AfD – Alternative für Deutschland

Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 20. Januar 2020, 18:19

Nostalgiker hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:Wo hat der promoviert? Bei der cosa nostra?


Nirgens


Genauso wie Du? Oder führt dein Weg ins Nirgendwo? [laugh]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 21. Januar 2020, 10:38

Wer mit der Matrjoschka-Puppe spielt, sollte den Kern freilegen. Zur Einordnung der AfD 2020

Eröffnungsstatement auf dem Podium „Parteianalysen“ im Rahmen der Tagung Kirche, Theologie und AfD am 17. Januar in Frankfurt


Die AfD sollte heute als rechtsextreme Partei betrachtet[1] und entsprechend politisch ausgegrenzt werden. Auch wenn sich einige Gegenargumente finden, überwiegen in der Gesamtbetrachtung die Argumente für diese Einordnung und diese Strategie. Im Folgenden gehe ich zunächst kurz auf die Entwicklung der AfD ein, skizziere dann ihre derzeitige Situation und begründe schließlich die Ausgrenzungsstrategie.

http://blog.florisbiskamp.com/

Ein langer, interessanter Beitrag und nichts für nur " Überschriftenleser ".
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon HPA » 21. Januar 2020, 22:19

Mord an Walter Lübcke
Stephan E. war offenbar für AfD aktiv

Der Hauptverdächtige im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hatte offenbar engere Verbindungen zur AfD als bisher bekannt. Nach Informationen des NDR soll der Rechtsextremist Stephan E. die AfD im hessischen Landtagswahlkampf 2018 unterstützt haben.


https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... wTTjXivhSE
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 21. Januar 2020, 22:21

Wen überrascht das?

AZ
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 22. Januar 2020, 16:23

Ein AfD-Aktivist ist also der mutmaßliche Lübcke-Mörder – Wo ist der Aufschrei?

Wie die AfD mit mutmaßlichen Mördern zusammenhängt


Als der AfD-Politiker Magnitz im Januar 2019 angegriffen wurde, verletzte er sich bei einem unglücklichen Sturz in Folge eines Schlages. Die AfD sprach sofort von einem “Mordanschlag” von “Linksextremen” – Doch wer die Täter waren und deren Motive ist bis heute unklar. Die Staatsanwaltschaft und Augenzeugen widersprachen der völlig falschen Behauptungen der AfD, die den Fall sofort ausschmückte und instrumentalisierte

Ganz anders als der CDU-Politiker Walter Lübcke im Juni auf seiner Terrasse erschossen wurde. Erst Tage später gab es die ersten Berichte, es wurde vorsichtig formuliert. Zu Recht natürlich. Wie über Magnitz mit Begriffen wie “schwer verletzt”, “Attacke”, “Überfall” berichtet wurde und über Lübcke mit “tot/verstorben” und am häufigsten, dass man ihn tot “gefunden” habe, haben wir hier seinerzeit hier ausführlich analysiert. Rechtsextreme und auch offizielle AfD-Accounts feierten allerdings buchstäblich den Mord.

Eine völlig normale Entwicklung in den rechtsextremen AfD-Gruppen. Dort ist es regelrecht Alltag, unliebsamen Politiker*innen und Medienschaffenden den Tod zu wünschen (Mehr dazu). Die AfD-Parteispitze distanziert sich nicht, verurteilt das nicht. Im Gegenteil, man teilt Fake News und Hetze, um seinem Publikum einen Anlass für die Morddrohungen zu geben. Kritische Stimmen werden gelöscht, während Drohungen stehen bleiben dürfen.

Die AfD und die mutmaßlichen Mörder von Walter Lübcke

Als später bekannt wurde, dass Lübcke mutmaßlich durch einen Rechtsextremisten ermordet wurde, blieb die AfD bei einer Schweigeminute demonstrativ sitzen und behauptete, ohne Merkels Flüchtlingspolitik würde dieser noch leben (Quelle). Inzwischen ist bekannt geworden, dass die mutmaßlichen Mörder von Walter Lübcke nicht nur an die AfD gespendet hatten, sondern sehr aktiv in der AfD waren. Sie haben Wahlplakate für die AfD aufgehängt, ihre Parteitreffen besucht und sind mit ihnen in Chemnitz mitmarschiert (Quelle).

Und nicht nur das: Das Hetz-Video, dass ein Zitat Lübckes derart entstellte und ihn zur monatelangen Zielscheibe von Morddrohungen (und wohl auch dem Mord) machte, wurde wohl von den mutmaßlichen Mördern selbst angefertigt und hochgeladen (Quelle). Neben Politikern von FDP und der “Werte”Union verbreitete das Video vor allem die AfD.


Es ist viel zu ruhig


Die AfD weist Vorwürfe von sich, was könne sie dafür, wenn Mörder sie unterstützen? Aber es ist absurd: Die AfD verbreitet die Hetze dieser mutmaßlichen Mörder, heizt deren Feindbild ein, ignoriert die unzähligen Morddrohungen aus ihrem Lager, distanziert sich nicht, verurteilt diese nicht, im Gegenteil, sie werden befeuert. Wenn die Partei wirklich eine demokratische Partei sein möchte, warum stört es sie nicht, wenn mutmaßliche Mörder sie wählen?

