DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Es gab zwischen beiden deutschen Staaten große Unterschiede in der Sozialpolitik (welche ja eine der Philosophien des DDR-Sozialismus war). Wo lagen die Unterschiede? Wie effektiv waren beide Sozialsysteme? Was war ungerecht, was war gerecht? Wie ist es im Vergleich zu heute?
Der Bereich für Diskussionen zu den Sozialen Systemen der beiden deutschen Staaten.

DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon augenzeuge » 26. Oktober 2012, 14:57

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, heißt es - und Schuld daran sind angeblich die kapitalistischen Verhältnisse. Der Historiker Klaus Schroeder meint: Der Sozialismus in der DDR führte zu ganz ähnlichen Ergebnissen.

Die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen wird kapitalistischen Verhältnissen zugerechnet. Dabei wird übersehen, dass ihre Dimension durch den Sozial- und Steuerstaat in Deutschland erheblich gemindert wird. Selbst der Sozialismus in der DDR führte zu ähnlichen Ergebnissen. Dort waren die Einkommen ebenfalls stark ungleich verteilt, wenn auch etwas geringer als in der Bundesrepublik. Vor allem die Verteilung der Geldvermögen zeigte ein analoges Bild zu heutigen Verhältnissen: Etwa zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/sozi ... 96780.html


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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon seaman » 26. Oktober 2012, 15:17

Wieviel Prozent an DDR-Buergern verfuegte über ein Bankkonto?
So 1960,1970,1980....
Wo findet man dazu Zahlen?
seaman
 

Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon augenzeuge » 26. Oktober 2012, 15:25

seaman hat geschrieben:Wieviel Prozent an DDR-Buergern verfuegte über ein Bankkonto?
So 1960,1970,1980....
Wo findet man dazu Zahlen?


Zur Währungsunion hatten alle ein Konto. Und ich denke nicht, dass ein großer Teil erst eins eröffnen musste...
Ich hatte schon als Jugendlicher ein Sparbuch und kannte das von anderen nicht anders.

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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Bergmensch » 26. Oktober 2012, 15:35

Ich hatte so ca. ab 1975 ein Girokonto. Das musste ich mir anschaffen da die Reichsbahn von da ab den Lohn nur noch aufs Konto auszahlte.
Dazu erhielt man zum Bargeldlosen Zahlungsverkehr Schecks.
Die meisten Bankgeschäfte wurden allerdings noch am Bankschalter erledigt, mit Aus-und Einzahlungen.
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Edelknabe » 26. Oktober 2012, 17:44

Was ihr alles an "blöden" Vergleichen ausgrabt. Fehlte nur noch der Bettler zu DDR Zeit...den es Dank der sozialistischen Moderne doch nicht gab...ha ha ha, weil er schon längst vergangener Geschichtsschnee von vorgestern war.

Aber mal zum Thema selber. Es gab schon gut betuchte Leutchen zu DDR-Zeiten, ich würde da das private Handwerk hernehmen so Fleischer, Bäcker, Eisläden, Gemüseleute,Sonstige sowie Textilwarenlädchenbesitzer oder Optiker, Juweliere und andere, dann Künstler, Schauspieler und es war ja ohne Frage in manchen Familien schon vom Ursprung her viel Geld da, auch dementsprechend großer Grundbesitz durch Vererbung war vorhanden das dies alles noch ergänzte. Da war auch kein Genosse der da meinte, "du müsstest hier mal was abgeben für deinen Staat".(bitte jetzt nicht mit den 50er Jahren und noch so bissel später kommen), ich meinte die 70er Jahre aufwärts.

Dann die sozialistische Elite, auch in der Landwirtschaft wobei man natürlich das mit heutigen Verhältnissen...Gott da waren das bitterarme Würstchen dagegen, überhaupt nicht vergleichen kann.Unser Betriebsdirektor hatte wohl so um die 2500,-Mark der DDR Brutto wenn ich nicht ganz falsch liege.Dann die Forschung und alles was an Professoren und Doktoren durch die Gegend rannte bis hin zum Ardenne in Dresden mit seinen Sesselfurzern( seine Mitarbeiter)

Der Prolet oder besser Werktätige spielte wohl in der Mittelklasse mit, so Schichtarbeiter, richtig ordentliche Berufe die gefragt waren und auch nebenbei ne gute Mark machen konnten.

