Die russische Militärmacht heute

Alles was das Militär betrifft, Armeen, Technik u.s.w. und militärgeschichtliche Themen

Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon HPA » 23. April 2017, 15:11

liegt vllt doch an der ip
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon augenzeuge » 23. April 2017, 15:12

Ich fass es nicht, auf dem Smartphone wird es tatsächlich unverpixelt angezeigt! [shocked]
Gleiche IP!!!

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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Spartacus » 23. April 2017, 15:42

augenzeuge hat geschrieben:Ich fass es nicht, auf dem Smartphone wird es tatsächlich unverpixelt angezeigt! [shocked]
Gleiche IP!!!

AZ


Die wollen uns wohl verarschen? [flash]

Der gute Journalist ist übrigens nur schwer zu erreichen. Eine E Mail Adresse habe ich nicht gefunden und bei Twitter bin ich nicht. [shocked]

Na was soll`s.

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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon pentium » 23. April 2017, 15:46

Zwischenfrage: Um was geht es hier inzwischen?

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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Spartacus » 23. April 2017, 15:53

pentium hat geschrieben:Zwischenfrage: Um was geht es hier inzwischen?

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Um eine russische S - 300 auf einem syrischen Berg. [flash]

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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon HPA » 23. April 2017, 16:46

Und israelische F-35

Die haben heute weitere 3 bekommen.

Was machen eigentlich die T-50 von Suchoi? [flash]
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon HPA » 27. April 2017, 18:55

Und dann war ja heute noch das:

Vor der türkischen Küste im Schwarzen Meer ist ein russischer Auflklärer mit einem Viehfrachter zusammengestoßen. Alle Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Moskau entsendete Kriegsschiffe und ein Flugzeug zum Unglücksort.

https://www.tagesschau.de/ausland/tuerk ... n-101.html

https://www.washingtonpost.com/world/ru ... b3896e1dd3

http://www.independent.co.uk/news/world ... 05401.html

http://www.seanews.com.tr/russian-naval ... ng/165932/

Die Kommentare bei wp und tagesschau sind durchaus lesenswert.... [flash]
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Spartacus » 12. Juni 2018, 17:33

Das neuste zum T 14. [hallo]

Der T-14 Armata aus technischer Sicht

von Hptm Stefan Bühler, Diplomingenieur (Fachhochschule), Einsatzoffizier
Kampfmittelbeseitigung am Kompetenzzentrum ABC-KAMIR der Schweizer Armee
und Kommandant der Panzerkompanie 12/1.


http://docs.wixstatic.com/ugd/1872ce_05 ... bc27d9.pdf

Sehr lesenswert.

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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Beethoven » 13. Juni 2018, 08:38

Stimmt Sparta - sehr lesenswert. [bravo]

Ich komme zu dem Fazit (auch aus der Infobox ganz am Schluss des Beitrages) was ich auch immer schon vermutet habe, dass die Russen in der Lage sind, für die NATO äußerst gefährliche Panzer zu entwickeln und auf die Kette zu stellen. Vorreiter in der Konstruktion und dem Bau von Panzern. Selbst der neueste Leo ist vermutlich nicht so kampfstark wie der T-14.
Man kann nur hoffen, dass sich diese Panzer niemals feindlich gegenüber stehen müssen.


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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon AkkuGK1 » 13. Juni 2018, 09:17

sollten sich die Panzer feindlich gegenüberstehen, wird es sicher nicht an den Völkern liegen und sicher auch nicht an der EU.
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Grenzwolf62 » 13. Juni 2018, 13:40

Ich bin nicht so der Militärfachmann, aber sind diese sündhaft teuren Kästen überhaupt als Waffensystem nicht schon veraltet, ich meine den Panzer überhaupt?
Ich könnte mir vorstellen das die, eventuell noch auf einem Haufen versammelt, leicht aus der Luft zu knacken sind.
So echte Panzerschlachten wie noch in WK2, sind die noch vorstellbar?
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon pentium » 13. Juni 2018, 15:23

Grenzwolf62 hat geschrieben:Ich bin nicht so der Militärfachmann, aber sind diese sündhaft teuren Kästen überhaupt als Waffensystem nicht schon veraltet, ich meine den Panzer überhaupt?
Ich könnte mir vorstellen das die, eventuell noch auf einem Haufen versammelt, leicht aus der Luft zu knacken sind.
So echte Panzerschlachten wie noch in WK2, sind die noch vorstellbar?


Warum aus der Luft? Ein PC oder etwas ähnliches könnte da schon helfen und die teuren Kisten fahren im Kreis und bekämpfen sich selber....
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon HPA » 13. Juni 2018, 19:29

Grenzwolf62 hat geschrieben:Ich bin nicht so der Militärfachmann, aber sind diese sündhaft teuren Kästen überhaupt als Waffensystem nicht schon veraltet, ich meine den Panzer überhaupt?
Ich könnte mir vorstellen das die, eventuell noch auf einem Haufen versammelt, leicht aus der Luft zu knacken sind.
So echte Panzerschlachten wie noch in WK2, sind die noch vorstellbar?


Auch ein Hardkillsystem hat irgendwann sämtliches Pulver verschossen. Einfach mal vergleichen was so eine A-10 mitschleppt./1174 Patronen, maximal gehen um die 1300 rein) Die Reaktivpanzerung eines T-72 war nicht wirklich ein Hindernis für eine GAU-8.
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Beethoven » 14. Juni 2018, 08:52

Infanterie und Panzer, sind das einzige Mittel, einen würdigen Gegner wirklich zu besiegen, ohne das Kernwaffen eingesetzt werden.

Nur dort, wo der Infanterist seinen Fuß hinstellt, wo die Panzerkette steht, ist das eigene Land noch das Eigene oder das feindliche Land erobert.

Panzerschlachten ala Prochorovka werden heute wohl kaum noch statt finden. Eine Konzentrierung solcher Panzermassen, allein vor einer Schlacht, wird heute sofort aufgeklärt werden und sofort als Schlüssel- oder Hauptziel wirkungsvoll bekämpft. Da kommen Schlagkomplexe, Jagdbomber bis zur Kernwaffe zum Einsatz. Also ist eine solche Massierung, selbst wenn sich hoch industrialisierte Staaten gegenüber stehen, kaum noch denkbar, mal ganz davon abgesehen, dass wohl bloß noch die Russen und die Chinesen, annähernde Panzermassen auf das Gefechtsfeld bringen können. Die Verluste werden für die Panzer fürchterlich sein, egal ob T-14, Leo oder A 1.

Ansonsten sind zu erwartende Kriege meist asymmetrische Auseinandersetzungen, wo schon der Einsatz eines geschlossenen Panzerbataillons Seltenheitswert besitzen dürfte. Aber so ein Panzerbataillon oder auch ein einzelner Panzer, ist ein schrecklicher Gegner für jeden Feind, der zu Lande bekämpft wird und eben einen solchen Panzer nicht hat. Die Reichweite der Aufklärungsmöglichkeiten und der Bekämpfungsmöglichkeiten eines modernen Panzers machen es jedem Gegner sehr schwer, seine eigenen Ziele zu erreichen, wenn er nicht gleichwertige Panzer oder andere Panzerabwehrmittel in den eigenen Reihen hat.


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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Spartacus » 14. Juni 2018, 18:15

Grenzwolf62 hat geschrieben:Ich bin nicht so der Militärfachmann, aber sind diese sündhaft teuren Kästen überhaupt als Waffensystem nicht schon veraltet, ich meine den Panzer überhaupt?
Ich könnte mir vorstellen das die, eventuell noch auf einem Haufen versammelt, leicht aus der Luft zu knacken sind.
So echte Panzerschlachten wie noch in WK2, sind die noch vorstellbar?


Mit einem Satz läßt sich das nicht beantworten, aus Zeitmangel also später am Wochenende eine etwas ausführlichere Antwort, aber Beethoven hat das schon ganz gut
beschrieben, auch wenn ich etwas anders sehe.

Die Reaktivpanzerung eines T-72 war nicht wirklich ein Hindernis für eine GAU-8.


Stimmt und stimmt auch wieder nicht, da wir immer nur die Exportversion des T - 72 zum Vergleich hatten, um es mal so auszudrücken.

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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon pentium » 14. Juni 2018, 18:44

Warum erinnern mich die letzten Beiträge an: "Opa erzählt vom Krieg"?
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon AkkuGK1 » 14. Juni 2018, 19:41

Dich auch? Naja ist irgendwie wie beim Fußball, da wissen die Fernsehzuschauer auch alles... und Fachsimpeln.

ich denke mal ehe, das gleichwertige Gegner sich schwer hüten werden, sich anzugreifen, da es immer die Auslöschung unseres Planeten bedeuten könnte - eine sogenannte "lose-lose" Situation oder auch "negative win-win Situation" [grins]

