Es passierte heute 2.0....

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon Spartacus » 22. Februar 2016, 19:43

Eine Schlagwetter und Kohlenstaubexplosion im Karl-Marx-Schacht I in Zwickau fordert 123 Tote. Es handelt sich um das schwerste Bergwerksunglück in der Geschichte der DDR.


Davon wurde mir erzählt, denn da war ich noch nicht auf der Welt.

Die Erinnerung daran, aber war auch Jahrzehnte später nicht erloschen. [hallo]

LG

Spart
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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 29. Februar 2016, 16:07

29. Februar

1768: Mit dem Ziel, den russischen Einfluss in Polen-Litauen zurückzudrängen, schließen sich polnische Adlige zur Konföderation von Bar zusammen.

1884: Der britische General Gerald Graham besiegt mit seinen Einheiten bei El Teb die Mahdisten unter Osman Digna während des Mahdi-Aufstandes im Sudan.

1920: Reichswehrminister Gustav Noske löst die Marinebrigade Ehrhardt und das Freikorps Loewenfeld auf. Aus dieser Maßnahme entwickelt sich der Kapp-Putschgegen die Weimarer Republik.

1920: Die tschechoslowakische Nationalversammlung nimmt die Verfassung der Tschechoslowakischen Republik an.

1936: Der Putschversuch in Japan vom 26. Februar 1936 durch Angehörige der Partei Kodoha wird endgültig niedergeschlagen, die Rebellen entweder hingerichtet oder zum rituellen Selbstmord Seppuku aufgefordert. Das Kriegsrecht bleibt jedoch bis zum Juli in Kraft.

1944: Alliierte Truppen unter Führung von US-General Douglas MacArthur beginnen mit der Eroberung der Admiralitätsinseln, die die Japaner im Pazifikkrieg besetzt haben.

1972: Aus Protest gegen die Neue Ostpolitik der sozialliberalen Koalition tritt der Bundestagsabgeordnete Herbert Hupka, Präsident der Landsmannschaft Schlesien, aus der SPD-Bundestagsfraktion aus.

1996: Nach 1425 Tagen endet – mehr als zwei Monate nach Unterzeichnung des Dayton-Vertrages – die Belagerung von Sarajevo, die längste Belagerung des 20. Jahrhunderts.

2004: Nach weitreichenden Protesten und Eingreifen durch Frankreich und die USA dankt Jean-Bertrand Aristide als Präsident Haitis ab und verlässt das Land.

Quelle Wikipedia

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 1. März 2016, 13:30

1. März

86 v. Chr.: Sulla erobert im Zuge des 1. Mithridatischen Krieges Athen und lässt es plündern.
286: Maximian wird neben Diokletian Augustus (Mitkaiser) im Römischen Reich und kümmert sich um dessen Westteil.
293: Constantius Chlorus und Galerius werden im Rahmen der Tetrarchie des Römischen Reiches von den Kaisern Diokletian und Maximian zu Mitkaisern ernannt.

305: Constantius Chlorus und Galerius werden durch den Rücktritt von Diokletian und Maximian Kaiser des Römischen Reiches.

1783: Mit der Ratifizierung durch die letzte Kolonie Maryland treten die vom zweiten Kontinentalkongress der nordamerikanischen Dreizehn Kolonien beschlossenenKonföderationsartikel in Kraft, Vorläufer der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika.

1803: 1953 wird Ohio rückwirkend mit diesem Datum vom US-Kongress als 17. Bundesstaat in die Vereinigten Staaten aufgenommen.
1805: Samuel Chase, der einzige Höchstrichter der Vereinigten Staaten, gegen den je ein Impeachment-Verfahren eingeleitet worden ist, wird von allen Anklagepunkten freigesprochen.
1809: Per Gesetz wird das Illinois-Territorium vom Indiana-Territorium losgelöst. Hauptstadt des neu geschaffenen Territoriums der Vereinigten Staaten wird Kaskaskia.

1815: Napoleon kehrt von seiner Verbannung auf Elba nach Frankreich zurück und tritt seine Herrschaft der Hundert Tage an.
1833: Der amerikanische Kongress verabschiedet mehrere Gesetze, die zur Beendigung der Nullifikationskrise führen.
1845: US-Präsident John Tyler unterzeichnet eine Erklärung zur Annexion der Republik Texas durch die Vereinigten Staaten.
1867: Der südöstliche Teil des bisherigen Nebraska-Territoriums tritt unter dem Namen Nebraska als 37. Bundesstaat den USA bei. Die übrigen Teile werden anderen Territorien zugeschlagen.

Quelle Wikipedia

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon Interessierter » 1. März 2016, 16:46

Tätigkeitsbericht der West-Berliner Schutzpolizei für den Monat März 1962


S 1 – 1/62
Berlin, den 6. April 1962
App. 2922

Vertraulich!
Verschlossen!

An den
Herrn Polizeipräsidenten in Berlin

Betr.: Tätigkeitsbericht des S für den Monat M ä r z 1962

I. Sicherheits- und Ordnungsdienst der Schutzpolizei

1. Zusammenfassung der hauptsächlichsten Ereignisse an Sektor- und Zonengrenze

a) Die östlichen Grenzsperren an der Sektor- und Zonengrenze wurden durch Errichtung von neuen Mauern und Stacheldrahtzäunen, Aufstellen von Spanischen Reitern, Anlegen von Stolperdrähten mit Knallkörpern, Ausheben von Gräben sowie Ausbesserungsarbeiten an eingestürzten Mauern, beschädigten Stacheldrahthindernissen pp. weiter verstärkt.

In Treptow, Elsenstr., Wildenbruchstr. und Kiefholzstr. (SBS), wurden mehrere 1 x 1m große Holztafeln mit der Aufschrift "DDR-Staatsgrenze – Betreten verboten" aufgestellt.

An den Sektorengrenzübergängen Chausseestr., Sandkrugbrücke und Friedrichstr. wurden die dort befindlichen Slalomstrecken ausgebessert bzw. verlegt.

An mehreren Stellen der Sektor- und Zonengrenze (S-Bhf. Gesundbrunnen, Heidekrautbahn, Teltow) rissen östliche Arbeitskolonnen stillgelegte Gleisanlagen ab.

Die S-Bahnlinie Gesundbrunnen – Fürstenbrunn – Spandau verkehrt seit dem 4.3.62 wieder bis zum S-Bhf. Staaken.

Das Zumauern von Fenstern geräumter Grenzhäuser an der Neuköllner Sektor- und Reinickendorfer Zonengrenze wurde fortgesetzt.

Im Zonenrandgebiet in Staaken und Babelsberg wurden weitere Zwangsräumungen durchgeführt. In einigen Fällen wurden die geräumten Häuser von sowjetzonalen bzw. -sektoralen Bautrupps bereits abgerissen.

Am 29.3.62 begannen ca. 20 von Trapo und Grepo bewachte Arbeiter mit dem Zumauern von Unterführungen der Ringbahn an der Schwedter Str. im Verlauf der Sektorgrenze. Als sie zu diesem Zweck Stahlgerüste auf Westberliner Gebiet errichteten, mußten die Bauarbeiten auf Wei¬sung der französischen Gendarmerie solange eingestellt werden, bis die Stahlgerüste wieder von Westberliner Gebiet entfernt waren. Die Maurerarbeiten an den genannten Unterführungen dauern z.Zt. noch an.

Am 31.3.1962 transportierten Kräfte der Bereitschaftspolizei Steine und Betonplatten, die beim Einsturz einer östlichen Sperrmauer in Reinickendorf, Klemkestr., auf West-Berliner Gebiet gefallen waren, unter Sicherung von französischer Gendarmerie und EKdo-Kräften ohne Zwischenfälle ab.

Zur besseren Kennzeichnung des Grenzverlaufes auf dem Niederneuendorfer See wurden dort im Auftrage des Senators für Verkehr und Betriebe nach Absprache mit dem sowjetzonalen Wasserstraßenhauptamt Berlin Grenzpfähle gesetzt. Am 20.3.62 wurden diese Arbeiten eingestellt, da ein Streifenboot der Grepo ihre Fortführung verhinderte. Ein Hinweis auf die Absprache zwischen Senat und Wasserstraßenhauptamt führte zu keinem Erfolg. Um Zwischenfälle zu vermeiden, wurden die Arbeiten zunächst abgebrochen.

In der Berichtszeit führten kommunistische Lautsprecherwagen an der Sektor- und Zonengrenze wiederholt Hetz- und Propagandasendungen durch. In einem Teil dieser Sendungen wurden die West-Berliner aufgefordert, sich an den Senat zu wenden, und von ihm die Einstellung der Tätigkeit des "Studios am Stacheldraht" zu fordern. In anderen Sendungen wurden die bereits im Vormonat begonnenen Diffamierungen der West-Berliner Polizei fortgesetzt.

b) An der Sektor- und Zonengrenze kam es in der Berichtszeit zu folgenden besonders erwähnenswerten Zwischenfällen:

Am 15.3.62 lauerten an der Zonengrenze zwischen Frohnau und Heiligensee, in der Nähe des Stolpmünder Weges, mehrere Grepo nach Durchschneiden des dreifachen Stacheldrahtzaunes auf West-Berliner Gebiet einem Streifendienst versehenden Zollbeamten auf und zwangen ihn mit Waffengewalt, den Stacheldrahtzaun zu durchkriechen und sich auf sowjetzonales Gebiet zu begeben. Von hier aus wurde er mit einem Lkw nach Hohenneuendorf abtransportiert, dort eingehend verhört und anschließend wieder nach West-Berlin entlassen.

In den Abendstunden des 6.3.62 forderten an der Grenze am Naturschutzwäldchen in Rudow 3 Grepo einen Grenzdienst versehenden Diensthundeführer der Schutzpolizei unter Androhung des Schußwaffengebrauchs auf, sich 100 m von der Grenze zu entfernen. Der Diensthundeführer reagierte auf diese Aufforderung nicht und setzte seine Streife ungehindert fort.

