Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Alles zum Thema Geheimdienste und Sicherheit in der DDR und in der BRD

Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon AkkuGK1 » 14. November 2020, 15:51

Sperrbrecher hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:Pahh Postkontrolle, so etwas gab es in der DDR gar nicht, da gab es vielleicht eine Postenkontrolle!

...und wie kommen dann die Kopien meiner Briefe, die ich an Freunde
und Verwandte in die DDR schrieb in meine Stasi-Akte?



Hab ich erst jetzt gelesen, war ironisch gemeint.
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon karnak » 14. November 2020, 16:24

Natürlich war sie verwerflich und wie das Ende gezeigt hat auch nicht zu halten. Aber darum geht es doch in meiner Einlassung gar nicht, schon gar nicht darum das zu bestreiten. Es geht darum das die Bundesrepublik und die DDR ein Abkommen eingegangen sind, das in diesem Abkommen geregelt war was auf den Transistrecken verboten und was erlaubt ist. Es gab damit logisch auf beiden Seiten Behörden die die Einhaltung der Vereinbarungen kontrollierten und im Rahmen regelmäßiger Tagungen einer Transitkommision Verstöße von der jeweiligen anderen Seite zur Sprache brachten. Dazu gehörte nun mal die Aufnahme von Gegenständen und Personen auf der Strecke. Natürlich konnte das nicht einfach mal so behauptet werden, jede Seite forderte Belege für solche Verstöße ein. Das war der Grund warum solche Kofferraumtransporte dokumentiert, manche sagen auch nachgespielt wurden. Das diese Leute dann für ihre Einforderung eines Grundrechts eingesperrt wurden ist schon wieder eine andere Geschichte, natürlich Unrecht, dass hätte man aber auch tun können ohne " nachzuspielen" ,dazu gibt es keinen kausalen Zusammenhang.
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Interessierter » 14. November 2020, 17:19

Warum lenkst du eigentlich von dem Hauptproblem und Ursache und Wirkung ab? Die Ursache war doch, dass in der SED - Diktatur, abgesehen von anderen unterdrückten Freiheiten, keine Reisefreiheit herrschte"!

Schreibe doch bitte besser einmal, warum du auch noch gerne als PKE- und Stasiangehöriger geholfen hast diese Reisefreiheit gegenüber deinen Mitbürgern zu unterdrücken?
Und erkläre doch auch einmal was du dir dabei gedacht hast, hier im Forum zu schreiben, dass du diesen Job auch gerne noch länger als nur bis zur Wende gemacht hättest?

Hast du dein Gehirn während deiner Tätigkeit, in Bezug auf Menschenrechte und Demokratie ausgeschaltet? Oder schaffte der schnöde Mammon es, Moral, Menschlichkeit und Vernunft zu unterdrücken?

Ich frage das, weil ich bei einem Offizier immer von einer angemessenen Bildung, Ehrgefühl und Anstand bisher ausgegangen bin und ich mir nicht vorstellen kann, dass dir und auch anderen Offizieren bei den bewaffneten Organen nicht bewusst war, dass ihr einem diktatorischen Regime euch angedient habt?

Erzähle mir bitte nicht, dass eure politische Gesinnung, die ja Voraussetzung war, dass man überhaupt Offizier werden konnte, euer Hirn derart vernebelt hat, dass ihr das alles nicht erkennen konntet. Hast du dir eigentlich selbst einmal Gedanken gemacht, warum man in der DDR Offizier werden konnte, ohne die entsprechenden geistigen Voraussetzungen dafür zu haben und dass an deren Stelle die politische Gesinnung extrem wichtig war?

Selbst deinem offiziersgeilen Chef und Doppelmörder wurde es irgendwann zuviel mit der Offiziersschwemme.

Mein ganz persönliches Fazit: Egal ob ein Offizier der bewaffneten Organe, dass nicht erkennen wollte oder konnte und selbst heute noch um den heißen Brei herumargumentiert, für mich ist ein solcher Mensch eine Schande für den Offiziersstand!

Versuche bitte nicht mit anderen diktatorischen Armeen abzulenken und bleibe beim Thema. Wenn du denn bereit bist dich dazu zu äußern, wozu du ja nicht verpflichtet bist.