Die Partei wird bereits teilweise vom Verfassungsschutz beobachtet, kein Wunder, wenn Neonazis, Faschisten und Rechtsextreme in der Partei nicht nur geduldet sind, sondern sogar hohe Ämter bekommen und die stärkte Gruppe innerhalb der Partei ausmachen (Mehr dazu). Doch die AfD will lieber gegen den Verfassungsschutz klagen, als sich von buchstäblichen Nazis zu distanzieren. Natürlich sollen wir nicht genauso faktenfrei wie die AfD einen Mordfall instrumentalisieren und haltlose Behauptungen aufstellen.


Doch die AfD schafft es, unschuldig zu erscheinen, während der ganze Skandal des Lübcke-Attentats und die Verbindungen der AfD zu den mutmaßlichen Mördern nur tröpfchenweise an die Öffentlichkeit gelangt. Anstatt am Tag darauf zu lesen, dass ein AfD-Aktivist einen CDU-Politiker umgebracht hat, erfahren wir das ein halbes Jahr später. Und dann hat man sich an den Skandal gewöhnt. Es ist nur eine kleine Steigerung, die kaum jemanden interessiert. Die AfD spricht bei einem Schlag auf Magnitz an Tag 1 von “Mordanschlag”. Und wie Sascha Lobo kürzlich erklärte: Der erste Eindruck ist alles, was zählt.

Den vollständigen Beitrag miz entsprechenden Quellen findet man hier:
https://www.volksverpetzer.de/schwer-ve ... aufschrei/
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. Januar 2020, 17:29

warum stört es sie nicht, wenn mutmaßliche Mörder sie wählen?


Mal Steffen52 fragen. [denken]

AZ
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 23. Januar 2020, 10:44

Das Netz feiert diese Szene: Türkischstämmiger Polizist disst Neonazi

Auf Twitter wird dieses kurze Video gefeiert, dass eine Szene zeigt, in der ein Neonazi von zwei Polizisten festgenommen wird. Der türkischstämmige Polizist kontert die rassistischen Aussagen des Neonazi.

Szene leider gestellt!


Diese Szene ist leider nicht echt, trotz ihres hohen Unterhaltungswertes! Es ist eine Szene aus einer Sat1-Sendung “Auf Streife” von 2016. Das Konzept ist “Scripted Reality”, das heißt, dass es aussehen soll, als ob ein Kamerateam ein echtes Polizei-Team begleite. Jedoch sind alle Beteiligten Schauspieler*innen. Wisst ihr, was aber nicht Fake ist?

Dass jeder zehnte AfD-Abgeordnete Ärger mit dem Gesetz hat – doppelt so viel wie die Abgeordneten der demokratischen Parteien! AfD-Abgeordnete sind damit krimineller als die Bevölkerung – und auch krimineller als Schutzsuchende! (Mehr dazu)

Dass anerkannte Flüchtlinge weniger kriminell sind als der Durchschnitt? (Mehr dazu)

Dass AfD-Abgeordnete mit Absicht den Staat mit sinnlosen Anfragen kaputt machen wollen? Sie stellen ganz viele, teils sinnlose Anfragen, um die Behörden zu überlasten – und auch, um sich kleine Details herauszupicken, mit denen man gegen Migranten und Andersdenkende hetzen kann (Mehr dazu, Mehr dazu).

In der AfD Menschen zur “Mitte der Partei” gehören und hohe Ämter besetzen, die die Nazis bewundern und verharmlosen, die Deutschland zerstört und Millionen Menschen getötet haben und im Ausland bereits als “der neue Hitler” bezeichnet werden


https://www.volksverpetzer.de/social-me ... -polizist/
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon HPA » 23. Januar 2020, 13:24

AfD und rechter Terror
Von der Hetze zum Mord

Ein Kommentar von Sascha Lobo
Der mutmaßliche Mörder Walter Lübckes und sein Komplize waren nach Medienrecherchen Parteigänger der AfD. Äußerungen in einem Onlineforum legen nahe, dass die Narrative der Terrorverdächtigen und der Partei deckungsgleich sind.

https://www.spiegel.de/netzwelt/web/afd ... GLq_oWSrHw
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 26. Januar 2020, 13:11

In diesem von dir erwähnten und verlinkten Beitrag schildert Lobo einfach nur die Realität und zeigt auf, das sich bei der AfD in großen Teilen rassistisches, radikales und verbrecherisches Gesockse tummeln kann.

Die AfD ist der parlamentarische Arm des Rechtsterrorismus und die sozialen Medien der AfD verbreiten die dafür entscheidende Stimmung. Durch die behördlichen Ermittlungen zum Mord an Walter Lübcke sowie Recherchen von NDR, MDR und T-Online wird immer deutlicher erkennbar, wie stark der Zusammenhang ist zwischen der Parallelrealität, die AfD und Sympathisanten über soziale Medien herstellen - und mörderischem Rechtsterrorismus.