Am 9.3.62 gaben 2 Grepo an der Zonengrenze zum Bezirk Spandau (Falkenhagener Chaussee) 2 Warnschüsse ab, als sich eine Gruppe von westdeutschen Besuchern der Grenze bis auf einige Meter genähert hatte.

Am 16.3.62 wurden von Schutzpolizeibeamten an der Staakener Zonengrenze mehrere MP-Schüsse wahrgenommen. Anschließend wurde beobachtet, daß in der Nähe der Grenze auf SBZ-Gebiet ein von den Schüssen getroffener Grepo lag. Der Verletzte wurde mit einem Lkw in Richtung Flugplatz Staaken abtransportiert. Es konnte nicht festgestellt werden, ob es sich um einen Fluchtversuch oder Unfall handelte.

Am 11.3.62 barg die Feuerwehr aus dem Teltowkanal in Britz, in Höhe der Späthstraße, einen ca. 20-jährigen toten Grepo in Uniform, der erhebliche Kopfverletzungen aufwies.

Am 19.3.62 versuchten 2 jugendliche West-Berliner an der Zonengrenze Klein-Machnow durch Zerschneiden von Stacheldrahtzäunen Bewohnern der SBZ die Flucht zu ermöglichen. Sie wurden nach ihren Angaben dabei von Grepo entdeckt und mit MP beschossen (ca. 60 Schuß).

Am 27.3.62, gegen 20.50 Uhr, wurde in Neukölln, in dem unmittelbar an der Sektorgrenze stehenden Haus Heidelberger Str. 35, der 27-jährige West-Berliner Heinz Jercha im Hausflur mit Lungendurchschuß aufgefunden. Er wurde dem Urban-Krankenhaus zugeführt, wo ein Arzt den bereits eingetretenen Tod feststellte. Vermutlich wurde J. bei einem Versuch, Bewohnern des Sowjetsektors zur Flucht zu verhelfen, von kommunistischen Sicherungsorganen entdeckt und erschossen.


c) In 11 Fällen warfen Grepo gegen Schutzpolizei- und Zollbeamte sowie gegen winkende West-Berliner 20 Tränengaswurfkörper (TW) auf West-Berliner Gebiet. Von Schutzpolizeibeamten wurde daraufhin etwa die gleiche Anzahl TW in den SBS zurückgeworfen.

d) Der Interzonenverkehr verlief unbehindert.

[...]

Quelle: Polizeihistorische Sammlung des Polizeipräsidenten in Berlin
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon Zicke » 1. März 2016, 17:25

1.3.1966

Bundesinnenminister Paul Lücke (CDU) legt den fünften "Bericht über rechtsradikale und antisemitische Bestrebungen in der Bundesrepublik" vor,
der zu dem Ergebnis kommt, dass der organisierte Rechtsradikalismus 1965 zugenommen hat.
Während 1964 insgesamt 22 500 Mitglieder in 119 rechtsextremen Organisationen erfasst waren, waren es Ende 1965 bereits 28 600 in 113 Organisationen.

http://chroniknet.de/extra/
z

Doch wenn ich all jene, die mir nicht in den Kram passen, deren Ansichten vielleicht irgendwie rechts sind, weiterhin Nazis nenne, dann ist das nicht nur faktisch falsch. Ich schmälere damit letztendlich auch das Andenken an die Opfer des NS-Regimes.

Lena Seiferlin, Autorin
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon HPA » 1. März 2016, 21:17

1.3.53
Ein gewisser Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili ,besser bekannt unter dem Namen Stalin, trat seine letzte Reise Richtung Hölle an.

Offiziell für tot erklärt wurde er am 5.3. 53
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Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. (Sun Tzu)
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 1. März 2016, 21:28

HPA hat geschrieben:1.3.53
Ein gewisser Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili ,besser bekannt unter dem Namen Stalin, trat seine letzte Reise Richtung Hölle an.

Offiziell für tot erklärt wurde er am 5.3. 53


Zur Ergänzung: Er bricht nach einem Abendessen mit Georgi Malenkow, Nikolai Bulganin und Nikita Chruschtschow mit einem Schlaganfall zusammen.

pentium
Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Ein Meister und ein Schüler.
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 9. März 2016, 15:40

9.März

1933: Der Kommunist Georgi Michajlow Dimitrow wird in Berlin wegen des Reichstagsbrandes verhaftet. Der anschließende Prozess gegen ihn gerät zu einem Debakel für dieNationalsozialisten und Dimitrow wird freigesprochen.

1933: Franz von Epp wird auf Grund der Reichstagsbrandverordnung zum Reichskommissar für Bayern ernannt, damit haben die Nationalsozialisten im Zuge der Gleichschaltung auch hierdie Macht übernommen.

1942: Die Alliierten auf Java kapitulieren gegenüber den Japanern im Pazifikkrieg. Ganz Niederländisch-Indien bleibt sodann bis zum Kriegsende in japanischer Hand.

1945: Der Luftangriff auf Tokio mit B-29-Bombern durch die USA im Pazifikkrieg gilt als der schwerste konventionelle Bombenangriff aller Zeiten. Mit rund 100.000 Toten ist die Zahl der Opfer vergleichbar mit denen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki.

1956: Das Massaker von Tiflis fordert mindestens 80 Tote. Die sowjetische Armee eröffnet das Feuer auf antisowjetische Demonstranten, die das Telegrafenamt und die Radiostation stürmen wollen. Radikale aufständische Pro-Stalin-Studenten hatten nach der eingeleiteten Entstalinisierung die Unabhängigkeit Georgiens gefordert.

1972: In der Abstimmung über das Gesetz über die Unterbrechung der Schwangerschaft gibt es in der Volkskammer der DDR bis zur späteren Wende die ersten und einzigen Gegenstimmen. Neben 14 religiös motivierten Neinstimmen aus den Reihen der Ost-CDU werden noch acht Enthaltungen gezählt.

Quelle Wikipedia

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon Bahndamm 68 » 15. März 2016, 13:56

15.03.1825 191 Jahre
Friedrich Ludwig Jahn ("Turnvater" Jahn, initiator der Turnbewegung), seit Juli 1819 auf Grundlage der Karlsbader Beschlüsse in Haft, wird unter der Auflage, in keiner Universitäts- oder Gymnasialstadt zu wohnen, freigesprochen.

15.03.1867 149 Jahre
Ungarn erhält nach dem ausgehandelten Österreichisch-Ungarischen Ausgleich seine innere Autonomie von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich. Regierungschef Graf Gyula Andrássy beeidet die Treue zu Kaiser Franz Joseph I. Damit entwickelt sich aus dem Kaisertum Österreich die "Doppelmonarchie" Österreich-Ungarn.

15.03.1890 126 Jahre
Auf Initiative Kaiser Wilhelms II. beginnt in Berlin die 1. Internationale Arbeiterschutzkonferenz unter der Leitung von Hans Hermann von Berlepsch.

15.03.1892 124 Jahre
Jesse W. Reno erhält in den USA das Patent für sein schräges Förderband, den Vorgänger der Rolltreppe.

15.03.1906 Do. 110 Jahre
Die zum Automobilbau entschlossenen Geschäftspartner Henry Royce und Charles Rolls lassen ihre neu gegründete Firma Rolls-Royce Limited in Manchester eintragen.

15.03.1909 Mo. 107 Jahre
In den Berliner Ausstellungshallen am Zoo beginnt das erste Fahrad-Sechstagerennen Europas, 15 Zwei-Mann-Teams fahren 144 Stunden lang um die Wette.

15.03.1916 Mi. 100 Jahre
Österreich-Ungarn erklärt Portugal den Krieg.

15.03.1917 Do. 99 Jahre
Zar Nikolaus II. von Russland dankt unter dem Druck der Februarrevolte ab und wird zusammen mit seiner Familie gefangen gesetzt. Er übergibt die Herrschaft an seinen Bruder Michail Alexandrowitsch Romanow, der bereits am nächsten Tag auf den Thron verzichtet.

15.03.1920 Mo. 96 Jahre
Im Deutschen Reich findet als Reaktion auf den Kapp-Putsch der bislang größte Generalstreik statt. 12 Millionen Menschen folgen einem Aufruf verschiedener Organisationen und Parteien. Im Ruhrgebiet beginnt die Bildung der "Roten Ruhrarmee".

15.03.1924 Sa. 92 Jahre
In Deutschland werden die letzten Papiermark im Nennwert von fünf Billionen Mark gedruckt. Sie entsprechen nach der Währungsreform desselben Jahres fünf Rentenmark.

15.03.1933 Mi. 83 Jahre
In Wien wird der Nationalrat nach der angeblichen "Selbstausschaltung des Parlaments" von der austrofaschistischen Bundesregierung unter Engelbert Dollfuß mit Polizeigewalt am Zusammentreten gehindert. Die österreichische Republik mündet damit in den austrofaschistischen Ständestaat.

15.03.1937 Mo. 79 Jahre
In einem Hospital in Chicago/USA wird die erste Blutbank eingerichtet.

15.03.1938 Di. 78 Jahre
Auf dem Wiener Heldenplatz proklamiert Hitler vor rund 250.000 Menschen den "Anschluß".

15.03.1939 Mi. 77 Jahre
Truppen der deutschen Wehrmacht besetzen die restlichen Teile von Böhmen und von Mähren, die am nächsten Tag zum Reichsprotektorat Böhmen und Mähren erklärt werden. Die Tschechoslowakei hört auf zu bestehen.

15.03.1940 Fr. 76 Jahre
Die Wochenzeitung "Das Reich" erscheint erstmals.

15.03.1956 Do. 60 Jahre
Das Musical "My Fair Lady" von Frederick Loewe und Alan J. Lerner nach dem Schauspiel Pygmalion von George Bernard Shaw wird mit Julie Andrews und Rex Harrison in den Hauptrollen im Mark Hellinger Theatre auf dem Broadway in New York uraufgeführt. Das Stück wird vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen und bringt es in der Folge auf 2.717 Aufführungen.

