Die fusillade (genaue Übersetzung kontinuierliche Abfeuern einer Gruppe von Schusswaffen-Hinrichtungen) fanden am 19. Februar 2020 um 22 Uhr in zwei shisha-Bars statt, eine um Mitternacht auf dem Hanauer Zentralplatz und die andere shisha bar im westlichen Stadtteil Kesselstadt. Drei Menschen wurden im ersten und fünf weitere im zweiten getötet. Eine dritte Schießerei wird im nördlichen Bezirk Lamboy gemeldet, aber noch nicht bestätigt, ein großes Kontingent von Polizisten war in der Gegend, berichtete die Nachrichtenagentur DPA. Ersten Berichten zufolge wurden mindestens neun Menschen getötet und mehrere weitere verletzt.
Später in der Nacht gab die Polizei bekannt, dass ein Verdächtiger (Klarname bei wki zu lesen) tot in seinem Haus in Hanau gefunden worden war und auch eine weitere Leiche (die seiner Mutter) entdeckte. Die Ermittlungen dauern an. Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass es weitere Täter gibt", schrieb die Polizei im südosthessischen Land am Donnerstag um 5 Uhr auf Twitter. Motiv Rechtsextremismus
Am Tag nach den Anschlägen wurden die Leiche des mutmaßlichen Schützen und eine weitere zu Hause gefunden. Der Verdächtige hinterließ ein Video und ein Geständnis am Ort des Fundortes seiner Leiche. In seinem Geständnisbrief äußerte (Klarname bei wki zu lesen) verwirrte Meinungen, von denen viele auch rechtsgerichteter Natur waren. Er postete auch einige Tage vor "einer persönlichen Nachricht für alle Amerikaner, aber das Video wurde vor kurzem von YouTube gelöscht. Im Auto des Verdächtigen, das mit einem Jagdschein und der deutschen Staatsangehörigkeit ausgestattet war, wurden Munition und Zeitschriften gefunden. Nach der Entdeckung sagte die Polizei, sie habe keine Hinweise darauf, dass jemand anderes beteiligt sein würde.

augenzeuge hat geschrieben:Wie viele Anschläge mit eindeutig rechtsradikalen Hintergrund sind notwendig, damit man diese bei der AfD als das erkennt was sie sind?
AZ
karnak hat geschrieben:Mir ist es jedenfalls völlig schleierhaft wieso so ein Wirrkopf in einem der "Super" Schützenvereine wo höchste Sicherheit das A und O sein soll nicht irgendwie auffällt. Für mich wird es höchste Zeit das diesen Spinnern und Waffennarren entgültig das Handwerk gelegt wird. Es braucht und gibt keinen Grund einen, sowieso nur vorgeschobenen, Schießsport mit großkalibrigen Waffen durchzuführen. Für das Treffen des Schwarzens ist eine Kleinkaliberwaffe völlig ausreichend. Mehr zu wollen mit den ganzen vorgeschobenen Gründen und Begründungen dient nur dazu diesen Spinnern ihre Penisverlängerung zu genehmigen. Es wird höchste Zeit das dieser staatlich sanktionierte Besitz solcher Waffen ehtgültig unterbunden wird. Dann braucht sich zumindest Staat und Gesellschaft nicht den Vorwurf zu machen diesen Idioten auch noch die Hartware für ihr Tun genehmigt zu haben.
Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen Terrorverdachts. Nach jetzigen Erkenntnissen sei ein rassistisches Motiv gegeben.
In einem der Dokumente spricht R. davon, dass zur „Lösung des Rätesls“ mehrere Milliarden Menschen „eliminiert“ werden müssten; er propagiert zunächst eine „Grob-Säuberung“ und dann eine „Fein-Säuberung“. Der Verfasser hebt hervor, dass auch nicht „jeder, der einen deutschen Pass besitzt, reinrassig und wertvoll ist“. R. hatte vor allem Personen mit Migrationshintergrund getötet.
. Diejenigen, die diese Verschwörungstheorien befeuern, die diese Ideologien verbreiten, sollten wissen, was sie tun: Sie leisten dem Terror Vorschub.

