Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Alles zum Thema Geheimdienste und Sicherheit in der DDR und in der BRD

Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Interessierter » 1. Juli 2020, 07:10

Potsdamer Staatsanwaltschaft untersucht Fall Joao Manuel Diogo

1986 starb ein Vertragsarbeiter aus Mosambik auf einer Bahnstrecke. Die Stasi meldete, dass es ein Unfall war - doch stimmt das? Nun ermittelt die Brandenburger Justiz.

Der bis heute ungeklärte Tod des mosambikanischen DDR-Vertragsarbeiters Joao Manuel Diogo aus dem Jahr 1986 beschäftigt jetzt auch die Staatsanwaltschaft Potsdam. Wie das Brandenburger Justizministerium am Montag in seiner Antwort auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten der Linken, Andrea Johlige, mitteilte, hat die Ermittlungsbehörde einen „Überprüfungsvorgang“ zum Tod des damals 23-jährigen Afrikaners angelegt.

Der Mosambikaner war am 30. Juni 1986 kurz nach Mitternacht zwischen dem Haltepunkt Borne (Mark) und dem Bahnhof Belzig in Brandenburg von Mitarbeitern der Deutschen Reichsbahn der DDR tot neben dem Gleisbett gefunden worden.

Mit vier Landsleuten war der Vertragsarbeiter auf dem Weg nach Jeber-Bergfrieden, einem Ortsteil der Stadt Coswig im heutigen Sachsen-Anhalt, wo er als Holzfacharbeiter tätig war.

Nach Angaben seiner Begleiter war Diogo in dem Zug von Neonazis angegriffen und zusammengeschlagen worden. An den Füßen gefesselt soll er noch lebend aus dem fahrenden Zug geworfen worden sein.

Den vollständigen Bericht findet man hier:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/poli ... 60332.html
Was du hast, können viele haben. . . doch was du bist , kann keiner sein.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Merkur » 6. Oktober 2020, 18:30

Recherchen der Berliner Zeitung zum Fall Diogo

Wie aus einem tragischen Unfall ein brutaler Neonazi-Mord wurde
1986 stirbt der Mosambikaner Manuel Diogo bei einer Zugfahrt in Brandenburg. Für die DDR-Behörden ist es ein Unfall. Ein westdeutscher Historiker behauptet 30 Jahre später, es war ein rassistisches Verbrechen. Was ist damals wirklich geschehen?

30.9.2020 - 18:58, Anja Reich und Jenni Roth

Der letzte Tag im Leben von Manuel Diogo ist der 29. Juni 1986, ein Sonntag. In Mexiko-Stadt spielt die westdeutsche Nationalelf im WM-Finale gegen Argentinien. In Sachsen-Anhalt macht sich eine Gruppe mosambikanischer Vertragsarbeiter aus ihrem Dorf Jeber-Bergfrieden auf den Weg nach Dessau, um in einer Kneipe das Spiel zu sehen. Die Argentinier um Diego Maradona gewinnen mit 3:2. Um 22.01 Uhr steigen die Mosambikaner in Dessau in den Zug Richtung Belzig, der sie zurück nach Jeber-Bergfrieden bringen soll, aber einer von ihnen kommt nie an. Manuel Diogo, 23 Jahre alt, Holzfacharbeiter im Sägewerk von Jeber-Bergfrieden, wird um 0.45 Uhr an den Gleisen zwischen Bad Belzig und Wiesenburg gefunden, tot.

Die Transport- und Kriminalpolizei ermittelt, Zeugen werden befragt. Schnell steht fest: Es war ein Unfall. Manuel Diogo war betrunken, schlief im Zug ein, verpasste den Ausstieg, sprang auf freier Strecke aus dem Zug, vermutlich, um zurück zum Bahnhof Jeber-Bergfrieden zu laufen, und wurde dabei vom entgegenkommenden Güterzug erfasst. Seine Freunde merkten erst, dass er fehlte, als sie vom Bahnhof zurück zu ihrer Unterkunft liefen.

Die Akten zum Fall sind umfangreich, Hinweise auf Manipulationen gibt es nicht. Dennoch kommt 30 Jahre später eine ganz andere Version des Falles an die Öffentlichkeit: Manuel Diogo verbringt den Tag nicht in Dessau, sondern zusammen mit einem Freund in Berlin. Der bringt ihn zum Ostbahnhof, setzt ihn in den Zug Richtung Dessau. Neonazis steigen ein, schlagen ihn zusammen, fesseln ihn an Füßen und Beinen, lassen seinen Körper an einem Seil aus dem Zug hängen, sein Schädel wird dabei zertrümmert, die Leiche in Teile zerstückelt an den Gleisen gefunden. Ein brutaler, rassistischer Mord, von den DDR-Behörden und der Staatssicherheit unter den Teppich gekehrt, die Täter bis heute nicht bestraft.

