Bernd Kaiser
@Bernd_Kaiser_BD
Kommentar-Account
Deutschland 2026: Das einzige Land der Welt, das seinen eigenen Untergang nicht nur klaglos hinnimmt, sondern ihn auch noch mit zweistelligen Milliardenbeträgen aus Steuermitteln selbst finanziert.
Willkommen im Endstadium der moralischen Überheblichkeit.
Die Erben von '68 haben uns erfolgreich eingeredet, dass sich jeder Konflikt mit einem prall gefüllten Supermarkt und einem endlosen Sozialstaats-Abo befrieden lässt.
Die bittere Realität auf unseren Straßen?
Tägliche Messerangriffe in zweistelliger Höhe, importierte Clankriminalität und ein archaisches Dominanzgehabe, das unsere toleranten Eliten mit Stuhlkreisen und Antirassismus-Kursen weglächeln wollen.
Wir haben den Schutz des eigenen Hauses outgesourct – an die naive Hoffnung, dass der Einbrecher uns schon verschonen wird, wenn wir ihm nur höflich genug die Tür aufhalten.
Es ist die pure Angst vor der eigenen Stärke.
Anstatt wie Bothos Odysseus das eigene Haus aufzuräumen und die Eindringlinge, die sich am hart erarbeiteten Wohlstand mästen, in die Schranken zu weisen, wählt die deutsche Politik die Houellebecq-Option:
die sanfte Unterwerfung.
Hauptsache, in den linksgrünen Villenvierteln bleibt es ruhig.
Nirgends zeigt sich unsere geistige Kapitulation peinlicher als im Blick auf Israel.
Dort verteidigt ein Staat sein nacktes Überleben mit der Waffe in der Hand – und was macht das politische Berlin?
Es hebt den moralischen Zeigefinger.
Aus dem sicheren Versteck der eigenen Feigheit belehren deutsche Politiker diejenigen, die den Blutzoll für ihre Existenz zahlen.
Man heuchelt Trauer an den Mahnmalen für tote Juden, während man die Feinde der lebenden Juden millionenfach ins eigene Land importiert.
Ein Staat, der seinen Selbsterhaltungstrieb durch das Sozialamt ersetzt hat, wird zur leichten Beute.
Hören wir auf, unsere Feigheit als Tugend zu verkaufen.
Odysseus kommt nicht.
Wir müssen das Haus schon selbst putzen.
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