Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Alles was das Militär betrifft, Armeen, Technik u.s.w. und militärgeschichtliche Themen

Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon augenzeuge » 21. Dezember 2012, 22:49

Einen außergewöhnlichen Friedenskämpfer präsentierte die DDR-Regierung am 3. Juli 1954 auf einer internationalen Pressekonferenz. Über jenen „Generalfeldmarschall a. D.“ Friedrich Paulus (1890-1957) berichtete die „Leipziger Volkszeitung“ am Folgetag groß auf ihrer Titelseite.
Wer war dieser Mann?
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ ... er-in.html

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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Thomas 1948 » 22. Dezember 2012, 10:40

Adam schrieb ein Buch über Stalingrad, hatte ich gahabt, weiß leider den Titel nicht mehr.
Hohmann , war der nicht Flieger?
Steidle war in de DDR Mitglied der CDU. Die CDU stellte immer, in der DDR, den Oberbürgermeister von Weimar, kenne noch den Kirchner.
Steidle schrieb auch das bekannte Buch ,,Wende an der Wolga,,
Hatte ich auch in meiner Bibliothek.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Wosch » 22. Dezember 2012, 16:50

augenzeuge hat geschrieben:Einen außergewöhnlichen Friedenskämpfer präsentierte die DDR-Regierung am 3. Juli 1954 auf einer internationalen Pressekonferenz. Über jenen „Generalfeldmarschall a. D.“ Friedrich Paulus (1890-1957) berichtete die „Leipziger Volkszeitung“ am Folgetag groß auf ihrer Titelseite.
Wer war dieser Mann?
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ ... er-in.html

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Da in dem Link auch der Arno von Lenski erwähnt wurde kann ich mich erinnern, daß dieser von seinen ehemaligen Ludwigslustern Dragonern (er war von 1929 bis 1934 Kommandierender des 14. Dragoner-Regiments, in dem zur damaligen Zeit mein Vater als Berufssoldat des 100000-Mann Heeres Ludwigslust im Dienst stand) nicht sonderlich beliebt war. Man kreidete ihm, Paulus und Strecker nicht die Kapitulation als solches an, aber dem Paulus und dem von Lenski, sowie dem Vincent Müller nahm man es übel daß sie sich der neuen Diktatur zur Verfügung stellten und daß sie in ihren Aufrufen als Mitglieder des Bundes der Offiziere und des Nationalkommitee´s Freies Deutschland später den zum "Uberlaufen" und zur Kapitulation aufgeforderten Deutschen Soldaten im sowjetischen Auftrag eine erträgliche Gefangenschaft (wider besseren Wissen) versprochen hatten. Was dabei herauskam ist geschichtlich belegt, von, zum Beispiel ca 200000 durch die Kapitulation in Gefangenschaft geratenen Stalingradkämpfern überlebten nur ca 6000.
Dieser Arno von Lenski ließ sich aus opportonistischen Gründen von den neuen Machthabern in der SBZ vereinnahmen und ließ es sich nicht nehmen auf seine ehemaligen Generals-Kollegen (die einen anderen Weg gingen) verächtlich herabzublicken. Nach der Wende trafen sich ehemalige Ludwigsluster regelmäßig einmal im Jahr, zur Zeit des Arno von Lenski war das verboten. Mein Vater war leider sch0n 1984 gestorben, hatte mir aber schon vor meiner Flucht von den seltsamen Wandlungen der Herren Paulus, Müller und von Lenski mit dem Abscheu eines wahren Zeitzeugen über den Aufbau der KVP und der späteren NVA durch speziell diesem Trio Kenntnis gegeben.

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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon tom-jericho » 22. Dezember 2012, 17:07

Das Buch von Oberst Adam heiszt:

>> Der schwere Entschlusz <<

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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Edelknabe » 22. Dezember 2012, 18:49

Wieviele von den 200000 Landsern Wolfgang du stolzer mecklenburgischer Dragonersohn hätten denn überlebt, wenn das Stalingrad sich noch so paar Monate weiter hingeschleppt hätte, so ganz ohne Kapitulation, so mit Kampf" bis zum letzten Mann"...oder gar der kleinen Bunkermaus?

