Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon Spartacus » 29. Juli 2016, 17:13

„Die befürchteten Arbeitsplatzverluste, vor allem im Dienstleistungsgewerbe, sind nicht einmal ansatzweise eingetreten“


Das war auch so zu erwarten, es sei denn die Chefs, um mal ein Beispiel zu nennen, hätten die Toiletten selber geputzt. [flash]

Wobei dieser Mindestlohn immer noch ein Witz ist und Altersarmut verursacht. Ein Mindestlohn von 20 Euro brutto ist das mindeste, was kommen müsste,
damit A) die Menschen von ihrer zu meiste schweren körperlichen Arbeit ordentlich leben können und B) sie eben eine ordentliche Rente bekommen.

Das dies mal so ganz nebenbei im Interesse der Politik sein müsste, da die Rentenkassen so entlastet würden, mehr Steuern fließen und, und, und...
versteht sich von selbst. Aber erkläre mal einem Blinden die Himmelsfarben.

LG

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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon Kumpel » 29. Juli 2016, 17:38

Wie kommst Du denn auf 20 Euro? Hier verdient ein sehr guter Facharbeiter im Metallbereich diesen Stundenlohn wenn er wirklich gut ist.
Kumpel
 

Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon Spartacus » 29. Juli 2016, 17:52

Kumpel hat geschrieben:Wie kommst Du denn auf 20 Euro? Hier verdient ein sehr guter Facharbeiter im Metallbereich diesen Stundenlohn wenn er wirklich gut ist.


Und wieso sollte die Putzfrau nicht den selben Lohn haben Kumpel?

Da ihre Arbeit nicht "wert - schöpfend" ist?

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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 29. Juli 2016, 18:43

Spartacus hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:Wie kommst Du denn auf 20 Euro? Hier verdient ein sehr guter Facharbeiter im Metallbereich diesen Stundenlohn wenn er wirklich gut ist.


Und wieso sollte die Putzfrau nicht den selben Lohn haben Kumpel?

Da ihre Arbeit nicht "wert - schöpfend" ist?

Sparta


Leider sind das Traumstundenlöhne, Sparta! Das verdient ein Facharbeiter bei VW oder BMW, aber nicht ein
Facharbeiter in einem mittelständigen Unternehmen hier in den neuen Bundesländern! [wut]
Das eine Putz Frau, Verkäuferin oder Friseurin, das gleiche haben sollte, da hast Du recht! Aber leider
sieht die Realität, bei uns anders aus und da gibt es regional auch noch riesige Unterschiede [peinlich]
Grüsse steffen52-1
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. Juli 2016, 21:19

Spartacus hat geschrieben:Ein Mindestlohn von 20 Euro brutto ist das mindeste, was kommen müsste,
damit A) die Menschen von ihrer zu meiste schweren körperlichen Arbeit ordentlich leben können und B) sie eben eine ordentliche Rente bekommen.
Sparta


Irgendwo halte ich deine Überlegungen für Fiktion, Sparta. Was willst du denn dann für einen Haarschnitt bezahlen?

Alle haben 20 EUR Stundenlohn und ne ordentliche Rente, aber Miete und alle Nebenkosten bleiben wie sie sind?
Warum sollte dann noch jemand jahrelang studieren wollen? Warum sollte er Leistungen bringen, um voran zu kommen? Und keine Mensch würde bis 65 arbeiten, geschweige drüber.

Man kann sicher über eine Anhebung der Hartz Sätze sprechen, aber was du forderst ist nicht machbar.

AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon pentium » 29. Juli 2016, 21:23

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Ein Mindestlohn von 20 Euro brutto ist das mindeste, was kommen müsste,
damit A) die Menschen von ihrer zu meiste schweren körperlichen Arbeit ordentlich leben können und B) sie eben eine ordentliche Rente bekommen.
Sparta


Irgendwo halte ich deine Überlegungen für Fiktion, Sparta. Was willst du denn dann für einen Haarschnitt bezahlen?

