SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon zoll » 8. Mai 2019, 19:07

Das Verteufeln von Kühnert hatte einen Halbzeitwert von einer Woche. Nun sind andere Themen vorrangig.
Wer hat denn nun Kühnert verteufelt? Die Besitzenden oder die Habenichtse?
Leicht zu beantworten, weil sich immer die zuerst die an der Quelle sitzen melden, also die den Geldhahn bedienen. Oder auch deren Hilfstruppen. Dazu gehören auch Betriebsräte von Großunternehmen. Das sich Quandt, Klatten und andere Familienunternehmen, z. B. Haniel, Schwartz, Schaeffler usw. nicht zu Wort melden hat einen plausiblen Grund - das machen schon Andere.
Da gab es auch einige willfährige Presseleute aus den großen Redaktionen, die das Volk täglich hinter die Fichte führen.
Wenn diese Herren wollten, dass man sich bildet, dann wäre es an denen gewesen diesen Stein ins Wasser zu werfen und darauf zu warten welche Kreise er ziehen würde.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon augenzeuge » 9. Mai 2019, 21:35

Finanzminister Olaf Scholz und Sozialminister Hubertus Heil (beide SPD) wollen die versprochene Grundrente vor allem auf Kosten von Kranken- und Arbeitslosenversicherung finanzieren.


Scholz und Heil planen, den Beitragssatz für die Krankenversicherung der Rentner von derzeit 14,6 auf künftig 14,0 Prozent zu senken. Weil die Rentenkasse den Arbeitgeberbeitrag für die Senioren übernimmt, müsste sie künftig rund 400 Millionen Euro weniger überweisen. Dieses Geld stünde zur Finanzierung der Grundrente bereit.

Die Rentner würden in gleicher Höhe entlastet. Zugleich würden beim Bundeszuschuss zur Krankenversicherung Mittel frei, mit denen sich ein Teil der Grundrente finanzieren ließe.

Rechtfertigen wollen die beiden Minister die Senkung der Beiträge damit, dass Rentner - anders als Arbeitnehmer - kein Krankengeld beziehen können, ihr Beitrag also niedriger ausfallen darf.


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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 10. Mai 2019, 05:16

Tabbatukka-Land, sonderbare Migranten lassen wir uns 30 Milliarden kosten und rätseln wo wir 500 Millionen für Leute herbekommen die hier ein ganzes Leben gearbeitet haben.
Aber ich weiß, sind wieder "Rächtz"-Gedanken.
Ich habe mich nun auch entschlossen für eine bessere Welt Verzicht zu üben.
Als erstes verzichte ich auf zu viele Kommas.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 10. Mai 2019, 09:15

Sozialismus als Obsession
Kevin Kühnert und seine Fans offenbaren ein autoritäres Weltverständnis - und eine erstaunliche Geschichtsignoranz dazu.


Wer als Geschichtsinteressierter die jüngste Diskussion um die Thesen des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert verfolgt, fühlt sich um Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte zurückversetzt. In jene Zeiten, als Obrigkeit, Führer oder Partei wussten, was passend sei fürs Volk, das als unmündige Masse betrachtet wurde.

Die Sozialismus-Fans in der jüngsten Debatte setzen bei Symptomen an. Wer erfolgreiches Unternehmertum kollektivieren möchte, selbst aber kein Wirtschaftsmodell präsentiert, das Wohlstand zu generieren vermag, zeigt ein autoritäres Weltverständnis des Eingriffs und der Bevormundung, das jenes Kapital zerstört, das man verteilen zu können meint.
https://www.sueddeutsche.de/politik/gas ... -1.4439105
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 10. Mai 2019, 12:57

Ralf Stegner war als Gastredner beim alljährlichen Frühjahrstreffen des SPD Reiseservice auf Rhodos.
Es ging um die Lage der SPD vor den Europawahlen, der Bürgerschaftswahl in Bremen, zehn Kommunalwahlen und den bald folgenden Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen.
https://twitter.com/Ralf_Stegner

da macht die SPD nun auch auf Umwelt, mal schnell mit dem parteieigenen Reiseservice auf Rhodos geflogen,
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 10. Mai 2019, 15:13

Wenn der nicht auf dem schönen Rhodos auftreten würde, ich glaube sogar die hartleibigsten SPDler würden sich den nicht antun.
Da wird doch der Wein sauer.
Ich habe mich nun auch entschlossen für eine bessere Welt Verzicht zu üben.
Als erstes verzichte ich auf zu viele Kommas.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Spartacus » 10. Mai 2019, 18:32

Grenzwolf62 hat geschrieben:Tabbatukka-Land, sonderbare Migranten lassen wir uns 30 Milliarden kosten und rätseln wo wir 500 Millionen für Leute herbekommen die hier ein ganzes Leben gearbeitet haben.
Aber ich weiß, sind wieder "Rächtz"-Gedanken.


