Extremismus in Deutschland

Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 17. Dezember 2019, 09:53

Deutschland muss wachsamer werden

Mehr als 32.000 Rechtsextremisten zählt der Verfassungsschutz bundesweit. Noch ist es nicht zu spät, der Gefahr entgegenzutreten.

Wird das jetzt normal? In Sachsen-Anhalt trägt der CDU-Politiker Robert Möritz ein Nazi-Tattoo, er ist als Ordner bei einer rechtsextremen Demonstration mitgelaufen und er tritt erst jetzt aus dem anrüchigen Verein Uniter aus, als Medien über den Mann berichten. Doch die Christdemokraten stärken Möritz den Rücken.

Ebenfalls in Sachsen-Anhalt wird im Ort Tröglitz der ehemalige Bürgermeister Markus Nierth gemobbt, weil er sich 2015 Rassisten entgegenstellte, die gegen ein Flüchtlingsheim agitierten. Das Gebäude ging in Flammen auf. Nierth und seine Familie werden womöglich Tröglitz verlassen.

In Mecklenburg-Vorpommern zweigen SEK-Beamte Munition für rechte Prepper ab, in Hessen senden sich Polizisten Hakenkreuze per WhatsApp und bedrohen mutmaßlich die engagierte, türkischstämmige Anwältin Seda Basay-Yildiz und ihre Familie.

Der Rechtsextremismus ist auf dem Vormarsch. Er will nicht weniger als eine Kulturrevolution. Das Spektrum der Akteure reicht von tiefbraun bis hellbraun, von Neonazis und NPD über Hooligans, Rechtsrockbands und Pegida-Krakeeler bis zu den AfD-Einpeitschern Björn Höcke und Andreas Kalbitz.


Rechtsextreme – die Demokratie weicht zurück

Die liberale Demokratie, so scheint es, weicht zurück. An manchen Orten ist der Kipppunkt bereits erreicht. In Dörfern, in denen Rechtsextreme die Macht haben, andere einzuschüchtern, leben Nazi-Gegner in Angst. Oder sie ziehen fort.

Mancherorts finden die Normalbürger ringsum die Rechtsextremistenpopulisten weniger schlimm als vermeintliche Nestbeschmutzer wie den ehemaligen Tröglitzer Bürgermeister Markus Nierth. Rechtsextremismus gewinnt auch im scheinbar normalen Bürgertum an Boden. So wird die Demokratie ausgehöhlt.

Rechtsextreme – Zentralstelle war überfällig

Dennoch: es ist nicht zu spät, der rechten Gefahr entgegenzutreten. Dazu gehört, dass der Verfassungsschutz seine Frühwarnfunktion wahrnimmt. Deshalb ist es das richtige Signal, dass der Nachrichtendienst die Mitglieder der AfD-Vereinigungen „Der Flügel“ und „Junge Alternative“ jetzt dem rechtsextremen Spektrum zurechnet.

https://www.tagesspiegel.de/politik/rec ... 41116.html
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon HPA » 17. Dezember 2019, 11:25

Angesicht des neuen Waffenrechts wird da in rechtsextremen Kreisen wohl auch die eine oder andere WBK widerrufen werden. [grin]

Derzeit geht man von 750 Rechtsextremen und 1200 sog "Reichsbürgern" mit WBK aus.

Dazu werden wohl noch etliche dazu kommen welche dem rechtsextremen "Flügel" der AfD zuzurechnen sind.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 18. Dezember 2019, 11:53

Möritz: 6 Monate nach der Ermordung von Lübcke verteidigt die CDU einen Neonazi in der Partei

Es ist höchst irritierend: Die CDU Sachsen-Anhalt, deren Parteikollege Walter Lübcke erst vor einem halben Jahr unter Jubel der rechtsextremen Szene ermordet wurde, stellt sich jetzt schützend vor einen Neonazi in den eigenen Reihen. Die CDU Sachsen-Anhalt würde gern so tun, als würde sie Robert Möritz glauben, er sei geläutert und ihm eine zweite Chance geben. Das ist normalerweise sehr löblich, ist in dem Fall jedoch absurd. Zuerst zu den Vorwürfen:

