SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon augenzeuge » 12. Juli 2018, 18:13

Spartacus hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Und Charisma hat Merkel auch... [grins]

AZ


Hast du mir den Abend versüßt AZ, die Merkel Charisma? Ja, so ungefähr wie ein Topf Leim.

Sparta


Darf ich noch einen drauflegen?

DIE METHODE MERKEL :
Eine neue Form des Charismas
[grins]

Angela Merkel ist überall.

Angela Merkels Regierungsstil war einst zu Zeiten der großen Koalition von Franz Müntefering (Vizekanzler, SPD) mit der Bemerkung kritisiert worden, ihr mangele es an Führungswillen und sie verliere sich, beispielsweise in Fragen den Gesundheitspolitik, im politischen Klein-Klein. In Wirklichkeit hat ihr das - bislang - das Überleben gesichert.

Die Kabinette des Bundeskanzlers Schröder waren einst geprägt von Leuten, die gerne als „Alpha-Tiere“ in einer „Wolfsrudel-Gesellschaft“ beschrieben wurden. Keinen außer Schröder akzeptierten Joseph Fischer, Otto Schily und Wolfgang Clement neben sich. Und Jürgen Trittin wollte so sein wie Fischer. Die vermeintlich Schwächeren wurden klein gemacht, und Oskar Lafontaine hatte zu gehen. Keiner der Minister im Kabinett der schwarz-gelben Koalition tritt mehr so auf.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 27504.html
AZ
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Juli 2018, 18:33

Über dies alles ist im neuesten Stern ein seitenlanges Interview mit Gerhard Schröder abgedrockt.
Da bekommt die Merkel auch ihr Fett ab. Über sich gibt er ohne was zu sagen bestens Auskunft und Einblicke.
Laut Schröder ist die SPD keine Volkspartei mehr, zu wenig Zuspruch. Hab ich so rausgelesen.

https://shop.stern.de/stern-magazin-aktuelle-ausgabe/

Gruß Volker
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 12. Juli 2018, 22:27

Hättet ihr euch den als zu Kreuze kriechenden Vizekanzler unter der Merkeln vorstellen können?
Ich glaub da hätte der sich eher in Hannover gemütlich ein Bier holen lassen als sich so was anzutun.
Vermutlich wird der in der Historie den Platz des letzten jemals von der SPD gestellten Kanzlers einnehmen.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Ari@D187 » 21. Juli 2018, 17:21

Realitätssinn? Fehlanzeige. Bezug zum Volk? Nicht vorhanden. Heinz Buschkowsky geht mit seiner Partei, der SPD, hart ins Gericht.

-> Link

Interessant auch seine Einschätzung bezüglich H. Stegner...

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 24. Juli 2018, 12:53

SPD Kaufbeuren DITIB
SPD Stadträtin Wischhöfer weint, weil in Kaufbeuren keine DITIB Moschee gebaut wird.
https://www.youtube.com/watch?time_cont ... _Un4CXVQD4

da wundern sich die Genossen das die Wähler weg laufen.
z

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Ari@D187 » 24. Juli 2018, 17:38

Zicke hat geschrieben:SPD Kaufbeuren DITIB
SPD Stadträtin Wischhöfer weint, weil in Kaufbeuren keine DITIB Moschee gebaut wird.
[...]

Ich dachte "Nu übertreibt er doch sicher...". Und dann heult da die SPD-Stadträtin tatsächlich, faselt was von "vernünftig und rational"... [shocked]
Reeducation kann funktionieren, aber auch nach hinten losgehen...

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Spartacus » 24. Juli 2018, 18:01

Und dann heult da die SPD-Stadträtin tatsächlich, faselt was von "vernünftig und rational".


Wir könnten der Guten mal eine Reise nach Saudi Arabien, oder in den Iran empfehlen. Da kann sie dann die beiden Glaubensrichtungen in
ihrer "vernünftigen und rationalen" Form in Echtzeit betrachten.