Unter dem Namen "Professor Moriatti" wurde am 14. Oktober 2015 das Video hochgeladen, für das der Kassler Regierungspräsident unter Rechten und Rechtsextremen bekannt wurde:
"Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen."

Es ist das Video, das als Auslöser für seine Ermordung betrachtet werden muss.


Die in der rechten Gegenöffentlichkeit übliche Interpretation dieses Satzes ist eine Falschdarstellung. Sie entstand einerseits durch die Kürze des Videos und andererseits durch die große Bereitschaft rechter Communities, alles mögliche so umzudeuten, dass es in die eigene Weltsicht hineinpasst. Verbunden mit dem Wunsch nach permanenter Selbsterregung. Walter Lübcke hat wenige Tage nach der Aufnahme anlässlich eines Bürgergesprächs in Lohfelden im Interview den Hintergrund erklärt. Immer wieder hatten Zwischenrufer provoziert, zum Beispiel mit: "Scheiß Staat!" Lübckes Satz bezog sich auf "christliche Werte" und die Demokratie insgesamt, aber die spätere Einordnung veränderte nicht den Eindruck und das Framing des ursprünglich hochgeladenen Videos. Der Clip und darauf bezogene Artikel aus rechten Medien wurden immer wieder geteilt, insbesondere auch von der AfD und ihren Sympathisanten wie Erika Steinbach. Der Hauptaccount der Bundes-AfD teilte auf Facebook das Video sogar mit einer eigens angefertigten Grafik.
Mehr zum Thema

Gleichzeitig zeigt sich, wie eng die Verbindungen zwischen dem mutmaßlichen Nazimörder und der AfD waren:

Ernst spendete der AfD Thüringen 150 Euro für den Wahlkampf mit der Botschaft: "Wahlkampf 2016 Gott segne euch"

Nutzer "Professor Moriatti" stellte auch ein Video einer AfD-Demonstration im Oktober 2015 online, wo Alexander Gauland und Björn Höcke auftraten

Stephan Ernst und Markus H. nahmen an einer AfD-Demo im September 2018 teil, wie der MDR herausfand

Stephan Ernst unterstützte die AfD in Kassel, indem er Plakate klebte und mehrfach AfD-Veranstaltungen besuchte

Die Sprache der Terroristen ist die der AfD

"Hol dir dein Land zurück" gehört zu den wichtigsten Slogans der AfD


Die ständige Hetze der AfD gegen Vielfalt und Toleranz findet in einem knappen Kommentar von Professor Moriatti ebenfalls ein Echo. Zu einer Demonstration für mehr Vielfalt schreibt er: "'bunte Vielfalt'....in anderem "HNA" Artikel ! Rotterham lässt grüßen!" und verlinkt einen Artikel über eine Gruppenvergewaltigung. Die Verbindung aus Flüchtlingen, Muslimen und sexuellen Übergriffen gehört zu den meistverbreiteten Inhalten verschiedener AfD-Seiten in den sozialen Medien, weil so die notwendige Dauerselbsterregung aufrecht erhalten werden kann, die wiederum Nährboden ist für die weitere Radikalisierung.


Zum Artikel über einen Neonazi schließlich schreibt Professor Moriatti einen kurzen Text, der seine politische Haltung vielleicht am radikalsten verdeutlicht. Es handelt sich um nichts weniger als eine Verteidigung des Nationalsozialismus und der SS: "Wirkliche Nationalsozialisten sind nicht 'ausländerfeindlich', nur um das mal zu entkräften muss man mal die Waffen SS betrachten, die größte multiethnische Armee die Europa je hatte (inkl. bosnischen Muslimen!)."

Um aber in Waffen-SS vor allem die "größte multiethnische Armee" Europas zu sehen, muss man schon eine ganz, ganz besondere Ideologie verfolgen. Und zwar ziemlich genau die gleiche, die fordert, endlich wieder "stolz zu sein auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen" (Alexander Gauland).


Dazu kommt natürlich nichts, von denjenigen, die den Alternativlosen gerne das Wort reden; aber eigentlich habe ich auch nichts anderes erwartet. [denken]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 27. Januar 2020, 17:37

Haben sich jene, welche die AfD gern wählen, mal mit deren Rentenideen beschäftigt? Vermutlich nicht....

Sieben Jahre nach ihrer Gründung hat die AfD immer noch kein Rentenkonzept. Das soll sich mit dem kommenden Parteitag ändern. Doch innerhalb der Partei gehen die Vorstellungen sehr weit auseinander.


Die gesetzliche Rente will man (Meuthen) abschaffen?
AfD-Chef Meuthen plädiert für eine Abschaffung der gesetzlichen Rente, die durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert wird. Stattdessen solle das System auf eine steuerfinanzierte Mindestrente umgestellt werden, die knapp über der Existenzsicherung liegt.