Möritz, der seit im Frühjahr 2019 in Löbnitz an der Linde ein Mandat im Ortschaftsrat für die CDU erhielt, zeigte nicht nur Affinität für die Neonazi-Szene, er war eindeutig Mitglied. Am 1. Mai 2011 war er als Ordner auf einer Neonazidemo unterwegs. Im Jahr 2015 teilte er Beiträge der Rechtsrock-Band Barricades, er trägt bis heute ein Neonazi-Tattoo der “Schwarzen Sonne” auf seinem Unterarm. Zeugen sagen, das sei nicht das einzige Nazi-Tattoo. Viele weitere Belege hat lsa-rechtsaussen gesammelt.

Das sind auch alles keine “Jügendsünden”, denn Möritz war noch bis vor wenigen Tagen Mitglied im rechtsextremen Verein “Uniter”. Auf seinem inzwischen gelöschten Twitter-Account teilte er noch am 1. Dezember „Uniter wünscht allen einen schönen ersten Advent“. Uniter ist ein Netzwerk aus aktiven und ehemaligen Sicherheitskräften, die unter Verdacht stehen, mit Rechtsterroristen in Verbindung zu stehen. Zu diesem Netzwerk gehörte auch der wegen Rechtsterrorismus angeklagte Soldat Franco A., die sogenannte Hannibal-Gruppe, die laut taz eine Neonazi-Revolution in Deutschland plante und politische Gegner töten wollte (Quelle).

Warum ist dieser Fall der Lokalpolitik so bedeutend? Weil das Verschmelzen von rechtsextremen Einstellungen mit konservativen auf kommunaler Ebene die Grundlagen legen wird, um diese auch auf Landes- und später auf Bundesebene umzusetzen – gerade in den ostdeutschen Bundesländern. Der AfD, deren Flügel und Jugendorganisation inzwischen zu einem gravierenden Anwachsen der Anzahl der Rechtsextremisten führten, wird durch so eine schleichende Normalisierung der Weg in die Regierungen geebnet. Und alles hängt davon ab, ob die CDU ihre Haltung, “gegen jeden Extremismus” zu sein, auch konsequent durchsetzt, oder das nur als Ausrede benutzt, um nicht mit der demokratischen Linken zusammen zu arbeiten (Mehr dazu).


Ruprecht Polenz
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Nirgends und niemals ist es Faschisten gelungen, ohne die Hilfe von Konservativen an die Macht zu kommen. Im Umkehrschluss: je klarer die Kante der Konservativen, desto schlechter die Chancen der Rechtsradikalen. #NoAfd



https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/moeritz-cdu/
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Ari@D187 » 18. Dezember 2019, 20:06

Kramp-Karrenbauer will "kompromisslos" gegen Rechtsextreme vorgehen

-> Link

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 19. Dezember 2019, 08:58

"Prepper"-Prozess in Schwerin - Der Irrweg des SEK-Manns

Der Polizist Marko G. hortete mehr als 50.000 Schuss Munition. Sein Verteidiger spricht von "ein paar Patronen" - und fordert eine Bewährungsstrafe. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 02001.html
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Rei » 19. Dezember 2019, 23:57

Linksextreme wollen vor Haus von G-20-Richter ziehen
https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... iehen.html
https://de.indymedia.org/node/52132
Ist das die Welt die Euch gefällt?
Wenn ja,dann ist euch hier nicht mehr zu helfen.
Danke
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 20. Dezember 2019, 09:44

Parteiausstieg von Robert Möritz - Er will keine zweite Chance

Die CDU in Sachsen-Anhalt wollte Robert Möritz die Möglichkeit geben, seine rechte Vergangenheit hinter sich zu lassen. Nun ist er ausgetreten.