Rainer-Maria auch so ein" Landsersohn" dessen Vater Sonntags nach dem Mittagessen Geschichten erzählen konnte...einfach Wahnsinn so spannend waren die.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon tom-jericho » 22. Dezember 2012, 19:03

Kleiner Unterschied:

Adam gehoerte NKFD (faszt haette ich NKWD geschrieben) an, waerend Paulus BDO angehörte.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Wosch » 22. Dezember 2012, 19:30

Edelknabe hat geschrieben:Wieviele von den 200000 Landsern Wolfgang du stolzer mecklenburgischer Dragonersohn hätten denn überlebt, wenn das Stalingrad sich noch so paar Monate weiter hingeschleppt hätte, so ganz ohne Kapitulation, so mit Kampf" bis zum letzten Mann"...oder gar der kleinen Bunkermaus?

Rainer-Maria auch so ein" Landsersohn" dessen Vater Sonntags nach dem Mittagessen Geschichten erzählen konnte...einfach Wahnsinn so spannend waren die.



Vor lauter Zeitungsaustragen bist Du scheinbar nicht mehr in der Lage richtig zu lesen. Es ging doch gar nicht um die Kapitulation und auch nicht um die Anzahl der Überlebenden in meinem "Bericht" sondern um die Art und Weise wie diese Herren die sich ergebenden Soldaten eine sichere Zukunft offerierten und wie sie sich mit ihren "Lügen" bei den nächsten menschenverachtenden Machthabern anbiederten um ihr eigenes Fell in Sicherheit zu bringen. Genau so wie sie mitschuldig an den Aktionen des 3. Reiches waren, machten sie nach 45 weiter und trugen stolz einige der höchsten Auszeichnunge, die die nächste Diktatur ihnen dafür anheftete.
Vielleicht kannst Du ja mal ein paar Geschichten einstellen, die Dir Dein Vater an den besagten Sonntagen nach den Mittagessen erzählt hatte .
Übrigens "bis zum letzten Mann"??, der Paulus hatte erst kapitulieren lassen als der Iwan schon direkt vor seinem Bunker stand. Nachdem der Südkessel damit weggebrochen war mußten notgedrungen 2 Tage später die Generäle des Nordkessel kaptulieren um dem bevorstehenden vernichtenden Sturm der Roten Armee zu entgehen, um damit ihr eigenes Leben zu retten. Wenn es Denen (wie im Nachhinein von den Lügen-Medien der kommunistischen Stadthalter zur Glorifizierung von Paulus, von Lenski und Müller immer wieder hervorgeben wurde) in erster Linie nur um die Errettung der eingeschlossenen deutschen Soldaten gegangen wäre, so hätten sie Allesamt schon vorher kapitulieren können. In der Verantworung ihren Untergebenen gegenüber spielte das für sie aber keine Rolle. Wahrscheinlich warteten sie immer noch auf ein Wunder. Erst als es ihnen persönlich definitiv an den Kragen ging, spielten sie für den doofen Rest den fürsorgenden Helden.

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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon manudave » 22. Dezember 2012, 19:38

Mensch Wosch,

der Paulus hat doch alles richtig gemacht: Hat fast 200.000 Faschisten vernichten lassen - wenn das mal nicht lobenswert (aus Sicht der Kommunisten) war...

Könnte Ironie dabei sein...
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon ratata » 22. Dezember 2012, 20:07

Denke ich an meine ehemaligen Arbeitskollegen zurück , einer war mit 19 in Stalingrad , kaputtgeschossen , Hüfte , Beine. Wurde damals noch ausgeflogen , aber er war für sein Leben Gekennzeichnet .
Leider zählte auch er , wie alle Wehrmachtssoldaten zu den Kriegsverbrechern in der DDR.
Für die ganze schei.. Stalingrad wurde er doppelt bestraft , erst die schwere Verletzung und dann wurde er nicht mal als Schwerverletzter eingestuft.
Mein Vater hat den Einmarsch in Polen 1939 miterlebt . Leider haben wir( in der DDR ) uns wenig über seine Erlebnisse im Krieg unterhalten , alle die ich als junger Mensch kannte und welche in der Wehrmacht dienten , schwiegen . schwiegen weil sie Angst vor den Russen und den Lagern der Stasi hatten ,

