Extremismus in Deutschland

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Beitragvon Interessierter » 3. Juli 2014, 08:51

Die linksextreme Gewalt nimmt immer mehr zu. Familienministerin Schwesig (SPD) streicht hingegen alle Programme gegen Linksextremismus, um den »Kampf gegen rechts« zu intensivieren.

Der neue Verfassungsschutzbericht zeigt einen deutlichen Anstieg an linksextremer Gewalt. Der Verfassungsschutz weist mehr als 1.100 linke Gewalttaten und damit 26,7 Prozent mehr als im Vorjahr 2012 aus. Die Zahl fremdenfeindlicher Gewalttaten lag bei 473 gegenüber 393 im Vorjahr. Während die Anzahl der Akteure im rechtsextremen Bereich etwa gleich blieb, hat die linksextreme wie auch die islamistische Szene deutlichen Zulauf an neuen Mitstreitern.

Für Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sehen die Konsequenzen anders aus. Sie will jetzt alle Programme gegen Linksextremismus in Deutschland ersatzlos gestrichen. Sie hält das Problem für »aufgebauscht« und erklärt »Das war in der Vergangenheit so was von fern von jeglicher Realität.« Sämtliche Mittel sollen in den Kampf gegen Rechtsextremismus umgeschichtet werden. Es geht um einen jährlichen Etat von 30,5 Millionen Euro. Wer neben Rechtsextremen wohne, dem sei nicht mit Programmen gegen linke Gewalt geholfen.

http://www.freiewelt.net/nachricht/schw ... -10035575/

Einfach völlig unverständlich. Beide Extreme müssen gleichzeitig und gleichstark bekämpft werden.

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Beitragvon Spartacus » 3. Juli 2014, 17:44

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

Zitat aus ihrer Vita:

Schwesig wuchs im ostbrandenburgischen Seelow auf.


Noch Fragen Interessierter?

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Beitragvon Danny_1000 » 3. Juli 2014, 19:46

Interessierter hat geschrieben:....Einfach völlig unverständlich. Beide Extreme müssen gleichzeitig und gleichstark bekämpft werden.
" Der Interessierte "

Nun grenzt es schon an Dummheit oder Naivität, ausgerechnet unserem Verfassungsschutz in Sachen Extremismusbeurteilung auch nur noch den geringsten Glauben zu schenken. Unsere Frau Ministerin hat da offensichtlich den besseren Blick. Mit oder auf dem Auge, wo die Geheimdienstschlapphüte offensichtlich blind sind, schaut sie eben genauer hin.

Richtig so !

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Beitragvon pentium » 3. Juli 2014, 20:07

In der Welt steht etwas mehr über die Pläne der Bundesfamilienministerin

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... oblem.html

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Re: Rechsterrorismus in Deutschland

Beitragvon pentium » 12. Dezember 2014, 17:32

Hakenkreuze und ausgebranntes Flüchtlingsheim – die Polizei spricht nun offiziell von Taten mit rechtsradikalem Hintergrund. Die Bürger im mittelfränkischen Vorra sind entsetzt. Drei frisch renovierte Häuser für die Flüchtlinge brannten aus. Bayerns Innenminister Herrmann verurteilt die Gräueltaten – und der Bundesjustizminister verspricht: "Gewalt gegen Flüchtlinge werden wir nicht dulden."

http://www.br.de/nachrichten/mittelfran ... t-100.html

Ob man die Täter je findet?

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Re: Rechsterrorismus in Deutschland

Beitragvon Spartacus » 4. Februar 2015, 18:14

pentium hat geschrieben:Hakenkreuze und ausgebranntes Flüchtlingsheim – die Polizei spricht nun offiziell von Taten mit rechtsradikalem Hintergrund. Die Bürger im mittelfränkischen Vorra sind entsetzt. Drei frisch renovierte Häuser für die Flüchtlinge brannten aus. Bayerns Innenminister Herrmann verurteilt die Gräueltaten – und der Bundesjustizminister verspricht: "Gewalt gegen Flüchtlinge werden wir nicht dulden."

http://www.br.de/nachrichten/mittelfran ... t-100.html

Ob man die Täter je findet?

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Und was ist daraus geworden?

Man kann ja leicht falsche Spuren legen. Den Gutmenschen traue ich mittlerweile auch alles zu, denn
wehe so ein Flüchtlingsheim soll in ihrer Idylle betrieben werde, da werden die ganz schnell, ganz
erfinderisch und malen mit roter Farbe.

