karnak hat geschrieben:Heute abend ist wieder Seniorenschießen, ein bisschen üben kann sicher nicht schaden.
HPA hat geschrieben:Und noch was: vor 3-4 wochen wäre noch Zeit gewesen die Ortskräfte zu evakuieren-.
Die USA führen mit den radikalislamischen Taliban in Afghanistan aktuell Gespräche über einen Zugang von ausreisewilligen Zivilistinnen und Zivilisten zum Flughafen der Hauptstadt Kabul. Die Taliban hätten zugesagt, dass Zivilist:innen eine „sichere Durchfahrt“ zum Flughafen gewährt werden solle, sagte der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, am Dienstag (17.08.2021) im Weißen Haus. An dieser Zusage würden die Islamisten auch gemessen.

Werner Thal hat geschrieben:Zumindest ziemlich naiv. Typisch für ihn, plötzlich begann er um Hilfe zu winseln, obwohl er wissen
sollte, auf was für einen Adventure-Trip er sich eingelassen hatte.
W. T.

Werner Thal hat geschrieben:Bericht der "New YorkTimes"
US-Geheimdienste warnten frühzeitig vor Taliban-Übernahme
US-Präsident Joe Biden hatte noch vor wenigen Wochen behauptet, dass eine rasche Niederlage der
afghanischen Regierung gegen die Taliban unwahrscheinlich sei. Laut einem Zeitungsbericht hätte er
es besser wissen müssen.
https://www.spiegel.de/ausland/afghanis ... 48afbfb53a
W. T.
[b]Die Beziehungen zwischen Taliban und Al-Qaida sind so fest wie eh und je – die Vorstellung, dass die Verhandlungen in Doha eine jahrzehntealte Verbindung, die mit einem religiösen Treueschwur besiegelt wurde, auflösen würde, war absurd und Politiker, die daran glaubten, ließen sich für dumm verkaufen. (…) [/b]
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
Laut BBC-Korrespondentin Yalda Hakim und "Washington-Post"-Reporter Ezzatullah Mehrdad traf sich der geflohene Vizepräsident Amrullah Saleh Anfang der Woche mit Milizenführer Ahmad Massoud in der Provinz Pandschir, um über eine neue Anti-Taliban-Koalition zu beraten. Ahmad Massoud ist Sohn und Nachfolger von Ahmad Schah Massoud, der in den 90er Jahren Kopf des Widerstandes gegen die Taliban war und bis 2001 einen erbitterten Guerillakrieg gegen die Islamisten führte.
Bereits kurz nach seiner Flucht aus Kabul meldete sich der Politiker bei Twitter zu Wort. "Ich werde nicht die Millionen Menschen im Stich lassen, die auf mich gehört haben. Ich werde niemals mit den Taliban unter einem Dach leben. Niemals." Am Dienstag rief Saleh die Bevölkerung auf, sich "dem Widerstand anzuschließen". Gleichzeitig erklärte er sich zum "legitimen geschäftsführenden Präsidenten" des Landes.

Zicke hat geschrieben:Wer hatte Möglichkeit und Mittel, um sofort zu handeln?
Die Beantwortung dieser Fragen ist denkbar einfach, auch wenn Kanzlerin Angela Merkel gerade versucht, die Schuld auf Außenminister Heiko Maas zu schieben und Kanzlerkandidat Armin Laschet in einem Brief um Unterstützung für die Gescheiterten aus der CDU wirbt:
Erstens, Angela Merkel hätte einfach entscheiden können, deutsche Staatsbürger unverzüglich aus der Lebensgefahr zu retten. Sie hätte sich dafür aber um das Thema kümmern müssen.
Zweitens, Annegret Kramp-Karrenbauer hätte (in Absprache mit der Kanzlerin) einfach befehlen können, deutsche Kräfte nach Kabul zu schicken, um all jene zu retten, die diesem Land tapfer gedient haben. Dafür hätte sie aber „tapfer“ genug sein müssen, eine Entscheidung zu treffen, die (wie zum Beispiel die Stürmung der entführten „Landshut“) Risiken mit sich gebracht hätte.
[...]
https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html
Die Umstände sind kühl betrachtet für die Verteidigungsministerin und den Außenminister günstig. Wenn alle sich irren, muss der Einzelne keine Verantwortung übernehmen.