Paulus hätte sich lieber um seine Soldaten kümmern sollen und dann wäre er mit aufrechten Hauptes in die Kriegsgefangenschaft gegangen . Vielleicht hätte er tausende Soldaten die schwere Leidenszeit erspaart. 1945 war der" Krieg zu Ende" , was danach an Verbrechen an die deutsche Bevölkerung und den Gefangenen verübt wurde , war für mich, ein Verstoß gegen das Völkerrecht. ratata
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon tom-jericho » 22. Dezember 2012, 20:14

Ein Hinweis zu Kriegsverbrechern:

Ein gewisser Herr Quandt stand auf der Liste der Kriegsverbrecher in Nuernberg.
Aus unerfindlichen Gruenden wurde sein Name gestrichen.
Vor einigen Jahren gab Witwe Quandt 5 Millionen DM für die Renovierung/Rekonstruktion einer Schule.
Früher Fabrik der Familie Quandt gewesen.
Nun habe ich hier eine "Quandt-Schule" und eine "Quandt-Sporthalle" vor der Tuer und eine Eintragung der Witwe Quandt in das Gästebuch "ihrer eigenen" "Quandt-Schule".
Mir ist aber bekannt, dasz einige Eltern ihre Kinder dort nicht einschulen lassen.

Wirklich Interessierten empfehle ich dazu die NDR-Dokumentation "Das Schweigen der Quandts".

Dito gilt fuer Albert Speer.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Wosch » 22. Dezember 2012, 20:26

von Lenski wurdewegen seiner Mitgliedschschaft im "BDO" und im "NKFD" in Abwesenheit in Deutschland zum Tode verurteilt, ohne daß dieses für ihn in der SU und später in der DDR Nachteile für ihn gehabt hatte (Natürlich nicht!!), dafür ließ er sich 1949 als "Verfolgter des Naziregimes" anerkennen, womit ihm natürlich auch als ehemaliger Beisitzer des Volksgerichtshfes eine entsprechende Ehrenpension zustand. So machte man aus einem strammen Nazi einen aufrechten sozialistischen Volksgenossen, machte ihm zum Vorsitzenden der Nationaldemokratischen Blockflöte, plazierte ihn in die "Volkskammer" ließ ihn wieder einen Panzerarmee aufbauen (diesmal natürlich die mit den friedliebensten Absichten) und machte aus ihm das Vorbild für die "demokratische" Jugendbewegung.
Wie sagte doch ein Herr Liebermann als er aus seinem Fenster am Pariser Platz blickte? War doch so ähnlich wie: " Ich kann garnicht soviel kotzen wie ich fressen kann", oder?
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon tom-jericho » 22. Dezember 2012, 20:59

Also das von Lenski in der sowjetischen Besatzungszone eine Panzerarmee im Dienst für Deutschland/KVP/NVA aufbaute wäre mir jetzt neu.
Aber vielleicht eine Panzerarmee der GSSD/WGT, vielleicht sogar Garde-Panzerarmee.

Zu meiner Zeit hatte die NVA in ihrer Friedensstruktur uebrigends 2 (in Worten "zwei") Armeen.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon pentium » 22. Dezember 2012, 21:10

Sorgt vielleicht für Klarheit.

Zitat:

von Lenski, Arno Ernst Max
Am 1. Oktober 1952 trat er als Generalmajor in die kasernierte Volkspolizei ein. Bei dieser wurde er als Leiter für den Auf- und Ausbau der Panzertruppe zuständig. 1956 trat er dann in die Nationale Volksarmee (NVA) ein. Bei dieser wurde er im Ministerium für Nationale Verteidigung in Strausberg tätig. Bis 1958 war er dort Chef der Panzertruppen. Ihm wurden in der DDR viele verschiedene hohe Auszeichnungen verliehen. Im Sommer 1958 wurde er dann im Alter von 65 Jahren aus der NVA entlassen.

Quelle:
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Per ... rnov-R.htm
Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Ein Meister und ein Schüler.
(Yoda)

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon karnak » 23. Dezember 2012, 06:42

ratata hat geschrieben: 1945 war der" Krieg zu Ende" , was danach an Verbrechen an die deutsche Bevölkerung und den Gefangenen verübt wurde , war für mich, ein Verstoß gegen das Völkerrecht. ratata

Diese Satz ist so einfach nicht korrekt.
Natürlich ist bei der Behandlung der deutschen Bevölkerung und der Kriegsgefangenen auch gegen das Völkerrecht verstoßen worden.Aber damit vordergründig zu argumentieren halte ich genau so übel wie mit den Vergewaltigungen von deutschen Frauen durch sowjetische Soldaten punkten zu wollen,obwohl es natürlich auch stimmt.Jetzt fehlt blos noch dieses saublöde Argument,Stalin wolle sowieso Deutschland überfallen und Hitler ist ihm nur zuvorgekommen.
So kann man diesen üblen Teil deutscher Geschichte einfach nicht beurteilen,das Pferd am Schwanz aufzäumen.Das ist Geschichtsklitterei der übelsten Art.Deutschland hat diesen Wahnsinn angezettelt und niemand anderes, unter Führung von ein paar völlig Wahnsinnigen.Und diese Typen wurden geduldet und auch gefördert von den Leuten,von den ich schreibe,die immer im Hintergrund bleiben und die die eigentlichen Fäden auf dieser Welt in der Hand halten,das war und ist übrigens das eigentliche Problem dieser Welt. Und der übergroße Teil der deutschen Bevölkerung stand auch dahinter,mit steif ausgestreckten Arm,solange es ans Siegen ging.Danach war das Jammern natürlich groß.
Zu dieser Verantwortung muß das deutsche Volk einfach stehen, auch wenn die heutige Generation keine Verantwortung dafür trägt,muß sie sich dessen bewußt sein und bleiben.
Ein Paulus und sein Adjudant Adam haben sicherlich viele verheerende Fehler gemacht,aber sie haben wenigstens aus ihren Fehlern gelernt.Vieleicht sogar mit Hilfe des Nationalkomitees freies Deutschland und dem Bund deutscher Offiziere.Das sollte man wenigstens anerkennen und wahrhaben.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon SCORN » 23. Dezember 2012, 08:24

ratata hat geschrieben: Leider zählte auch er , wie alle Wehrmachtssoldaten zu den Kriegsverbrechern in der DDR.


hier werden ja gelegentlich so manche märchen eingestellt. ratatatatat topt sie alle! selten so einen sch... gelesen! [raus]
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Sirius » 23. Dezember 2012, 08:53

karnak hat geschrieben:
ratata hat geschrieben: 1945 war der" Krieg zu Ende" , was danach an Verbrechen an die deutsche Bevölkerung und den Gefangenen verübt wurde , war für mich, ein Verstoß gegen das Völkerrecht. ratata

Diese Satz ist so einfach nicht korrekt.
Natürlich ist bei der Behandlung der deutschen Bevölkerung und der Kriegsgefangenen auch gegen das Völkerrecht verstoßen worden.Aber damit vordergründig zu argumentieren halte ich genau so übel wie mit den Vergewaltigungen von deutschen Frauen durch sowjetische Soldaten punkten zu wollen,obwohl es natürlich auch stimmt.


Tut mir leid, aber so wie der Satz dort steht, stimmt er doch. Er hat doch gar nicht vordergründig argumentiert, denn mehr als diesen Satz hat er zu dem Thema nicht geschrieben - man kann da deshalb auch keine Rechtfertigung oder Entschuldigung für irgendwas erkennen.

karnak hat geschrieben:Jetzt fehlt blos noch dieses saublöde Argument,Stalin wolle sowieso Deutschland überfallen und Hitler ist ihm nur zuvorgekommen.


Der erste Teil von dem Satz - Stalin wollte Deutschland angreifen - stimmt nach der neuesten Forschung, Aktenfunden in Moskau und sogar der Ansicht russischer Historiker. Er bzw. seine Ideologie wollte nicht nur Deutschland angreifen, sondern ganz Europa und die Welt beherrschen. Beim zweiten Teil hast Du recht, denn auch nach neuesten Erkenntnissen war Hitlers Angriff nicht als Präventivkrieg gedacht, denn Hitler und seine Generäle wussten nichts von Stalins intensiven Angriffsvorbereitungen im Juni 1941. Der Angriffsgrund war ein ideologischer Grund ("Lebensraum im Osten"), genauso wie Stalin einen ideologischen Grund ("Weltrevolution") für seine Angriffsvorbereitungen (nicht nur Planungen) gegen Westeuropa seit 1930 hatte. Die Angriffe Stalins gegen Polen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen und den Iran, die sonstigen Vorgänge in Osteuropa nach 1945, wie die Verhinderung freier Wahlen, Verschleppung und Ermordung der politischen Opposition (z.B. in Polen), oder der Überfall Nordkoreas und Nordvietnams auf ihre südlichen Nachbarn 1950 und 1960 stützten auch diese These der Weltrevolution.

karnak hat geschrieben:Und diese Typen wurden geduldet und auch gefördert von den Leuten,von den ich schreibe,die immer im Hintergrund bleiben und die die eigentlichen Fäden auf dieser Welt in der Hand halten,das war und ist übrigens das eigentliche Problem dieser Welt.


Das 20. Jahrhundert war zweifellos eine Systemauseinandersetzung zwischen zwei Systemen (Marktwirtschaft/Kapitalismus versus Sozialismus/Kommunismus). Aber die einseitige Beurteilung, dass nur die eine Seite (Marktwirtschaft/Kapitalismus) das eigentliche Problem dieser Welt gewesen sei, kann ich angesichts der Leichenberge und Verbrechen der anderen Seite so nicht teilen.

Wir hatte das Thema schon einmal hier:

http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?f=4&t=3503

Hier zwei Artikel zu dem Thema:

http://www.welt.de/politik/article17998 ... esten.html
http://www.tagesspiegel.de/kultur/liter ... 21824.html
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon SCORN » 23. Dezember 2012, 09:22

ratata hat geschrieben: , was danach an Verbrechen an die deutsche Bevölkerung und den Gefangenen verübt wurde , war für mich, ein Verstoß gegen das Völkerrecht. ratata


ist auch nicht ansatzweise mit den abartigen greueltaten der deutschen zu vergleichen mit welchen diese vorher ganz europa überzogen! wer einen weltkrieg mit 50 millionen toten vom zaun bricht, die "endlösung" gegen eine volksgruppe betreibt, einen "vernichtungskrieg" gegen eine rasse durchzieht, und letztendlich den "totalen krieg" herbei schreit, braucht sich nachdem er eben diesen krieg total und gänzlich verloren hat, nicht hinzustellen und herum zu jammern! krieg, elend und verbrechen kamen nur heim, dahin von wo es seienen ausgang genommen hat.

um so verwerflicher ist es dass mehr als 60 jahre nach der schlimmsten zäsur in der menschheitsgeschichte hier offensichtlich einen relativierung und geschichtsglitterung betrieben wird!

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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon augenzeuge » 23. Dezember 2012, 09:37

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ein Mensch, dem durch den Krieg nicht alles an Gefühlen abhanden gekommen ist, sehr schnell zum Friedenskämpfer werden möchte. Aber es ist auch kein Geheimnis, das es viele Menschen gab, welche die militärische "Friedensarbeit" der DDR nicht verstanden bzw. ablehnten und deshalb als Oppositionelle eingestuft wurden...

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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Edelknabe » 23. Dezember 2012, 10:45

Entschuldige Sirius aber der Stalin liquidierte Jahre vor 1941 den dreiviertelsten Teil seines Offizierskorps der Roten Armee und möchte doch auf der anderen Seite im Erobererwahn (so Einige Historiker und Quellen doch behaupten, diese kühne These heute vertreten)die Welt beherrschen? Diese Logik oder besser Unlogik erschließt sich mir nicht ganz? Der Mann hatte so schon Riesenprobleme mit dem brutalen Einfall der Wehrmacht, auch nur einigermaßen glimpflich aus der ganzen Scheiße herauszukommen, also das Blatt gerade noch so zu wenden und da kommt man in meinen Augen mit so einem herlichen Quatsch.

Rainer-Maria anders kann ich das nicht bezeichnen, als Quatsch hoch Drei. Heute wohl von Einigen verfasst die doch die Geschichte vollkommen umschreiben möchten, umschreiben würden.
Guter Text Karnak, wirklich guter Text. Den sollte sich mancher Schüler ganz genau durchlesen damit er in der Birne wenigstens bissel helle würde.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Sirius » 23. Dezember 2012, 11:06

Edelknabe hat geschrieben:Entschuldige Sirius aber der Stalin liquidierte Jahre vor 1941 den dreiviertelsten Teil seines Offizierskorps der Roten Armee und möchte doch auf der anderen Seite im Erobererwahn (so Einige Historiker und Quellen doch behaupten, diese kühne These heute vertreten)die Welt beherrschen? Diese Logik oder besser Unlogik erschließt sich mir nicht ganz? Der Mann hatte so schon Riesenprobleme mit dem brutalen Einfall der Wehrmacht, auch nur einigermaßen glimpflich aus der ganzen Scheiße herauszukommen, also das Blatt gerade noch so zu wenden und da kommt man in meinen Augen mit so einem herlichen Quatsch.

Rainer-Maria anders kann ich das nicht bezeichnen, als Quatsch hoch Drei. Heute wohl von Einigen verfasst die doch die Geschichte vollkommen umschreiben möchten, umschreiben würden.
Guter Text Karnak, wirklich guter Text. Den sollte sich mancher Schüler ganz genau durchlesen damit er in der Birne wenigstens bissel helle würde.


Eroberer und Verbrecher taten in der Weltgeschichte viele Dinge, die unlogisch erschienen, aber sie taten sie. Darum sind sie auch gescheitert, so wie auch Stalin mit seinen Absichten zum Teil gescheitert ist. Man könnte nun auch bei Napoleon, Hitler, Saddam Hussein und anderen deren unlogische Handlungsweisen aufzählen, das ist aber hier nicht das Thema. Ich bezweifele, dass wir beide die Qualifikation von Historikern besitzen, ob nun wie die russischen Historiker oder Bogdan Musial. Ich bezweifele auch, dass Du, wie diese Personen, jemals in Deinem Leben in Archiven recherchiert hast und diese Dokumente ausgewertet hast. Darum sollte man sich vielleicht mit Aussagen wie "herlichen Quatsch" zurückhalten, wenn Du nicht durch eigene Recherchen in Archiven und Dokumentenauswertungen diese Historiker widerlegen kannst. Umschreiben braucht man die Geschichte gar nicht, die Absichten dieser Weltanschauung waren seit Lenin nie ein Geheimnis gewesen.
Zuletzt geändert von Sirius am 23. Dezember 2012, 11:24, insgesamt 3-mal geändert.
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Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon ratata » 23. Dezember 2012, 11:10

Hallo . leider gibt es hier User die zerlegen einfach Sätze , dann werden sie Zitiert und siehe da, es kommt ein ganz anderer Sinn dabei heraus.
SCORN hat geschrieben:
ratata hat geschrieben:Leider zählte auch er , wie alle Wehrmachtssoldaten zu den Kriegsverbrechern in der DDR.


hier werden ja gelegentlich so manche märchen eingestellt. ratatatatat topt sie alle! selten so einen sch... gelesen! [raus]


Hierbei bei habe ich über meinen ehemaligen Arbeitskollegen geschrieben oder wie wurden denn alle ehemaligen Soldaten mit schwersten Kriegsverletzungen behandelt .
Was bekamen sie denn an Beihilfen vom Staat ???
So kannte mein Vater einen ehemal. Fallschirmjäger , der hatte beide Beine amputiert , um sein Lebensunterhalt zu verbessern , stand er auf beiden Stummeln im Schrebergarten und hat den Garten umgegraben. Ratata
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Volker Zottmann » 23. Dezember 2012, 11:30

Lieber Ratata,

An Deinem Beispiel hier wird deutlich was im Forum passiert.
Dein Niedergeschriebenes, ob selbst erlebt oder gehört, wird bewusst zerstückelt, verdreht und verfälscht, nur um Dich zu diffamieren, zu zersetzen und Dich (oder wen auch immer) an den Pranger zu stellen. [sick]

Das Forum dreht sich im Kreis, weil dagegen kein Kraut gewachsen ist. Wir müssen diese Leute noch länger ertragen.
Müssen wir wirklich?

