Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Alles zum Thema Geheimdienste und Sicherheit in der DDR und in der BRD

Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon Merkur » 2. April 2019, 17:42

Was bringt Euch eigentlich diese aufreibende Diskussion? Keiner von Euch kann die objektive Wahrheit ergründen und in 20 Jahren seid Ihr inhaltlich nicht weiter. Schade um die Zeit.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon andr.k » 2. April 2019, 17:44

Interessierter hat geschrieben:Du kennst dich ja erstaunlich gut in Stasi - Vorgehensweisen aus... [denken] Das hat man dir sicher alles in der Kantine des MfS erzählt... [laugh]

Weiterbildung ist nicht jedermanns Sache. [grin]
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon Nostalgiker » 2. April 2019, 18:08

Interessierter hat geschrieben:Zitat Nostalgiker:
Ne geheimdienstliche Aktion wird in der Regel mit einem kleinen Team aufgeklärt und dann wird in der Regel der Killer, wenn es um eine Beseitigung geht, solo losgeschickt um den Auftrag zu erledigen.
Oder ein kleines effizientes Team von 6 bis 8 Personen.


Du kennst dich ja erstaunlich gut in Stasi - Vorgehensweisen aus... [denken] Das hat man dir sicher alles in der Kantine des MfS erzählt... [laugh]


Deinem geistigen Niveau entsprechend verrate ich dir was, die Stasi Kantine befand sich, ebenso wie dein Niveau, im 8 Untergeschoß ...... [flash] direkt unter Mielkes Büro ......
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon Dr. 213 » 2. April 2019, 18:20

karnak hat geschrieben:Es soll ja in den 50 igern, vielleicht noch Anfang der sechziger in den stalinistischen Zeiten so gewesen sein, dass man so einem " Tod dem Verräter" gefröhnt hat, aber doch nicht mehr in den 80 igern, schon gar nicht wenn der Mensch nicht weiter aktiv gegen die DDR vorgegangen ist wie in dem Fall, man soll mir nicht solchen Mist erzählen. Dazu war das MfS zu dieser Zeit längst viel zu " abgeklärt " und professionell als das?............


Dein Kollege Teske ist wann nochmal gleich dem Serienmörder überantwortet worden ?
Das Ding war doch von Mielke so empfohlen oder zumindest hat er das Abmurksen nicht verhindert.
Pfui Deibel !

Herzlichst
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon SkinnyTrucky » 2. April 2019, 18:33

andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Man wusste sicher, warum man die entsprechenden Akten vernichten lies.

Du meinst jetzt die richtigen Beweise?


Naja, vielleicht stehen ja in den verschwundenen Akten auch entlastende Dinge, so von, Lutz fahr nicht, du hast getrunken....nein Genossen, ich kann noch fahren und hier habt ihr mir garnichts zu sagen....

....ich meine ja nur.... wenigstens einer der 50 Beschatter wird ja wohl in der Nähe gewesen sein....das MfS war Weltklasse wenn es eine Aufgabe hatte.... wenigstens das wird ja wohl niemand hier bestreiten wollen, oder.... [ich auch]



groetjes

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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2019, 18:38

Merkur hat geschrieben:Was bringt Euch eigentlich diese aufreibende Diskussion? Keiner von Euch kann die objektive Wahrheit ergründen und in 20 Jahren seid Ihr inhaltlich nicht weiter. Schade um die Zeit.


Hobby eben. Ansonsten muss ich nicht weiter kommen. [grins]

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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon SkinnyTrucky » 2. April 2019, 18:41

Merkur hat geschrieben:Was bringt Euch eigentlich diese aufreibende Diskussion? Keiner von Euch kann die objektive Wahrheit ergründen und in 20 Jahren seid Ihr inhaltlich nicht weiter. Schade um die Zeit.


Da sind ja immernoch die Schnipselsäcke, Merkur.... [wink]





groetjes

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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon andr.k » 2. April 2019, 18:45

SkinnyTrucky hat geschrieben:Naja, vielleicht stehen ja in den verschwundenen Akten auch entlastende Dinge, so von, Lutz fahr nicht, du hast getrunken.


Zitat aus "Tod dem Verräter! – Der lange Arm der Stasi und der Fall Lutz Eigendorf".