Steuereinnahmen letztes Jahr:

1375 Milliarden Euro. Richtig gelesen. 1 Billion 375 Milliarden Euro. Tendenz steigend, denn auch wenn wir nur ein geringes Wachstum haben, es ist immer noch ein Wachstum,
sprich ein mehr an Steuereinnahmen wird es auch heuer geben.

Mal drüber nachdenken. [hallo]

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 13. Mai 2019, 15:53

Wirbel um Dosenwerfen
Jusos lassen auf Hitler und Kramp-Karrenbauer werfen
https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... erfen.html

....
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Spartacus » 13. Mai 2019, 17:57

pentium hat geschrieben:Wirbel um Dosenwerfen
Jusos lassen auf Hitler und Kramp-Karrenbauer werfen
https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... erfen.html

....


An was erinnert mich das nur?

Ach ja hat was mit Terence Hill zu tun. [wink]

Die SPD schafft sich ab.

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 14. Mai 2019, 11:33

Doktor und Politik

Es zeichnet sich ab, dass die Freie Universität Berlin Familienministerin Franziska Giffey den Doktortitel aberkennt.
Grund sind unsauber ausgewiesene Zitierungen in der zehn Jahre alten Arbeit.
https://www.bild.de/politik/kolumnen/ko ... .bild.html


wie war das 2013:
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte der Zeitung „Welt“: „Frau Schavan ist als Wissenschaftsministerin nicht mehr glaubwürdig. Sie muss daraus ihre Konsequenzen ziehen. Die Massstäbe müssen für alle gelten – ohne Ansehen der Person.“
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon dein1945 » 14. Mai 2019, 14:26

Zicke hat geschrieben:Doktor und Politik

Es zeichnet sich ab, dass die Freie Universität Berlin Familienministerin Franziska Giffey den Doktortitel aberkennt.
Grund sind unsauber ausgewiesene Zitierungen in der zehn Jahre alten Arbeit.
https://www.bild.de/politik/kolumnen/ko ... .bild.html


wie war das 2013:
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte der Zeitung „Welt“: „Frau Schavan ist als Wissenschaftsministerin nicht mehr glaubwürdig. Sie muss daraus ihre Konsequenzen ziehen. Die Massstäbe müssen für alle gelten – ohne Ansehen der Person.“


Wenn zwei das gleiche tun ist es immer noch nicht das GLEICHE !
Nach der Luftbrücke bekam die SPD mal auf 64 % in Westberlin, Jetzt singen sie nur noch "von nun an gingst bergab" von mir noch nie gwählt, aber nun erst recht nicht !
CDU kommt auch nicht mehr in Frage, Grüne sind für mich auch nicht wählbar, was nun !

Gruß aus Berlin
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon augenzeuge » 18. Mai 2019, 18:55

Der CDU-Politiker Friedrich Merz begrüßt grundsätzlich die Debatte über die Vermögensverteilung, die Juso-Chef Kevin Kühnert angestoßen hat. "Ich teile seine Thesen absolut nicht. Aber die Debatte müssen wir führen, die können wir nicht in Bausch und Bogen abtun mit 'Juso-Vorsitzender'", sagte der frühere Anwärter auf den CDU-Parteivorsitz im Podcast "Fragen wir doch!" von RTL Radio Deutschland und 105'5 Spreeradio. Er sprach sich für mehr Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand aus.

"Es gibt kaum noch eine börsennotierte Aktiengesellschaft in Deutschland, die mehrheitlich deutschen Anteilseignern gehört. Die Aktionäre leben im Ausland und freuen sich darüber, dass die deutschen Arbeitnehmer im Inland so fleißig arbeiten", erklärte er. "Dass man Arbeitnehmer an den Erfolgen ihrer Firmen beteiligen will: Da liegen wir zurück und da haben wir Zusagen und Erwartungen nicht erfüllt und nicht eingehalten."