Diese Menschen machen mir manchmal richtig Angst. Also nicht ihr " Glauben in irgendwas" sondern ihre unbeschreiblich Dummheit. [shocked]

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon augenzeuge » 24. Juli 2018, 18:03

Spartacus hat geschrieben:Diese Menschen machen mir manchmal richtig Angst. Also nicht ihr " Glauben in irgendwas" sondern ihre unbeschreiblich Dummheit. [shocked]

Sparta


Das sage ich mitunter zu Leugnern des Klimawandel oder zur Gruppe der Reichsbürger. [grins]
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 24. Juli 2018, 18:07

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Diese Menschen machen mir manchmal richtig Angst. Also nicht ihr " Glauben in irgendwas" sondern ihre unbeschreiblich Dummheit. [shocked]

Sparta


Das sage ich mitunter zu Leugnern des Klimawandel oder zur Gruppe der Reichsbürger. [grins]
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Auf den Scheiterhaufen mit diesen Ketzern, diesen Leugnern des Klimawandels...
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Spartacus » 24. Juli 2018, 18:08

Leugnern des Klimawandel


Ist die Inquisition schon wieder auferstanden AZ?

Galilei und Giordano Bruno lassen schön grüßen. [grins] [hallo]

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 24. Juli 2018, 18:10

Spartacus hat geschrieben:
Leugnern des Klimawandel


Ist die Inquisition schon wieder auferstanden AZ?

Galilei und Giordano Bruno lassen schön grüßen. [grins] [hallo]

Sparta


Jan Hus...
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 24. Juli 2018, 19:11

Mit dicken Krokodilstränen kann man sicherlich manches böse Feuer löschen.
Weinen für den Frieden quasi.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 3. August 2018, 21:41

SPD-Chefin
Nahles hält Bruch der Groko für denkbar


Die SPD-Chefin will nicht mehr garantieren, dass die große Koalition noch lange hält.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Volker Zottmann » 3. August 2018, 21:53

Das wäre aus Sicht der CDU weiter nicht schlimm. Nach nötigen Neuwahlen heiratet die Merkel die AfD und der Karren steht weitere Jahre und verrottet. ...

Gruß Volker
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon steffen52 » 3. August 2018, 21:58

Volker Zottmann hat geschrieben:Das wäre aus Sicht der CDU weiter nicht schlimm. Nach nötigen Neuwahlen heiratet die Merkel die AfD und der Karren steht weitere Jahre und verrottet. ...

Gruß Volker

Was hat Merkel mit der AfD zutun, Volker? Oder die AfD mit Merkel? [ich auch]
Gruß steffen52
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon augenzeuge » 3. August 2018, 23:39

steffen52 hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Das wäre aus Sicht der CDU weiter nicht schlimm. Nach nötigen Neuwahlen heiratet die Merkel die AfD und der Karren steht weitere Jahre und verrottet. ...

Gruß Volker

Was hat Merkel mit der AfD zutun, Volker? Oder die AfD mit Merkel? [ich auch]
Gruß steffen52


Seit sie in einem bestimmten Kostüm dargestellt wurde, kommen einige durcheinander... und sprechen schon von Heirat.... [flash]
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon zoll » 4. August 2018, 09:45

Zur Weiterführung einer Regierungsverantwortung sind in Zukunft auch "schräge" Koalitionen (Heiraten) durchaus vorstellbar.

Wer hätte z. Zt. von Adenauer, Strauß und Erhardt an heutige Veränderungen gedacht. Es bleibt nix wie es ist und das ist auch gut so.

zoll
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon augenzeuge » 4. August 2018, 09:48

zoll hat geschrieben:Es bleibt nix wie es ist und das ist auch gut so.

zoll


Nein, das ist nicht immer. Manches wird man wieder zurücksehnen.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Volker Zottmann » 4. August 2018, 15:54

augenzeuge hat geschrieben:
zoll hat geschrieben:Es bleibt nix wie es ist und das ist auch gut so.

zoll


Nein, das ist nicht immer. Manches wird man wieder zurücksehnen.
AZ

Das stimmt! Die wohl meisten Deutsche wünschten sich in die Zeit vor 2015, aber mit anständigen Einwanderungsgesetzen zurückversetzt. Die humanitäre Sofortaufnahme von Kriegsopfern ist jedoch immer davon unbenommen.

