Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon Icke46 » 6. November 2025, 09:39

Also, den Titel will ich jetzt nicht beschreien, 1984 liegt schon ein paar Jahre zurück. Leider gab es damals keine Flyer, die ich dann in meine Sammlung einverleiben konnte [grins] . Jedenfalls ging es allgemein um Krieg, Frieden und die DDR-Friedensbewegung.

In Erinnerung ist sie mir tatsächlich nur deshalb geblieben, weil da zwei Jungs in NVA-Uniform rumliefen - wo ich sie am wenigsten erwartet hätte…..
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon pentium » 6. November 2025, 09:44

karnak hat geschrieben:Diese Losung stammt aus der Bibel(Jesaja) und der Staat hatte ursächlich überhaupt kein Problem solange der im kirchlichen Rahmen verwandt wurde. Erst als ein" mutiger Pfarrer" auf die Idee kam einen Aufnäher mit diesem Spruch zu fertigen und jeder der ein Bedürfnis hatte den Staat zu provozieren, den auf seinen US Parker nähte, hat das den Staat geärgert,und er war so dumm dem " mutigen Pfaffen" den Gefallen zu tun und wie erwünscht und erhofft zu reagieren. [grin]


Na ja so richtig keine Ahnung, aber wieder mal das alte Feinbild aufgewärmt...Eigentlich geht es ja u m diese Fotoausstellung...Siri meint dazu:
Ja, die
Marienkirche am Berliner Alexanderplatz war ein bedeutender Ort für die kirchliche Friedensbewegung in der DDR, die das Motto "Schwerter zu Pflugscharen" nutzte. Es gab dort im Laufe der Jahre verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen im Kontext dieser Thematik.
Das Symbol selbst, basierend auf einem biblischen Zitat (Micha 4,1-4), wurde zum Erkennungszeichen der unabhängigen Friedensbewegung in der DDR. Die evangelischen Kirchen, einschließlich der Marienkirche, boten dieser Bewegung einen geschützten Raum,

Es ist am 24. September 1983, als der Kunstschmied Stefan Nau auf dem Wittenberger Lutherhof vor mehr als 2.000 enthusiastischen Zuschauern ein Schwert zu einer Pflugschar umschmiedet. Währenddessen liest Friedrich Schorlemmer, damals Prediger an der Schlosskirche in Wittenberg, biblische und politische Texte vor.

Die Aktion findet während eines evangelischen Kirchentages statt, zu dem zahlreiche Vertreter aus Westdeutschland gekommen waren – unter anderem der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin und spätere Bundespräsident Richard von Weizsäcker, aber auch das Westfernsehen und zahlreiche Print-Journalisten aus der Bundesrepublik.

Die Aktion wird dadurch schnell publik, und das Bild, das den damals 38-Jährigen Nau bei der Schmiedeaktion zeigt, geht um die Welt. Es wird zu einem Symbol der Friedensbewegung in Ost und West. Doch um Naus persönlichen Frieden ist es geschehen. Er muss für die spektakuläre Aktion einen hohen Preis zahlen.

https://www.mdr.de/geschichte/ddr/polit ... u-100.html
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 09:47

Ich gehe mal von Bausoldaten aus. Und solange das Ganze im kirchlichen Raum stattfand hielt sich der Staat eher zurück. Eine Notwendigkeit die in natürlich immer geärgert und jedem Provokateur, bekennendem Staatsfeind, Ausreiseantragsteller und was es sonst noch so an Widerstand gab, gefreut hat. In vieler Hinsicht wurde die Kirche da auch benutzt, was Staat und Kirchenoberen gleichermaßen irgendwie gestört hat. [flash]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon pentium » 6. November 2025, 09:48

Icke46 hat geschrieben:Also, den Titel will ich jetzt nicht beschreien, 1984 liegt schon ein paar Jahre zurück. Leider gab es damals keine Flyer, die ich dann in meine Sammlung einverleiben konnte [grins] . Jedenfalls ging es allgemein um Krieg, Frieden und die DDR-Friedensbewegung.

In Erinnerung ist sie mir tatsächlich nur deshalb geblieben, weil da zwei Jungs in NVA-Uniform rumliefen - wo ich sie am wenigsten erwartet hätte…..