2014 verbreitet Harry Waibel die Version vom Mord in seinem Buch „Der gescheiterte Antifaschismus – Rassismus in der DDR“. Waibel ist ein 74-jähriger Historiker aus Baden-Württemberg, der sich Antifaschist nennt, in Berlin-Schöneberg wohnt und in Archiven nach rassistischen Vorfällen in der DDR sucht. Auf den „Mord an Manuel Diogo“ sei er in der Stasi-Unterlagenbehörde gestoßen, sagt er. Er sagt nie Todesfall, immer nur Mord. Er sagt auch: „Der gesamte Nazismus, Antisemitismus wurde doch vertuscht in der DDR.“

Fast zeitgleich schreibt ein ehemaliger Vertragsarbeiter und Boxer namens Ibraimo Alberto ein Sachbuch über sein Leben. „Ich wollte leben wie die Götter. Was in Deutschland aus meinen afrikanischen Träumen wurde“ erscheint 2014 bei Kiepenheuer & Witsch. Alberto schildert darin, wie er zusammen mit einem Freund in Mosambik für den Auslandseinsatz ausgebildet wird, mit ihm 1981 in Berlin-Schönefeld landet und wie dieser Freund ihn fünf Jahre später in Berlin besucht und in derselben Nacht von Neonazis ermordet wird. Der Freund heißt Manuel Diogo.

Ein eminent politisches Buch nach einem historischen Fall.

Jurybegründung vom Deutschen Krimipreis

Drei Jahre nach der Veröffentlichung seines Buches, 2017, taucht Ibraimo Alberto als Zeuge in einem MDR-Beitrag auf. Darin wird die Mordszene im Zug mit Schauspielern nachgestellt. Am Ende des Beitrages wird der Zuschauer Zeuge, wie das MDR-Team vor einer Hütte in Mosambik steht und der alten Mutter Manuel Diogos die Nachricht vom Neonazi-Mord überbringt. Die Frau bricht in Tränen aus.

Im Jahr 2019 nimmt sich auch der Schriftsteller Max Annas des angeblichen Mordfalles an. „Morduntersuchungskommission“ beschreibt, wie ein ostdeutscher Kommissar den Tod eines Vertragsarbeiters aufklären soll, herausfindet, dass es ein rassistisches Verbrechen war und die Behörden von ihm verlangen, daraus einen Unfall zu machen. Das Buch, vom Rowohlt-Verlag als „der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt“ beworben, von den deutschen Feuilletons als „wahre Geschichte“ hochgelobt, erscheint im Juli 2019 und wird im Dezember 2019 mit dem „Deutschen Krimipreis“ ausgezeichnet. „Ein eminent politisches Buch nach einem historischen Fall“, heißt es in der Jurybegründung.

Es gibt Lesungen, Talkshowauftritte, ein Café in der brandenburgischen Stadt Belzig, nicht weit vom Fundort der Leiche, startet eine Anti-Rassismus-Initiative. In Leipzig erinnert eine Ausstellung an Diogo. Ibraimo Alberto reist 2015 mit einer Delegation von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Afrika und wird vom ehemaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble mit dem Preis „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet.

Hier geht es weiter:

https://www.berliner-zeitung.de/politik ... -li.108466
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Nostalgiker » 7. Oktober 2020, 09:34

Dieser Artikel wird einigen hier im Forum nicht gefallen.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Oktober 2020, 10:13

Nostalgiker hat geschrieben:Dieser Artikel wird einigen hier im Forum nicht gefallen.


Du schreibst immer wieder provozierenden Unsinn.
Es gibt nun mindestens 2 Varianten. Ich will mal hoffen, dass die Unfallthese die stimmigere ist. Wer sollte denn Freude dran haben, beim Tod eines Menschen, dass er durch Nazis stirbt? Und wer wird sich freuen, dass es "bloß" ein Unfall war?
Bei der Unfallbetrachtung ist das einzig Gute, dass es eben dann eine nazistische Bluttat weniger gab.

Wir alle hier können uns doch nur an die Schriftsätze, die wir lesen, halten. Klären kann das hier keiner.