Da wird ein wenig mit dem Säbel gerasselt um die Rüstungsindustrie mit frischem Steuergeld zu befriedigen und das Wählervolk in Angst und Schrecken... Määäähhh. Kim & Trumps sind doch da das perfekte Beispiel, beide haben jetzt wieder mehr Wählerstimmen... naja gut, die braucht Kim nun wirklich nicht, aber er braucht nicht mehr so viele Hinrichtungen unterzeichnen, das stresst gewaltig!
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon AkkuGK1 » 14. Juni 2018, 19:42

was richtig witzig ist, wenn sich das Schaf für n Wolf hält...
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon pentium » 14. Juni 2018, 19:58

Wiki zu dem Superpanzer:
https://de.wikipedia.org/wiki/T-14

Nach der öffentlichen Präsentation des T-14 im Jahr 2015 verkündete der Geschäftsführer von Uralwagonsawod, Oleg Sienko, dass bis 2020 rund 2300 T-14 für das russische Heer produziert werden sollen.[22][23] Eine solch umfangreiche Produktion war aber nicht finanzierbar. Stattdessen erklärte das Verteidigungsministerium 2016, dass eine Beschaffung von zunächst nur 100 T-14 (inklusive der Prototypen) geplant sei, da die Priorität bei der Modernisierung der älteren T-80 und T-90 Panzern liege.[23] Ende 2016 wurde diese Zahl zuerst auf 70, dann wieder auf 100 Fahrzeuge korrigiert. Gemäß dem Verteidigungsministerium wird die seiner Meinung nach nötige Anzahl T-14 je nach Lage beschafft.[24] Mitte 2016 gab Uralwagonsawod bekannt, dass nach Abschluss der Tests etwa ab Mitte 2017 eine limitierte Serienproduktion möglich sei.[25] Allerdings gab der stellvertretende russische Verteidigungsminister Borissow an, dass über eine mögliche Serienproduktion nicht vor 2020 entschieden werde, da die Erprobung der T-14 Prototypen nicht vor Ende 2019 abgeschlossen sei.[26] Im Februar 2018 bestätigte das russische Verteidigungsministerium eine Bestellung von zwei Bataillonen an T-14 und einem T-15 zur weiteren Erprobung.[27]


Von was schreiben wir hier also, man ist noch bei der Erprobung des Wunderpanzers....
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Beethoven » 15. Juni 2018, 06:39

Es ist ganz sicher kein Wunder- sondern ein moderner Panzer mit einer neuen Konzeption.

Der Beitrag von dem Hptm. Ingenieur ist da sehr gut gefasst.

"Die Russen", so schreibt er in etwa, "gehen einen völlig neuen Weg und die NATO modernisiert ihre älteren Panzerkampfwagen."

Keiner von uns kennt die genauen Kampf- und Schutzeigenschaften. Selbst der Verfasser des Artikels stellt Vermutungen an, die der Wahrheit vermutlich sehr nahe kommen. Er ist Fachmann und Profi, denke ich.

Es ist unbestritten, das der Leo in neuester Version, ein hervorragendes Waffensystem mit großer Kampfkraft und hoher Schutzmöglichkeit ist. Wohl allen Panzern dieser Welt, die in Linientruppenteilen vorhanden sind, überlegen. Jedoch wenn ich den Beitrag über den T-14 so lese, dann ist die Schutzmöglichkeit wohl höher. Allein der aktive Schutz mit (waren es insgesamt?) 36 Abwehrmitteln, die annähernde Geschosse aktiv abwehren ist schon sehr erheblich. Allerdings ist die Anzahl dieses Panzers in der CA doch eher gering. Mal gerade die Stärke eines Panzerregimentes (ein Panzerregiment russischer Struktur, besitzt 93 bis 95 Panzer).

Aber es ist alles spekulativ, solange da nicht genaues zu lesen ist.

Was den T-72, T-80 und den T-90 angeht, ist ein Vergleich mit den neuesten Versionen der NATO-Panzer, ein Schwanzvergleich zwischen einem Erstklässler und einem 10-Klässler. Hier macht es die Masse der Gefechtsfahrzeuge, die man auf das Schlachtfeld führen kann und vor allem auch aus der Luft wirkungsvoll decken oder vernichten kann.


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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon pentium » 15. Juni 2018, 07:57

Onkel Bräsig erzählt....vom Panzer

Auch die Russen modernisieren ihre älteren Panzer, wie aus dem kleinen Beitrag aus Wiki hervorgeht und wie schon gesagt, gab der stellvertretende russische Verteidigungsminister Borissow an, dass über eine mögliche Serienproduktion nicht vor 2020 entschieden werde, da die Erprobung der T-14 Prototypen nicht vor Ende 2019 abgeschlossen sei.[26] Im Februar 2018 bestätigte das russische Verteidigungsministerium eine Bestellung von zwei Bataillonen an T-14 und einem T-15 zur weiteren Erprobung.[27]

Bis der neue russische Superpanzer in Serie geht, mangels eines Sandkastens einfach mal eine Runde "World of Tanks" spielen...
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon HPA » 15. Juni 2018, 13:56

Die Frage ist ja auch, ob die Russen überhaupt genug Kohle für die Panzer haben. Man hatte ja mal angekündigt , 2300 Exemplare zu bauen.