Alle haben 20 EUR Stundenlohn und ne ordentliche Rente, aber Miete und alle Nebenkosten bleiben wie sie sind?
Warum sollte dann noch jemand jahrelang studieren wollen? Warum sollte er Leistungen bringen, um voran zu kommen? Und keine Mensch würde bis 65 arbeiten, geschweige drüber.

Man kann sicher über eine Anhebung der Hartz Sätze sprechen, aber was du forderst ist nicht machbar.

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Da kommt bei @Sparta dieses Grundeinkommen durch...

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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. Juli 2016, 21:36

So ist es. Aber das muss er trennen, nicht wir. [grin]
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon pentium » 29. Juli 2016, 21:52

augenzeuge hat geschrieben:So ist es. Aber das muss er trennen, nicht wir. [grin]
AZ


Sicher muss man trennen. Hier geht es ja sowieso bunt durcheinander Mindestlohn, Brutto und Nettolöhne, Tarifabschlüsse u.s.w.

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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon Spartacus » 30. Juli 2016, 15:06

Nee, da kommt meine soziale Grundeinstellung durch. [hallo]

Ich habe noch Zeiten erlebt, da waren die Putzfrauen Angestellte unserer Firma. Mit allem drum und dran, sozialen, tariflichen Vergütungen und so weiter.
Die konnten doch tatsächlich noch leben, von ihrer Hände Arbeit. Dann wurden sie irgendwann sukzessive durch Fremdkräfte ersetzt, wenn sie in Rente gingen
und schließlich, die ganze Geschichte outgesourct. Das Ergebnis ist im wahrstem Sinne des Wortes sichtbar.

Warum geht das, was früher ging, heute nicht mehr?

Da man in einer Firma ein paar tausend Euro einspart?

Und mit welchem Ergebnis?

Da, wo vorher mit unseren eigenen Putzfrauen, die der Firma zutiefst verbunden waren, alles wie geschleckt aussah ( und das jeden Tag) bekommt man heute
das Grausen und fragt sich, wofür die externen Putzfrauen überhaupt bezahlt werden? Ist aber auch wieder verständlich, bei dem Lohn den sie bekommen und
so viel Zeit wie unsere Frauen damals haben sie auch nicht. Und gut, es ist schon sauber, aber eben nicht zu vergleichen, mit der tollen Arbeit unserer ehem.
eigenen Putzfrauen, bei denen man wirklich vom Boden essen konnte.

Also, wer hat das was gewonnen?

LG

Sparta

P.S. Auf den Pensionärsfeiern bekommen die alten Putzfrauen immer das Kompliment gemacht, wie schön sauber die Firma damals war. Meistens von ehem. Chefs,
die peinlich berührt sind, wenn sie zum Beispiel ein externes Audit durch die Firma begleiten müssen.


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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon karnak » 30. Juli 2016, 15:52

Kumpel hat geschrieben:Wie kommst Du denn auf 20 Euro? Hier verdient ein sehr guter Facharbeiter im Metallbereich diesen Stundenlohn wenn er wirklich gut ist.

Was heißt denn bitte schön,wenn er wirklich gut ist?Wenn ein Unternehmen sich entschließt mit einer Person einen Arbeitsvertrag abzuschließen hat es diesem den vereinbarten Lohn zu zahlen und zwar solange wie dieser besteht und ohne Ausstecherei der Arbeitnehmer durch unterschiedliche Lohnzahlung für den Einzelnen für den gleichen Arbeitsgegenstand.
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 30. Juli 2016, 15:59

Das ist leider überall in gewissen Branchen so!! Billiganbieter bekommen den Zuschlag, die Mitarbeiter den
Mindeslohn und Zeitdruck, da ist es nicht möglich gründlich zu arbeiten!! Man könnte glauben, sie sind im
Leuchtturm aufgewachsen, den Ecken kennen sie nicht. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber
scherzen!! [frown]
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon karnak » 30. Juli 2016, 16:05

augenzeuge hat geschrieben:aber was du forderst ist nicht machbar.