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Beitragvon Interessierter » 6. Februar 2015, 09:00

Todesgrüße aus Dortmund

Neonazis veröffentlichen fingierte Todesanzeigen von Journalisten, die über die rechte Szene schreiben. Die Betroffenen sprechen von Morddrohungen.

Bild

KÖLN taz | Fünf Autoren haben Todesanzeigen mit ihrem eigenen Namen zugeschickt bekommen. Mit solchen fingierten Anzeigen bedrohen Nazis derzeit Dortmunder Journalisten, die über die rechte Szene schreiben. „Nach langem schweren Kampf gegen die Nationalen Aktivisten wird demnächst ganz elendig verrecken“, steht unter dem Namen eines Journalisten, „Brenne JUDE brenne“, unter dem eines anderen.

Weiter hier:
http://www.taz.de/Nazis-bedrohen-Journalisten/!154177/
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Beitragvon Spartacus » 6. Februar 2015, 17:56

Kein Unterschied zu den rotlackierten Faschisten der ANTIFA, die ebenfalls Bürger mit
Namen öffentlich im Netz bedrohen.

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Beitragvon pentium » 6. Februar 2015, 18:01

War auch Thema in der letzten Zapp-Sendung:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/z ... en144.html

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Beitragvon Interessierter » 7. Februar 2015, 08:50

„Lügenpresse“

Der Begriff „Lügenpresse“ ist fest im Pegida-Vokabular verankert. Doch die Wut, die damit verbunden ist, geht nun einen Schritt weiter: Rechtsextreme lassen auf das böse Wort böse Taten folgen.

Das Wort „Lügenpresse“ zählt zum konstitutiven Kernbestand der Pegida-Bewegung. „Lügenpresse - halt die Fresse!“, das war von Beginn an einer der beliebtesten Schmährufe der selbsternannten Retter des Abendlandes. Was interessierte es den durchschnittlichen Pegida-Mitläufer, dass einst die Nationalsozialisten in der Weimarer Republik gegen die „Lügenpresse“ hetzten und dann nach ihrer „Machtergreifung“ ihren ersten Vernichtungsfeldzug gegen die freie Presse und unzählige Journalisten richteten.

Weiter hier:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... 12126.html
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Re: Nazis bedrohen Journalisten

Beitragvon Merkur » 7. Februar 2015, 10:21

Interessierter hat geschrieben:„Lügenpresse“

[b]Der Begriff „Lügenpresse“ ist fest im Pegida-Vokabular verankert.


Vielmehr sollte man mal kritisch hinterfragen, warum dem so ist. Die real existierende Journaille hat nicht unwesentlich dazu beigetragen.
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Nazis bedrohen Journalisten

Beitragvon Interessierter » 7. Februar 2015, 11:28

Sicherlich sollte man das hinterfragen, aber gleich zu welchem Ergebnis man kommt, rechtfertigt das etwa das Gröhlen von Nazivokabular ?

Oder ist es das Stammvokabular gewisser Teile der Demonstranten, dem sich viele Demonstranten bedenkenlos genau so anschlossen, wie sie diesem Gesindel, ohne großartig nachzudenken, auch hinterhertaperten ?
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Re: Nazis bedrohen Journalisten

Beitragvon Spartacus » 7. Februar 2015, 13:54

Sicherlich sollte man das hinterfragen, aber gleich zu welchem Ergebnis man kommt, rechtfertigt das etwa das Gröhlen von Nazivokabular ?


Gefällt dir das besser?

Deutschland verrecke!
Nie wieder Deutschland!
BRD Bullenstaat, wir haben dich zum kotzen satt!

Wie ordnest Du dieses Vokabular ein?

Und übrigens, die ANTIFA droht nicht nur Journalisten, sondern wird auch wirklich aktiv.

Nach dem Brandanschlag auf das Auto des "BZ"-Kolumnisten Gunnar Schupelius findet Berlins SPD-Chef Jan Stöß drastische Worte. Auch der Journalistenverband verurteilt die Tat.


http://www.tagesspiegel.de/berlin/poliz ... 36324.html

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Re: Nazis bedrohen Journalisten

Beitragvon HPA » 7. Februar 2015, 14:40

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Re: Nazis bedrohen Journalisten

Beitragvon Spartacus » 7. Februar 2015, 14:45

Stimmt den hatten wir schon einmal.