Der CDU-Kreispolitiker Robert Möritz aus Anhalt-Bitterfeld hatte mit seinem Engagement in der rechten Szene die CDU Sachsen-Anhalt in eine handfeste Krise geführt. Dann rief der Landesvorstand alle Kreisverbände zusammen, um über das Parteimitglied mit Verbindungen in die rechtsextreme Szene zu sprechen. Das Ergebnis der Krisensitzung in Magdeburg am Donnerstag: Möritz bekommt eine zweite Chance, wenn auch unter Auflagen.

Doch nun kam kurzerhand doch alles anders: Möritz hat entschieden, aus der Partei auszutreten. Das sagte der Generalsekretär des Landesverbands Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, am Freitag auf Anfrage. In der Austrittserklärung, die der Welt vorliegt, bittet Möritz um die „sofortige Niederlegung sämtlicher parteiinterner Funktionen und den sofortigen Austritt aus der CDU“.

Möritz' Begründung: „Um weiteren Schaden von der Partei abzuwenden und politische Diskussionen zu befrieden möchte ich hiermit ein persönliches Zeichen setzen. Manchmal bedarf es der Besinnung auf die wahren Prioritäten im Leben.“ Er vertrete die Werte der CDU und fühle sich ihnen verbunden, hieß es weiter.

https://taz.de/Parteiausstieg-von-Rober ... /!5651895/
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Transitfahrer » 20. Dezember 2019, 17:55

HIer mal für alle Interessierten ein link zu einem Artikel den ich voll und ganz unterschreibe.

"Warum wir linke Gewalt milder bewerten als rechte Gewalt"

https://www.tagesspiegel.de/politik/extremismus-warum-wir-linke-gewalt-milder-bewerten-als-rechte-gewalt/23087552.html
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 20. Dezember 2019, 19:19

Die Gründe warum linke und rechte Gewalt ( alleine wegen er vielen Getöteten, Ermordeten und schwer verletzen Opfer durch rechtsextreme Verbrecher ) überhaupt nicht zu vergleichen sind, haben viele Experten, die ich auch zitiert habe, dargelegt.

Wenn du nun hier die Meinung von Eckhard Jesse einbringst, so finde ich das interessant, aber für mich wenig überzeugend. Duch die vielfache Kritik von Experten an ihm und seiner Haltung zu Rechtsextremisten, scheine ich mit meiner Einschätzung nicht falsch zu liegen.

Hier nur ein Beispiel:

Der Journalist Heribert Prantl kritisierte Eckhard Jesse in der Süddeutschen Zeitung 2010 scharf. So warf er Jesse anlässlich von dessen Bestellung zum Gutachter im ersten NPD-Verbotsverfahren die „Verharmlosung rechtsextremer Umtriebe“ vor. Ihm mangele es an der für einen gerichtlichen Gutachter erforderlichen Objektivität der Sachkunde. Den von Jesse mitherausgegebenen Sammelband zum Nationalsozialismus bezeichnete er als „Standardwerk des gemäßigten Geschichtsrevisionismus“.[24] Auch der Journalist Sebastian Leber warf Jesse 2018 vor, in vielen Fällen eher einseitig und parteilich zu agieren.[25] Der Politikwissenschaftler Lars Rensmann sowie der Historiker Wolfgang Wippermann sehen Jesse, Backes und Zitelmann in der Nähe der Neuen Rechten. Rensmann kritisiert einige Ideologeme Jesses und befindet, dieser habe wenig Berührungsängste mit dem der Neuen Rechten zugeordneten Hans-Helmuth Knütter gehabt, ohne dass er sich allerdings so weit nach rechts wie Knütter bewegt habe.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Transitfahrer » 20. Dezember 2019, 22:04

Die Kritik der sogenannten Experten an Eckhard Jesse überzeugt mich aber auch nicht. Auch ich hab da mal bei Wikipedia recherchiert.
Ist aber bemerkenswert wie diese „linken Experten“ Eckhard Jesse in die rechte Ecke stellen. Gehört wohl irgendwie zum Mainstream.

Ich verstehe dein Problem auch nicht wieso du nicht erkennen kannst, das linker wie rechter Extremismus gefährlich für die Demokratie und auch für die Bevölkerung ist. Ich weiß nicht ob du den „Schwarzen Block“ bei den G20 Krawallen erlebt hast. Ich schon. Oder die 1. Mai Krawalle.

