Extremismus in Deutschland

Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon HPA » 22. März 2020, 18:40

Das gibt dem Begriff "Heil" parktiker doch eine völlig neuen Sinn. [flash]

https://www.bild.de/news/inland/news-in ... rnSNBGCWEI
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. März 2020, 19:20

augenzeuge hat geschrieben:Anschlagsversuch auf ICE-Strecke
In Hessen soll es einem Medienbericht zufolge einen Anschlagsversucht auf eine ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt gegeben haben. Unbekannte sollen auf einer Brücke auf insgesamt rund 80 Metern der Strecke die Schienenschrauben gelöst haben, berichtet der "Spiegel".

AZ


Spezialkräfte der Polizei haben bei Köln einen 51-Jährigen Deutschen festgenommen.
Der Verdächtige soll Schienenbefestigungen der ICE-Strecke zwischen Frankfurt und Köln gelöst haben.
Der Haftbefehl lautet auf versuchten Mord und gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Der Mann habe den Anschlag heimtückisch geplant, so die Staatsanwaltschaft.
Auf seine Spur führte nach Informationen des Spiegel offenbar ein Bekennerschreiben, das unter anderem an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gerichtet worden sei. Laut Spiegel hatte der Mann keinen Wohnsitz. Er sei erst vor einigen Monaten aus der Haftanstalt Nürnberg entlassen worden, wo er eine Strafe wegen Erpressung verbüßte.


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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon pentium » 22. März 2020, 19:27

augenzeuge hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Anschlagsversuch auf ICE-Strecke
In Hessen soll es einem Medienbericht zufolge einen Anschlagsversucht auf eine ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt gegeben haben. Unbekannte sollen auf einer Brücke auf insgesamt rund 80 Metern der Strecke die Schienenschrauben gelöst haben, berichtet der "Spiegel".

AZ


Spezialkräfte der Polizei haben bei Köln einen 51-Jährigen Deutschen festgenommen.
Der Verdächtige soll Schienenbefestigungen der ICE-Strecke zwischen Frankfurt und Köln gelöst haben.
Der Haftbefehl lautet auf versuchten Mord und gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Der Mann habe den Anschlag heimtückisch geplant, so die Staatsanwaltschaft.
Auf seine Spur führte nach Informationen des Spiegel offenbar ein Bekennerschreiben, das unter anderem an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gerichtet worden sei. Laut Spiegel hatte der Mann keinen Wohnsitz. Er sei erst vor einigen Monaten aus der Haftanstalt Nürnberg entlassen worden, wo er eine Strafe wegen Erpressung verbüßte.


AZ


Sehr erfreulich, dass so schnell möglicherweise aufgeklärt werden konnte. Nicht nur zwecks Verhinderung weiterer solcher Vorfälle, sondern auch zum Vermeiden wilder Spekulationen.

Was mir noch nicht wirklich einleuchten will: laut Berichten wären die Schienenschrauben entfernt worden, also offenbar sind sie nicht mehr vorhanden. Auf 80 Meter liegen wohl ca. 130 Schwellen (so auf Schnellfahrstrecken auch 60 cm Abstand verwendet werden). Das sind dann über 530 Schrauben! Da braucht man doch maschinelle Unterstützung oder einen größeren Trupp, wenn man da alle entfernen will. Das schafft doch keine Einzelperson?

...
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. März 2020, 19:32

Ich weiß nicht, welche Maschinen der Mann hatte. Man wird es sicher erfahren.

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon pentium » 22. März 2020, 20:03

augenzeuge hat geschrieben:Ich weiß nicht, welche Maschinen der Mann hatte. Man wird es sicher erfahren.

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Hast du schon mal Gleisbau gemacht? Bestimmt nicht. Bei der Menge an Schrauben wird das aber schon sportlich in drei Stunden das zu schrauben, wenn man nur einen Akku-Schlagschrauber hat und alleine arbeitet. Die Kleineisen wegzuräumen braucht auch seine Zeit. Das sollte man nicht unterschätzen. Daher glaube ich eher, dass der das in mehreren Nächten schrittweise gemacht hat oder es gab Helfer.