15.03.1960 Di. 56 Jahre
Zur ersten Ost-West-Abrüstungskonferenz der UNO treffen in Genf 10 Staaten zusammen, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich, die Sowjetunion und Polen.

15.03.1961 Mi. 55 Jahre
Als erste deutsche Großstadt führt Kassel das Parken mit Parkscheiben in der Innenstadt ein.

15.03.1964 So. 52 Jahre
Der Schauspieler Richard Burton heiratet in Montreal zum ersten Mal seine Kollegin Elisabeth "Liz" Taylor. Es ist ihre fünfte Ehe.

15.03.1969 Sa. 47 Jahre
Nach einem weiteren Grenzzwischenfall am Ussuri kommt es erneut zu Kämpfen zwischen sowjetischen und chinesischen Truppen.

15.03.1972 Mi. 44 Jahre
Francis Ford Coppolas Spielfilm "The Godfather" nach dem gleichnamigen Roman von Mario Puzo mit Marlon Brando in der Hauptrolle und Al Pacino, James Caan, Robert Duvall und Diane Keaton in weiteren Rollen hat in den USA seine Uraufführung.

15.03.1973 Do. 43 Jahre
Mit der Uraufführung des Erotikstreifens Liebesgrüße aus der Lederhose wird das Genre der Lederhosenfilme begründet.

15.03.1980 Sa. 36 Jahre
Die Firma Philips stellt die zehnmillionste Farbbildröhre her.

15.03.1990 Do. 26 Jahre
Der 6. deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker besucht Prag. Mit dem tschechoslowakischen Präsidenten Havel ruft er zur Versöhnung der Völker beider Staaten auf.

15.03.1990 Do. 26 Jahre
Michael Gorbatschow wird zum Staatspräsidenten der UdSSR vereidigt.

15.03.1991 Fr. 25 Jahre
Die sächsische Firma Foron, bringt den ersten FCKW-freinen Kühlschrank der Welt auf den Markt.

15.03.1991 Fr. 25 Jahre
Der am 12.09.1990 von der DDR und der Bundesrepublik Deutschland sowie Frankreich, Großbritannien, der Sowjetunion und den USA abgeschlossene "Zwei-plus-Vier"-Vertrag tritt in Kraft. Damit ist der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands frei. Die UdSSR hinterlegt als letzte Siegermacht des 2. Weltkriegs die Ratifikationsurkunde des Vertrags.

15.03.1993 Mo. 23 Jahre
Erster FCKW-freie Kühlschrank: Die "Foron Hausgeräte GmbH" geht mit dem zusammen mit Greenpeace und Harry Rosin entwickelten Greenfreeze, dem ersten FCKW- und FKW-freien Kühlschrank, in die Serienfertigung.

15.03.2003 Sa. 13 Jahre
Sven Ottke (35J) wird als erster deutscher, Doppelweltmeister (IBF und WBA) im Boxen. Er siegte in 12 Runden nach Punkten gegen den US-Amerikaner Byron Mitchell in der Berliner Max Schmeling-Halle vor 10.000 Zuschauer. Sven Ottke und sein ostdeutscher Trainer Ulli Wegner sind eine jahrelanges Team.

15.03.2006 Mi. 10 Jahre
Die UN-Generalversammlung beschließt im Rahmen der Reform der Vereinten Nationen auf Initiative von UN-Generalsekretär Kofi Annan mit großer Mehrheit die Einrichtung des UN-Menschenrechtsrats, der die UN-Menschenrechtskommission ablösen soll.

15.03.2008 Sa. 8 Jahre
In einem Lager der albanischen Armee mit alter, zu entsorgender Munition im Dorf Gërdec kommt es zu einer Serie schwerer Explosionen. 26 Personen sterben, Hunderte werden verletzt. Mehrere Hundert Gebäude werden komplett zerstört, 1500 Gebäude in einem weiten Umkreis beschädigt.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 28. März 2016, 14:05

28.März

193: Die Prätorianergarde erschlägt den römischen Kaiser Pertinax. Nachfolger wird Didius Julianus, der das Amt meistbietend ersteigert. Nach wenigen Wochen stirbt auch er eines gewaltsamen Todes.

845: Unter der Führung von Ragnar Lodbrok brandschatzen Wikinger die Stadt Paris. Sie verlassen die Stadt erst wieder, als der westfränkische König Karl der Kahle ihnen ein Lösegeld zahlt.

1193: Nachdem sich Kaiser Heinrich VI. vertraglich verpflichtet hat, den gefangenen Richard Löwenherz nur gegen Bezahlung von Lösegeld und nach Erfüllung anderer Bedingungen freizulassen, übergibt ihn der österreichische Herzog Leopold V. in Speyer; der Kaiser überstellt ihn auf Burg Trifels.

1461: In der Schlacht bei Ferrybridge während der Rosenkriege um den englischen Thron trennen sich Yorkisten und Lancastrianer ohne Entscheidung. Bereits am nächsten Tag kommt es zur Schlacht von Towton.

1703: Im Spanischen Erbfolgekrieg kommt es zur Schlacht bei Schmidmühlen. Die Bayerische Armee kann sich schließlich gegen die Kaiserlichen durchsetzen.

1814: Die US-amerikanische Fregatte Essex wird während des Britisch-Amerikanischen Krieges nach einer erfolgreichen Kaperfahrt im Pazifik in chilenischen Hoheitsgewässern von einem britischen Verband aus der Fregatte Phoebe und der Sloop Cherub zum Kampf gestellt und muss sich nach einem verlustreichen Gefecht ergeben.

1854: Großbritannien und Frankreich erklären Russland unter Zar Nikolaus I. den Krieg, nachdem sie bereits am 12. März einen Kriegshilfevertrag mit demOsmanischen Reich im Krimkrieg geschlossen haben.

1862: Am dritten Tag der Schlacht am Glorieta-Pass gelingt es den Unionstruppen der Nordstaaten, den Nachschub der bereits siegessicheren konföderierten Armee zu vernichten. Damit unterbinden sie das weitere Vordringen der Konföderierten in das New-Mexico-Territorium und entscheiden den New-Mexico-Feldzug des Amerikanischen Bürgerkriegs für die Union.

1882: In Frankreich wird die Schulpflicht eingeführt.

1884: In Berlin wird unter Federführung von Carl Peters die Gesellschaft für deutsche Kolonisation mit dem Ziel gegründet, in Ostafrika deutsche Ackerbau- und Handelskolonien zu gründen.

1898: Der deutsche Reichstag beschließt auf Basis des Tirpitz-Plans im Flottengesetz den Aufbau einer Schlachtschiffflotte und löst damit ein Deutsch-Britisches Wettrüsten zur See aus.

1938: Adolf Hitler weist bei einem Gespräch den Führer der Sudetendeutschen Partei, Konrad Henlein, an, der tschechoslowakischen Regierung gegenüber Forderungen zu erheben, denen sie nicht entsprechen kann. Die angeschürte Krise über das Sudetenland endet im Herbst im Münchner Abkommen.

1939: Francisco Franco erobert mit Hilfe der „fünften Kolonne“ die spanische Hauptstadt Madrid und beendet damit den Bürgerkrieg im Land. Spanien steht fortan gänzlich unter der Kontrolle des franquistischen Regimes.

1941: Südlich des griechischen Kap Tenaro kommt es im Zweiten Weltkrieg zur Schlacht bei Kap Matapan zwischen britischen und italienischen Seestreitkräften, die die Briten für sich entscheiden.

1942: Nach dem Fliegeralarm um 23:18 Uhr bricht mit dem britischen Luftangriff auf Lübeck ein Flächenbombardement herein, das sich bis in den Folgetag erstreckt.

1974: Nicolae Ceaușescu übernimmt das Amt des Präsidenten in Rumänien neben seinem Amt als Staatsratsvorsitzender. Die dafür eigentlich notwendige Verfassungsänderung wird erst im folgenden Jahr nachgeholt.

1989: Das serbische Parlament entzieht auf Antrag von Slobodan Milošević dem Kosovo und der Vojvodina einstimmig den Autonomiestatus. Die jugoslawische Bundesverfassung von 1974 wird damit de facto aufgehoben.

2006: An einem ausgerufenen nationalen Protesttag gehen drei Millionen Franzosen auf die Straße, um ihren Unmut gegen den Contrat première embauche zu bekunden. Das geplante Gesetz soll in Frankreich das Entlassen von Angestellten unter 26 Jahren ohne Begründung und ohne Vorwarnung in den ersten zwei Jahren des Arbeitsverhältnisses gestatten.

Quelle: Wikipedia
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 30. März 2016, 12:52

30. März 1899
Gründung des Bananenimperiums "Chiquita" in Boston

Alles Banane - das hätte Eisenbahnbauer Minor Cooper Keith nicht gedacht, als er die ersten Schienen in Costa Ricas Urwald verlegte. Am Ende transportierten seine Züge statt Passagieren staudenweise Bananen. Autorin: Julia Zöller

Zitat:
Das lustigste Obst von allen ist sicher die Banane. "Zonen-Gaby" auf dem Titanic-Cover von 1989…"Meine erste Banane" !!!! Oder der: "Wie verdoppelt man den Wert eines Trabis? …Man legt eine Banane auf den Rücksitz!!!"

Ok, ok… die Bananen-Witze haben vielleicht `nen Bart, aber "auf der Banane ausrutschen" war schon immer lustig… also für die Zuschauer… Nein?... Auch nicht?

