Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Alles zum Thema Kirche und Religion in beiden deutschen Staaten

Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 5. April 2014, 07:04

22.04.14
20:45 Uhr: MDR-TV-Doku, u.a. mit Interviews und Videomontagen zur Ulrichskirche


Magdeburgs Mitte ist nicht wirklich der Alte Markt oder der Domplatz. Es ist ein früherer Aufmarschplatz für 150.000 Menschen, der sogenannte "Zentrale Platz" an der ehemaligen "Wilhelm-Pieck-Allee". Heute lockt hier ein grüner Park mit Brunnen und Plastiken. Drumherum stehen repräsentative Bauten, stattliche Wohnpaläste aus der Stalinzeit. "Der Osten"-Presenter Axel Bulthaupt ist beindruckt. Die Häuser aus den Anfangszeiten der DDR zeigen sich in der Frühjahrssonne in voller Pracht: helle Farben, Säulenverziert, die Eingänge geschmückt mit steinernen Gravuren, wunderschöne Loggien – ein Hauch von Moskau, mitten in Magdeburg.

Doch diese Bauten erinnern auch an eine bisher nicht erzählte Geschichte: Nach dem furchtbaren Bombardement im Januar 1945 war Magdeburg nur noch eine Trümmerwüste, nichts war geblieben vom Glanz einer der schönsten Altstädte Deutschlands. Die Elbestädter aber ließen sich nicht unterkriegen und entwarfen eine neue Stadt. Die Entwürfe allerdings fanden in Berlin wenig Anklang. Walter Ulbricht persönlich bemängelte, dass den Magdeburgern der Sinn für die "16 Grundsätze der sozialistischen Großstadt" fehle, vor allem ein zentraler Platz, auf dem "150.000 Menschen 2 bis 3 Stunden" an einer Tribüne vorbeiströmen können – flankiert von repräsentativen Großbauten.

Da war kein Platz mehr für die zweitälteste Kirche Magdeburgs, die über 1.000 Jahre alte Ulrichskirche. 1956 wurde sie gesprengt. Damit war Platz für die großen Wohnpaläste der Stalinzeit – eine Mischung aus Kitsch, Komfort und Klassizismus. Wohnungen mit Parkett, Fernwärme, außergewöhnlichen Grundrissen und sogar mit Aufzügen – nie wieder ist in der DDR so aufwendig gebaut worden.

Axel Bulthaupt ist auf dem "Zentralen Platz" der Ulbricht-Zeit unterwegs. Er erzählt die Geschichte von Menschen, die in Magdeburgs Mitte leben, die stolz ihre Wohnungen im Stalinpalast zeigen und heute für den Wiederaufbau der Ulrichskirche werben. Er schaut auch auf das alte Magdeburg und erzählt von Opfern des Naziregimes, die es nicht ertragen können, dass der Kirche gedacht wird.

http://www.ulrichskirche.de/cms/aktuelles.html
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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon pentium » 5. April 2014, 15:22

In Chemnitz sind es drei Kirchen, welche dem Stadtbild in folge des Krieges und der Planung eines soz. Stadtbildes fehlen.
Wobei letzteres eigentlich nur auf die Paulikirche so richtig zutrifft. Den die Plätze, wo die Nikolaikirche und die Lukaskirche standen blieben unbebaut, bzw. wurden erst (Nikolaikirche) in den letzten Jahren bebaut.

Paulikirche

Geschichte: 1750-1756 an der Stelle eines mittelalterlichen Franziskanerklosters errichtet, Architekt J. G. Ohndorff, Einbeziehung von mittelalterlichem Mauerwerk von der Stadtbefestigung in der Westwand des Neubaus, rechteckiger barocker Neubau mit 9 Jochen, im Inneren im Oval eingestellte Emporenarchitektur, 1886/87 Turmbau an der Westseite in den Formen der Neorenaissance, bei den Bombardements der Stadt am 5. März 1945 ausgebrannt

