Die Wahrheit über die Energiewende

Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 31. März 2026, 11:50

manudave hat geschrieben:Die Umfragen damals sagten 70-80% Zustimmung zum beschleunigten Atomausstieg. Es wäre ein feuchter Traum von Bodo Ramelow, wenn die alle als Linke gegolten hätten.

Nach Fukushima herrschte in der Bevölkerung natürlich die german Angst. Eine weitsichtige, angeblich vom Ende her gedachte Politik, sollte jedoch genau solche Kurzschlussreaktionen, wie den Atomausstieg, verhindern.

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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon manudave » 2. April 2026, 09:20

Ari@D187 hat geschrieben:
manudave hat geschrieben:Die Umfragen damals sagten 70-80% Zustimmung zum beschleunigten Atomausstieg. Es wäre ein feuchter Traum von Bodo Ramelow, wenn die alle als Linke gegolten hätten.

Nach Fukushima herrschte in der Bevölkerung natürlich die german Angst. Eine weitsichtige, angeblich vom Ende her gedachte Politik, sollte jedoch genau solche Kurzschlussreaktionen, wie den Atomausstieg, verhindern.

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Unter Anderem wegen solchen Dingen bin ich grundsätzlich gegen Volksabstimmungen.
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon pentium » 2. April 2026, 09:38

manudave hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
manudave hat geschrieben:Die Umfragen damals sagten 70-80% Zustimmung zum beschleunigten Atomausstieg. Es wäre ein feuchter Traum von Bodo Ramelow, wenn die alle als Linke gegolten hätten.

Nach Fukushima herrschte in der Bevölkerung natürlich die german Angst. Eine weitsichtige, angeblich vom Ende her gedachte Politik, sollte jedoch genau solche Kurzschlussreaktionen, wie den Atomausstieg, verhindern.

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Unter Anderem wegen solchen Dingen bin ich grundsätzlich gegen Volksabstimmungen.


Für die German Angst sorgen in Deutschland die ÖRR Medien....
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon pentium » 2. April 2026, 10:23

Diese Panikmeldungen sind hier an der falschen Stelle...
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 15. April 2026, 11:00

gerade auf ntv entdeckt ...
Batteriespeichern zum Nachteil: Katherina Reiche soll bei Energiekonzern Argumente für Gaskraftwerke bestellt haben - 15.04.2026, 07:46 Uhr
Katherina Reiche will die Stromversorgung in wind- und sonnenarmen Zeiten vor allem mit Gaskraftwerken sicherstellen. Dazu arbeitet sie einem Bericht zufolge mit mindestens einem Hersteller eng zusammen. Der gemeinsame Gegner sind demnach Batteriespeicher, mit denen sich überschüssiger grüner Strom speichern lässt.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Katherina-Reiche-soll-bei-Energiekonzern-Argumente-fuer-Gaskraftwerke-bestellt-haben-id30715113.html
So ist es, wenn Lobbyisten aus der Wirtschaft tätig werden ...
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. April 2026, 16:06

Gerd Böhmer hat geschrieben:gerade auf ntv entdeckt ...
Batteriespeichern zum Nachteil: Katherina Reiche soll bei Energiekonzern Argumente für Gaskraftwerke bestellt haben - 15.04.2026, 07:46 Uhr
Katherina Reiche will die Stromversorgung in wind- und sonnenarmen Zeiten vor allem mit Gaskraftwerken sicherstellen. Dazu arbeitet sie einem Bericht zufolge mit mindestens einem Hersteller eng zusammen. Der gemeinsame Gegner sind demnach Batteriespeicher, mit denen sich überschüssiger grüner Strom speichern lässt.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Katherina-Reiche-soll-bei-Energiekonzern-Argumente-fuer-Gaskraftwerke-bestellt-haben-id30715113.html
So ist es, wenn Lobbyisten aus der Wirtschaft tätig werden ...


Aber das ist doch die einzige derzeit machbare Konsequenz?!