(Hmmm)… anderer Ansatz: Die Banane ist sicher die traurigste Frucht von allen: jämmerlichen Bananen-Republiken muss sie ihren Namen leihen, während Kirschen, Äpfel oder Erdbeeren einfach nur sein dürfen, was sie sind: Obst. Verantwortlich für die Verquickung von Bananen und Politik sind Männer wie Minor Cooper Keith, geboren in New York, Spross einer Eisenbahn-Unternehmerfamilie....

http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/k ... t-100.html


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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 1. April 2016, 18:04

1.April 1946
Die amerikanischen Besatzungsbehörden gründen in der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland die Organisation Gehlen. Erster Leiter des mit deutschem Personal besetzten Nachrichtendienstes wird Generalmajor Reinhard Gehlen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_Gehlen

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 7. April 2016, 20:30

Vor 250 Jahren in Wien
Der "Prater" wird Vergnügungspark


Der Wiener Prater ist weltbekannt. Die rührenden alten Fahrgeschäfte wie Hochschaubahn und Riesenrutsche werden nach wie vor gepflegt. Wien ist traditionsbewusst, und der Prater als Volkspark hat eine lange Tradition: Immerhin wird er 250 Jahre alt.
Ernst Moritz Arndt: "Dieser schöne Tummelplatz der Freude und des Vergnügens liegt eine starke Viertelstunde von der Brücke, welche die Stadt von der Leopoldstadt scheidet."
Als der junge deutsche Schriftsteller und spätere Freiheitskämpfer Ernst Moritz Arndt 1798 nach Wien kam, widmete er etliche Seiten seines Reiseberichts dem Prater - der weitläufigen Wiesen- und Auenlandschaft im Donaugebiet, lange exklusives Jagdgebiet des Adels, doch seit dem 7. April 1766 dem Volk überlassen. Zwar gab es Ende des 18. Jahrhunderts noch ein paar Sperrzonen, aber...

"sonst ist alles seit Josephs Zeit ein freyer Tummelplatz, und ein schöner und freundlicher Erlustigungsort für die frohen Menschenkinder." (Arndt)

Joseph II. - 1765 war er Kaiser geworden. Noch regierte er, der Anhänger der Aufklärung, neben seiner ebenso dynamischen wie konservativen Mutter Maria Theresia, die ein Auge auf die reformerischen Ideen des Sohnes hatte. Die Öffnung des Praters für die Bevölkerung der dicht bebauten Stadt Wien war eine davon.

"Das ist ein aufklärerisches Projekt. Sowohl aufklärerisch als auch populär",

sagt der Chefkurator am Jüdischen Museum Wien, Werner Hanak-Lettner. Wie groß der Erfolg war, zeigte sich daran,

"... dass am Sonntagvormittag der Prater wieder geschlossen wurde, weil das wirklich eine Konkurrenz zum Kirchgang am Sonntagvormittag wurde."

Diese Maßnahme dürfte auf das Konto der Kaiserin gehen, ebenso wie das Roden und Lichten der Vegetation, die das Gelände für die sittlich besorgte Obrigkeit so unübersichtlich machte. Das konnte auch Ernst Moritz Arndt beobachten:

"Hier ist es Zeit für die liebe genußfrohe Jugend, sich anzumachen. Einladend sind die Bäume, sich zur Vorrede vertraulich hinzulagern, und Büsche giebt es auch."

http://www.deutschlandradiokultur.de/vo ... _id=350506


Wiens sechshundert Hektar Spielplatz
http://derstandard.at/2000033274333/Sec ... Spielplatz

mfg
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 11. April 2016, 10:56

11.April

1912: Das Passagierschiff Titanic der White Star Line unter Kapitän Edward John Smith verlässt den Hafen von Queenstown in Irland, wo noch einige Passagiere an Bord gegangen sind, und macht sich auf ihren Weg über den Atlantik Richtung New York.
https://de.wikipedia.org/wiki/RMS_Titanic

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 19. April 2016, 10:22

19.4.1943: Aufstand im Warschauer Ghetto

Es war eine Geste, die in ihrer einfachen Selbstverständlichkeit unvergessen bleibt: Der Kniefall des damaligen deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt im Dezember 1970 vor dem Denkmal für die Opfer des Warschauer Ghettos. "Ich tat, was Menschen tun, wenn Worte versagen" schrieb Brandt später über diesen denkwürdigen Augenblick. Er ehrte als Vertreter eines anderen Deutschland, das nun um Verständigung und Aussöhnung bemüht war, den Heldenmut jener Ghettokämpfer, die in aussichtsloser Situation sich aufgebäumt hatten gegen ein Terrorregime.

Jeder Tag ein Kampf ums nackte Überleben

Als die Juden im Frühjahr 1943 den Elite-Truppen der SS mit bewaffnetem Widerstand trotzten, waren sich die meisten über die tödliche Gefahr, über die Aussichtslosigkeit ihres Kampfes im Klaren. Mehr als drei Jahre der Erniedrigung, des physischen Terrors und der ständigen Todesdrohung lagen zu diesem Zeitpunkt hinter ihnen.

Zusammengepfercht auf einer vier Quadratkilometer großen Fläche lebten hier seit Errichtung des Ghettos im Herbst 1940 über 400.000 Menschen. Hohe Mauern riegelten sie von der Außenwelt ab. Die Übergänge waren verbarrikadiert, die Straßen stets kontrolliert. Ghettobewohner durften nicht auf die "arische Seite". Wer es dennoch tat, riskierte sein Leben. In diesem eingemauerten jüdischen Wohnbezirk, einem Riesengefängnis, entwickelte sich zwischen Herbst 1940 und Sommer 1942 eine gespenstisch anmutendes alltägliches Leben.

Für die meisten Ghettobewohner bedeutete jeder Tag aufs neue ein Kampf ums nackte Überleben. Die Lebensmittelversorgung war auf Minimalrationen reduziert, die Sterblichkeitsziffer hoch. Jederzeit musste mit dem Ausbruch von Epidemien gerechnet werden.

Formieren des Widerstands

In kalkulierter Tücke hatte die SS den Juden eine Art "Selbstverwaltung" aufgezwungen: Ein sogenannter Judenrat war den Besetzern gegenüber für Ordnung und Sicherheit verantwortlich, später aber auch für die Auswahl der Ghettobewohner, die in die Vernichtungslager abtransportiert wurden. Denn als nach der Wannseekonferenz vom Januar 1942 die Deportationen der Juden begannen, blieb auch Warschau nicht verschont.

Zwischen Juli und September 1942 wurden über 300.000 Juden aus dem Ghetto abtransportiert, täglich ein Zug mit über 5.000 Menschen. Ziel war das Vernichtungslager Treblinka. Über das Schicksal, das die Juden dort erwartete, herrschte im Ghetto bald Gewissheit - und aus der Verzweiflung formierte sich der Widerstand:

Dann, im Herbst 1942 gab es eine Pause in den Deportationen. Im Ghetto lebten nur noch 70.000 Bewohner, viele davon Arbeiter in den Fabrikbetrieben, die für den Bedarf der deutschen Wehrmacht produzierten, vor allem Uniformen, Lederzeug und Chemikalien für Sprengstoffe. Diese Arbeiter formierten sich nun als harter Kern des Widerstandes.

Zusammenschluss gegen die Tyrannei

Kommunisten, Sozialisten und Zionisten schlossen sich zu einer Aktionsfront zusammen, um sich weiteren Deportationen zu widersetzen. Kampforganisationen wurden geschaffen und einem gemeinsamen Kommando unterstellt. Ab Herbst 1942 bereiteten sich die zum Widerstand Entschlossenen auf den Kampf gegen die Deutschen vor.

Im Januar 1943 besuchte der Reichsführer SS Heinrich Himmler Warschau, gab den Befehl, das Ghetto weiter zu verkleinern und ordnete die Wiederaufnahme der Deportationen in die Vernichtungslager an. Dies war das Signal zum Widerstand. Zwar wurden noch einmal 6.000 Menschen deportiert, doch kam es zu ersten blutigen Zusammenstößen zwischen jüdischen Widerstandsgruppen und der SS.

Mitte Februar ordnete Himmler an, das Ghetto aufzulösen und die Bewohner wegzuschaffen. SS-Brigadeführer Jürgen Stroop sollte den Auftrag durchführen. Seine Truppe - überwiegend Angehörige der SS - bestand aus rund 3.000 Mann. Ihnen standen etwa 1.500 schlecht bewaffnete Ghettobewohner gegenüber, unter ihnen viele Frauen.

Ein ungleicher Kampf

Zwar konnten die aufständischen Juden in den ersten Tagen in einigen Gefechten siegen, aber sie schlugen die deutschen Soldaten immer nur für ein paar Stunden zurück. Es war ein ungleicher Kampf, sein Ende vorbestimmt. Mark Edelmann, damals stellvertretender Kommandant der jüdischen Kampforganisationen, schrieb in seinen Erinnerungen: "Ein Flammenmeer schlägt über Häusern und Höfen zusammen. Der Gestank brennender Leichen würgt in der Kehle. Auf den Balkonen, Fensterbrettern, auf den Steinstufen liegen verkohlte Leichen. Hunderte setzen ihrem Leben ein Ende, indem sie aus dem dritten oder vierten Stock springen. Auf diese Weise retten Mütter ihre Kinder vor dem Flammentod."

Niederschlagung des Aufstands

Erst am 8. Mai konnten deutsche und ukrainische Abteilungen schließlich das Hauptkommando der jüdischen Kampforganisation umzingeln. Wer nicht erschossen wurde oder nicht durch Gas umkam, das die Deutschen in den Bunker warfen, beging Selbstmord. Am Abend des 16. Mai 1943 war mit der Sprengung der jüdischen Synagoge der Aufstand beendet.

Mehr als 56.000 Juden sind bei den Kämpfen umgekommen. In die Geschichtsbücher geht der Aufstand im Warschauer Ghetto ein als erster militärischer Widerstand gegen die faschistische Unmenschlichkeit.

Autor: Bernd Wegmeyer

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon Bahndamm 68 » 16. Mai 2016, 16:06

16.05.1842 174 Jahre
Eine erste Planwagen-Kolonne mit 100 Siedlern begibt sich von Missouri aus auf dem Oregon Trail über die Rocky Mountains nach Westen.