Schönes Wochenende.
Was du hast, können viele haben. . . doch was du bist , kann keiner sein.
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Nostalgiker » 14. November 2020, 17:30

Was nützt die tollste "Reisefreiheit" wenn das Geld zum reisen nicht vorhanden ist?
Warum fahren ca 50% der Bundesbürger auch Heute nicht in den Urlaub?
Wahrscheinlich weil sie so gerne auf ihrem Balkon sitzen im Urlaub, wenn sie einen Balkon haben.

Wenn unser DDR Experte schon von fehlender oder unterdrückter Reisefreiheit schwafelt sollte er immer dazu setzen das damit das Reisen in den Westen gemeint war.
Und es gab wichtigeres als diese hochgepuschte Sehnsucht nach der Reisefreiheit.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon AkkuGK1 » 14. November 2020, 18:33

Na da kommt der Salonkommunist wieder zum Vorschein, in Paris zu Ostzeiten Schampus geschlürft, aber 50% der Bundesbürger hätten kein Geld für einen Urlaub.... ein Bekannter von mir macht seit 20 Jahren auf harz4 und ist regelmäßig auf Cuba.
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Nostalgiker » 14. November 2020, 18:38

Wie schön für deinen Bekannten.

Du solltest dich mal mit Statistiken zu dieser Frage beschäftigen.
Guckst du hier
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon augenzeuge » 14. November 2020, 19:17

Nostalgiker hat geschrieben:Du solltest dich mal mit Statistiken zu dieser Frage beschäftigen.
Guckst du hier


Na was denn nun?

Warum fahren ca 50% der Bundesbürger auch Heute nicht in den Urlaub?

oder
Millionen Bundesbürger können sich keine einwöchige Urlaubsreise leisten. Im vergangenen Jahr waren 16 Prozent der Menschen in Deutschland betroffen.


In der DDR konnten sich weitaus mehr als 16 Prozent keinen Urlaub leisten.

Und: Weltweit betrachtet, gab es ein Land, welches häufiger verreiste als die Deutschen?

Und es gab wichtigeres als diese hochgepuschte Sehnsucht nach der Reisefreiheit.

Hochgepuscht? Das Einzige was hochgepuscht war, war die Mauer und das was dazu gehörte. Tägliche Millionen gegen diese angeblich "hochgepuschte Sehnsucht bzw. Freiheit". Seltsam....

AZ
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Volker Zottmann » 14. November 2020, 19:21

Also, ich für meinen Teil brauche keine Statistik, mir reicht es wie Akku, nur richtig zu beobachten und dann zu schlussfolgern.

Ich habe eine Schwester die mindestens 20 Jahre seit der Wende nur auf Stütze und dann Hartz 4 lebte. Heute Rentnerin.
Ich will Dir sagen Nostalgiker, dass sie gut gelebt hat. Wohnung bezahlte großteils das Amt, Telefon bezuschusst... Sohn zog in die erste Wohnung, obwohl sie 3 Zimmer Neubau bewohnt und der Staat zahlte weite Teile seiner Ersteinrichtung...
Ich könnte das beliebig fortsetzen mit den Vergünstigungen, wenn man als Betroffener nur rechnen kann und weiß wo man was abgreifen kann. Da ist immer Geld für Urlaub drinnen.
Ich finde diese Handlung mehr als nassauernd und verwerflich, weil es ja die Gemeinschaft der Steuerzahler ausbadet, finanziert.
Wegen meiner offenen Meinung haben wir uns auch "besonders gerne"!

Wer heute auch als Geringverdiener ordentlich rechnet und Preise vergleicht, kann für seinen Urlaub immer Euros beiseite legen.

Gruß Volker
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon pentium » 14. November 2020, 19:30

augenzeuge hat geschrieben:In der DDR konnten sich weitaus mehr als 16 Prozent keinen Urlaub leisten.

Und: Weltweit betrachtet, gab es ein Land, welches häufiger verreiste als die Deutschen?

Und es gab wichtigeres als diese hochgepuschte Sehnsucht nach der Reisefreiheit.

