RWE und der Hambacher Forst

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Beitragvon pentium » 19. September 2018, 17:05

Schwerer Unfall im Hambacher Forst: Journalist stürzt 15 Meter in den Tod
https://rtlnext.rtl.de/cms/schwerer-unf ... tml?c=ddbd

Seit Tagen ist die Polizei mit einem Großaufgebot im Hambacher Forst im Einsatz. Umweltaktivisten haben das Waldstück in Kerpen besetzt. Die Polizisten versuchen nun, die Camps der Braunkohlegegner zu räumen, dabei spielten sich bereits dramatische Szenen ab. Nun gab es einen tödlichen Unfall. Ein Mann stürzte von einer Hängebrücke zwischen zwei Baumhäusern in die Tiefe.


Laut der Aachener Polizei habe es sich höchstwahrscheinlich um einen Journalisten gehandelt.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Beitragvon Ari@D187 » 19. September 2018, 17:13

Einfach dreist:

Wir fordern die Polizei und RWE auf, den Wald sofort zu verlassen und diesen gefährlichen Einsatz zu stoppen. Es dürfen keine weiteren Menschenleben gefährdet werden.

-> Link

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Beitragvon SkinnyTrucky » 19. September 2018, 18:56

Jetzt sollen in Zukunft auch die Autos elektrisch fahren und man krebst immernoch mit dieser antiken Methode der Stromgewinnung rum....zum Glück ist fast immer Westwind und der Dreck der freikommt, rieselt bei euch runna....

....das Einzige, was mir an den Tagebauen dort gefällt, ist das man dort noch lekker Offroad fahren kann....die Natur ist da eh schon kaputt....


groetjes

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Beitragvon augenzeuge » 19. September 2018, 18:57

In Potsdam fährt die erste Straßenbahn schon allein. [flash]

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Beitragvon SkinnyTrucky » 19. September 2018, 20:51

augenzeuge hat geschrieben:In Potsdam fährt die erste Straßenbahn schon allein. [flash]


Ich habe zu meinem Schrauber gesagt, das er den Volvo technisch so lassen soll, so das man damit noch selbst lenken und gasgeben kann, damit es Offroad noch Spaß macht....er sagte, mach dir keine Sorgen, eigentlich gehört er in die 50er bis 70er Jahre, nur solche Technik mag er....

....ich fahre ja mittlerweile einen schönen neuen Truck mit allem was an Assistenzsystemen auf dem Markt ist und kriege immer fette Beklemmungen, wenn ich weiter vorne die Autos schon bremsen sehe und mein Truck noch fröhlich Gas gibt um dann wie wild in die Eisen zu gehen....solange nicht vollständig alle Autos miteinander kommunizieren, finde ich es beängstigend....und ob das mal wirklich wie geschmiert funktioniert das der Individualverkehr autonom flutscht, ich denke das werden wir hier alle nicht mehr erleben....


groetjes

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Beitragvon manudave » 19. September 2018, 20:57

Ob ein Blogger von der BG überwacht wird? [denken]
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Beitragvon Interessierter » 23. September 2018, 11:11

Rechtsextreme Gewalt - Warum Chemnitz nicht der Hambacher Forst ist

Warum muss man in Zeiten von Chemnitz und Köthen vor linksextremer Gewalt warnen? Es liegt an der schrägen Idee vom Hufeisen.

Auf eines kann man sich verlassen: Hetzt in Deutschland der rechte Mob, werden Menschen von Neonazis mit dem Leben bedroht, melden sich früher oder später Extremismusforscher zu Wort und mahnen, man dürfe aber auch die linksextreme Gewalt nicht vergessen. Diese werde in der Bundesrepublik nämlich unter-, die rechte hingegen überschätzt.

Einer dieser Experten heißt Eckhard Jesse. Im Tagesspiegel hat er gerade die Gewalttaten der Rechten in Chemnitz mit denen linker Umweltaktivisten im Hambacher Forst gleichgesetzt. Das ist erstens abenteuerlich und erfüllt zweitens einen Zweck.

Die Frage ist, warum die mahnenden Stimmen gerade dann besonders laut werden, wenn die Öffentlichkeit über rechte Gewalt erschrickt - wenn auf der Straße sichtbar wird, wie sich aggressiver völkischer Nationalismus Raum nimmt? Was sind das für Menschen, die ausgerechnet dann über linksextreme Gewalt sprechen wollen?

