Debatte um Leihmutterschaft

Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Juli 2026, 09:55

Die CDU hat ein Problem. Ihren Vorzeige-Mitglieder ist die Parteipolitik letztlich egal. Wie soll man da Vertrauen im Wahlkampf aufbauen?
Vermutlich wird diese Debatte zu noch weniger Prozenten führen.

"Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten", ruft Ulrike Scharf (CSU) in Erinnerung. Die bayerische Sozialministerin, zugleich Vorsitzende der Frauen-Union der CSU, stellt auf BR-Anfrage klar: "Finanzielle Möglichkeiten dürfen nicht über moralische Grundsätze gestellt werden."


"Was in Deutschland verboten ist, bleibt verboten." Es gehe um die "Glaubwürdigkeit unserer Politik und das Werteverständnis der CSU". Zugleich gratulierte Holetschek Spahn zur Geburt seines Sohnes Georg.


Eine offene Rücktrittsforderung gibt es aber nicht, anders als in Mecklenburg-Vorpommern: Der dortige CDU-Landesvorsitzende Daniel Peters sagte der "Bild", Spahn sei "nicht mehr tragbar und muss zurücktreten".


Die CDU bekräftigte erst im Februar auf ihrem Parteitag ihr Nein zu Leihmutterschaften: "angesichts ethischer, rechtlicher und praktischer Bedenken". Es gelte, Missbrauch, Ausbeutung und gesundheitliche Risiken zu verhindern. "Leihmutterschaft bleibt damit uneingeschränkt verboten, unabhängig von der Motivation und unabhängig von der Möglichkeit der Eizellspende."


Der CDU-Stadtverband Brilon fordert den Unions-Fraktionschef im Bundestag in einem offenen Brief zum Rücktritt auf. Brilon liegt im Hochsauerlandkreis – dem Wahlkreis von Merz.


Kann Spahn noch gehalten werden? Ich wette dagegen.

Was ist mit Streeck? Hendrik Streeck sitzt für die CDU im Bundestag. Er vertritt seine Partei im Gesundheitsausschuss, also dort, wo über Fortpflanzungsmedizin und ihre Grenzen entschieden wird. Sein Kind wurde im US-Bundesstaat Idaho geboren, wie Medienberichte festhalten. Dass es sich um eine Leihmutterschaft handelt, wird nicht offiziell bestätigt, aber tatsächlich gibt es keine andere Möglichkeit.

Deutschland verbiete Leihmutterschaft zwar, „doch der Staat drückt beide Augen fest zu, wenn die Käufer Papiere für ein im Ausland geborenes Kind haben wollen“. Und weiter, mit deutlicher Spitze gegen die gesellschaftliche Debatte: Man feiere das „Babyglück“, blende aber aus, dass „zwei Männer natürlicherweise unmöglich gemeinsam Eltern werden“.
(focus)

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon pentium » 18. Juli 2026, 10:53

Birgit Kelle
@Birgit_Kelle
Ein paar Hardfacts zu vermeintlich tollen Leihmutterschafts-Verträgen in den USA, die ethisch dann irgendwie sauber sein sollen. Nach Erfahrungsberichten von Leihmüttern, die uns auch ihre Verträge überlassen haben, aber auch eigenen Recherchen bei Agenturen, die sehr bereitwillig ihre Sonderangebote und tollen Frauen anpreisen.

Jens #Spahn legt ja Wert darauf, in den USA mit vermeintlich "guten" Leihmutterschafts-Verträgen sein Geschäft durchgeführt zu haben. Ein paar Fakten also zu der sauberen Welt der USA.

Dazu gilt grundsätzlich: Auch mit Verträgen wäre Menschenhandel immer noch Menschenhandel. Oder macht es die Dinge hübscher, wenn man eine Urkunde und einen Kassenzettel bekommt? Eine sicher wichtige Frage für jeden Sklavenmarkt.

1. Die Verträge nutzen nicht den Leihmüttern, sondern den Kunden, damit sie die Leihmutter unter Kontrolle haben und sie kontrollieren können, u.a. was sie zu sich nimmt, wo sie sich aufhalten darf, wohin sie reisen darf, welche Medikamente sie nehmen muss, was sie in der Schwangerschaft alles nicht darf, welche Ärzte und Kliniken sie nur noch konsultieren darf. Ob und mit wem sie Sex aben darf.