Hochgepuscht? Das Einzige was hochgepuscht war, war die Mauer und das was dazu gehörte. Tägliche Millionen gegen diese angeblich "hochgepuschte Sehnsucht bzw. Freiheit". Seltsam....

AZ


Wo kommen die 16 Prozent her, die sich keinen Urlaub leisten konnten, damals in der DDR? Was die Reisefreiheit betrifft, müsste man eigentlich unterscheiden, so wie damals in Bratislava, rechts nach Ungarn, links nach Österreich oder war es umgedreht? Egal. Klar man konnte als Bergsportler nicht in die Alpen....aber der Nostalgiker (richtig geschrieben) ist oder war sicher kein Bergsportler der die Berge der Welt sehen und beklettern wollte...Urlaub am Baikalsee ging ja auch...oder eben am Balaton...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Volker Zottmann » 14. November 2020, 19:36

pentium hat geschrieben:
Wo kommen die 16 Prozent her, die sich keinen Urlaub leisten konnten, damals in der DDR? Was die Reisefreiheit betrifft, müsste man eigentlich unterscheiden, so wie damals in Bratislava, rechts nach Ungarn, links nach Österreich oder war es umgedreht? Egal. Klar man konnte als Bergsportler nicht in die Alpen....aber der Nostalgiker (richtig geschrieben) ist oder war sicher kein Bergsportler der die Berge der Welt sehen und beklettern wollte...Urlaub am Baikalsee ging ja auch...oder eben am Balaton...


Urlaube am Baikalsee befriedigen aber keinen, der seine Verwandtschaft im Westen hat.

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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon steffen52 » 14. November 2020, 19:41

Volker Zottmann hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Wo kommen die 16 Prozent her, die sich keinen Urlaub leisten konnten, damals in der DDR? Was die Reisefreiheit betrifft, müsste man eigentlich unterscheiden, so wie damals in Bratislava, rechts nach Ungarn, links nach Österreich oder war es umgedreht? Egal. Klar man konnte als Bergsportler nicht in die Alpen....aber der Nostalgiker (richtig geschrieben) ist oder war sicher kein Bergsportler der die Berge der Welt sehen und beklettern wollte...Urlaub am Baikalsee ging ja auch...oder eben am Balaton...


Urlaube am Baikalsee befriedigen aber keinen, der seine Verwandtschaft im Westen hat.

Gruß Volker

Aber man konnte sich wenigstens dort sehen und wurde nicht so straff überwacht als wenn sie zu Besuch in der DDR waren, Volker! [wink]
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon augenzeuge » 14. November 2020, 19:42

pentium hat geschrieben:Wo kommen die 16 Prozent her, die sich keinen Urlaub leisten konnten, damals in der DDR?

Nee, heute!! Nicht DDR. In der DDR waren es mehr. Von mir geschätzt! [grins]

Woher? Naja, wer den Link von Nosti nicht liest.....
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon pentium » 14. November 2020, 19:43

Volker Zottmann hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Wo kommen die 16 Prozent her, die sich keinen Urlaub leisten konnten, damals in der DDR? Was die Reisefreiheit betrifft, müsste man eigentlich unterscheiden, so wie damals in Bratislava, rechts nach Ungarn, links nach Österreich oder war es umgedreht? Egal. Klar man konnte als Bergsportler nicht in die Alpen....aber der Nostalgiker (richtig geschrieben) ist oder war sicher kein Bergsportler der die Berge der Welt sehen und beklettern wollte...Urlaub am Baikalsee ging ja auch...oder eben am Balaton...


Urlaube am Baikalsee befriedigen aber keinen, der seine Verwandtschaft im Westen hat.

Gruß Volker


Mit der Verwandtschaft aus dem Westen haben wir uns in Ungarn oder in der CSSR getroffen....außerdem habe ich versucht aus der Sicht des gelernten DDR Bürgers zu schreiben....
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon augenzeuge » 14. November 2020, 19:45

pentium hat geschrieben:Mit der Verwandtschaft aus dem Westen haben wir uns in Ungarn oder in der CSSR getroffen....