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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 15. April 2026, 16:36

augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:gerade auf ntv entdeckt ...
Batteriespeichern zum Nachteil: Katherina Reiche soll bei Energiekonzern Argumente für Gaskraftwerke bestellt haben - 15.04.2026, 07:46 Uhr
Katherina Reiche will die Stromversorgung in wind- und sonnenarmen Zeiten vor allem mit Gaskraftwerken sicherstellen. Dazu arbeitet sie einem Bericht zufolge mit mindestens einem Hersteller eng zusammen. Der gemeinsame Gegner sind demnach Batteriespeicher, mit denen sich überschüssiger grüner Strom speichern lässt.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Katherina-Reiche-soll-bei-Energiekonzern-Argumente-fuer-Gaskraftwerke-bestellt-haben-id30715113.html
So ist es, wenn Lobbyisten aus der Wirtschaft tätig werden ...

Aber das ist doch die einzige derzeit machbare Konsequenz ?!
AZ

Deine Frage wird im letzten Absatz des von mir verlinkten Beitrages von n-tv beantwortet, ich hätte auch noch eine Idee, den Energieverbrauch reduzieren, bzw. sparsam mit Energie umgehen ...
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon steffen52 » 15. April 2026, 16:58

Gerd Böhmer hat geschrieben: ich hätte auch noch eine Idee, den Energieverbrauch reduzieren, bzw. sparsam mit Energie umgehen ...

Gerd, nun sage mal wer heute, bei den Energiepreisen, nicht sparsam damit umgeht? Klar, die natürlich alles vom Staat bezahlt bekommen, welche
weißt du selbst, die nicht!!!! [wut]
Gruß steffen52
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. April 2026, 18:35

steffen52 hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben: ich hätte auch noch eine Idee, den Energieverbrauch reduzieren, bzw. sparsam mit Energie umgehen ...

Gerd, nun sage mal wer heute, bei den Energiepreisen, nicht sparsam damit umgeht? Klar, die natürlich alles vom Staat bezahlt bekommen, welche
weißt du selbst, die nicht!!!! [wut]
Gruß steffen52


Du könntest ein sparsameres Auto fahren. [grins]

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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 15. April 2026, 19:15

steffen52 hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben: ich hätte auch noch eine Idee, den Energieverbrauch reduzieren, bzw. sparsam mit Energie umgehen ...

Gerd, nun sage mal wer heute, bei den Energiepreisen, nicht sparsam damit umgeht? Klar, die natürlich alles vom Staat bezahlt bekommen, welche weißt du selbst, die nicht ! [wut]
Gruß steffen52

hmmm ... was ist denn mit Denen, die ständig jammern, das Sie auf Grund ihres Energieverbrauches einen dreistelligen, wenn nicht sogar vierstelligen monatlichen Abschlag für Energie zahlen müssen, wie es ja auch in den Medien berichtet wird ? Von den energieintensiven Bereichen in der Wirtschaft mal ganz abgesehen.
Aber darum ging es ja in dem von mir heute verlinkten Beitrag von n-tv nicht einmal. Was mir missfallen hat, das in dem Bericht wieder einmal über Lobbyistentätigkeit vom Feinsten berichtet wurde ...
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon karnak » 15. April 2026, 21:27

steffen52 hat geschrieben:Gerd, nun sage mal wer heute, bei den Energiepreisen, nicht sparsam damit umgeht? Klar, die natürlich alles vom Staat bezahlt bekommen, welche
weißt du selbst, die nicht!!!! [wut]
Gruß steffen52

Das ist allerdings die ganze Wahrheit. [hallo]
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 16. April 2026, 11:14

gerade im Newsletter von n-tv gelesen:
die EU hat die Subventionierung des Industriestrompreises für energieintensive Unternehmen in Höhe von 3,8 Mrd € genehmigt.