2. Aus dem Vertrag kommen sie auch nicht raus. Wer abbricht, muss die bislang entstandenen Kosten für die Besteller, die Ärzte, die Anwälte bezahlen. Das kann eine Frau nicht, sie machen es ja, um Geld zu verdienen. Wer einmal einsteigt, muss durchziehen.

3. Die Frauen sind mit ihren körperlichen und seelischen Komplikationen nach der Geburt alleine gelassen, viele können sich die Behandlungen danach nicht leisten. Es gibt massive körperliche Schäden und Risiken für die Frauen, Spätfolgen, die nicht versichert sind. Die Agenturen und Kunden sind damit raus, die Frau körperlich ruiniert. Gefäßkrankheiten, Bluthochdruck, Unfruchtbarkeit, organische Schäden sind häufigste Spätfolgen.

4. Natürlich nimmt man nur Frauen unter Vertrag, die schon Kinder haben. Spahn preist das im Podcast von Ronzheimer als vermeintliche besondere Sorgfalt an. Der Brutkasten muss bewiesen haben, dass er gebärfähig ist. So einfach ist das. Man tut es aber auch, damit die Frauen ihre Muttergefühle auf die eigenen Kinder fokussieren und keinen Anspruch auf das neue Kind erheben. Nebeneffekt: Zehntausende Kinder haben bereits zugesehen, wie ihre Mütter Geschwisterkinder verkaufen. Was macht das mit den Geschwistern?

5. Natürlich lässt man die Frauen nicht ihre eigenen Eizellen austragen, sondern setzt ihnen fremde Eier ein, auch hier, damit sie genetisch keine Verbindung zum Kind haben und keine Ansprüche später an das Kind stellen. Alles vertraglich geregelt. Das Risiko in der Schwangerschaft steigt damit extrem an, weil sie keinerlei genetische Verbindung zum Kind haben. Ihr Körper will die Schwangerschaft also ständig beenden, das Kind abstoßen. Um das zu verhindern, müssen sie starke Medikamente in der Schwangerschaft nehmen. Es gibt keine Studien, was das mit der Gesundheit der Frauen und der Ungeborenen macht. Es sind alles Hochrisikoschwangerschaften. Frühgeburten und Fehlgeburten gehören zum Alltag.

6. Ebenfalls in den Verträgen geregelt wird, dass Frauen sich mit allen medizinischen Eingriffen einverstanden erklären müssen, dass sie auch gesunde Kinder abtreiben müssen, wenn sie nicht mehr gewollt sind, das falsche Geschlecht haben oder wenn sich aus Versehen Mehrlingsgeburten entwickeln, die man gar nicht will. Diese Kinder werden dann "reduziert", so der Fachausdruck für das Töten im Mutterleib. Gerade wird in Kanada eine Leihmutter von ihren Bestellern verklagt, weil sie nicht abtreiben wollte.

7. Die Mütter werden in manchen Bundesstaaten der USA nicht einmal mehr in der Geburtsurkunde vermerkt, stattdessen stehen dort dann zwei "Väter". Sie ist nur ein Brutkasten, das Kind hat nie eine Mutter gehabt. Frauenfeindlichkeit mit staatlichem Stempel.

8. Brutkasten und Eizellspenderin wählt man in der Praxis aus zwei unterschiedlichen Katalogen, man kann das online machen, es ist wie Tinder für gute Gene. Der Preis der Leihmutter steigt, je gesünder sie ist und wie gut sie gebären kann. Die Eizellspenderin wird wie eine Zuchtstute angepriesen: Genetik bis in die Generation ihrer Großeltern sauber mit Nachweis, dass sie keine Erbkrankheiten hat. Man kann nach Kategorien suchen wie Hautfarbe, Rasse (!), Herkunft, Augenfarbe, Haare und natürlich die "Ivy League"-Kollektion, kluge Frauen möglichst von Eliteschulen. Dazu hübsche Bilder der Frauen. Man will schließlich kluge und schöne Kinder.
9. Würden wir uns zudem Verträge vornehmen, wie sie in anderen Ländern existieren, dann wird einem schlecht. Viele Agenturen auch aus den USA arbeiten inzwischen auch global: Man nimmt die Frau aus den USA, fliegt sie aber zur Befruchtung in andere billige Länder um Geld zu sparen, gebären muss sie dann in dem Land, das den Bestellern am genehmsten ist oder das die beste Rechtslage hat - für den Kunden. Das ist ein menschlicher Verschiebebahnhof und niemand weiß, welches Land mit seinem Rechtssystem überhaupt zuständig wäre, hätten die Frauen das Geld sich überhaupt juristisch zu wehren gegen eine ganze Mannschaft von Anwälten, die das globale MIlliardengeschäft gut absichern.

Das alles ist so unglaublich frauenfeindlich, ausbeuterisch und die Kinder sind Anschaffungen auf dem Marktplatz der reproduktiven Möglichkeiten.
https://x.com/Birgit_Kelle/status/20783 ... 35429?s=20
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon karnak » 18. Juli 2026, 10:56

Nimmt man eine Leihmutterschaft im Ausland in Anspruch bleibt das in Deutschland straffrei. Wenn ich bei zwei Vätern oder Müttern für das Kind auch hin und hergerissen bin, es sei den Eltern gegönnt. Was halt nervt bei denen vom anderen Ufer, sie müssen sich immer mal gerne aublustern was ihre Sexualität angeht. Meine Fresse, sollen sie das doch privat halten und sich nicht auch immer noch als besonders und vielleicht sogar noch als Opfer stilisieren. Es ist nun mal wie es ist, Sexualität ist ursächlich nicht zum Spaß da sondern um die Art zu erhalten. Also sollen sie ohne Diffamierung ihr Ding machen sich dessen aber bewusst sein, aber nicht rumnerven, dann gebe es wesentlich weniger Probleme mit dem " Standard " bei ihrer, nun mal etwas anderen Orientierung. [hallo] [flash] Zumindest mir geht das so. [grin]
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon steffen52 » 18. Juli 2026, 11:57

karnak hat geschrieben:Nimmt man eine Leihmutterschaft im Ausland in Anspruch bleibt das in Deutschland straffrei. Wenn ich bei zwei Vätern oder Müttern für das Kind auch hin und hergerissen bin, es sei den Eltern gegönnt. Was halt nervt bei denen vom anderen Ufer, sie müssen sich immer mal gerne aublustern was ihre Sexualität angeht. Meine Fresse, sollen sie das doch privat halten und sich nicht auch immer noch als besonders und vielleicht sogar noch als Opfer stilisieren. Es ist nun mal wie es ist, Sexualität ist ursächlich nicht zum Spaß da sondern um die Art zu erhalten. Also sollen sie ohne Diffamierung ihr Ding machen sich dessen aber bewusst sein, aber nicht rumnerven, dann gebe es wesentlich weniger Probleme mit dem " Standard " bei ihrer, nun mal etwas anderen Orientierung. [hallo] [flash] Zumindest mir geht das so.

Leihmutterschaft hin und her. Aber in diesem Fall geht es um einen Politiker der CDU der es mit verboten hat in Deutschland und nun macht er es
auf Umwegen für sich machbar. Damit hat er seinen Posten verspielt und er muss zurück treten. Wäre es ein Mitglied einer anderen Partei gewesen,
oh wie hätte man da vom Leder gezogen. Aber da es ein Parteimitglied dieser jetzigen Regierungspartei ist, da wird versucht es klein zu reden.
Egal ob normaler Bürger oder Politiker die Gesetze sind für alle gleich und wer sie umgeht, egal nun wie, der hat dafür zu büßen und in diesem
Falle sofort zurück treten . Bin gespannt wie sich Merz verhält, steht er zu Spahn dann ist er wider mal unglaubwürdig und die CDU-Wähler
werden es ihm dann schon klar machen, die Prozente werden es zeigen..... [shocked]
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon andr.k » 18. Juli 2026, 12:10

Kubicki wirft Spahn „Doppelmoral“ vor

Kritik am Verhalten des Unionsfraktionschefs wurde auch aus anderen Parteien laut. Der FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki schrieb auf der Plattform X, er gönne Jens Spahn und Hendrik Streeck jedes private Glück. „Was ich ihnen jedoch nicht durchgehen lasse, ist die Doppelmoral.“ Der CDU-Politiker Streeck ist dieses Jahr ebenfalls Vater eines Kindes geworden, das eine Leihmutter in den USA zur Welt brachte.