Wir haben seinerzeit mit einer Schraubmaschine gearbeitet und das zog sich oft ganz lange hin.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. März 2020, 22:55

In seinem Auto fanden Fahnder Spezialwerkzeug, das nach ersten Ermittlungen zum Lösen der Schienenschrauben verwendet worden sein könnte.


[denken]
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon zonenhasser » 22. März 2020, 23:21

pentium hat geschrieben:Wir haben seinerzeit mit einer Schraubmaschine gearbeitet und das zog sich oft ganz lange hin.


Als Soldat war ich zu einem Einsatz im Tagebau Senftenberg. Dort hatten wir Geräte mit Benzinmotor, um die Muttern der Gleise zu lösen und nach dem Verschieben wieder zu festzuziehen.
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 22. März 2020, 23:33

Selbst wenn nur einzelne Schrauben gelöst wurden, sollte man das als versuchten Terrorakt oder als Attentatsversuch extra drastisch bestrafen. So ein Täter dürfte nie wieder raus kommen.

Gruß Volker
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 23. März 2020, 11:45

Flügel-Auflösung: So reagieren AfD-Anhänger (& wir antworten ihnen)

Was die “Auflösung” wirklich bedeutet

Um zu verdeutlichen, was diese Maßnahme also bedeutet, hier ein fiktiver Dialog:

Arzt: „Herr Patient, wir haben Ihren Tumor jetzt noch einmal untersuchen lassen und müssen leider resümieren, dass er doch sehr bedenklich ist. Nach den Laborergebnissen sei er nun als „Beobachtungsfall“ einzustufen.“

Patient: „Herrjemine! Dann hab ich also Krebs?“

Arzt: „Naja …“

Patient: „Können Sie den Tumor nicht operativ entfernen?“

Arzt: „Könnten wir schon, machen wir aber nicht. Damit würden wir ja offiziell anerkennen, dass Sie Krebs haben. Wir haben eine bessere Idee.“

Patient: „Welche denn?“

Arzt: „Der Tumor bleibt genau da, wo er jetzt ist. Unser Bundesvorstand hat aber beschlossen, dass Ihr Tumor sich ab kommendem Monat nicht mehr Tumor nennen darf.“

Patient: „Was!? Aber dann habe ich ja immer noch einen bedenklichen Tumor.“

Arzt: „Nein. Es ist ja dann kein Tumor mehr.“

Patient: „Das löst ja das Problem überhaupt nicht!“

Arzt: „Ihres nicht, nein.“

Mehr über und von diesen Rechtsextremen kann man hier lesen:
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/afd-fluegel/
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 27. März 2020, 16:42

Rechtsrock - Was Musik und Mordtaten verbindet

Die FDP-Bundestagsfraktion möchte in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung wissen: Welcher Zusammenhang besteht zwischen rechtsextremer Musik und der Ausführung von Gewalttaten? Anlass bietet die Rechtsrock-Band „Erschießungskommando“, die 2019 eine Art Drehbuch zum Mord an Walter Lübcke veröffentlichte. Die Antworten der Regierung offenbaren, welche Herausforderungen im Kampf gegen den Rechtsterrorismus vor uns liegen.

Am 02. Juni 2019 erschoss der Neonazi Stephan Ernst, der sich möglicherweise über Jahre hinweg im Umfeld der kürzlich verbotenen Organisation „Combat 18“ („Kampftruppe Adolf Hitler“) bewegte, den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke auf der Terrasse seines Wohnhauses. Die Rechtsrock-Band „Erschießungskommando“ lieferte eine Art Drehbuch für die Tat: „Wenn es dunkel wird im Land | Bleibt der Killer unerkannt | Er schleicht sich lautlos an das Haus | […] | Bald da wird ein Leben enden | In den eigenen vier Wänden | Das Opfer ahnt nicht sein Bestreben | Es wird keine Rettung geben | Kühl im Kopf, handelt besonnen | Kein Opfer ist ihm je entkommen | Weißer Stolz, weiße Kraft | Ein Mann, der keine Fehler macht | Der Totenkopf am schwarzen Hemd | Schnellfeuerwaffen schallgedämpft | C18! Heil Combat 18!“ Die Musiker verherrlichen den Mörder und verhöhnen das Opfer.