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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Kumpel » 7. Oktober 2020, 11:03

Tja , was denn nun?
Der Artikel sagt eigentlich nur aus , dass es nun zwei Versionen zum dem Tod des Vertragsarbeiter gibt.
Die DDR Kriminalisten und die Stasi mögen ja präzise ermittelt haben , aber wenn das Ergebnis politisch nicht opportun war , war es ja durchaus Usus es entsprechend zu frisieren. Ist ja auch nix neues.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Nostalgiker » 7. Oktober 2020, 11:12

Volker Zottmann hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Dieser Artikel wird einigen hier im Forum nicht gefallen.


Du schreibst immer wieder provozierenden Unsinn.
Es gibt nun mindestens 2 Varianten. Ich will mal hoffen, dass die Unfallthese die stimmigere ist. Wer sollte denn Freude dran haben, beim Tod eines Menschen, dass er durch Nazis stirbt? Und wer wird sich freuen, dass es "bloß" ein Unfall war?
Bei der Unfallbetrachtung ist das einzig Gute, dass es eben dann eine nazistische Bluttat weniger gab.

Wir alle hier können uns doch nur an die Schriftsätze, die wir lesen, halten. Klären kann das hier keiner.

Gruß Volker


Du hast den Sinn meines Satzes nicht verstanden.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon augenzeuge » 7. Oktober 2020, 11:13

 „Morduntersuchungskommission“ beschreibt, wie ein ostdeutscher Kommissar den Tod eines Vertragsarbeiters aufklären soll, herausfindet, dass es ein rassistisches Verbrechen war und die Behörden von ihm verlangen, daraus einen Unfall zu machen. 


Vergleiche zu Dessau sind vermutlich nicht beabsichtigt.
AZ
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Kumpel » 7. Oktober 2020, 11:15

Nostalgiker hat geschrieben:
Du hast den Sinn meines Satzes nicht verstanden.


Immer dieses Unverständnis auf der anderen Seite. [flash]

Da wollte wieder mal jemand der DDR ans Bein pullern............oder wie sagte bereits der Bauer Lindemann : Ich erkenne meine Schweine am Gang.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Nostalgiker » 7. Oktober 2020, 11:19

augenzeuge hat geschrieben:
 „Morduntersuchungskommission“ beschreibt, wie ein ostdeutscher Kommissar den Tod eines Vertragsarbeiters aufklären soll, herausfindet, dass es ein rassistisches Verbrechen war und die Behörden von ihm verlangen, daraus einen Unfall zu machen. 


Vergleiche zu Dessau sind vermutlich nicht beabsichtigt.
AZ


Du hast bei deinem Zitat etwas wichtiges vergessen! Absicht Augenzeuge?
Im Jahr 2019 nimmt sich auch der Schriftsteller Max Annas des angeblichen Mordfalles an. „Morduntersuchungskommission“ beschreibt, ......
dann kommt dein Zitatabschnitt im Text

Es handelt sich um einen Roman! In dem mit dem bekannten Versatzstücken, allen voran die Stasi, ein wenig Stimmung gemacht wird.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon augenzeuge » 7. Oktober 2020, 11:23

Schon klar. Ist nur seltsam, dass Ähnliches an anderer Stelle erfolgte.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Merkur » 7. Oktober 2020, 11:27

augenzeuge hat geschrieben:Schon klar. Ist nur seltsam, dass Ähnliches an anderer Stelle erfolgte.
AZ

Genau, Glaube versetzt Berge. [wink]
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon augenzeuge » 7. Oktober 2020, 11:29

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Schon klar. Ist nur seltsam, dass Ähnliches an anderer Stelle erfolgte.
AZ

Genau, Glaube versetzt Berge. [wink]


Ja, das zieht sich durch die ganze DDR Geschichte. Der politische Glaube. [laugh]
AZ
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Nostalgiker » 7. Oktober 2020, 11:59

augenzeuge hat geschrieben:Schon klar. Ist nur seltsam, dass Ähnliches an anderer Stelle erfolgte.
AZ