1951 Ruinensicherung und Wiederherstellung des Turmhelmes, vielseitiges Bemühen, die durch Kriegseinwirkung des Zweiten Weltkrieges entstandenen Zerstörungen bauseitig zu beheben, blieben erfolglos, Sprengung im April 1961

http://www.historisches-chemnitz.de/alt ... irche.html

Nikolaikirche

Geschichte: Erste Erwähnung des Vorgängerbaus 1331, 1885-88 anstelle eines bis in die romanische Zeit zurückreichenden Vorgängerbaues in neogotischen Formen nach Plänen vom Ch. Schramm errichtet, neogotische Hallenkirche, Referenzbau für viele Kirchenneubauten der näheren Umgebung, 750 Sitzplätze, einzelne ältere Ausstattungsstücke in den Neubau übernommen, am 5. März 1945 - 57 Jahre nach der Weihe der Kirche - Zerstörung durch Brandbomben, Turm relativ unbeschadet

Turm und Schiffsruine 1947 abgetragen.

http://www.altes-chemnitz.de/chemnitz/nikolaikirche.htm

Lukaskirche

Geschichte: 1899-1901 von E. Giese und Sohn in einem Mischstil von Neoromanik und Neorenaissance errichtet, Zentralbauanlage in polygonaler Form, die Eingangsfront mit großer Rosette und Giebel, seitlich der von Haube und Laterne bekrönte Turm, 1945 beschädigt

Ruine Anfang der 50er Jahre abgetragen

http://www.ag-geschichte-kassberg-alten ... kirche.htm

Johann-Nepomuk-Kirche

Geschichte: 1827/28 Umbau eines bis dato als Theater dienenden Saales im Hinterhof des Hauses Roßmarkt 10 zur Katholischen Kirche, Saal von 5 Achsen mit Satteldach und Dachreiter, im Inneren barockklassizistische Ausstattung, 1945 bei der Bombardierung der Statt ausgebrannt

Ruine Anfang der 50er Jahre abgetragen

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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 5. April 2014, 19:27

Interessierter hat geschrieben:22.04.14
20:45 Uhr: MDR-TV-Doku, u.a. mit Interviews und Videomontagen zur Ulrichskirche


Magdeburgs Mitte ist nicht wirklich der Alte Markt oder der Domplatz. Es ist ein früherer Aufmarschplatz für 150.000 Menschen, der sogenannte "Zentrale Platz" an der ehemaligen "Wilhelm-Pieck-Allee". Heute lockt hier ein grüner Park mit Brunnen und Plastiken. Drumherum stehen repräsentative Bauten, stattliche Wohnpaläste aus der Stalinzeit. "Der Osten"-Presenter Axel Bulthaupt ist beindruckt. Die Häuser aus den Anfangszeiten der DDR zeigen sich in der Frühjahrssonne in voller Pracht: helle Farben, Säulenverziert, die Eingänge geschmückt mit steinernen Gravuren, wunderschöne Loggien – ein Hauch von Moskau, mitten in Magdeburg.

Doch diese Bauten erinnern auch an eine bisher nicht erzählte Geschichte: Nach dem furchtbaren Bombardement im Januar 1945 war Magdeburg nur noch eine Trümmerwüste, nichts war geblieben vom Glanz einer der schönsten Altstädte Deutschlands. Die Elbestädter aber ließen sich nicht unterkriegen und entwarfen eine neue Stadt. Die Entwürfe allerdings fanden in Berlin wenig Anklang. Walter Ulbricht persönlich bemängelte, dass den Magdeburgern der Sinn für die "16 Grundsätze der sozialistischen Großstadt" fehle, vor allem ein zentraler Platz, auf dem "150.000 Menschen 2 bis 3 Stunden" an einer Tribüne vorbeiströmen können – flankiert von repräsentativen Großbauten.