„Erschießungskommando“ veröffentlichte bisher vier konspirativ produzierte und vertriebene Tonträger. Sie heißen: „Todesmarsch“ (2013), „Blut und Ehre“ (2016), „Sieg oder Tod“ (2016) und „Henkerszeit“ (2019). Die ersten drei Tonträger wurden durch die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BpjM) indiziert, die Indizierung des vierten Tonträgers befindet sich in Vorbereitung. Insgesamt sind 42 von 50 veröffentlichten Liedern indizierungsrelevant; das entspricht 84%. Darüber hinaus enthalten die Tonträger strafrechtlich relevante Textinhalte. Die Lieder sind antisemitisch (Titel: „An allem sind die Juden schuld“), rassistisch („Ist uns doch egal, ob der N**** verreckt“), geschichtsrevisionistisch („Gaskammerlüge“), NS-verherrlichend („Sieg Heil!“) und rufen unverhohlen zur Gewalt auf („Hängt sie auf!“). Die ausgewählten Liedtitel deuten bereits etliche Verstöße gegen §§ 86a, 111, 130 und 131 des Strafgesetzbuches an. Die Band geriet 2016 in bundesweite Schlagzeilen: Im Netz kursierte ein Lied, das zum Mord an der Thüringer Landtagsabgeordneten Katharina König-Preuss (Die Linke) und deren Vater Lothar König aufrief. Die beiden engagieren sich seit Jahren gegen Neonazis – und sind daher ein zentrales Feindbild der militanten Neonazi-Szene.

Den vollständigen Bericht über derartiges, Rechtes Gesindel findet man hier:
https://www.belltower.news/rechtsrock-w ... det-97525/
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 28. März 2020, 08:17

Im Mittelalter Zunge ab und Finger gebrochen... In der Stalin Ära Gulag oder gleich Peng. In der Demokratie kommen die Werke auf den Index. Haben die ja noch mal Glück gehabt.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Nostalgiker » 28. März 2020, 08:27

Schön war die Zeit ....

Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 28. März 2020, 18:56

Vergangenes Jahr sind 871 Übergriffe auf Muslime und ihre Einrichtungen in Deutschland verzeichnet worden.Das geht aus der Antwort der Bundesregierung hervor. .


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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Sperrbrecher » 28. März 2020, 21:30

augenzeuge hat geschrieben:
Vergangenes Jahr sind 871 Übergriffe auf Muslime und ihre Einrichtungen in Deutschland verzeichnet worden.Das geht aus der Antwort der Bundesregierung hervor. .

....und wieviele Übergriffe von Muslimen auf Nichtmuslime gab es in der gleichen Zeit?

Wurden die auch so akribisch dokumentiert?
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 28. März 2020, 22:01

Aha, Sperrbrecher, du willst wirklich abwägen?

Merkst du gar nicht, dass man das nicht kann?

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon steffen52 » 30. März 2020, 13:16

https://www.tag24.de/nachrichten/politi ... ot-1473868
Wie jetzt? Obwohl man überall geschrieben hatte, am meisten solche Blogs wie der Volksverpetzer, das es eine rechtsextreme Tat gewesen ist, kommt das BKA zu einer anderen Ansicht.
Nun bleibt die Frage im Raum stehen: Lügt das BKA oder? AZ hat mir diese Frage, bei einen anderen Beitrag, ja auch gestellt! [denken]
Gruß steffen52
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 30. März 2020, 13:55

steffen52 hat geschrieben:https://www.tag24.de/nachrichten/politik/international/terror/hanau-blutnacht-anschlag-terror-mord-rassismus-motive-keine-rechtsextreme-tat-tobias-r-Ermittlung-schuesse-tot-1473868
Wie jetzt? Obwohl man überall geschrieben hatte, am meisten solche Blogs wie der Volksverpetzer, das es eine rechtsextreme Tat gewesen ist, kommt das BKA zu einer anderen Ansicht.
Nun bleibt die Frage im Raum stehen: Lügt das BKA oder? AZ hat mir diese Frage, bei einen anderen Beitrag, ja auch gestellt! [denken]
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Den Medien zufolge soll die Einschätzung zu R. in einen Abschlussbericht einfließen, an dem derzeit gearbeitet werde.
Also, abwarten. Im Bericht sind zu viele Fragen unbeantwortet. Übrigens, auch Ermittler können irren.