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 68085.html
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Ari@D187 » 19. Mai 2019, 10:20

SPD-Abgeordnete planen Aufstand gegen Andrea Nahles


-> Link

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Spartacus » 19. Mai 2019, 15:08

Ari@D187 hat geschrieben:
SPD-Abgeordnete planen Aufstand gegen Andrea Nahles


-> Link

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Reichlich spät, aber besser als nie. [hallo]

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 23. Mai 2019, 18:01

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 24. Mai 2019, 17:13

Das währ ja ein Knaller:
SPD: Schulz statt Nahles als Fraktionsvorsitzender? „Alte Gerüchte“, heißt es - WELT
https://www.welt.de/politik/deutschland ... st-es.html

Aber er soll doch bitte vorher genug Memos rausgeben das genug Leute mal "Martin Martin" rufen!
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon augenzeuge » 24. Mai 2019, 17:58

pentium hat geschrieben:Das währ ja ein Knaller:
SPD: Schulz statt Nahles


Unglaublich, wenn das so wäre. Was haben die denn für Berater?
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Sperrbrecher » 24. Mai 2019, 18:19

Zicke hat geschrieben:Ralle ist ein pfiffiges Kerlchen

Pöbel-Ralle Stegner, ein fleißiger Wahlhelfer für die AfD.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 25. Mai 2019, 18:40

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 31. Mai 2019, 18:24

Parteichefin wackelt
Vulgär-Ausraster in SPD-Sitzung: Schulz verliert im Streit um Nahles die Nerven


Bereits am Mittwoch war die SPD-Bundestagsfraktion zu einer Sondersitzung zusammengekommen.
Über Stunden musste sich Nahles dort anhören, was die eigene Fraktion von ihr hält.
Bei einem Treffen des konservativen „Seeheimer Kreises“ sei auch Martin Schulz dabei gewesen. Und der soll dem Bericht zufolge am Ende des Treffens aus der Haut gefahren sein. In Rage gebracht habe ihn ein Wortbeitrag des Chefs des „Seeheimer Kreises“, Johannes Kahrs.
Kahrs soll einen Vorschlag abgelehnt haben, wie sich der Showdown in der kommenden Woche noch vermeiden ließe, heißt es. Beide hätten sich ein Wortgefecht geliefert, bis Schulz gebrüllt haben soll: „Du bist ein Arschloch!“
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 80188.html

wenn die so weiter machen, hat das Bier bald mehr % als die SPD
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 2. Juni 2019, 09:27

SPD: Nahles kündigt Rücktritt als Partei- und Fraktionschefin an - WELT
https://www.welt.de/politik/deutschland ... tt-an.html

Das ging jetzt aber fix!
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Bahndamm 68 » 2. Juni 2019, 10:25

Was haben wir in der Schule über die Weimarer Republik gelernt? Parteien jede Menge und dazu die SPD.

Als Partei der Arbeiterklasse völlig zerstritten, wankelmütig, unentschlossen. Das ist Geschichte und die Geschichte, sie lügt nicht.

Gleiches ist die heutige SPD.
Flügelkämpfe nach allen Seiten. Jeder in dieser Partei hat Recht, was fehlt, ist ein Kopf in dieser zerstrittenen Partei.

Nun tritt sie ab, die ehemalige linke Juso-Vorsitzende, die Weltverbesserer.

Wer kommt, wer sitzt in den Startlöchern? Vielleicht ist der ewige nörgelnde Schleswig-Holsteiner Stegner, auch einer vom linken Spektrum, der die Deutschen retten möchte.

Was fehlt uns in Deutschland?

Das sind Persönlichkeiten, die die Menschen begeistern und mitziehen können. Fehlanzeige, es gibt sie nicht mehr.

Fragen über Fragen ohne Antworten!

Wo sind die Enkel von Wehner, Schmidt und Brandt, von Adenauer, Kohl und Strauß, von Genscher und Schell?

Die Enkel von ganz links und ganz rechts möchte ich nicht danach fragen. Das waren Chaoten der Geschichte.

Dennoch, das Land benötigt eine führende Persönlichkeit.

Ist es eventuell Greta Thunberg, die ihre Weiterbildung für ein Jahr ruhen lässt, zum Schutz dieser Welt?