Kauf dir doch dein RAF T-Shirt. Ist ja nichts verwerfliches dran. [flash]
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Ari@D187 » 20. Dezember 2019, 23:08

Da die Anzahl der Getöteten durch bestimmte Gruppen eine so große Rolle zu spielen scheint:

  • Todesopfer durch linke Gewalt (seit 1990): sollten seit 1990 an zwei Händen abzählbar sein
  • Todesopfer durch rechte Gewalt (seit 1990): ca. 169
  • Todesopfer durch Zuwanderer (nur 2016+2017+2018): 199

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 21. Dezember 2019, 07:47

Zitat Transitfahrer:
Ich verstehe dein Problem auch nicht wieso du nicht erkennen kannst, das linker wie rechter Extremismus gefährlich für die Demokratie und auch für die Bevölkerung ist.


Da irrst du aber gewaltig. Ich halte Extremismus von allen Seiten für gefährlich und hoffe und glaube, dass alle aufrechten Demokraten so denken.

Jedoch käme ich beispielsweise nie auf die Idee Links- und Rechtsextremismus gleichzusetzen. Die Gründe kann man im Forum mehrfach nachlesen. Das anders zu sehen, bleibt dir in unserer Demokratie jedoch völlig unbenommen.

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 21. Dezember 2019, 10:53

Sorry, ich kann nicht erkennen, dass beispielsweise die RAF-Terroristen nicht ebenso gefährlich sind, wie rechte Terroristen, die Flüchtlinge zu Tode jagen oder erschlagen.
Letztlich haben beide das gleiche Ergebnis,
Für mich sind die gleichgefährlich. Terror bleibt Terror, selbst wenn er keiner politischen Strömung zuzurechen ist.

Gruß Volker
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 21. Dezember 2019, 12:45

Schon die unterschiedliche Anzahl der Todesopfer beispielsweise belegt eindeutig, dass man nicht vom gleichen Ergebnis sprechen kann.
Gleich ist jedem einzelnen Todes/Mordopfer lediglich, dass als Ergebnis dieser Verbrechen jede/r tot ist. Wobei allerdings völlig unberücksichtigt bleibt, wie jemand getötet oder ermordet wurde.

Das heißt aber eben nicht, dass alle Gruppierungen gleich sind.

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Sperrbrecher » 21. Dezember 2019, 13:18

Interessierter hat geschrieben:Ich halte Extremismus von allen Seiten für gefährlich und hoffe und glaube, dass alle aufrechten Demokraten so denken.

Aber nicht doch, denn wenn er im Gewand einer Religion daherkommt
gilt es als Glaubensfreiheit und die erlaubt alles.

https://www.youtube.com/watch?v=e9gjELZ ... e=youtu.be
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 21. Dezember 2019, 13:58

Der linke Terrorist und Doppelmörder Mielke ist für mich genauso gefährlich einzuordnen wie damalige rechte Brandschatzer in Mölln. Der hat als Linker auch noch westliche Terroristen ausbilden lassen und den linken RAF-Terroristen eine kuscheiges Versteck gespendet.

Gruß Volker
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 23. Dezember 2019, 14:26

Wieder mehr Rechtsextremisten

18.12.2019 -
Das rechtsextreme Personenpotenzial ist in diesem Jahr um rund ein Drittel angestiegen.

Die Zahl der Rechtsextremisten ist von 24.100 im Jahr 2018 auf nunmehr mehr als 32.200 Personen angestiegen. Dies berichtet der in Berlin erscheinende „Tagesspiegel“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Zunahme um rund ein Drittel liegt demnach hauptsächlich darin begründet, dass erstmals AfD-Angehörige mitgezählt werden. Dem „Flügel“ rechnet der Verfassungsschutz 7000, der „Jungen Alternative“ (JA) über 1000 Personen zu. „Der Flügel“ und die JA werden seit Jahresbeginn als „Verdachtsfälle“ vom Verfassungsschutz beobachtet. Das Bundesverfassungsschutzamt hat dazu mitgeteilt, dass „bei den beiden Teilorganisationen hinreichend gewichtige tatsächliche Anhaltspunkte für eine Bestrebung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung vorliegen“ würden. Sollten die jetzt bekannt gewordenen Zahlen zutreffen, würde dies bedeuten, dass ein knappes Viertel der gesamten AfD-Mitgliederschaft (Ende 2018: 33.516) unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes steht.