Laut dieser Meldung sind diese Subventionen an Bedingungen für die Unternehmen gebunden.

edit - nun ist die Meldung auch erschienen - https://www.n-tv.de/politik/EU-Kommission-genehmigt-deutschen-Industriestrompreis-id30720547.html;
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon pentium » 7. Mai 2026, 12:22

Wenn grüne Ideologie mit Physik verwechselt wird

Ranga Yogeshwar (Diplom-Physiker und Wissenschaftsjournalist):

'Erneuerbare Energien sind am Ende die billigste Energie.'

Stimmt das?

Nein! Erneuerbare Energien bereiten uns alle vielmehr ein teures Ende!

Mit Photovoltaik (PV) kann man in Deutschland nur in weniger als 1.000 Volllaststunden im Jahr Strom erzeugen. Das passiert im Wesentlichen nur im Sommer an Tagen mit Sonnenschein. Auf alle Stunden umgerechnet bekommt man so Energie in nur etwa zehn Prozent des Jahres. In den restlichen 90 Prozent des Jahres liefern die Glitzerzellen GAR KEINEN Strom.

PV-Strom mit Solarmodulen auf dem eigenen Hausdach erzeugt ist nur in den wenigen Stunden im Jahr sehr billig, wenn man den Strom im Moment der Erzeugung direkt an der Anlage verbraucht. Sobald der PV-Strom aber ins Stromnetz eingespeist wird, was bei den allermeisten Anlagen der Fall ist, ist der Strom sehr viel teurer als konventioneller Strom.

Um den Strom im Stromnetz abzuleiten, ist eine konstante Stromnetzfrequenz von 50 Hertz notwendig, die man ausschließlich nur mit konventionellen Kraftwerken und nicht mit dem subventionierten Zufallsstrom aus Sonne und Wind generieren kann.

Strom aus Sonne und Wind ist dauerhaft nicht nur wegen der parallel laufenden Kraftwerke, sondern auch wegen des massiv auszubauenden Stromnetzes (deren Erweiterung nur wenige Stunden im Jahr gebraucht werden) und der erheblichen Kosten für die Stromnetzeingriffe (Redispatch) sehr viel teurer als konventioneller Strom.

Unser Wohlstand basiert auf konventionellen Energien wie Kohle, Erdöl, Erdgas und Kernkraft, weil diese Energien eine sehr hohe Energiedichte haben und daher sehr effizient Energie bereitstellen. Die Nutzung dieser Energien wird von der Politik zur grünen Zwangsumerziehung verteuert (CO₂-Abgabe), um mit den Einnahmen die ineffizienten Zufallsenergien aus Sonne und Wind dauerhaft zu subventionieren.

Fast alle Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Sonne und Wind werden weltweit nur errichtet und betrieben, weil sie subventioniert werden. Das ist kein Erfolgsmodell, sondern ökosozialistische Planwirtschaft.

In Deutschland ist aktuell an Photovoltaik eine elektrische Leistung von etwa 120 GW installiert. Die Netzlast liegt im Vergleich dazu aktuell bei etwa 50 GWh pro Stunde. Das Stromnetz wird so – ohne Not – in ein sehr riskantes Ungleichgewicht gebracht, was auf Dauer einen Zusammenbruch der Stromversorgung immer wahrscheinlicher macht.

Quelle: BR "Münchner Runde" vom 06.05.2026
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon augenzeuge » 7. Mai 2026, 13:04

Das du den mal zitierst hätte ich nicht gedacht. [grins]

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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon augenzeuge » 1. Juni 2026, 18:13

Erst werden sie mit Prämien geködert, müssen in Vorkasse treten, und nun dürfen sie zahlen. Der Preis steht auch schon fest.
[flash]
Eigentümer von Solaranlagen müssen sich in den nächsten Jahren auf höhere Strompreise einstellen:
Ab 2029 soll für sie ein höherer Grundpreis bei ihrem Stromvertrag gelten. Damit sollen PV-Besitzer stärker an den Kosten für den Stromnetzausbau beteiligt werden.

