Apotheker in der Mangelwirtschaft

Wie entwickelte sich die Wirtschaft der DDR, wie die der Bundesrepublik während der Teilung Deutschlands. Welche Anzeichen gab es für die Entwicklung? Was waren die Ursachen?
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Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Interessierter » 11. November 2016, 11:16

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Offizin zu DDR-Zeiten: Improvisieren bei Medikamentenengpässen gehörte für DDR-Apotheker dazu. Das Foto zeigt beispielhaft die Adlerapotheke im brandenburgischen Fehrbellin und wurde vom Apothekenmuseum Cottbus zur Verfügung gestellt.
Foto: A. Schiffner

Improvisieren und geschickt haushalten: Beides mussten Apotheker in der DDR beherrschen. Ende der 1980er arbeitete Michael Körner in der Löwen-Apotheke im sächsischen Annaberg. Heute ist er Inhaber der Adler-Apotheke im Ort. Körner erzählt, was sich für ihn nach dem Mauerfall geändert hat und wie DDR-Apotheker mit chronischen Lieferengpässen und Großherstellungen von Rezepturen umgingen.

Bei der Rezepturherstellung musste häufig improvisiert werden. „Einmal wurde ich beauftragt, bei einem Bäcker eine Brotknetmaschine für die Apotheke zu kaufen“, sagt Körner. Statt Brotteig habe er darin bis zu 15 Kilo Salbe auf einmal angerührt. „Wenn Rezepturaufträge kamen, habe ich immer vorher überlegen müssen, wie ich die technisch überhaupt bearbeiten kann“, erzählt er.

Rezepturen wurden laut Körner in der DDR in großem Umfang hergestellt. Die Herstellung habe einen ganzen Tag in Anspruch genommen; teilweise arbeiteten zwei Mitarbeiter zeitgleich daran, alle Aufträge abzuarbeiten. Weil so viel zu tun war, ließen die zuständigen Apothekenangestellten sämtliche Behälter mit den Grundlagenstoffe durchgängig geöffnet; in jedem steckte ein Spatel. „Zuerst war ich entsetzt, weil die Arbeitsrealität so weit von den hygienischen Ansprüchen entfernt war, die uns im Studium beigebracht wurden“, sagt er. Doch ihm wurde schnell klar, dass sich die anfallende Arbeit sich nur auf diese Weise stemmen ließ.

Bereits am 1. Oktober 1990 machte sich Körner mit der leerstehenden Adler-Apotheke in Annaberg selbstständig. Die Apotheke hätte er zu DDR-Zeiten nicht so ohne Weiteres kaufen können: „Um eine Apotheke zu führen, genügte die Approbation an sich nicht. Der Apotheker musste außerdem eine vierjährige Weiterbildung zum Fachapotheker machen, am besten in Offizinpharmazie“, erklärt Körner. Darin sieht er durchaus einen Vorteil: Während der langen Ausbildungszeit bis zur eigenen Apotheke hätten sich Apothekenleiter die nötigen sozialen Kompetenzen aneignen und Reife für die Führungsposition gewinnen können.

Mit dem Mauerfall änderte sich in den ostdeutschen Apotheken einiges: „Das DDR-Ordnungssystem funktionierte ganz anders. In unserem Generalalphabet waren die Medikamente etwa nach inneren und äußeren Flüssigkeiten, Tabletten und Zäpfchen sortiert“, erzählt Körner. Relativ früh habe er in seiner eigenen Apotheke zudem ein modernes EDV-System eingeführt.

Doch die größte Veränderung war wohl die erhöhte Lieferfähigkeit: „Zu DDR-Zeiten ist nur alle 14 Tage ein LKW mit Medikamenten gekommen; der wurde dann mit einer Menschenkette entladen“, sagt Körner. Die anschließende Eingangsprüfung und Einlagerung der Waren habe mehrere Tage beansprucht. Jede Bestellung sei entsprechend akribisch geplant worden.