Dazu kommt, dass ein nicht unwesentlicher Teil der elektronischen Ausrüstung aus Frankreich kommt. Diese Quelle dürfte zukünftig versperrt sein.

Und aktuell versucht man ja, neue Geldquellen zu erschließen. Sprich , Rentenalter um 8 Jahre herauf und Mehrwertsteuererhöhung auf 20%.
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Spartacus » 15. Juni 2018, 17:42

Keiner von uns kennt die genauen Kampf- und Schutzeigenschaften. Selbst der Verfasser des Artikels stellt Vermutungen an, die der Wahrheit vermutlich sehr nahe kommen. Er ist Fachmann und Profi, denke ich.


Er ist Profi und ja, die Feuerkraft, die Geschwindigkeit und der Selbstschutz des T - 14 lassen diesen vermutlich nahe an das perfekte "stählerne Dreieck" kommen, so wie es einst der
T - 34 ( natürlich zu seiner Zeit) hatte und wie es jedem Panzer Konstrukteur vorschwebt.

Fakt ist auch, dass die Russen hier mal wieder einen Vorsprung haben und der Westen jetzt hinterher hechelt.

Sparta

P.S. Wer sich für so eine Technik nicht interessiert, sollte sich vielleicht einfach mal raushalten. [wink]
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Beethoven » 16. Juni 2018, 09:44

Na genau Sparta.
Du als gestandener Panzermann hast das richtig erkannt und benannt.

Ein Panzer zeichnet sich durch hohe Manövrierfähigkeit, hohe Feuerkraft und guten Schutz der Besatzung aus.

Das die heutigen Panzer auch noch gute Aufklärungsmöglichkeiten besitzen, mit Land- und Luftkräften kommunizieren können, ist das Sahnehäubchen.

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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon marder » 16. Juni 2018, 16:01

Ein Panzer ist so gut oder schlecht wie die eigene Gefechtsfeldaufklärung und damiut auch die taktische oder strategische Führung im Feld.
Die Panzer stehen sich ja nicht wie John Wayne beim Duell gegenüber.
Heute sind Panzertruppen sehr viel mehr durch fliegende Einheiten gefährdet als durch ihr Pendant gegenüber. D.h. wenn man nicht die Luftüberlegenheit besitzt ist der Einsatz von konzentrierten Panzereinheiten fast Selbstmord.
Gruß Marder
Ps. Vieleicht habe ich allerdings auch zu wenig Ahnung davon.
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
Ab 1976 als Offiziersanwärter bei den Panzergrenadieren.
1976 1. Pz.Div. Pz.Brig2 Pz.GrenBtl21
1989 11.Pz.GrenDiv. Pz.Brig33 Pz.GrenBtl332
1994 1.Pz.Div. Pz.Gren.Brig1
usw. bis vermutlich 2019??
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Hamiota » 16. Juni 2018, 16:51

Beethoven hat geschrieben: Allerdings ist die Anzahl dieses Panzers in der CA doch eher gering.

Freundlichst


Hallo Beethoven,
ich lese interessiert mit, auch wenn ich nicht allzuviel von dem Fachchinesisch verstehe, es scheint aber in dem technisch rückständigen Russland doch auf Inovationen zu geben! Ich rätsel allerdings hin und her was "CA" bedeutet? Cavalarie oder Co(a)mpanie wird es wohl nicht sein! Ist es die Abkürzung für Panzertruppen?

der Peter [hallo]
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„Die sogenannten ‘whataboutists’ stellen das bisher nicht in Frage Gestellte infrage und bringen Widersprüche, Doppelstandards und Heuchelei ans Tageslicht. […], es ist die Herausforderung, kritisch über die (manchmal schmerzhafte) Wahrheit unserer Stellung in der Welt kritisch nachzudenken." (Christian Christensen, Professor für Journalismus in Stockholm)
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon pentium » 16. Juni 2018, 17:15

Hamiota hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben: Allerdings ist die Anzahl dieses Panzers in der CA doch eher gering.

