Marktwirtschaft und Sozialstaat

Wie entwickelte sich die Wirtschaft der DDR, wie die der Bundesrepublik während der Teilung Deutschlands. Welche Anzeichen gab es für die Entwicklung? Was waren die Ursachen?
Hier der Bereich für alle wirtschaftlichen Themen.

Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Edelknabe » 4. Februar 2014, 08:49

Irgendwo hier im Zusammenhang mit einer meiner Geschichten, ich glaube es war "Der Tod eines Maschinenarbeiters" schrieb ein im Westen geborener User sinngemäß, du wurdest als Arbeitsloser in den 70er Jahren richtig schief angeschaut, wenn deine A...losigkeit im Verwandten/Bekanntenkreis publik wurde sollte wohl soviel heißen, "man brauchte eigentlich nicht arbeitslos zu werden,(aus was für Gründen auch immer) bekam sofort wieder ne neue Anstellung...aber, jetzt kommt das Aber, wenn man sich auh entsprechend kümmerte...um nen neuen Job"

Und jetzt kommen wir nämlich da hin, wo die DDR im Arbeitsleben auch schon stand, wo Leutchen einfach keine Lust hatten(die dann als Asozial galten, mit Gesetzesgrundlage also im Strafvollzug einfuhren, wenn permanent gemauert wurde)um ne ordentliche Tätigkeit ausüben zu wollen denn die gab es genug, zumal Berufsausbildung groß geschrieben wurde, gerade was junge Leute betraf.Da rannte Keiner ungelernt herum, im Gegenteil.

Nur, im Westen bestand eben nicht die Pflicht zur Arbeit,so wie in der DDR, da gab es auch kein per Gesetz(Verfassung) festgelegtes verbrieftes Recht auf Arbeit, also war" Sozialhängematte" vom Staat angesagt denn die gab es ja her, man schrieb ja sogar noch tolle Bücher dazu, wie ich den Staat am besten noch bescheißen kann, wo die Lücken im Gesetz lagen, aus denen ich völlig ohne Anstrengung und Beitrag zum Bruttosozialprodukt die Kohle herbekam....so ein Wahnsinn sowas, und der dumme Rest ging arbeiten könnte man jetzt dazu schreiben, von früh um Sechse bis Nachmittags Sechszehn Uhr.

Rainer-Maria mir fehlt heute früh leider bissel die Zeit, einen guten Arbeitstag also allen ...oder eben den in der sozialen Hängematte BRD.Sucht es Euch aus.
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon SkinnyTrucky » 4. Februar 2014, 09:23

Ihr beide vergesst dabei, das mal Pause zu machen, garkein Staatbescheissen ist....ich weiss nich was euch reitet, das immer gleich so drastisch zu sehen....wenn ich in eine Versicherung einzahle, dann will ich halt in Not was davon haben....und wenn die Not vorübergehende Arbeitsunlust is, wo ist das Problem....besser als nachher mit BurnOut krankgeschrieben zu werden....

....was ich beschreibe, tut dem Staat nich so weh....da gibt es ganz andere, die dem Staat um Milliarden bescheissen und das gehört dann wieder zum guten Ton oder was....die paar Mark Taschengeld damals, nee da schàm ich mch nich fùr....das war alles ziemlich legal....


groetjes

Mara
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon karnak » 4. Februar 2014, 09:45

[flash] Ich sehe es eigentlich nicht drastisch,ist nur meine Meinung dazu und meine Wertvorstellungen und meine Vorstellungen wie die Welt funktioniert und funktionieren sollte sind ein paar andere.Und da bin ich eben eher bei der These,dass ich durchaus bereit bin und es auch für richtig halte ein Sozialsystem zu installieren,dass auf dem Solidaritätsprinzip funktioniert,was ja auch ich unter Umständen in Anspruch nehmen muss.Aber ich bin da eben auch bei der FDP und das ist mir sogar ein bisschen peinlich,ich bin bereit die Bedürftigen zu unterstützen aber eben weniger die Findigen,ich halte deren Verhalten für unfair um nicht zu sagen für eine Frechheit.
Natürlich zahlt man in eine Versicherung ein um in der Not etwas davon zu haben,aber eine Versicherung funktioniert nur nach dem Prinzip,dass mehr einzahlen als "abheben"alles andere ist ökonomischer Unsinn,egal ob Kapitalismus oder Sozialismus,es ist nur eine Logik der Ökonomie.Und das nun Arbeitsunlust eine Notlage ist,dass ist natürlich eine These eines studierten tibetanischen Gebetstänzers. [flash]Würden alle oder die übergroße Mehrheit einer Gesellschaft so denken und handeln,könnte eine Minderheit wohl kaum"andere Erfahrungen sammeln",also sollten die tibetanischen Gebetstänzer froh und dankbar sein,dass es so viel solche Dussel gibt,es wäre sonst schwierig ihr Lebenskonzept auch nur in Ansätzen umzusetzen.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon SkinnyTrucky » 4. Februar 2014, 09:58