Natürlich ist das machbar,spätestens dann wenn ein völlig irrwitziges Gefälle in der Lohn und Gehaltszahlung zwischen"oben"und "unten "beseitigt wird.Oder willst Du mir erzählen,dass es irgendwo einen Menschen gibt der eine Leistung erbringt die jährliche Millionenzahlungen an Gehalt rechtfertigt?Und willst Du mir erzählen,dass völlig blödsinnige Börsenpekuliererei,bei dem Milliarden einfach mal so verbrannt werden, Sinn einer vernünftigen Ökonomie sind,überhaupt etwas mit der Definition des Begriffs Ökonomie zu tun haben?
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon karnak » 30. Juli 2016, 16:19

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Ein Mindestlohn von 20 Euro brutto ist das mindeste, was kommen müsste,
damit A) die Menschen von ihrer zu meiste schweren körperlichen Arbeit ordentlich leben können und B) sie eben eine ordentliche Rente bekommen.
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Der Knackpunkt bleibt,dass jemand mit dem Lohn aus täglichen 8 Stunden Arbeit leben können muss und zwar mit Würde,egal ob er studiert hat oder nicht,ohne vom Staat "aufgestockt"werden zu müssen.Wobei dabei mal auf dem Punkt gebracht werden muss wer der Staat eigentlich ist der da das "Aufstocken" sicherstellt?Doch wohl solche Trottel wie ich.
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon Spartacus » 30. Juli 2016, 17:25

Der Knackpunkt bleibt,dass jemand mit dem Lohn aus täglichen 8 Stunden Arbeit leben können muss und zwar mit Würde,egal ob er studiert hat oder nicht,ohne vom Staat "aufgestockt"werden zu müssen.Wobei dabei mal auf dem Punkt gebracht werden muss wer der Staat eigentlich ist der da das "Aufstocken" sicherstellt?Doch wohl solche Trottel wie ich.


Bei dem Thema sind wir uns einig Kristian. [hallo]

Man muss von seiner Hände Arbeit leben können, egal ob nun studiert oder nicht. Kann man das nicht, so ist etwas faul im Staat und das ist momentan mit steigender
Tendenz der Fall, während auf der anderen Seite seit gut 10 - 15 Jahren die Reichen immer mehr entlastet werden. Das ist politisch so gewollt, denn die Politik macht
die entsprechenden Gesetze. Der Spitzensteuersatz lag unter Kohl noch bei 56 Prozent, wo sind wir da heute?

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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon karnak » 30. Juli 2016, 18:39

Spartacus hat geschrieben: Das ist politisch so gewollt, denn die Politik macht
die entsprechenden Gesetze.

[flash] Wenn das so gewollt ist dann ist es entweder die Konterrevolution oder Dummheit.Denn wenn wir es auch wohl beide nicht mehr erleben dürften,das ökonomische System untergräbt sich damit systematisch das Fundament.Billiglöhne und Billigpreise,dass "quält" Arbeitnehmer und Arbeitgeber,mindert die Qualität von Arbeit und Produkt,letztlich werden alle verlieren dabei.
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon Spartacus » 30. Juli 2016, 18:44

Wenn das so gewollt ist dann ist es entweder die Konterrevolution oder Dummheit.


Weder noch. Meiner Meinung nach ist es schlichtweg Bestechung, was es natürlich nicht besser macht, aber es muss wohl so sein, wenn
sich praktisch alle Parteien dagegen verwehren Reichtum entsprechend zu besteuern.

LG

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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon pentium » 30. Juli 2016, 18:51

Spartacus hat geschrieben:
Wenn das so gewollt ist dann ist es entweder die Konterrevolution oder Dummheit.