Da war kein Platz mehr für die zweitälteste Kirche Magdeburgs, die über 1.000 Jahre alte Ulrichskirche. 1956 wurde sie gesprengt. Damit war Platz für die großen Wohnpaläste der Stalinzeit – eine Mischung aus Kitsch, Komfort und Klassizismus. Wohnungen mit Parkett, Fernwärme, außergewöhnlichen Grundrissen und sogar mit Aufzügen – nie wieder ist in der DDR so aufwendig gebaut worden.

Axel Bulthaupt ist auf dem "Zentralen Platz" der Ulbricht-Zeit unterwegs. Er erzählt die Geschichte von Menschen, die in Magdeburgs Mitte leben, die stolz ihre Wohnungen im Stalinpalast zeigen und heute für den Wiederaufbau der Ulrichskirche werben. Er schaut auch auf das alte Magdeburg und erzählt von Opfern des Naziregimes, die es nicht ertragen können, dass der Kirche gedacht wird.

http://www.ulrichskirche.de/cms/aktuelles.html


Der Artikel strotzt nur so von sachlichen Fehlern.
Für jemanden der von den Gegebenheiten genügend Kenntnis hat einfach nur peinlich.

Thoth
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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon pentium » 5. April 2014, 19:47

Thoth, vielleicht könnte man an deinem Wissen teilhaben?
Ich weiß nur, dass die Kirche, als die Bauten links und rechts errichtet wurden, größtenteils noch stand, und sich die Nachkriegsbebauung daran ausrichtete. Und wenn mich hier:
http://www.deutsches-architektur-forum. ... php?t=9551

das Luftbild ansehe, kann der Platz ja nicht allzugroß sein!

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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 5. April 2014, 20:46

Wie auf dem Bild von 1955 zu sehen ist war den Häusern mitnichten die Kirche im "Wege".
Der angeblich geschaffene Platz, Wilhelm-Pieck-Allee war eine Strasse. Eine breite Strasse zwar aber nie ein Platz. Die freie Fläche zwischen den Häusern, welche aus stadtplanerischen Gründen geschaffen wurde war immer, ich betone immer als Grünanlage gestaltet und zwar bis zum Breiten Weg, welcher zu DDR Zeiten Karl-Marx-Strasse hieß. Der sich auf dem Platz befindliche Brunnen mit Fontäne hieß Brunnen der Völkerfreundschaft. Auf den Grünanlagen befanden sich einige Plastiken welche zum Teil noch Heute stehen.
Die Wilhelm-Pieck-Allee war die Realisierung der bereits von Otto von Guericke erdachten Ost-West-Achse in der Stadt. Die historische Stadtanlage hatte zwar zwei Nord-Süd-Achsen aber keine Einzige Ost-West-Achse.
Die Kirche stand dem neuen Strassenverlauf etwas im Wege und passte von der Bebauungskonzeption nicht mehr in das Ensemble der entstandenen Häuser.
Hier mal ein Bild des "Aufmarschplatzes" von 1973: klicken

Noch ein paar andere Bilder von der Strasse und dem Platz zwischen 1958 und 1970 .... :

Magdeburg Koellnerstrasse_Ullrichskirche_02.JPG


Magdeburg brunnen.JPG


Magdeburg38214539.jpg


Ich hoffe das damit Deine Frage halbwegs beantwortet ist

Thoth
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von Nostalgiker am 5. April 2014, 20:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon pentium » 5. April 2014, 20:52

Danke, Thoth!
Meine Fragen sind beantwortet.

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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 6. April 2014, 11:39

Also mit dem Einstellen ein paar alter Bilder widerlegt man noch lange nicht, dass die Stadtplanungswünsche der Magdeburger von Ulbricht einfach abgeschmettert wurden. Im Gegenteil man bestätigt sogar die Aussage, dass sie statt dessen, ich zitiere:

1956 wurde sie gesprengt. Damit war Platz für die großen Wohnpaläste der Stalinzeit – eine Mischung aus Kitsch, Komfort und Klassizismus. Wohnungen mit Parkett, Fernwärme, außergewöhnlichen Grundrissen und sogar mit Aufzügen – nie wieder ist in der DDR so aufwendig gebaut worden.