Lieferengpässe waren in der DDR an der Tagesordnung: Besonders betroffen waren laut Körner Arzneimittel aus der sogenannten C-Nomenklatur, die in erster Linie Betäubungsmittel umfasste: „Diese Mittel wurden aus den 'nicht-sozialistischen Ländern' bestellt; aus der BRD, England und Frankreich zum Beispiel. Das ging zwar irgendwie, aber es kam immer wieder zu fürchterlichen Engpässen“, berichtet er.

Den vollständigen Beitrag kann man hier lesen:
http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/ ... irtschaft/

Glücklicherweise endete das Elend der Mangelwirtschaft mit dem Mauerfall und asmathische Kinder konnten beispielsweise problemlos Cromoglicin-haltiges Spray erhalten.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon ratata » 11. November 2016, 12:24

Gestern Abend im MDR 21 h Gesundheits Magazin war ein schöner Bericht über Zulassung ehemaliger Medikamente der DDR . Sehr interessant . ratata
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Spartacus » 11. November 2016, 18:37

War natürlich in Afrika allemal besser. [flash]

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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Interessierter » 9. März 2017, 14:04

DDR-Apotheken führten ganze 2000 Medikamente

Verglichen mit den 80.000 Medikamenten im Westen wurde die Ost-Pharmazie von Versorgungsengpässen geprägt. Um die Nachfrage zu befriedigen, stellten Apotheker Arzneien in Handarbeit her.

Um seinem Oscar-gekrönten Film „Das Leben der Anderen“ (2006) die nötige Authentizität zu verleihen, musste sich Florian Henckel von Donnersmarck einiges einfallen lassen. Ganze Straßenzüge wurden in Berlin-Friedrichshain gesperrt und mit entsprechenden Fahrzeugen ausgestattet. Für die Innenaufnahmen setzte der Regisseur auf prägnante Details. So hält Martina Gedeck, die einen DDR-Bühnenstar an der Leine der Stasi spielt, ostentativ ein Medikament mit rot-weißer Verpackung in der Hand. Allen Zuschauern mit DDR-Vergangenheit war sofort klar: Es handelt sich um das Antidepressivum des Arbeiter- und Bauernstaates.

Die Requisite fand das Filmteam im Brandenburgischen Apothekenmuseum in Cottbus. Unter 750 Medikamenten konnte es auswählen, präsentiert in einer originalen Apothekeninneneinrichtung aus DDR-Zeiten. Bei der Gründung ging es im Übrigen nicht um Retro-Gefühle. Am 1. Juni 1989 eröffnete die Sammlung, damals noch unter dem Namen Niederlausitzer Apothekenmuseum.

Viele Besucher erkennen noch den markanten Geruch: Arzneimittel – Chemie – Zahnarztpraxis. „So roch es früher in DDR-Apotheken“, sagt Museumsmitarbeiterin Sabine Bernert. „Ältere Besucher, die in der DDR lebten, sagen: ‚Ah, mein altes Fußspray‘ oder ,so hat’s früher in meiner Apotheke gerochen‘“, ergänzt die Leiterin Annette Schiffner. Und die Jungen? „,Igitt, hier stinkt’s.‘“

Im ersten Stock eines Hinterhauses stehen Holzmöbel im 60er-Look, hinter den Glasscheiben sind Hunderte Verpackungen mit Tabletten, Salben und Säften zu sehen. Den Raum im Museum gibt es seit 2005. An der Wand hängt ein beleuchtetes Schild. „Dienstbereitschaft. Bitte klingeln und warten!“

Das kleine Museum ist stolz darauf, seine Sammlung in einer originalen Apothekeninneneinrichtung aus DDR-Zeiten zu präsentieren. „Wir wollen zeigen, dass die Arbeit von Apothekern eine hochwertige und fachlich sehr fundierte war“, sagt Schiffner. „Ich weiß bei einigen Medikamenten sogar noch die Preise auswendig.“ Sie lernte selbst in einer Ost-Apotheke ihr Handwerk.