Gruß Volker
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 4. August 2018, 16:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Volker Zottmann » 4. August 2018, 16:00

steffen52 hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Das wäre aus Sicht der CDU weiter nicht schlimm. Nach nötigen Neuwahlen heiratet die Merkel die AfD und der Karren steht weitere Jahre und verrottet. ...

Gruß Volker

Was hat Merkel mit der AfD zutun, Volker? Oder die AfD mit Merkel? [ich auch]
Gruß steffen52

Ich denke offenbar etwas schräger als Du, Steffen.

Merkel klebt an ihrem Posten. Sollte die SPD die Groko aufkündigen, gäbe es bestimmt Neuwahlen. Je nach prozentualer Gemengelage wäre dann eine Mehrheit derzeit nur noch unter 2 "Volksparteien" zu finden. Zur Not frisst der Teufel Fliegen, hast Du sicher schon gehört. Zur Not, für ihren Machterhalt, koaliert die Frau Kanzlerin mit Jedem. Auch mit der AfD.
Wer so oft was beschloss, um Jahre, Monate oder nur Tage später genau das Gegenteil zu tun, dem traue ich alles zu!

Gruß Volker
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Nostalgiker » 4. August 2018, 16:22

Die SPD hat spätestens mit ihrer Zustimmung zum ersten Weltkrieg; siehe auch Burgfriedenpolitik, alles verraten was eine Arbeiterpartei ausmacht.
Ein weiterer Tiefpunkt in der Geschichte der SPD waren die "Feierlichkeiten" zur angeblichen Gründung der SPD durch Ferdinand Lasalle 1863 - 2013 .....
Die weiteren Gründungsväter, August Bebel und Wilhelm Liebknecht, welche welche 1869 die SDAP gründeten wurden vorsichtshalber nicht weiter erwähnt.
Das eigentliche Gründungsdatum der SPD war 1875 und da war Ferdinand Lassale bereits Geschichte, weil Tod durch ein Duell 1864 .....

aber dem heutigen Selbstverständnis der SPD passt es natürlich sich auf Ferdinand Lassalle zu berufen, bei den weiteren Gründungsvätern Bebel und Liebknecht könnten peinlich Nachfragen kommen wie es denn die gegenwärtige SPD Führung mit dieser Tradition hält.

Eine "Volkspartei" ist die SPD bereits seit Jahrzehnten nicht mehr.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 4. August 2018, 16:39

Wie definiert man "Volkspartei"?
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Spartacus » 4. August 2018, 16:43

pentium hat geschrieben:Wie definiert man "Volkspartei"?


Gar nicht, denn das sind sie heute angeblich alle, genau wie links und grün.

Lauter links grüne Volksparteien. [flash]

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Danny_1000 » 4. August 2018, 16:43

Nostalgiker hat geschrieben:Die SPD hat spätestens mit ihrer Zustimmung zum ersten Weltkrieg; siehe auch Burgfriedenpolitik, alles verraten was eine Arbeiterpartei ausmacht....

Eine "Volkspartei" ist die SPD bereits seit Jahrzehnten nicht mehr.


Und mit diesem Führungspersonal im Bund schon gleich gar nicht. Sie kleben an ihren Sesseln und haben den unter 20%- Knall immer NOCH Nicht vernommen.

Schön, Dich wieder hier zu lesen.

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dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 4. August 2018, 16:44

Spartacus hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Wie definiert man "Volkspartei"?


Gar nicht, denn das sind sie heute angeblich alle, genau wie links und grün.

Lauter links grüne Volksparteien. [flash]

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Klientelparteien wie AfD, Linke und FDP sind keine Volkspartei, weil sie nicht Angebote für sämtliche Bevölkerungsgruppen haben.

