Das Rentensystem in der Bundesrepublik

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon karnak » 8. August 2026, 10:16

Icke46 hat geschrieben:Auf der Facebookseite der DRV gibt es einen Beitrag, der die renovierte Rentenauskunft zum Inhalt hat. Im Prinzip ist das ja für mich uninteressant, weil sich wohl bei meinen Beiträgen nix mehr ändert.

Interessant sind aber die Kommentare, die sich fast ausschließlich um die Rente mit 63 ohne Abschlag und die Rente für besonders langjährig Versicherte drehen. Und da lese ich unter anderen diesen Beitrag:

IMG_1343.jpeg


Da fragt man sich dann, ob man was falsch gemacht hat und besser schon vor 16 Jahren in Rente gegangen wäre [denken] .

Solche Leute sind bei näheren Hinschauen einfach nur Dummschwätzer. Man kann und konnte in Deutschland noch nie mit 54 in RENTE gehen, auch mit irgendwelchen Abzügen nicht. Heute ist das mit Abzügen frühestens mit 63 möglich. Natürlich kann man vorher aufhören zu arbeiten, es gibt ja keine Arbeitspflicht. Dann muss man aber bis zum Renteneintritt von Angesparten, Arbeitslosengeld, Flaschensammeln oder Banküberfällen leben. [flash]
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon augenzeuge » 8. August 2026, 10:24

Oder vom Lottogewinn. Gestern hat einer in NRW 32 Mio gewonnen. Das reicht.

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Gerd Böhmer » 8. August 2026, 10:41

augenzeuge hat geschrieben:Solange wir solche "Weisen" haben, dreht sich das AfD Mühlenrad allein.
Das Geld für das Kriegsministerium reicht offenbar nicht.
Daher sollte die Mütterrente und Witwenrente abgeschafft werden. Und natürlich bekommt der Ossi auch sein Fett auf ungerechtfertigte Forderungen ab.
https://m.bild.de/politik/inland/hammer ... 7d07721456
Irre! !
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Die Diskussion um das Rentenpaket vom ollen Fritze geht doch schon seit einigen Wochen durch die Medien, siehe auch die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren mit 63. Der Widerstand speziell aus den östlichen Bundesländern ist ja zu Recht gewaltig.
Der von mir hervorgehobene Satz Deines Beitrages ist nicht von der Hand zu weisen.
MfG Gerd Böhmer,
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http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Icke46 » 8. August 2026, 11:27

Altersbedingt ist eine wichtige Rubrik in meiner Tageszeitung die mit den Todesanzeigen. Manchmal überlege ich schon, mir eine Tabelle anzulegen mit den Leuten, die ich mittlerweile überlebt habe. Bei ehemaligen Lehrern ist das ja fast normal, aber die Reihen der Mitschüler lichten sich auch schon.

Das aber eher nebenbei. Mir sind heute bei der Durchsicht der Anzeigen drei aufgefallen, alle zur selben Person. Eine Anzeige der Familie, eine der Freunde und eine des Arbeitgebers. Und die letztere brachte einen ein bisschen ins Grübeln: Der Verstorbene war 61 Jahre alt und seit 45 Jahren im Unternehmen beschäftigt [shocked] .

Nun frage ich mich, ob das womöglich der Prototyp des neuen Idealrentners ist [denken] ……
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Icke46 » 3. September 2026, 10:21

Vorgestern war für mich Neujahr [grins] - der erste Tag des fünften Rentenjahrs. Rein finanzmathematisch ist die Rentenversicherung immer noch im plus, aber das Plus schmilzt.

Lustig in dem Zusammenhang: Ich hatte mich an dem Tag mit einer Bekannten per Mail ausgetauscht, die im Vorstand eines Industrieunternehmens ist. Ich hatte mich ja nie getraut, sie nach ihrem Alter zu fragen. Allerdings ging das im Rentenzusammenhang recht einfach: Ich habe mich als Rentier geoutet und gesagt, dass es bei ihr wohl noch etwas dauert, bis der Berufwechsel zum Rentier ansteht. Antwort war, dass sie Zweifel hat, ob sie überhaupt dahin kommt - im „Vormerz“, so wörtlich, ginge sie 2035 mit 45 Versicherungsjahren, aktuell wäre Open end. Da ließ sich dann das Lebensalter recht genau bestimmen……
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