Och, da bin ich ruhig mal ein klitzekleinwenig frech als unermesslich skrupellos wie die Staatslenker, wo sich kaum jemand richtig drùber aufregt.... [zunge]


Mara.... [hallo]
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon karnak » 4. Februar 2014, 10:04

SkinnyTrucky hat geschrieben: wo sich kaum jemand richtig drùber aufregt.... [zunge]



Ich schon,nur die die fest und unverbrüchlich hinter der Partei und Staatsführung der Bundesrepublik Deutschland stehen eher weniger,sie winken ihnen mit ihren schwarz-rot-goldenen Fähnchen sinnbildlich zu,wenn sie an der Tribüne vorbeimarschieren. [flash]
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Volker Zottmann » 4. Februar 2014, 12:45

Wenn man es genau betrachtet, ist Skinnys Ansinnen nicht so weit weg von Karnaks "FDP-Sicht".

Beide redet ihr nämlich nicht vom Übel heraufbeschwörendem Problem.
Das Problem sind nicht die kurzzeitig mal Aussteigenden oder die normalen Arbeitslosen.
Das Problem der Kassenbelastung sind die immer noch zu engen Maschen der Hängematten für die Faulen.
Ich verdamme nicht pauschal! Doch zwischen Nichtkönnen und Nichtwollen liegen Welten…

Seit 1990 beobachte ich das in meiner allernächsten familiären Umgebung:
"Ich habe doch einen Beruf in der DDR gelernt, warum soll ich jetzt umdenken?" Als ich hilfsbereit wie ich nun mal bin, 2 gut bezahlte Arbeitsstellen aufzeigte, wo die Person hätte sofort anfangen können, wurde lieber auf den bundesdeutschen Staat geschimpft, bis heute!

Und heute wird legendengestrickt verkündet: "Ich hätte ja gern gearbeitet, aber meine Gesundheit, mein Kind, meine Haustiere…" Nur von deren Unlust habe ich noch nichts vernommen! 24 Jahre nassauern! Das ist auch eine Leistung. … und der Staat zahlt munter weiter….
Und solche Schmarotzer gibt es auch heute noch haufenweise. Wir alle müssen die, wegen missratener Sozialgesetzgebung, durchfüttern und aushalten.

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon SkinnyTrucky » 4. Februar 2014, 17:02

Volker, das Übel sind die Schwerverdiener, die ihr Vermögen vorm Fiskus in Sicherheit bringen....das ham se all die Jahre gemacht und das ist erstmal eine riesen Sauerei....

....Mittelschicht zerstört, das ist ein weiteres grosses Übel....

Man wird in ferner Zukunft schon sehen, was man davon hat....


groetjes

Mara
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Nostalgiker » 4. Februar 2014, 17:09

SkinnyTrucky hat geschrieben:Volker, das Übel sind die Schwerverdiener, ......


groetjes

Mara


Ach ne? Nix mit hoch der freien Marktwirtschaft oder so?
Die "Schwerverdiender"" sind doch ein Ergebnis genau davon .....

ein amüsierter Thoth
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Janko » 4. Februar 2014, 17:52

Da hilft evtl. nur eins...."das Übel an der Wurzel packen " ?

Schwerverdiener die Vermögen in Sicherheit bringen, engmaschige Hängematten, Faule, solche und solche ....ist ja gut und schön mal darüber zu fabulieren, nur...wenn man es anders wollte, würde man es tun...aber, "frei Marktwirtschaft", ja da bin ich mal so frei und "verdiene schwer" oder ich leg mich in die "engmaschige Hängematte"...oder was jetzt ?
.... ein bissl "Diktatur" evtl. ?
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Sirius » 4. Februar 2014, 18:00

SkinnyTrucky hat geschrieben:Volker, das Übel sind die Schwerverdiener, die ihr Vermögen vorm Fiskus in Sicherheit bringen


Das gilt vielleicht für Griechenland, aber nicht für Deutschland. Die Schwerverdiener zahlen hier immer noch den größten Teil vom Einkommenssteueraufkommen.

zur Tabelle etwas runterscrollen: http://de.wikipedia.org/wiki/Einkommens ... _Aufkommen

Der Skandal ist doch eher, dass nun auch die kleinen und mittleren Steuerzahler in Deutschland, die Steuerersparnis der Superreichen in Griechenland, die ihr Vermögen ins Ausland transferiert haben, ausgleichen müssen.
Zuletzt geändert von Sirius am 4. Februar 2014, 18:06, insgesamt 4-mal geändert.
Ignoriertes Mitglied: Interessierter/AkkuGK1

Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon SkinnyTrucky » 4. Februar 2014, 18:02

Ich lach mich schlapp, ihr beide, Thoth und Janko, habt doch auch nur eine Alternative auf Lager und wo das drauf hinausläuft, hat die Geschichte gezeigt.... [muede]

Nee, nich nochma....


groetjes

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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Edelknabe » 4. Februar 2014, 18:09

Man kann das sogar folgendermaßen sehen, so in einer Art Nach-Betrachtung BRD zu DDR vor 1989.Ich schreibe es mal wie Einer, der Null Ahnung von Ökonomie hat, nicht das mich noch ein Anderer so Pentium wieder nagelt.

Das was damals im Staat DDR per Gesetz garantiert wurde, der Arbeitsplatz sozusagen und logischerweise vom Staat subventioniert(diese Art Vorhaltung der Arbeit für Müller, Mayer, Schulze), genau das war in der BRD die Garantie vom Sozialstaat, dir im Falle des negativen Falles die Arbeitslosigkeit zu ...ja genau, das hängen in der sozialen Hängematte, na sagen wir solange zu garantieren, wie du nicht zu dumm warst, diese Gesetzgebung zu nutzen.

Bestes Beispiel die damalige Arbeitslosenhilfe, von der ich im ersten Text zum Thema schrieb. Soll heißen, soviel unterschied sich das gar nicht, es wurde Geld vom Staat reingebuttert, in Ost und West damit A)in Ost der Mensch in Arbeit war und B) in West der Mensch ohne Arbeit (sinngemäß)nicht in der Gosse, dem sozialen Abstieg endete.

Rainer-Maria also ich finde es toll, so fiel Keiner aus dem Raster außer unsere Mara die damals meinte," Arbeit geh weg ich komme erstmal nicht mehr hin...im Westen nach 89" und sich von dem ganzen Hippi, Autonomen und Hausbesetzerkram anstecken ließ. Naja, Mara war schon immer bissel leicht, bei ihr verfehlte wahrscheinlich die sozialistische Entwicklung zu Fleiß,Stand und Durchhaltevermögen, Zielsetzung im Leben voll die Spur, hätte bloß noch gefehlt...ich schreib aber besser nicht weiter denn heute ist unsere Mara eigentlich aufgewacht...und nicht abgeschmiert im Milieu, das ist schon mal positiv zu bewerten, vielleicht mit nem "Aktivisten der Arbeit...besser der Fernstraßen".

Lach doch mal mit Mara, der Rainer amüsiert sich gerade über seinen Vortext.Der kennt dich schon, kannst dich drauf verlassen...das nennt man jahrelange Erfahrung meine Freundin.
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Spartacus » 4. Februar 2014, 18:50

Meine Antwort ist eher profan,enttäuscht Dich vielleicht sogar.Ich würde nicht zu denen gehören, die nach einer Partei suchen in die sie eintreten wöllten und mit deren Inhalten und Zielen sie sich voll und ganz identifizieren.


Danke Kristian für Deine wie immer ehrliche Aussage und nein, ich bin nicht enttäuscht, denn hier sind wir " Brüder
im Geiste" da ich da so ähnlich denke, wie Du und selbstredend keiner Partei angehöre.

LG

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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Spartacus » 4. Februar 2014, 18:53

P.S.

Mein Gott jetzt habe ich das wirklich so geschrieben. Brüder im Geiste, der ehem. Stasimann und der ehem,
politische Häftling.

Du hast was bewirkt bei mir Kristian, vielleicht muss ich demnächst doch eine neue Signatur wählen.

Danke mal dafür und auch für deine immer ehrlichen Antworten. [rose]

LG

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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon SkinnyTrucky » 4. Februar 2014, 18:57

Edelknabe hat geschrieben:Naja, Mara war schon immer bissel leicht, bei ihr verfehlte wahrscheinlich die sozialistische Entwicklung zu Fleiß,Stand und Durchhaltevermögen, Zielsetzung im Leben voll die Spur, hätte bloß noch gefehlt...ich schreib aber besser nicht weiter denn heute ist unsere Mara eigentlich aufgewacht...und nicht abgeschmiert im Milieu


Rainer Maria, im Menscheneinschätzen hast du nich so dat Händchen, wah....

....ich bin auch damals als ich pausiert hab mit der Maloche nicht abgeschmiert....ab und an hab ich kräftig gearbeitet für einen Freund....im Prinzip kann man sagen, das ich schon immer voll gearbeitet hab....in der Zone sowieso und im Westen auch....aber im Westen, wie im Osten nich immer für den Fiskus....warum auch, denn es gibt viele, die weitaus schlimmer unterwegs waren und auch noch sind....

....du hast den Osten beklaut, ich für ein klein wenig den Westen....

so schaut's aus.... [zunge]


Und ab und an Urlaub, wie dehnbar man den Begriff auch verwenden will, hat noch nie geschadet....ich racker bis zu 15 Stunden am Tag, da is dat nur gerecht....


in dat Sinn

groetjes

Mara
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Edelknabe » 4. Februar 2014, 19:15

Überleg mal Mara, der Tag hat nur 24 Stunden, du malochst 15 davon? Mach es besser wie der Rainer, der rackert 6 Stunden nach Mitternacht, dann hat er 18 Stunden frei, das nennt man...."die Freiheit die ich meine", im System des Kapital.Aber logo, das Geld was du jedes Jahr schaffst hat der Rainer schon rein, der muss sich das nicht mehr antun, ist ja auch paar Jährchen älter hahaha.

Rainer-Maria und ich fühle mit dir,(mit meiner Hand auf dem Herz) immer wenn ich an Sonnabend/Sonntagen irgendwo im Gelände jede Menge Trucks stehen sehe, vorne hinter der Frontscheibe die Gardinen voll zugezogen, die Jungs/Mädels schlafen wohl, ganz fern der Heimat, dem Zuhause, ehrlich...willst du es hören, es ist ein Scheißjob was ihr euch da gewählt habt.
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon augenzeuge » 4. Februar 2014, 19:17

Edelknabe hat geschrieben:...so fiel Keiner aus dem Raster außer unsere Mara die damals meinte," Arbeit geh weg ich komme erstmal nicht mehr hin..


Nein, auch Mara fiel nicht durchs Raster, sie pausierte mit der Arbeit, da sie zunächst andere Prioritäten setzte. Sie machte das, was in diesem Moment richtig ist, sie gönnte sich in jungen Jahren etwas, was andere gern aufs Altenteil schieben- und es dann nicht mehr machen können, weil sie gesundheitlich nicht mehr können, weil die Arbeit sie kaputt gemacht hat.

Ja, dieser Staat erlaubte diesen Lebenswandel, vom Gefühl fast ein Sozialismus, in dem allerdings nicht nur die Arbeit sondern das Leben im Mittelpunkt stand. Ein Staat, der auch den weniger finanzkräftigen Mitbürgern etwas ermöglichte, was in den Gedanken der sozialistischen DDR-Persönlichkeit verpönt war. In der damaligen BRD arbeitete man für sein Leben- so individuell man es eben gestalten wollte, in der DDR musste man arbeiten um zu leben, oder sollte ich hinzufügen, um nicht aufzufallen? So wurde man in der DDR "gelebt". Letztlich ermöglichte in der DDR die Pflicht zur Arbeit auch eine einfache Überwachung...
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Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Janko » 4. Februar 2014, 19:30

Ach..@Skynny Trucky...bevor du dich schlapp lachst, les doch richtig, wo schreib ich denn was über Alternativen ?
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Interessierter » 4. Februar 2014, 19:54

Zitat Edelknabe:
Ich schreibe es mal wie Einer, der Null Ahnung von Ökonomie hat


Da brauchtest Du Dir aber keine grosse Mühe geben, bzw. Dich nicht großartig verändern. [laugh] [laugh]

Du hast doch damals durch Dein permanentes stehlen von Volkseigentum Deinem Staat DDR doch selber Schaden zugefügt. Nach dem Gesetz zum Schutze des Volkseigentums stand auch auf den Diebstahl kleinerer Mengen eine 1jährige Zuchthausstrafe und ein Feliks D. schrieb Dir schon einmal, dass Du für längere Zeit Dein Wochenendgrundstück nicht gesehen hättest, wenn er damals von Deiner Klauerei gewusst hätte.

Daher hast Du nun wirklich überhaupt kein Recht den Zeigefinger aufgrund Maras Ausführungen oder der Lebensweise Anderer zu heben. Sowas nennt man Eigentor. [grin]

" Der Interessierte "
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon SkinnyTrucky » 4. Februar 2014, 20:04

Ja stümpt Janko, du hast ja auch nichts mehr dazu beigetragen einmal eine bessere Welt zu schaffen seit euer Sozial-Mousse in's Klo gekippt wurde....aber der Rainer Maria ja auch nich, der is dann erst richtig als Kapitalist aufgeblüht mit Firmenbenz und allem Piepapo....

....einzig Jörg scheint mich hier zu verstehen und wenn ich könnte, ich würd mir 'ne Insel schön unter der Sonne kaufen und ein auf Lenz machen, eigene Gesetze schaffen und mir schlaue Leute an Land ziehen, die mir aus dieser Insel einen Finanzmarkt machen und dann wär ich ganz Mensch....Menschen sind so....ich würd die Leute spekulieren lassen und nur soviel Steuern erheben und nur soviel Gewinn fordern, das ich ständig Weltreisen unternehmen kann....

....und niks mehr mit arbeiten....ich würd nur noch einen Truck haben, den ich zum perfekten Wohnmobil ausgebaut haben will....soeine Art Rally-Truck, damit man auch überall durchkommt....und aller finanzielle Überschuss würd ich dann links und rechts verteilen, das aber nur an Leute mit ähnlichen Wertvorstellungen wie ich....Komunen fördern, die sich unabhängig machen wollen vom globalen Markt und so....


groetjes

Mara
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Volker Zottmann » 4. Februar 2014, 20:05

[wink]
Ungern Wilfried, aber ich muss Edelknaben beistehen…
Auf dem Bau kenne ich niemanden, der nicht geklaut hat. Andererseits was ist schon 1 Jahr?
Mir hat man mit meiner Geburt 1951 gleich prophylaktisch 38 Jahre aufgebrummt! [laugh] [laugh] [laugh]

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Edelknabe » 4. Februar 2014, 20:12

Jörg mein Leben (dem mit junger, eigener Familie und Heim, nenne es eigene Burg)im Sozialismus fing früh damit an(Beispiel Winter) drei Öfen vorzubereiten bzw. anzuheizen, dann ging ich auf Arbeit. Meine Frau hielt das Feuer am Laufen, dann Tochter in den Kigarten, ging Sie auf Arbeit in den VEB gegenüber. Die Öfen brannten, heizten "die Burg", nachlegen null Problem, man arbeitete gegenüber.

Kam ich von der Arbeit, war "die Burg" warm, gemütlich" war richtig Leben angesagt" weil Jörg, die Einkäufe schon während der Arbeitszeit besorgt waren, von mir, von Ihr. Das war der Sozialismus des schaffenden Menschen und gut, es ist mein persönliches Beispiel. Also der weniger Schaffende...du nanntest es"weniger Finanzkräftige"wurde damals aufgefordert, im eigenen Sinne doch nachzudenken(Notorische Verschläfer wurden schon mal zur Arbeit geholt), wie ihr persönlicher Eigenantrieb die verfügbaren Finanzen im Haushalt bereichern konnte.

Rainer-Maria war das etwa negativ, dieser gesunde Druck, im Sinne des Menschen, seinem Leben...ich denke nicht.

"Arbeiten um zu leben", das passt übrigens sehr gut zum Menschen, aber auch in jedem Gesellschaftssystem. Denn nur über die Arbeit reift der Mensch mit sich selber, nicht über den Müssig- Gang.

Das gefällt mir an dir, Interessierter mein älter Freund,dein Klartext, denn auch der Rainer war nun mal kein Weisenknabe im Sozialismus. Übrigens Feliks(Neun) diese Pfeife, ich musste damals so schmunzeln, wie er das schrieb. So war das,(schon in der DDR) wenn man also seine MfS-Arbeit nicht ordentlich erledigte, "denn hätte der Hund nicht geschissen hätte er bestimmt die Katze bekommen".hahahahuhi

Gerade gelesen...Mara unsre Träumerin. Ich gönne es dir, träume auch öfters sehr intensiv...dummerweise immer nur von längst vergangenen Arbeitszeiten vor 89.Wie und warum das wohl kommt? Etwa weil die Arbeit...doch ne gute Größe ist?
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon karnak » 4. Februar 2014, 20:17

SkinnyTrucky hat geschrieben:

Und jetzt vergleich mal wer bis 1989 mehr eingezahlt hat, du oder die.... [smile]