Da sind noch viele mehr wenn man das weiterführen würde aber am wichtigsten wahr wohl im Unterschied zu heute, der Staat brauchte nicht als Lohnersatzgeber am Arsche geleckt(entschuldigt) bzw. irgendwie in Anspruch genommen werden denn der sponserte ja sowieso schon hintenherum durch seine gesellschaftlichen Fonds, machte das tägliche Leben somit preiswerter.

Rainer-Maria aber ich bin kein Ökonom, nur Proletarier. Ich glaube auch, da lag damals bei vielen Leutchen mehr Geld zu Hause herum, sicher irgendwo verwahrt als auf irgend einem Konto.
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Sirius » 26. Oktober 2012, 18:11

Edelknabe hat geschrieben: Aber mal zum Thema selber. Es gab schon gut betuchte Leutchen zu DDR-Zeiten, ich würde da das private Handwerk hernehmen so Fleischer, Bäcker, Eisläden, Gemüseleute,Sonstige sowie Textilwarenlädchenbesitzer oder Optiker, Juweliere und andere, dann Künstler, Schauspieler und es war ja ohne Frage in manchen Familien schon vom Ursprung her viel Geld da, auch dementsprechend großer Grundbesitz durch Vererbung war vorhanden das dies alles noch ergänzte. Da war auch kein Genosse der da meinte, "du müsstest hier mal was abgeben für deinen Staat".(bitte jetzt nicht mit den 50er Jahren und noch so bissel später kommen), ich meinte die 70er Jahre aufwärts.



Wie sollte vom Ursprung her viel Geld dagewesen sein, wo das Geld doch nach dem Krieg wertlos geworden war? Und um Besitzer von Immobilien geht es doch gar nicht, sondern um Konteninhaber.
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Danny_1000 » 26. Oktober 2012, 18:23

Mal abgesehen davon, dass dieser vom deutschen Staat hochbezahlte Professor über die DDR schon allerlei Unsinn geschrieben hat, hätte er in diesem Falle doch mal die Quellen seiner Erkenntnis preisgeben können. Tut er aber nicht.

Statt dessen redet der gut betuchte Akademiker der FU Berlin die wachsende Ungerechtigkeit in unserer Republik klein, so nach dem Motto: In der DDR war’s auch nicht besser !

Nur: Tafeln gab’s in der DDR nun wirklich nicht, bei denen die Ärmsten haltbarkeitsabgelaufene Lebensmittel in der Schlange erstehen mußten ! Also: Ab in die Tonne mit diesem Quatsch !

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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Edelknabe » 26. Oktober 2012, 18:34

Sirius ich kann das nur so beschreiben und hatte es über die Zeit unserer damaligen Feierabendtätigkeit schonmal beschrieben. Da hatte ich immer den Eindruck, diese Leutchen waren von der Familie keine armen Leutchen, wurden zusätzlich durch Verwandtschaft West bissel gesponsert als in der DDR noch daneben einer geregelten Arbeit nachgehen zu müssen. Die brauchten das einfach nicht...war natürlich nur ein Gefühl...und ich liege meistens ganz gut...mit die Gefühle.

Guter Einwand mit der Geldentwertung,....und wird Mancher durch ne Währungsreform bettelarm? Das glaube ich einfach nicht.

Rainer-Maria ach so, schöne alte Villas gabs auch in der DDR, mit allem was so sinngemäß zu ner Villa gehört. Der Sozialismus meinte wohl nicht unbedingt, alles und alle Mitbürger auf den Standart einer Neubauwohnung zu trimmen, zu reduzieren.
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Huf » 26. Oktober 2012, 19:09

Wieder diese klassische Neiddebatte! [bloed]

Immer wieder und allerorten wird schreihaft geblökt über Einkommen und Vermögen!

Wo wird über Leistung und Qualifikation gesprochen?

Huf [hallo]
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Sirius » 26. Oktober 2012, 19:12

Danny_1000 hat geschrieben:Mal abgesehen davon, dass dieser vom deutschen Staat hochbezahlte Professor über die DDR schon allerlei Unsinn geschrieben hat, hätte er in diesem Falle doch mal die Quellen seiner Erkenntnis preisgeben können. Tut er aber nicht.