Bei dem Wiederaufbau der Stadt nach 1945, der im Sinne der neuen, nunmehr vorherrschenden Ideologie des Sozialismus bewusst mit der bisherigen Stadtgestaltung brach, wurde die Ulrichskirche als störendes Element empfunden und am 5. April 1956 gesprengt, obwohl ein Wiederaufbau in Kosten und Aufwand der Sprengung gleichgekommen wäre. Damit verlor Magdeburg ein Gebäude, welches Stadtbild und Stadtgeschichte ganz wesentlich mitgeprägt hatte. Sieben weitere Kirchen unserer Stadt ereilte in der Folge dasselbe Schicksal. Zurück blieb damals eine eher unscheinbare Grünfläche. Zum Glück, müssen wir heute feststellen. Wäre der städtebauliche Größenwahnsinn nicht Ende 50er Jahre durch eine erste Wirtschaftskrise in der DDR gestoppt worden, würden wir heute auf einem in Stein zementierten Aufmarschplatz, der Raum für 30 bis 40000 Menschen bieten sollte und vor einem turmgekrönten Rathaus stehen; an der Stelle, wo sich hinter uns das Ulrichhaus befindet. Es fehlte also schlichtweg das Geld, um im Stil der den Platz heute umgebenen Architektur weiterzubauen. Dennoch dürfen wir niemals geringschätzen, was nach 1945 für den Wiederaufbau unserer Stadt geleistet wurde. Es war ein großes und gemeinschaftliches Aufbauwerk. Wir müssen es, um es überhaupt angemessen würdigen zu können, von dem ideologischen Ballast befreien, welcher diesen Bauten aufgebürdet wurde und wird.


Diese Aussagen des Kuratorium Ulrichskirche e.V. sind - meiner Meinung nach - durch den vorstehenden Beitrag in keinster Weise widerlegt und schon gar nicht peinlich.

Otto von Guericke gar als Befürworter der Sprengung der Kirche in der er getauft wurde und als Bewunderer stalinistischer Prachtbauten anzuführen ist einfach absurd.

Wer einen Beitrag als vor sachlichen Fehlern strotzend bezeichnet, sollte dieses auch nachweisen können.

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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 6. April 2014, 11:57

@Interessierter, ich empfehle Dir einfach verstehendes lesen denn dann kommt es nicht zu solchen absurden und abwegigen Äußerungen wie sie in Deinem letzten Beitrag mal wieder von Dir zu lesen sind.
Dein krampfhaft gewolltes hineininterpretieren von "Verherrlichung", "Verharmlosung" bei bestimmten Usern nimmt langsam aber sicher fatale peinliche Züge an.
Dein Herstellen von "Zusammenhängen" in Form von Unterstellungen wäre einfach Lachhaft wenn es nicht so traurig wäre.
Manchmal habe ich den Eindruck das Du überhaupt nicht kapierst was da geschrieben wird, du siehst nur den Usernamen und schon sieht ein Mann Rot. Allerdings war der Film mit Charles um Klassen besser als Deine Beiträge.
Da fehlt sogar die Bereitschaft für's Fremdschämen.

Thoth

PS.: Selbst mit Deinem zitierten Satz; der mit dem Platz schaffen ...., ist absurd angesichts der Bilder auf denen die Häuser plus Kirchenriune zu sehen sind denen sie angeblich im Wege sein sollte ...... Denn die Fläche auf welcher die Kirche stand ist seit 1956 nie bebaut worden, war zu DDR Zeiten auch nicht dafür vorgesehen und es war an dieser Stelle auch kein "Aufmarschplatz"
Und nebenbei @Interessierter, woher kennst Du die Stadtplanungswünsche der Magdeburger aus der unmittelbaren Nachkriegszeit so bis Mitte der Fünfziger Jahre? Mund mal wieder etwas zu voll genommen wie üblich?
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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 6. April 2014, 13:30

Thoth anstatt wie Du, mit den Augen des Brunnenbesichtigers " Martin ", Dir Fotos von Magdeburg zu betrachten, habe ich mir die Mühe gemacht mich mit den Bebauungsplänen einschließlich der zahlreichen verworfenen Pläne zu beschäftigen.