Mistelperlen zur Hebung des Wohlbefinden

Gezeigt wird auch eine vergilbte Zeitschrift „Durch Volksgesundheit zur Leistungssteigerung“. In dieser Ausgabe geht es um „Die Sexualität im Blickfeld des Arztes“. In einer Vitrine ist zu erfahren, dass Darmregulierungsperlen und Mistelperlen „zur Hebung des allgemeinen Wohlbefindens“ gedacht waren.

Was ist das Typische an DDR-Apotheken? Der Direktor des Instituts für Pharmaziegeschichte an der hessischen Philipps-Universität Marburg, Christoph Friedrich, nennt ein Phänomen: „Anders als in der Bundesrepublik gab es pro Präparat und Wirkstoff jeweils nur einen Hersteller.“ Konnte der nicht liefern, sei es immer wieder zu Versorgungslücken gekommen – vor allem zum Ende der DDR hin. Die Berliner Mauer fiel vor rund 25 Jahren, 1990 wurde Deutschland wiedervereinigt. „Dafür zeigten die Apotheker sehr viel Eigeninitiative, überlegten sich Alternativen und stellten selbst Arzneimittel im Defekturmaßstabe her.“ Das bedeutet, dass sie in größeren Mengen produziert wurden.

Friedrich schätzt die Zahl der Arzneien in einer durchschnittlichen DDR-Apotheke auf rund 2000. Das Cottbuser Apothekenmuseum geht von etwa 2500 aus. Zum Vergleich: „In der BRD gab es schätzungsweise 80.000 Präparate“, sagt der Professor. Auch die Apothekendichte sei in der DDR viel geringer gewesen.


Neben Cottbus gibt es weitere Apothekenmuseen in Deutschland, die DDR-Medikamente sammeln. Dazu zählt etwa das nach eigenen Angaben größte Apothekenmuseum Deutschlands in Heidelberg. Es habe etwa 600 DDR-Präparate, ausgestellt. „Was wir nicht haben, sind Möbel aus DDR-Apotheken, dafür aber viele Unterlagen“, sagt Sammlungskuratorin Claudia Sachße.

Bis auf 26 Privatapotheken seien in der DDR alle staatlich gewesen, berichtet Christoph Friedrich. Heute sei das Sortiment, bis auf wenige Ausnahmen, vom Markt verschwunden. Und was sonst noch typisch war in DDR-Apotheken? „Lange Schlangen.“

https://www.welt.de/geschichte/article1 ... mente.html

Vielleicht kann man ja einmal erklären, wie bei Medikamentmangel und häufigen ärztlichen Empfehlungen, sich doch in Obhut der Mediziner in der BRD zu begeben, das Gesundheitssystem in der DDR so toll gewesen sein soll?
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Nostalgiker » 9. März 2017, 14:24

Ja, ja die Mangelwirtschaft.

Was für ein blödes Argument. Ob 10, 20, 2000 oder 20000 verschiedene Medikamente, letztendlich kommt es darauf an ob ein Medikament hilft und wenn 2000 Medikamente ausreichen ist das ok.
Oder wozu brauche ich x-verschieden Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff; auf den kommt es nämlich an; und unendlich viele Varianten der Beimischung welche keine Wirkstoffe sind.

Das ist ungefähr auf der Ebene; in der DDR gab es nur 5 Sorten Joghurt, das ist sichtbarer Ausdruck von Mangel in einer Mangelwirtschaft ......
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon karnak » 9. März 2017, 14:57

Interessierter hat geschrieben:
Vielleicht kann man ja einmal erklären, wie bei Medikamentmangel und häufigen ärztlichen Empfehlungen, sich doch in Obhut der Mediziner in der BRD zu begeben, das Gesundheitssystem in der DDR so toll gewesen sein soll?

Das es "so toll" war hat kaum jemand behauptet, es war in jedem Fall nicht so schlecht wie so oft dargestellt, besser als im großen Teilen des Restes der Welt, und das SYSTEM an sich, das Prinzip der Polikliniken z.B. offensichtlich effizient. Ein Grund warum man heute immer mehr zu dieser Zentralisierung des Gesundheitswesens übergeht. Und was Deine 80 000 Medikamente angeht, die Zusammenhänge kennst Du doch selber und der Nostalgiker hat da schon nicht ganz unrecht. Es wird von den Pharmaunternehmen natürlich ein riesen Zinnober gemacht um Milliardengewinne aus EIGENTLICH nichts Neuem zu generieren, auf Kosten des Wunsches nach Gesundheit und Angst vor der Krankheit. Man tut alles dafür, dass die Menschen immer älter werden, aber sie sollen in der Zeit so lange als möglich krank sein,zumindest aus Sicht dieses Industriezweiges. Für mich ein moralisch fragwürdiger Vorteil vor einer zentralistisch organisierten Gesundheitsversorgung ohne 80 000 vorgehaltene Medikamente.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Interessierter » 9. März 2017, 16:26

Zitat karnak:
Und was Deine 80 000 Medikamente angeht


Mein lieber Kristian, es sind nicht meine 80.000 Medikamente und auch nicht die des Autoren. Da Du als Teammitglied sicherlich meiner Verwarnung zugestimmt hast, klingt es schon sehr merkwürdig wenn Du nun etwas behauptest, dass sogar nachweislich nicht stimmt und nicht nur aufgrund meiner Aussage.

Damit Du mich nicht falsch verstehst, ich schreibe Dir das mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht; denn so etwas ist für mich eigentlich einfach nicht der Rede wert..... [grins]

Verwende doch einfach besser Deine Zeit dafür, alles in Marienborn daranzusetzen, damit Du bezüglich der Gänge, endlich einmal Recht bekommst. Schon mal dran gedacht einen gefakten Führer für die Führung in Marienborn zu besorgen? [flash]
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon karnak » 9. März 2017, 16:41

Interessierter hat geschrieben:
Verwende doch einfach besser Deine Zeit dafür, alles in Marienborn daranzusetzen, damit Du bezüglich der Gänge, endlich einmal Recht bekommst. Schon mal dran gedacht einen gefakten Führer für die Führung in Marienborn zu besorgen? [flash]

[grin] Das werde ich machen, in Anwesenheit der Frau Doktor und die wird wohl unverdächtig sein. Und Dich würde ich sogar im Feuerwehrgriff dort runtertragen um Dir endlich mal was zu beweisen. [wink]
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Huf » 10. März 2017, 21:02

Ich bin wieder mal begeistert, wie hier Experten fachlich und sachlich die in der Überschrift beschriebene Thematik abarbeiten... [laugh] [flash]

VG Huf [hallo]
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon HPA » 10. März 2017, 22:09

Genau, da fragt man sich doch glatt, warum man zur Ausstattung und Betrieb der Regierungskrankenhäuser in Buch (I+II) vorzugsweise Technik und Medikamente aus dem Westen bezog. [grins]

http://www.mdr.de/damals/archiv/gesundh ... en104.html
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon SCORN » 11. März 2017, 00:37

HPA hat geschrieben:Genau, da fragt man sich doch glatt, warum man zur Ausstattung und Betrieb der Regierungskrankenhäuser in Buch (I+II) vorzugsweise Technik und Medikamente aus dem Westen bezog. [grins]



vielleicht weil jede regierung auf der welt fuer sich die beste medizinische versorgung beansprucht? die med. technik im westen war nunmal sehr gut! [wink]
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon HPA » 11. März 2017, 01:51

jede regierung


ach, ich wusste gar nicht , dass diese Bundesregierung ( um mal exemplarisch ein Beispiel heraus zu greifen) ein " Regierungskrankenhaus" unterhält, in welchem Regierungsmitgliedern medizinische Leistungen angeboten werden, welche dem Rest des Normalvolks vorenthalten werden?!! Eventuell weisst du da ja mehr? [grins]
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon karnak » 11. März 2017, 06:46