Alles klar Augenzeuge.
Nachdem sich das politische Feuilleton rund 25 Jahre an der Stasi abgearbeitet hat, wurde von ihm ungefähr ab Mitte der 2010 Jahre der Neonazismus im Osten Deutschlands (neu) Entdeckt.
Nur diesmal mit der abenteuerlichen, nicht offen ausgesprochenen, Behauptung das in einem Großteil der Bevölkerung das Nazi-Gen steckt.
Bekanntlich siedelten sich nach 1945 rund 4,3 Millionen Vertriebene auf dem Gebiet der späteren DDR an.
Woher stammten sie zu großen Teilen?
Aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien und der Neumark. Alles bekanntlich Gebiete in denen die Nazis eine besonders große Gefolgschaft hatte.
Das Nazi-Gen "vererbte" sich von den damals Vertriebenen auf ihre Kinder und dann wiederum auf die Kindeskinder usw.
Den Vertriebenen die in die westlichen Besatzungszonen kamen wurde mittels der Demokratie das Nazi-Gen vollständig ausgetrieben und die Kinder und Kindeskinder sind dagegen nicht nur Immun sondern reagieren darauf besonders Allergisch und mit Unverständnis.
Einzig die Folkloretruppen der Vertriebenenverbände hielten sich einige Zeit in der BRD am Leben aber die hatten nichts mehr mit Nazis zu schaffen.

Nur mit einem Konstrukt kannst du, Augenzeuge, deine abenteuerlichen Gedankengänge, das Parallelen zwischen einem Ereignis mit tödlichem Ausgang 1986 und einem ähnlichem Ereignis ebenfalls mit tödlichem Ausgang im Jahr 2005, wobei bei letzterem nur in der Hautfarbe der zu Tode gekommenen eine Übereinstimmung besteht, mit Vermutungen und Ahnungen begründen.
Etwas dürftig deine Argumentation.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Kumpel » 7. Oktober 2020, 12:07

Nostalgiker hat geschrieben:Nachdem sich das politische Feuilleton rund 25 Jahre an der Stasi abgearbeitet hat, wurde von ihm ungefähr ab Mitte der 2010 Jahre der Neonazismus im Osten Deutschlands (neu) Entdeckt.


Nee Nosti , der wurde nicht neu entdeckt , sondern der trat immer offener zu Tage, so wie eben in der DDR in den 80ern. Zugegebenermaßen auf einem anderen Niveau.
Zu deinem restlichen Stuss muss man nicht näher eingehen.
Warst du von der DDR Realität wirklich so weit entfernt?

Nostalgiker hat geschrieben:Einzig die Folkloretruppen der Vertriebenenverbände hielten sich einige Zeit in der BRD am Leben aber die hatten nichts mehr mit Nazis zu schaffen.




Ja genau , dass waren die bösen Revanchistenverbände , ein Lieblingsziel von Sudelede. Meines Wissens haben die aber keine Flüchtlingsheime abgefackelt.

Ich hatte auf meiner Federmappe einen Aufkleber mit dem Wappen von Ostpreussen , das hat der Direx gesehen und erkannt. Da ging die Post ab und es gab einen Exkurs in Sachen Nazibarbarei.
Nach der Wende war zu erfahren , dass der selber ein Nazioffizier zur See war.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon augenzeuge » 7. Oktober 2020, 14:59

wurde von ihm ungefähr ab Mitte der 2010 Jahre der Neonazismus im Osten Deutschlands (neu) Entdeckt.


Neu entdeckt? Bist du jetzt so blind wie Marx im Regal? Ist ja ein schlechter Witz.

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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Nostalgiker » 7. Oktober 2020, 16:10

augenzeuge hat geschrieben:
wurde von ihm ungefähr ab Mitte der 2010 Jahre der Neonazismus im Osten Deutschlands (neu) Entdeckt.


Neu entdeckt? Bist du jetzt so blind wie Marx im Regal? Ist ja ein schlechter Witz.

AZ


Provokante Frage an dich Augenzeuge;
mußten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt unter äußerst seltsamen Umständen Selbstmord begehen und der Verfassungsschutz fleißig Akten vernichten nachdem die Männer des VS 10 lange Jahre vergebens nach den Tätern der Morde gefahndet haben die später der NSU zugeordnet wurden.
Alle möglichen Spuren wurden verfolgt, außer Einer und das war die ins klein geredete Milieu der Neonazis in Gesamtdeutschland!
Auf die Idee sind die famosen Fander erst nach knapp 10 Jahren gekommen.
Eine Zeit in der sich neonazistische Netzwerke bilden konnten, Neonazistische Denkfabriken entstanden welche ihre krude Ideologie unters Volk brachte und bringt und der VS schaute weg. mit ihm das politische Feuilleton, außer sehr wenigen Mahnern deren Rufe sprichwörtlich in der Wüste des Desinteresses der breiten Volksmassen schier versandete.
Lieber war das als Lieblingskind der Bedrohung der FDG das linke Spektrum ausgemacht. Darin hat haben die Herrschenden Eliten im kapitalistischen Machtsystem; Sorry in Deutschland herrscht ja die soziale Marktwirtschaft; eine über hundertjährige Erfahrung.
Es gibt bekanntlich genug konservative Historiker welche die Mär erzählen das es die Hitlerpartei ganz ohne Unterstützung der rechtskonservativen Kreise der Weimarer Eliten, nur mit den Beitragsgroschen der Mitglieder der Hitlerpartei bis zur Machtübernahme schaffte.