Das war aber sicher keine offizielle Ausstellung und diesen Flyer hätte dir der Karnak oder einer seiner Genossen sicher abgenommen...vielleicht finden sich sich auch in irgendeinem Archiv ein paar Fotos wie ein Mann aus Hannover die Marienkirche verlässt...
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon pentium » 6. November 2025, 09:52

karnak hat geschrieben:Ich gehe mal von Bausoldaten aus. Und solange das Ganze im kirchlichen Raum stattfand hielt sich der Staat eher zurück. Eine Notwendigkeit die in natürlich immer geärgert und jedem Provokateur, bekennendem Staatsfeind, Ausreiseantragsteller und was es sonst noch so an Widerstand gab, gefreut hat. In vieler Hinsicht wurde die Kirche da auch benutzt, was Staat und Kirchenoberen gleichermaßen irgendwie gestört hat. [flash]


Gab es ein DSV die einem Angehörigen der NVA oder ähnlichen Postleitzahlen das betreten einer Kirche in Uniform verbietet?
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 09:57

pentium hat geschrieben:.

Die Aktion findet während eines evangelischen Kirchentages statt, zu dem zahlreiche Vertreter aus Westdeutschland gekommen waren – unter anderem der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin und spätere Bundespräsident Richard von Weizsäcker, aber auch das Westfernsehen und zahlreiche Print-Journalisten aus der Bundesrepublik.


[grin] Genau solche Art Öffentlichkeit mochten die Oberen des Staates nun überhaupt nicht, und die Pfaffen wussten das auch ganz genau. Und durch diesen medialen Erfolg fühlte man sich bestärkt mit diesen Aufnähern noch einen drauf zu setzen. Denke mal nicht, dass ich die Stimmung damals nicht erfasst habe, ähnlich wie heute, ich ziehe mir die Hosen nicht mit der Kneifzange an, verlasse Dich drauf. [hallo]
Wäre ich ein Oberer gewesen, ich hätte die Typen mit ihrem Quark ins leere laufen lassen, das bringen aber Alpha Tiere nun mal nicht über sich. [flash]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 09:59

pentium hat geschrieben:
Gab es ein DSV die einem Angehörigen der NVA oder ähnlichen Postleitzahlen das betreten einer Kirche in Uniform verbietet?

Sicher nicht, es war auch nicht verboten im Wahllokal in die Kabine zu gehen, Diktaturen lösen sowas nicht mit Verboten. [flash]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon Bernd » 6. November 2025, 10:36

karnak hat geschrieben: es sollte gar nicht so um Abrüstung gehen sondern um Provokation des gehassten atheistischen Staates, und der war sich dessen natürlich bewusst, und so ging alles seinen sozialistischen Gang.


Hast wohl unterm Tisch gesessen als der ''mutige'' Pfarrer seinen Plan ausgeheckt hat lach.....
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon Bernd » 6. November 2025, 10:43

karnak hat geschrieben:Ich gehe mal von Bausoldaten aus.


Meinst ein Mucker im Ausgang hätte das wegen seineS sozialistischen Klassenbewusstsein nicht sein können lach.....?
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 10:46

[grin] Nee, aber ich habe mir auch da schon Gedanken zum gesellschaftlichen Sein gemacht. Kannte die allgemeine Stimmung im Lande zum Staat, mir war klar was ein Gläubiger vom atheistischen Staat halten muss und zu was sich dortige Amtsträger genötigt fühlen müssen. Ich hätte es in der Rolle nicht viel anders gemacht.
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 10:49

Bernd hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Ich gehe mal von Bausoldaten aus.


Meinst ein Mucker im Ausgang hätte das wegen seineS sozialistischen Klassenbewusstsein nicht sein können lach.....?

Hätte er, natürlich, aber die große Masse, als gelernte DDR Bürger, hätte sich diese Provokation eher erspart, schon wegen der Sicherstellung des nächsten Ausganges. [flash]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 11:49

pentium hat geschrieben:
Na ja so richtig keine Ahnung, aber wieder mal das alte Feinbild aufgewärmt...Eigentlich geht es ja u m diese Fotoausstellung...Siri meint dazu:
Ja, die
Marienkirche am Berliner Alexanderplatz war ein bedeutender Ort für die kirchliche Friedensbewegung in der DDR, die das Motto "Schwerter zu Pflugscharen" nutzte. Es gab dort im Laufe der Jahre verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen im Kontext dieser Thematik.
Das Symbol selbst, basierend auf einem biblischen Zitat (Micha 4,1-4), wurde zum Erkennungszeichen der unabhängigen Friedensbewegung in der DDR. Die evangelischen Kirchen, einschließlich der Marienkirche, boten dieser Bewegung einen geschützten Raum,

Es ist am 24. September 1983, als der Kunstschmied Stefan Nau auf dem Wittenberger Lutherhof vor mehr als 2.000 enthusiastischen Zuschauern ein Schwert zu einer Pflugschar umschmiedet. Währenddessen liest Friedrich Schorlemmer, damals Prediger an der Schlosskirche in Wittenberg, biblische und politische Texte vor.