Die BNetzA erklärt, dass Netzbetreiber bei Solarbesitzern ab 2029 einen "in der Höhe gedeckelten Grundpreis" erheben müssen. Die Höhe soll regional variieren und voraussichtlich unter 100 Euro im Jahr betragen.


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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon Icke46 » 1. Juni 2026, 21:56

augenzeuge hat geschrieben:Das du den mal zitierst hätte ich nicht gedacht. [grins]

AZ


Ich frage mich nur, wie das dazu passt:

IMG_1254.jpeg


Wenn der Ranga Yogeshwar nun sagt, das PV 130 Gigawatt erzeugt, aber die Netzlast 50 Gw pro Stunde beträgt, heißt das nun, das die gesamte Jahresstromerzeugung durch PV gerade ausreicht, um den Verbrauch von großzügig gerechnet 2.5 Stunden zu decken [denken]?
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. Juni 2026, 06:20

[denken]
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon augenzeuge » 7. Juni 2026, 21:02

"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 7. Juni 2026, 21:28

augenzeuge hat geschrieben:Windräder machten den Ort reich
[...]

...und zerstörten das Landschaftsbild. Tolles Prinzip.

Ari
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. Juni 2026, 06:40

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Windräder machten den Ort reich
[...]

...und zerstörten das Landschaftsbild. Tolles Prinzip.

Ari


Tja, so kann es gehen. Manche finden Windräder Geil

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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon pentium » 9. Juni 2026, 12:46

Ich habe die KI gefragt wie viele Windräder und Solar man bräuchte um Deutschland zu versorgen

Um Deutschland vollständig mit Strom zu versorgen, bräuchte man rein rechnerisch rund 60.000 bis 65.000 moderne Windräder sowie Solaranlagen auf einer Fläche, die etwa der Größe des Saarlands entspricht. [1, 2]
In einem realistischen, kombinierten Szenario (Wind und Solar teilen sich die Arbeit) sprechen wir von etwa 35.000 Windrädern (an Land und auf See) und rund 300 bis 400 Gigawatt installierter Solarleistung.
Da der Strombedarf durch Wärmepumpen, E-Mobilität und die Digitalisierung (inklusive KI-Rechenzentren) stark steigt, wird mit einem zukünftigen Bruttostromverbrauch von rund 600 bis 700 Terawattstunden (TWh) pro Jahr gerechnet. [3, 4]
## Szenario 1: Reine Windkraft-Versorgung
Wenn wir den zukünftigen Bedarf von 650 TWh pro Jahr ausschließlich mit Windkraft decken wollten:

* Moderne Onshore-Windräder (Land): Eine topmoderne Anlage (ca. 5–6 MW Leistung) erzeugt rund 12.000 bis 15.000 Megawattstunden (MWh) im Jahr. Man bräuchte ca. 45.000 bis 50.000 Windräder an Land. [5, 6]
* Offshore-Windräder (See): Gigantische Anlagen auf dem Meer schaffen ca. 25.000 bis 30.000 MWh pro Jahr. Man bräuchte ca. 22.000 bis 26.000 Windräder auf See.
* Aktueller Stand: In Deutschland stehen derzeit gut 29.200 Windräder an Land und knapp 1.600 auf See – diese sind im Schnitt jedoch deutlich kleiner und leistungsschwächer als moderne Neuanlagen. [7, 8]

## Szenario 2: Reine Solar-Versorgung
Müsste Deutschland nur über Photovoltaik versorgt werden:

* Benötigte Leistung: Man bräuchte ungefähr 650 bis 700 Gigawatt (GW) installierte Solarleistung (da Photovoltaik in Deutschland wetterbedingt weniger Volllaststunden liefert als Wind). [9]
* Flächenbedarf: Das erfordert eine reine Modulfläche von rund 3.000 bis 3.500 Quadratkilometern. Das entspricht knapp der 1,3-fachen Fläche des Saarlands oder rund 1 % der gesamten Fläche Deutschlands. [2]
* Aktueller Stand: Deutschland hat derzeit rund 117 GW Solarleistung installiert. [7]