Ist es der ungebildete Kevin Kühnert, der den Sozialismus zu geneigt ist?

Der Wohlstand hat die Menschen zu Egoisten gemacht, Not und Elend hat die Menschen zusammengeschweißt.

Also was wollen wir?

Mit Sicherheit nicht den über 150-jährigen Untergang dieser Partei S P D.
Ein Kampfeslied, „Völker hört die Signale….“, Deutschland mach endlich die Augen auf.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon dein1945 » 2. Juni 2019, 11:40

Bahndamm 68 hat geschrieben:
Ein Kampfeslied, „Völker hört die Signale….“, Deutschland mach endlich die Augen auf.


http://www.stefanjacob.de/Geschichte/Un ... p?Multi=72

@Bahndamm 68,

die ganz roten Genossen brauche ich aber auch nicht !

Gruß aus Berlin Achim
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Volker Zottmann » 2. Juni 2019, 11:50

@Bahndamm,
Du hast eine ganz große vergessen, die Regine Hildebrand

Läuft gerade im MDR als Wiederholung. https://www.ardmediathek.de/ard/live/Y3 ... 1TYWNoc2Vu

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Bahndamm 68 » 2. Juni 2019, 11:53

dein1945 hat geschrieben:
http://www.stefanjacob.de/Geschichte/Un ... p?Multi=72
@Bahndamm 68,
die ganz roten Genossen brauche ich aber auch nicht !
Gruß aus Berlin Achim

Ich benötigen sie auch nicht, die roten Genossen.
Ich möchte jedoch die Partei erhalten wissen, als Opposition in diesem Lande.
Ohne Opposition wird es nur eine Diktatur und dies möchte ich erst recht nicht. Das hatten wir bereits.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Bahndamm 68 » 2. Juni 2019, 12:05

Volker Zottmann hat geschrieben:@Bahndamm,
Du hast eine ganz große vergessen, die Regine Hildebrand
Läuft gerade im MDR als Wiederholung. https://www.ardmediathek.de/ard/live/Y3 ... 1TYWNoc2Vu
Gruß Volker

Ich habe eine gewisse Achtung vor dieser Frau Hildebrand, sie ist eine Persönlichkeit in der Aufrechterhaltung der Geschichte. Für eine Parteiführung geeignet habe ich meine Zweifel.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon karnak » 2. Juni 2019, 12:16

Hätte, jetzt schafft sie das einfach nicht mehr. [flash] Und ich glaube diese Führungspersönlichkeiten die jeder anhimmeln kann wird es nicht mehr geben, die Zeit ist darüber hinweg gegangen. Sie können die Probleme nicht mehr stemmen genauso wie Nationalstaaten, es geht nur noch im " Kollektiv "
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 2. Juni 2019, 12:50

karnak hat geschrieben:Hätte, jetzt schafft sie das einfach nicht mehr. [flash] Und ich glaube diese Führungspersönlichkeiten die jeder anhimmeln kann wird es nicht mehr geben, die Zeit ist darüber hinweg gegangen. Sie können die Probleme nicht mehr stemmen genauso wie Nationalstaaten, es geht nur noch im " Kollektiv "


Fürs anhimmeln könnte man ja Helene Fischer, Jürgen Klopp oder Ella Endlich aufstellen.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 2. Juni 2019, 13:11

SPD als starke Opposition, was meint ihr damit?
Ansonsten hoffe ich inständig das sich irgendwie der Pöbel-Ralle eine tragende Position bei der SPD ergattern kann, so 5% würden wir denen doch noch gerne abnehmen.
Ach so, meinen Respekt für Frau Nahles.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 2. Juni 2019, 14:19

Eine Partei dankt ab
Die Koalition hat sich über Nacht aber zum Anker der SPD entwickelt: Sie ist alles, was die SPD an Stabilisierung noch hat. Wer auch immer die Führung von Partei und Fraktion übernimmt, wahrscheinlich ist ein weiterer Linksruck, der die SPD aus der Koalition treibt, ohne dass ein Ende dieser Koalition absehbar wäre:
Neuwahlen, so schwierig sie ohnehin im Bundestag durchzusetzen sind, können sich weder die SPD noch die Union wünschen. Sie trudeln auf Landtagswahlen im Osten zu, deren Ohrfeige noch heftiger sein wird als die, die ihnen die Europawahl verpasst hat.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inl ... ml?GEPC=s3
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