Der Publizist Jürgen Todenhöfer hält nach dem faktischen Machtwechsel in Afghanistan Verhandlungen mit den militant-islamistischen Taliban für notwendig. "Ja, natürlich", sagt Todenhöfer im Deutschlandfunk auf eine entsprechende Frage. Jetzt sei die Stunde der Diplomatie. Deutschland mit seiner traditionellen Freundschaft zu dem Land sei besonders gefragt. "Jetzt brauchen wir kluge Diplomatie." Todenhöfer begrüßt, dass der deutsche Botschafter in Afghanistan, Markus Potzel, im Golf-Emirat Katar mit Taliban-Vertretern sprechen will. Er fügt aber hinzu: "Er müsste nach Kabul."

Was in den ...Westmedien nicht berichtet wird, daß China mit seinem Seidenstraßen - Projekt in Afghanistan nicht nur Infrastruktur (Straßen, Eisenbahnen, Handymasten, Internet) bauen wird. China hat sich - nicht ganz uneigennützig - auch für 99 Jahre den Zugriff auf die unendlichen Erzvorkommen im Norden von Afghanistan gesichert: Seltene Erden, aber auch Unmengen von Uranerz finden sich dort.
Und nachdem Trump, darüber völlig außer sich, spontan den Abzug befohlen hat und damit den Kollaps der Regierung ausgelöst hat, liegt es nun an den Taliban, den Vertrag mit China aufzukündigen oder zu bestätigen. Quelle: Telepolis

augenzeuge hat geschrieben:Der Publizist Jürgen Todenhöfer hält nach dem faktischen Machtwechsel in Afghanistan Verhandlungen mit den militant-islamistischen Taliban für notwendig. "Ja, natürlich", sagt Todenhöfer im Deutschlandfunk auf eine entsprechende Frage. Jetzt sei die Stunde der Diplomatie. Deutschland mit seiner traditionellen Freundschaft zu dem Land sei besonders gefragt. "Jetzt brauchen wir kluge Diplomatie." Todenhöfer begrüßt, dass der deutsche Botschafter in Afghanistan, Markus Potzel, im Golf-Emirat Katar mit Taliban-Vertretern sprechen will. Er fügt aber hinzu: "Er müsste nach Kabul."
![]()
AZ
Bundesregierung will in Doha mit Taliban verhandeln

Mit Afghanistan hat sich der Westen unendlich auf ganzer Linie blamiert. Die Chinesen haben schon einen Fuss in der Tür und ich glaube, sie gehen es klüger an als wir.
augenzeuge hat geschrieben:Der Publizist Jürgen Todenhöfer hält nach dem faktischen Machtwechsel in Afghanistan Verhandlungen mit den militant-islamistischen Taliban für notwendig. "Ja, natürlich", sagt Todenhöfer im Deutschlandfunk auf eine entsprechende Frage. Jetzt sei die Stunde der Diplomatie. Deutschland mit seiner traditionellen Freundschaft zu dem Land sei besonders gefragt. "Jetzt brauchen wir kluge Diplomatie." Todenhöfer begrüßt, dass der deutsche Botschafter in Afghanistan, Markus Potzel, im Golf-Emirat Katar mit Taliban-Vertretern sprechen will. Er fügt aber hinzu: "Er müsste nach Kabul."
![]()
AZ
Interessierter hat geschrieben:Wenn man Interviews betrachtet, ist es da ungewöhnlich, dass man den Interviewten ins Wort fällt? Und wenn man sich intensiv mit Todenhöfer befasst hat, dann sollte es nicht verwundern. So jedenfalls meine Meinung.
Volker Zottmann hat geschrieben:Interessierter hat geschrieben:Wenn man Interviews betrachtet, ist es da ungewöhnlich, dass man den Interviewten ins Wort fällt? Und wenn man sich intensiv mit Todenhöfer befasst hat, dann sollte es nicht verwundern. So jedenfalls meine Meinung.
Wer sich über einen May aufregt hat sicher noch nie Lanz gesehen.
Nicht eine seiner Sendungen, wo er nicht permanent den Gesprächspartnern in die Parade fährt, oder Fragen an sie stellt, um sie dann selbst zu beantworten.
Das ist inzwischen normaler Interwiev-Alltag.
Nicht alle lassen den Gesprächspartner in Ruhe ausreden, so wie wir es tun... (sollten)![]()
Gruß Volker


Ari@D187 hat geschrieben:Hier mal Aussagen zu der Rückholung der Ortskräfte. Man beachte das Datum 10.07.2021:
-> Video ab 3:25 min
Sollte es bis zur Bundestagswahl keinen einzigen Rücktritt geben, wäre das der nächste Skandal.
Ari

augenzeuge hat geschrieben:Sehe ich nicht so. Was soll das denn nützen?
Ein Rücktritt für Dinge, die keiner erkannt hat?
AZ
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
Zurück zu International Konfliktherde
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste