" Unsere Republik geht Pleite "

Wie entwickelte sich die Wirtschaft der DDR, wie die der Bundesrepublik während der Teilung Deutschlands. Welche Anzeichen gab es für die Entwicklung? Was waren die Ursachen?
Hier der Bereich für alle wirtschaftlichen Themen.

" Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Interessierter » 23. April 2017, 14:58

Jetzt aufgearbeitete Stasi-Akten zeigen die obskuren Pläne, mit denen die DDR Anfang der 80er Jahre den drohenden Staatsbankrott abzuwenden versuchte. Eine Idee: Gegen Übernahme von Auslandsschulden wird nahezu die komplette DDR-Wirtschaft an die an die Sowjetunion verkauft.

"Devisenbeschaffer" ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Aber ausgesprochen treffend für die Aufgabe von Alexander Schalck-Golodkowski, Leiter des Bereichs Kommerzielle Koordinierung (KoKo). Ein Beruf, der den Fortbestand der DDR sicherte. Es gibt ihn nicht mehr, jedenfalls in Deutschland nicht, seit 14 Jahren, seit dem 3. Oktober 1990.

Im Juni 1983 war der Devisenbeschaffer noch im Amt, und er übermittelte dem bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß eine dramatische Warnung Erich Honeckers: dass die "Schotten dichtgemacht" würden, wenn der Handel mit der DDR "eingeschränkt oder nicht durchgeführt" werde. In diesem Fall werde die DDR ihre "Aufgaben mit Hilfe des RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) lösen". Es sei denn, Strauß helfe der DDR, ihre Zahlungsbilanzkrise zu überwinden. Dann wäre Honecker "der Weg nach Westen" doch lieber. Am 29. Juni 1983 gab die Bundesregierung bekannt, sie werde die Bürgschaft für einen Kredit über eine Milliarde Mark an die DDR übernehmen.

War das der Preis dafür, dass der Osten nicht ganz und gar abgeschottet wurde? Hatte Schalck-Golodkowski nur geblufft? Strauß jedenfalls nahm die Sache ernst. Und das zu Recht. Akten des Ministeriums für Staatssicherheit, im Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung jetzt aufgearbeitet, zeigen: Es gab tatsächlich Pläne, die Wirtschaftsbeziehungen mit dem Westen einzufrieren.

Diese Pläne kamen aus der Hauptabteilung XVIII der Staatssicherheit, zuständig für Volkswirtschaft. Dort hatte man ein Geheimpapier verfasst, es trägt das Datum 25. Januar 1982 und enthält den Vorschlag, jeglichen Handel mit dem Westen weitestgehend abzubrechen. Der Klassenfeind im Westen wurde bis dato - zu unrentablen Preisen, aber eben gegen Devisen - mit Produkten aus dem sozialistischen Osten versorgt: Die beim Quelle-Versand vertriebenen Nähmaschinen kamen aus Wittenberge, die Staubsauger aus Altenburg. Karstadt verkaufte einen Haarföhn "Made in GDR". Und das schwedische Möbelhaus Ikea hatte eine Pendelleuchte im Programm, die in Halle an der Saale gefertigt wurde.

Die Wirtschaftspolitik der SED, heißt es in dem Stasi-Geheimpapier, habe "zu einer Gefährdung der inneren Stabilität der DDR" geführt. Die Krise war gravierend. Die Sowjetunion sollte übernehmen, und zwar "Verbindlichkeiten der DDR bei kapitalistischen Banken in Höhe von ca. 20 Mrd." Valutamark (VM, ein Dollar wurde mit 2,40 VM angesetzt). So wollte die DDR ihre Verbindlichkeiten gegenüber dem so genannten Nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet (NSW) auf maximal zwölf Mrd. VM reduzieren. "Der zur Lösung dieser Aufgabe erforderliche Exportüberschuss im NSW wird für Warenlieferungen in die UdSSR eingesetzt", heißt es in dem Papier weiter, und: "Struktur und Umfang der zu liefernden Waren sollten es der UdSSR ermöglichen, in einem hohen Maße selbst NSW-Importe abzulösen". Das bedeutete: Die Sowjetunion übernimmt die gewaltigen Auslandschulden der DDR, und die gibt dafür ihre wirtschaftliche Selbstständigkeit weitgehend auf und produziert künftig nahezu ausschließlich für die UdSSR.