Statt dessen redet der gut betuchte Akademiker der FU Berlin die wachsende Ungerechtigkeit in unserer Republik klein, so nach dem Motto: In der DDR war’s auch nicht besser !

Nur: Tafeln gab’s in der DDR nun wirklich nicht, bei denen die Ärmsten haltbarkeitsabgelaufene Lebensmittel in der Schlange erstehen mußten ! Also: Ab in die Tonne mit diesem Quatsch !

Danny


Abgesehen davon, dass ein Zeitungsartikel nicht die Ansprüche einer wirtschaftswissenschaftlichen Arbeit mit Fußnoten und Quellenverzeichnis erfüllen soll, sollte man mit voreiligen Schlüssen (Ab in die Tonne mit diesem Quatsch) vorsichtig sein. Die Erkenntnis der Ungleichverteilung des Geldvermögens in der DDR ist nicht neu, die gibt es - wenn man etwas googelt - schon seit mindestens Ende der neunziger Jahre in wirtschaftswissenschaftlichen Fachpublikationen zu finden. Zum Beispiel:

Seite 19: In der DDR wiesen fast 60 vH der Sparkonten einen Sparbetrag
unter 2.500 Mark aus, enthielten aber nur knapp 5
vH des gesamten Sparbestandes. Dagegen war auf gut 10
vH der Konten mit mehr als 20.000 Mark fast 60 vH des
Sparbestandes konzentriert.

http://www.iwh-halle.de/d/publik/wiwa/1-98-3.pdf


Aus dem folgenden Buch kann auf Seite 214 entnommen werden, dass die Vermögensverteilung in der DDR dem Typus an Ungleichheit wie vor dem zweiten Weltkrieg oder in der Aufbauphase in der Bundesrepublik entsprochen hat. Die Basistabellen zur Vermögensstruktur in der DDR gibt es auf Seite 418.
http://books.google.de/books?id=JyY75n1 ... DR&f=false
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Sirius » 26. Oktober 2012, 19:38

Edelknabe hat geschrieben:Sirius ich kann das nur so beschreiben und hatte es über die Zeit unserer damaligen Feierabendtätigkeit schonmal beschrieben. Da hatte ich immer den Eindruck, diese Leutchen waren von der Familie keine armen Leutchen, wurden zusätzlich durch Verwandtschaft West bissel gesponsert als in der DDR noch daneben einer geregelten Arbeit nachgehen zu müssen. Die brauchten das einfach nicht...war natürlich nur ein Gefühl...und ich liege meistens ganz gut...mit die Gefühle.

Guter Einwand mit der Geldentwertung,....und wird Mancher durch ne Währungsreform bettelarm? Das glaube ich einfach nicht.

Rainer-Maria ach so, schöne alte Villas gabs auch in der DDR, mit allem was so sinngemäß zu ner Villa gehört. Der Sozialismus meinte wohl nicht unbedingt, alles und alle Mitbürger auf den Standart einer Neubauwohnung zu trimmen, zu reduzieren.


Wer zur Zeit der Währungsreform Sachwerte wie Gold besaß, der dürfte Vermögen hinüber gerettet haben. Ob der das für Ostmark verkauft und den Erlös aufs Sparbuch eingezahlt hat? Als Grund für die Ungleichheit wird aber etwas anderes genannt, wenn man danach googelt - ich will gleich vorausschicken, dass die Quelle die Konrad-Adenauer-Stiftung ist:

Obwohl die Schere zwischen den höchsten und den niedrigsten Einkommen in der DDR nicht so stark auseinanderklaffte wie in der Bundesrepublik Deutschland, konnte der Mythos sozialer Gleichheit bei Inkrafttreten der Währungsunion am 1.7.1990 nicht genährt werden. So verfügte ein Fünftel der Bevölkerung über vier Fünftel der Geldvermögen. Demgegenüber besaßen 70 Prozent der Menschen in der DDR nur Sparguthaben von unter 5.000 Mark. Das „obere“ Fünftel bildeten allerdings nicht, wie vermutet, die führenden Genossen. Die großen Geldvermögen sind vor allem durch „individuelle Nebenproduktion“ in der Landwirtschaft sowie durch Wochenend- und Feierabendarbeit der Handwerker für private Bauherren entstanden.

http://www.kas.de/wf/de/71.6654/


"Individuelle Nebenproduktion in der Landwirtschaft sowie durch Wochenend- und Feierabendarbeit der Handwerker für private Bauherren wird hier als Grund für große Geldvermögen angegeben.
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Danny_1000 » 26. Oktober 2012, 20:23

Sirius hat geschrieben:......."Individuelle Nebenproduktion in der Landwirtschaft sowie durch Wochenend- und Feierabendarbeit der Handwerker für private Bauherren wird hier als Grund für große Geldvermögen angegeben.