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon steffen52 » 30. März 2020, 15:05

augenzeuge hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:https://www.tag24.de/nachrichten/politik/international/terror/hanau-blutnacht-anschlag-terror-mord-rassismus-motive-keine-rechtsextreme-tat-tobias-r-Ermittlung-schuesse-tot-1473868
Wie jetzt? Obwohl man überall geschrieben hatte, am meisten solche Blogs wie der Volksverpetzer, das es eine rechtsextreme Tat gewesen ist, kommt das BKA zu einer anderen Ansicht.
Nun bleibt die Frage im Raum stehen: Lügt das BKA oder? AZ hat mir diese Frage, bei einen anderen Beitrag, ja auch gestellt! [denken]
Gruß steffen52


Übrigens, auch Ermittler können irren.

AZ

Auf einmal, weil es Dir so in Deiner Sichtweise passt. Zweifle ich was an da springst Du im Kreis und unterstellst mir Dinge. Nun brauche ich mich nicht mehr wundern!!! [denken]
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 30. März 2020, 15:35

Im Gegensatz zu dir, urteile ich nicht vorschnell.

Das Du aus dem Wundern kaum rauskommst, ist klar. [laugh]

Es gibt nicht nur schwarz und weiß.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon steffen52 » 30. März 2020, 15:49

augenzeuge hat geschrieben:Im Gegensatz zu dir, urteile ich nicht vorschnell.




AZ

Super Satz von Dir, Jörg(AZ)! Werde ich mir gleich mal einrahmen. [laugh] Ich hoffe Du merkst ihn auch für Dich und urteilst nicht immer vorschnell so wie es Dir passt!!!!!
Gruß steffen52
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon HPA » 30. März 2020, 15:57

Anstatt die Onlienrevolvergazette zu zitieren sollte man mal lieber etwas seriösere Artikel betrachten:

https://www.sueddeutsche.de/politik/ans ... 28.03.2020

Der Jenaer Soziologe und Rechtsextremismus-Forscher Matthias Quent warnt davor, die gesellschaftliche Botschaftswirkung eines Anschlags zu unterschätzen - und vom Täter getrennt zu betrachten. Tobias R. habe seine Opfer ganz klar nach "rassistischen Kriterien ausgewählt", so Quent. Damit sei der Anschlag auch nach den Kriterien der Polizei ohne Zweifel als rechtsextrem motivierte Straftat einzuordnen.


Die BKA-Ermittler gehen davon aus, dass Tobias R. seine Opfer nach rassistischen Kriterien auswählte


Find ich übrigens lustig. Wurden hier nicht gerade vehement BKA Statistiken angezweifelt?

Ja, watt denn nu? [grin]
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 30. März 2020, 16:32

Jetzt musst du dem Steffen52 die Verbindung zwischen Rassistisch und Rechtsextremismus erklären. [super]
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 31. März 2020, 09:32

Rechtsextreme Vereinigung Combat 18: „Nicht quatschen. Handeln!“

Die Nazis von Combat 18 klagen gegen ihr Verbot. Behörden können indes belegen, dass die Gruppe straff organisiert war und mit Hassmusik handelte.


Es dürfte eine sehr eigenwillige Zusammenkunft werden. Denn demnächst werden sich die Rechtsextremen von Combat 18 mit dem Bundesinnenministerium in Leipzig treffen, in einem Verhandlungssaal des Bundesverwaltungsgerichts. Ausgerechnet diejenigen, die diesen Rechtsstaat so verachten, bitten ebenjenen nun um Hilfe, um das Verbot ihrer Neonazigruppe wieder zu kippen.