Oberstaatsanwalt Dr. Grasemann "Es gab keine Anhaltspunkte, die weitere Ermittlungen gerechtfertigt hätten. Hinzu kamen Hinweise auf Eigendorfs Lebensstil und Fahrweise. Er fuhr immer schnell. Sein Trainer hat ihn am Unfalltag im Heimspiel gegen Bochum auf die Reservebank gesetzt und nach dem Spiel gesagt: Lutz, baller Dir nicht wieder einen rein.‘"

Daran erinnert sich Trainer Maslo heute nicht mehr, aber er sagt: "Lutz hatte Frust. Er war nicht in Top-Form. Ich hatte ihn zum ersten Mal nicht aufgestellt. Es ist normal, dass ein Profi darüber enttäuscht ist." Will sagen: Frust, schnelles Auto, Alkohol, glatte Straße, extrem gefährliche Kurve – noch Fragen? ...
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon SkinnyTrucky » 2. April 2019, 18:48

Andreas, das ist jetzt auch nur eine Vermutung, oder.... [ich auch] [smile]


groetjes

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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2019, 18:49

andr.k hat geschrieben:
SkinnyTrucky hat geschrieben:Naja, vielleicht stehen ja in den verschwundenen Akten auch entlastende Dinge, so von, Lutz fahr nicht, du hast getrunken.


Zitat aus "Tod dem Verräter! – Der lange Arm der Stasi und der Fall Lutz Eigendorf".

Oberstaatsanwalt Dr. Grasemann "Es gab keine Anhaltspunkte, die weitere Ermittlungen gerechtfertigt hätten. Hinzu kamen Hinweise auf Eigendorfs Lebensstil und Fahrweise. Er fuhr immer schnell. Sein Trainer hat ihn am Unfalltag im Heimspiel gegen Bochum auf die Reservebank gesetzt und nach dem Spiel gesagt: Lutz, baller Dir nicht wieder einen rein.‘"

Daran erinnert sich Trainer Maslo heute nicht mehr, aber er sagt: "Lutz hatte Frust. Er war nicht in Top-Form. Ich hatte ihn zum ersten Mal nicht aufgestellt. Es ist normal, dass ein Profi darüber enttäuscht ist." Will sagen: Frust, schnelles Auto, Alkohol, glatte Straße, extrem gefährliche Kurve – noch Fragen? ...


"So dachten wir anfangs".
Ich weiß, das ist der Anfang. Aber höre dir bitte alles bis zum Ende an. Da kommen weitere Erkenntnisse. [wink]

Alles ist nicht 100%ig richtig. Z.B. als er aus den Akten zitiert. Da weiß man mehr.

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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon andr.k » 2. April 2019, 18:54

Na, dann hat wohl der "Heribert" geschludert ... [denken]
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon andr.k » 2. April 2019, 18:56

augenzeuge hat geschrieben:Aber höre dir bitte alles bis zum Ende an. Da kommen weitere Erkenntnisse.


Lesen geht besser ... [hallo]
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2019, 18:59

andr.k hat geschrieben:Na, dann hat wohl der "Heribert" geschludert ... [denken]


nein, im Gegenteil. Er hart vieles viel detaillierter zusammengesetzt.

Wie die Staatsanwaltschaft gepennt hat, erfährt man am Anfang. Da mussten erst Dritte sagen, dass da was mit der Stasi sein könnte.... [angst]
Die ersten Spuren waren so leider weg.....

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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon andr.k » 2. April 2019, 19:03

"Es war ein Auftragsmord", sagt Fernseh- und Buch-Autor Dr. Heribert Schwan und legt spektakuläre Dokumente vor.

Stasi-Chef Erich Mielke habe den Tod Eigendorfs persönlich angeordnet.
[denken]

"Es gibt bis heute keinen Beweis für die Mord-Theorie", sagt hingegen der Braunschweiger Oberstaatsanwalt Dr. Hans-Jürgen Grasemann, der den Fall begleitete.

Tja, und nun? Welche Dokumente hat der Heribert vorgelegt?
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon Merkur » 2. April 2019, 19:11

SkinnyTrucky hat geschrieben:Da sind ja immernoch die Schnipselsäcke, Merkur.... [wink]
Mara


Und die enthalten des Rätsels Lösung? Viel Spaß bei der Suche. [hallo]
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2019, 20:56

Wenn man mal die Stasi hier weglässt, man so tut, als ob der Sachverhalt heute passiert wäre, mit allen Indizien einen Ablauf rekonstruieren würde, was würde man da denken?