## Das reale Kombi-Szenario (Die Energiewende-Formel)
Niemand baut ein System aus nur einer Quelle. Wind und Solar ergänzen sich perfekt: Im Winter weht viel Wind, im Sommer scheint die Sonne. Studien (wie die des [Fraunhofer ISE](https://www.ise.fraunhofer.de/en/press- ... -lead.html) oder des Umweltbundesamtes) kalkulieren für ein klimaneutrales Deutschland meist mit folgendem Mix: [7]

1. Ca. 30.000 bis 35.000 hocheffiziente Windräder an Land (Bestandsanlagen werden durch "Repowering" durch viel stärkere, moderne Anlagen ersetzt).
2. Ca. 3.000 bis 5.000 Offshore-Windräder in Nord- und Ostsee.
3. Ca. 400 Gigawatt Solarleistung (verteilt auf Hausdächer, Fabrikhallen und Freiflächen entlang von Autobahnen/Schienen). [10, 11]

## Das ungelöste Problem: Die Speicher
Auch bei diesem optimalen Mix bleibt das Problem der Dunkelflaute. Wenn im Januar eine Woche lang kein Wind weht und Nebel herrscht, nützen auch 100.000 Windräder nichts.
Um Deutschland in so einem Moment abzusichern, reichen Batterien nicht aus. Dafür baut die Bundesrepublik auf die sogenannte Wasserstoff-Strategie: In Zeiten mit extrem viel Wind und Sonne wird überschüssiger Strom genutzt, um Wasserstoff zu produzieren. Dieser wird in riesigen unterirdischen Salzkavernen gespeichert und bei Flaute in umgerüsteten Gaskraftwerken wieder in Strom umgewandelt.
Interessiert es Sie, wie viel Prozent des deutschen Stroms aktuell schon aus Wind und Solar stammen, oder möchten Sie wissen, wo die Grenzen beim Netzausbau liegen?

Antwortete die KI
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon pentium » 9. Juni 2026, 12:49

Die Grenzen der Energiewende liegen heute kaum noch an der Technologie von Windrädern oder Solarmodulen, sondern an den harten physikalischen, logistischen und gesellschaftlichen Realitäten des Gesamtsystems.
Die vier kritischsten Grenzen lassen sich in die Bereiche Netzkapazität, Flächenverfügbarkeit, Material und Fachkräfte sowie Systemstabilität unterteilen.
## 1. Das Netz-Nadelöhr (Kupferplatte vs. Realität)
Die größte physikalische Grenze ist das Stromnetz. Windstrom wird vor allem im windreichen Norden und auf dem Meer (Offshore) erzeugt. Die großen industriellen Verbraucher (wie BASF, BMW oder Daimler) sitzen jedoch im Süden und Westen Deutschlands.

* Leitungsmangel: Das Netz ist historisch für dezentrale Großkraftwerke gebaut und kann diese gewaltigen Strommengen nicht von Nord nach Süd transportieren. Die großen Gleichstrom-Ahnengalerien wie der SuedLink oder SuedOstLink befinden sich in massivem Bau- und Planungsverzug.
* Das Geisterstrom-Problem (Redispatch): Wenn im Norden der Wind stark weht, das Netz aber voll ist, müssen Windräder abgeschaltet ("abgeregelt") werden. Die Betreiber werden dafür dennoch entschädigt. Gleichzeitig müssen im Süden teure Gas- oder Importkraftwerke hochgefahren werden, um das Netz stabil zu halten. Diese Noteingriffe kosten die deutschen Stromkunden mehrere Milliarden Euro pro Jahr.