Lieber RMR, jetzt hast du es schwarz auf weiß, Du gehörtest zu den Superreichen in der DDR.
Spass beiseite !

@Sirius,
selbstverständlich bleibe ich bei meinem Urteil. Zum Einen dient dieser Vergleich Schröder’s Verteufelungsideologie der DDR. Und da sind es eben diesmal die Prozente mit den Sparkonten in Ost- und West. Hätte er mit den absoluten Zahlen gearbeitet, wäre selbst dem „Dümmsten“ klar geworden, dass die angeblich Superreichen in der DDR gegenüber denen im Westen arme Schlucker waren.

Und selbst die, die in der DDR nicht viel verdienten, mußten sich nicht auf irgendwelchen Ämtern rumdrücken, nackig machen und nach zusätzlichem Geld für’s tägliche Leben betteln. Über die sogenannte 2. Lohntüte sorgte der von dem Berliner Professor so verteufelte Staat dafür, dass man einigermaßen vernünftig auch mit wenig Geld über den Monat kam.

Was den Schreiberling des Tagesspiegel und seine Relativitätstheorie von arm und reich in unserer Republik betrifft, überzeugt mich der Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Ullrich Schneider schon eher, wenn er sinngemäß ausführt: Jedes 7.Kind in Deutschland aber jedes 4. Kind im Osten muß nach wie vor von ALG 2 leben. Und das hat dann schon was mit arm und reich zu tun.

Danke dir trotzdem für die Links !

Gruß
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon augenzeuge » 26. Oktober 2012, 20:42

Danny_1000 hat geschrieben:Über die sogenannte 2. Lohntüte sorgte der von dem Berliner Professor so verteufelte Staat dafür, dass man einigermaßen vernünftig auch mit wenig Geld über den Monat kam.
Danny


Jetzt muss ich mal fragen, was war die 2. Lohntüte der DDR?? [blush] Ich ahne ja was, kenne diesen Begriff aber nicht.

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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon icke46 » 26. Oktober 2012, 20:52

Meinst Du die Frage ernst? Der Begriff sollte eigentlich geläufig sein [wink] .

Zitat von http://www.isor-sozialverein.de/Standpu ... kommen.htm :

Die Versorgung der Bevölkerung wurde durch ein komplexes System gesichert. Dazu gehörten neben den sozialen und kulturellen Leistungen der Betriebe (Kultur- und Sozialfond) z. B. für Urlaubsplätze, Kinderferienbetreuung, Pausenversorgung, Kulturveranstaltungen usw. vor allem staatliche Versorgungsleistungen in Form von Subventionen für die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens. Zu den wichtigsten subventionierten Grundbedürfnissen zählten das Wohnen, Wasser- und Energieversorgung, Grundnahrungsmittel, tägliche Kleidung, kostenlose Bildung, Kultureinrichtungen, Absicherung im Falle von Krankheit, Unfall/Invalidität und im Alter für insgesamt einen Versicherungsbeitrag von 10% des Einkommens bis 600 M usw. Das alles war die real existierende „2. Lohntüte“, an der jeder Bürger teilhatte.

Man kann zwar womöglich über die Quelle streiten - aber so kenne ich die Definition der 2. Lohntüte auch.

Gruss

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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon augenzeuge » 26. Oktober 2012, 21:12

Ja, Das kenne ich auch, aber von diesen Dingen profitierte ja jeder. Ich dachte an etwas Besonderes für schwache Einkommen....da kannte ich leider keinen damals....
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Edelknabe » 27. Oktober 2012, 18:43

Der war gut Danny und Sirius, die DDR- Handwerker hatten es unter anderem...eben nicht unbedingt auf der hohen Kante. Aber man lebte ganz gut, das schrieb ich schon öfters, er war somit sehr lebenswert, der Sozialismus, auch wenn es hunderte andere Aussagen über das ganz normale damalige Alltagsleben gibt.Und wie Danny schon richtig sinngemäß schrieb, der Staat DDR hatte gleich garnicht nicht die Funktion irgendwelche Löhne aufpäppeln zu müssen, den Bürger also bißchen würdelos von sich abhängig zu machen wie heute praktiziert.