Zur Vorgehensweise von Experten wie Eckhard Jesse gehört es, dass sie beteuern, Links- und Rechtsextremismus nicht miteinander gleichsetzen zu wollen, um dann genau das ausgiebig zu tun. In seinem Tagesspiegel-Beitrag hat Jesse die Taten von Chemnitz in einem Satz abgehandelt, um dann mit sechs Mal so vielen Worten die der Umweltaktivisten anzuprangern.

Er beschreibt, wie sich "teilweise angekettete" Aktivisten in rechtswidrig entstandenen Baumhäusern verschanzten, wie Polizisten mit Fäkalien beworfen wurden. Und er kommt eben nicht zu dem Schluss, dass ein Vergehen schwerer wiegt als das andere. Dass Fäkalienwürfe zwar eklig und dumm sind, aber nicht mit Morddrohungen und Übergriffen gegen Andersdenkende und Journalisten vergleichbar sind. Jesse lässt alles gleichwertig nebeneinander stehen. Genau das ist Gleichsetzung.

Berichten Medien wirklich einseitig?

Experten wie Jesse werfen den Medien vor, bei linksextremer Gewalt wegzuschauen. Das ist Unsinn, und das erkennt jeder, der sich zum Beispiel die Berichterstattung des laufenden Jahres anschaut. Der Tagesspiegel etwa schreibt ausführlich über linke Steinewerfer, angezündete Autos, besetzte Häuser, den Anschlag auf eine Stromleitung, das Zeigen verbotener Symbole, die Angst vor Ausschreitungen am 1. Mai, Farbbeutelwürfe gegen eine Hauswand... Und er verharmlost die Täter - anders als Jesse behauptet - keineswegs als "Chaoten", sondern benennt sie als "linksextrem". Die Unterstellung, über linke Gewalt würde hinweggesehen, ist weltfremd. Jesse aber braucht diese These, sonst bräche sein Konstrukt zusammen.

Was seltsamerweise nie passiert: dass ein Extremismusforscher nach tagelanger Berichterstattung über linke Gewalt - etwa bei den G20-Protesten in Hamburg - ankommt und mahnt: "Wir dürfen aber die rechtsextreme Gewalt nicht vergessen!"

Was also treibt einen wie Jesse dazu, in Zeiten von Chemnitz und Köthen unbedingt über linke Gewalt sprechen zu müssen?

Eckhard Jesse ist ein Mann, der den Aufstieg der AfD nicht als Gefahr, sondern als "Zeichen einer Normalisierung" wertet. Heribert Prantl bescheinigte ihm schon vor Jahren die "Verharmlosung rechtsextremer Umtriebe".

Ein antisemitischer Klassiker


Der Aufsatz zeigt, wie sich die Gefahr von rechts systematisch kleinschreiben lässt. Jesse behauptet etwa, in der Bundesrepublik sei Rechtsextremismus "mehr Phantom als Realität", Andersdenkenden unterstellt er Hysterie. Dem damaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden wirft Jesse vor, "mit schrillen Worten vor ,neofaschistischen' Umtrieben zu warnen".

Er fordert, nicht auf herbeifantasierten Antisemitismus hereinzufallen: "Jüdische Organisationen brauchen Antisemitismus in einer gewissen Größenordnung, um für ihre Anliegen Gehör zu finden." Sogar der antisemitische Klassiker, wonach die Juden selbst schuld sind am Judenhass, fehlt bei ihm nicht. Jesse schreibt: "Auf Dauer dürfte Judenfeindlichkeit nicht zuletzt gerade wegen mancher Verhaltensweisen von Repräsentanten des Judentums an Bedeutung gewinnen."

In seinem Aufsatz nimmt er einen Bürgermeister in Schutz, der gesagt hatte, zum Ausgleich seines Gemeindehaushalts "müsste man schon einige reiche Juden erschlagen". Laut Jesse war der Spruch lediglich „unvernünftig“.
Trotz seiner Entgleisungen hat Eckhard Jesse Karriere gemacht. Und wird auch heute noch von Medien als Experte angefragt, um Chemnitzer Neonazis mit den Baumhausbewohnern des Hambacher Forsts zu vergleichen.


Wichtige Erkenntnisse, die Jesse auslässt

Die Gleichsetzung von Chemnitz mit dem Hambacher Forst ist eine unerträgliche Verharmlosung. Und wird ausschließlich von Leuten betrieben, die nicht vor Ort waren. Falls es wirklich Forschern bedürfte, um in diesen Zeiten rechte und linke Gewalt zu vergleichen, dann würde man sich wenigstens eine ehrliche Einordnung wünschen.