## 2. Die räumliche und bürokratische Flächengrenze
Obwohl rein rechnerisch etwa 2 % der Landesfläche für die Windkraft ausreichen würden, stößt der Ausbau an harte geografische und rechtliche Grenzen:

* Abstandsregeln und Topografie: Gesetzliche Mindestabstände zu Wohngebirgen, Naturschutzgebiete, wehrtechnische Anlagen (Bundeswehr-Radare) und zivile Luftfahrt-Funkfeuer blockieren riesige Teile Deutschlands.
* Verwaltungs- und Klagefristen: Die Genehmigung eines einzelnen Windrads dauert in Deutschland im Schnitt vier bis sieben Jahre. Bürokratische Hürden, langwierige Umweltverträglichkeitsprüfungen (z. B. wegen des Schutzes von Rotmilanen oder Fledermäusen) und Klagen von Bürgerinitiativen bremsen das Tempo massiv aus.

## 3. Material, Rohstoffe und Fachkräftemangel
Die Transformation des gesamten Energiesystems erfordert Ressourcen in einem nie dagewesenen Ausmaß:

* Rohstoffabhängigkeit: Für die Generatoren von Windrädern (insbesondere Offshore) werden große Mengen an Seltenen Erden (wie Neodym und Dysprosium) benötigt. Bei Solarmodulen, Wechselrichtern und Batterien besteht eine extreme Abhängigkeit von China bei der Lieferkette und Verarbeitung.
* Der Handwerker-Engpass: Es fehlen zehntausende Fachkräfte – von Bauingenieuren für die Netze über Tiefbaufirmen für die Kabeltrassen bis hin zu Elektrikern, die Solaranlagen, Wärmepumpen und Ladestationen vor Ort anschließen.

## 4. Die physikalische Grenze der Systemstabilität
Ein rein fossiles Stromnetz funktionierte über die rotierenden Massen von riesigen Turbinen in Kohle- und Kernkraftwerken. Diese schweren Generatoren besitzen eine natürliche "Trägheit". Wenn im Netz sekundenkurze Schwankungen auftreten, fangen diese rotierenden Massen den Einbruch physikalisch sofort ab (Momentanreserve).

* Trägheitsverlust: Wind- und Solaranlagen sind über Wechselrichter elektronisch an das Netz gekoppelt. Sie besitzen keine rotierende Masse, die direkt im Netz mitschwingt.
* Künstliche Stabilität: Je höher der Anteil von Wind und Solar steigt, desto aufwendiger muss das Netz über Software, Großbatterien und rotierende "Phasenschieber" (stillgelegte, synchron mitlaufende Generatoren alter Kraftwerke) künstlich stabilisiert werden, um einen Blackout bei plötzlichen Frequenzabfällen zu verhindern.

------------------------------
## Zusammenfassung
Die harten Grenzen liegen im schleppenden Netzausbau von Nord nach Süd, den jahrelangen bürokratischen Genehmigungsverfahren, der Abhängigkeit von globalen Rohstofflieferketten sowie dem Verlust der natürlichen Trägheit im Stromnetz.

Erst mal Ende
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon pentium » 9. Juni 2026, 12:51

Die Bezeichnung der deutschen Energiewende als „dümmste Energiepolitik der Welt“ geht maßgeblich auf ein Zitat des US-Wall-Street-Journal-Kolumnisten Robert Bryce aus dem Jahr 2019 zurück, der Deutschlands Strategie als „the world’s stammering, stuttering, stupidest energy policy“ beschrieb.
Kritiker aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft nutzen diesen Begriff vor allem wegen der historisch einmaligen Reihenfolge der politischen Entscheidungen und der daraus resultierenden Folgen für die Strompreise und die Versorgungssicherheit.
Die Hauptargumente für diese scharfe Kritik lassen sich in fünf Kernpunkte unterteilen:
## 1. Der gleichzeitige Doppel-Ausstieg (Kernkraft und Kohle)
Deutschland ist das einzige Industrieland, das fast zeitgleich aus zwei tragenden Säulen seiner Stromversorgung ausgestiegen ist.

* Die Reihenfolge: Kritiker bemängeln, dass zuerst die CO₂-freie, grundlastfähige Kernkraft abgeschaltet wurde (vollendet im April 2023), während CO₂-intensive Kohlekraftwerke länger am Netz bleiben mussten, um die Stabilität zu sichern.
* Der internationale Vergleich: Andere Nationen wie Frankreich, Großbritannien, die USA oder China bauen die Kernkraft massiv aus oder nutzen sie als Brückentechnologie, um zuerst die Kohle zu eliminieren und CO₂-Ziele schneller zu erreichen.