„Ich erwarte von beiden ein klares politisches Bekenntnis, sich für die Schaffung entsprechender rechtlicher Grundlagen für eine nicht kommerzielle Leihmutterschaft auch in Deutschland einzusetzen – oder andernfalls von ihren Ämtern zurückzutreten“, schrieb Kubicki weiter.

Quelle: Tagesspiegel


Doppelmoral und Wahlkampf sind in Deutschland inzwischen zu einem dauerhaften Thema geworden. Offenbar ist den CDU-Politikern Streeck und Spahn die Glaubwürdigkeit ebenfalls gleichgültig.
Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon karnak » 18. Juli 2026, 12:12

Natürlich ist es in seiner Position und Rolle einfach nur dämlich. [flash] Hat aber sehr wahrscheinlich mit der von mir benannten Wellenmacherei in den Kreisen zu tun. Und ich vermute mal der Papa, also der Spermienlieferant, hat das Foto öffentlich gemacht. Mutti wird ihm schon die Hammelbeine langziehen. [flash]
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon pentium » 18. Juli 2026, 12:57

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Juli 2026, 16:46

Das war mir klar, nur die Schnelligkeit nicht.

Im übrigen hat das niemand klein geredet, wie es aus der rechten Ecke klang, im Gegenteil.

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon karnak » 18. Juli 2026, 16:55

Ich würde Vati erschlagen dafür, dass er das Foto öffentlich gemacht hat. Und ich möchte wetten,dass das so war. [flash]
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon Icke46 » 18. Juli 2026, 17:44

Man spekuliert ja, dass Spahn zurückgetreten ist, um sich als Kanzlerkandidat der Union in Stellung zu bringen.

Er hätte dann nämlich den Vorteil, dass er, wenn die Regierung vor die Wand fährt, gänzlich unbelastet ist, sozusagen eine Lindner-Technik [grins] :

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Juli 2026, 18:49

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich habe die Parteivorsitzenden von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus Söder, darüber informiert, dass ich mit diesem Schreiben an unsere Fraktion von meinem Amt als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zurücktrete. Beiden danke ich für das in mich gesetzte Vertrauen.

Mir ist in den letzten Tagen bewusst geworden, dass mein persönliches Glück, gemeinsam mit meinem Mann eine Familie zu gründen und Vater zu werden, nicht vereinbar ist mit meinem politischen Amt. Denn der Spagat zwischen meiner privaten Entscheidung zu einem Kind durch Leihmutterschaft und der nachvollziehbaren Erwartung an mich als Vorsitzenden unserer Fraktion ist größer geworden, als ich es erwartet hatte.


Ganz schwach. Er hatte im Februar und im Mai eine große Chance, etwas mitzuteilen. Wenn er nicht erkannt hat, worauf das hinausläuft, ist er ein schlechter Mann für seinen Job. Das war vorhersehbar.

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon karnak » 18. Juli 2026, 18:55

Ich vermute mal," in der Krise liegt auch eine Chance " werden sich die Spahns denken. Es wird immer enger für den Fritze, Neuwahlen nicht völlig ausgeschlossen. Da kann der dann Hinterbänkler Spahn schon wieder angreifen. Jung genug um zu warten ist er, mit der Brandmauer hat er es auch nicht so,also. [denken]
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Juli 2026, 18:58

Finanziell müssen wir uns keine Gedanken machen. Er bekommt ja nun Kindergeld. [laugh]

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon pentium » 19. Juli 2026, 09:53

Auflagen gefordert, Klage angedroht
Kölner Kinderwunsch-Messe rückt nach Spahns Rücktritt in den Fokus
https://www.ksta.de/koeln/koelner-kinde ... us-1328459


Kinderwunschmesse.

Ich verkneife mir was dazu zu schreiben.
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon augenzeuge » 19. Juli 2026, 09:58

pentium hat geschrieben:
Auflagen gefordert, Klage angedroht
Kölner Kinderwunsch-Messe rückt nach Spahns Rücktritt in den Fokus
https://www.ksta.de/koeln/koelner-kinde ... us-1328459


Kinderwunschmesse.