Die Sicherheitsbehörden taten Com­bat 18 jedenfalls lange als „Maulhelden“ ab: Die Gruppe agiere sehr bedeckt, tatsächliche Aktivitäten gebe es kaum, Straftaten seien nicht nachzuweisen. Dabei sammelte Com­bat 18 bereits seit 2014 Mitgliedsbeiträge auf einem Konto der Sparkasse Kassel ein, wie nun auch die Verbotsverfügung festhält. Und im selben Jahr wurde die Gruppe bereits mit anderen Rechtsextremen auf einem Schießstand im niederländischen Baexem festgestellt – in voller Combat-18-Montur. Zudem liegen den Behörden Chatnachrichten der Gruppenanführer aus mindestens den vergangenen zwei Jahren vor. Sie waren also im Bilde.

Ein Brieffreund von Beate Zschäpe

Klar wurde dabei, dass das deutsche Combat 18 straff organisiert war. Tonangebend waren vor allem drei Männer: Anführer Stanley R., langjähriger Neonazi aus Kassel, der sich auch mit dem Lübcke-Mordverdächtigen Stephan Ernst umgab und zuletzt nach Thüringen übersiedelte. „Wenn ich merke, man stellt sich über mich, werde ich komisch“, stellte er intern klar.

Dazu Keven L., sein Stellvertreter, ebenfalls ein Thüringer, der sich früher bei der neonazistischen Splitterpartei Die Rechte engagierte. Und Robin S. aus Castrop-Rauxel, ein einstiger Brieffreund Beate Zschäpes, der lange Jahre in Haft saß, weil er bei einem Überfall einen Migranten niederschoss.

Dieses Trio scharte laut Innenministerium nur vier weitere „Vollmitglieder“ um sich, die auch Sektionen in den Bundesländern anführten. Die anderen Anhänger, angeblich nur gut 20, firmierten als „Supporter“. Zuvor erfolgte eine Aufnahmeprüfung: Beantwortet werden musste dort etwa, wo der Geburtsort des Combat-18-Gründers liegt, wann der Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß „ermordet“ wurde oder wer Kommandeur der Leibstandarte „Adolf Hitler“ war.

Für Neuanhänger galt eine halbjährige Probezeit, monatlich waren zuletzt 20 Euro in die Gruppenkasse zu zahlen. Die Einnahmen sollten für Konzerte oder als „Notfallgeld“ genutzt werden, etwa im Fall der Inhaftierung eines „Bruders“.


Den vollständigen, längeren Beitrag findet man hier:
https://taz.de/Rechtsextreme-Vereinigun ... /!5675027/
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Sperrbrecher » 1. April 2020, 11:50

augenzeuge hat geschrieben:Aha, Sperrbrecher, du willst wirklich abwägen?
Merkst du gar nicht, dass man das nicht kann?

Warum nicht?
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 1. April 2020, 12:27

Sperrbrecher hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Aha, Sperrbrecher, du willst wirklich abwägen?
Merkst du gar nicht, dass man das nicht kann?

Warum nicht?


Ich bin der Meinung, wenn man eine Lösung sucht, findet man die nicht in der Abwägung der Kriminalität unterschiedlicher Gruppen.
Pauschale Verurteilungen ganzer Gruppen sind nun mal falsch. Du hast ein Alter, wo man das nicht erklären muss. [wink]
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 1. April 2020, 13:40

Mord an Walter Lübcke - Warnung vor Gefahr durch Neonazi in Hessen versandete

Ex-Freundin will auf Gefahr durch den Neonazi Markus H. aufmerksam gemacht haben. Er sitzt in Untersuchungshaft, weil er dem Lübcke-Mörder geholfen haben soll.

Wenige Monate vor dem Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke soll ein hessisches Gericht Hinweise auf die Gefahr bekommen haben, die von Markus H. ausging, ohne sie an Ermittlungsbehörden weitergegeben zu haben. Der Rechtsextremist H. steht im Verdacht, dem mutmaßlichen Mörder Stephan E. im Juni 2019 geholfen zu haben.

