Bei der Deutschen Telekom dürfte es in der nächsten Zeit zu zahlreichen Entlassungen kommen. Bis zu 3000 Vollzeitstellen sollen auf der Abschussliste stehen, wenn Firmenchef Timotheus Höttges sein neues Sparprogramm durchzieht.
Der Konzern macht zwar eine Menge Gewinn, doch hat die Telekom auch ordentlich Schulden. Und das Management braucht noch mehr flüssiges Kapital. Denn einerseits will man die Beteiligung an der US-Tochter wieder ordentlich aufstocken und dafür mit Milliarden-Summen Aktien aufkaufen. Andererseits hat das Unternehmen einen massiven Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur in Deutschland vor der Brust, der ebenfalls nicht ganz billig wird.
Vordergründig geht es erst einmal um das Glasfaser-Netz. Denn hier lässt sich der Öffentlichkeit wohl am ehesten verkaufen, dass hohe Investitionen nötig sind - und man keine andere Möglichkeit sieht, als den Netzausbau mit der Streichung von tausenden Stellen zu finanzieren.
AZ









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