
.augenzeuge hat geschrieben:Politik für die Mehrheit bedeutet m. E. ein politisches Tun der Verantwortlichen, mit dem die Mehrheit der Bürger noch konform gehen kann, dieses noch akzeptieren kann, auch wenn sie eine andere politische Partei gewählt haben.
AZ

Ari@D187 hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Politik für die Mehrheit bedeutet m. E. ein politisches Tun der Verantwortlichen, mit dem die Mehrheit der Bürger noch konform gehen kann, dieses noch akzeptieren kann, auch wenn sie eine andere politische Partei gewählt haben.
AZ
Also im Endeffekt die Wähler, die die Volksparteien mit ihrer Politik wählen würden, wenn es diese noch gäbe (sowohl als auch).
Dieser Zeit folgten die - damals neuen - Grünen und dann kamen noch die Linken dazu. Das knabberte schon einige Prozentpunkte bei den Volksparteien weg. Dann folgte noch die mindestens 16 Jahre andauernde Sozialdemokratisierung der CDU. Und aus diesem ganzen Parteiendschungel und einer immer mehr in eine Richtung abdriftenden Politik, erwuchs dann die AfD.
So, oder so ähnlich.![]()
Ari

augenzeuge hat geschrieben:Ari@D187 hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Politik für die Mehrheit bedeutet m. E. ein politisches Tun der Verantwortlichen, mit dem die Mehrheit der Bürger noch konform gehen kann, dieses noch akzeptieren kann, auch wenn sie eine andere politische Partei gewählt haben.
AZ
Also im Endeffekt die Wähler, die die Volksparteien mit ihrer Politik wählen würden, wenn es diese noch gäbe (sowohl als auch).
Dieser Zeit folgten die - damals neuen - Grünen und dann kamen noch die Linken dazu. Das knabberte schon einige Prozentpunkte bei den Volksparteien weg. Dann folgte noch die mindestens 16 Jahre andauernde Sozialdemokratisierung der CDU. Und aus diesem ganzen Parteiendschungel und einer immer mehr in eine Richtung abdriftenden Politik, erwuchs dann die AfD.
So, oder so ähnlich.![]()
Ari
Natürlich bleibt die Frage offen, inwieweit die AfD in der Lage ist, eine Politik zu machen, die von der echten Mehrheit akzeptierbar ist.
Ich glaube, mit Herrn Höcke ist das nicht möglich.
AZ

Der Politikwissenschaftler Prof. Uwe Wagschal von der Universität Freiburg findet den Befund höchst ungewöhnlich. Er und seine Kollegen bieten die Wahl-Entscheidungshilfe (vergleichbar mit dem Wahl-O-Mat) seit vielen Jahren an, eine ähnlich hohe Übereinstimmung gab es bislang nie: „Bei der Bundestagswahl 2025 war das Paar AfD und Linke im ‚WahlSwiper‘ mit 15,8 Prozent das Unähnlichste überhaupt“, sagt Wagschal zu BILD. Ein Grund, dass es dieses Mal anders ist: Die Sachsen-Anhalt-AfD setzt deutlich stärker auf soziale Themen als andere Landesverbände. Forderungen nach kostenlosem Mittagessen für Schüler, Kindergarten und einem Deutschland-Ticket für Senioren teilt sie daher mit der Linken.


augenzeuge hat geschrieben:Linke und AfD sind sich in fast jedem zweiten Punkt einig![]()
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![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)

augenzeuge hat geschrieben:Die Berliner CDU Parteizentrale rügt die Wahlkampf-Strategie von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze, der die gemeinsame Tournee mit dem Künstler Dieter Hallervorden organisiert hatte.
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... e7f96.html
AZ
Nach Veranstaltungen in Halle und Magdeburg in den vergangenen Tagen gehe es aber trotzdem wie geplant nächste Woche in Dessau und Naumburg weiter, sagte der Generalsekretär des CDU-Landesverbands, Mario Karschunke. Die Veranstaltungen seien sehr gut gebucht. Für Dessau am Montag gebe es rund 600 Anmeldungen.
Bei dem Gesprächsformat mit dem Titel "Kultur braucht Freiheit" stehen der Schauspieler und der Ministerpräsident gemeinsam mit einer Moderatorin auf der Bühne. Es geht um den persönlichen Begriff von Freiheit, was eine lebendige Demokratie braucht und welche Rolle Kunst, Meinungsfreiheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt spielen.
Hallervorden bringt musikalische Beiträge mit und legt den Fokus auf Frieden. Die aktuelle Verteidigungs- und Rüstungspolitik lehnt der 90-Jährige dabei ab.
Sven Schulze hatte bei der Magdeburger Veranstaltung am Mittwoch auf der Bühne mit Blick auf sich selbst rhetorisch gefragt: "Kann der denn eine Veranstaltung machen, wo der Dieter Hallervorden so ein Lied singt? Ich sage ja, weil das ist eigentlich das, was ich mir vorstelle. Ich möchte kein Land haben und kein Land regieren als Ministerpräsident, wo ich das Gefühl habe, hoffentlich sprechen sie alle das, was ich sage. Sondern ich möchte schon auch Gegenrede haben."