Das sicher nicht und das war nun auch bestimmt kein Ruhmesblatt, aber natürlich gibt es heute schon so einige mit entsprechenden Kontostand und Einkommen zu denen auch diverse Regierungsmitglieder gehören denen eine medizinische Versorgung geboten wird von der das schnöde AOK-Mitglied nur träumen kann. Auch das Krankenhaus in Potsdam verfügt über entsprechende Räumlichkeiten in denen diese Klientel behandelt wird, einschließlich der Panzerglasscheiben in den Fenstern.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Nostalgiker » 11. März 2017, 08:19

Bundeswehrkrankenhaus in Berlin ........
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon karnak » 11. März 2017, 08:23

Haste wohl mit gepunktet, sowas wie ein Regierungskrankenhaus scheint es tatsächlich noch zu geben. [flash]
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Nostalgiker » 11. März 2017, 08:38

so ist es karnak, nur nennt es sich nicht so und das ist dann das Indiz für die Experten hier das es sowas nicht gebe.
Wahrscheinlich glauben sie auch das 'Mutti' nach getaner Arbeit auf dem Heimweg schnell noch beim Discounter vorbehuscht um für das Abendbrot einzukaufen und wenn sie mal Schnupfen hat findet man sie im Wartezimmer einer Arztpraxis zwischen glücklichen Rentnern gleich in der Nähe ihrer Wohnung .....

Was die "Gleichbehandlung" von Mitgliedern unserer Führungselite betrifft; vor Jahren hatte ich das Glück eine Karte für eine besondere Veranstaltung in der Philharmonie für ein kleines Vermögen zu erwerben. Neben mir kam ein ziemlich bekannter Bundesminister zum sitzen. Er hielt seine Eintrittskarte so das ich sehen konnte das bei ihm als Preis schlicht '0' stand. Er saß also auf einen Platz der in in dieser Veranstaltung für einen dreistelligen Betrag verkauft wurde, für Umsonst.
Mit welchem Recht? Nur weil er Minister war?
Das ist ein Beispiel über die jetzt herrschende Gleichbehandlung aller Bürger in diesem Land.
Aber sich über das System in der DDR ereifern ....., lenkt bekanntlich wunderbar davon ab sich mit den Ungerechtigkeiten in der 'Jetzt'Welt zu beschäftigen ......
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Interessierter » 11. März 2017, 09:22

Hier geht es um Apotheken in der DDR! Was also der Besuch in der Philharmonie mit einer Apotheke zu tun hat oder wie die Kanzlerin ärztlich versorgt wird, weiß wohl lediglich der einstellende User, der auch noch dreist anderen Ablenkung unterstellt... [flash]
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2017, 09:24

Das Bundeswehrkrankenhaus dient keineswegs nur als Krankenhaus für die Regierung. Viele Arbeitnehmer aus Betrieben werden dort versorgt,wenn sie verunfallt sind. Man hat in den meisten Bundeswehrkrankenhäusern bessere Möglichkeiten als in den Unikliniken des Landes.
AZ
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Nostalgiker » 11. März 2017, 09:28

Interessierter, vielleicht ist dir entfallen das du selbst mit deinen "Fragen" das Augenmerk auf die bessere medizinische Versorgung von Mitgliedern der Regierung gelenkt hast. Was hat das denn mit dem Ursprungsthema zu schaffen?
Tue doch nicht so scheinheilig und empört.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon karnak » 11. März 2017, 09:36

augenzeuge hat geschrieben:Das Bundeswehrkrankenhaus dient keineswegs nur als Krankenhaus für die Regierung. Viele Arbeitnehmer aus Betrieben werden dort versorgt,wenn sie verunfallt sind. Man hat in den meisten Bundeswehrkrankenhäusern bessere Möglichkeiten als in den Unikliniken des Landes.
AZ