Noch mal zu den 2,2 Promille. Wieviel Bier, er hatte nichts anderes getrunken, muss man da zu sich nehmen?
Und wenn man erkennen kann, dass er das nie getrunken haben kann.....was glaubt man da? Karnak würde sicher sagen, der war schon betrunken in die Kneipe gekommen. [flash]

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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon HPA » 2. April 2019, 21:05

Karnak hat geschrieben:Im Blut des Toten lag der Alkoholspiegel bei 2, 2 Promille , hochgerechnet zum Unfallzeitpunkt noch höher. Sprich, er war zum Zeitpunkt des Unfalls voll wie ein Topf, völlig fahruntüchtig und ist unangeschnallt gegen einen Baum.


Der Alkoholspiegel muss zum Zeitpunkt des Unfalls noch höher gewesen sein da Eigendorf nach dem Unfall Infusionen bekam und damit der promillewert welcher im KH ermittelt wurde, nach unten verfälscht wurde.

Keiner, der nicht routinemäßig an der Flasche hängt und zwar als ALKOHOLIKER, ist in der Lage ,mit diesen Promillewerten ein Fahrzeug zu führen!

Aus Wikipedia:
Im Juni 1982 wechselte er für die Ablösesumme von 400.000 D-Mark zu Eintracht Braunschweig und zog hierfür von Kaiserslautern nach Grassel.[6]

Sowie:
Kurz zuvor hatte Eigendorf, der in seiner Freizeit auch Tennis spielte, eine Fluglizenz für Motorflugzeuge erworben.[6]


Wenn er alkoholkrank gewesen sein soll, wäre das in beiden Fällen bei den umfangreichen medizinischen Untersuchungen sowohl bei dem Vereins-Transfer als auch im Vorfeld des Erwerbs der Pilotenlizenz bei der die Bestimmung der Leberwerte zur Routine gehören, aufgefallen. Alkoholkrankheit ist ein absolutes Ausschluss- Kriterium für den Erwerb einer Motorfluglizenz!
Zuletzt geändert von HPA am 2. April 2019, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.
HPA
 

Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon Volker Zottmann » 2. April 2019, 21:08

Es ist doch ein großes Glück für unser Forum, mit @Merkur und @andr.k zwei knallharte Experten im Userteam zu wissen, die zwar auch nichts beweisen können, aber wenigstens unser Friedenshüter des MfS persönlich in Schutz nehmen.
Ich glaube auch, dass dort nur liebe Menschen arbeiteten, lediglich der Minister Mielke hatte einen an der Klatsche, war gar ein Doppelmörder.... (seine Untaten während des spanischen Bürgerkrieges will ich erst gar nicht benennen)
Wären Killerkommandos auf "Streife" im Westen gegangen, hätte die natürlich @karnak schon an der GÜST entlavt.
Hat er aber nicht, also kann es so etwas auch nie gegeben haben. [flash]

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon Merkur » 2. April 2019, 21:15

Volker Zottmann hat geschrieben:Es ist doch ein großes Glück für unser Forum, mit @Merkur und @andr.k zwei knallharte Experten im Userteam zu wissen, die zwar auch nichts beweisen können, aber wenigstens unser Friedenshüter des MfS persönlich in Schutz nehmen.


Quackel [mundzu]
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2019, 21:29

Merkur hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Es ist doch ein großes Glück für unser Forum, mit @Merkur und @andr.k zwei knallharte Experten im Userteam zu wissen, die zwar auch nichts beweisen können, aber wenigstens unser Friedenshüter des MfS persönlich in Schutz nehmen.


Quackel [mundzu]


Ihr nähert euch an. Immerhin sprecht ihr jetzt schon die gleichen Vokabeln. [laugh]
I think this is the beginning of a beautiful friendship.


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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon andr.k » 2. April 2019, 21:35

Volker Zottmann hat geschrieben:Ich glaube auch


Das ist der springende Punkt ... Ich glaube niemals und schon gar nicht an Stasiärmelstreifen. [flash]
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon andr.k » 2. April 2019, 21:37

augenzeuge hat geschrieben:Ihr nähert euch an. Immerhin sprecht ihr jetzt schon die gleichen Vokabeln. [laugh]

I think this is the beginning of a beautiful friendship.