Natürlich gab es Leistungen die genau so einer Antragstellung bedurften(zinslose Ehekredite, Eigenheimbausachen und anderes mehr)aber das betraf nicht den Einkommenskram, ganz simpel gesagt der Lohn, das Gehalt reichte für den Großteil der Bürger(so nehme ich heute einmal an) ordentlich zum Leben aus.

Rainer-Maria und genau wie heute gab es in der DDR genug Leutchen, deren Lohn/Gehalt war zur Monatsmitte Vinito oder Alle oder ausgegeben oder in die Kneipe gebracht oder zu gut gelebt bzw. was weiß ich denn alles wie man so Geld unter die Leute bringt.
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon augenzeuge » 27. Oktober 2012, 18:54

Edelknabe hat geschrieben:.. ganz simpel gesagt der Lohn, das Gehalt reichte für den Großteil der Bürger(so nehme ich heute einmal an) ordentlich zum Leben aus.


Würdest du sagen, dass das Geld heute für den "Grossteil" nicht reicht?

Es gab Leute in der DDR, die brachten keine 500 Mark nach Hause. Meinst du nicht, sie hätten nicht gern eine Unterstützung des Staates in Anspruch genommen?
Wieso sollten diese sich als unabhängig bezeichnen?

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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Sirius » 27. Oktober 2012, 18:56

Edelknabe hat geschrieben:Der war gut Danny und Sirius, die DDR- Handwerker hatten es unter anderem...eben nicht unbedingt auf der hohen Kante. Aber man lebte ganz gut, das schrieb ich schon öfters, er war somit sehr lebenswert, der Sozialismus, auch wenn es hunderte andere Aussagen über das ganz normale damalige Alltagsleben gibt.Und wie Danny schon richtig sinngemäß schrieb, der Staat DDR hatte gleich garnicht nicht die Funktion irgendwelche Löhne aufpäppeln zu müssen, den Bürger also bißchen würdelos von sich abhängig zu machen wie heute praktiziert.


Was ist denn nun mit der Geschichte mit den Handwerkern, die am Feierabend für Eigenheimbesitzer arbeiteten. In dem Artikel steht ja, es wären nicht die führenden Genossen gewesen, die am meisten auf der hohen Kante hatten - Schalk-Golodkowski und ein paar andere einmal ausgenommen. Irgend woher müssen die doch diese Geschichte haben. Du oder Volker müsstet doch ein paar von solchen Handwerkern gekannt haben.
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Edelknabe » 27. Oktober 2012, 19:10

Ich steige erstmal in die Wanne, dann gehts von meiner Seite weiter. Jörg wie und was einer für Ansprüche an sein Einkommen stellt, das ist doch sowas von grundverschieden, wohl zu jeder Zeit, in jedem Gesellschaftssystem. Der Eine will nunmal Alles, der Andere nicht soviel.Und Sirius, deswegen schrieb ich ja "nicht unbedingt auf der hohen Kante", man konnte auch "das viele" Geld...ausgeben.Oder tauschen, oder wieder tauschen...nicht nur in Westgeld sondern die erworbenen Sachwerte dann gegen Andere.

Rainer-Maria immer schon dafür, das Geld zirkulieren muss, musste, auch im Sozialismus. Ich zum Beispiel habe kein Sparbuch, kein tolles Konto...aber alles was ich zum ordentlich Leben brauche. Und das langt...zumindest mir("wenn ich das mal so leicht egoistisch formulieren dürfte") War damals auch nur nicht anders.
Und wenn ich mal im Lotto gewinne...ne, lieber nicht, ist bestimmt nicht gut für die Gesundheit.
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Janko » 29. Oktober 2012, 09:11

@augenzeuge........Die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen wird kapitalistischen Verhältnissen zugerechnet. Dabei wird übersehen, dass ihre Dimension durch den Sozial- und Steuerstaat in Deutschland erheblich gemindert wird. Selbst der Sozialismus in der DDR führte zu ähnlichen Ergebnissen.