Da werden aber einige ziemlich dumm aus der Wäsche gucken.

Mit Blick auf einen anstehenden Parteitag der AfD zur Sozialpolitik hat der Thüringer Bundestagsabgeordnete Jürgen Pohl das Rentenkonzept von Parteichef Jörg Meuthen harsch kritisiert. Wer im politischen Wettstreit rausgehe und den Wählern erkläre, er nehme ihnen die gesetzliche Rente weg, dem könne er nur sagen, dass das parteischädigendes Verhalten sei, sagte Pohl bei einer AfD-Veranstaltung in Magdeburg. "Es wäre schon schön, wenn die AfD nicht als die Partei in die Geschichte eingeht, die die gesetzliche Rente abschaffen will."

"Wir haben es durchgerechnet: Der Meuthensche Vorschlag heißt eine Mehrwertsteuer von 48 Prozent und mehr.


Ich baue einfach drauf, dass die Mehrheit der Wähler intelligent genug ist, um dieses geplante katastrophale Zukunftsszenario der AfD zu erkennen.

https://www.n-tv.de/politik/AfD-uneins- ... 34252.html
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon steffen52 » 27. Januar 2020, 18:00

augenzeuge hat geschrieben:Haben sich jene, welche die AfD gern wählen, mal mit deren Rentenideen beschäftigt? Vermutlich nicht....


AZ

Es ist alles noch nicht in Sack und Tüten, ist doch nur ein Vorschlag mehr nicht und kommt so nicht durch. Aber bei den Vorschlägen von ein paar Politikern der Regierungsparteien guckt man nicht nur dumm aus der Wäsche sondern kann nur noch den Kopf
schütteln über so viel Dummheit! Dazu kommt ja auch noch das schon viel haltloser Blödsinn umgesetzt wurde, Beispiele gibt es genügend die brauche ich Dir nicht schreiben kennst Du alle!! [hallo]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 27. Januar 2020, 18:03

Steffen52, du solltest ganz still sein, wenn es um die Regierung und die Rente geht. Oder gabs in den letzten Jahren keine dicke Rentensteigerung für dich? Betrachte die mal nicht als normal.

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon steffen52 » 27. Januar 2020, 18:14

augenzeuge hat geschrieben:Steffen52, du solltest ganz still sein, wenn es um die Regierung und die Rente geht. Oder gabs in den letzten Jahren keine dicke Rentensteigerung für dich? Betrachte die mal nicht als normal.

AZ

Habe ich einmal über meine Rente gemeckert? Wohl kaum. Da mache ich gegenüber der Regierung so [knuddel] .Aber nur in der Beziehung, beim Rest sieht es anders aus! [blush]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 27. Januar 2020, 18:48

Na immerhin! [hallo]

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon steffen52 » 27. Januar 2020, 19:22

augenzeuge hat geschrieben:Na immerhin! [hallo]

AZ

Freud mich das Du Dich freust über meinen Knuddelsmilie!!! [bravo]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Klaus B. » 27. Januar 2020, 19:46

steffen52 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Haben sich jene, welche die AfD gern wählen, mal mit deren Rentenideen beschäftigt? Vermutlich nicht....



Man kann mich gern dafür verbal prügeln, es ist davon auszugehen, dass sich die Mehrheit der AfD-Wähler eben nicht für die Themen der allumfassenden Politik beschäftigt hat, nicht, weil sie es nicht könnten, es ist einfacher, plumpe unbewiesene Behauptungen in der Breite zu kommunizieren.

Ich übersetze das mal in mein Verständnis: Wer der AfD hinterher läuft, hat sein Selbstbewusstsein, seine Lebenserfahrung und seine Herkunft an der Theaterkasse abgegeben. Und übrigens ist das Thema Rente, das sowieso diese gierige Gesellschaft umtreibt, ein Indikator für das Desinteresse der Alternativen samt Unvermögen, hier "Alternativen" anzubieten.

Und diesen ewigen Nörglern und Neu-Revoluzzern, früher waren das mal die Grünen allein, sage ich schon mal voraus, Ihr werdet an Fremdhass und plumper Ablehnung und Unkenntnis demokratischer Gepflogenheiten bei Ignoranz internationaler Ereignisse einmal ersticken!

Mein lieber oller Sachse, Du weißt doch, woher Du kommst, was Du in Deinem Leben gemacht hast, und wie Du heute lebst...Ist das das Ergebnis der Politik einer AfD?