Und, war das richtig oder gar befriedigend?
AZ
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Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon pentium » 14. November 2020, 19:49

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Wo kommen die 16 Prozent her, die sich keinen Urlaub leisten konnten, damals in der DDR?

Nee, heute!! Nicht DDR. In der DDR waren es mehr. Von mir geschätzt! [grins]

Woher? Naja, wer den Link von Nosti nicht liest.....
AZ


Mehr die sich keinen Urlaub leisten konnten, damals in der DDR? Irgendwie habe ich da üblichen Urlaubsregionen der DDR anders in Erinnerung...überlaufen und voller Urlauber. Gut Balaton, Karpaten, Böhmerwald konnte sich nicht jeder leisten...vom Baikal will ich gar nicht reden. Aber Urlaub im Kleingarten oder an der Talsperre Pirk ging doch eigentlich immer?
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon augenzeuge » 14. November 2020, 19:53

ber Urlaub im Kleingarten oder an der Talsperre Pirk ging doch eigentlich immer?

Den hab ich nicht gezählt.

Und wenn ich jetzt ausholen würde, die Zustände, Möglichkeiten, Kosten des Urlaubs 1987 in der BRD bewerte, dann glaubt es mir Herr N. eh nicht. Also lass ich es.

Ich war vom Bafög in Österreich und Ungarn, mit eigenem Auto. Mehr sag ich dazu nicht.

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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon pentium » 14. November 2020, 19:54

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Mit der Verwandtschaft aus dem Westen haben wir uns in Ungarn oder in der CSSR getroffen....

Und, war das richtig oder gar befriedigend?
AZ


Was war falsch an solchen Treffen? Im Gellert hat sich der jugendliche pentium an der Seite der Tante und des Onkels (Beispiel) sehr wohl gefühlt...später durfte meine Tante ja wieder einreisen...
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Nostalgiker » 14. November 2020, 20:01

augenzeuge hat geschrieben:
Nee, heute!! Nicht DDR. In der DDR waren es mehr. Von mir geschätzt! [grins]

Woher? Naja, wer den Link von Nosti nicht liest.....
AZ


Da hat dich dein Urindruck aber in die Irre geführt.
Na klar, der Augenzeuge schätzt mal eben so locker ohne Sinn und Verstand und raus kommt erwartbares; die armen DDR Bürger waren ja noch ärmer als angenommen! Große Teile konnte sich keinen Urlaub leisten so seine Erkenntnis.
Ach wie traurig.
Und schön das es bis Anfang 2020 diesen ausufernden Massentourismus gab und alle aber auch alle in den Urlaub fuhren bzw. flogen.
Und saufen auf Mallorca ist doch wesentlich weltmännischer als in der Kneipe um die Ecke, auch wenn das Ergebnis in beiden fällen das gleiche ist: Volltrunkenheit.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon karnak » 14. November 2020, 20:03

Interessierter hat geschrieben:
Damals entdeckte ein Fotograf in den Stasiarchiven Bilder die zeigten, wie Menschen deren Flucht misslang, gezwungen wurden ihre Flucht zu rekonstruieren. Wie das ging, soll unser Forumsfreund und ehemaliges Mitglied der PKE " karnak " ja angeblich schon beim Treffen in Marienborn demonstriert haben.


[grin] Ich habe mich lediglich zu diesem " rekonstruieren" geäußert. Das natürlich solche Dinge auch fotodokumentiert werden müssen. Sowas nennt man Beweismittelsicherung, und mit dem unhaltbaren Grenzregime hat das ERSTMAL gar nichts zu tun, wenn es natürlich daraus resultierte, war es AUCH ein Verstoß gegen das von beiden deutschen Staaten ratifizierte Transitsakommen. Und ob ich das gerne gemacht habe kannst Du nicht beurteilen, ich habe es so gerne gemacht wie heute ein deutscher Beamter der eine Abschiebung von einem Afghanen durchzusetzen hat der eigentlich angekommen ist, einen Arbeitsplatz hat, aber die Kriterien für ein Asylrecht nicht erfüllt. Das dürfte so am Ehesten in der Gefühlslage vergleichbar sein. Ich hätte mir nämlich gewünscht das diese DDR eine Erfolgsgeschichte wird und man die Leute nicht am Abhauen hindern muß. In dieser Hinsicht Veränderungen der Gesellschaft herbeizuführen, ich vermute nicht, dass Du es für möglich hälst, dass ich auch nur im Entferntesten in einer Position war diese einzuleiten. [flash]
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Nostalgiker » 14. November 2020, 20:05

augenzeuge hat geschrieben:
ber Urlaub im Kleingarten oder an der Talsperre Pirk ging doch eigentlich immer?