Dann müsste zum Beispiel erwähnt werden, dass die Proteste der Umweltaktivisten nicht ansatzweise an die Ausschreitungen in Wackersdorf oder Brokdorf heranreichen, und erkennen, dass der Rechtsstaat damit fertig wird. Andererseits würde ein seriöser Forscher herausarbeiten, dass es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie eine Situation gab, in der Vertreter einer Parlamentspartei, die jetzt bei 18 Prozent steht, auf der Straße offen mit Neonazis paktieren und den Umsturz fordern – konkret: die Bundesrepublik abschaffen wollen. So eine Erkenntnis ist von Jesse nicht zu erwarten.

https://www.tagesspiegel.de/politik/rec ... 01702.html
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Beitragvon SkinnyTrucky » 23. September 2018, 11:36

Schon das Wort extrem ist auf Hambach doch kaum anzuwenden....

....es sei denn man betrachtet die Umweltzerstörung dort....ja, die ist extrem....

In der Gegend sieht es stellenweise aus wie damals in der Lausitz.... [shocked]


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Beitragvon steffen52 » 23. September 2018, 11:59

SkinnyTrucky hat geschrieben:Schon das Wort extrem ist auf Hambach doch kaum anzuwenden....




groetjes

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Klar es ist nicht extrem die Polizei mit alles was es gibt zu bewerfen, auch mit Fäkalien! Klar ist eine Sichtweise des jeweiligen Betrachters!!! [wut]
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Beitragvon Interessierter » 23. September 2018, 12:14

Wobei mit allem was es gibt, wieder einmal deine wahrheitswidrige Erfindung ist.
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Beitragvon steffen52 » 23. September 2018, 12:34

Wieder mal von nichts wissen, aber so tun als ob!!! [frown] Wie gehabt, die Sichtweise ist halt etwas schlecht. Brille Fielmann!!!! [laugh]
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Beitragvon SkinnyTrucky » 23. September 2018, 12:36

Interessierter hat geschrieben:Wobei mit allem was es gibt, wieder einmal deine wahrheitswidrige Erfindung ist.


Ja genau, was gibt es denn sonst noch so im Hambacher Forst.... [ich auch]

Und bei den genannten Geschossen reicht ein Regenmantel anstatt einer schußsicheren Weste.... [flash]



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Beitragvon Dr. 213 » 23. September 2018, 13:09

Es ist ein Makel unserer Staatsform das man solchen Unsinn wie den Braunkohleabbau nicht per
Federstrich beenden kann. Die Braunkohle die dort noch liegt sollte man mal schön dort liegen lassen.
Und zwar nicht bis es sich wirtschaftlich lohnt, sondern als Reserve für wirkliche Notzeiten.

Das so grüne Spinner und Spaßbremsen immer ein Betätigungsfeld finden werden ist aber auch klar.
Die Wähler haben das aber so herbeigewählt und darum kein Mitleid wenn da mal was zu Bruch geht.

Herzlichst
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Beitragvon Interessierter » 23. September 2018, 15:07

Protest gegen Braunkohle - Tausende demonstrieren gegen Rodung des Hambacher Forsts

RWE bleibt dabei, der Hambacher Forst soll gerodet werden. Am Sonntag haben Tausende Menschen dagegen demonstriert. Auf eine genaue Teilnehmerzahl wollte sich die Polizei aber nicht festlegen.

Im Hambacher Forst haben am Sonntag erneut mehrere Tausend Menschen gegen die Räumung und die geplante Rodung des Waldgebiets demonstriert. Der Veranstalter hatte mit rund 5000 Teilnehmern gerechnet. Wie viele Demonstranten genau bei schmuddeligem Regenwetter in das Braunkohlerevier kamen, blieb offen.

Die Polizei wollte sich am Vormittag auf keine Zahl festlegen. Der Veranstalter meldete rund 7000 Teilnehmer. Reporter der Nachrichtenagentur dpa berichteten von 3000 bis 4000 Teilnehmern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/hambac ... 29582.html
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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon pentium » 24. September 2018, 08:45

Zur gleichen Zeit etwas weiter westlich:
https://www1.wdr.de/nachrichten/landesp ... t-100.html

Den Wald hatte man wohl nicht so lieb.