Mir geht es wie immer um die objektivität, die immer mehr - auch hier im Forum - zu wünschen
übrig lässt. Das geht mit der Überschrift los: Nazis bedrohen Journalisten

Das hätte ich so nie geschrieben, sondern in etwa: Radikale bedrohen Journalisten, denn diese
Auswüchse gibt es auf beiden Seiten wobei insbesondere die Politik aber auf dem linken Auge
komplett blind ist.

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Re: Nazis bedrohen Journalisten

Beitragvon pentium » 7. Februar 2015, 14:54

Spartacus hat geschrieben:Stimmt den hatten wir schon einmal.

Mir geht es wie immer um die objektivität, die immer mehr - auch hier im Forum - zu wünschen
übrig lässt. Das geht mit der Überschrift los: Nazis bedrohen Journalisten

Das hätte ich so nie geschrieben, sondern in etwa: Radikale bedrohen Journalisten, denn diese
Auswüchse gibt es auf beiden Seiten wobei insbesondere die Politik aber auf dem linken Auge
komplett blind ist.

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Die Überschrift muss bleiben, die taz weiss das es hier im Forum viele Nur-Überschriftenleser gibt. Den eigentlich ist es ja auch dass eigentliche Thema! Es geht nicht um die Lügenpresse, dafür gibt es einen eigenen Thread, es geht auch nicht um Pegida, ebenfalls einen eigenen Thread. Bleiben die radikalen Lager, links wie rechts, aber dafür gibt es bestimmt auch einen Thread?
Womit eine weitere Frage auftaucht, was soll hier weiter diskutiert werden?

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Re: Nazis bedrohen Journalisten

Beitragvon Interessierter » 8. Februar 2015, 08:21

Mir geht es wie immer um die objektivität, die immer mehr - auch hier im Forum - zu wünschen
übrig lässt


In einem Forum schreibt jeder seine ganz persönliche Sichtweise, die daher nicht zwangsläufig vor Objektivität überschäumen kann, sondern eher auch geprägt ist von der jeweiligen politischen Gesinnung, Denkweise und gemachten Erfahrungen.

Sich über diese ganz unterschiedlichen Sichtweisen der unterschiedlichsten User auszutauschen und zu diskutieren ist der Sinn eines Forums !

Ist es nicht gerade interessant, die Sicht- und Denkweise anderer Menschen kennenzulernen und mit ihnen darüber zu diskutieren, anstatt deren Ausdrucksform zu kritisieren und von Ihnen Objektivität einzufordern, die auch Du selber in bestimmten Beiträgen vermissen lässt?

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Re: Nazis bedrohen Journalisten

Beitragvon Edelknabe » 8. Februar 2015, 13:02

So wie wir eigentlich Querbeet ein hier in Themen diskutieren könnte also auch der radikale Linke, Antifajünger,Autonome, Schwarzer Block, mancher nennt das wohl Alles die "rotlackierten Faschisten", ich würde es eher die gewalttätige Fortsetzung des Spartacus/Rotfrontkämpferbund benennen, also es kann somit auch deren recht negativ radikale Vorgehensweise siehe Druck, Bedrohung, Gewalt etc. hier aufgeführt werden.

Sollte doch null Problem sein, einen Gewalttäter auch Gewalttäter klar zu nennen? Ich erinnere mich so der DDR Zeit wo über diese Zeiten von Thälmann und schlagkräftigen Genossen( eben mit deren Faust) recht positiv im Sinne des Klassenkampfes geschrieben wurde. Erinnert mich wirklich etwas an heutige Zeiten, siehe der Schupo, das war wohl diese Polizei mit komischer Haube (nicht der früheren Pickelhaube) da, die schauten dann immer etwas diskret weg, wenn Sturmtrupp SA(hier die Nazis genannt) mit Rotfrontkämpferbund sich richtig bis aufs Blut kloppten.

Heute ist das so ähnlich. Uns Bundespolizei schafft es einfach nicht, mal so ne Truppe randalierende Antifajünger einzusacken und für ne ganze Weile wegzuschließen? Man sammelt halt nur deren Handys ein.Köstlich ne, "ich finds Klasse".Und Alles lacht, nur eben die Bundespolizei nicht.

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Re: Nazis bedrohen Journalisten

Beitragvon pentium » 8. Februar 2015, 13:26

Edelknabe hat geschrieben:So wie wir eigentlich Querbeet ein hier in Themen diskutieren könnte also auch der radikale Linke, Antifajünger,Autonome, Schwarzer Block, mancher nennt das wohl Alles die "rotlackierten Faschisten", ich würde es eher die gewalttätige Fortsetzung des Spartacus/Rotfrontkämpferbund benennen, also es kann somit auch deren recht negativ radikale Vorgehensweise siehe Druck, Bedrohung, Gewalt etc. hier aufgeführt werden.