Na endlich mal eine Gemeinsamkeit. Wär da nicht mehr draus zu machen gewesen ?

Welche Ungleichheiten mindert der Sozial-und Steuerstaat ? Die Ungleichheiten zwischen Managern/Vorständen und Hartz IV -Empfängern ?? Oder nimmt sich jetzt der Sozial-und Steuerstaat die absehbare Verarmungsverrentung vor ? Gut im Wahljahr müssen schon Themen auf den Tisch die den Bürger "begeistern".

Geldvermögen ??...was soll das, für sich genommen darstellen ? Wichtiger wär doch die Frage was kann ich damit anstellen....!
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Faktencheck DDR: Keine gerechte Einkommensverteilung

Beitragvon Interessierter » 20. August 2015, 09:02

In vielen Briefen ( 2011 ) beklagen unsere Leser, dass die Einkommens- und Vermögensverhältnisse im wiedervereinigten Deutschland immer ungerechter werden. In der DDR dagegen, so erinnern sich viele, sei es sozial gerecht zugegangen. Ob das wirklich so war, bilanziert Prof. Klaus Schroeder vom Forschungsverbund SED-Staat an der Freien Universität Berlin.

Bild
In privilegierten, zumeist staatsnahen Berufen wurden Gehälter gezahlt, von denen viele Arbeiter nur träumen konnten.

Erst in der Vorbereitung auf den Umtausch der Spareinlagen von Mark in D-Mark im Jahr 1990 zeigte sich, was zuvor nur dem Führungspersonal der SED bekannt war: Die Geldvermögen in der DDR waren in etwa ebenso ungleich verteilt wie in der Bundesrepublik und im wiedervereinigten Deutschland. Auf nur etwa 10 Prozent der Sparkonteninhaber entfielen knapp 60 Prozent der Guthaben.

Den reichsten 2 Prozent der DDR gehörten rund 20 Prozent der Spareinlagen.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web ... 1607650517
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Re: Faktencheck DDR: Keine gerechte Einkommensverteilung

Beitragvon Nostalgiker » 20. August 2015, 09:09

Na da sind wir aber mal wieder ganz dolle Empört ........


Was dieser ulkige Prof. so alles herausfindet bei seiner eminent wichtigen "Forschung" ist schon erstaunlich.



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Re: Faktencheck DDR: Keine gerechte Einkommensverteilung

Beitragvon Kumpel » 20. August 2015, 09:30

Das von dir dazu lediglich eine unflätige Antwort ohne jeden Inhalt hingerotzt kommt war ja nur erwartbar.
Interessant ist es allemal wie die Genossen ihre DDR gerne gesehen hätten und wie es in der Realität tatsächlich aussah. Ich kannte selbst eine (kinderreiche) Familie in der DDR,einer der Söhne ging mit mir in eine Klasse , die haben in einem Loch gehaust und hatten alle uralte abgewetzte Klamotten an.
Eine Empörung oder ein Ansinnen den Leuten zu helfen gab damals nicht. Das war ganz normal, die wurden eben so als Halbassis angesehen. Da kam ab und an eine Führsorgerin vorbei und hat mal geschaut. Die waren alle Freiesser und Frei- Milchtrinker , ansonsten war es das.
Die hatten noch in den 80ern keinen Kühlschrank und haben ihre Lebensmittel in einem Loch im Küchenboden gelagert.
Zuletzt geändert von Kumpel am 20. August 2015, 09:40, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Faktencheck DDR: Keine gerechte Einkommensverteilung

Beitragvon Nostalgiker » 20. August 2015, 09:32

Berti, was bei dir so alles "unflätig" ist ........

Auch bei mir, stell dir das vor, ging ein Junge in die Klasse welcher aus einer kinderreichen Familie stammte. Und oh Schreck, die hatten noch nicht einmal Bettwäsche! Schliefen in unbezogenen Betten; dachte ich.
Und der Vater war so einer der laut dieses ulkigen Profs so viel mehr Geld verdiente als der größte Teil der Bevölkerung. Er war nämlich bei der VP ......
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon pentium » 20. August 2015, 09:51

Wurde schon einmal 2012 behandelt, Themen zusammengeführt!