Die Politik war Jahrzehntelang auf dem rechtem Auge blind.
Jetzt hyperventiliert sie seit einigen Jahren und erklärt fast alles was ihr suspekt ist dem rechten Spektrum zu.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon augenzeuge » 7. Oktober 2020, 16:21

Nostalgiker, nach Solingen 1993 und Düsseldorf 2000 ist dein:

und das war die ins klein geredete Milieu der Neonazis in Gesamtdeutschland!


von 2013, etwas an der Realität vorbei.

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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Kumpel » 7. Oktober 2020, 16:21

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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Nostalgiker » 7. Oktober 2020, 16:26

augenzeuge hat geschrieben:Nostalgiker, nach Solingen 1993 und Düsseldorf 2000 ist dein:

und das war die ins klein geredete Milieu der Neonazis in Gesamtdeutschland!


von 2013, etwas an der Realität vorbei.

AZ


Mach dich nicht lächerlich, wenn dir eine Aussage, welche an deiner harmonischen Weltsicht kratzt, nicht passt, ist Derjenige für dich "Realitätsfremd".
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon augenzeuge » 7. Oktober 2020, 16:27

Warum sollte mich eine an Wiki angelehnte Aussage kratzen? Ist doch alles bekannt.

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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Merkur » 27. Oktober 2020, 18:10

Aktuell hat sich Egon Krenz in einem Interview der Berliner Zeitung zum Fall geäußert:

Egon Krenz zum Fall Diogo: „Über einen Neonazi-Mord wäre ich informiert worden“
Als der DDR-Vertragsarbeiter Manuel Diogo 1986 starb, war Egon Krenz Honeckers Stellvertreter. Im Interview erklärt er, warum er glaubt, dass es ein Unfall war.

25.10.2020 - 12:56, Anja Reich, Jenni Roth

„Ein Mord, noch dazu ein rassistischer, wäre in der DDR ein besonderes Vorkommnis gewesen. Ich wäre auf jeden Fall informiert worden“, sagt Egon Krenz.

Im Juni 1986 kam der mosambikanische DDR-Vertragsarbeiter Manuel Diogo ums Leben. Die DDR-Behörden stellten fest, dass es ein Unfall war. Der Historiker Harry Waibel und der MDR behaupten heute, Diogo sei von einer Bande Neonazis ermordet worden, und die Staatssicherheit hätte das vertuscht. Als die Staatsanwaltschaft Potsdam im Juni dieses Jahres ankündigte, den Fall neu aufzurollen, begann die Berliner Zeitung mit eigenen Recherchen, die unter dem Titel veröffentlicht wurden. Am Rande dieser Recherchen tauchte immer wieder die Frage auf: Wie antifaschistisch war die DDR? Hätte die Staatssicherheit einen Neonazi-Mord verheimlichen können? Und wenn ja, warum? Darüber sprachen wir mit Egon Krenz, damals Stellvertreter Erich Honeckers im Staatsrat und im Politbüro der SED.

Herr Krenz, kennen Sie den Fall Diogo?

Ich habe erst später durch die Medien davon erfahren. Damals nicht. Ein Mord, noch dazu ein rassistischer, wäre in der DDR ein besonderes Vorkommnis gewesen. Ich wäre auf jeden Fall informiert worden und hätte es mir auch bis heute gemerkt.

Warum wären Sie informiert worden?

Ich war Honeckers Stellvertreter. Sie können ganz sicher sein, von einem Mord durch Neonazis hätte ich sogar nachts erfahren. Für besondere Vorkommnisse, und dies wäre eines gewesen, gab es eine Meldepflicht bis zum Partei- und Staatschef der DDR. In diesem konkreten Fall hätten die Ministerien des Inneren und für Staatssicherheit, die zuständige SED-Bezirksleitung und der Rat des Bezirkes, die Deutsche Reichsbahn und schließlich die Staatsanwaltschaft davon erfahren und nach oben gemeldet. Undenkbar, dass Erich Honecker, der unter den Nazis zehn Jahre im Gefängnis saß, mich nicht beauftragt hätte, so einen Vorfall auszuwerten. Undenkbar auch, dass Hermann Axen, der im Politbüro für Außenpolitik zuständig war, dem die SS einst die Häftlingsnummer 58787 eingebrannt hatte, eine Vertuschung mitgetragen hätte.