Dazu fand ich unter anderem diese Seite mit den Zeichnungen und Plänen sehr hilfreich, der sich mit der Planung des Wiederaufbaus nach der verheerenden Zerstörung 1945 befasst.

http://www.magdeburg-tourist.de/media/c ... 1375181833

Da Dein Beitrag nur persönliche Angriffe enthält, weise ich nur daraufhin und gehe nicht drauf ein.

Wenn Du am Ende dann auch noch vorgibst, dass ich geschrieben hätte, dort hätten " Aufmärsche " stattgefunden, so irrst Du wieder einmal. Ich habe mit dem von mir zitierten Artikel eingestellt, dass Ulbricht es geplant hatte. Realisiert wurde es - wie üblich - wegen Geldmangel nicht. Siehe hier:

Wäre der städtebauliche Größenwahnsinn nicht Ende 50er Jahre durch eine erste Wirtschaftskrise in der DDR gestoppt worden, würden wir heute auf einem in Stein zementierten Aufmarschplatz, der Raum für 30 bis 40000 Menschen bieten sollte und vor einem turmgekrönten Rathaus stehen


Soviel zu dem " verstehenden Lesen " was Du ja gerne anderen Usern empfiehlst. [wink]

Wenn Du weiter in Deinem gestrigen Beitrag schreibst:
Wie auf dem Bild von 1955 zu sehen ist war den Häusern mitnichten die Kirche im "Wege".


und ein paar Sätze dann ausführst:
Die Kirche stand dem neuen Strassenverlauf etwas im Wege und passte von der Bebauungskonzeption nicht mehr in das Ensemble der entstandenen Häuser.


dann solltest Du Dir nicht selbst widersprechen.

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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 6. April 2014, 13:58

Es ist vertane Zeit sich mit dir auseinanderzusetzen.

"Strassenverlauf" und "Häuser" sind schon ein kleiner Unterschied, wenn Du ihn nicht erkennen kannst ist das nicht mein Problem.
Ansonsten lies Dir mal den Text auf Seite 58 bis 60 zum 'Ost-West-Durchbruch' durch.

Thoth

PS.: Selber permanent persönlich beleidigend werden, es selber nicht merken aber sich darüber beschweren das es Andere bei Dir machen würden.
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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 31. Mai 2014, 15:44

Bild

Geteiltes Gedenken an die Sprengung der Universitätskirche St. Pauli vor 46 Jahren / Plakat sorgt für Eklat

Von Andreas Tappert

Unter dem Läuten von Innenstadtglocken wurde gestern der Sprengung der Universitätskirche vor 46 Jahren gedacht. Auf zwei getrennten Veranstaltungen sprachen sich der Paulinerverein und die Universität dafür aus, den Gewaltakt nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Bemühungen der Veranstalter, sich auf ein gemeinsames Gedenken zu einigen, waren im Vorfeld erneut gescheitert: Während die Pauliner das Gedenken vor dem neuen Paulinum auf den Augustusplatz zelebrierten, erinnerte die Uni eine Stunde später im Innenhof ihres Campus-Areals.
Die Pauliner hatten eine Transparent entrollt, auf dem sie ihren Hauptstreitpunkt mit der Universität thematisierten. "Die Kanzel gehört nicht ins Museum, sondern in die Uni-Kirche", war darauf zu lesen. Denn während die Pauliner die aus der gesprengten Paulinerkirche gerettete Kanzel im fast fertigen neuen Kirche-Aula-Bau anbringen wollen, hält die Uni dies aus klimatischen Gründen für unvertretbar (die LVZ berichtete).