augenzeuge hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Die Berliner CDU Parteizentrale rügt die Wahlkampf-Strategie von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze, der die gemeinsame Tournee mit dem Künstler Dieter Hallervorden organisiert hatte.
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... e7f96.html
AZ
Das nenne ich dann mal strategisch kluge Wahlkampfunterstützung aus dem Adenauer- Palast !Nach Veranstaltungen in Halle und Magdeburg in den vergangenen Tagen gehe es aber trotzdem wie geplant nächste Woche in Dessau und Naumburg weiter, sagte der Generalsekretär des CDU-Landesverbands, Mario Karschunke. Die Veranstaltungen seien sehr gut gebucht. Für Dessau am Montag gebe es rund 600 Anmeldungen.Bei dem Gesprächsformat mit dem Titel "Kultur braucht Freiheit" stehen der Schauspieler und der Ministerpräsident gemeinsam mit einer Moderatorin auf der Bühne. Es geht um den persönlichen Begriff von Freiheit, was eine lebendige Demokratie braucht und welche Rolle Kunst, Meinungsfreiheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt spielen.
Hallervorden bringt musikalische Beiträge mit und legt den Fokus auf Frieden. Die aktuelle Verteidigungs- und Rüstungspolitik lehnt der 90-Jährige dabei ab.Sven Schulze hatte bei der Magdeburger Veranstaltung am Mittwoch auf der Bühne mit Blick auf sich selbst rhetorisch gefragt: "Kann der denn eine Veranstaltung machen, wo der Dieter Hallervorden so ein Lied singt? Ich sage ja, weil das ist eigentlich das, was ich mir vorstelle. Ich möchte kein Land haben und kein Land regieren als Ministerpräsident, wo ich das Gefühl habe, hoffentlich sprechen sie alle das, was ich sage. Sondern ich möchte schon auch Gegenrede haben."
AZ


augenzeuge hat geschrieben:Die CDU hat Angst vor einem 90jährigen?
Mir ist bereits jetzt klar, was man nach der Wahl, die Schulze vermutlich verlieren wird, mit ihm machen wird.![]()
(NZZ)- hier wird man das vermutlich nicht lesen.
AZ
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. Bis ich dahinter gekommen bin, der zweite ist der CDU-Landesvorsitzende. Angenehmerweise stand das darunter, wer wer ist
….Icke46 hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Die CDU hat Angst vor einem 90jährigen?
Mir ist bereits jetzt klar, was man nach der Wahl, die Schulze vermutlich verlieren wird, mit ihm machen wird.![]()
(NZZ)- hier wird man das vermutlich nicht lesen.
AZ
Naja, den Text habe ich fast wortgleich auch in deutschen Presseorganen gelesen.
Ist nur die Frage: wen meinst du mit „mit ihm machen wird“ - den Schulze oder den Hallervorden? Der Hallervorden ist gerade auf Grund seines Alters in einer ungeheuer komfortablen Position, er muss weder einen Jobverlust fürchten, noch eine Rentenkürzung.
Das ist tatsächlich die Gnade der frühen Geburt, um mal den Spruch von Olle Helmut abzuwandeln. Ich merke das auch bei mir, ich bin zwar 20 Jahre jünger wie der Didi, allerdings ist es tatsächlich so, dass ich nach meiner Verrentung die Dinge, die ich falsch finde, eher benenne als vorher. Das war dann durchaus ein Abwägen, ob mir eine Äußerung womöglich schaden kann. Im Kulturbereich nennt man das wohl „Schere im Kopf“…..




Ari@D187 hat geschrieben:Riskantes Spiel des Landesfürsten Schulze.
Ari

augenzeuge hat geschrieben:Ari@D187 hat geschrieben:Riskantes Spiel des Landesfürsten Schulze.
Ari
Er kann damit nur gewinnen. Und zwar auch Stimmen von Links oder Blau. Reichen wirds dennoch für ihn nicht, das ist klar. Es geht nur um die zu verhindernde Mehrheit der Afd.
AZ
? Irgendwie glaube ich nicht, dass die Blödheit der Wähler in Sachsen-Anhalt so groß ist.
….
. Im Bund hat die Regierung bis maximal 29 Zeit für ihr Wunder, wenn nicht. ![Angst [angst]](./images/smilies/angst.gif)
Icke46 hat geschrieben:Rein faktisch gesehen beinhaltet ja das Programm von Hallervorden alles das, für das die CDU nicht steht. Und dann soll ich, weil ich Hallervorden gut finde? Irgendwie glaube ich nicht, dass die Blödheit der Wähler in Sachsen-Anhalt so groß ist.

.Icke46 hat geschrieben:Gut, nun stecke ich ja in dem Schulze nicht drin. Aber ein bisschen erinnert mich das an die Bundestagswahl in längst vergangenen Zeiten bei den nordfriesischen Fischköppen, wo ich lange gelebt habe. Da hatte sich die CDU Franz Josef Strauß als Wahlredner geholt. Der Saal platzte aus allen Nähten (hätte ich zu der Zeit noch da gelebt, wäre ich auch dabei gewesen).
Aber, wie gesagt, der Saal war voll, und am Wahlsonntag haben alle verlässlich ihr Kreuz bei der Konkurrenz gemacht, die CDU hatte unerwartete Stimmenverluste...
pentium hat geschrieben:
Du reist doch so gerne, also auf nach Halle, Dessau...Magdeburg...Frage die Einheimischen nach der Stimmung im Lande, also in Sachsen-Anhalt, besuche die Wahlveranstaltungen...Dann kannst du einen neuen Vergleich ziehen.
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