Ich verkneife mir was dazu zu schreiben.


Einfach eine nicht gesetzeskonforme Sauerei. Nicht zuletzt für das Kind. [muede]

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon karnak » 19. Juli 2026, 10:36

Am Ende bleibt es nur eine ethische Frage, verbunden mit bornierten religiösen Dogmen. Wenn ein Paar einen Kinderwunsch hat und der damit erfüllt wird, das Kind in würdigen Umständen aufwächst, was soll dagegen zu sagen sein. Vielleicht mit der Kohlemacherei damit, aber wie gesagt, dass sollte nur eine ethisch- moralische Frage sein
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon augenzeuge » 19. Juli 2026, 10:44

karnak hat geschrieben:Am Ende bleibt es nur eine ethische Frage, verbunden mit bornierten religiösen Dogmen. Wenn ein Paar einen Kinderwunsch hat und der damit erfüllt wird, das Kind in würdigen Umständen aufwächst, was soll dagegen zu sagen sein. Vielleicht mit der Kohlemacherei damit, aber wie gesagt, dass sollte nur eine ethisch- moralische Frage sein


Ob das wirklich so einfach ist, bin ich mir nicht sicher. Denke nur an die Schule und die Tage mit den Eltern...... [denken] Aber vielleicht wir die Leihmutter ja eingebunden.

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon Edelknabe » 19. Juli 2026, 10:55

Man könnte ja dem Kind später sagen, "also du hast uns bei deiner Geburt einmal um die 10000 Euros gekostet. Hast ja noch Zeit, bist jetzt 14 Jahre jung und irgend wann kannste uns das abzahlen? Oder du ziehst mit 18-22 Jahren aus, dann hat sich das erledigt." Eine richtig gute Lösung so meine Denke.

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon augenzeuge » 19. Juli 2026, 10:57

Edelknabe hat geschrieben:Man könnte ja dem Kind später sagen, "also du hast uns bei deiner Geburt einmal um die 10000 Euros gekostet.

Rainer Maria


10.000 reichen bei weitem nicht.
Die Kosten für den gesamten Prozess gibt dieser mit 140.000 bis 160.000 US-Dollar (etwa 122.000 bis 140.000 Euro) an.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgebe ... 262d5.html


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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon karnak » 19. Juli 2026, 11:18

augenzeuge hat geschrieben:
Ob das wirklich so einfach ist, bin ich mir nicht sicher. Denke nur an die Schule und die Tage mit den Eltern...... [denken] Aber vielleicht wir die Leihmutter ja eingebunden.

AZ

[grin] Was ist denn Mutter, warum soll denn eine Leihmutter eingebunden sein? Ein rein biologischer Organismus der einen evolutionären Prozess mit ausgelöst und ausgetragen hat. Ohne weiteren Kontakt nach der Geburt eine völlig fremde Person. Oder glaubst Du an irgendwelche Blutsverbindungen von einzelnen Indiduen einer Spezies? Dann müsstest Du Dich eher zu erzkonservativen Kreisen hingezogen fühlen. [flash]
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon augenzeuge » 19. Juli 2026, 11:22

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Ob das wirklich so einfach ist, bin ich mir nicht sicher. Denke nur an die Schule und die Tage mit den Eltern...... Aber vielleicht wir die Leihmutter ja eingebunden.

AZ

[grin] Was ist denn Mutter, warum soll denn eine Leihmutter eingebunden sein? Ein rein biologischer Organismus der einen evolutionären Prozess mit ausgelöst und ausgetragen hat. Ohne weiteren Kontakt nach der Geburt eine völlig fremde Person. Oder glaubst Du an irgendwelche Blutsverbindungen von einzelnen Indiduen einer Spezies? Dann müsstest Du Dich eher zu erzkonservativen Kreisen hingezogen fühlen. [flash]


Völlig falsch verstanden. [flash]
Spahn gab an, dass man die Leihmutter weiter eng in die Entwicklung einbeziehen wird.
Es ist für mich nun mal natürlich, dass eine Mutter nicht durch 2 ältere Männern ersetzt werden kann. Wohin muss ich mich jetzt hinzugezogen fühlen?