Auf dem Augustusplatz erinnerte Vereinschef Ulrich STÖTZNER an jene, die 1968 unter großen persönlichen Gefahren Kunstschätze aus der zur Sprengung vorbereiteten Kirche gerettet hatten. "Wenn diese Taten überhaupt einen Sinn gehabt haben sollen, dann doch wohl nur den, dass diese Dinge eines Tages wieder sichtbar beziehungsweise benutzbar sein werden", sagte er. Sein Verein erwarte, dass die Kanzel zur Einweihung des neuen Kirche-Aula-Baus in diesem Neubau steht. "Das Geld dafür ist da", so STÖTZNER. Die Bezahlung einer eventuell erforderlichen Folgesanierung wegen Klimaschäden sei ebenfalls zugesagt. "Es ist auch hinreichend genug Zeit für die notwendigen Restaurierungsarbeiten."

STÖTZNER erinnerte an das zunehmende nationale und auch internationale Interesse an der Einweihungsfeier des Kirche-Aula-Baus. Auch deshalb dürfe zur Eröffnung keine "für alle sichtbare Leerstelle" klaffen, forderte er. "Die neue Universitätskirche ist kein Sühnebau. Doch es gibt ein tiefes menschliches Bedürfnis nach Wiederherstellung des Rechts." Der Neubau sei "ein Zeichen der Hoffnung und zugleich der Mahnung gegen das Vergessen der über 60 Kirchen, die in der sowjetischen Besatzungszone beziehungsweise in der DDR gesprengt oder abgetragen wurden".

Der frühere Leipziger Studentenpfarrer Stephan BICKHARD berichtete, dass er als Kind miterlebt hat, wie mit den brechenden Mauer der alten Paulinerkirche auch die Herzen vieler Menschen getroffen und geschwächt wurden. "Das Schlimmste an der Sprengung war, dass Menschen einen Ort der Geborgenheit, der Anbetung, der inneren Beheimatung verloren hatten, ja sogar Menschen darüber krank und sterbenskrank wurden." Er plädierte dafür, in dem Neubau ein Lehr- und Lernforum zu etablieren, das im universitären Alltag Dialog und Debatte befördert. Dieses "Podium Paulinum" könnte der Positionierung der Studenten für die Freiheit des Wortes dienen. "Dann kann die Kanzel auch eine Zumutung sein", so BICKHARD. "Denn es darf nicht bequem zugehen, wenn wir die Freiheit verteidigen gegen die lauernden Gefahren der Diktatur und der verantwortungslosen Dummheiten."

Im Innenhof der Universität erinnerten anschließend Rektorin Beate SCHÜCKING sowie Johannes RINGEL von der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an die Ereignisse von 1968. Beide appellierten dabei an die Freistaat, den neu entstandenen Campus nicht durch die geplanten Stellen-Kürzungen zu schwächen.

Für Empörung bei vielen älteren Zuhörern sorgten Studenten, die mit Schildern für einen Verkauf der historischen Kanzel warben, um mit dem Erlös Lehrkräfte zu bezahlen, die der Freistaat abbauen will. Die Kanzel sei ideal "für DJ-Sets, Puppentheater und Getränkeausschank", hieß es auf den Plakaten. Getragen wurden sie unter anderem von einer Philosophie-Studentin der Universität.
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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon pentium » 22. Januar 2015, 20:47

Versöhnungskirche (Berlin-Mitte)

Am 22. Januar 1985 veranlasste die DDR-Regierung die Sprengung der Kirche und sechs Tage später auch des Turmes.


Zitat:
Regine Hildebrandt hielt es am 28. Januar 1985 auf ihrer Arbeitsstelle am Alexanderplatz nicht mehr aus: "Ich musste zur Bernauer Straße." Denn an diesem Tag sollte der Turm der Versöhnungskirche an der Bernauer Straße gesprengt werden, wie die gelernte Chemikerin wusste. Für die Schwiegertochter von Helmut Hildebrandt, dem letzten Pfarrer der seit dem Mauerbau 1961 unzugänglichen Kirche, war das ungeheuerlich. Sie wollte die endgültige Zerstörung des Gotteshauses an der vielleicht hässlichsten Stelle des "antifaschistischen Schutzwalls" festhalten.