Zulauf bei gewaltbereiten Rechten

Weiter Federn lassen muss dem Bericht des „Tagesspiegels“ zufolge die NPD, die auf 3600 Parteigänger (2018: 4000) geschrumpft ist. Die hauptsächlich im Ruhrgebiet aktive Neonazi-Partei „Die Rechte“ ist ebenfalls nochmals 50 Mitglieder verlustig gegangen (aktuell: 550). In der Größenordnung zugelegt hat allerdings die umtriebige braune Konkurrenzpartei „Der III. Weg“, der jetzt 580 Anhänger (2018: 530) zugerechnet werden. Angestiegen ist auch das so genannte „weitgehend unstrukturierte rechtsextremistische Personenpotenzial“ von 13.240 (Ende 2018) auf 13.500. Darunter fallen auch rechtsextremistische „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“, wie im Verfassungsschutzreport 2018 angemerkt wird. Die Anhängerschaft der „Identitären Bewegung“ stagniert demnach bei 600, verzeichnet würden aber weniger Aktivitäten, heißt es.

Anlass zur Sorge muss allerdings der erneute Anstieg des gewaltaffinen rechtsextremen Spektrums um 300 auf jetzt 13.000 Personen bereiten. Die Gewaltorientierung der rechten Szene werde auch durch die gestiegene Bedeutung und das Interesse an martialischem Kampfsport untermauert, wird im Verfassungsschutzbericht für 2018 festgehalten. Radikalisierungsverläufe bei gewaltorientierten Rechtsextremisten und auch bisher nicht auffällig gewordenen Personen könnten in rechtsterroristischen Ansätzen münden. Auch durch so genannte „Bürgerwehren“, wie sie von Rechtsextremisten verschiedentlich gegründet wurden, könnten sich rechtsterroristische Gruppierungen herausbilden, warnen die Verfassungsschützer.

https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-mel ... xtremisten
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Zicke » 30. Dezember 2019, 12:49

"Die Schweine!"
Linksextremisten bekennen sich zu Brandanschlag in Leipzig
Gegen 22.20 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in den Stadtteil Leutzsch alarmiert. In der Hans-Driesch-Straße brannten auf dem Polizeigelände mehrere Fahrzeuge.
Zwei geparkte Autos der Stadt Leipzig standen bei Ankunft der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand und fackelten komplett ab. Ein drittes wurde beschädigt.
Obwohl das Polizeiliche Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrum (PTAZ) noch von einer unbekannten Ursache spricht, gehen die Ermittler von Brandstiftung an zwei Fahrzeugen aus. Auch am und im Objekt soll es zu versuchter Brandstiftung gekommen sein.
"Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen mindestens auf einen hohen fünfstelligen Betrag", teilte LKA-Sprecher Tom Bernhardt mit.
Die Täter sind über ein in den Zaun geschnittenes Loch auf das Grundstück gelangt.
Die Soko LinX des PTAZ hat die Ermittlungen übernommen. Es wurde von einer "politischen Motivation aus dem linken Spektrum" ausgegangen, die sich durch ein Bekennerschreiben am Vormittag bestätigte.
UPDATE, 10.30 Uhr: Bekennerschreiben aufgetaucht
Auf der linken Plattform Indymedia ist nun ein Bekennerschreiben zu den Bränden aufgetaucht.
Darin heißt es: "Die Schweine haben dieses Jahr zu Silvester nach eigenen Angaben eine Falle für die Autonomen vorbereitet um sie zu fangen, wenn sie wieder mal staatliches Eigentum in Brand setzen. Wie das aussehen soll ist uns unklar, aber wir gehen das Risiko nicht ein es herauszufinden und haben Silvester daher ein paar Tage vorverlegt."
TAG24 berichtete über die Liste besonders gefährdeter Objekte zum Jahreswechsel.
Die unbekannten Verfasser bekannten sich zu der Brandstiftung des Funkmasten "der Bullen" und an "ein paar Ordnungsamtskarren". Man habe "einiges an Brennbarem platziert. Offenbar hat sich das Meiste davon entzündet."
Weiterhin folgte eine Drohung hinsichtlich einer Verhandlung, die für den 29. Januar 2020 am Bundesverwaltungsgericht angesetzt ist. Darin wird über das Verbot der Plattform Indymedia entschieden.
"Dieser Anschlag gilt in erster Linie den Repressionsorganen, die linksunten verboten haben, also den Bullen und ihren Chefs in den Innenministerien: Nehmt ihr uns unsere Medien weg, dann machen wir eben euren Kram kaputt."
https://www.tag24.de/nachrichten/leipzi ... us-1336444
J.S.