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Ari@D187 » 4. August 2018, 19:07

pentium hat geschrieben:Klientelparteien wie AfD, Linke und FDP sind keine Volkspartei, weil sie nicht Angebote für sämtliche Bevölkerungsgruppen haben.

...

So gesehen, gibt es im Prinzip keine einzige Volkspartei (mehr).

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 7. August 2018, 15:52

Föderalismusdebatte
Kurt Beck will Bundesländer zusammenlegen

Um die Effizienz der Verwaltungen zu steigern, schlägt der frühere SPD-Chef vor, Bundesländer zusammenzulegen. So könnten das Saarland und Rheinland-Pfalz eine Einheit bilden. Auch für weitere Fusionen nannte Beck Beispiele.
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hält eine Debatte über die Bund-Länder-Beziehungen in eine ganz andere Richtung für nötig.
„Ich wehre mich gegen die zunehmende Berlin-Zentrierung. Ich kann nicht erkennen, was der Bund mehr kann als die Länder. Außer der Bereitschaft zum Geldausgeben.“
Kretschmer sieht in der Gleichmacherei einen Grund für die „Entfremdung zwischen den Bürgern und der Politik“.
http://www.lvz.de/Nachrichten/Politik/K ... ammenlegen
die SPDler sollten über Ihre wirre Politik nachdenken.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 7. August 2018, 15:57

Zicke hat geschrieben:Föderalismusdebatte
Kurt Beck will Bundesländer zusammenlegen

Um die Effizienz der Verwaltungen zu steigern, schlägt der frühere SPD-Chef vor, Bundesländer zusammenzulegen. So könnten das Saarland und Rheinland-Pfalz eine Einheit bilden. Auch für weitere Fusionen nannte Beck Beispiele.
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hält eine Debatte über die Bund-Länder-Beziehungen in eine ganz andere Richtung für nötig.
„Ich wehre mich gegen die zunehmende Berlin-Zentrierung. Ich kann nicht erkennen, was der Bund mehr kann als die Länder. Außer der Bereitschaft zum Geldausgeben.“
Kretschmer sieht in der Gleichmacherei einen Grund für die „Entfremdung zwischen den Bürgern und der Politik“.
http://www.lvz.de/Nachrichten/Politik/K ... ammenlegen
die SPDler sollten über Ihre wirre Politik nachdenken.


Ein altes Sommerlochthema, welches gerne immer wieder von Politikern angesprochen wird...alle Jahre wieder.

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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 7. August 2018, 17:44

Wenn ich Kurt Beck wäre würde ich mir echt ganz andere Gedanken machen, zum Beispiel das die Partei deren Vorsitzender er immerhin mal war nicht Richtung 5% trudelt.
Aber ich glaube das ist dem Bogenwurst, er hat ausgesorgt und blitzt nun Geistesblitze in die Landschaft.
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Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 7. August 2018, 17:54

Ari@D187 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Klientelparteien wie AfD, Linke und FDP sind keine Volkspartei, weil sie nicht Angebote für sämtliche Bevölkerungsgruppen haben.

...

So gesehen, gibt es im Prinzip keine einzige Volkspartei (mehr).

Ari

Genau so ist es, "Volksparteien" gab es noch nie, zwei hatten sich nur selbst das Copyright darauf zurechtgezimmert.
Die Merkel will jetzt irgendwie mit ihrer sonderbaren Mitte wohl so etwas zusammenbasteln, also eine Partei für alles und nichts.
Ehe man für solchen Unfug ein Kreuz setzt, wär es auf dem Lottoschein besser aufgehoben.
Irgendwann wird bei jemanden von der "Mitte" auch wieder der Groschen fallen das man eigentlich doch eine rechtskonservative Partei sein sollte und sich die verprellten Wähler wieder von blau zurückholen könnte.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 7. August 2018, 18:06, insgesamt 4-mal geändert.
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