16.05.1853 163 Jahre
Die preußische Regierung verkündet ein Arbeitsverbot für Kinder unter 10 Jahren.

16.05.1887 129 Jahre
Der Deutsch-Amerikaner Emil Berliner führt in Washington D.C. erstmals das von ihm entwickelte Grammophon und die damit abzuspielende Schellack-Schallplatte der Öffentlichkeit vor.

16.05.1913 Fr. 103 Jahre
Bei Ausschachtungsarbeiten auf dem Gelände eines Messingwerkes in Finow, einem Stadtteil von Eberswalde, wird der "Eberswalder Goldschatz" von 2,59 kg Gewicht entdeckt. Der Schatz gilt als bedeutendster mitteleuropäischer Spätbronzezeit-Fund, wird auf das 10. oder 9. Jahrhundert v.Chr. datiert und ist der größte vorgeschichtliche Goldfund aus Deutschland.

16.05.1920 So. 96 Jahre
Das französische Bauernmädchen Jeanne d'Arc (Johanna von Orléans oder die Jungfrau von Orléans) wird von Papst Benedikt XV. heiliggesprochen.

16.05.1923 Mi. 93 Jahre
Die erste vollautomatische Telefon-Fernvermittlungsstelle der Welt, die Netzgruppe Weilheim, die zunächst 22 Ortsnetze im Umkreis vom 25 km umfasst, wird in Weilheim in Oberbayern in Betrieb genommen.

16.05.1931 Sa. 85 Jahre
Im Wiener Stadion auf der Hohen Warte besiegt die österreichische Fußballnationalmannschaft unter Verbandskapitän Hugo Meisl die bis dahin auf dem europäischen Festland noch unbesiegte schottische Fußballnationalmannschaft mit 5:0. Das gilt als die Geburtsstunde des österreichischen
Wunderteams.

16.05.1940 Do. 76 Jahre
Im Generalgouvernement beginnt die "AB-Aktion" der Nationalsozialisten. Mit der sich dahinter verbergenden gezielten Tötung werden mögliche polnische Widerstandsführer im Standgerichtsverfahren hingerichtet.

16.05.1943 So. 73 Jahre
Erst mit der vollständigen Niederbrennung des Ghettos kann die unter dem Kommando von Jürgen Stroop stehende SS den seit dem 19.04.1943 anhaltenden Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto beenden. Als Abschluss lässt er die Große Synagoge sprengen. Insgesamt forderten die Kämpfe 12.000 Opfer. Weitere 30.000 Menschen wurden nach den Kämpfen erschossen, 7000 in Vernichtungslager transportiert.

16.05.1944 Di. 72 Jahre
Im KZ-Auschwitz-Birkenau kommt es zum Aufstand der Sinti und Roma gegen die geplante Massen-Vergasung. Die SS muss die angelaufene Liquidierung des so genannten Zigeuner-Lagers bis zum Juli 1944 unterbrechen.

16.05.1946 Do. 70 Jahre
Der deutsche Chemiker Bruno Tesch, im Testa-Prozess zum Tode verurteilter Inhaber der Firma Tesch & Stabenow, die Konzentrationslager mit "Zyklon B" beliefert hat, wird im Zuchthaus Hameln durch den Henker Albert Pierrepoint hingerichtet.
Zyklon B ist die Bezeichnung für ein 1922 entwickeltes Schädlingsbekämpfungsmittel, dessen Wirkstoff Blausäure als Gas aus Pellets austritt und beim Menschen vorwiegend durch Einatmen des Gases wirksam wird, indem es nach wenigen Atemzügen die Zellatmung der Körperzellen zum Stillstand bringt (innere Erstickung).
Zwischen 1942 und 1944 wurde es im Vernichtungslager KZ-Auschwitz-Birkenau in großem Umfang zu industriell organisiertem Massenmord benutzt; auch in mehreren anderen Konzentrationslagern wurden Lagerinsassen damit getötet.
Die Bezeichnung für das Gift ist zu einem der Synonyme für die Technik und Systematik des Holocaust geworden.

16.05.1960 Mo. 56 Jahre
Der US-amerikanische Physiker Theodore Maiman stellt den ersten Laser, einen Rubinlaser, fertig.

16.05.1961 Di. 55 Jahre
In Südkorea übernimmt General Park Chung-hee mit einem Militärputsch gegen die Regierung der Zweiten Republik unter Yun Bo-seon die Macht.

16.05.1966 Mo. 50 Jahre
Bob Dylans "Blonde on Blonde", das als erstes Doppelalbum der Rockgeschichte gilt, erscheint.

16.05.1974 Do. 42 Jahre
Der Deutsche Bundestag wählt den bisherigen Finanzminister Helmut Schmidt (SPD) als Nachfolger des wegen der Guillaume-Affäre zurückgetretenen Willy Brandt (SPD) zum 5. Bundeskanzler der Bundesrepublik.

16.05.1981 Sa. 35 Jahre
Der österreichischer Schauspieler deutscher Herkunft Karlheinz Böhm formuliert in der ZDF-Sendung "Wetten, dass..?" gegenüber Frank Elstner seine Wette, die zur Gründung der Hilfsorganisation "Menschen für Menschen" führen wird. Böhm war spielte Kaiser Franz Joseph in der Sissi-Trilogie 1955, an der Seite von Romy Schneider.

16.05.1995 Di. 21 Jahre
Shoko Asahara, Anführer der religiösen Gruppierung Omu Shinrikyo (Aum-Sekte) und Hauptmittäter bei deren Giftgasanschlag auf die Tokioter U-Bahn am 20.03.1995, wird verhaftet. Er wurde 2004 zum Tode verurteilt, das Urteil wurde im September 2006 vom Obersten Gerichtshof Japans in letzter Instanz bestätigt.

16.05.1995 Di. 21 Jahre
Das Bundesverfassungsgericht erklärt in seinem "Kruzifix-Beschluss" Teile der Bayerischen Volksschulordnung für verfassungswidrig, wonach in jedem Klassenzimmer der Volksschulen in Bayern ein Kruzifix oder zumindest ein Kreuz anzubringen sei.

16.05.1999 So. 17 Jahre
Auf die Residenz des deutschen Botschafters in Athen wird eine Panzerfaust abgefeuert.

16.05.2003 Fr. 13 Jahre
5 islamistisch motivierte Selbstmordanschläge in Casablanca auf jüdische Einrichtungen und Orte westlichen Lebensstils kosten mehr als 40 Menschen das Leben und verletzen über 100 Personen.

16.05.2007 Mi. 9 Jahre
In Frankreich löst Nicolas Sarkozy von der Union pour un mouvement populaire (UMP) den seit 1995 amtierenden Jacques Chirac als Staatspräsidenten ab.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 29. Mai 2016, 13:39

29.Mai

363: Der römische Kaiser Julian erzielt mit seinem Heer einen Sieg über das Heer der Sassaniden bei Ktesiphon.

1176: Ein lombardisches Heer besiegt die Streitmacht des Kaisers Friedrich I. Barbarossa in der Schlacht von Legnano

1418: Im Bürgerkrieg der Armagnacs und Bourguignons gelingt den Burgundern die Einnahme von Paris, unterstützt von Stadtbewohnern, die dem Offizier Jean de Villiers de L’Isle-Adam ein Stadttor öffnen.

1780: Im Waxhaw-Massaker besiegen britische Kavalleristen unter dem Befehl von Banastre Tarleton eine Einheit der Kontinentalarmee Virginias.

1790: Rhode Island tritt als 13. Bundesstaat den Vereinigten Staaten von Amerika bei.

1809: In der zweiten Schlacht am Bergisel besiegt Andreas Hofer die mit den Franzosen verbündeten Bayern.

1814: Die Franzosen unter dem Befehl von Louis-Nicolas Davout übergeben die seit 30. Mai 1813 gehaltene Stadt Hamburg an die Koalitionstruppen unter Levin August von Bennigsen. Damit endet die Hamburger Franzosenzeit endgültig.

1848: Wisconsin wird 30. Bundesstaat der USA.

1865: In Kiel wird die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gegründet.

1940: Beim Begräbnis des während des Westfeldzuges gefallenen Wilhelm Prinz von Preußen kommt es in Potsdam mit etwa 50.000 Teilnehmern zur größten spontanen und unorganisierten Demonstration während des Dritten Reiches. Diese Demonstration wird zum Auslöser von Hitlers sogenanntem „Prinzenerlass“.

1947: Die britische und die US-amerikanische Militärregierung in Deutschland schließen ein Abkommen über das Errichten eines Wirtschaftsrates für die Bizone. Seine Hauptaufgabe ist die Verbesserung der Versorgungslage in beiden Besatzungszonen. Er kann Gesetze erlassen, die der Zustimmung der Militärregierung bedürfen.

1993: In Solingen werden durch einen fremdenfeindlichen Brandanschlag auf ein Wohnhaus fünf türkische Frauen und Mädchen getötet.

Quelle Wikipedia

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon Interessierter » 1. Juni 2016, 10:54

Seeschlacht am Skagerrak

Um 16:48 heute nachmittag vor genau 100 Jahren, eröffneten die deutschen Schlachtkreuzer SMS "Derfflinger", SMS "Von der Tann" und SMS "Seydlitz" das Feuer mit ihren Seezielgeschützen auf die britische Grand Fleet in der westlichen Meerenge zwischen Dänemark und Norwegen. Binnen der nächsten 60 Minuten sanken bzw. detonierten die britischen Schlachtkreuzer HMS "Indefatigable" und HMS "Queen Mary"

Ein ähnliches Schicksal erlitt die HMS "Lion", die nur durch Flutung der Munitionsräume unter Turm Q gerettet werden konnte. Ebenso agierten die Kommandanten der durch die herbeieilenden Superdreadnoughts unter Admiral Evan-Thomas schwer getroffenen deutschen Schlachtkreuzer. Die "Derfflinger" hatte binnen Minuten so viel Wasser im Rumpf, daß die Bugsektion absackte und Schrauben wie Ruder aus dem Wasser ragten. Konnte durch Trimmung aber teilweise ausgeglichen werden. Noch schlimmer erwischte es die SMS "Seydlitz".