Sie erinnern sich heute noch an die Nummer?

Ja, Axen war in den Konzentrationslagern Auschwitz und Buchenwald. An warmen Sommertagen trug er auf Sitzungen des Politbüros gerne kurzärmlige Polohemden. Da war die Nummer zu sehen, ich habe sie nicht vergessen.

Könnte ein Mord nicht aber genau deswegen verschwiegen worden sein: Weil es eben in der DDR keine Neonazi-Banden geben durfte?

Das ist eine Nachwende-Deutung, die ich nicht teile. Die Unterstellung, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, trifft hier nicht zu. Warum hätten wir einen rassistischen Mord unter den Teppich kehren sollen! Bekundungen von Glaubens-, Rassen- und Völkerhass wurden in der DDR als Verbrechen geahndet. Das war Verfassungsgrundsatz.

Hier geht das lesenswerte Interview weiter:
https://www.berliner-zeitung.de/politik ... -li.113474
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon HPA » 27. Oktober 2020, 19:11

Na wenn der Totschläger Krenz das sagt muss es ja stimmen. [flash]

Das war Verfassungsgrundsatz.


Es standen auch noch andere Dinge in der DDR "Verfassung".

Nur sah die Realität etwas anders aus.
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"Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren." H.Heine, 1844

"Ich bin mit der Zeit ein gutes Postpferd geworden, lege meine Station zurück und bekümmere mich nicht um die Kläffer, die auf der Landstraße bellen." Friedrich der Große
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Nostalgiker » 28. Oktober 2020, 09:29

Natürlich, HPA weiß so etwas und kann es auch mit Fakten belegen.

Wer ist schon ein Herr Krenz, jedenfalls in den Augen des polygotten Kommunistefressers H .......
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon HPA » 28. Oktober 2020, 09:34

Wer ist schon ein Herr Krenz


Ein verurteilter Totschläger.

Hab ich doch bereits geschrieben.

Du musst es nur lesen

[grin]

yam yam ...
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"Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren." H.Heine, 1844

"Ich bin mit der Zeit ein gutes Postpferd geworden, lege meine Station zurück und bekümmere mich nicht um die Kläffer, die auf der Landstraße bellen." Friedrich der Große
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon AkkuGK1 » 28. Oktober 2020, 09:37

der Egon wusste doch sowieso nicht allzuviel - nur was die Erichse ihn haben wissen lassen!
Ei sirweiw Gohronah!
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Nostalgiker » 28. Oktober 2020, 09:44

HPA hat geschrieben:
Wer ist schon ein Herr Krenz


Ein verurteilter Totschläger.

Hab ich doch bereits geschrieben.

Du musst es nur lesen

[grin]

yam yam ...


und was genau haben jetzt Süßkartoffeln mit dem Thema zu schaffen?
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon HPA » 28. Oktober 2020, 10:13

AkkuGK1 hat geschrieben:der Egon wusste doch sowieso nicht allzuviel - nur was die Erichse ihn haben wissen lassen!


Eben; und nicht nur deswegen soll man nicht alles glauben was die alten Genossen so den ganzen Tag erzählen.

"Ich habe nie Wahlergebnisse gefälscht" Egon Krenz

[flash]
Bild
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Merkur » 28. Oktober 2020, 14:27

AkkuGK1 hat geschrieben:der Egon wusste doch sowieso nicht allzuviel - nur was die Erichse ihn haben wissen lassen!


Kannst Du Deiner Aussage eine fachlich begründete Erläuterung beifügen?
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon Nostalgiker » 28. Oktober 2020, 15:08

Aber Merkur, ein Akku muß doch sein "Wissen" darüber nicht begründen, das weiß er einfach und wenn es ihm nur das HPA erzählt hat.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Vertuschte die DDR einen rassistischen Mord?

Beitragvon HPA » 28. Oktober 2020, 16:10

Feini, wie das Nosti seinem Genossen im Geiste beispringt...

willstn leckerli? [grin]

ich wüsste jedenfalls nicht, dass man eine Meinung "fachlich begründen " muss.

Ich hab extra nochmal im art 5 GG nachgesehen
Bild
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