...
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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon karnak » 24. September 2018, 09:08

Interessierter hat geschrieben: Protest gegen Braunkohle - Tausende demonstrieren gegen Rodung des Hambacher Forsts

RWE bleibt dabei, der Hambacher Forst soll gerodet werden. Am Sonntag haben Tausende Menschen dagegen demonstriert. Auf eine genaue Teilnehmerzahl wollte sich die Polizei aber nicht festlegen.

Im Hambacher Forst haben am Sonntag erneut mehrere Tausend Menschen gegen die Räumung und die geplante Rodung des Waldgebiets demonstriert. Der Veranstalter hatte mit rund 5000 Teilnehmern gerechnet. Wie viele Demonstranten genau bei schmuddeligem Regenwetter in das Braunkohlerevier kamen, blieb offen.

Die Polizei wollte sich am Vormittag auf keine Zahl festlegen. Der Veranstalter meldete rund 7000 Teilnehmer. Reporter der Nachrichtenagentur dpa berichteten von 3000 bis 4000 Teilnehmern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/hambac ... 29582.html

Das ist genau so eine Kacke, RWE bleibt überhaupt nicht dabei, irgendein Gericht hat abschließend entschieden der Wald darf gerodet werden, damit haben die die das nicht wollen die Auseinandersetzung verloren. Ist die Entscheidung rechtskräftig ist sie durchzusetzen und nicht alles wieder von vorne zu beginnen. Der Platz ist zuräumen und wer das nicht will wird entfernt, ohne lange Diskussion auch mittels körperlicher Gewalt. Innerhalb einer Woche wäre bei mir der Platz frei [flash] . Dieses ewige Rumgekacke ist wirklich ein Graus, entweder ich habe ein rechtsstaatliches System mit Entscheidungen oder nicht. Ein RWE und ein Baumhausbauer weiß vorher, dass er verlieren und gewinnen kann, hat er abschließend verloren hat er das zu akzeptieren und wenn nicht muss er dazu gezwungen werden und zwar über kurze Wege. Ansonsten können wir uns den Zinnober vorher sparen, ist schade ums Geld.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon Ari@D187 » 24. September 2018, 09:23

karnak hat geschrieben:[...] Ein RWE und ein Baumhausbauer weiß vorher, dass er verlieren und gewinnen kann, hat er abschließend verloren hat er das zu akzeptieren und wenn nicht muss er dazu gezwungen werden und zwar über kurze Wege. Ansonsten können wir uns den Zinnober vorher sparen, ist schade ums Geld.

Nun, die Jungs und Mädels leben dort ja nun seit mehr als 6 Jahren. Der Wohnraum ist sowieso knapp.

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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon karnak » 24. September 2018, 09:27

[grin] Na sicher doch und sie wissen seit 6 Jahren, dass man auf einen Baum keinen Hauptwohnsitz anmelden kann, also gehen sie jetzt dorthin wo ihr Hauptwohnsitz ist oder wo sie ab sofort sonst gerne leben möchten, mit allen Rechten und allen Pflichten die sie dort haben sollen, das Recht auf ihrem Baum zu leben haben sie jedenfalls nicht mehr, also haben sie die Pflicht den Baum zu verlassen, nach einem langen Urlaub. [flash]
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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon SkinnyTrucky » 24. September 2018, 09:50

karnak hat geschrieben:[grin] Na sicher doch und sie wissen seit 6 Jahren, dass man auf einen Baum keinen Hauptwohnsitz anmelden kann


Einspruch....wir haben Millionen Jahren auf Bäumen gelebt und Verwandte von uns tun das noch immer.... [wink] [smile]



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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon Spartacus » 24. September 2018, 17:35

Ari@D187 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:[...] Ein RWE und ein Baumhausbauer weiß vorher, dass er verlieren und gewinnen kann, hat er abschließend verloren hat er das zu akzeptieren und wenn nicht muss er dazu gezwungen werden und zwar über kurze Wege. Ansonsten können wir uns den Zinnober vorher sparen, ist schade ums Geld.

Nun, die Jungs und Mädels leben dort ja nun seit mehr als 6 Jahren. Der Wohnraum ist sowieso knapp.

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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon Grenzwolf62 » 24. September 2018, 17:43

Wie üblich bei den meisten Alternativen, alternativloses Einkommen H4.
Die fördern doch mit Erwerbsarbeit nicht noch den Kapitalismus.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 24. September 2018, 17:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon pentium » 24. September 2018, 17:45

Grenzwolf62 hat geschrieben:Wie üblich bei den Alternativen, alternativloses Einkommen H4.