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Die Aktion wird dadurch schnell publik, und das Bild, das den damals 38-Jährigen Nau bei der Schmiedeaktion zeigt, geht um die Welt. Es wird zu einem Symbol der Friedensbewegung in Ost und West. Doch um Naus persönlichen Frieden ist es geschehen. Er muss für die spektakuläre Aktion einen hohen Preis zahlen.

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Genau das ist der von mir benannte Punkt des Missbrauchs des Schutzraums Kirche den die Diktatur gereizt und die Kirche genervt hat. Nur war die" Abneigung "bis Hass der Kirche gegen den atheistischen Staat und Diktatur so groß, dass man solche Leute als nützliche Idioten einfach ertragen und Instrumentalisiert hat. Mit der faschistischen Diktatur vorher war man da wesentlich gnädiger. [flash]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon pentium » 6. November 2025, 12:28

Da haben die Genossen vom MfS doch ganze Arbeit geleistet.....
Stefan Nau ist selbständiger Handwerker und betreibt in Wittenberg eine kleine Schmiedewerkstatt. In den Monaten nach der "illegalen" Aktion auf dem Lutherhof werden die Aufträge immer weniger und schließlich gibt es gar keine mehr. Nau steht vor dem wirtschaftlichen Ruin. Er vermutet, dass die Staatssicherheit dabei ihre Finger im Spiel hat. Und tatsächlich ist das ziemlich wahrscheinlich, auch wenn Nau keine Beweise dafür hat.
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 12:55

Bloß gut das es die Stasi gab. [grin] Im Westen hat es dann auch nicht geklappt, wird wohl auch die Stasi gewesen sein. Möchte nicht recherchieren was der Typ für eine Nase war. Als ob in diesem Wirtschaftssystem des Mangels zu verhindern gewesen wäre private Aufträge für irgendwelche Kunstschmiedearbeiten zu bekommen, glaubste doch selber nicht. [flash] Dazu wäre nicht mal der liebe Gott geschweige denn die Stasi in der Lage gewesen. [flash]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 13:09

Das war keine Unterstellung, dass war der eigentliche Grund sich zum Friedens- und Widerstandskämpfer zu mausern,die lockenden Fleischtöpfe im Westen, so wie ein nicht unerheblicher Teil der nicht sonderlich religiösen Kirchgänger bei entsprechenden " Friedensgebeten"Ich kenne X Beispiele wo das der eigentliche Grund war. Ich will auch gar nichts dagegen sagen wenn man den Kanal vom DDR System voll hatte und über diesen Weg das Verlassen der DDR beschleunigen wollte. Aber diese dümmliche Heuchelei und eigene Überhöhung zum heldenhaften Widerständler ist einfach nur peinlich . Und gerade ein Schorlemmer wird schon gewusst haben in welche Kategorie er den Mann einzuordnen hatte. Gleichzeitig wurde er von einem elementaren und logischen Gegner des atheistischen Staates,der Kirche, für seine Zwecke benutzt, um nicht zu sagen missbraucht, von gewissen medialen und politischen Kräften in der Bundesrepublik Alt gar nicht gesprochen. [flash]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon pentium » 6. November 2025, 13:22

karnak hat geschrieben:Das war keine Unterstellung, dass war der eigentliche Grund sich zum Friedens- und Widerstandskämpfer zu mausern,die lockenden Fleischtöpfe im Westen, so wie ein nicht unerheblicher Teil der nicht sonderlich religiösen Kirchgänger bei entsprechenden " Friedensgebeten"Ich kenne X Beispiele wo das der eigentliche Grund war. Ich will auch gar nichts dagegen sagen wenn man den Kanal vom DDR System voll hatte und über diesen Weg das Verlassen der DDR beschleunigen wollte. Aber diese dümmliche Heuchelei und eigene Überhöhung zum heldenhaften Widerständler ist einfach nur peinlich . Und gerade ein Schorlemmer wird schon gewusst haben in welche Kategorie er den Mann einzuordnen hatte. Gleichzeitig wurde er von einem elementaren und logischen Gegner des atheistischen Staates,der Kirche, für seine Zwecke benutzt, um nicht zu sagen missbraucht, von gewissen medialen und politischen Kräften in der Bundesrepublik Alt gar nicht gesprochen. [flash]


Klar...Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt. Jedenfalls bist da wieder einem ganz großem Ding auf der Spur....
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 13:24

Nee, genau so war das, ich neige nicht zur Verklärung von Geschichte, schon gar nicht wenn ich sie maßgeblich miterlebt habe, in keine Richtung übrigens. [hallo] Diverse, völlig unverdächtige, Kirchenleute bestätigten und beklagten dieses" Andocken" von Leuten mit ganz anderen Interessen an die Friedensbewegten im Schutz- und Provokationsraum Kirche.
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon Bernd » 6. November 2025, 13:35

karnak hat geschrieben: Diverse völlig unverdächtige Kirchenleute bestätigten und bedauerten dieses" Andocken" von Leuten mit ganz anderen Interessen an die Friedensbewegten im Schutz- und Provokationsraum Kirche.