Sperrbrecher hat geschrieben:Hanau hat einen Ausländeranteil von 40 % (über 150 Nationen).
Wenn ich dort unterwegs bin, habe ich oftmals den Eindruck, dass kaum noch Deutsche
in Hanau ansässig sind.
Sperrbrecher hat geschrieben:....habe ich oftmals den Eindruck, dass kaum noch Deutsche in Hanau ansässig sind.
Ex-Verfassungsschutzpräsident Maaßen twitterte in einer Diskussion mit Journalist Tilo Jung mehrere Stunden nach dem rechtsextremen Terroranschlag eine wirre Relativierung, als er “Antifa” und “Nazis” gleichsetzte.

karnak hat geschrieben:Sperrbrecher hat geschrieben:Hanau hat einen Ausländeranteil von 40 % (über 150 Nationen).
Wenn ich dort unterwegs bin, habe ich oftmals den Eindruck, dass kaum noch Deutsche
in Hanau ansässig sind.
Und wenn dort 90 % Ausländeranteil vorherrschen hat keiner von den 10 % einen Grund geschweige denn Recht das Verhältnis auf 80 zu 20% zu verändern. Umgedreht übrigens genauso.
Nach der tödlichen Gewalttat in Hanau hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, den Sicherheitsbehörden schwere Vorwürfe gemacht. „Zu lange ist die Gefahr durch den wachsenden Rechtsextremismus verharmlost und vernachlässigt worden“, ließ sich Schuster am Donnerstag zitieren. „Polizei und Justiz scheinen zudem häufig auf dem rechten Auge eine Sehschwäche zu haben.“

augenzeuge hat geschrieben: (...)
Was denn nun? 60% Deutsche, oder kaum noch Deutsche? Du hast auch den Eindruck, dass dir mehr Gefahr von Muslimen als von Rechts droht. Trotz..NSU, trotz Lübcke, trotz Halle....trotz Hanau.
AZ
BKA bewertet rechtsextreme Gefährder nun wie Islamisten
https://www.welt.de/politik/deutschland ... isten.html
Grenzbeobachter hat geschrieben:Der Begriff Muslime ist falsch, du solltest Islamisten schreiben.
Die meisten antisemitischen Übergriffe kommen aus der muslimischen Ecke.

Der Todesschütze von Hanau hatte nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank eine „zutiefst rassistische Gesinnung“. Das habe die Auswertung von Videobotschaften und einer Art Manifest auf dessen Internetseite ergeben, so Frank.


karnak hat geschrieben:Und wenn dort 90 % Ausländeranteil vorherrschen hat keiner von den 10 % einen Grund geschweige denn Recht das Verhältnis auf 80 zu 20% zu verändern. Umgedreht übrigens genauso.
Darin sagt der Mann, in den USA existierten unterirdische Militäreinrichtungen, in denen Kinder misshandelt und getötet würden.
Streidel phantasierte auch vor Gericht von „Menschentötungsfabriken“ in der Bundesrepublik, wofür weiterhin Politiker zur Rechenschaft gezogen werden müssten.
express.de
Sperrbrecher hat geschrieben:Dann gelten die islamischen Gesetze und die paar restlichen
Ungläubigen haben sich der neuen Gesetzgebung zu unterwerfen. Burka für alle Frauen und so
wie seinerzeit im islamisch besetzten Spanien, Kennzeichnungs- und Tributpflicht für die übrigen Andersgläubigen.

Edelknabe hat geschrieben:Uns Karnak schrieb im Vortext von einer "Großkalibrige Waffe" im Zusammenhang mit dem Schützenclub? Steht denn schon fest, das dieser Irre seine Opfer mit solcher Waffe getötet/verletzt hatte?
Rainer Maria
Der mutmaßliche Terrorschütze von Hanau, Tobias R., hat die Tatwaffe 2014 in einem Internetshop gekauft. Das erfuhr das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag) aus Sicherheitskreisen. Es handelt sich um eine Pistole Glock 17, 9 Millimeter Luger. Das ist derselbe Waffentyp, der 2016 bei dem rechtsextremistisch motivierten Anschlag im Münchner Olympia-Einkaufszentrum verwendet worden ist.
Tobias R. soll den Angaben zufolge noch zwei weitere Waffen besessen haben. Dabei handelt es sich um eine Pistole des Herstellers SIG Sauer, 9 Millimeter, sowie eine weitere Pistole des Herstellers Walther, ebenfalls 9 Millimeter. Die SIG-Sauer-Pistole hat der Tatverdächtige 2014 zusammen mit der Tatwaffe legal im selben Onlineshop erworben.
Tobias R. verfügte seit Sommer 2013 über eine Waffenbesitzkarte. Die Kreisverwaltung des Main-Kinzig-Kreises in Gelnhausen hatte zuletzt vor einem Jahr die Zuverlässigkeit des Sportschützen und mutmaßlichen Terrorschützen von Hanau auf Weiterbesitz von Waffen überprüft.

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