Weder noch. Meiner Meinung nach ist es schlichtweg Bestechung, was es natürlich nicht besser macht, aber es muss wohl so sein, wenn
sich praktisch alle Parteien dagegen verwehren Reichtum entsprechend zu besteuern.

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Eine typische Neid-Debatte!
Fast jeder Deutsche möchte gerne reich sein. Dennoch sind Wohlhabende hierzulande nicht wohlgelitten. Dabei würden mehr Reiche dem Land durchaus gut tun.
Dazu ein paar Fakten: Rund die Hälfte der Steuern aus Lohn und Einkommen in Höhe von 201 Milliarden Euro im Jahr 2013 zahlten die reichsten zehn Prozent der Gesellschaft. Etwa 40 Prozent der Bürger, der ärmere Teil des Volkes, zahlten keine Einkommensteuer.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/n ... 69128.html

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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon Interessierter » 30. Juli 2016, 18:53

Wie eine Putzfrau, die meinetwegen für die Reinigung der Büroräume eines mittelständischen Unternehmens, täglich 3 Stunden benötigt, davon leben können soll, könnt ihr dann sicherlich auch erklären ?

Das früher die Putzfrauen als Angestellte des Betriebes geführt wurden, kann ich ebenfalls nicht bestätigen, da meine Mutter Ende der fünfziger und Angang der sechziger Jahre als Putzfrau in einem Ingenieurbüro, eben nicht als Angestellte geführt wurde.
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon karnak » 30. Juli 2016, 19:00

Interessierter hat geschrieben:Wie eine Putzfrau, die meinetwegen für die Reinigung der Büroräume eines mittelständischen Unternehmens, täglich 3 Stunden benötigt, davon leben können soll, könnt ihr dann sicherlich auch erklären ?

Das früher die Putzfrauen als Angestellte des Betriebes geführt wurden, kann ich ebenfalls nicht bestätigen, da meine Mutter Ende der fünfziger und Angang der sechziger Jahre als Putzfrau in einem Ingenieurbüro, eben nicht als Angestellte geführt wurde.

Also ich habe davon gesprochen,dass jemand der 8 Stunden am Tag arbeitet von seinem Lohn würdig leben können muss und genau das wird in immer größeren Rahmen nicht mehr gewährleistet. Dagegen steht die ständige Zunahme von Millionären und Milliardären hinsichtlich des Privatvermögens, eine auf Dauer unhaltbare Entwicklung die früher oder später die Gesellschaft zerreisen wird.
Beim derzeitigen Mindestlohn landest Du im Monat so in etwa bei 900 Euro Netto,wie soll davon jemand würdig und eigenständig leben. Und selbst da wird noch rumgetrickst um diese Regelung zu verwässern. Und zwar indem man Deiner Putzfrau einfach sagt,ab morgen musst Du die Reinigung in 4 Stunden schaffen für die Du vorher 8 Stunden Zeit hattest,ohne irgendwelche Bedingungen zu ändern natürlich und schon bekommt sie nur noch 4 Stunden bezahlt,arbeitet aber notgedrungen weiter 8 Stunden weil sie den Job behalten will und braucht.
Ich kenne nicht einen Supermarkt in dem die Angestellten nicht mindestens eine Stunde vor bezahltem Arbeitsbeginn erscheinen weil sie sonst die Arbeit gar nicht schaffen.
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 30. Juli 2016, 19:20

Gab es das nicht schon immer, Kristian!! So lange die gering Verdiener aufstocken können, wird es sich in Grenzen
halten( mit zerreißen der Gesellschaft). Das es traurig ist ,das es Leute, welche in Lohn und Brot stehen, damit nicht
vernünftig leben können, da gebe ich Dir recht!!! [frown]
Grüsse steffen52-1
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon karnak » 30. Juli 2016, 19:27

steffen52-1 hat geschrieben:Gab es das nicht schon immer, Kristian!! So lange die gering Verdiener aufstocken können, wird es sich in Grenzen
halten( mit zerreißen der Gesellschaft).

