Ich habe die KI gefragt wie viele Windräder und Solar man bräuchte um Deutschland zu versorgen
Um Deutschland vollständig mit Strom zu versorgen, bräuchte man rein rechnerisch rund 60.000 bis 65.000 moderne Windräder sowie Solaranlagen auf einer Fläche, die etwa der Größe des Saarlands entspricht. [1, 2]
In einem realistischen, kombinierten Szenario (Wind und Solar teilen sich die Arbeit) sprechen wir von etwa 35.000 Windrädern (an Land und auf See) und rund 300 bis 400 Gigawatt installierter Solarleistung.
Da der Strombedarf durch Wärmepumpen, E-Mobilität und die Digitalisierung (inklusive KI-Rechenzentren) stark steigt, wird mit einem zukünftigen Bruttostromverbrauch von rund 600 bis 700 Terawattstunden (TWh) pro Jahr gerechnet. [3, 4]
## Szenario 1: Reine Windkraft-Versorgung
Wenn wir den zukünftigen Bedarf von 650 TWh pro Jahr ausschließlich mit Windkraft decken wollten:
* Moderne Onshore-Windräder (Land): Eine topmoderne Anlage (ca. 5–6 MW Leistung) erzeugt rund 12.000 bis 15.000 Megawattstunden (MWh) im Jahr. Man bräuchte ca. 45.000 bis 50.000 Windräder an Land. [5, 6]
* Offshore-Windräder (See): Gigantische Anlagen auf dem Meer schaffen ca. 25.000 bis 30.000 MWh pro Jahr. Man bräuchte ca. 22.000 bis 26.000 Windräder auf See.
* Aktueller Stand: In Deutschland stehen derzeit gut 29.200 Windräder an Land und knapp 1.600 auf See – diese sind im Schnitt jedoch deutlich kleiner und leistungsschwächer als moderne Neuanlagen. [7, 8]
## Szenario 2: Reine Solar-Versorgung
Müsste Deutschland nur über Photovoltaik versorgt werden:
* Benötigte Leistung: Man bräuchte ungefähr 650 bis 700 Gigawatt (GW) installierte Solarleistung (da Photovoltaik in Deutschland wetterbedingt weniger Volllaststunden liefert als Wind). [9]
* Flächenbedarf: Das erfordert eine reine Modulfläche von rund 3.000 bis 3.500 Quadratkilometern. Das entspricht knapp der 1,3-fachen Fläche des Saarlands oder rund 1 % der gesamten Fläche Deutschlands. [2]
* Aktueller Stand: Deutschland hat derzeit rund 117 GW Solarleistung installiert. [7]
## Das reale Kombi-Szenario (Die Energiewende-Formel)
Niemand baut ein System aus nur einer Quelle. Wind und Solar ergänzen sich perfekt: Im Winter weht viel Wind, im Sommer scheint die Sonne. Studien (wie die des [Fraunhofer ISE](
https://www.ise.fraunhofer.de/en/press- ... -lead.html) oder des Umweltbundesamtes) kalkulieren für ein klimaneutrales Deutschland meist mit folgendem Mix: [7]
1. Ca. 30.000 bis 35.000 hocheffiziente Windräder an Land (Bestandsanlagen werden durch "Repowering" durch viel stärkere, moderne Anlagen ersetzt).
2. Ca. 3.000 bis 5.000 Offshore-Windräder in Nord- und Ostsee.
3. Ca. 400 Gigawatt Solarleistung (verteilt auf Hausdächer, Fabrikhallen und Freiflächen entlang von Autobahnen/Schienen). [10, 11]
## Das ungelöste Problem: Die Speicher
Auch bei diesem optimalen Mix bleibt das Problem der Dunkelflaute. Wenn im Januar eine Woche lang kein Wind weht und Nebel herrscht, nützen auch 100.000 Windräder nichts.
Um Deutschland in so einem Moment abzusichern, reichen Batterien nicht aus. Dafür baut die Bundesrepublik auf die sogenannte Wasserstoff-Strategie: In Zeiten mit extrem viel Wind und Sonne wird überschüssiger Strom genutzt, um Wasserstoff zu produzieren. Dieser wird in riesigen unterirdischen Salzkavernen gespeichert und bei Flaute in umgerüsteten Gaskraftwerken wieder in Strom umgewandelt.
Interessiert es Sie, wie viel Prozent des deutschen Stroms aktuell schon aus Wind und Solar stammen, oder möchten Sie wissen, wo die Grenzen beim Netzausbau liegen?
Antwortete die KI