http://www.welt.de/kultur/history/artic ... irche.html



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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon pentium » 14. April 2015, 19:28

Sprengung der Garnisonkirche Potsdam

23. Juni 1968; 11:00 Uhr nach der Sprengung des letzten Teiles des Turmes der Garnisonkirche



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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Rei » 17. April 2015, 18:39

pentium hat geschrieben:Versöhnungskirche (Berlin-Mitte)

Am 22. Januar 1985 veranlasste die DDR-Regierung die Sprengung der Kirche und sechs Tage später auch des Turmes.


Zitat:
Regine Hildebrandt hielt es am 28. Januar 1985 auf ihrer Arbeitsstelle am Alexanderplatz nicht mehr aus: "Ich musste zur Bernauer Straße." Denn an diesem Tag sollte der Turm der Versöhnungskirche an der Bernauer Straße gesprengt werden, wie die gelernte Chemikerin wusste. Für die Schwiegertochter von Helmut Hildebrandt, dem letzten Pfarrer der seit dem Mauerbau 1961 unzugänglichen Kirche, war das ungeheuerlich. Sie wollte die endgültige Zerstörung des Gotteshauses an der vielleicht hässlichsten Stelle des "antifaschistischen Schutzwalls" festhalten.

http://www.welt.de/kultur/history/artic ... irche.html



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1967 sind wir noch um die Kirche gelaufen auf den Postenweg,da stand sie einsam im Niemandsland.
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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Rei » 20. April 2015, 17:59

Es fielen doch auch viele Gräber auf den Friedhöfen zum Opfer der Mauer.
Wer weiß,wie viel Gräber beseitigt wurden,um die Grenzanlagen zu bauen?
Gruß Rei
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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon pentium » 20. April 2015, 18:06

Rei hat geschrieben:Es fielen doch auch viele Gräber auf den Friedhöfen zum Opfer der Mauer.
Wer weiß,wie viel Gräber beseitigt wurden,um die Grenzanlagen zu bauen?
Gruß Rei


Etwas nach unten scrollen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Invalidenfriedhof

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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Rei » 20. April 2015, 21:27

pentium hat geschrieben:
Rei hat geschrieben:Es fielen doch auch viele Gräber auf den Friedhöfen zum Opfer der Mauer.
Wer weiß,wie viel Gräber beseitigt wurden,um die Grenzanlagen zu bauen?
Gruß Rei


Etwas nach unten scrollen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Invalidenfriedhof

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Vielen Dank,für Deinen Beitrag.
1967/68 durfte ich auf diesen Friedhof noch Grenzsicherung durchführen.
Es sah damals alles noch etwas anders aus.
Gruß Rei [super]
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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 27. Juni 2017, 10:36

Zur Leipziger Universitätskirche auch dieses:

Verhaftung


Die Menschen, die den Mut hatten, gegen die Kirchensprengungen zu protestieren, mußten damit rechnen, zu den 200.000 bis 250.000 politischen Häftlingen in der DDR zu gehören. Schon das einfache Fotografieren der Sprengungsvorbereitungen war Grund genug für stundenlange Verhöre. Dr. Dietrich Koch stellte eines seiner heimlich angefertigten Fotos von den Sprengungsvorbereitungen der Leipziger Universitätskirche für diese Webseite zur Verfügung (siehe oben). Er schreibt:

"Am Abend des 23. Mai 1968, als der Abriss offiziell war, wurden die ersten Absperrgitter aufgestellt. In den folgenden Tagen war ich täglich vor der Unikirche. Immer wieder sammelten sich dort Menschen. Einer sah sich um und warf dann einen Blumenstrauß über die Absperrungen. Die Menschen hatten Angst. Fotografieren war natürlich verboten. Man riskierte seinen Fotoapparat, zumindest den Film, wenn man dabei erwischt wurde. Also war ich sehr vorsichtig beim Fotografieren. Hinter der Jacke blieb der Apparat versteckt, nur das Objektiv guckte hervor. Auf der Rückseite der Kirche lichtete ich vor allem Vopos ab, die zur Bewachung dort standen, eilig, öfter unscharf. Auf der Seite des Karl-Marx-Platzes gelang mir ein gutes Bild von der riesigen Bohrmaschine auf Raupen, mit der die Sprenglöcher gebohrt wurden. Auch Menschenansammlungen fotografierte ich.