Meine Rechtschreibfehler könnt Ihr Samstags ab 17 Uhr bei Rewe gegen eine lecker Senfgurke tauschen.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 30. Dezember 2019, 17:43

Schlimme Ecke in Leipzig. [angst] Extreme aller Couleur scheinen sich da wohl zu fühlen. Schlimm!
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Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon zonenhasser » 30. Dezember 2019, 22:55

Zicke hat geschrieben:"
Auf der linken Plattform Indymedia ist nun ein Bekennerschreiben zu den Bränden aufgetaucht.
Darin heißt es: "Die Schweine haben dieses Jahr zu Silvester nach eigenen Angaben eine Falle für die Autonomen vorbereitet um sie zu fangen, wenn sie wieder mal staatliches Eigentum in Brand setzen. Wie das aussehen soll ist uns unklar, aber wir gehen das Risiko nicht ein es herauszufinden und haben Silvester daher ein paar Tage vorverlegt."


Autos und Funkmast der Bullen brennen in Leipzig
https://de.indymedia.org/node/56822
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 31. Dezember 2019, 12:23

Der Neonazi - Freund - Thorsten Heise und Björn Höcke

Wir widmen diese Recherche im speziellen Alexander Selchow und allen Menschen, die durch Neonazis getötet wurden! Im weiteren widmen wir diese Recherche auch Klaus Jarchow, der am 29.10.2019 von uns gegangen ist. Ein unermüdlicher Streiter für Humanismus, und gegen den Irrsinn der AfD. Bella Ciao Klaus!

Bild

Eine Recherche zu Heise und Höcke geht nicht auf Basis aktueller Ereignisse, sondern man muss sich u.a. mit Thorsten Heises Vergangenheit sehr stark beschäftigen. Daher werden wir in dieser Recherche auch damit beginnen. (Anm: Wir gebrauchen im Folgenden die Bezeichnung Bonehead, denn ein Skinhead war Heise niemals! )

Ob wir neues zu den bekannten Informationen zu Heise und Höcke liefern können, ist sicherlich eine Frage des Ermessens dessen, wo man denn Heises und Höckes “Erleuchtung” vermutet. Ob nun in der JLO (Junge Landsmannschaft Ostpreußen / Ostdeutschland), über Kontakte durch Mentoren, die beide vernetzt haben, oder eben, weil beide sich auf diversen anderen Veranstaltungen kennengelernt haben.

>>Zwei Einwohner von Bornhagen reden nun erstmals offen. Sie berichten, sie hätten den stellvertretenden NPD-Vorsitzenden Heise ab 2008 öfter bei Höcke zu Gast gesehen, Heise sei eine ganze Zeit lang in Bornhagen ein und aus gegangen. Die Anwohner haben ihre Beobachtungen in eidesstattlichen Versicherungen niedergelegt, der ZEIT ist die Identität der beiden bekannt.<<

Nur mal so: Welcher “flüchtige” Bekannte hilft Euch beim Umzug und trifft sich zum lustigen Kaffeekränzchen mit Herrensahnetorte?

