von pentium » 7. Mai 2026, 12:22
Wenn grüne Ideologie mit Physik verwechselt wird
Ranga Yogeshwar (Diplom-Physiker und Wissenschaftsjournalist):
'Erneuerbare Energien sind am Ende die billigste Energie.'
Stimmt das?
Nein! Erneuerbare Energien bereiten uns alle vielmehr ein teures Ende!
Mit Photovoltaik (PV) kann man in Deutschland nur in weniger als 1.000 Volllaststunden im Jahr Strom erzeugen. Das passiert im Wesentlichen nur im Sommer an Tagen mit Sonnenschein. Auf alle Stunden umgerechnet bekommt man so Energie in nur etwa zehn Prozent des Jahres. In den restlichen 90 Prozent des Jahres liefern die Glitzerzellen GAR KEINEN Strom.
PV-Strom mit Solarmodulen auf dem eigenen Hausdach erzeugt ist nur in den wenigen Stunden im Jahr sehr billig, wenn man den Strom im Moment der Erzeugung direkt an der Anlage verbraucht. Sobald der PV-Strom aber ins Stromnetz eingespeist wird, was bei den allermeisten Anlagen der Fall ist, ist der Strom sehr viel teurer als konventioneller Strom.
Um den Strom im Stromnetz abzuleiten, ist eine konstante Stromnetzfrequenz von 50 Hertz notwendig, die man ausschließlich nur mit konventionellen Kraftwerken und nicht mit dem subventionierten Zufallsstrom aus Sonne und Wind generieren kann.
Strom aus Sonne und Wind ist dauerhaft nicht nur wegen der parallel laufenden Kraftwerke, sondern auch wegen des massiv auszubauenden Stromnetzes (deren Erweiterung nur wenige Stunden im Jahr gebraucht werden) und der erheblichen Kosten für die Stromnetzeingriffe (Redispatch) sehr viel teurer als konventioneller Strom.
Unser Wohlstand basiert auf konventionellen Energien wie Kohle, Erdöl, Erdgas und Kernkraft, weil diese Energien eine sehr hohe Energiedichte haben und daher sehr effizient Energie bereitstellen. Die Nutzung dieser Energien wird von der Politik zur grünen Zwangsumerziehung verteuert (CO₂-Abgabe), um mit den Einnahmen die ineffizienten Zufallsenergien aus Sonne und Wind dauerhaft zu subventionieren.
Fast alle Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Sonne und Wind werden weltweit nur errichtet und betrieben, weil sie subventioniert werden. Das ist kein Erfolgsmodell, sondern ökosozialistische Planwirtschaft.
In Deutschland ist aktuell an Photovoltaik eine elektrische Leistung von etwa 120 GW installiert. Die Netzlast liegt im Vergleich dazu aktuell bei etwa 50 GWh pro Stunde. Das Stromnetz wird so – ohne Not – in ein sehr riskantes Ungleichgewicht gebracht, was auf Dauer einen Zusammenbruch der Stromversorgung immer wahrscheinlicher macht.
Quelle: BR "Münchner Runde" vom 06.05.2026