Freunde kann man sich aussuchen! [grins]
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon SkinnyTrucky » 2. April 2019, 21:45

Merkur hat geschrieben:
SkinnyTrucky hat geschrieben:Da sind ja immernoch die Schnipselsäcke, Merkur.... [wink]
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Und die enthalten des Rätsels Lösung? Viel Spaß bei der Suche. [hallo]


Keine Ahnung aber warum fehlen just die Aufzeichnungen rund um Unfallzeitpunkt.... [denken]

Die haben sicher keine Timurtrupps stibitzt um dann zum SEROstützpunkt zu laufen und damit die Klassenkasse aufzubessern....


groetjes

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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon andr.k » 2. April 2019, 21:50

augenzeuge hat geschrieben:Wenn man mal die Stasi hier weglässt, man so tut, als ob der Sachverhalt heute passiert wäre, mit allen Indizien einen Ablauf rekonstruieren würde, was würde man da denken?

Noch mal zu den 2,2 Promille. Wieviel Bier, er hatte nichts anderes getrunken,(Das kann nur Eigendorf beantworten bzw. die Rechtsmediziner!) muss man da zu sich nehmen?
Und wenn man erkennen kann, dass er das nie getrunken haben kann.....was glaubt man da? Karnak würde sicher sagen, der war schon betrunken in die Kneipe gekommen. [flash]

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Alkohol am Steuer geht gar nicht! ... Und was hat Eigendorf in der einen Stunde zwischen Kneipe und Unfall gemacht?
Zuletzt geändert von andr.k am 2. April 2019, 22:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon andr.k » 2. April 2019, 21:58

SkinnyTrucky hat geschrieben:Keine Ahnung aber warum fehlen just die Aufzeichnungen rund um Unfallzeitpunkt.... [denken]



Welche Aufzeichnungen meinst Du? Ist doch alles dokumentiert:

Ein Polizeiobermeister vom Braunschweiger Verkehrsunfalldienst notierte: "Bei unserem Eintreffen an der Unfallstelle befand sich der Herr Eigendorf noch in seinem Fahrzeug. Er saß leb- und bewusstlos auf dem Fahrersitz, hinter dem Steuerrad. Sein Kopf wies deutlich erkennbare schwerste Verletzungen auf und hing seitlich aus dem zertrümmerten Fahrerfenster."

Zur möglichen Unfall-Ursache schreibt der Polizeiobermeister: "Es ist zu vermuten, dass Herr Eigendorf auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit aus der Rechtskurve getragen und gegen den Baum geschleudert wurde. Hinsichtlich der Fahruntüchtigkeit muss das Ergebnis der entnommenen Blutprobe abgewartet werden."
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon SkinnyTrucky » 2. April 2019, 22:25

Ich meine die Aufzeichnungen der auf ihn angesetzten zahlreichen Spitzel.... sein Leben und Gewohnheiten wurden ansonsten sehr detailreich zusammengetragen....


groetjes

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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon augenzeuge » 3. April 2019, 06:33

 Ich glaube niemals


Da musst du aber mal langsam dran arbeiten.... in deinem Alter. [wink] Nostalgiker hat im Express schon die Ausnahme besetzt. [grins]

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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon Interessierter » 3. April 2019, 08:58

Bevor hier die ehemalige Volkspolizei ( meiner Meinung nach wäre Parteipolizei zutreffender ) weiter versucht diese menschenverachtende Diktatur als doch soo menschenfreundlich darzustellen, auch dieses:

Die Zahl der Unrechtstaten ist kaum abzuschätzen. So sind in der Berliner Außenstelle des Bundesarchivs, die aus dem Gesamtdeutschen Institut hervorgegangen ist, 125 000 Fälle von Menschenrechtsverletzungen, politischen Verurteilungen, Häftlingsmißharidlungen, Zwangsadoptionen und -scheidungen, Rechtsbeugungen und anderen Straftaten registriert, die zum Teil bis in das Jahr 1949 zurückreichen. Sie hat außerdem eine Struktur- und Personalkartei mit 250 000 Namen. Aufgrund der Akten der zentralen Erfassungsstelle für DDR-Unrechtstaten in Salzgitter wurden bisher 30 000 politische Urteile (mit der zehnfachen Zahl wird gerechnet), 2700 Mißhandlungen im Strafvollzug, 3000 politische Verdächtigungen und 4400 Fälle des Verdachts der versuchten und vollendeten Tötung erfaßt. Zu den Tötungsdelikten gehören, unter anderem Todesschüsse an der Grenze, Tötungen durch Minen und Selbstschußanlagen, aber auch versuchte oder vollendete "Liquidierung" von DDR-Flüchtlingen, Fluchthelfern, abtrünnigen Stasi-Angehörigen und ungeklärte Todesfälle in Haftanstalten.
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon karnak » 3. April 2019, 09:27