Sollte doch null Problem sein, einen Gewalttäter auch Gewalttäter klar zu nennen? Ich erinnere mich so der DDR Zeit wo über diese Zeiten von Thälmann und schlagkräftigen Genossen( eben mit deren Faust) recht positiv im Sinne des Klassenkampfes geschrieben wurde. Erinnert mich wirklich etwas an heutige Zeiten, siehe der Schupo, das war wohl diese Polizei mit komischer Haube (nicht der früheren Pickelhaube) da, die schauten dann immer etwas diskret weg, wenn Sturmtrupp SA(hier die Nazis genannt) mit Rotfrontkämpferbund sich richtig bis aufs Blut kloppten.

Heute ist das so ähnlich. Uns Bundespolizei schafft es einfach nicht, mal so ne Truppe randalierende Antifajünger einzusacken und für ne ganze Weile wegzuschließen? Man sammelt halt nur deren Handys ein.Köstlich ne, "ich finds Klasse".Und Alles lacht, nur eben die Bundespolizei nicht.

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Ich weiss jetzt nicht so richtig, was dein Beitrag mit der Überschrift zu tun hat, Rainer-Maria? Eigentlich steht da in der Überschrift etwas von Nazis, bedrohen und Journalisten!
Aber was solls.
Gewaltätter bennen? Dazu braucht es Beweise mein Freund! Und über Thälmann und Genossen wurde wirklich in der DDR viel geschrieben, auch über die Roten Bergsteiger!
Die Polizei schaut weg?
Kann nicht sein Rainer-Maria! Ein kleines Zitat aus der Freien Presse gefällig:
Leipzig (dpa/sn) - Das Aktionsnetzwerk «Leipzig nimmt Platz» hat den Polizeieinsatz bei den Anti-Legida-Protesten in Leipzig kritisiert. Die Polizei habe am Freitagabend teilweise ohne jedes Maß agiert, erklärte das Netzwerk am Samstag. Die Beamten seien aggressiv gegen friedliche Sitzblockaden auf dem Weg von Legida-Anhängern vorgegangen. Es sei geschrien, gedroht und Gewalt eingesetzt worden, hieß es. Das könne nicht das Mittel sein, um friedlichem Protest zu begegnen.

...Uns Bundespolizei schafft es einfach nicht, mal so ne Truppe randalierende Antifajünger einzusacken und für ne ganze Weile wegzuschließen?...

Nenne mir mal die gesetzliche Grundlage Edelknabe für dein wegschließen...siehe auch mein Zitat!

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Re: Nazis bedrohen Journalisten

Beitragvon Interessierter » 8. Februar 2015, 13:33

Ich verabscheue Gewalt von Links- und Rechtsextremen. Nur wenn aktuell gerade über den Vorfall einer Gruppe berichtet wird, dann sollte man nicht gleich die Objektivität anzweifeln.

Was die Objektivität in Foren angeht, so behaupten viele objektiv zu sein. Ich hingegen behaupte, dass niemand wirklich objektiv ist ( mich eingeschlossen ).

Die Meinung eines jeden ist geprägt durch gemachte Erfahrungen und die eigene politische Gesinnung. Gerade diese verschiedenen und wenig objektiven Meinungen machen es doch gerade interessant, im Forum zu diskutieren.

Ebenfalls glaube ich nicht, dass es objetive Presseorgane jemals gab oder heute gibt. Auch die Meinung von Journalisten sind geprägt durch die unterschiedlichsten Lebenserfahrungen und Überzeugungen. Soweit meine Meinung dazu.

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Extremismus in Deutschland

Beitragvon Edelknabe » 8. Februar 2015, 13:49

Das unterschreibe ich sofort Interessierter. Wusste gar nicht, das wir uns mal annähern, und wenn es nur über ein Thema ist? Äh Pentium, ist Sitzblockade oder besser formuliert, muss, kann das auch angemeldet werden? Beim Oberbürgermeister.Was hat das Blockieren einer anderen Demo eigentlich noch mit Demokratie zu tun?