[flash] Lese ich ja jetzt erst,dass ist so ein typisches Wessi-Argument.DIE hätten bis 1989 sicher schon mehr eingezahlt wenn sie 10 Pfennig eingezahlt hätten.
Aber natürlich weißt Du,dass diese Argumentation unsinnig ist.Oder anders,da hätten DIE,IHR, EUCH nicht auf den Einigungsvertrag einlassen dürfen,dort ist das nämlich eindeutig geregelt.Das nur um mal mit gleicher Münze zurückzuzahlen. [flash]
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon SkinnyTrucky » 4. Februar 2014, 21:07

karnak hat geschrieben:
SkinnyTrucky hat geschrieben:

Und jetzt vergleich mal wer bis 1989 mehr eingezahlt hat, du oder die.... [smile]



[flash] Lese ich ja jetzt erst,dass ist so ein typisches Wessi-Argument.DIE hätten bis 1989 sicher schon mehr eingezahlt wenn sie 10 Pfennig eingezahlt hätten.
Aber natürlich weißt Du,dass diese Argumentation unsinnig ist.Oder anders,da hätten DIE,IHR, EUCH nicht auf den Einigungsvertrag einlassen dürfen,dort ist das nämlich eindeutig geregelt.Das nur um mal mit gleicher Münze zurückzuzahlen. [flash]


Jaja Kristian, dazu hatte ich ja den [smile] -Smily gesetzt....und auch garnich so ernst gemeint....jedenfalls war ich begeistert von solchen Menschen....Menschen, die was zu erzählen haben nachher in der Umkleide am Himmelstor....die was von der Welt gesehen und erlebt haben auch ohne grosses Geld....

....am Stausee im Sauerland am Lagerfeuer bekam ich so manche Geschichte erzählt....ich war grade 20 und hatte bis auf den Thüringer Wald, den Harz und die Ostsee so garnichts von der Welt gesehen....die sind in den 80ern im Ford-Transit im Sommer immer irgendwo weit im Süden rumgegurkt....im Winter sind se wieder arbeiten gegangen im Frühjahr liessen se sich wieder kündigen und dann war frei bis Herbst....einer fazinierte mich besonders, absolut Öko der Typ, kein Alk oder Drogen und superausgeglichen durch diese Lebenseinstellung und Jahresrythmus....superbelesen und richtig was im Hirn....

....warum schaffen wir das nich alle....???? Ich mein, ein halbes Jahr gut arbeiten und dann den Rest vom Jahr frei....Zeit nur für sich, Zeit um kreativ zu sein, Kontakte vernünftig zu pflegen, sich die Welt anzuschauen und und und....mal wieder ordendlich die Akkus laden sozusagen....aber nein, wir versauen uns so ziemlich jeden Tag mit Arbeit, sind abends kaputt und dat Wochenende is meistens viel zu knapp für alle Pläne....

....Arbeitslose gäb es nich mehr, denn wenn die einen arbeiten, haben die anderen Urlaub....meineswegen kann man das ja so in ein-zwei-Monats-Rythmus machen....dat wär et doch....oder....6 Wochen arbeiten, 6 Wochen frei....also ich wär dafür....


groetjes

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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon karnak » 5. Februar 2014, 07:44

[flash] Ich auch,ob das aber in dem ökonomischen System,dass IMMER noch mit diversen sozialen Komponenten verbunden ist,diverse Aufgaben des Gemeinwesens finanziert,für das ökonomische System,für das Du mehr bist als ich, finanziell machbar ist,ohne das die große Masse jeden Tag 10 Stunden malocht,dass ist die große Frage
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Edelknabe » 5. Februar 2014, 08:26

Mach doch mal richtig gute Vorschläge Mara, wie der Deutsche nur noch halb soviel arbeitet und zwar Derjenige, der Arbeit hat und dem, der Arbeit sucht(in jeweils selben Berufszweig)die Hälfte solidarisch überlässt. Ich glaube der Erste, der im Forum aufschreien würde wäre Spartacus, "unser bayrischer Gutverdiener" weil er dann um die Höhe seiner späteren Rente fürchtet.

Also Mara vergiss es, denn es ist die Gier und der Egoismus des Deutschen, der solche positiven Teilungsmodelle (Arbeit für Alle)von vornherein scheitern lassen würde. Wer gibt schon freiwillig die Hälfte seiner Vollzeitarbeit(hier meine ich Gutverdiener, nicht prekäre mies bezahlte Jobs)her, teilt mit Einem der gerne wieder arbeiten würde?