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon karnak » 19. Juli 2026, 11:30

augenzeuge hat geschrieben:Es ist für mich nun mal natürlich, dass eine Mutter nicht durch 2 ältere Männern ersetzt werden kann.

AZ

Wie gesagt, bin ich auch hin und her gerissen. Zum Einen, ,meine Lebenserfahrung sagt mir, dass es hilfreich für sein Leben ist für ein Kind wenn es die Erfahrung mit Vater, Mutter, also Mann,Frau macht. Das Gleiche gilt für mich übrigens auch für Kindergarten als Erfahrung sammeln zum Leben in einer Gesellschaft. Zum Anderen, mit heutigen Verständnis zu Schwul und lesbisch und den vollumfänglichen Rechten die sie haben müssen und sollen, soll ihnen ein Kinderwunsch verwehrt werden? Aber vielleicht sind wir da auch zu konservativ. [flash]
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon Edelknabe » 19. Juli 2026, 16:08

Was Jörg, so teuer wird der Wanst? Und dann ärgert man sich noch mit dem Kind herum, so wenn ich an meine Mutter denke. Kein Wunder das ich alles abbekam was für Mutters Hände greifbar war. Ohne Mist, das war fast alles.

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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon pentium » 19. Juli 2026, 16:32

Edelknabe hat geschrieben:Was Jörg, so teuer wird der Wanst? Und dann ärgert man sich noch mit dem Kind herum, so wenn ich an meine Mutter denke. Kein Wunder das ich alles abbekam was für Mutters Hände greifbar war. Ohne Mist, das war fast alles.

Rainer Maria


Die Mutter ist ja nicht da...deshalb Leihmutter...
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon steffen52 » 19. Juli 2026, 18:39

Streek (Abteilungsleiter im Gesundheitsministerium) hat es genau so wie Spahn gemacht mit der Leihmutterschaft und müsste auch seinen Hut
sofort nehmen. Nun mal sehen ob gegen ihn auch was unternommen wird..... [denken]
Gruß steffen52
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon karnak » 19. Juli 2026, 18:47

Wenn er sich vorher nicht explizit dagegen ausgesprochen hat, wie Spahn, warum? Leihmutterschaft im Ausland in Anspruch zu nehmen bleibt in Deutschland straffrei. Bei Spahn ging es nur um Doppelmoral, nicht um einen Straftatbestand.
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon steffen52 » 19. Juli 2026, 19:03

karnak hat geschrieben:Wenn er sich vorher nicht explizit dagegen ausgesprochen hat, wie Spahn, warum? Leihmutterschaft im Ausland in Anspruch zu nehmen bleibt in Deutschland straffrei. Bei Spahn ging es nur um Doppelmoral, nicht um einen Straftatbestand.

Wie jetzt? Er ist auch beim Bund beschäftigt und CDU Mitglied, also hat er genau auch eine Doppeltmoral. Was den einen Recht und Billig muss auch
für diesen CDU Mann zählen..... [mad]
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon karnak » 19. Juli 2026, 19:22

Gut, mit dem C und der CDU hast Du einen Punkt. Ob er sich persönlich gegen Leihmutterschaft ausgesprochen hat wäre dann die zweite Frage. Und wenn Du ehrlich bist, bei dem Familienbild, dass die AfD hat, man müsste dann dort auch Probleme mit der eigenen Vorsitzenden haben. [flash]
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon steffen52 » 19. Juli 2026, 21:08

karnak hat geschrieben:Gut, mit dem C und der CDU hast Du einen Punkt. Ob er sich persönlich gegen Leihmutterschaft ausgesprochen hat wäre dann die zweite Frage. Und wenn Du ehrlich bist, bei dem Familienbild, dass die AfD hat, man müsste dann dort auch Probleme mit der eigenen Vorsitzenden haben. [flash]

Wie jetzt? Hat sie sich im Gegensatz zu den schwulen CDU- Typen gegen eine Leihmutterschaft ausgesprochen, erkenne den Unterschied? [denken]
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Re: Debatte um Leihmutterschaft

Neuer Beitragvon karnak » 19. Juli 2026, 21:16

Nee, aber die Partei müsste doch ein Problem mit einer Lesbe haben wenn man die Mann,Frau, Kinder Familie als das Non plus Ultra ansieht, zumindest als Vorsitzende.
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