Rainer-Maria also wird sowas aufgelöst. Von der Polizei und das völlig zu Recht, damit andere Demo ihre ganz eigene Gruppenmeinung auf ihrer genehmigten Wegstrecke kundtun kann. Und Jeder, aber auch Jeder hat Augen und Ohren und kann sich entweder da hinstellen(meinetwegen auch Hochschwanger und fünf Kinderchen an der Hand) oder bleibt der Gesundheit halber besser Zuhause...es ist die völlig freie Entscheidung...des freien Bürger.
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Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 26. Februar 2015, 09:27

Linksextremisten zünden Autos von Wachfirmen an

BERLIN. Eine linksextreme Gruppe hat sich zur jüngsten Brandanschlagsserie in Berlin bekannt. In der Nacht zu Montag hatten gleichzeitig in den Bezirken Neukölln und Pankow Autos der Wachfirma Sicherheit Nord gebrannt.

In Berlin hat es seit Jahresbeginn mehr als 50 Brandstiftungen an Fahrzeugen gegeben.

http://jungefreiheit.de/politik/deutsch ... firmen-an/


Politologe: Deutschland ist nach links gerückt

Es gibt ihn also doch, den gewaltbereiten Linksextremismus, und er ist sogar schon tief in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen. Wenn jeder sechste Deutsche ein linksradikales oder linksextremes Weltbild hat, jeder fünfte von der Revolution träumt und manche linksextreme Positionen sogar von einer Bevölkerungsmehrheit geteilt werden, dann ist der Linksextremismus in Deutschland kein „aufgebauschtes“ Problem, sondern ein sehr reales.

BERLIN. Die deutsche Gesellschaft hat sich nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Klaus Schroeder nach links verschoben. „Generell ist die Gesellschaft nach links gerückt und die Parteien auch“, sagte Schroeder im Interview mit Zeit Online. Allerdings nicht so weit, daß man von „linksradikal oder linksextrem“ sprechen könne.

Es gebe einen gewissen Zeitgeist, der mit Willy Brandt schon einmal nach links gerückt sei und mit Helmut Kohl dann eher nach rechts. „Und jetzt mit Merkel eben deutlich nach links. Die Leute denken dann zwar links, wählen aber trotzdem Merkel“, erläuterte der Politikwissenschaftler.

Zu dem Ergebnis kommt Schroeder aufgrund der Ergebnisse seiner jüngsten Untersuchung „Gegen Staat und Kapital – für die Revolution“. Demnach sind linksextreme Ansichten in der Gesellschaft weiter verbreitet, als bislang angenommen. So teile etwa jeder sechste Deutsche linksradikale oder linksextreme Positionen, jeder fünfte plädiere sogar für eine Revolution.

Knapp die Hälfte will staatliches Gewaltmonopol abschaffen

Das „linksextremistische Personenpotential“ in der Bevölkerung liegt laut der Studie bei 17 Prozent und ist in Mittedeutschland mit 28 Prozent wesentlich stärker verbreitet als im Westen (14 Prozent). Ein geschlossenes linksextremes Welt- und Gesellschaftsbild wiesen deutschlandweit etwa vier Prozent der für die Untersuchung Befragten auf.

Mehr als 60 Prozent vertraten die Auffassung, Deutschland sei keine wirkliche Demokratie, da die Wirtschaft zu großen Einfluß auf politische Entscheidungen hätte. Nur knapp die Hälfte der Befragten sprach sich dafür aus, das staatliche Gewaltmonopol beizubehalten, 46 Prozent waren für dessen Abschaffung.

Linksextreme Einstellungen seien teilweise in der Mehrheitsbevölkerung angekommen, erläuterte Schroeder, allerdings ohne, daß diese als linksextrem wahrgenommen würden. Ihn habe bei seinen Untersuchungen vor allem der massive Anstieg links-motivierter Gewalttaten seit der Jahrtausendwende schockiert. Dies würde in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch stark unterschätzt. Dennoch stelle Linksextremismus laut Schroeder für Deutschland keine wirkliche Bedrohung dar.

http://jungefreiheit.de/politik/deutsch ... -gerueckt/

Dem letzten Satz möchte ich doch entschieden widersprechen. Für mich stellen Gewalttaten, gleich ob von links oder rechts, eine erhebliche Bedrohung dar.