## 2. Extrem hohe Strompreise für Verbraucher und Industrie
Deutschland verzeichnete über Jahre hinweg im weltweiten und europäischen Vergleich Spitzenplätze bei den Strompreisen.

* Die Ursachen: Die enormen Kosten für den Netzausbau, die milliardenschweren Entschädigungen für die Abregelung von Windrädern (Redispatch) und die historischen Subventionen über das EEG-Umlagesystem trieben die Preise.
* Die Folge (Deindustrialisierung): Für energieintensive Industrien (Chemie, Stahl, Automobilbau) ist der Standort Deutschland dadurch im globalen Wettbewerb, insbesondere im Vergleich zu den USA mit günstigen Schiefergas- und Strompreisen, oft nicht mehr konkurrenzfähig.

## 3. Steigende Abhängigkeit von Stromimporten
Durch das Abschalten verlässlicher Großkraftwerke hat sich die deutsche Leistungsbilanz in Zeiten von Flaute und Dunkelheit verschoben.

* Vom Exporteur zum Importeur: Deutschland wurde in den letzten Jahren phasenweise vom Netto-Stromexporteur zum Netto-Importeur.
* Die Ironie: Bei akutem Bedarf importiert Deutschland regelmäßig Atomstrom aus Frankreich oder Kohlestrom aus Osteuropa – also genau den Strom, den man im eigenen Land politisch geächtet und abgeschaltet hat.

## 4. Das "Speichern vor dem Erzeugen"-Paradoxon
Ein zentraler Kritikpunkt von Ökonomen ist der chronologisch falsche Ablauf beim Ausbau.

* Der Vorwurf: Es wurden massiv Kapazitäten an Wind- und Solarleistung zugebaut, bevor die notwendigen Nord-Süd-Stromtrassen (wie SuedLink) und industriellen Großspeicher (Wasserstoff-Infrastruktur) existierten.
* Die Ineffizienz: Dadurch entsteht die Situation, dass an windigen Tagen wertvoller Ökostrom verschenkt oder das Ausland dafür bezahlt werden muss, den überschüssigen deutschen Strom abzunehmen, während das Netz an windstillen Tagen kollabieren würde, gäbe es keine fossilen Reserven oder Importe.

## 5. Verfehlte Klimaziele trotz extremer Kosten
Trotz Investitionen im dreistelligen Milliardenbereich liegt der CO₂-Ausstoß pro erzeugter Kilowattstunde Strom in Deutschland weiterhin deutlich über dem von Ländern wie Frankreich (mit Kernkraft) oder Schweden (mit Kernkraft und Wasserkraft). Der Weiterbetrieb von Kohlekraftwerken als Sicherheits-Backup konterkarierte über Jahre den ökologischen Grundgedanken der Energiewende.
------------------------------
## Die Gegenposition (Die Verteidigung der Energiewende)
Befürworter halten dieser harten Kritik entgegen, dass Deutschland als Pionier die weltweiten Skaleneffekte für Solar- und Windtechnologie überhaupt erst finanziert hat. Ohne die deutsche Anschubfinanzierung wären die Technologien heute weltweit nicht so günstig. Zudem argumentieren sie, dass der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen angesichts der Klimakrise geopolitisch alternativlos ist, um langfristig unabhängig von autokratischen Rohstofflieferanten (wie historisch beim russischen Gas) zu werden.
Möchten Sie sich die aktuellen CO₂-Emissionsdaten im europäischen Vergleich ansehen, um zu sehen, wo Deutschland heute im Vergleich zu Frankreich oder den skandinavischen Ländern steht?
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 9. Juni 2026, 17:46

Na, na, na, wir hatten 16 Jahre die mächtigste Frau der Welt, die, wie sie selbst sagt, die Dinge vom Ende her denkt...
Was wissen die ganzen Geisterfahrer im Ausland schon?