Sie konnte zeitweise nur noch rückwärts fahren, da ansonsten der Bug vollständig untergeschnitten wäre.

Als dann Lord Jellicoe mit seiner Hauptstreitmacht ankam, durfte er zusehen wie seine beiden Panzerkreuzer "Warrior" und "Defense", die ihrerseits den weidwund geschossenen Leichten Kreuzer SMS "Wiesbaden" (das Schiff Gorch Focks) erledigen wollten, in die Schusslinie der Schlachtkreuzer SMS "Lützow" und SMS "Moltke" gerieten und durch konzentriertes Feuer der deutschen 30,5 cm SK in Stücke gerissen wurden. Als sich dann noch das Ruder des schwer gepanzerten und bewaffneten Schlachtschiffes HMS "Warspite" verklemmte und sie nur noch im Kreis fahren konnte, veranstalteten die deutschen Schlachtschiffe wie die SMS "Thüringen" oder die SMS "Nassau" ein regelrechtes Scheibenschießen. Die HMS "Warspite" blieb aber schwimmend, konnte sogar noch fast 700 Überlebende der "Warrior" aufpicken und entkam schwerstbeschädigt in der der aufkommenden Dunkelheit.

Im Zuge dieses Hauptgefechtes geriet Admiral Hoods Flaggschiff, der Schlachtkreuzer HMS "Invincible" in Feuerreichweite der SMS "Lützow" und anderer Schlachtkreuzer. Schon die erste Salve saß deckend und mit der dritten Salve der "Lützow", direkt in die Hauptmunitionskammern der vorderen SA, detonierte die "Invincible" in einem riesigen rot-grün-blauen Feuerball, wurde in zwei Teile gerissen und sank.

http://www.deutsche-schutzgebiete.de/se ... gerrak.htm
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 11. Juni 2016, 17:36

11. Juni 1961
Die Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 wird als Feuernacht bezeichnet, in der in Südtirol 37 Strommasten gesprengt wurden. Die Feuernacht bildete den Höhepunkt der Anschläge des Befreiungsausschuss Südtirols.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde im Pariser Abkommen die Wiedereinführung des deutschen Schulunterrichtes, die Gleichstellung der italienischen und deutschen Sprache, der Wiedererwerb der deutschen Vor- und Familiennamen und die Gleichberechtigung bei der Stellenvergabe öffentlicher Ämter festgelegt. Die Beschlüsse des Pariser Abkommens fanden Eingang in das Erste Autonomiestatut 1948, jedoch war die deutsche Sprache weiterhin der italienischen untergeordnet bzw. wurden bei der Vergabe öffentlicher Stellen italienische Bewerber bevorzugt. Ab 1956 schließlich bildeten sich kleinere Gruppierungen, die ihre Forderungen auch mit Gewalt durchzusetzen versuchten. Der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS) unter der Leitung von Sepp Kerschbaumer verübte erstmals im Jahre 1956 Anschläge (auf die Otto-Huber-Kaserne in Bozen und die Bahnoberleitung in Siebeneich). Bei weiteren Anschlägen 1957 wurden 17 Südtiroler festgenommen und nach zehn Wochen Haft wieder entlassen. Schon bald wurde ihnen finanzielle und organisatorische Unterstützung von Österreichern zugesichert.

Seit Juni 1960[1] wurden von der Nordtiroler Fraktion des BAS Sprengstoff und Waffen nach Südtirol gebracht, die Kuriere waren meist Kurt Welser und Herlinde Molling.
Nach dem Scheitern der Südtirol-Verhandlungen zwischen Österreich und Italien in Klagenfurt am 25. Mai 1961 wurde vom nordtiroler BAS der Zeitpunkt für die schon länger geplanten Sprengung der Strommasten festgesetzt.[2]

In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 kam es zur demonstrativen Sprengung von Strommasten, die der BAS als faschistische Symbole betrachtete, wie etwa auch den „Aluminium-Duce“ in Waidbruck.[3] Den Höhepunkt erreichten die Anschläge in der Herz-Jesu-Nacht, in der alljährlich mit Bergfeuern und Prozessionen die christlichen Traditionen und das Gelöbnis der Tiroler Landstände von 1796, das Herz-Jesu-Fest feierlich zu begehen, gefeiert wird (vgl. Andreas Hofer und Herz-Jesu-Verehrung). In dieser Nacht vom 11. auf den 12. Juni wurden 37 Hochspannungsmasten gesprengt (19 im Raum Bozen). Große Elektrozentralen und Elektrowerke wurden lahmgelegt, die Stromlieferung zu den oberitalienischen Industrien und zur Bozner Industriezone wurde unterbrochen.

Obwohl sich die Anschläge nicht gegen Menschen richten sollten, wurde der Straßenarbeiter Giovanni Postal getötet, als er eine nicht explodierte Bombe fand.[4]

https://de.wikipedia.org/wiki/Feuernacht

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 12. Juni 2016, 11:39

Historischer Kalender – 12. Juni

1776 – Der Konvent von Virginia nimmt die Menschenrechtserklärung "Virginia Bill of Rights" an.

1866 – In einem Geheimvertrag versichert sich Österreich der Neutralität Frankreichs im Falle eines Krieges gegen Preußen.

1956 – Das erste Endspiel des neu geschaffenen Europapokals der Landesmeister im Fußball gewinnt in Paris Real Madrid mit 4:3 gegen Stade Reims.

1961 – In der sogenannten "Feuernacht" werden in Südtirol 37 Strommasten gesprengt.

1966 – Ein Unwetter verwüstet Zell am See, sechs deutsche Urlauber ertrinken.

1976 – Der diktatorisch regierende Präsident Juan Bordaberry von Uruguay wird vom Militär abgesetzt.

1986 – Südafrikas weißes Minderheitsregime verhängt den Ausnahmezustand über das ganze Land.

1991 – Boris Jelzin wird mit großer Mehrheit zum Präsidenten der Russischen Föderation gewählt. Die Bürger Leningrads sprechen sich für die Rückbenennung ihrer Stadt in St. Petersburg aus.

2011 – Bei den Parlamentswahlen in der Türkei kommt die islamisch-konservative AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan auf 50,3 Prozent der Stimmen.

Geburtstage:
Milovan Djilas, jug. Politiker/Schriftst. (1911-1995)
David Rockefeller, US-Bankier (1915- )
Irwin Allen, US-Filmregisseur (1916-1991)
Hans Carl Artmann, öst. Schriftsteller (1921-2000)
Louis Garcia Berlanga, span. Filmrgisseur (1921-2010)
Heinz Weiss, dt. Schauspieler (1921-2010)
Herbert Lederer, öst. Schauspieler (1926- )
Leon Zelman, Leiter des Jewish Welcome Service in Wien (1926-2007)
Eva Pflug, dt. Schauspielerin (1931-2008)
Chick Corea, US-Jazzpianist (1941- )
Hans Niessl, öst. Politiker (1951- )

Todestage:
Karl Kraus, öst. Kulturkritiker/Schriftst. (1874-1936)
Guy de Pourtales, schwz.-frz. Schriftst. (1881-1941)
Hermann Scherchen, dt. Komponist (1891-1966)
György Sandor Ligeti, öst. Komponist (1923-2006)
Robert Hochner, öst. Journalist (1945-2001)
Hubertus Czernin, öst. Publizist, Journalist und Verleger (1956-2006)

Quelle: derstandard.at

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon Bahndamm 68 » 16. Juni 2016, 11:51

Es ist schon was passiert auf der großen weiten Welt.

Heute und auch in der Vergangenheit.

Aber heute haben wir auch eine kleine Schnapszahl:

16.06.2016

VG Bahndamm 68
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 13. Juli 2016, 14:26

13. Juli

1854: Die nicaraguanische Kleinstadt Greytown wird durch Beschuss des US-amerikanischen Kriegsschiffes USS Cyane vollständig zerstört. Anlass für dieBombardierung ist die Verhaftung eines US-amerikanischen Staatsbürgers.

1863: Beginn der Draft Riots in New York City gegen die neu eingeführte Allgemeine Wehrpflicht und die Befreiung der Sklaven.

1870: Otto von Bismarck lässt die Emser Depesche veröffentlichen, die in der Folge zum Deutsch-Französischen Krieg führt.

1878: Der Berliner Kongress endet. Er ordnet die politischen Verhältnisse auf dem Balkan und in Armenien nach dem Russisch-Türkischen Krieg neu: Rumänien, Serbien und Montenegrowerden souverän, Zypern wird vom Osmanischen Reich an Großbritannien verpachtet.

1893: Paknam-Zwischenfall: Während des Französisch-Siamesischen Krieges kommt es zu einem Schusswechsel zwischen dem siamesischen Fort in Paknam und französischen Kanonenbooten, die den Mae Nam Chao Phraya (Chao-Phraya-Fluss) in Richtung der siamesischen Hauptstadt Bangkok befahren.

1900: Burenkämpfer bringen Großbritannien im südafrikanischen Burenkrieg bei Nitralsnek und Derdepoort zwei Niederlagen bei, bei denen die Briten große Verluste erleiden.

1909: Gegen die absolutistischen Restaurationsbestrebungen des Schahs von Persien, Mohammed Ali Schah, kämpfende Konstitutionalisten erreichen die Hauptstadt Teheran.

1920: In Triest verüben italienische Faschisten einen Brandanschlag auf das Kulturzentrum Narodni Dom der slowenischen Bevölkerung. In der Stadt herrschen nach der angelaufenen ZwangsitalianisierungSpannungen.

1936: Der spanische Oppositionspolitiker José Calvo Sotelo wird von Angehörigen der Guardia de Asalto und der Zivilgarde ermordet. Vier Tage nach seinem Tod beginnt der Spanische Bürgerkrieg.