SkinnyTrucky hat geschrieben:Ich meine die Aufzeichnungen der auf ihn angesetzten zahlreichen Spitzel.... sein Leben und Gewohnheiten wurden ansonsten sehr detailreich zusammengetragen....


groetjes

Mara

Mal was zu dieser IM Geschichte prinzipiell. Mit diesen auf ihn "angesetzte " Spitzel soll ja suggeriert werden es handelt sich um nur für die jeweilige Person zuständige IM , die eigens und ausschließlich für diese zuständig war. In dem Fall 20, für mich eine abenteuerliche Zahl, aber lassen wir das mal beiseite. Fakt ist , das IM -System war nicht nach dem Prinzip jedem sein " persönlicher Spitzel " aufgebaut. Die gab es natürlich schon, aber niemand auf diesem Planeten dürfte für das MfS so bedeutend gewesen sein, dass ihm 20 dieser " persönlichen Betreuer " zugedacht waren. Heute macht sich nun jeder um so mehr wichtig je mehr er angeblich solcher personengebundenen IM sein eigen nennen kann. Die übergroße Masse der IM wurde für entsprechende Bereiche, nicht für einzelne Personen angeworben und sollte über alles berichten was von dort in Erfahrung zu bringen war. Wenn man nun in einem Bereich angesiedelt war dass das MfS für besonders Sicherheitsrelevant hielt, wie der Bereich des Leistungssports , konnte man schon in das Vergnügen kommen von überdurchschnittlich viel IM umgeben zu sein, die dann auch alle oder viele irgendetwas über einen zu Papier gebracht haben. Das heißt aber noch lange nicht, dass die auf einen persönlich angesetzt waren, die waren einfach da, für alle in dem jeweiligen Bereich. Man kann aus vorhandenen IM Berichten lediglich entnehmen das IM X und Y über einen berichtet hat. Die Auffassung der war auf mich speziell angesetzt ist freundlich ausgedrückt eine der üblichen Überbewertungen der eigenen Person mit der man sich heute so schön schmücken kann. Wenn nun zu diesem Fußballer 20 IM berichtet haben sollen, ich verwette meinen A.... , während seines gesamten Lebens in und außerhalb der DDR gibt es entsprechende Berichte zu Ihm und nicht wie vermittelt werden soll, die sind nach seiner Flucht ausschließlich mit ihm beschäftigt gewesen und sind Tag und Nacht um ihn rumgeschlichen. Mit solchen Beschreibungen und Fehlinterpretationen soll lediglich die schon genügend alberne und völlig überzogene IM Praxis noch ein bisschen blödsinniger hingestellt werden und die Betroffenen die jetzt über Aktenlage davon Kenntnis erhalten wissen es nicht besser, können dadurch schon zu dem Schluss kommen es war die Zahl X an IM auf mich angesetzt weil ihnen das Einsatzprinzip von IM gar nicht klar ist und weil sie natürlich allzugerne glauben wollen, ich war so gefährlich, dass ich von 50 IM betreut werden musste. Nach heutigen Zeitgeist wertet das die eigene Biografie natürlich ungeheuer auf. [flash]
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Re: Killer-Teams der Stasi bewachten DDR-Sportler

Beitragvon SkinnyTrucky » 3. April 2019, 09:59

karnak hat geschrieben: Nach heutigen Zeitgeist wertet das die eigene Biografie natürlich ungeheuer auf. [flash]


Nur hat derjenige ja nur nichts mehr davon....

.... ansonsten, du wolltest doch nicht gerade probieren eine Erklärung abzugeben warum just die Aufzeichnungen verschwundenen sind, über die wir weiter oben gerade reden.... [ich auch]


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