Frohe Weihnachten, Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Berliner Göre » 23. Dezember 2012, 11:41

Volker Zottmann hat geschrieben:Lieber Ratata,

An Deinem Beispiel hier wird deutlich was im Forum passiert.
Dein Niedergeschriebenes, ob selbst erlebt oder gehört, wird bewusst zerstückelt, verdreht und verfälscht, nur um Dich zu diffamieren, zu zersetzen und Dich (oder wen auch immer) an den Pranger zu stellen. [sick]

Das Forum dreht sich im Kreis, weil dagegen kein Kraut gewachsen ist. Wir müssen diese Leute noch länger ertragen.
Müssen wir wirklich?

Frohe Weihnachten, Volker


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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Berliner Göre » 23. Dezember 2012, 11:45

ratata hat geschrieben:Denke ich an meine ehemaligen Arbeitskollegen zurück , einer war mit 19 in Stalingrad , kaputtgeschossen , Hüfte , Beine. Wurde damals noch ausgeflogen , aber er war für sein Leben Gekennzeichnet .
Leider zählte auch er , wie alle Wehrmachtssoldaten zu den Kriegsverbrechern in der DDR.
Für die ganze schei.. Stalingrad wurde er doppelt bestraft , erst die schwere Verletzung und dann wurde er nicht mal als Schwerverletzter eingestuft.
Mein Vater hat den Einmarsch in Polen 1939 miterlebt . Leider haben wir( in der DDR ) uns wenig über seine Erlebnisse im Krieg unterhalten , alle die ich als junger Mensch kannte und welche in der Wehrmacht dienten , schwiegen . schwiegen weil sie Angst vor den Russen und den Lagern der Stasi hatten ,

Paulus hätte sich lieber um seine Soldaten kümmern sollen und dann wäre er mit aufrechten Hauptes in die Kriegsgefangenschaft gegangen . Vielleicht hätte er tausende Soldaten die schwere Leidenszeit erspaart. 1945 war der" Krieg zu Ende" , was danach an Verbrechen an die deutsche Bevölkerung und den Gefangenen verübt wurde , war für mich, ein Verstoß gegen das Völkerrecht. ratata


also ich kann da jetzt nich erkennen, daß irgendwas aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Mir persönlich ist als in der DDR aufgewachsener auch nicht bekannt, das alle Wehrmachtsangehörigen als Kriegsverbrecher behandelt wurden.
Ich hatte pers. einen Lehrer, der sehr gern mal eine ganze Unterrichtsstunde nutze um von seinen Erlebnissen während des Afrikafeldzuges zu erzählen. Abgeholt und eingesperrt wurde der nie, kann jetzt natürlich sein @ratata, daß man den vergessen hat oder die Lager einfach zu voll waren [wink]
Was mir dabei jetzt erst bewusst wird.... ein ehem. "Kriegsverbrecher" als Lehrer, sowas gemeingefährliches kann es wirklich nur in der Zone gegeben haben....

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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon tom-jericho » 23. Dezember 2012, 11:57

Nun holt Euch mal alle wieder hier ein.
Leset doch erst mal seinen schweren Entschlusz bzw. noch ein mal.

PS: Bedanke mich bei user pentium fuer seine Klarstellung, denke mal, waere auch ohne Quelle gegangen.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Janko » 23. Dezember 2012, 12:11

@ratata

Ja mein Lieber, jetzt wird mir erst bewußt, das ich mit einem "Kriegsverbrecher" zu Hause am Tisch gesessen habe. Kann da nur froh sein das er "nur" die 6 Jahre Gefangenschaft beim Russen überlebt hat, das Stasilager ihm aber erspart blieb.
Ich würde mal so sagen, wenn er nicht kürzlich verstorben wäre und du in seiner Gegenwart so einen Schei...erzählen würdest, könnte es passieren du müsstest beim Doktor vorstellig werden. Wenn du Schwein hast, wärs nur der Psychater.
Oder solch dir von meinem Mathe-Lehrer dem "Kriegsverbrecher" erzählen, der von seiner Kriegsgefangenschaft in Kananda stundenlang erzählen konnte......