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Beitragvon Grenzwolf62 » 26. Februar 2015, 11:31

Obwohl es eventuell der falsche Ausdruck ist, interessant wird es werden wenn diejenigen die heute Kabelschächte anfackeln in 15 Jahren ohne dem Arafat-Schal gut durchstudiert in Anzügen stecken.
Alles wird, vielleicht, gut.
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Beitragvon SkinnyTrucky » 26. Februar 2015, 14:26

Grenzwolf62 hat geschrieben:Obwohl es eventuell der falsche Ausdruck ist, interessant wird es werden wenn diejenigen die heute Kabelschächte anfackeln in 15 Jahren ohne dem Arafat-Schal gut durchstudiert in Anzügen stecken.



Tja, die können ihren Kindern dann erzählen, das sie was getan haben gegen momentane Missstände.....oder zumindest versucht haben was zu tun..... [wink]


groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Extremismus in Deutschland

Beitragvon Rei » 26. Februar 2015, 18:39

Linksextremismus: 5 Gründe, warum die Gefahr von links genauso groß ist wie die von rechts
Huffington Post | von Kathrin Witsch

Wenn es um politischen Extremismus geht, denken viele Menschen zunächst an Rechtsradikale. Und das nicht ohne Grund: In vielen Ländern steigt die Zahl der Anhänger von radikal rechten Gruppierungen.

Doch das ist nicht das ganze Bild. Denn auch das radikale linke Lager wächst immer schneller, wie eine Studie der Freien Universität Berlin zeigt. Und damit nimmt auch die Zahl der von Linksextremisten verursachten Gewalttaten zu.

"Es wäre doch eine schöne Vorstellung, wenn eine Gruppe von Bereitschaftspolizisten bei einer Demonstration durch eine Benzinlache läuft und dann einen Molli, also einen Brandsatz fängt."
Solche und ähnliche Sätze waren 2013 in linken Netz-Foren zu lesen, unmittelbar nach eskalierten Demonstrationen in Hamburg.



So wichtig es ist, über Rechtsextremismus zu sprechen: Solche Beispiele zeigen, dass wir auch die immer extremeren Gruppen am anderen Ende des politischen Spektrums nicht übersehen dürfen. Und das hat vor allem fünf Gründe:

1. Die Zahl linksmotivierter Straf- und Gewalttaten steigt

Die Zahl linksextremistischer Straftaten ist laut der FU-Studie allein zwischen 2012 und 2013 um 2500 auf insgesamt 8.637 gestiegen. Damit nahm auch die Zahl der linksextremistisch motivierten Gewalttaten zu - und zwar um 26,7 Prozent.

In der öffentlichen Wahrnehmung würden diese Gewalttaten quantitativ unterschätzt, da der Verfassungsschutz zwischen links und linksextrem motivierten Straf- und Gewalttaten unterscheide und links-motivierte Taten in der Statistik außen vor ließe, heißt es in der Berliner Studie.

2. Es gibt mehr linksextreme als rechtsextremistische Anhänger

Der Verfassungsschutz stuft der Studie zufolge 27.700 Menschen in Deutschland als potentiell linksextrem ein. Diese Zahl liegt weit über der Zahl der offiziell ermittelten Anhänger rechtsextremistischer Gruppierungen - denen stehen 21.700 nahe. Bei einem Drittel der als linksextrem eingestuften Personen sehen die Verfassungsschützer Gewaltbereitschaft.

3. Linksextremisten stehen unter dem Schutz des gesamten linken Milieus

Die mediale Aufmerksamkeit richtet sich eher auf den rechten und islamistischen Extremismus. Linksextreme Aktivitäten rücken eher in den Hintergrund. Darüber hinaus verschwimmen die Grenzen "zwischen extremen, aber demokratischen Linken, so dass alle Linksextremisten unter dem Schutz des gesamten linken Milieus stehen", schreiben die FU-Forscher.

4. Viele Inhalte linksextremen Denkens sind in der Mehrheitsbevölkerung angekommen

Linksextreme Einstellungen beschränken sich nicht auf die linke Szene, sondern haben zum Teil längst Eingang in die "Mehrheitsgesellschaft" gefunden, warnen die Forscher weiter. Viele Versatzstücke linksextremen Denkens finden sich im politischen Mainstream, ohne dass diese gleich als linksextrem assoziiert werden, erklärt der Mitautor der Studie, Klaus Schröder, in einem Interview mit der "Zeit".

13 Prozent der insgesamt 1362 Befragten können sich prinzipiell vorstellen, bei einer Bundestagswahl eine Partei links von der Partei Die Linke zu wählen. Eine breite absolute Mehrheit hält die praktizierte Demokratie nicht für eine echte Demokratie, weil der Einfluss der Wirtschaft zu groß sei; eine Minderheit von knapp 30 Prozent glaubt sogar, eine wirkliche Demokratie sei nur ohne Kapitalismus möglich.