Der Norddeutsche Rundfunk und das Portal „Zeit Online“ beriefen sich in ihren Berichten vom Dienstag auf Angaben der früheren Lebensgefährtin von Markus H. aus ihren Vernehmungen. Danach habe sie ihren Ex-Freund in einem Sorgerechtsverfahren Ende 2018 vor dem Familiengericht als gefährlichen Rechtsextremisten beschrieben.

Sie soll angegeben haben, dass H. illegale Waffen und Chemikalien zur Sprengstoffherstellung besitze. Außerdem stelle der Neonazi selbst Munition her. H.s Gesinnung beschrieb die Frau dem Bericht zufolge als „rechtsextrem“, und er stehe den „Reichsbürgern“ nahe.

Diese Vorwürfe hat das Gericht offenbar nicht an die Strafverfolger weitergeleitet. Die Staatsanwaltschaft Kassel teilte auf Anfrage der Medien mit, dass sie weder 2018 noch 2019 gegen H. wegen Waffen- oder Sprengstoffdelikten ermittelt hat. Das Familiengericht in Nordhessen habe sich „aus datenschutzrechtlichen Gründen“ nicht zu dem Vorgang äußern wollen, hieß es in den Berichten.

https://www.fr.de/politik/warnung-gefah ... 35526.html

Kann es sein, dass die Schlampereien bei Gerichten, Staatsanwaltschaften, Verfassungsschutz, Polizei usw. mittlerweile Ausmaße annehmen, die nicht mehr hinnehmbar sind?

[denken]
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 3. April 2020, 14:02

Chronik rechtsextremer und rassistischer Gewalt im März 2020

Jeden Tag werden Menschen in Deutschland Opfer rassistischer, antisemitischer und rechtsextremer Gewalt. Zur Illustration der Lage in Deutschland stellen wir monatlich rechtsextreme, rassistische und antisemitische Gewalttaten bundesweit zusammen, die in unserer Presseschau vorkommen – diese Chronik basiert also auf Zeitungsmeldungen. Die Chronik ist damit absolut unvollständig, soll aber das Ausmaß klarmachen und wichtigste Vorkommnisse enthalten.


02.03.20
München-Haidhausen: Neonazis attackieren erneut Kloster

Wie schon im Dezember 2019 ist die Mauer einer Klostereinrichtung in Haidhausen mit rechtsextremen Schriften und Symbolen beschmiert worden.
Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Wochen, dass das Kloster der Salesianer Don Bosco in der Sieboldstraße Ziel rechter Extremisten und Rassisten wurde. Die Täter beschmierten die Fassade des Klosters mit einem Hakenkreuz. Zudem schrieben sie „Combat 18“. Das steht für „Kampfgruppe Adolf Hitler“ – abgeleitet vom ersten und achten Buchstaben des Alphabets. Die Anhänger der Gruppe bereiten sich auf einen „Rassenkrieg“ vor und verherrlichen den Nationalsozialismus. Das Bundesinnenministerium hatte „Combat 18“ Ende Januar verboten.

Bremen und Hanau: Moscheen werden mit rechtsextremen Schreiben bedroht

In Bremen ist ein Drohschreiben mit bislang unbekanntem Pulver in einer Moschee eingegangen. Der Text hat einen rechtsextremen Inhalt. Bereits vor ein paar Tagen hatte es in einer Moschee in Hanau einen ähnlichen Vorfall gegeben. ine Bremer Moschee hat einen Brief mit bisher unbekanntem Pulver und einem Schreiben mit „rechtsextremistischem Inhalt“ erhalten. Das teilte die Polizei am Samstagabend mit. „Wer ihn abgab, wer die Täter sind, das wissen wir noch nicht“, sagte ein Beamter der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der Staatsschutz habe nun die weiteren Ermittlungen übernommen. An den Formulierungen des Briefes werde aber bereits „klar, in welche Richtung das geht“, hieß es.