Wenn du mit deinem Vater nicht geredet ist das deine Sache. Ich hab's mir erzählen lassen und da wollt ich schon alles genau wissen und er schwieg nicht. Nur manchmal, da wurde er nachdenklich und hatte auch Tränen in den Augen

Claqueur @VZ...warum müssen wir ?,.....du mußt gar nichts ertragen.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon SCORN » 23. Dezember 2012, 12:13

Volker Zottmann hat geschrieben:Lieber Ratata,

An Deinem Beispiel hier wird deutlich was im Forum passiert.
Dein Niedergeschriebenes, ob selbst erlebt oder gehört, wird bewusst zerstückelt, verdreht und verfälscht, nur um Dich zu diffamieren, zu zersetzen und Dich (oder wen auch immer) an den Pranger zu stellen. [sick]

Das Forum dreht sich im Kreis, weil dagegen kein Kraut gewachsen ist. Wir müssen diese Leute noch länger ertragen.
Müssen wir wirklich?

Frohe Weihnachten, Volker


du bist ein ganz übler Sprücheklopfer, nur gut dass man weis von wem es kommt! was bitte schön ist an diesm Satz: Leider zählte auch er , wie alle Wehrmachtssoldaten zu den Kriegsverbrechern in der DDR.
zu verdrehen oder verfälschen!

VZ, dein absolut dümmlicher Beitrag demaskiert dich allerdings vortrefflich! [super] Du schreibst von ertragen? Ich habe noch nie so einen großkotzigen Oberwendehals getroffen!

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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon Edelknabe » 23. Dezember 2012, 12:25

Das ist Ok Sirius, ich bin klein mein Herz ist rein und ich habe nie ein Archiv besucht. Soweit geht das in Ordnung. Aber wie geschrieben, die große Sowjetunion benötigte sogar den Klassengegner USA(ihren ärgsten Feind) mit seinen enorm großen in der Menge per Schiffsfracht gesendeten Land-Lease Hilfslieferungen,(also heute noch Hut ab vor den USA...anders kann ich das nicht texten) um aus dem ganzen beschissenen Schlamassel einigermaßen wieder heraus zu kommen, um einigermaßen die Hauptkampflinie wiederzufinden, um der großen mächtigen kampferprobtenWehrmacht zu wiederstehen....und dann unterstellt man Stalin so viel mehr, gar übergeschnappte Welteroberungspläne?????

Rainer-Maria ne, tut mir leid mein Freund, große Eroberer gehen zwar auch nur auf Toilette so wie der Rainer auch schonmal öfters aufs Plumpskloo ging oder in den Straßengraben geschissen hatte aber schon Napoleon hätte seine Offiziere und Generale nicht vorher erschossen, ehe er auf Moskau zumarschierte.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon tom-jericho » 23. Dezember 2012, 12:26

Janko,
wovon sprichst Du?
Welche Stasilager?

Oder meinst Du die Liste mit den ( halbes Dutzend? ) Internierungslagern, die der KGB-Chef dem letzten Innenminister der DDR 1990 übergab?
Das war waere dann aber NKWD gewesen, oder?
Mir faellt dazu gerade 5 дубов/five oaks ein, hatte dort oefter dienstlich zu tun.

[frown]

PS: Das halbe Dutzend war jetzt geschaetzt, da ich gerade nicht an mein Archiv komme.
Zuletzt geändert von tom-jericho am 23. Dezember 2012, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vom Generalfeldmarschall zum DDR-Friedenskämpfer

Beitragvon ratata » 23. Dezember 2012, 12:29

Lieber Volker , eins muß ich hier noch loswerden . Wir beide sind nun auch schon in die Jahre gekommen . Haben es leider nicht zum Feldmarschall gebracht . Dein Buch
hat so viel Aufsehen in den verschiedenen Foren der NVA und der ehemaligen Grenzern hervorgerufen , das es sehr wenige gibt, die sagen: Mir erging es genauso .
Antwortet man in den Beiträgen objektiv , dann bekommst du welche an die Hacken geknallt .

Was mich besonders an vielen Usern auffällt , wenn sie sich äußern und sagen wo jetzt ihre Wohnorte sind , dann muß ich feststellen , die haben ihre so geliebte ehemalige DDR nach der Wende den Rücken gedreht . Leben in den alten Bundesländern und hämmern von dort auf die hiergebliebenen ein , die sich kritisch zum geschehenen Stellen. [mundzu]


Holen wir uns wieder ein, wie tom - jericho schreibt .

In dem Sinne allen hier, eine frohe Weihnacht [santa] ,MfG ratata
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