Wenn in dem Baumhaus die Post vom Jobcenter ankommt...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon Grenzwolf62 » 24. September 2018, 17:49

pentium hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Wie üblich bei den Alternativen, alternativloses Einkommen H4.


Wenn in dem Baumhaus die Post vom Jobcenter ankommt...


Die fuhren doch Schichten in der Baumkrone.
Ab und an saßen die auch in der Badewanne und waren beim Jobcenter.
Nur auf einem Baum zu hocken wäre des Ungemachs nun auch zu viel.
Ich habe mich nun auch entschlossen für eine bessere Welt Verzicht zu üben.
Als erstes verzichte ich auf zu viele Kommas.
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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon augenzeuge » 24. September 2018, 18:04

Spartacus hat geschrieben:Nur mal so nebenbei gefragt, denn ich könnte dort nicht mal so eben 6 Jahre kampieren.
Sparta


Nö, das ist auch viel zu kalt, besonders unten rum. [grins]
AZ
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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon Spartacus » 24. September 2018, 18:13

Grenzwolf62 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Wie üblich bei den Alternativen, alternativloses Einkommen H4.


Wenn in dem Baumhaus die Post vom Jobcenter ankommt...


Die fuhren doch Schichten in der Baumkrone.
Ab und an saßen die auch in der Badewanne und waren beim Jobcenter.
Nur auf einem Baum zu hocken wäre des Ungemachs nun auch zu viel.


Na dann sind das aber keine "normalen" Hartz IV Empfänger, denn die werden vom Jobcenter schön in Trab gehalten.

Bewerbungen , Termine, Schulungen. Gibt es wohl nicht für die Baumschützer?

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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon Ari@D187 » 24. September 2018, 18:40

Spartacus hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:[...] Ein RWE und ein Baumhausbauer weiß vorher, dass er verlieren und gewinnen kann, hat er abschließend verloren hat er das zu akzeptieren und wenn nicht muss er dazu gezwungen werden und zwar über kurze Wege. Ansonsten können wir uns den Zinnober vorher sparen, ist schade ums Geld.

Nun, die Jungs und Mädels leben dort ja nun seit mehr als 6 Jahren. Der Wohnraum ist sowieso knapp.

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[...]

Na, von Dir, AZ, mir und Millionen anderer. [hallo]

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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon SkinnyTrucky » 24. September 2018, 18:47

Ari@D187 hat geschrieben:[Na, von Dir, AZ, mir und Millionen anderer. [hallo]

[
Na, dat sind wir doch wohl alle sehr froh drüber, das sich welche finden, die gegen den Irrsinn dort protestieren....da haben wir doch alle gerne was über für....wir können ja nicht hingehen zum protestieren, denn wir sind ja an unserer Arbeit gekettet....


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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon Zicke » 24. September 2018, 18:48

Spartacus hat geschrieben:Na dann sind das aber keine "normalen" Hartz IV Empfänger, denn die werden vom Jobcenter schön in Trab gehalten. Bewerbungen , Termine, Schulungen.



dazu werden nur die Ü50 verdonnert, die aufstrebenden Aktivisten, dürfen Demo machen.
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"Diejenigen, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden, werden
für jene pflügen die dies nicht getan haben".

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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon Grenzwolf62 » 24. September 2018, 20:09

Zicke hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Na dann sind das aber keine "normalen" Hartz IV Empfänger, denn die werden vom Jobcenter schön in Trab gehalten. Bewerbungen , Termine, Schulungen.



dazu werden nur die Ü50 verdonnert, die aufstrebenden Aktivisten, dürfen Demo machen.


Seit man sich auf die große nationale Aufgabe konzentriert, würde das Amt nicht mehr so intensiv strietzen wie vorher, haben mir jedenfalls H4-Bezieher erzählt.
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Re: RWE und der Hambacher Forst

Beitragvon Interessierter » 25. September 2018, 13:28

Hambacher Forst: Hebebühnen-Vermieter zieht alle Geräte zurück

Seit einer Woche räumt die Polizei den Hambacher Forst und holt Aktivisten mit Hebebühnen von ihren Baumhäusern. Die Hebebühnen-Verleihfirma, die ihre Geräte zu Verfügung stellt, möchte dabei jedoch nicht mehr mitmachen.

https://utopia.de/hambacher-forst-hebeb ... -266117785
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