03.03.2020
Auf offener Straße: Rechtsextremer Rocker in Cottbus erschossen

Bei einer Schießerei am Puschkinpark starb ein 31-Jähriger auf offener Straße.
Rettungskräfte konnten ihn nicht mehr wiederbeleben. Am Sonntagabend ist in Cottbus ein 31-jähriger Mann auf offener Straße erschossen worden. Zeugen hatten am Puschkinpark mehrere Schüsse gehört und einen Verletzten gefunden. Rettungskräfte konnten ihn nicht mehr reanimieren. Der Täter ist auf der Flucht. Bei dem Opfer handelt es sich um den wegen Gewaltdelikten vorbestraften Martin M., er war in der Cottbusser Mischszene aus Rockern, Neonazis und Hooligans aus dem Umfeld des FC Energie Cottbus aktiv. Zuletzt stieg er ins Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln im Fitnessbereich ein. Daneben war M. Türsteher und trat bei rechtsextremistischen Kampfsportevents auf. Die Sicherheitsbehörden beurteilen die Szene in Cottbus als „toxisches Gebilde“.

Die Bremer CDU hat am Montag einen rechtsextremen Drohbrief mit einem verdächtigen Pulver im Inneren erhalten. Das teilte die Polizei mit. Experten der Bundespolizei konnten schließlich Entwarnung geben: Das Pulver war ungefährlich. Es ist schon der zweite Drohbrief, den die Bremer CDU in diesem Jahr erhielt.

Schwerin: Moschee mit AfD-Schriftzug besprüht

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Außenwände der Assalam Moschee in Schwerin beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt. In der Nacht vom Samstag zum Sonntag kam es zu Sachbeschädigungen an der Assalam Moschee des „Islamischen Bundes“ in der Von-Stauffenberg-Straße 29 in Schwerin. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag erklärte, hatten Unbekannte das Gebäude des „Islamischen Bundes“ im Stadtteil Großer Dreesch mit gelber Farbe beschmiert. Dabei sei fünf Mal „AfD“ und die Zahl „61“ gesprüht worden. Ein Mitglied des Islamischen Bundes habe den Vorfall am Sonntag gemeldet und wollte das ganze beseitigen lassen.

Jatznick: Gebäude mit Hakenkreuzen beschmiert


In der mecklenburgischen Gemeinde Jatznick beschmieren Unbekannte ein Gebäude mit Hakenkreuzen und der Zahl 88, einem bekannten Neonazi-Symbol.

04.03.2020
Rassistischer Angriff in Essen


Ein 22-jähriger Deutscher soll zwei Migranten attackiert und rassistisch beleidigt haben. Erst aufmerksame Passanten konnten die Gewalt stoppen. Die Polizei sucht sie jetzt als Zeugen für den Vorfall im Essener Südostviertel. Der Staatsschutz ermittelt.

Freimersheim: Fußballspieler rassistisch beleidigt

Drei Minuten vor dem Abpfiff ist das Fußball-Amateurspiel zwischen der SG Freimersheim/Ilbesheim und dem SV Normannia Pfiffligheim wegen rassistischer Beleidigungen abgebrochen worden. In der Partie der A-Klasse Alzey-Worms führte die SG Freimersheim am Montagabend mit 2:1, als ein dunkelhäutiger Spieler der Gäste zum wiederholten Male beleidigt wurde. Wie der SWR berichtete, schickte daraufhin der Pfiffligheimer Trainer Markus Hornung seine Spieler vorzeitig in die Kabine.

A-Jugend-Kapitän wird in Klötze rassistisch beleidigt

Nach etwas mehr als einer Stunde und einem ganz normalen Zweikampf wurde Sandersdorf-Thalheims Kapitän Alex Zoblofsky, der erst in der Vorwoche bei Rot-Weiß Thalheim sein Debüt in der Verbandsliga der Männer gab, aus Reihen der Zuschauer rassistisch beleidigt. Der JFV machte den Vorfall danach in den sozialen Medien öffentlich. Man verurteile „zutiefst solche Äußerungen“, hieß es auf Facebook.