Wer waren denn diese ''diverse völlig unverdächtigen'' Kirchenleute lach......?
Scheinst ja ief in der Materie zu stecken. [grin]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon pentium » 6. November 2025, 13:35

karnak hat geschrieben:Nee, genau so war das, ich neige nicht zur Verklärung von Geschichte, schon gar nicht wenn ich sie maßgeblich miterlebt habe, in keine Richtung. [hallo] Diverse völlig unverdächtige Kirchenleute bestätigten und bedauerten dieses" Andocken" von Leuten mit ganz anderen Interessen an die Friedensbewegten im Schutz- und Provokationsraum Kirche.


Sicher doch...Wo genau hast du diese Geschichte so erlebt? Warst du dabei in Wittenberg, kanntest du eine der beteiligten Personen persönlich oder warst du bei diversen Dienstbesprechungen der Genossen vom MfS beteiligt um zu solchen Einschätzungen zu kommen? Was weißt du eigentlich so über diese diversen Gruppen in der DDR?
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon Bernd » 6. November 2025, 13:40

Herrlich dieses stasihafte Gelaber , nützliche Idioten , mißbraucht , Provokation ......herrlich.
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 13:53

[grin] Natürlich, " stasihaftes Gelaber" ,sicher sowas wie ein "antisemitischer Verdachtsfall" wenn man sich auch nur einen Milimeter von der Arschkriecherei gegenüber der Verbrecherregierung Israels entfernt. [flash]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon Bernd » 6. November 2025, 14:15

karnak hat geschrieben:[grin] Natürlich, " stasihaftes Gelaber" ,sicher sowas wie ein "antisemitischer Verdachtsfall"


Schiebs Nebelkerzchen dahin wo die Sonne nicht hin scheint.
Dein ganzes Framing hier ist offizieller DDR Sprech wie in der Aktuellen Kamera.
Können ja nur kaputte Existenzen , nützliche Idioten und Mißbrauchte gewesen sein die da in der kirchlichen Friedesbewegung mit gemacht haben.
Meine Fresse , wie borniert muss man denn sein?
Mal am Rande die oppositionellen in der DDR wurden wegen ihrer grundsätzlich pro Sozialismus Haltung von denen im gesamten Ostblock nur müde belächelt.
Während man in der DDR lediglich auf mehr Mitsprache und Teilhabe hoffte wurde anderen Orts im Osten die Systemfrage gestellt und das hat sich bis zum Schluss kaum geändert.
Bis eben die Einheitsbrüllerei los ging.
Scheinst nix von zu wissen bei all Deinen Erzählungen über die üblen Existenzen in der kirchlichen Friedensbewegung in der DDR.
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 14:29

Bernd hat geschrieben:Können ja nur kaputte Existenzen , nützliche Idioten und Mißbrauchte gewesen sein die da in der kirchlichen Friedesbewegung mit gemacht haben.

[grin] Nee, das habe ich nicht behauptet, es gab einen nicht unerheblichen Personenkreis den ging der Friedenswillen, den Willen zur demokratischen Veränderung des DDR System, der Umweltschutz am Arsch vorbei, die haben dort nur mitgemacht aus reinen egoistischen Interessen, sie haben darauf spekuliert, dass das DDR System sie zu Staatsfeinden erklärt, sie schneller rausschmeißt, oder dass sie über das Risiko von etwas Knast freigekauft werden. Es gab in der Endphase Leute die Ausreiseanträge gestellt haben mit dem klar formulierten Grund, weil sie so lange auf ein Auto warten müssen. Man hat eindeutig zum Ausdruck gebracht, bekomme ich im nächsten halben Jahr eins ziehe ich den Antrag zurück. Waren das Leute in Systemrelevanz, wie man heute sagen würde, hatten sie gute Chancen sich mit dieser Form von Erpressung durchzusetzen. [flash]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon pentium » 6. November 2025, 14:41

karnak hat geschrieben:
Bernd hat geschrieben:Können ja nur kaputte Existenzen , nützliche Idioten und Mißbrauchte gewesen sein die da in der kirchlichen Friedesbewegung mit gemacht haben.