VG Klaus B. [hallo]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 27. Januar 2020, 20:31

Der soll sich mal der Mann im hohen Schloss anschauen, dann bekommt er vielleicht eine Vorstellung, wenn die AfD wieder die Macht ergreifen würde. Aber wie du schon sagtest, Theaterkasse...
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 27. Januar 2020, 22:04

Und erneut zieht eine Abgeordnete der AfD die Konsequenz...
https://www.n-tv.de/politik/Naechste-Ab ... 37776.html

AZ
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 27. Januar 2020, 22:12

steffen52 hat geschrieben:

Habe ich einmal über meine Rente gemeckert? Wohl kaum. Da mache ich gegenüber der Regierung so [knuddel] .Aber nur in der Beziehung, beim Rest sieht es anders aus! [blush]
Gruß steffen52


Meine Mickerrente wäre ein Grund, ich meckere dennnoch ebensowenig. Denn wir alle sind Gewinner der Einheit, leben heute frei und unbekümmert.
Dass wieder eine Abgeordnete der AfD folgerichtig den Rücken kehrt, ist an einem Tag wie heute besonders bedeutend. Denn die Folgen, die eine AfD mit der braunen Minderheit über uns brächte, wäre niemals eine Alternative. Ich will keinen Faschismus.

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 27. Januar 2020, 23:39

Einige Menschen wollen frei sein und Andere brauchen Führerrung... so traurig das auch ist.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon pentium » 28. Januar 2020, 18:55

Bundesbehörden dürfen AfD nicht mehr rechtsextrem nennen

„Das ist ein großer Erfolg für die AfD und ein wichtiger Präzedenzfall“, erklärt der bayerische Landesvorsitzende und Bundestagskandidat der Alternative für Deutschland (AfD) Petr Bystron zur Durchsetzung eines Unterlassungsanspruchs seiner Partei gegen die Bundesrepublik Deutschland. „Der Bund musste klein beigeben und sich unserer Forderung unterwerfen. Damit ist eindeutig klargestellt: Die Diffamierung der AfD als ‚rechtsextrem‘ durch Bundesbehörden ist rechtswidrig“, stellt Bystron fest. „Wir werden uns auch künftig gegen jeden Diffamierungsversuch wehren. Keine Bundesbehörde steht über dem Recht“, erklärt Bystron.

https://www.merkur.de/politik/bundesbeh ... 88975.html
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon HPA » 28. Januar 2020, 19:28

Na schaun mer mal.

Der Flügel will die AfD voll und ganz übernehmen“
EIN FUNDSTÜCK VON ANTJE HILDEBRANDT am 28. Januar 2020
Mit Verena Hartmann ist schon die fünfte AfD-Bundestagsabgeordnete seit 2017 aus der Partei ausgetreten. Begründet hat sie diesen Schritt nicht hinter verschlossenen Türen, sondern auf Facebook. Es ist ein Wink an den Verfassungsschutz, den Flügel und die Partei stärker ins Visier zu nehmen


https://www.cicero.de/innenpolitik/afd- ... ern-hoecke

Liebe Mitglieder und Wähler der AfD,
hiermit erkläre ich, Verena Hartmann, Abgeordnete des Deutschen Bundestages und Mitglied der AfD-Fraktion, am heutigen Tage meinen Austritt aus der Fraktion, aus dem Vorstand des Bezirksverbandes Berlin-Pankow und aus der Partei. Ich beabsichtige meine Arbeit und damit laufende Projekte als fraktionsloses Mitglied im Deutschen Bundestag fortzusetzen.
Mit voller Überzeugung und Glaube an die AfD und ihre Programmatik bin ich damals in die Partei eingetreten und habe ihr von Anfang an meine ganze Kraft gewidmet. Als wir in den Bundestag einzogen, kamen wir aus der Mitte der Gesellschaft, standen zuvor voll im Leben, beruflich und privat – absolut bürgernah. Wir sind gewählt worden,
die politischen Entwicklungen aufzuhalten, die immer mehr zur Farce wurden. Viele Kollegen engagieren sich seitdem um der Sache willen. Deshalb bedauere ich es sehr, die AfD aufgeben zu müssen. Doch da ist auch der rechte Flügel, der um jeden Preis nur nach Macht und Einflussnahme strebt und die ganze Fraktion mit seinen Grabenkämpfen vereinnahmt. Diejenigen die sich gegen diese rechtsextreme Strömung wehren, werden gnadenlos aus der Partei gedrängt. Der Flügel will die AfD voll und ganz übernehmen, da es sich mit diesem „Etikett“ mehr erreichen lässt, als mit dem adäquateren NPD-Label.
Leider hat die Partei damit eine Richtung eingeschlagen, die ich nicht mehr mittragen kann:
Die AfD veranstaltete einen Abend im Deutschen Bundestag „30 Jahre Friedliche Revolution – Scheitert die Aufarbeitung der SED-Diktatur?“, zu Gast war die Bürgerrechtlerin Angelika Barbe. Auf diese Weise stellte sich die AfD demonstrativ an die Seite aller Betroffenen der SED-Diktatur und kritisierte scharf die erneute Etablierung unzähliger SED-Funktionäre und Stasimitarbeiter in dieser Gesellschaft. Das war in meinen Augen pure Heuchelei. Auch in unserer Partei haben es diese Personen geschafft, wieder in hohe Positionen zu kommen - ob in Kreisvorständen, als Mandatsträger oder gar im Fraktionsvorstand.
Mit dem AfD-Bundesparteitag wurden die schlimmsten Befürchtungen wahr: der Flügel mit seinen rechtsextremen Gebaren nach innen und außen, hat es bis an die Spitze der Partei geschafft. Durch neue Bündnisse, die vor einem Jahr unvorstellbar waren. Damals haben sich Politiker an der Spitze ganz klar vom Flügel abgegrenzt und positioniert. Doch nun haben sie aufgegeben. Der rechte Flügel ist weder fair, noch kämpft er mit offenem Visier. Durch Intrigen und Diffamierungen lässt er nur zwei Optionen zu: Unterwerfung oder politische Demontage.
So zersetzt er Stück für Stück die Partei und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis nichts mehr von der AfD, die sie noch vor zwei Jahren war, übrig ist.
Zum Jahresende bat die Partei alle Mitglieder um Spenden in Höhe eines ganzen Jahresmitgliedsbeitrages.
Als Verwendungszweck sollen diese Spenden für die bevorstehenden gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem Verfassungsschutz eingesetzt werden. Die Parteispitze stellt sich damit faktisch an die Seite des rechten Flügels und deklariert es als Problem der gesamten Partei. Dabei ist diese Lage vor allem den rechtsextremen Aussagen einer Handvoll Politikern des Flügels geschuldet. Mitgliederspenden sollten nicht dazu da sein, den Rechtsstreit einzelner Politiker zu finanzieren, sondern müssen stets für den gesellschaftlichen Auftrag der Gesamtpartei verwendet werden. Dafür sind wir gewählt worden.
Dr. Gauland erklärt ganz offen den Begründer des rechten Flügels, Herrn Höcke, der „Mitte der Partei“ zugehörig. Damit verschiebt sich die Mitte nach rechts und zwingt die gesamte Partei mitzugehen. Er unterstreicht einmal mehr, voll und ganz hinter Höcke zu stehen. Lieber verliert die Parteispitze viele gute Mitglieder, auch Mandatsträger, als einen Höcke. Der rechte Flügel konnte sich dadurch in den letzten Jahren frei entfalten, die Richtung ist vorgegeben und der Wandel der AfD damit besiegelt.
Was noch vor 2 Jahren von den Altparteien und Medien aufgebläht wurde, ist nun tatsächlich groß geworden und nicht mehr aufzuhalten - eine klassische sich selbsterfüllende Prophezeiung.
Die AfD ist leider nicht mehr die Partei, in die ich eingetreten bin und die das Volk gewählt hat.
Ich glaube, diese Erkenntnis ist die größte Enttäuschung.
Verena Hartmann


