.
Dazu gab es doch ein Gespräch - Ende 1969 - mit Herrn Ehkme... [wink]
Schade das Nostalgiker gesperrt wurde ..... Meine Texte dürfen nur mit meiner schriftlichen Genehmigung weitere Verwendung finden
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon zonenhasser » 14. März 2013, 13:27

Merkur hat geschrieben: Und der Fall Guillaume bewirkte auch andere Aspekte. Er zeigte auf, wie weit die HV A in die Führungsspitze der Bundesrepublik vordringen konnte und wie verwundbar das damalige Sicherheitsregime war. Das war psychologisch für die Gewinnung weiterer Perspektiv-IM nicht unwichtig.

Die Stasi wird wohl kaum einem zu gewinnenden Spion die Existenz Guillaumes benannt haben.
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon augenzeuge » 14. März 2013, 17:27

Alfred hat geschrieben: Wie es sich mit den Reisen verhielt, hat G. doch selbst schon 1988 in seinen Buch dargelegt.
Dazu gab es doch ein Gespräch - Ende 1969 - mit Herrn Ehkme... [wink]


Hallo Alfred,
schön dass du wieder hier bist! [wink]

Schreib doch mal etwas über das Gespräch....mit Herrn Ehmke (meinst du doch?)
AZ
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Re: Die Topspione der DDR und BRD

Beitragvon Janko » 14. März 2013, 17:28

Erfolgt jetzt hier die erneute Analyse und Bewertung der Bewertung durch die BstU bzw. diverser Vertreter der "Aufarbeitungsindustrie" , oder ...?

z.B. ...14 Informationen hatte "mittleren Wert" nur fünf Sendungen waren "wertvoll",...mittelmäßige Quelle, ....in der Rangliste belegte er einen hinteren Platz....
Kann sich hier so mancher Interpret, nee eigentlich nur "Abschreiber" oder "Nachplapperer" vorstellen, dass es Leute gibt die über soviel geistigen Dünnsch....herzhaft lachen können ?

Das Kapitel G. war und ist abgeschlossen. Es ist analysiert, be-und ausgewertet. Auch durch nachträgliche krampfhafte Versuche eine "Entzauberung" von G. herbeizuführen wird nicht gelingen.
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