Die Frage aller Fragen ist nicht, wo sich die Bornhager und Fretteroder Eichsfelder “Galionsfiguren” getroffen haben, sondern warum ein Landesvorsitzender der AfD einen Neonazi mit dieser Vergangenheit überhaupt kennt und mit ihm befreundet ist?

Hat sich die Politik, oder haben sich die Medien oder auch alle anderen deutschen Journalisten jemals diese Frage gestellt? Was ist dem Verfassungsschutz bekannt, der ein “engmaschiges Netz” um Thorsten Heise gelegt haben will? Tauchen in diesen Berichten über Heise dann nicht auch ein gewisser Björn Höcke auf?

Über Thorsten Heises frühe Jahre und mehr erfährt man hochinteressantes mit Fotos untermauert, hier:
https://www.volksverpetzer.de/recherche ... rn-hoecke/
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon pentium » 31. Dezember 2019, 13:33

Morddrohung: Polizei ermittelt wegen Drohung gegen FDP-Politikerin - SPIEGEL ONLINE
Die Verfasser des Drohbriefes bezeichnen sich als "revolutionäre Aktionszellen ("RAZ" und "MIEZE (MIlitantE ZellE)". In dem Schreiben heißt es: "Da Ihr weiterhin gegen die widrigen Umstände in unserer Gesellschaft (Ausbeutung, Faschismus, Gentrifizierung, Ignoranz gegenüber Klimaproblemen) nichts tut, müssen wir wieder aktiv werden."

Zu der Patronenhülse in dem Brief - derartiges gilt allgemein als Morddrohung - heißt es: "Das kleine beigefügte Weihnachtspräsent soll Euch als Warnung dienen, dass wir Euch und Euer schädliches Tun im Blick haben!" Die Verfasser berufen sich zudem auf Holger Meins. Das Mitglied der linksterroristischen Rote Armee Fraktion (RAF) war 1974 im Gefängnis gestorben.

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 03226.html
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 31. Dezember 2019, 13:58

BKA beklagt "explosionsartigen Anstieg" von rechtem Terror

Die Zahlen des Bundesinnenministeriums sind beunruhigend: Mehr als 1200 Amts- und Mandatsträger sind in diesem Jahr Opfer von politisch motivierten Straftaten geworden. Die meisten Übergriffe werden einem bestimmten Milieu zugeordnet.


Im Jahr 2019 wird jede zweite politisch motivierte Gewalttat von Rechtsextremisten verübt. Das Attentat in Halle und der Mord an Walter Lübcke sind die wohl prominentesten Fälle. Die Behörden erkennen die Gefahr spät, doch nehmen den rechten Terror nun ins Visier.

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Nov65 » 31. Dezember 2019, 16:14

Die Behörden erkennen die Gefahr spät, doch nehmen den rechten Terror nun ins Visier.
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Hoffentlich ziehen sie deshalb auch endlich richtig durch!
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon pentium » 31. Dezember 2019, 16:29

Nach Farb- und Brandanschlag auf Tübinger Freikirche TOS schreibt Tübinger Oberbürgermeister: „In einer solchen Stunde ist Solidarität mit der TOS zugleich Verteidigung des friedlichen Zusammenlebens der Religionen in unserer Stadt.“
https://www.kath.net/news/70205

Die TOS-Gemeinde hat einen Verdacht, wer hinter dem Angriff stecken könnte: „In den letzten Monaten gab es in Tübingen, insbesondere aus der linken Szene, ein aggressives Bedrohungsszenario gegen die TOS-Gemeinde“, stellt Pastor Kasch fest. Davon berichtet auch Reuss: „Es gab einen Anti-TOS-Flyer einer Antifa-Gruppe, die dazu aufruft, uns zu boykottieren.“ Kritiker und ehemalige Mitglieder werfen der „evangelikal-charismatischen“ Gruppe seit Jahren unter anderem vor, Druck auf Mitglieder auszuüben und Homosexuelle zu diskriminieren. Die TOS streitet die Vorwürfe ab.
https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Aut ... 41596.html
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Zicke » 1. Januar 2020, 11:24