Sehr interessante Einblicke!
Zuletzt geändert von HPA am 28. Januar 2020, 19:34, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 28. Januar 2020, 19:30

pentium hat geschrieben:Bundesbehörden dürfen AfD nicht mehr rechtsextrem nennen



Dann nennen wir sie rechtsradikal!
https://www.swr.de/swraktuell/Interview ... t-100.html

Wenn sie sich entsprechend verhält, wird man sie auch entsprechend bezeichnen. Immerhin tun das schon die eigenen Mitglieder....

AfD-Aussteiger Uwe Kamann

„Die Radikalisierung ist schleichend vorangeschritten“
In der AfD haben Gegner des Rechtsaußenflügels nach Ansicht des mittlerweile parteilosen Bundestagsabgeordnete Uwe Kamann keine Chancen mehr. Kamann trat 2018 aus der Partei aus. Sie sei nicht rechtsradikal, habe aber starke Tendenzen dorthin, sagte er im Dlf. Er erwarte weitere Austritte.


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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 28. Januar 2020, 19:40

Da kann der RA der AfD machen, was er will.....

Junge Alternative und AfD-„Flügel“ gelten offiziell als rechtsextrem


Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, ordnet der Verfassungsschutz in Bund und Ländern erstmals Mitglieder der AfD dem rechtsextremen Spektrum zu.

Für die „Junge Alternative“ mit dem griffigen Kürzel „JA“ gilt dies demnach ebenso, wie für den AfD-„Flügel“ um die Galionsfiguren Björn Höcke und Andreas Kalbitz. Das betrifft beim „Flügel“ immerhin laut Behördenangaben 7000, bei der „JA“ mehr als 1000 Kameraden.

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon HPA » 29. Januar 2020, 19:57

Es wird immer skurriler.

Mitglieder der AfD-Nachwuchsorganisation in Sachsen-Anhalt haben ein Foto von einem Treffen mit Vertretern des rechtsnationalen „Flügels“ mit der Bildunterschrift „#Höckejugend“ veröffentlicht. Nach massiver Kritik von Parteimitgliedern änderte die Junge Alternative (JA) Altmark später den Eintrag vom vergangenen Wochenende auf ihrer Facebook-Seite.

https://www.tagesspiegel.de/politik/jun ... emAwg91XRw

In diesen Kreisen sind ja auch solche Werbeplakate voll en vogue:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon HPA » 30. Januar 2020, 11:01

Huch! [flash]

Bundestag hebt Immunität von Alexander Gauland auf

Der Bundestag hat die Immunität von AfD-Fraktionschef Alexander Gauland aufgehoben. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen Gauland wegen eines privaten Steuerdelikts. Nun darf die Staatsanwaltschaft auch eine Durchsuchung bei Gauland durchführen.