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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Nostalgiker » 20. August 2015, 10:06

Der Witz dieser ganzen Angelegenheit liegt wohl etwas tiefer.
Auf der einen Seite wird sich darüber "empört" das in der DDR eine angebliche Gleichmacherei herrschte, also alle gleich waren. Was auch immer darunter zu verstehen ist.
Jetzt kommt der Interessierte mit der ollen Kamelle das es, oh Schreck, eine Ungleichheit bei den Geldvermögen in der DDR durch ein Lohngefüge gab welches nicht auf Gleichmacherei basierte.
Nun seit doch alle mal wieder so richtig darüber empört, denn wozu wurde denn sonst dieser Blödsinn hier eingestellt?

Und ob die angeblichen zehn Prozent wirklich so dusslig waren ihr Geld auf dem Girokonto zu belassen?
Auch in der DDR gab es, wenn auch sehr bescheidene und nicht sehr lukrative Möglichkeiten, sein Geld "anzulegen" .....


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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Kumpel » 20. August 2015, 18:10

Der Einzige der sich hier empört bist du. Weil es dir nicht passt, daß deine DDR bis in ihre Innereien entzaubert wird und von einer Errungenschaft nach der Anderen nur noch ein Mythos übrig bleibt und die DDR
nichts Besseres war.
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon augenzeuge » 20. August 2015, 18:31

Thoth hat geschrieben:Auf der einen Seite wird sich darüber "empört" das in der DDR eine angebliche Gleichmacherei herrschte, also alle gleich waren. Was auch immer darunter zu verstehen ist.
Jetzt kommt der Interessierte mit der ollen Kamelle das es, oh Schreck, eine Ungleichheit bei den Geldvermögen in der DDR durch ein Lohngefüge gab welches nicht auf Gleichmacherei basierte.
Nun seit doch alle mal wieder so richtig darüber empört, denn wozu wurde denn sonst dieser Blödsinn hier eingestellt?

Und ob die angeblichen zehn Prozent wirklich so dusslig waren ihr Geld auf dem Girokonto zu belassen?
Auch in der DDR gab es, wenn auch sehr bescheidene und nicht sehr lukrative Möglichkeiten, sein Geld "anzulegen" .....
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Naja, Thoth wie er leibt und lebt. Erstmal ist es eh falsch oder ideologischer Blödsinn und dann suggeriert er noch Dummheit der Girokontovermögenden....klar, die Cleveren machten es anders. Wie? Das behält er erst mal für sich...wie immer. [flash]

Dabei weiß er: Die DDR selbst hatte das Ziel und suggerierte Gleichheit in der Arbeiter und Bauern Republik. Sie verheimlichte, dass man als williger Staatsdiener viel besser leben konnte als ein Ingenieur oder Arbeiter....nee, Blödsinn ist das hier gar nicht.

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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Volker Zottmann » 20. August 2015, 18:44

Gerade die angeblich nicht gewollte Ungleichheit ist doch ein Grund, besser ein Beweis, dass es in der DDR neben dem arbeitenden Durchschnitt eine beherrschende Oberschicht gab, denen es heute oft unangenehm aufstößt, wenn deren damaligen Privilegien heute offen zu Tage treten.
So würde auch jeder neue Sozialismus-Versuch scheitern, weil es immer Menschen gibt, die noch ein "wenig" gleicher sein wollen. Wenn solchen Bessergestellten zu ihrem überhöhten Einkünften noch kostenlos (illegal) ganze Villen hingestellt wurden, brauchte es beim großen Geldtausch 1990 niemanden wundern, dass deren Sparkonten größer waren.
Nein, Unsinn ist das nicht, eher doch empörend.

Gruß Volker
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Re: DDR: Zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen

Beitragvon Nostalgiker » 20. August 2015, 19:24

Über die "Beiträge" von Kumpel und Volker Zottmann wurde schallend gelacht und mein zufälliger Mitleser fragte ziemlich entsetzt; die müßten sich mal selber lesen, glauben die etwa das was sie da schreiben?
Augenzeuge, deinen Beitrag bitte in einen verständlichen und nachvollziehbaren Text übertragen, denn genannter Mitleser kann deinen "Gedanken" nicht folgen; ich übrigens auch nicht.


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