1941: Hitler schlägt Japan ein umfassendes Offensivbündnis mit dem Ziel vor, dass Deutsche und Japaner zusammen die Sowjetunion und die USA „vernichten“.

1943: Die Seeschlacht bei Kolombangara während des Zweiten Weltkrieges endet mit einem Sieg der Japaner.

1943: Das Unternehmen Zitadelle, der Kampf um Kursk während des Russlandfeldzuges im Zweiten Weltkrieg, wird nach einer sowjetischen Gegenoffensive von den deutschen Truppen abgebrochen.

1992: Das Bundesverfassungsgericht bestätigt die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als verfassungsgemäß.

2000: Der für seine harten Urteile bekannte Hamburger Richter Ronald Schill gründet die Partei Rechtsstaatlicher Offensive.

2006: Nach der Entführung zweier israelischer Soldaten durch Hisbollah-Milizen verhängt Israel eine Seeblockade und fliegt Luftangriffe gegen den Libanon.

2009: Die Staatsanwaltschaft München I erhebt Anklage gegen John Demjanjuk wegen Beihilfe zum Mord in 27.900 Fällen. Der Ukrainer ist während des Zweiten Weltkriegs als Aufseher im Vernichtungslager Sobibor tätig gewesen.

Quelle Wikipedia
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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 27. Juli 2016, 12:06

27. Juli

1206: In der Kaiserschlacht bei Wassenberg siegt im Kampf um die römisch-deutsche Kaiserkrone im Zuge des Deutschen Thronstreits der Staufer Philipp von Schwaben über den Welfen Otto von Braunschweig.

1214: In der Schlacht bei Bouvines siegen die Franzosen unter König Philipp II. August über ein englisch-welfisches Heer unter Kaiser Otto IV. und Johann Ohneland und gewinnen große Teile des Angevinischen Reichs.

1220: Nordhausen am Harz wird von König und späterem Kaiser Friedrich II. zur Freien Reichsstadt erhoben, was es bis zur Mediatisierung 1802 bleibt.

1302: Eine osmanische Streitmacht unter Sultan Osman I. besiegt ein byzantinisches Kontingent in der Schlacht von Bapheus. Die Niederlage der Byzantiner leitet die osmanische Eroberung Bithyniens ein.

1361: Der dänische König Waldemar IV. schlägt auf Gotland ein Bauernheer in Sichtweite von Visby, dessen Stadttore geschlossen bleiben.

1532: Auf dem Reichstag zu Regensburg erlässt Kaiser Karl V. mit der Constitutio Criminalis Carolina das erste Strafgesetz mit einer Strafprozessordnung in Deutschland.

1663: Das englische Unterhaus beschließt in einer zweiten Navigationsakte, dass Güter für die nordamerikanischen Kolonien ausschließlich auf englischen Schiffen und von England aus transportiert werden dürfen.

1689: Am Engpass Killiecrankie besiegen schottische Royalisten (Jakobiter) mit „Bonnie Dundee“ an der Spitze englische Truppen unter General Hugh Mackay. Dundee stirbt durch eine verirrte Kugel.

1880: Britische Truppen werden im Zweiten Anglo-Afghanischen Krieg von den Afghanen unter Mohammed Ayub Khan in der Schlacht von Maiwand besiegt.

1900: Bei der Verabschiedung eines Regiments deutscher Soldaten hält Kaiser Wilhelm II. seine „Hunnenrede“, mit der er die deutschen Truppen zu einem rücksichtslosen Rachefeldzug zur Niederschlagung des Boxeraufstands im Kaiserreich China auffordert.

1929: Verabschiedung der Genfer Konvention über Behandlung von Kriegsgefangenen durch 42 Staaten.

1945: Japan lehnt das von den Alliierten während der Potsdamer Konferenz gestellte Ultimatum zur Kapitulation im Zweiten Weltkrieg ab.

1950: Die DDR führt den Titel Held der Arbeit ein.

1953: Der Koreakrieg endet nach drei Jahren mit einem Waffenstillstandsabkommen zwischen der UNO und Nordkorea, unterzeichnet in Panmunjeom.

1993: In Kuba wird aufgrund der verheerenden Wirtschaftskrise der US-Dollar als Zahlungsmittel zugelassen.

1996: Eric Rudolph verübt ein Bombenattentat auf die Olympischen Sommerspiele in Atlanta. Zwei Menschen werden getötet, 111 verletzt.

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 15. August 2016, 12:59

15.08.

778: Die Nachhut des fränkischen Heeres Karls des Großen wird im Tal von Roncesvalles von ortsansässigen Basken überfallen und völlig vernichtet. Unter den Gefallenen befindet sich auch der bretonische Markgraf Hruotland, dem später das Rolandslied gewidmet wird.

1649: Oliver Cromwell landet mit einem Heer in Irland um einen Aufstand katholischer Royalisten zu bekämpfen.

1940: Im Vorfeld des Griechisch-Italienischen Krieges torpediert das italienische U-Boot Delfino im Hafen von Tinos in der Ägäis den griechischen Kreuzer Elli, wobei neun Menschen ums Leben kommen.

1944: Die Alliierten des Zweiten Weltkriegs landen im Zuge der Operation Dragoon (auch Anvil) an der Mittelmeerküste in Südfrankreich. Sie können ohne größeren Widerstand an derDeutschen Westfront schnell ins Landesinnere vordringen.

1945: V-J-Day: Der Shōwa-tennō Hirohito verkündet im Rundfunk (Gyokuon-hōsō) Japans bedingungslose Kapitulation nach dem Zweiten Weltkrieg.

1945: Unmittelbar nach der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg werden die japanischen Provinzen Formosa und Chōsen (ehemaliges Korea) von Japan unabhängig.

1948: Im südlichen Teil der Koreanischen Halbinsel wird die Republik Korea gegründet.

1961: Während der Bewachung der noch im Bau befindlichen Berliner Mauer flieht der Volkspolizist Conrad Schumann mit einem Sprung über den Stacheldraht in den Westen. Der Sprung wird von Peter Leibing in einem berühmt gewordenen Foto festgehalten.

1974: Auf den südkoreanischen Präsidenten Park Chung-hee wird bei einer Rede von einem eingereisten, in Japan lebenden Koreaner ein Attentat verübt. Die Frau des Diktators, Youk Young-Soo, wird dabei von einer verirrten Kugel getroffen, die ihren Tod verursacht, während ihr Mann unverletzt bleibt.

1975: Bei einem Militärputsch wird Bangladeschs Premierminister Mujibur Rahman mitsamt seiner Familie getötet.

1976: SAETA-Flug Nr. 232 (Vickers Viscount 785D mit 59 Personen an Bord) geht auf der 309 km langen Route von Quito nach Cuenca verloren. Das Wrack wird erst 26 Jahre später am Chimborazo gefunden.

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 30. August 2016, 13:22

30.August

369: Kaiser Valentinian I. erlässt zu Breisach ein Edikt zum Ausbau der Rheingrenze.

1706: Während der Schlacht bei Turin zündet der Soldat Pietro Micca in einem Minengang mangels längerer Zündschnur ein Schießpulverfass selbst. Er verhindert damit erfolgreich das Eindringen französischer Feinde in die Festung der Stadt, stirbt jedoch bei der Explosion.

1813: In der Schlacht bei Kulm misslingt während der Koalitionskriege der Versuch der Franzosen, nach Böhmen einzudringen.

1813: Aufständische Creek-Indianer unter William Weatherford (Roter Adler) überfallen das Fort Mims beim heutigen Mobile und verüben das Massaker von Fort Mims an 250 Gefangenen, darunter Frauen und Kinder.

1862: Die drei Tage dauernde Zweite Schlacht am Bull Run während des Sezessionskrieges endet. Die Konföderierten besiegen die Unionstruppen.

1914: Deutscher Sieg über die Russen bei Tannenberg während des Ersten Weltkriegs.

1918: Wladimir Iljitsch Lenin, Vorsitzender des Rates der Volkskommissare der RSFSR, wird bei einem Attentat schwer verletzt; als Verdächtige wird Fanny Kaplan festgenommen. Das Attentat löst die Phase des so genannten Roten Terrors aus.

1921: In der Weimarer Republik wird die erste Verordnung zum Schutz der Republik veröffentlicht, um politischen Mord und dessen Propaganda in den Medien zu verhindern.

1924: Der Dawesplan setzt die deutschen Reparationen fest. 1930 wird er, da Deutschland die hohen Beträge nicht mehr bezahlen kann, vom Youngplan abgelöst.

1932: Hermann Göring wird Präsident des Deutschen Reichstags.

1940: Das revisionistische Horthy-Ungarn erhält anlässlich des Zweiten Wiener Schiedsspruchs einen Teil Siebenbürgens von Rumänien zurück.

1945: Im besetzten Nachkriegsdeutschland konstituiert sich der Alliierte Kontrollrat.

1945: In Hongkong wird die japanische Besatzung durch britische Truppen beendet.

1945: Das Saarland wird von Deutschland durch eine Zoll- und Währungsunion mit Frankreich abgetrennt.

1946: Durch Verordnung Nr. 57 wird von der französischen Militärregierung in ihrer Besatzungszone das Land Rheinland-Pfalz geschaffen.

1978: Ein Paar aus der DDR entführt mit Hilfe einer Spielzeugpistole eine Tupolew Tu-134 der polnischen Fluggesellschaft Polskie Linie Lotnicze (LOT) auf dem Flug von Danzig nach Berlin-Schönefeld und erzwingt stattdessen die Landung auf dem West-Berliner Flughafen Tempelhof.

1995: Die NATO beginnt in der Operation Deliberate Force im Bosnienkrieg mit Luftschlägen gegen militärische Objekte und Stellungen der bosnischen Serben.

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 30. September 2016, 16:38

30. September

1484: In Ingolstadt findet das letzte große Ritterturnier auf deutschem Boden statt.