Knapp ein Fünftel der Westdeutschen und knapp ein Viertel der Ostdeutschen plädieren für eine Revolution zur Verbesserung der Lebensbedingungen, da man diese nicht mit Reformen erreichen könne. Die höchste Zustimmung mit 60 Prozent, kommt dabei von denen als linksextremistisch eingestuften Befragten.

5. Linksextremismus birgt demokratiegefährdendes Potenzial

Linksextreme Gruppen und Personen propagieren offen ihr Ziel, die bürgerliche Gesellschaft und den bürgerlichen Staat zu zerschlagen und an seine Stelle eine "neue, anarchistische oder kommunistische Gesellschaftsordnung" errichten zu wollen. Sie sind also nicht nur "antikapitalistisch, sondern auch demokratiefeindlich eingestellt", heißt es in der FU-Studie.

Laut der Berliner Studie liegt das linksextreme Personenpotenzial bei 17 Prozent und ein Sechstel der Gesamtbevölkerung hat eine linksradikale beziehungsweise linksextreme Grundhaltung. Dadurch hat der Linksextremismus ein durchaus demokratiegefährdendes Potenzial, das man ernst nehmen sollte.

Im Gegensatz zu der rechtsradikalen Szene gibt es unter den Antifaschisten (Antifa) allerdings eine breite Debatte über den Einsatz von Gewalt. Jeder Neon-Nazi, jeder gewaltbereite Linksautonome und jeder Ausländerhasser ist einer zuviel.

In keinem Fall ist der Rechtsextremismus zu verharmlosen, aber ebenso wenig darf hier mit zweierlei Maß gemessen werden. Linksextremismus ist genauso gefährlich wie Rechtsextremismus. Es bringt nichts, wenn man sich auf dem linken Auge blind stellt, Gewalt ist Gewalt.
Habe diesen Artikel gefunden und ich nehme an,es ist jetzt Zeit zu handeln,statt zu schweigen.
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Extremismus in Deutschland

Beitragvon Edelknabe » 11. März 2015, 19:35

Mal so gefühlter Alltag, in Sachsen,so rund um Leipzig, bevor der ganze Xgidakram anfing, ich schreibe nachher auch, warum ich den Fred geweckt habe?

Geht los mit...die NPD Truppen hingen ihre Wahlplakate in fast jedes Dorf, und zwar immer ganz hoch an die Laternenmasten, meistens Nachts. Ganz hoch deswegen....deren linke Gegentruppen hatten wohl keine Leitern...um die Dinger wieder runter zu schneiden. Sonst passierte so gut wie nix, es war eine Ruhe im Ländle ...köstlich.

Dann schafften die wohl den Einzug nicht mehr...in den Landtag, es wurde noch ruhiger, die vergaßen einfach ihre Plakate wieder abzunehmen? Hatten wohl kein Geld ihre Jungs dafür zu bezahlen...so nehme ich mal an? Oder die hatten keine Lust mehr, wer weiß? Auch wenn die mal irgendwo Demo machten, ich erinnere mich so leicht wars Leipzig, das ging meistens sowas von geordnet ab Wahnsinn, man hätte wirklich meinen können, die haben ihren Leuten so ne Art Benimmkurs verpasst?

Jetzt ging das mit Xgida los. Da war ja auch noch Anfangs eine Ruhe, eine Ordnung, man hätte meinen können das geht so geordnet weiter? Dann die Antifatruppen, jetzt fingen die doch an die Rechten so einzeln wegzufangen,(Fälle in Leipzig siehe Tageszeitungen) die linken Truppen also im DUTZEND gegen EINEN/ZWEI Rechte(ich habs mal großgeschrieben).

Jetzt muss doch den Rechten die Ordnung/Benimmgeduld irgend wie geplatzt sein, jetzt machten die auch los,,,na klar, mit Gewalt denn "Gewalt gebiert wohl Gegengewalt?"

Seit paar Tagen, also seit der Tröglitzsache, und ne, ich übertreibs mal etwas, ich lese in den Zeitungen einfach nur noch von "RECHTS; wieder RECHTS, dann wieder RECHTS und drei Dutzend mal Rechts und Sinn verstanden, was ich damit ausdrücken möchte? Ich hoffe doch.

Rainer-Maria jetzt sind wir wieder da gelandet so "Böse Buben von Rechts, genau Die sinds Landsleute, die wollen dies und das nicht....die impfen hier alles und Jeden naiven Bürger" Also ich meine wieder, wir waren schon mal weiter, mit den Bürgerdemos so Pegida in Dresden und Xgida im Ländle?
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Beitragvon Edelknabe » 12. März 2015, 17:55

Mal weiter mit der schönen Geschichte. Irgendwann vor paar Jahren tauchte mal ein rechter Jünger um die Mittagszeit auf, der verteilte so ne Art deren NPD Verfassung/ Programm...ich habe es noch irgendwo hier liegen? Dann muss ihn wohl Einer im Dorf bissel unsanft angeplafft haben, schon war er wieder verschwunden. Deren kleine Aufkleber auf Laterne, Buswartehäuschen Sonstwo waren genau so schnell wieder runter wie die Einer drauf geklebt hatte, es war eine gefühlte Ruhe im Sachsenlande...köstlich.

Jetzt fängt doch die ganze Scheiße wieder an und ne, ich meinte jetzt nicht unbedingt die rechte Scheiße, ich meinte das da Gewalt wieder nur Gewalt gebiert.Und der Bürger steht da dazwischen wie bissel doof? Und ob aus welcher Ecke auch immer, das kann doch nicht die neue Realität werden, das sich hier so frisch frei am Staate vorbei so paar Verrückte Linke und Rechte jetzt die Köpfe einschlagen?

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Beitragvon Spartacus » 12. März 2015, 18:11

Ich würde die Linken und Rechten alle schön einsammeln und ins selbe Gefängnis sperren.
Jeden Tag so gegen 15 Uhr gibt es dann für alle Freigang, mit vorherigen Abfassen von
Baseballschlägern. [flash]

Problem gelöst und die Typen sind von der Straße weg.

LG

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Beitragvon augenzeuge » 15. März 2015, 23:01

Nazis bedrohen Politiker

Die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) wird bedroht, weil sie sich für Flüchtlinge einsetzt. Demonstranten zogen vor ihrem Haus auf.
Pau erhält seit Monaten Morddrohungen, weil sie sich in ihrem Berliner Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf für die Unterbringung von Flüchtlingen einsetzt.

Nach Morddrohungen und einer Hass-Demonstration vor ihrem Wohnhaus hat Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau mehr Schutz für die Privatsphäre von Politikern gefordert. Darauf habe jeder Politiker wie jeder Bürger Anspruch, sagte die Politikerin der Linkspartei der Bild am Sonntag (BamS). "Diesen muss der Staat gewährleisten – ob in Tröglitz, Berlin oder anderswo." Und weiter: "Gegen meine Politik kann jeder vor meinem Büro demonstrieren, aber an der Wohnungstür ist Schluss." Vor zwei Wochen marschierten rund 100 Demonstranten an Paus Wohnhaus auf und riefen minutenlang rassistische Parolen.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... vatsphaere

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Beitragvon Edelknabe » 16. März 2015, 09:14

Deswegen Leute hatte die DDR ein Wandlitz, die USA ein ....also wie viele geschützte Wohnsiedlungen der Führungsschicht gibt es bei denen gleich(könnte das Einer mal auflisten?)...... und die Russen haben wohl den recht ausgedehnten sehr gut geschützten Komplex des Kreml.

Sagen wir, so lies 40 Jahre(Beispiel DDR) /lässt sich jetzt regieren. Warum also wohnt denn Jeder der deutschen Politiker recht angreifbar für sich Alleine? So etwas dussliges. Fasst die Alle zusammen...und schon brauchen die Politniks doch gar nicht mehr aufs Volk zu hören, gar noch das Volk ob Rechts, Links, Mitte, Oben, Unten, Linksaußen, Viertel vor zu fürchten.

Ganz frei und unkompliziert könnte völlig am Volke vorbei aber auch Alles durchgezogen werden, was man für richtig erachtet. Nur eines sollte man dann beachten, den Wohnkomplex richtig gut zu...äh Leute jetzt wirds verrückt, jetzt hat es doch bei mir Bingo gemacht...deswegen die Burgen bei die alten Rittersleute? Zugbrücke hoch und gut geschlafen. Ja mensch so war das doch schon vor hunderten von Jahren, warum ich da nicht gleich drauf gekommen bin?

Rainer-Maria ne köstlich ne die Burgen, Schlösser, Wehrkirchen..."DDR und Grenzaun I mit Anlage 501"

Einen guten Wochenbeginn allen ins Forum
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