Den hab ich nicht gezählt.

Und wenn ich jetzt ausholen würde, die Zustände, Möglichkeiten, Kosten des Urlaubs 1987 in der BRD bewerte, dann glaubt es mir Herr N. eh nicht. Also lass ich es.

Ich war vom Bafög in Österreich und Ungarn, mit eigenem Auto. Mehr sag ich dazu nicht.

AZ


Stell dir vor ich bekam damals als Student überhaupt kein Stipendium und war in den Semesterferien trotzdem in Bulgarien oder Rumänien oder CSSR (um Berge in der Hohen Tatra von unten zu betrachten) oder Polen.
Was willst du mir also wieder erzählen Augenzeuge? Wie irrsinnig toll es allen in der Bundesrepublik ging oder was?
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Volker Zottmann » 14. November 2020, 22:23

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Mit der Verwandtschaft aus dem Westen haben wir uns in Ungarn oder in der CSSR getroffen....

Und, war das richtig oder gar befriedigend?
AZ

Genau das war mein Ansatz...

Ich bin ja auch allein in die SU geflogen, weil es eben die einzige Auslandsreisemöglichkeit vor meiner Armeezeit war. Die habe ich genutzt. Auch wenn ich die Reise wahrnahm, hat die nie mein wirkliches Reiseinteresse gestillt, was eben Richtung West ging.
Dass Prag oder Balaton zu Begegnungen genutzt wurde, war so richtig, hat mit Sicherheit aber auch Frust befördert. Oder wer wäre vom Balaton nicht mit seiner Westsippe gern auf der Heimreise gleich mal in Wien eingekehrt?

Vergesst nie gerade zu rücken, dass die DDR uns gefangen hielt. Alles andere ist Verklärung.

Gruß Volker
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon augenzeuge » 14. November 2020, 22:30

Ich kann dir doch nichts erzählen, Nostalgiker. Entweder weißt du es schon, und wenn nicht, kann es nur sein, dass ich mich irre.

[grins]

Ich weiß, was sich die ältere Generation leisten konnte.
Also jene, die zur Wende zwischen 65 und 70 waren. Für Urlaub hatten die kein Geld. Vermutlich kennst du solche Leute nicht.

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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Volker Zottmann » 14. November 2020, 22:53

Als Jungverheiratete sind wir 1973 nur verreist, weil ich Geld nach Feierabend verdiente. Meine Frau bekam netto als Funkmechaniker etwa 350 Mark und ich doch "schon" 525 Mark. Davon war das Leben zu bestreiten. Nebenbei haben wir unser altes Haus damit auch noch ausgebaut. Mit Miete zahlen, wäre es zappenduster gewesen.
1975 bekamen wir nen ladenneuen Trabant Universal, also Kombi. Das Zelt zu kaufen und den zu unterhalten, hätte man ohne Zusatzeinkünfte nie geschafft.

Gruß Volker
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Nostalgiker » 15. November 2020, 08:59

augenzeuge hat geschrieben:Ich kann dir doch nichts erzählen, Nostalgiker. Entweder weißt du es schon, und wenn nicht, kann es nur sein, dass ich mich irre.

[grins]

Ich weiß, was sich die ältere Generation leisten konnte.
Also jene, die zur Wende zwischen 65 und 70 waren. Für Urlaub hatten die kein Geld. Vermutlich kennst du solche Leute nicht.