[grin] Nee, das habe ich nicht behauptet, es gab einen nicht unerheblichen Personenkreis den ging der Friedenswillen, den Willen zur demokratischen Veränderung des DDR System, der Umweltschutz am Arsch vorbei, die haben dort nur mitgemacht aus reinen egoistischen Interessen, sie haben darauf spekuliert, dass das DDR System sie zu Staatsfeinden erklärt, sie schneller rausschmeißt, oder dass sie über das Risiko von etwas Knast freigekauft werden. Es gab in der Endphase Leute die Ausreiseanträge gestellt haben mit dem klar formulierten Grund, weil sie so lange auf ein Auto warten müssen. Man hat eindeutig zum Ausdruck gebracht, bekomme ich im nächsten halben Jahr eins ziehe ich den Antrag zurück. Waren das Leute in Systemrelevanz, wie man heute sagen würde, hatten sie gute Chancen sich mit dieser Form von Erpressung durchzusetzen. [flash]


Wo hast du denn diesen Quatsch her...?
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon Bernd » 6. November 2025, 14:44

karnak hat geschrieben: [grin] Nee, das habe ich nicht behauptet, es gab einen nicht unerheblichen Personenkreis den ging der Friedenswillen, den Willen zur demokratischen Veränderung des DDR System, der Umweltschutz am Arsch vorbei, die haben dort nur mitgemacht aus reinen egoistischen Interessen, sie haben darauf spekuliert, dass das DDR System sie zu Staatsfeinden erklärt, sie schneller rausschmeißt, oder dass sie über das Risiko von etwas Knast freigekauft werden.


Dieses Wissen wird die Stasi schon gehabt haben , wer sich da nur sehen lässt um die eigene Ausreise zu beschleunigen und wer nicht.
Schließlich war des gesamte Laden von der Stasi unterwandert.
Die Stasis werden sich einen abgegrinst haben als die das mitbekommen haben.
Schneller in die BRD wirds dadurch nicht gegangen sein wenn man sich da ausschließlich aus Gründen zur Ausreise angewanzt hat.
Oder gibts andere Beispiele lach.....wär ja noch schöner gewesen es denen so einfach zu machen lach.......
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 14:50

Kann sein, aber gehofft hat man darauf, und es konnte nichts schaden wenn man besonders genervt hat und als nicht mehr rückholbar in die sozialistische Gemeinschaft galt. [grin]
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon Bernd » 6. November 2025, 14:53

Diese Leute hatten in der Friedensbewegung jedenfalls nie Priorität oder besonderen Einfluss , das hat auch die Stasi gewusst , wer da nur als Trittbrettfahrer dabei ist.
Ich denke Deine Story hier haben ehemalige Stasis in die Welt gesetzt um im Nachhinein nochmal mit Dreck gegen die zu werfen.
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon karnak » 6. November 2025, 14:58

Aber sie haben das Füllen der Kirchen nicht unerheblich beeinflusst, was rein optisch mehr hermachte und gleichzeitig hat den Kirchen diese Entwicklung nicht unbedingt gefallen, weil sie sich selbst benutzt fühlten, gleichzeitig diese Leute durch ihre schiere Anwesenheit auch benutzt haben um ein öffentliches Bild zu zeichnen.
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon pentium » 6. November 2025, 15:01

karnak hat geschrieben:Aber sie haben das Füllen der Kirchen nicht unerheblich beeinflusst, was rein optisch mehr hermachte und gleichzeitig hat den Kirchen diese Entwicklung nicht unbedingt gefallen, weil sie sich selbst benutzt fühlten, gleichzeitig diese Leute durch ihre schiere Anwesenheit auch benutzt haben um ein öffentliches Bild zu zeichnen.


Und das haben dir die Kirchenleute erzählt...?
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Re: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“

Beitragvon augenzeuge » 6. November 2025, 16:37

Mir muss keiner etwas erzählen, was Schwerter zu Pflugscharen betrifft.

1981-82 erlebte die ganze Abi-Klasse hautnah, wie man einen Mitschüler, der diesen Sticker trug, und nicht abmachen wollte, von der Schule geworfen hat.
Als sich einige dagegen offen auflehnten, sagte der rote Direktor, mit dem ich später auch noch "Spaß" bekommen sollte, wollen Sie ihm folgen? Gerne. [shocked]
"An unserer sozialistischen Schule dulde ich nicht, dass wir Führungskräfte heranziehen, die nicht zu unserem Staat stehen."
Ich werds nie vergessen.

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