Es liegt ein Durchsuchungsbefehl vor und das Kommentariat bei fb dreht schon mal hohl.

https://www.focus.de/politik/ausland/du ... sdJNVi5fo0
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 30. Januar 2020, 12:39

AfD-Abgeordnete sind krimineller als Flüchtlinge

Die Abgeordneten der “Rechtsstaat-Partei” AfD betonen es immer wieder: Eine Gruppe, die krimineller ist als die anderen soll nicht mehr in unserem Land willkommen sein dürfen. Das sind schlechte Nachrichten für eben jene AfD-Abgeordneten: Fast jeder Zehnte hatte nach einem Bericht der Welt am Sonntag ein Verfahren bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und staatlichen Dienstherren anhängig oder eines, welches mit einer Sanktion beendet worden ist.

Die meisten Straftaten in Deutschland werden natürlich von Deutschen begangen – etwas, das viele gar nicht wissen, weil die Medien 19-mal häufiger erwähnen, wenn der Tatverdächtige ein Nicht-Deutscher ist als wenn er Deutscher ist (Quelle) und die AfD gezielt nur die Fälle instrumentalisiert und skandalisiert. Und wie in Augsburg oder München werden von ihr Deutsche einfach zu “Migranten” erklärt – Was an den Ariernachweis erinnert

Die AfD argumentiert dennoch damit, dass “Ausländer” und “Flüchtlinge” überproportional kriminell seien. Tatsächlich kann man das aber so gar nicht feststellen. Es ist etwas komplizierter, aber bei “Ausländern”, die in Deutschland tatverdächtig werden ist ein großer Teil auch Touristen, Geschäftsreisende usw, die gar nicht in Deutschland wohnhaft gemeldet sind. Auch bei der Polizei-Definition “Zuwanderer”, die oft für “Flüchtlinge” hergenommen wird, sind nicht nur (anerkannte) Asylbewerber*innen oder abgelehnte dabei, sondern auch Menschen ohne berechtigten Aufenthalt, die nichts mit Asyl zu tun haben. Ausführlich haben wir das hier erklärt: Mehr dazu, noch mehr dazu.

Eine wirkliche Vergleichszahl kann man nur mit anerkannten Asylbewerber*innen anstellen. Und siehe da: Anerkannte Asylbewerber*innen sind nicht nur unterdurchschnittlich kriminell, junge Deutsche sind sogar 3 mal so kriminell (Quelle)! Und wenn jeder zehnte AfD-Abgeordnete tatverdächtig ist, sind sie fünf Mal so kriminell wie die Flüchtlinge, gegen die sie hetzen!


AfD-Abgeordnete aus den Parlamenten abschieben!

Nach ihrer Logik darf man jetzt sicherlich fordern: AfD-Abgeordnete abschieben! Die bekommen immerhin 400 Millionen Euro vom Staat! Und Smartphones haben die schließlich auch. Ist es unfair, die restlichen Abgeordneten der AfD mitverantwortlich zu machen? Oh ja, natürlich. Genau so ist es unfair, allen 98% unbescholtenen, anerkannten Asylbewerber*innen Kriminalität zu unterstellen und sie mitschuldig zu machen.


Woran liegt die erhöhte Kriminalität unter AfD-Mitgliedern? Hat sie vielleicht etwas mit ihrer politischen Herkunft zu tun? Der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler erklärt, wie es dazu kommt: „Alle anderen Parteien sind nicht zuletzt durch die vierte Gewalt, nämlich die Öffentlichkeit, immer wieder zu Selbstreinigungsprozessen genötigt.“ – In anderen Parteien müssten Politiker*innen zurücktreten und die Partei verlassen, wenn sie sowas anstellen, um seriös zu bleiben.

Natürlich ist ein Ermittlungsverfahren noch keine Verurteilung: Aber ich möchte daran erinnern: Bei Schutzsuchenden geht es auch um Tatverdächtige. Und in den meisten Fällen tatsächlich um harmlose Straftaten wie Schwarzfahren. Wenn man also wollte, könnte man die Hetze der AfD gegen “Migranten” und “Flüchtlinge” problemlos gegen sie selbst anwenden. Wenn das nächste mal ein*e AfD-Abgeordnete*r über die “Kosten von Migration” poltert oder die Lüge verbreitet, Deutschland sei unsicherer geworden (Mehr dazu) – Schlag doch einfach vor, stattdessen die AfD abzuschieben.

https://www.volksverpetzer.de/kommentar ... n-gauland/

Köstlich.... [bravo] [super]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon zonenhasser » 30. Januar 2020, 22:53

„Zwischen Dummheit und Antisemitismus“

Anhaltende Kritik am Auftritt der AfD-Abgeordneten Gudrun Petzold zum Holocaust-Gedenken

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Gudrun Petzold (AfD) trug bei der Dresdner Gedenkveranstaltung einen Fuchspelz. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Dresden/Torgau. Der Auftritt der AfD-Politikerin Gudrun Petzold im Fuchspelz sorgt auch fünf Tage nach dem Eklat noch für Verwerfungen. Bereits bei der Holocaust-Gedenkveranstaltung am Montag im sächsischen Parlament hatte die Landtagsabgeordnete aus Nordsachsen durch die Wahl ihrer Kleidung
für Kritik gesorgt. Petzold erschien zur Sitzung im Plenum, die an den 75. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Vernichtungslagers Auschwitz erinnern sollte, mit einem Fuchspelz um den Hals. Das empfinden andere Abgeordnete mehr als unpassend – wenn nicht gar antisemitisch motiviert.

Nach LVZ-Recherchen kann der Fuchs durchaus als antisemitische Provokation verstanden werden. Spätestens seit den 1930er-Jahren, als die Nürnberger Autorin Elvira Bauer ein nationalsozialistisch geprägtes Kinderbuch verfasste, das zum Judenhass aufstachelte und in einer Auflage von 100 000 Exemplaren erschien. Das 1936 im Stürmer-Verlag veröffentlichte Buch mit dem Titel „Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid!“ zielte auf die Vermittlung der Rassenideologie der Nazis.

„Der Einband dieses Kinderbuches zeigt einen Fuchs, der seiner Beute nachstellt, und einen Juden, der einen betrügerischen Schwur unter dem Stern Davids ablegt“, heißt es in einer Beschreibung der Stiftung Deutsches Historisches Museum in Berlin. „Mit dieser bildlichen Gleichsetzung von Fuchs und Jude wird unausgesprochen die dem Fuchs nachgesagte Hinterlistigkeit auf den Juden übertragen.“

„Die Attitüden, die dem Fuchs in der mittelalterlichen Fabel unterstellt werden, sind hier bewusst auf die Juden übertragen worden, um sie negativ zu charakterisieren und ihre Vernichtung zu rechtfertigen“, stellt die Autorin Anke Schmidt in einer Forschungsarbeit an der Universität Duisburg-Essen heraus.

Nach Lage der Dinge fragt sich die sächsische Linken-Abgeordnete Kerstin Köditz, „ob es der AfD-Fraktion ernst ist mit ihrer Aussage ,Nie wieder Antisemitismus!’, wenn ihr Mitglied Gudrun Petzold ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag einen toten Fuchs um den Hals trägt“. Die Extremismus-Expertin räumt ein, dass die AfD-Politikerin möglicherweise nichts von dem antisemitischen Nazi-Bilderbuch wusste. „Es mag auch sein, dass sie schlicht nicht weiß, dass Füchse früher häufig vergast wurden.“ Eine Tötungsmethode, die noch heute angewendet werde, um ein unversehrtes Fell zu erhalten. „Weiß Frau Petzold nicht um diese Zusammenhänge, spricht dies für erhebliche Dummheit“, so Köditz. „Weiß sie es doch, dann ist es ein Ausdruck von erheblichem Antisemitismus.“

Klare Worte fand auch der Grünen-Abgeordnete Valentin Lippmann. „Ich halte die Kleiderwahl der AfD-Landtagsabgeordneten Gudrun Petzold bei der Gedenkstunde an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar im sächsischen Landtag in jeder Weise für unangebracht. Sie stellt aus meiner Sicht eine Missachtung der Opfer des Nationalsozialismus dar“, so der Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer.

Als „völlig unpassend“ hatte der Oschatzer CDU-Politiker Albert Pfeilsticker Petzolds Auftritt bezeichnet. „Ein Jäger geht ja auch nicht mit seinem Gewehr in den Landtag.“

Welche Gründe die AfD-Politikerin zu der verstörenden Kostümwahl bewogen, ließ sie auf LVZ-Anfrage offen. „Das von Ihnen angesprochene antisemitische Buch ist mir im Gegensatz zu Ihnen nicht bekannt“, ließ sie übermitteln. Dem Absender der Anfrage unterstellte sie, „wahrscheinlich politische Gräben vertiefen“ zu wollen. „Jüdische Mitbürger sind fester Bestandteil des deutschen Volkes und außerdem auch in der AfD sehr aktiv“, so Petzold.

© Leipziger Volkszeitung 31. 1. 20
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 31. Januar 2020, 18:02

Alexander Gauland schläft im Bundestag bei Auschwitz-Gedenkrede ein.....

als AfD‘ler kann man schon mal seinen eigenen Puls checken, während der Bundespräsident ein Plädoyer gegen Hass, Hetze und Antisemitismus hält“,

https://www.merkur.de/politik/gauland-a ... 10939.html

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon zonenhasser » 31. Januar 2020, 18:17

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Alexander Gauland schien während der Gedenkrede des israelischen Präsidenten zu schlafen.
© AFP / TOBIAS SCHWARZ
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