AZ


Da hast du leider recht, ich kannte damals solche Leute nicht.
Zwar waren die Menschen welche ich kannte zwischen 60 und 65 Jahre alt aber die konnten sich vor der Wende Urlaube leisten und nach der Wende ebenso.
Eine meiner Großmütter hat sich, obwohl nur Grundrente in der DDR bekam einen Cromat-Farbfernseher gekauft. Ihr ging es wirklich sehr schlecht damals.
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon AkkuGK1 » 15. November 2020, 11:14

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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Dr. 213 » 15. November 2020, 12:15

Gleich kommen wieder die billigen Mieten und das kostenlose Gesundheitssystem....

Für so eine Röhren- Farbglotze mußte schon ein gut verdienender Facharbeiter ein Jahr lang schuften
und durfte sich aber dann in diesem Jahr sonst nur das Nötigste an Nahrung und Kleidung kaufen.
Und das nur, um Schnitzlers Lügen und die Märchen von den übererfüllten Plänen in Farbe zu sehen?

Herzlichst
Dr. 213
Achtung, aus gegebenem Anlaß gebe ich hiermit bekannt, ich bin kein Arzt !
Bei medizinischen Notfällen wählen Sie bitte den Medizinischen Bereitschaftsdienst Tel. 116117 oder den Notruf 112
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Nostalgiker » 15. November 2020, 13:06

Dr. 213 hat geschrieben:Gleich kommen wieder die billigen Mieten und das kostenlose Gesundheitssystem....

Für so eine Röhren- Farbglotze mußte schon ein gut verdienender Facharbeiter ein Jahr lang schuften
und durfte sich aber dann in diesem Jahr sonst nur das Nötigste an Nahrung und Kleidung kaufen.
Und das nur, um Schnitzlers Lügen und die Märchen von den übererfüllten Plänen in Farbe zu sehen?

Herzlichst
Dr. 213


Ach im Westen gab es auch die zentrale Planwirtschaft?

Soweit ich weiß gab es in den 70er und 80er Jahren auch im Westen Röhren-Farbglotzen und auch nicht für'nen Appel und 'nen Ei.
Klar doch das ein Facharbeiter nach deiner Sicht nur rund 8.000 Mark im Jahr verdient hat, da konnte er mit Gürtel sehr eng schnallen die gewünschten 6.000 Märker für den besten und auch teuersten Farbfernseher auf den Tisch legen.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon icke46 » 15. November 2020, 17:01

AkkuGK1 hat geschrieben:Na da kommt der Salonkommunist wieder zum Vorschein, in Paris zu Ostzeiten Schampus geschlürft, aber 50% der Bundesbürger hätten kein Geld für einen Urlaub.... ein Bekannter von mir macht seit 20 Jahren auf harz4 und ist regelmäßig auf Cuba.


Da sieht man aber, dass die Menschen im Osten ihrer Zeit weit voraus waren: Dein Bekannter macht seit 20 Jahren auf Hartz IV, dass am 1. Januar 2005 eingeführt worden ist [shocked] .
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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon Edelknabe » 15. November 2020, 17:46

Dok mit dem hier:

"Für so eine Röhren- Farbglotze mußte schon ein gut verdienender Facharbeiter ein Jahr lang schuften
und durfte sich aber dann in diesem Jahr sonst nur das Nötigste an Nahrung und Kleidung kaufen.
Und das nur, um Schnitzlers Lügen und die Märchen von den übererfüllten Plänen in Farbe zu sehen?"Textauszug ende

Nu hör aber auf Mann. Also nee so "nur das Nötigste etc?" Wenn das ein Schüler vom Heute liest, der muss doch denken, in der DDR erhungerte sich der Normalo den Farbfernseher? Und lief dazu noch bissel verlottert im abgewetzten Sakko durch die Gegend? Schreib bitte nicht weiter, ehe mir noch schlecht wird.

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Re: Was waren eigentlich Stasi-Methoden 2

Beitragvon augenzeuge » 15. November 2020, 17:51

Was kostete der TV? 6500? Jeans 140?, Winterjacke 190? So grob hab ich das in Erinnerung.
800 Mark Lohn im Monat. Kann jeder selbst rechnen.

Wenn ich nun von der Rente (426,- Durchschnitt 1989 ) ausgehe, siehts noch weitaus trostloser aus.
AZ
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