► Bei einem Einsatz in der Graefestraße in Kreuzberg wurden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr mit Pyrotechnik und einem Stein beworfen.
► In Berlin-Kreuzberg wurde auch ein Bus der BVG beschossen – eine Frontscheibe wurde dabei demoliert.
► Auf der Autobahn 100 warfen Unbekannte mit Böllern. „Zwischen Oberlandstraße und Tempelhofer Damm befinden sich Personen an/auf der Autobahn“, twitterte die Polizei am Abend.
► In Neukölln schossen junge Männer schwere Böller mit einer Steinschleuder quer über die befahrene Sonnenallee. Andere feuerten mit Schreckschusspistolen in die Luft.
► Im Wedding sprühten mehrere Menschen Reizgas auf der Straße, in Neukölln wurden Mülltonnen und brennende Autoreifen auf die Straße geworfen.
► Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, wurde eine Frau gegen 19 Uhr am U-Bahnhof Alexanderplatz sexuell belästigt. Ein 19-jähriger Verdächtiger wurde vom Sicherheitspersonal der BVG festgehalten und der Polizei übergeben. Am Alexanderplatz und auf der Festmeile vor dem Brandenburger Tor wurden laut der Polizei in der Nacht vier Frauen belästigt. In allen Fällen konnte jeweils ein Verdächtiger festgenommen werden.
► In Moabit wurde eine Frau durch einen Feuerwerkskörper im Gesicht verletzt. Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, hörte die Frau nichts mehr und erlitt leichte Verbrennungen.
https://www.bz-berlin.de/berlin/angriff ... d-entsetzt

Silvester-Wahnsinn eskaliert: Unbekannte zünden in Hamburg Streifenwagen an
https://amp.focus.de/regional/hamburg/u ... 08069.html

Im Zuge des Polizeieinsatzes anlässlich des Jahreswechsels wurde ein Kollege am Connewitzer Kreuz in #Leipzig so schwer verletzt, dass er noch in der Nacht notoperiert werden musste. Neun Personen wurden festgenommen. Zur Pressemitteilung:
https://www.polizei.sachsen.de/
J.S.



Meine Rechtschreibfehler könnt Ihr Samstags ab 17 Uhr bei Rewe gegen eine lecker Senfgurke tauschen.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 1. Januar 2020, 12:06

Vielen Dank für deinen Beitrag, mit dem du überdeutlich demonstrierst, dass die private Sylvesterknallerei sofort verboten gehört. [bravo]
Presse - und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut in unserer Demokratie
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Nov65 » 1. Januar 2020, 12:51

Interessierter hat geschrieben:Vielen Dank für deinen Beitrag, mit dem du überdeutlich demonstrierst, dass die private Sylvesterknallerei sofort verboten gehört. [bravo]

Ich hoffe es auch.
Grüße von Andreas
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Nostalgiker » 1. Januar 2020, 14:01

Interessierter hat geschrieben:Vielen Dank für deinen Beitrag, mit dem du überdeutlich demonstrierst, dass die private Sylvesterknallerei sofort verboten gehört. [bravo]


Meinst du etwas das dies die "ausländischen" Mitbürger interessiert?
Die machen doch "unsere" Gesellschaft so schön bunt und vielfältig.

In den genannten Gegenden; Kreuzberg, Neukölln, Wedding, ist der Anteil der Migranten an der Bevölkerung überdurchschnittlich hoch.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 1. Januar 2020, 14:58

Wer am ersten Tag des Jahres schon wieder völlig unbegründet Migranten beleidigt, muss irgendwie ne schlechte Silvesterfeier gehabt haben. Oder gar keine.
AZ, der grad im Café am See sitzt, mitten unter friedlichen Migranten. Hier haben übrigens die Osteuropäer am meisten geknallt, aber kein Grund, pauschale Beleidigungen auszusprechen.

AZ
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