[grin] In jedem Fall aber nun mal auch und speziell und die Regierungsmitglieder werden dort hin gebracht wenn sie erkranken und nicht in irgendein anderes wie die "Arbeitnehmer aus Betrieben " . Die werden dort versorgt weil auch solch ein Krankenhaus sich heute rechnen muss und es dafür einfach zu wenige Regierungsmitglieder gibt. [flash]
Das alles dürfte etwas mit einem gewissen Sicherheitsanspruch zu tun haben, damals wie heute übrigens.
Im Eingangsbereich stand in die Wand gemeiselt " Die beste Prophylaxe ist der Sozialismus" [flash]
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2017, 10:46

karnak hat geschrieben:In jedem Fall aber nun mal auch und speziell und die Regierungsmitglieder werden dort hin gebracht wenn sie erkranken und nicht in irgendein anderes wie die "Arbeitnehmer aus Betrieben " .


Auch wenn es dir unglaublich erscheinen mag, die AN aus den Betrieben werden dorthin automatisch gebracht, wenn es dort für ihre Verletzung bessere Heilungschancen gibt.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon karnak » 11. März 2017, 10:50

Das will ich gerne glauben, aber eben nicht umgedreht, die Merkel würde man wohl wenn es irgendwie geht dorthin karren.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2017, 10:51

karnak hat geschrieben:Das will ich gerne glauben, aber eben nicht umgedreht, die Merkel würde man wohl wenn es irgendwie geht dorthin karren.


Ja, ganz sicher.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon karnak » 11. März 2017, 11:02

Ich will übrigens gar nichts dagegen sagen, natürlich wird man ein Regierungsmitglied nicht auf die selbe Etage stecken wie einen Otto-Normal-Bürger. Schon weil es unter denen genügend Klapperköppe gibt die den Betreffenden belästigen oder irgendeinem Schmierblatt Fotos oder Berichte zukommen lassen.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Sirius » 11. März 2017, 11:34

Nostalgiker hat geschrieben:so ist es karnak, nur nennt es sich nicht so und das ist dann das Indiz für die Experten hier das es sowas nicht gebe.
Wahrscheinlich glauben sie auch das 'Mutti' nach getaner Arbeit auf dem Heimweg schnell noch beim Discounter vorbehuscht um für das Abendbrot einzukaufen und wenn sie mal Schnupfen hat findet man sie im Wartezimmer einer Arztpraxis zwischen glücklichen Rentnern gleich in der Nähe ihrer Wohnung .....

Was die "Gleichbehandlung" von Mitgliedern unserer Führungselite betrifft; vor Jahren hatte ich das Glück eine Karte für eine besondere Veranstaltung in der Philharmonie für ein kleines Vermögen zu erwerben. Neben mir kam ein ziemlich bekannter Bundesminister zum sitzen. Er hielt seine Eintrittskarte so das ich sehen konnte das bei ihm als Preis schlicht '0' stand. Er saß also auf einen Platz der in in dieser Veranstaltung für einen dreistelligen Betrag verkauft wurde, für Umsonst.
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Interessant, dass Du das erwähnst, weil vor wenigen Wochen der Wiener Opernball war, und in verschiedenen deutschen Fernsehsendern übertragen wurde. Und wer war in der Rangloge zu sehen? Alexander van der Bellen, österreichischer Bundespräsident. Ich hatte mich gefragt, ob er Eintritt und den Platz in der Rangloge bezahlen muss und vermutet, dass er wohl nichts bezahlen muss. Aufgrund Deines Hinweises erhärtet sich dieser Verdacht, denn das dürfte dort genauso sein wie hier.

Nachfolgend die dortigen Preise:

c29cba466ba4f1bd8b6f745f47fa670f__c4u_16_9-preisliste_jpg.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Nostalgiker » 11. März 2017, 11:44

Augenzeuge, das mit dem "hinkarren" zur Klinik mit den besten Chancen auf ärztliche Versorgung mag eventuell in dem Wunderland gang und gebe sein indem du lebst.
Hier in Berlin allerdings karrt dich der Notarzt genau in die Klinik welche im den für dich zuständigen Bereich liegt. Ausnahme wäre da, soweit ich weiß, das Unfallkrankenhaus. Zweite "Ausnahme"; die Notaufnahme ist voll und lehnt Aufnahme weiterer Notfallpatienten ab, selbst erlebt im Wunderland BRD wo nach Aussage der Schönredner alles so Wunderbar ist ......