Am 27. Mai wurde ich von plötzlich auftauchender Volkspolizei festgenommen, weil ich wegen einer akuten Knieverletzung nicht schnell genug weglaufen konnte. Vorher aber gelang es mir noch, die Aktentasche, wohl auch den Fotoapparat, an meine Freundin Bärbel zu geben, die schnell genug weglaufen konnte. Nach 19-stündigem Verhör bei der K1 wurde ich wieder freigelassen, aber die Sache wurde an meinen Arbeitgeber abgegeben. In einem von politischer Hysterie geprägten Disziplinarverfahren wurde ich durch mündliches Disziplinarurteil – schriftlich erhielt ich es nie – fristlos entlassen. Den Film mit etwa 30 Aufnahmen wagte ich nicht, zum Entwickeln zu bringen. Ich befürchtete, er würde an die Stasi weitergegeben. Also blieb er unentwickelt liegen. Bis zum April 1970, als die Stasi mich verhaftete. Den Film nahm die Stasi natürlich bei der Haussuchung mit, entwickelte ihn und hielt mir in der Vernehmung vom 22.3.1971 die Fotos vor.

http://www.kirchensprengung.de/cms/kirc ... ftung.html

Ein 19stündiges Verhör, durch die angeblich so " unpolitische " K 1.... [flash] [denken]
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon pentium » 30. November 2017, 22:24

Paulinum – Eröffnung mit Festakt, Konzerten und Gottesdienst

Nach zwölf Jahren Bauzeit – davon acht Jahre Bauverzug – ist Leipzigs neuer Uni-Campus am Augustusplatz jetzt fertig: Mit dem Paulinum, einem Nachfolgebau für die 1968 gesprengte alte Paulinerkirche, wird am 1. Dezember das letzte Bauwerk des neuen Gebäude-Ensembles übergeben.

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Pauli ... ttesdienst

Nach der Eröffnung wird das Paulinum an sämtlichen Adventssonntagen und auch am Heiligabend für Gottesdienste und Veranstaltungen der Universitätsmusik geöffnet sein. Um der Öffentlichkeit einen Zugang zu dem Gebäude zu ermöglichen, soll es weitere Öffnungszeiten geben: Dienstag bis Freitag von 11 bis 15 Uhr, an Sonnabenden von 10 bis 14 Uhr.
Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Ein Meister und ein Schüler.
(Yoda)

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Re: Ideologische Kirchensprengungen in der DDR

Beitragvon Volker Zottmann » 30. November 2017, 22:29

pentium hat geschrieben:Paulinum – Eröffnung mit Festakt, Konzerten und Gottesdienst

Nach zwölf Jahren Bauzeit – davon acht Jahre Bauverzug – ist Leipzigs neuer Uni-Campus am Augustusplatz jetzt fertig: Mit dem Paulinum, einem Nachfolgebau für die 1968 gesprengte alte Paulinerkirche, wird am 1. Dezember das letzte Bauwerk des neuen Gebäude-Ensembles übergeben.

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Pauli ... ttesdienst

Nach der Eröffnung wird das Paulinum an sämtlichen Adventssonntagen und auch am Heiligabend für Gottesdienste und Veranstaltungen der Universitätsmusik geöffnet sein. Um der Öffentlichkeit einen Zugang zu dem Gebäude zu ermöglichen, soll es weitere Öffnungszeiten geben: Dienstag bis Freitag von 11 bis 15 Uhr, an Sonnabenden von 10 bis 14 Uhr.



Ulbricht hat wohl keine Erben, die dafür haften müssten?

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
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