Ari
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon augenzeuge » 9. Juni 2026, 18:24

pentium hat geschrieben:Ich habe die KI gefragt wie viele Windräder und Solar man bräuchte um Deutschland zu versorgen

Antwortete die KI


Man merkt, dass du keine Ahnung hast. Ansonsten hättest du Biomasse und vielleicht auch Geothermie mit berechnet.
Die Biomasse erzeugte 2025 rund 41 TWh Strom. Die installierte Leistung liegt bei etwa 9 GW. Ist das denn nichts? Da muss auch kein Wind blasen.

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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon pentium » 9. Juni 2026, 18:44

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Ich habe die KI gefragt wie viele Windräder und Solar man bräuchte um Deutschland zu versorgen

Antwortete die KI


Man merkt, dass du keine Ahnung hast. Ansonsten hättest du Biomasse und vielleicht auch Geothermie mit berechnet.
Die Biomasse erzeugte 2025 rund 41 TWh Strom. Die installierte Leistung liegt bei etwa 9 GW. Ist das denn nichts? Da muss auch kein Wind blasen.

AZ


Ja klar, aber du hast ganz viel Ahnung...
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon augenzeuge » 9. Juni 2026, 18:45

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Ich habe die KI gefragt wie viele Windräder und Solar man bräuchte um Deutschland zu versorgen

Antwortete die KI


Man merkt, dass du keine Ahnung hast. Ansonsten hättest du Biomasse und vielleicht auch Geothermie mit berechnet.
Die Biomasse erzeugte 2025 rund 41 TWh Strom. Die installierte Leistung liegt bei etwa 9 GW. Ist das denn nichts? Da muss auch kein Wind blasen.

AZ


Ja klar, aber du hast ganz viel Ahnung...


Nee, gar nicht. Ich wusste nur, das Windrad und Photovoltaik nicht alles ist. [hallo]
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon pentium » 9. Juni 2026, 19:14

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Ich habe die KI gefragt wie viele Windräder und Solar man bräuchte um Deutschland zu versorgen

Antwortete die KI


Man merkt, dass du keine Ahnung hast. Ansonsten hättest du Biomasse und vielleicht auch Geothermie mit berechnet.
Die Biomasse erzeugte 2025 rund 41 TWh Strom. Die installierte Leistung liegt bei etwa 9 GW. Ist das denn nichts? Da muss auch kein Wind blasen.

AZ


Ja klar, aber du hast ganz viel Ahnung...


Nee, gar nicht. Ich wusste nur, das Windrad und Photovoltaik nicht alles ist. [hallo]
AZ


Die Hauptnachteile von Geothermie liegen in den hohen Anfangskosten und geologischen Risiken, während Bioenergie vor allem wegen der Flächenkonkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und ökologischen Belastungen in der Kritik steht....
Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland in Woche 24 2026
https://www.energy-charts.info/charts/p ... ?l=de&c=DE
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon augenzeuge » 9. Juni 2026, 20:52

Wenn du nur Nachteile suchst, dann solltest du sie überall erkennen....

AZ
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Re: Die Wahrheit über die Energiewende

Neuer Beitragvon Danny_1000 » 10. Juni 2026, 09:28

augenzeuge hat geschrieben:Wenn du nur Nachteile suchst, dann solltest du sie überall erkennen....

AZ

Die Frage, die ich mir stelle ist abseits von Gigawatt und Terrawattstunden eine ganz einfache: Wieso folgt uns bei unserer Energiewende kein einziges Land dieser Welt: Also dem gleichzetigem und endgültigen Ausstieg aus der Kernkraft und der Kohle bei gleichzeitigem, massivem Ausbau von volatilen Erneuerbaren (Wind und Solar) und dem Setzen auf Wasserstoff als Brückentechnologie. Sind wir wirklich klüger wie alle anderen ? Das glaube ich nicht !
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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