Da sich in meinem Freundeskreis auch Apotheker befinden, sie waren es bereits zu DDR Zeiten kann ich über einige hier geäußerte "Experten"Meinungen nur lächeln .......
Einer davon hat sogar im bewußten Krankenhaus in Buch in der dortigen Krankenhausapotheke gearbeitet ........
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Kumpel » 11. März 2017, 11:48

Hier gibt es auch ein BWK und dort wurde vor Kurzen mein Nachbar an seiner Hüfte operiert. Der war während seiner Berufstätigkeit Angestellter bei IVECO.
Dieses Krankenhaus ist hier ganz normal in die medizinische Versorgung der Bevölkerung eingebunden.
Ich wurde dort auch schon zahnärztlich behandelt.
Berlin ist offensichtlich kein Maßstab für die allgemeinen Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland.
„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Sirius » 11. März 2017, 12:01

Nostalgiker hat geschrieben:Bundeswehrkrankenhaus in Berlin ........


Es gibt übrigens nicht nur in Berlin ein Bundeswehrkrankenhaus, sondern auch in Hamburg, Koblenz, Ulm, Westerstede. Die dürften alle gleich ausgestattet sein. Vor längerer Zeit war ich selbst einmal ein paar Tage Patient im Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg. Dort wurden nicht nur Soldaten - vom einfachen Soldaten bis zum General - behandelt, sondern auch Bundesbeamte, Zivilisten und Politiker, wie ich dort von anderen erfuhr.

Die Wikipedia-Karten zu dem entsprechenden Artikel sind übrigens defintiv falsch, weil dort auf den Karten 1975 und 1991 Hamburg fehlt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeswehrkrankenhaus
Zuletzt geändert von Sirius am 11. März 2017, 12:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon Sirius » 11. März 2017, 12:04

augenzeuge hat geschrieben:Das Bundeswehrkrankenhaus dient keineswegs nur als Krankenhaus für die Regierung. Viele Arbeitnehmer aus Betrieben werden dort versorgt,wenn sie verunfallt sind. Man hat in den meisten Bundeswehrkrankenhäusern bessere Möglichkeiten als in den Unikliniken des Landes.
AZ


Inwiefern bessere Möglichkeiten? Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass die Ausstattung und Behandlung nicht besser war, als in zivilen Krankenhäusern. Ich war sogar in einem großen Zimmer mit mindestens vier anderen Patienten untergebracht. Neben mir lag ein Jüngerer, der sah todkrank aus, und hat sicher nicht mehr lange gelebt. Also keine gehobene Unterbringung. Wobei ich mir vorstellen kann, dass höhere Politiker in Berlin in Einzelzimmern unterkommen und nicht in Fünfbettzimmern - aus Sicherheitsgründen.
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Re: Apotheker in der Mangelwirtschaft

Beitragvon HPA » 11. März 2017, 12:31

Bundeswehrkrankenhäuser als " Regierungskrankenhäuser" hinzustellen ist der Brüller schlechthin.

Sirius hat vollkommen recht.Das sind stinknormale Krankenhäuser mit allerdings sehr guten Spezialisten. Die BWKs stehen übrigens im Rahmen freier Kapazitäten JEDEM offen.

Einzig das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz kann man als durchaus spezialisiert betrachten. Allerdings vor allem aus dem Grund , weil dort militärspezifische ( kriegs und einsatzspezifische) schwere und schwerste Verletzungen behandelt werden.

Das ist übrigens auch in den Einsatzländern so, dass Einheimische in den Feldlazaretten der Bundeswehr behandelt werden können.
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