Das waren nur die ersten 4 Tage des Monats. Den Rest, immer mit den entsprechenden, anklickbaren Quellen, findet man hier:
https://www.belltower.news/chronik-rech ... 020-97229/
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 4. April 2020, 08:28

Rechte Prepper-Gruppe Nordkreuz: Munition aus ganz Deutschland

taz-Recherche: Wie ein Ex-SEK-Polizist Behördenmunition aus mindestens sieben Bundesländern gehortet hat.

BERLIN taz | Ein ehemaliger Polizist des Spezialeinsatzkommandos aus Mecklenburg-Vorpommern hatte Munition von Bundeswehr, Zoll, Bundespolizei und Polizeibehörden aus mindestens sieben Bundesländern bei sich gehortet. Bis heute ist unklar, wie genau er an diese Munition kam. Recherchen der taz ergeben, dass ein Schießplatz in Mecklenburg-Vorpommern als Umschlagplatz gedient haben könnte. Auf dem Gelände der Firma Baltic Shooters in Güstrow trainierten Spezialkräfte von Polizeien und Eliteeinheiten der Bundeswehr, österreichische Spezialkräfte und SWAT-Teams aus den USA.

Der 49-jährige Polizist Marko G., wurde Ende 2019 erstinstanzlich auf 21 Monate Bewährung unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verurteilt. Ermittler hatten bei ihm rund zwei Dutzend Waffen, Teleskopschlagstöcke, eine Machete und rund 55.000 Schuss Munition gefunden. Nicht alles davon war legal. Der Weg der Munition von den betroffenen Behörden zu Marko G. ist bis heute ungeklärt. „Nähere Feststellungen dazu, wie die einzelnen Positionen an den Angeklagten gelangt sind, konnten nicht getroffen werden“, heißt es im schriftlichen Urteil des Landgerichts Schwerin, das der taz vorliegt. Ein mutmaßlicher Diebstahl von Seitens Marko G. spielte vor Gericht keine Rolle.

Offiziell wird noch gegen drei weitere Polizisten ermittelt, die ihm bei der Munitionsbeschaffung geholfen haben könnten. Sie waren in derselben SEK-Einheit wie Marko G. tätig.

Tausende Patronen, die bei Marko G. gefunden wurden, waren direkt an das SEK Mecklenburg-Vorpommern geliefert worden, das jahrelang auf dem Schießplatz in Güstrow trainierte, an das LKA oder – etwas allgemeiner – an die Landespolizeiverwaltung. Zahlreiche weitere Patronen stammen von Polizeibehörden, die auf dem Schießplatz in Güstrow trainierten. Um den Weg der Munition nachzuzeichnen, wurden alle Innenministerien der betroffenen Bundesländer von der taz befragt, Wettbewerbslisten und Munitionslisten aus dem Gerichtsprozess ausgewertet.

Daraus geht beispielsweise hervor, dass mehr als 1900 Patronen aus Nordrhein-Westfalen stammten. Mitglieder mehrer Spezialeinheiten von dort waren immer wieder in Güstrow. 102 Patronen wurden im Mai 2018 an das Polizeiverwaltungsamt Sachsen geliefert. Im Juli 2018 nahmen dann sächsische Polizisten am Workshop teil.

Die Ergebnisse der längeren Recherche kann man hier weiterlesen:
https://taz.de/Rechte-Prepper-Gruppe-No ... /!5676442/
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon HPA » 4. April 2020, 09:25

Ich möchte nicht wissen wo die KriegswaffenMunition gelandet ist,welche man 2014 Zeit aus der Bundeswehrkaserne in Seedorf geklaut hat.

Es ist ja nur ein Teil wieder aufgetaucht. 4500 Schuss fehlen nach wie vor
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon HPA » 5. April 2020, 17:27

Der Bericht bei Report Mainz hat die Gruppe "Freunde und Verbündete der AfD" ein wenig aufgewirbelt. Aber irgendwie haben wir eine andere Vorstellung von "niveauvollem Spott und Ironie"...

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Hier der Bericht bei report mainz in der Mediathek

https://www.swr.de/report/-/id=13839326 ... 7ObJdVzg2I
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