Es ist unklar, ob dieser Plan je aus Erich Mielkes Behörde nach außen drang. Gerhard Schürer jedenfalls, Vorsitzender der Staatlichen Plankommission, erfuhr seinerzeit nichts davon. Mehr als 20 Jahre später mit der Studie vertraut gemacht, bezeichnet er sie als "irrsinnig" und "absolute Idiotie".

Mit dem interessanten Beitrag geht es hier weiter:
https://www.welt.de/politik/article3440 ... leite.html

Und da gibt es immer noch User die behaupten, dass die DDR nicht pleite war..... [flash]
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon augenzeuge » 23. April 2017, 15:02

Jetzt würde mich interessieren, ob Nostalgiker hiervon schon mal was gehört hat?

AZ
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Volker Zottmann » 23. April 2017, 16:23

Wie pleite die DDR 1983 schon war, bekam ich als Meister in der Investitionsabteilung hautnah zu spüren.
Im Frühjahr 1983 wurde uns eröffnet, dass sämtliche Bauvorhaben innerhalb des Betriebes sofort zu stoppen sind. Es wurde schlagartig nicht mehr weitergebaut. Totaler Investitionsstopp!
Ein ladennneuer Betonschornstein für unser Braunkohleheizhaus war gerade in Dienst genommen. Der 5. Kohlekessel gerade angeschlossen.... Einen Verputz erhielt das gesamte Heizhaus nie mehr. Man kann diese Ruine (seit 1991) heute noch besichtigen. Die Entaschungsanlagen waren nur halbfertig gebaut. Das bedeutete, dass ab Sommer 1983 die Heizer statt mechanisch nun großteils in schwerer Handarbeit entaschen und entschlacken mussten.
Die mir direkt unterstellten rund 12 Kollegen "arbeiteten" als Betriebshandwerker nur noch in der Instandsetzung.
Neue Technik, wie westdeutsche Pallmann-Mühlen oder Polystyrolformteilautomaten bekam der Betrieb nie wieder geliefert.
Ich selbst hatte praktisch wie theoretisch so gut wie nichts mehr zu tun. Meine Planstelle aber blieb. Mein Gehalt kam ohne Gegenleistung pünktlich. Man sollte sich vor Augen führen, dass es hunderttausende Werktätige wie meine Kollegen und mich gab, die schlagartig nichts mehr leisteten, aber weiter Lohn erhielten. Der einzige wirtschaftliche "Pluspunkt" war, dass wir kein Material mehr verbrauchten. Der Staat sparte sich aber letztendlich sich zu Tode.

Der Hauptgrund, warum ich mich 1985 selbständig machte war, dass ich dieses 9 -Stunden absolutes Nichtstun kaum noch ertragen konnte. So eine langweilige Arbeitszeit kann sich nur vorstellen, wer sie selbst je erlebte.
Unseren Technologen ging es ebenso. Gerade bekamen sie mehrere Robotronrechner, da kam der Investitionsstopp. Im Prinzip waren alle schlagartig arbeitslos. Die gingen aber bis zum Untergang noch jeden Morgen in den Betrieb, um 2 Essenspausen auszufüllen und davor und danach auf den PC mit einfachen Ping-pong-Spielen die Zeit tot zuschlagen.

Nun können sich Gestrige wieder reiben. Ich habe es genauso erlebt und war nicht der Einzige.

Gruß Volker
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Nostalgiker » 23. April 2017, 19:44

augenzeuge hat geschrieben:Jetzt würde mich interessieren, ob Nostalgiker hiervon schon mal was gehört hat?

AZ


Es kann dich interessieren aber ich bin nicht verpflichtet dir Rede und Antwort zu stehen .....
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon augenzeuge » 23. April 2017, 21:14

Nostalgiker hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Jetzt würde mich interessieren, ob Nostalgiker hiervon schon mal was gehört hat?

AZ


Es kann dich interessieren aber ich bin nicht verpflichtet dir Rede und Antwort zu stehen .....


Nee, du bist zu nichts verpflichtet. Wir sind aber hier auch nicht verpflichtet, dich hier schreiben zu lassen.
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Volker Zottmann » 23. April 2017, 21:28

Das dürfte für jeden der damals in der DDR werktätig war hochinteressant sein. Mich würden auch Erfahrungen und diesbezügliche Erlebnisse in der Zeit ab 1983 interessieren.
Es betraf ja das Investitionsverbot die gesamte DDR und nicht nur den Ostharz. Wo wurde wie eingespart? Wie vor allem wurden diese rigiden Maßnahmen dem Volk verkauft? Dass wir pleite waren, wurde ja nie, nicht mal laut von Schürer propagiert.
Gerade doch die Wirtschaftstheoretiker in den Ministerratskantinen werden wohl Wind davon bekommen haben, denke ich mir.

Gruß Volker
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon HPA » 23. April 2017, 21:33

Däumchen drehen war während unserer Ausbildung auch öfters angesagt wenn zwar genug kaputte Autos auf dem Hof standen aber irgendwie die dafür nötigen Ersatzteile irgendwie nicht mehr vorrätig waren.
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Nostalgiker » 24. April 2017, 07:08

Augenzeuge, dein subtile Drohung ist deplatziert. Selber nimmst du für dich in Anspruch, hast du selbst verkündet, das du nichts schreiben wirst was dich selbst betrifft oder auch nur annähernd tangiert. Ich mach das gleiche.

Und wenn ich den gehässigen Satz eines Volker Zottmanns in meine Richtung lese, denke ich das ich im Recht bin.
Ich möchte direkt darauf wetten das du natürlich nichts an diesem finden wirst.
Um dich nochmals mit der Nase drauf zu stoßen, Volker Zottmann hat sich angeblich bei mir entschuldigt weil er Lügen über mich verbreitet hat. Sein Verhalten mir gegenüber danach hat mir aber gezeigt das diese "Entschuldigung" nichts weiter als eine weitere Lüge war, nu mit dem Unterschied das er mir direkt frech ins Gesicht gelogen hat.

Ein republikweites Investitionsverbot, welch ein Schmarr' n ist da dem Harzer Hirn entsprungen .......


PS.: Sind Ersatzteile Investitionsgüter? anders gefragt was ist der Unterschied zwischen Ersatzteilen für Autos und Investitionen für die KFZ-Werkstatt? Ja wenn unser fliegendes Bodenpersonal meint Wissen zu haben ......
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon augenzeuge » 24. April 2017, 07:20

Nostalgiker hat geschrieben:Augenzeuge, dein subtile Drohung ist deplatziert. Selber nimmst du für dich in Anspruch, hast du selbst verkündet, das du nichts schreiben wirst was dich selbst betrifft oder auch nur annähernd tangiert. Ich mach das gleiche.


Das machst du eben nicht. Es ist ein Unterschied, ob ich etwas sage, was ich weiß, oder ob ich über mich selbst berichte.
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Edelknabe » 24. April 2017, 07:25

Das Ganze mit dem Investstop hatte sich bestimmt nur auf den östlichen Hinterharz konzentriert. Weil, der Erich Honecker wusste wohl, das dort so Einer wie Volker Zottmann wohnt. Aber Humor beiseite, vom Rohrleitungsbau her war in der Leipziger Ecke noch nach 1983 Neubau angesagt. Ich erinnere mich dem Freigelände vom Baukombinat vor Wiederitzsch und der Reichsbahn nahe der Schönefelder Brücke, alleine dort wurde neu verlegt und nicht nur repariert.

Rainer-Maria

Und allen einen guten Tag ins Forum
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Nostalgiker » 24. April 2017, 07:37

Augenzeuge, das mit dem Berichten darüber was ich zum Thema weiß überlasse ich lieber den orakelnden Experten in diesem Forum, denn sie "wissen" soviel......, meist vom hörensagen .....

Ansonsten kannst du dir folgenden Beitrag reinziehen: hier klicken , vieeleicht werden da einige deiner "Fragen"beantwortet, Irrtümer und Vorbehalte ausgeräumt.
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Volker Zottmann » 24. April 2017, 10:49

Nostalgiker hat geschrieben:Augenzeuge, dein subtile Drohung ist deplatziert. Selber nimmst du für dich in Anspruch, hast du selbst verkündet, das du nichts schreiben wirst was dich selbst betrifft oder auch nur annähernd tangiert. Ich mach das gleiche.

Und wenn ich den gehässigen Satz eines Volker Zottmanns in meine Richtung lese, denke ich das ich im Recht bin.
Ich möchte direkt darauf wetten das du natürlich nichts an diesem finden wirst.
Um dich nochmals mit der Nase drauf zu stoßen, Volker Zottmann hat sich angeblich bei mir entschuldigt weil er Lügen über mich verbreitet hat. Sein Verhalten mir gegenüber danach hat mir aber gezeigt das diese "Entschuldigung" nichts weiter als eine weitere Lüge war, nu mit dem Unterschied das er mir direkt frech ins Gesicht gelogen hat.

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PS.: Sind Ersatzteile Investitionsgüter? anders gefragt was ist der Unterschied zwischen Ersatzteilen für Autos und Investitionen für die KFZ-Werkstatt? Ja wenn unser fliegendes Bodenpersonal meint Wissen zu haben ......



Findet ein Nostalgiker denn nie seine Ruhe?
An keiner Stelle habe ich Dich erwähnt. Nirgens. Was Du Dir als gehässig zusammenreimst.... begreife wer will!
Natürlich gab es einen Investitionsstopp! Überall in der DDR war er spürbar. Diesen heute zu bestreiten zeugt von absichtlichem Störfeuer oder maßloser Borniertheit!
Natürlich wurden auch im Auswahlverfahren manche Bauten oder Unternehmungen vollendet.
Hörensagen zu unterstellen ist blödsinnig, gerade hier! Ich war mittendrinnen und berichte auch nur davon. Deshalb meine Frage, wo man noch diesbezügliche Erfahrungen machte.
Wenn HPA von fehlenden Ersatzteilen spricht, kann auch dies direkte Folge von fehlenden Investitionen sein. Nämlich an den Stellen, wo Ersatzteile hergestellt wurden.
Und Edelknabes Humor ist keiner, es ist albernes Geschwafel eines weltfremden Muldetalers.

Habe fertig, Volker
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Nostalgiker » 24. April 2017, 10:59

Sag mal Volker Zottmann für wie blöd hältst du mich?
Kommst dir wohl mit deinen hinter***gen Gemeinheiten und Gehässigkeiten besonders Oberschlau vor?
Du brauchst nicht unbedingt Namen zu erwähnen, es reichen Andeutungen von deiner Seite welche sogar einige deiner geistigen Mitstreiter erkennen ....

Die Unschuld vom Lande hat endlich einen Namen könnte man meinen .......

Was deine Auslassungen zum Thema betreffen; bevor du weiterhin solch inhaltsloses Geschwafel ablässt empfehle ich dir dringend den von mir eingestellten Link zu lesen. Ob du allerdings das dort geschriebene inhaltlich erfassen kannst, wage ich nach deiner Tirade, bezweifle ich arg.
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Volker Zottmann » 24. April 2017, 11:07

Nostalgiker hat geschrieben:Sag mal Volker Zottmann für wie blöd hältst du mich?
Kommst dir wohl mit deinen hinter***gen Gemeinheiten und Gehässigkeiten besonders Oberschlau vor?
Du brauchst nicht unbedingt Namen zu erwähnen, es reichen Andeutungen von deiner Seite welche sogar einige deiner geistigen Mitstreiter erkennen ....

Die Unschuld vom Lande hat endlich einen Namen könnte man meinen .......

Was deine Auslassungen zum Thema betreffen; bevor du weiterhin solch inhaltsloses Geschwafel ablässt empfehle ich dir dringend den von mir eingestellten Link zu lesen. Ob du allerdings das dort geschriebene inhaltlich erfassen kannst, wage ich nach deiner Tirade, bezweifle ich arg.



Gerade doch die Wirtschaftstheoretiker in den Ministerratskantinen werden wohl Wind davon bekommen haben, denke ich mir.

Du meinst sicher diesen Satz.
Wenn Du Dir die Jacke anziehst, dann meine ich auch Dich. Gehässigkeit kann ich aber nirgens finden, war auch nie meine Absicht. Mir geht es nur um Wilfrieds interessantes Thema.
Trag doch Dein Wissen bei oder verschone uns mit diesem ewigen nörgelnden Störfeuer.

Volker
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Volker Zottmann » 24. April 2017, 11:20

Was man von Nostalgikers Link halten kann....
Nur soviel:
Unter 1.2 Investitionsquote steht, dass von 1985 bis 1989 die DDR ihre Investitionen auf 144 % steigerte, die BRD dagegen auf nur 126%.

Hoffentlich willst Du uns nicht suggerieren, dass wir kurz davor waren den Westen zu überholen..... (ohne einzuholen) [laugh]

Wie gut sind Statistiken?

Volker
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Nostalgiker » 24. April 2017, 11:28

Ich wiederhole mich ungern.

Aber nochmals, zum Thema hab ich wohl mehr beigetragen mit meinem Link als du mit deinen "wahren" Geschichten aus dem Zottmann'chen Universum der Absonderlichkeiten.
Vielleicht noch eine Bemerkung zu deinen ulkigen Zeitzeugenberichten. Es ist natürlich besonders clever gedacht sich gut 3 Jahre nach einem republikweitem Investitionsstopp in die Selbstständigkeit zu begeben .... Galt für Selbständige etwa der Investitionsstopp nicht? Nun gut ergab doch deine "Selbstständigkeit" genug Stoff um jammervoll über das Leid der Selbstständigen klagen .....

Ach Volker Zottmann, du solltest vielleicht mal lesen vom wem der von mir verlinkte Beitrag stammt. Ich glaube kaum das die Verfasser von der Bremer Uni irgendwas an der DDR reinwaschen wollen, sie schreiben nur gegen Lügen und Halbwahrheiten an. Genau die Dinge die du so gern favorisierst.

PS.: Es ist nicht Wilfrieds Thema! Auch das scheinst du nicht zu begreifen. Es ist ein Thema von Lars-Broder Keil, Hans-Hermann Hertle und wurde vor 13 Jahren in der 'Welt' veröffentlicht. Der User war nur in der Lage hier den Link einzustellen. Ne Meinung hat er dazu nicht. Wie auch? Seine abschließende "Feststellung" spricht Bände darüber wie er den Beitrag inhaltlich verstanden hat .....
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Kumpel » 24. April 2017, 12:38

Volker Zottmann hat geschrieben:Hoffentlich willst Du uns nicht suggerieren, dass wir kurz davor waren den Westen zu überholen..... (ohne einzuholen) [laugh]



Anhand von Nostis Link könnte man glatt auf diese Idee kommen. Das diese Analyse ausgerechnet aus Bremen stammt ist sicherlich nur Zufall. [grins]
Meine Wahrnehmungen in den späten Jahren in der DDR ließen jedenfalls nur einen Schluß zu , es geht abwärts.
Wir saßen zu viert wochenlang in unserem Bauwagen und haben Bundestagsdebatten von Anfang bis zur Abstimmung auf DLF gehört weil kein Material vorhanden war oder einer der W50 kaputt
und Ersatzteile nicht aufzutreiben waren.
Nur kurz vor Mittag sind wir mal raus zum Pinkeln und Luft schnappen um uns anschließend zum Essen wieder in unseren warmen Bauwagen zu begeben und ein ausgedehntes Nickerchen folgen zu lassen.
Am Nachnm
Zuletzt geändert von Kumpel am 24. April 2017, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Nostalgiker » 24. April 2017, 12:46

Als "Bergmann" hast du im Bauwagen gehockt?
Hast du hier und anderenorts nicht damit angegeben das du im Mansfeld Revier Bergmann gewesen bist?

kumpel, Wahrnehmungen und ökonomisch/wirtschaftliche Analysen sind zwei sehr unterschiedliche Dinge.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Volker Zottmann » 24. April 2017, 12:52

Nostalgiker hat geschrieben:Ich wiederhole mich ungern.

Aber nochmals, zum Thema hab ich wohl mehr beigetragen mit meinem Link als du mit deinen "wahren" Geschichten aus dem Zottmann'chen Universum der Absonderlichkeiten.
Vielleicht noch eine Bemerkung zu deinen ulkigen Zeitzeugenberichten. Es ist natürlich besonders clever gedacht sich gut 3 Jahre nach einem republikweitem Investitionsstopp in die Selbstständigkeit zu begeben .... Galt für Selbständige etwa der Investitionsstopp nicht? Nun gut ergab doch deine "Selbstständigkeit" genug Stoff um jammervoll über das Leid der Selbstständigen klagen .....



Du scheinst selbst nicht den Unterschied zwischen Reparaturen und Investitionen zu verstehen. Du merkst auch nicht, dass Du permanent beleidigend bist. Ich habe mich als Reparaturbetrieb in die Selbständigkeit begeben. Natürlich ohne ausreichende Materialversorgung, ohne Arbeitschschutzausrüstung oder Gerüst. Ich hatte schlicht das Nichtstun satt. Und habe dann vergleichbar gut verdient.
Und clever waren wir immer, meine Kunden und ich. Hatte immer zu tun. Hatte etwa 1,5 Jahre Wartezeiten, da ich der beste, weil einzige Schornsteinreparaturbetrieb im ganzen Quedlinburger Kreis war.
Meine rund 600 Adressen starke Kundenliste war 1990 die Eintrittskarte bei der Firma Hörman, der ich treu blieb. Nach 1990 gab es sogar in Leipzig auf der Messe Gerüste zu kaufen.
Ich habe in meiner Arbeitsbiographie jedenfalls nie einen Knick gehabt, wie manche abgestürzten Ministerialkantinenesser.... [grins]

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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Nostalgiker » 24. April 2017, 13:01

Wie war das genau? Ja das mit dem permanent beleidigen ......


Größenwahn, Eitelkeit und Selbstüberschätzung bringen solche Perlen hervor: ..... da ich der beste, weil einzige ....
Du warst der Einzigste, das mag stimmen, ob du der Beste warst ist in der konkreten Situation allerdings der Witz genau dies zu behaupten .....
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Kumpel » 24. April 2017, 13:06

Könnte der Ost-Berliner Rentner seine persönlichen Animositäten bitte per PN mit den betreffenden Usern direkt klären!

Danke.
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Volker Zottmann » 24. April 2017, 13:19

Nostalgiker hat geschrieben:Wie war das genau? Ja das mit dem permanent beleidigen ......


Größenwahn, Eitelkeit und Selbstüberschätzung bringen solche Perlen hervor: ..... da ich der beste, weil einzige ....
Du warst der Einzigste, das mag stimmen, ob du der Beste warst ist in der konkreten Situation allerdings der Witz genau dies zu behaupten .....


Da ich der Einzige war, muss ich auch der Beste zwangsläufig gewesen sein. Der Einzigste war ich allerdings nie, das ist eine sprachliche Erfindung eines Nostalgikers, der seine Muttersprache nicht beherrscht. [laugh]
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Nostalgiker » 24. April 2017, 16:33

Ja Volker Zottmann, im Gegensatz zu dir bediene ich mich auch des theoretischen Superlativ von "einzig" der als "einzigst" ein von der modernen Medienwelt erfundenes Kunstwort ist ....
Nimm es doch als Ausnahme der Regel des gebildeten, hier jedoch stilisierten, Superlativ wie der "einzigste ..... " Schornsteinbauerbetrieb in Harzgerode ..... (dieser Zusatz fehlt zugegebenermaßen in meinem Satz). aber auch so weiß jeder was ich meinte. Du bist eben der Größte, der Schlauste, der Wissendste, der Einzige ..... usw., usf. .......
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Edelknabe » 24. April 2017, 17:10

Mir fiel zum Thema noch ein, der "weltfremde" Muldenthaler Rainer-Maria hatte doch zu der Zeit, als sich unser Volker an die Schornsteine seiner Kundschaft festgehalten hatte im kleinen Privatbetrieb (max. 8 Beschäftigte) gearbeitet.Das war in die letzten Jahre der DDR. Also Arbeit gab es da ohne Ende, auch war unser junger Chef immer recht helle in der Birne, was eben das notwendige Material betraf. Das dies immer vorhanden war.

Also wenn Volker der Beste war, wir waren besser....und herzlich gelacht Volker, wir waren sogar so gut, noch Nebenbei(nach Feierabend) die Kundschaft zu befriedigen.

Rainer-Maria und also Volker, wenn ich Eines an der DDR geliebt habe, dann war es ordentliches Geld für ordentliche Arbeit.
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Danny_1000 » 24. April 2017, 18:05

Hier zwei Links zur These „Unsere Republik geht pleite..“

War die DDR bankrott und total marode?

"Deutsche Bundesbank - Die Zahlungsbilanz der …DDR“

Eine recht objektive Analyse, die die o.g. These ad absurdum führt.

Danny
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Nostalgiker » 24. April 2017, 18:12

Danny, den ersten Link hatte ich bereits eingestellt ....
Für dessen Inhalt erhielt ich von unseren Experten für Ökonomie und wirtschaftlich Fragen bereits genügend Schelte, denn sie wüßten es besser. Beweise dafür konnten sie allerdings nicht liefern.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Spartacus » 24. April 2017, 18:14

Mich würden auch Erfahrungen und diesbezügliche Erlebnisse in der Zeit ab 1983 interessieren.


Der Eintopf in Bautzen wurde immer dünner. [mad]

Nee, kann ich leider nichts beitragen, da ich zu der Zeit ja eingehockt bin.

LG

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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Volker Zottmann » 24. April 2017, 18:21

Edelknabe hat geschrieben:Mir fiel zum Thema noch ein, der "weltfremde" Muldenthaler Rainer-Maria hatte doch zu der Zeit, als sich unser Volker an die Schornsteine seiner Kundschaft festgehalten hatte im kleinen Privatbetrieb (max. 8 Beschäftigte) gearbeitet.Das war in die letzten Jahre der DDR. Also Arbeit gab es da ohne Ende, auch war unser junger Chef immer recht helle in der Birne, was eben das notwendige Material betraf. Das dies immer vorhanden war.

Also wenn Volker der Beste war, wir waren besser....und herzlich gelacht Volker, wir waren sogar so gut, noch Nebenbei(nach Feierabend) die Kundschaft zu befriedigen.

Rainer-Maria und also Volker, wenn ich Eines an der DDR geliebt habe, dann war es ordentliches Geld für ordentliche Arbeit.


Als Angestellter kannst Du sicher auch nach Feierabend arbeiten, auch als Prostituierender, der seine Kundschaft befriedigte.
Ich hingegen war Firmeninhaber und da wurde alles versteuert, wäre sonst ja Hinterziehung gewesen. Ich habe auch oft länger als 8 Stunden meine Kunden..., aber eben nur zufriedengestellt.
Und nebenbei hat mir mal mein Lehrmeister verraten, kann man nur einen Pfurz lassen. [laugh]

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon augenzeuge » 24. April 2017, 18:25

Danny_1000 hat geschrieben:Eine recht objektive Analyse
Danny


Sorry, dem kann ich nicht zustimmen. In der Studie befinden sich einige Kalauer drin, die keineswegs die o.a. These als völlig falsch erscheinen lassen.

Danny, du solltest dir die Frage stellen, warum ein Staat, der angeblich mehr Wachstum zeigt und höhere Investition zwischen 1980-89 durchführen kann (DDR), nicht langsam an den Staat herankommt (BRD), der sich auf einem höheren Level eingependelt hat und deshalb gar nicht mehr so stark wachsen kann. Und warum ein Staat bei diesem Wachstum nicht von überall Kredite bekam. Warum musste er um diesen Kredit nicht nur betteln, sondern noch Drohungen (s. Honecker) aussprechen, wenn er ihn nicht vom Klassenfeind bekäme? Und warum erkannte Schürer nicht diesen tollen Wachstumsschub? Neben ihm übrigens kaum einer, der die Betriebe in der DDR beurteilen konnte?

Und wenn man sagt, dass der DDR am Ende die Jahre von '45-'61 gefehlt haben, so ist das Unsinn. Erstens wurde die DDR erst Ende '49 gegründet, zweitens gab es zwischen '45 und '53 keine bedeutende Fluchtwelle. Das erkannte man auch daran, dass DDR Bürger bis 1954 locker einen Reisepass bekamen und ohne große Probleme auch in die BRD fahren konnten. Drittens wird die neue Politik Honeckers nicht als Grund des Abstiegs genannt, aber genau das war sie.

Also, so einfach, wie du es jetzt darstellst, war es nicht.
AZ
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Re: " Unsere Republik geht Pleite "

Beitragvon Edelknabe » 24. April 2017, 18:31

Wir kommen zwar etwas weg vom Thema nur Spartacus, erinnerst du dich in dieser Zeit in Bautzen an irgend welche Handwerker, egal jetzt, ob Spezialbaubetriebe oder eben kleiner Privatbude? Ob also im Knast selber auch mal repariert, oder gar neu verlegt wurde?

Rainer-Maria der zu DDR Zeiten öfters mal in einem Stahlwerk auch in deren abgetrennten Bereich(Knastologen)tätig war.

PS: Volker, du warst wohl einfach zu ehrlich damals, in dieser DDR. Ob das nun Dummheit oder gar als Nobel genannt werden darf......?
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