1681: Die Reichsstadt Straßburg wird von ihrem Rat an Frankreich übergeben, nachdem König Ludwig XIV. im Rahmen seiner Reunionspolitik ein 30.000-Mann-Heer unter François-Michel Le Tellier, marquis de Louvois vor die Stadt beordert hat. Ihre Annexion wird im Frieden von Rijswijk 1697 bestätigt.

1745: In der Schlacht bei Soor während des Zweiten Schlesischen Krieges besiegen die Preußen unter Friedrich II. die verbündeten Österreicher und Sachsen.

1790: Leopold II. wird in Frankfurt am Main zum römisch-deutschen Kaiser gewählt.

1862: In einer Rede vor der Budgetkommission des Abgeordnetenhauses äußert Preußens Ministerpräsident Otto von Bismarck die Überzeugung, dass Eisen und Blut die großen Fragen der Zeit entscheide. Er will eine Heeresreform durchsetzen.

1938: Die Tschechoslowakei wird im Münchener Abkommen infolge der Appeasement-Politik der Westmächte gezwungen, die Sudetengebiete an das Deutsche Reich abzutreten.

1989: Tausenden von DDR-Flüchtlingen in den deutschen Botschaften in Prag und Warschau erlaubt die DDR, in die Bundesrepublik Deutschland über das Gebiet der DDR auszureisen. Dieses Verhandlungsergebnis verkündet der deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher am Abend vom Balkon der deutschen Botschaft in Prag.

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 24. Oktober 2016, 09:45

Historischer Kalender – 24. Oktober

1526 – Erzherzog Ferdinand, Enkel von Kaiser Maximilian I., wird zum König von Böhmen gewählt.

1806 – Der französische Kaiser Napoleon I. zieht nach dem Doppelsieg über Preußen bei Jena und Auerstedt mit seinen Truppen in Berlin ein. (Berlin bleibt bis Dezember 1808 unter französischer Besatzung.)

1916 – Die Franzosen erobern bei Verdun Fort Douaumont zurück.

1921 – Bei Budaörs werden die legitimistischen Truppen geschlagen, der zweite Restaurationsversuch scheitert. Ex-Kaiser Karl (als ungarischer König Karl IV.) und Ex-Kaiserin Zita werden auf Befehl des Reichsverwesers Horthy gefangen genommen.

1931 – Im Prozess wegen Steuerhinterziehung gegen Al Capone wird das Strafmaß verkündet Der Mafia-Boss wird zu elf Jahren Gefängnis und 50.000 Dollar Geldstrafe verurteilt.

1936 – Deutschland anerkennt die italienische Eroberung von Abessinien (Äthiopien).

1946 – Der tschechoslowakische Innenminister Vaclav Nosek gibt den Abschluss der Aussiedlung der Sudetendeutschen bekannt.

1956 – Nach den Demonstrationen für demokratische Freiheiten in Budapest übernimmt der im Jahr zuvor abgesetzte Premier Imre Nagy wieder die Regierungsgeschäfte in Ungarn.

1986 – Ein jordanischer Staatsangehöriger wird in London zu 45 Jahren Haft verurteilt, weil er am 17.4. mit einer Bombe im Gepäck seiner schwangeren Freundin eine vollbesetzte Maschine der israelischen Fluggesellschaft El Al in die Luft sprengen wollte. Großbritannien gibt den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Syrien bekannt.

1991 – Süd- und Nordkorea einigen sich erstmals auf ein Grundsatzabkommen, das sowohl einen Nichtangriffspakt als auch ein Versöhnungskonzept zum Inhalt hat.

2001 – Bei einem schweren Verkehrsunfall im Schweizer Gotthardtunnel sterben elf Menschen. Ein Feuer bricht aus, Teile der Tunneldecke stürzen ein.

Geburtstage:
Domitian, röm. Kaiser (51-96)
August Graf von Platen, dt. Dichter (1796-1835)
Carl Franz Bally, schweiz. Unternehmer (1821-1899)
Paul Basilius Barth, schweiz. Maler (1881-1955)
Rafael Trujillo y Molina, domin. Politiker (1891-1961)
Sena Jurinac, öst. Sopranistin (1921-2011)
Franz Hillinger, öst. Politiker (SPÖ), ehem. Linzer Bürgermeister (1921-1991)
Sofia Gubaidulina, sowjet. Komponistin (1931- )
Bill Wyman (eig. W.G. Perks), brit. Musiker, Mitglied der "Rolling Stones" (1936-, n.a.A 1941 -)

Todestage:
Tycho Brahe, dän. Astronom (1546-1601)
Friedrich Ferdinand Graf von Beust, sächs. und öst. Staatsmann (1809-1886)
Adolf Lüderitz, dt. Kolonialpionier (1834-1886)
Hans Richard Sturzenegger, schw. Violoncellist (1905-1976)
Eugene Wesley "Gene" Roddenberry, amerik. Drehbuchautor, Fernseh- und Filmproduzent; "Star Trek" (1921-1991)

Quelle: derstandard.at

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 9. November 2016, 17:20

9. November

1918: Novemberrevolution: Reichskanzler Max von Baden verkündet eigenmächtig die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. und betraut Friedrich Ebert mit den Amtsgeschäften. Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft gegen 14 Uhr vom Reichstagsgebäude die „deutsche Republik“ aus. Zwei Stunden später verkündet der Spartakist Karl Liebknecht vom Berliner Stadtschloss aus die „deutsche Räterepublik“.

1938: Pogromnacht: Im Deutschen Reich kommt es reichsweit zu organisierten Übergriffen gegen Juden und jüdische Einrichtungen, bei denen unter anderem Synagogen in Brand gesteckt werden. Polizei und Feuerwehr haben Weisung, nur nichtjüdisches Eigentum zu schützen.

1989: Fall der Berliner Mauer: Nachdem SED-Politbüromitglied Schabowski auf einer im DDR-Fernsehen übertragenen Pressekonferenz die Gewährung von Reisefreiheit bekanntgegeben und die Nachfrage nach dem Beginn dieser Regelung um 18:57 Uhr mit „Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich“ beantwortet hatte, strömen Tausende zu den Grenzübergangsstellen: Beginnend mit dem Übergang Bornholmer Straße öffnen sich für die DDR-Bürger damit die Berliner Mauer und die anderen innerdeutschen Grenzen.

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon pentium » 21. November 2016, 12:31

21. November

1259 v. Chr. (nach Beckeraths Berechnung): Nach der Schlacht bei Kadesch und jahrelangen blutigen Grenzstreitigkeiten schließen der ägyptische Pharao Ramses II. und der Hethiterkönig Ḫattušili III. den Ägyptisch-Hethitischen Friedensvertrag. Er gilt als der älteste bekannte Friedensvertrag.

533: Der oströmische Kaiser Justinian I. lässt eine Rechtssammlung veröffentlichen, die am 30. Dezember in Kraft tritt. Diese erhält später die Bezeichnung Corpus iuris civilis.

1620: Die Pilgerväter, die mit der Mayflower in den englischen Kolonien in Amerika angekommen sind, unterzeichnen in der Nähe von Cape Cod den Mayflower-Vertrag, die Verfassung der Kolonie Plymouth.

1699: Im Vertrag von Preobraschenskoje tritt Zar Peter I. der Große dem Bündnis bei, das in geheimen Verhandlungen Johann Reinhold von Patkul für Polen gegen Schweden schmiedet. Der Große Nordische Krieg gewinnt an Kontur.

1759: Die Österreicher unter Leopold Joseph Graf Daun nehmen im Siebenjährigen Krieg nach dem Gefecht von Maxen die Kapitulation preußischer Truppen unter General Friedrich August von Finck entgegen.

1789: North Carolina wird 12. Bundesstaat der USA.

1806: Der französische Kaiser Napoleon Bonaparte verhängt mit dem Berliner Dekret eine Kontinentalsperre gegen Großbritannien.

1918: Am Ende des Ersten Weltkrieges verlassen die deutschen Truppen das Elsass.

1920: Am irischen Blutsonntag werden im Irischen Unabhängigkeitskrieg nach der Ermordung mehrerer britischer Agenten durch die Irische Republikanische Bruderschaft bei einem Gaelic-Football-Match mehrere Menschen von den paramilitärischen Truppen der Black and Tans erschossen.

1974: Zwei der IRA zugerechnete Bombenanschläge von Birmingham verursachen 21 Tote und 182 Verletzte.

1990: In der Charta von Paris wird die Spaltung Europas in Ost und West im Kalten Krieg für beendet erklärt. 32 europäische Länder sowie die USA und Kanada bekennen sich zu einer auf Menschenrechten und Grundfreiheiten beruhenden Demokratie, Wohlstand durch wirtschaftliche Freiheit und soziale Gerechtigkeit sowie gleiche Sicherheit der Vertragsstaaten.

1995: In Dayton, Ohio, einigen sich die Verhandler Bosniens, Kroatiens und Rest-Jugoslawiens, über die künftige Gestaltung Bosniens und der Herzegowina und paraphieren den Dayton-Vertrag.

2002: Auf ihrem Gipfeltreffen in Prag werden von der NATO sieben Staaten Mittel- und Osteuropas zum Beitritt eingeladen.

Quelle Wikipedia

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Re: Es passierte heute 2.0....

Beitragvon Wosch » 6. Januar 2017, 10:58

Am heutigen 6. Januar jährt sich zum 55jährigen Male der Tag an dem ich das Glück hatte die DDR verlassen zu können. Auf etwas ungewöhnliche Weise gelang es mir und einem Jugendfreund unter Mithilfe eines westdeutschen Lkw-Fahrer's von Ludwigslust nach Hamburg zu gelangen. In Anbetracht des Risiko's welches der uns damals unbekannte Fahrer für seine KOSTENLOSE Fluchthilfe einging möchte ich mich hier in aller Deutlichkeit noch einmal vor ihm verbeugen.
Danke Kurt, auch wenn Du mich nicht mehr hören kannst.
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