Ich rede nicht von nächste Woche Freitag. Und mit dem Aufstocken,ich habe das schon erwähnt,dass ist doch gleich die nächste Frechheit,dass bezahlen nämlich solche Leute wie ich, gut,bei mir geht es,ich kann immer noch auf ein SED-Konto in der Schweiz zurückgreifen. [flash]
Und was meinst Du mit, gab es schon immer,in 40 Jahren Bundesrepublik-Alt und die ersten 10 Jahre nach dem Zusammenbruch gab es das nicht,eine Weile hat man wohl nicht an die Möglichkeit gedacht und dann sich erstmal nicht getraut.
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 30. Juli 2016, 19:35

karnak hat geschrieben:
steffen52-1 hat geschrieben:Gab es das nicht schon immer, Kristian!! So lange die gering Verdiener aufstocken können, wird es sich in Grenzen
halten( mit zerreißen der Gesellschaft).

Ich rede nicht von nächste Woche Freitag. Und mit dem Aufstocken,ich habe das schon erwähnt,dass ist doch gleich die nächste Frechheit,dass bezahlen nämlich solche Leute wie ich, gut,bei mir geht es,ich kann immer noch auf ein SED-Konto in der Schweiz zurückgreifen. [flash]


Das das alles wir bezahlen, das ist ja Fakt die Dame und die Herren da oben nicht! Leider kann ich auf das
SED-Konto nicht zurück greifen, da ich nicht in Deinem Verein gewesen bin!!!!!!! [laugh]
Grüsse steffen52-1
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 30. Juli 2016, 20:03

Klar gab es die Unterschiede zwischen arm und reich schon immer oder damals in der DDR zwischen Bürger haben und welche die alles hatten( Handwerker, DM-Besitzer und Genossen der Staatsmacht)!!!! Falsch Kristian???
Grüsse steffen52-1
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon Huf » 30. Juli 2016, 20:09

Liebe Leute, lest mal die ersten Beiträge hier, ich werde mich nicht selbst zitieren...
Wer über Mindestlöhne geifert, muss erfüllte Mindestanforderungen bzw. Ausbildungsnachweise benennen bzw. vorlegen können, ansonsten ist er ein jeweiliger Hilfsarbeiter ohne eben den Anspruch auf (den ständig steigenden ML)...

VG Huf [hallo]
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon karnak » 30. Juli 2016, 20:10

Ich habe nicht prinzipiell etwas gegen Leute die reich sind wenn der Reichtum nicht mittels Armut anderer erworben wurde und wird.
Und bei den "Angehörigen der Staatsmacht "in der DDR gab es nur sehr wenige die reich waren,viel weniger als heute übrigens,die und oder alles hatten,auch wenn man das heute den Leuten glauben machen will.
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon pentium » 30. Juli 2016, 20:15

karnak hat geschrieben:Ich habe nicht prinzipiell etwas gegen Leute die reich sind wenn der Reichtum nicht mittels Armut anderer erworben wurde und wird.
Und bei den "Angehörigen der Staatsmacht "in der DDR gab es nur sehr wenige die reich waren und oder alles hatten,auch wenn man das heute den Leuten glauben machen will.


Willst du jetzt vom Thema ablenken @Karnak oder nur etwas wegen "Staatsmacht der DDR" richtig stellen? Anders gefragt, wie kommen wir vom Mindestlohn im Hier und Heute zum Jagthaus von E.H...?

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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon ratata » 30. Juli 2016, 20:20

Möchte euch mal die Augen öffnen , wie es aus sieht in der freien Wirtschaft . Ihr solltet ruhig mal erfahren , wie schwer die Arbeit einer Putzfrau heute ist . Hier spreche ich von Erfahrungen aus dem eigenen Familienkreis .
Da sucht ein großes Reinigungsunternehmen mit Hauptsitz in den alten Bundesländern hier im osten Arbeitskräfte . Diese Firma hat es bei Ausschreibungen geschafft und den Zuschlag zur Reinigung in staatlichen Einrichtungen ,sowie städtischen Einrichtungen Schule bzw. Kindergärten bekommen . Nun wurden die damaligen Angestellten der staatlichen Einrichtungen von dieser Firma übernommen . Jetzt bekommen die Putzfrauen zumindest den Mindestlohn ,aber auch nichts weiter .
Wo früher einmal 3 Angestellte für Objekte zuständig waren , macht es heute nur 1 Putzfrau . aber nicht in 6-8 Stunden ,---- nein in 2 1/2 Stunden täglich .
Sie bekommt einen Plan, der in Übereinstimmung dem Objektverwalter der städtischen Einrichtung abgestimmt wurde. Da steht genau drin ,wann welcher Raum gereinigt wird . wie und was gereinigt wird . Alles was über Augenhöhe ist ,wird nicht gereinigt .
Nun braucht ihr euch nicht zu wundern , warum es fast überall so dreckig in öffentliche Einrichtungen aussieht .
Ich könnte euchzz noch mehr über die Arbeitsverhältnisse in Reinigunsgfirmen schildern . Mit welchen Arbeitsmitteln die Putzfrauen arbeiten müssen , was denkt ihr wohl was so manche Putzfrau an Arbeitsmitteln , aus ihren eigenen Haushalt ,mit zur Arbeitsstelle schleppt .
Wieviel Std diese Reinigungskräfte für nichts arbeiten gehen .ratata
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon karnak » 30. Juli 2016, 20:21

Huf hat geschrieben:Liebe Leute, lest mal die ersten Beiträge hier, ich werde mich nicht selbst zitieren...
Wer über Mindestlöhne geifert, muss erfüllte Mindestanforderungen bzw. Ausbildungsnachweise benennen bzw. vorlegen können, ansonsten ist er ein jeweiliger Hilfsarbeiter ohne eben den Anspruch auf (den ständig steigenden ML)...

VG Huf [hallo]

[flash] Ein typischer Spruch eines Intellektuellen.Ich bin letztlich seit 26 Jahren auch nur ein Hilfsarbeiter,dass was ich tue, dafür gibt es keinen Abschluss,trotzdem arbeite ich mir jeden Tag den Buckel krumm,erwirtschafte Monat für Monat mal locker 80 000 Gewinn, und nur weil es dafür keinen Abschluss gibt soll ich dafür Sch... bezahlt werden,was ist das denn für ein intellektueller Mist?
ABER,einen guten Kommunisten verlässt der liebe Gott nie,da sich kaum einer findet der Nacht für Nacht den A... aus der Kiste bewegt bleibt dem Chef nichts anderes übrig als vernünftige Kohle rüberzuschieben, UND ich kann noch die große Fresse haben,dass ist mir fast genauso wichtig. [flash]
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon karnak » 30. Juli 2016, 20:24

pentium hat geschrieben:
Willst du jetzt vom Thema ablenken @Karnak oder nur etwas wegen "Staatsmacht der DDR" richtig stellen? Anders gefragt, wie kommen wir vom Mindestlohn im Hier und Heute zum Jagthaus von E.H...?

pentium

Also ich bemühe mich eher nicht vom Thema abzulenken,wie auch in diesem Fall reagiere ich nur.
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Re: Mindestlöhne Pro und Kontra

Neuer Beitragvon pentium » 30. Juli 2016, 20:25

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Willst du jetzt vom Thema ablenken @Karnak oder nur etwas wegen "Staatsmacht der DDR" richtig stellen? Anders gefragt, wie kommen wir vom Mindestlohn im Hier und Heute zum Jagthaus von E.H...?

pentium

Also ich bemühe mich eher nicht vom Thema abzulenken,wie auch in diesem Fall reagiere ich nur.


Na dann, weiter machen!
pentium
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