Noch so ein Unding im schönen Deutschland und zwar jungen Leuten ohne Job Hartz 4 zu zahlen. Soll heißen, sowas schafft eine Nullbockhaltung von früh an, die Ihresgleichen sucht. Statt jedem Jugendlichen (aber auch lückenlos Jeden)mit gesundem Druck zu beschäftigen,(in irgendwelchen Modellprojekten, egal was und wo) lässt man sie sinngemäß laufen, jeden Morgen schön ausschlafen," komm ich heute nicht komm ich auch nicht morgen und was ich mal werden möchte weiß ich auch nicht so richtig und bei Mama und Papa bekomme ich sowieso Essen und Trinken" und so ließe sich das wunderschön fortsetzen.

Am Ende findest du sie alle im Laufe des Tages am Bahnhof, oder in den Innenstädten an ihren Treffpunkten, Altasozialer mit jahrelangem Trinkerstatus erzieht dann seinen Jünger, seinen Lehrling Jungasozialen, der nordafrikanische Drogendealer ist auch schon da und berät seine junge Kundschaft, wo das Geld für den täglichen Bedarf an Stoff zu finden ist und...soll ich noch weiter ausführen? Besser nicht.

Rainer -Maria" also das ist das Kaugummi-System Demokratie was ich heute so liebe, lasch wie Sau, unfähig mal richtig gesunden Druck zu machen,sinngemäß zu blöd um Eins und Eins zusammen zu zählen".

Einen guten Tag allen im Forum und wenn ihr mal Zeit habt geht euch mal die Treffpunkte anschauen von denen ich gerade geschrieben habe.Sind wir eigentlich noch beim Thema Pentium?
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon pentium » 5. Februar 2014, 11:42

Welches Thema? Rainer-Maria.
Wenn mir hier im Forum: „Vorschläge die die Welt nicht braucht“ wären dann, ja dann wärst du beim Thema.
Arbeit für Alle! Großer Plan. Wir teilen freiwillig die Arbeitsplätze! Herrlich, köstlich, selten so gelacht! Rainer-Maria.
Da könntest du doch mit guten Beispiel voranschreiten und deinen Arbeitsplatz mit der vielen arbeitslosen Zeitungszustellern teilen. Du verdienst dann zwar nur die Hälfte, macht aber nichts. Statt einen Zeitungszusteller der wenig verdient, haben wir jetzt zwei Zeitungszusteller, die Beide noch weniger verdienen! Wehrend Euer Chef doppelt so viel Personalkosten hat!
Welch ein genialer Plan!
Ja und später einmal müsst ihr Beide dann mit Tränen in den Augen auf den Rentenbescheid blicken! Soll ich weiter machen? Lieber nicht!
Noch was zu deiner "Sinnlos Beschäftigung" von Jugendlichen. Erinnert mich seltsam, sehr seltsam an die DDR! Wir hatten bei uns im Betrieb z.B. vier Heizer! Einer hat gearbeitet! Die anderen drei waren den ganzen Tag mit anderen Sachen beschäftigt, eben nur nicht mit der Heizung!
Dann kam die Wende und die Marktwirtschaft! Und siehe, welch ein Wunder! Jetzt gab es plötzlich nur noch einen Heitzer und wir hatten es trotzdem alle schön warm, keiner hat gefroren!

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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Edelknabe » 5. Februar 2014, 12:57

Der war gut Pentium, der von dir mit:

"Da könntest du doch mit guten Beispiel voranschreiten und deinen Arbeitsplatz mit der vielen arbeitslosen Zeitungszustellern teilen."

Arbeitslose Zeitungszusteller...jetzt muss ich mal lachen.Mensch Pentium bewirb dich bitte bei uns im Vertrieb, hier gibt es soviel/ständig händeringenden Bedarf an Leuten, nur findet sich kein junges oder älteres Menschenkind, der für diese beschissene Entlohnung überhaupt auf den Gedanken käme,für ne bestimmte Nacht/Frühmorgenszeit seinen Wecker zu stellen!!!!

Ich muss gerade weiterlachen. Weil nämlich jetzt paar Zusteller-Hanseln auf die Idee gekommen sind, der Gewerkschaft beizutreten und frage mich gerade, was da heraus kommen soll? Wahrscheinlich paar neue Handschuhe für Minustemperaturen.