Freundlichst


Hallo Beethoven,
ich lese interessiert mit, auch wenn ich nicht allzuviel von dem Fachchinesisch verstehe, es scheint aber in dem technisch rückständigen Russland doch auf Inovationen zu geben! Ich rätsel allerdings hin und her was "CA" bedeutet? Cavalarie oder Co(a)mpanie wird es wohl nicht sein! Ist es die Abkürzung für Panzertruppen?

der Peter [hallo]


Das war mal die Abkürzung für Sowjetarmee (russisch Советская Aрмия (CA) Der @Beethoven hat sicher noch nicht mitbekommen, das es die Sowjetarmee nicht mehr gibt...

...
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Spartacus » 16. Juni 2018, 17:18

"CA" ist die Abkürzung für die ehemalige sowjetische Armee.

Sparta

Edit: ach das hat ja schon der Pentium....
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Hamiota » 16. Juni 2018, 17:29

Alles klar! Danke!
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Re: Die russische Militärmacht heute

Beitragvon Spartacus » 16. Juni 2018, 18:21

Heute sind Panzertruppen sehr viel mehr durch fliegende Einheiten gefährdet als durch ihr Pendant gegenüber. D.h. wenn man nicht die Luftüberlegenheit besitzt ist der Einsatz von konzentrierten Panzereinheiten fast Selbstmord.


Womit wir wieder bei der Frage von Grenzwolf gelandet sind. [hallo]

Auch Beethoven hat sich so ähnlich geäußert, wobei natürlich richtig ist, dass die alleinige Luftherrschaft noch lange nicht bedeutet, dass man das feindliche Land eingenommen hat.
Beispiel aus der Geschichte, natürlich Deutschland im II. WK, wo die Alliierten den Himmel beherrschten und aus der näheren Geschichte Libyen, wo man ebenfalls den Himmel
beherrschte, aber dann nicht mit Bodentruppen rein ging, denn letztendlich muss man das, wenn man siegreich sein will.

Und dann kommt der gute alte Panzer, nebst Infanterie halt zum Einsatz. Und ja, die Gefahr für den Panzer ist heutzutage auf dem Schlachtfeld größer denn je, aber - um beim
T - 14 zu bleiben - so sind auch die Selbstschutzmaßnahmen heutzutage, mit meiner aktiven Zeit gar nicht zu vergleichen. Der israelische Merkava wird auch seit 2006 von Haus
aus mit einem - wohl sehr gutem - Hardkill-System ausgerüstet. Was das Afghanit System der Russen kann, wissen wir noch nicht, aber es scheint doch sehr vielversprechend zu
sein. Der für mich größte Fortschritt aber ist das implementierte AESA-Radar das ja vom Suchoi T-50 Kampfflugzeug stammen soll. Sprich, während wir früher in den 80/ 90iger
Jahren in unseren Panzern fast blind waren und ohne unsere Aufklärungsjeeps schwer aufgeschmissen gewesen wären, so braucht der T - 14 so was gar nicht mehr.

Nun kenne ich die Reichweite des russischen Systems nicht, aber ich nehme mal an, dass die Besatzung des T - 14 im Umkreis von 20 Kilometern alles mitbekommt, natürlich
auch noch unterstütz von den vielen anderen Erkennungssystemen an Bord. Ich möchte mich also nicht zum Beispiel mit einer Milan ( PALR) an den T - 14 ranschleichen, denn dessen
neues Geschütz hat auch eine Reichweite von 3000 Metern, genau wie die Milan, nur das die viel langsamer ist, als das Geschoss des T - 14. Also kurz, auf dem Schlachtfeld ist
der T - 14, egal ob nun für PALR, oder gegnerische Panzer ein nur sehr schwer zu bekämpfendes Ziel.

Was nun die Gefahr aus der Luft betrifft, kommt es natürlich immer darauf an, in was für einem Gelände man sich befindet. Sprich, in der Wüste ist man verloren, während man
in bewaldetem Gebiet eine gute Überlebenschance hat. Der T -14 hier auch wieder mehr, als die westlichen Pendants, denn er kann dank des tolle Radars besser aufklären und
dank der hohen Geschwindigkeit sich in einem Wäldchen in Sicherheit bringen. Und ja klar, da bleibt dann noch die Wärmesignatur, über die man ihn aufspüren kann, aber alles
in allem gesehen, würde ich heute auch lieber in einem T - 14, als Leopard II sitzen.

Und wenn die Russen auch noch auf die Idee kommen, den T -14 mit ein paar Boden Luftraketen aufzurüsten, also mit einem externem leichtem Flugabwehr-Waffensystem, na
dann wäre der Panzer fast perfekt.

Ich würde das noch machen. [wink]

Sparta
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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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