Also "Arbeitslose Jugendliche", da hilft nur sammeln,(Alle, ohne Ausnahme) dann internatsmäßig kasernieren...leere Altkasernenkomplexe im Bundesgebiet könnten dazu ausgebaut, umgebaut werden, Vollverpflegung, Lehrausbildung am Vormittag...wegen der Konzentration, also jeder nen Beruf was ihm vorschwebt, Sport Nachmittag und das aber zackig mit Sturmbahn, abends ab und an Kino,Disko am WE, eigener Club,eigene Bücherei,Interneträume zur freien Nutzung inclusive,eigener Laptop Fehlanzeige, dann Bettruhe exakt 22.30 Uhr, Wecken 6.00 Uhr mit Trillerpfeife,Frühsport/Sportzeug kurz so von März bis Sept, verlassen des Gelände nur mit Passierschein, wenn Drogen festgestellt werden,dann Arrestzelle mit kalt abduschen durch Feuerwehrschlauch...und dann klappt das auch mit unserer Jugend ...würde ich doch meinen.

Ach so, wer mal möchte...na ihr wisst schon, so bissel kuscheln...dazu gibt es schalldichte Extraräume, (Regale mit Kleenextücher, Kondome aller Sorten, Dildos, Sonstwas für Schweinkram)die Betten müssen selber bezogen werden...danach wieder abgezogen und das eingesaute Zeug wird selber zur Wäschekammer gebracht. Das wäre ja noch schöner, dafür ne alte Reinemachefrau von der Zeitarbeit zu belästigen. Die dann vielleicht noch...aber Abfahrt sowas.

Rainer-Maria "nur so wird das was mit dieser mittlerweile schon völlig versauten Jugend...deutschen Jugend."
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon pentium » 5. Februar 2014, 13:30

Ja, Rainer-Maria. Mit deinem Beitrag über die Jugend haben wir uns nun vollkommen vom Thema entfernd!
Der größte Nonsens von dir hier seit langem! Das sagt jemand der sich mit Unsinn in diversen Foren bestens auskennt!
Vor lachen habe ich glatt meinen Mittagskaffee verschüttet! Ach ja und die Maus ist runtergefallen!

mfg
pentium

PS. Deine Führsorge, nein die Führsorge des Staates, das willst du ja, entbindet letzlich den Menschen von seiner Verantwortung für sich selbst! Wenn sich mein Nachbar jeden Tag an der Kaufhalle dem Alkohol hingibt, was solls! Solange er dort niemanden stört oder randalliert, ist es seine Sache!
Und wenn ein Jugendlicher unbedingt nach Tibet reisen will um dort die Kunst wie man Gebetsmühlen anschiebt, studieren will! Bitte soll er es tun! Nur nicht von irgendwelchen Steuergeldern finanziert!
Wenn du ein Problem mit der heutigen Jugend hast Rainer-Maria. Da gibt es bestimmt etwas bei Ra....!
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Re: Marktwirtschaft und Sozialstaat

Beitragvon Spartacus » 5. Februar 2014, 19:07

karnak hat geschrieben:
SkinnyTrucky hat geschrieben:

Und jetzt vergleich mal wer bis 1989 mehr eingezahlt hat, du oder die.... [smile]



[flash] Lese ich ja jetzt erst,dass ist so ein typisches Wessi-Argument.DIE hätten bis 1989 sicher schon mehr eingezahlt wenn sie 10 Pfennig eingezahlt hätten.
Aber natürlich weißt Du,dass diese Argumentation unsinnig ist.Oder anders,da hätten DIE,IHR, EUCH nicht auf den Einigungsvertrag einlassen dürfen,dort ist das nämlich eindeutig geregelt.Das nur um mal mit gleicher Münze zurückzuzahlen. [flash]


Wenn ich das immer lese muss ich auch schmunzeln, denn anscheinend haben viele unser Rentensystem immer noch
nicht begriffen, denn da hat niemand "mehr" eingezahlt, da nämlich so, wie eingezahlt wird, auch gleich wieder an
die Rentner ausgezahlt wird.

Also im Klartext:

Vor der Wende haben die westdeutschen Steuerzahler für die westdeutschen Rentner eingezahlt, die den Topf monatlich
gleich wieder leerten. In guten Jahren blieb vielleicht ein Überschuss in der Rentenkasse. ( So wie aktuell)

Mit dem beitritt der DDR, zahlten ALLE, in West wie Ost in die Rentenkasse ein und ALLE Rentner in West wie Ost
bekamen monatlich aus dem Topf ihre Rente.

Jemals zu viel, oder zu wenig gezahlt hat also niemand!

Wollte ich nur mal klarstellen.

LG

Sparta

P.S. Im übrigen, sehr alte Leute kapieren diese Tatsachen immer noch nicht, da kann man erklären, wie man will.
Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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