Programmhinweise

Sender, Sendungen, eben allgemeine TV und Radio Themen

Re: Programmhinweise

Beitragvon HPA » 11. Dezember 2019, 17:53

Jedes dritte Werk auf dem internationalen Kunstmarkt soll mittlererweile eine Fälschung sein.

Logischerweise vor allem im Hochpreissegment

Verwunderlich wäre es nicht wenn es das auch bei KoKo gegeben hätte.

Die Ressourcen waren ja zuhauf vorhanden
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Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. (Sun Tzu)
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Re: Programmhinweise

Beitragvon augenzeuge » 15. Dezember 2019, 14:54

Werner Thal hat geschrieben:
Merkur hat geschrieben:SENDETERMIN Mo, 09.12.19 | 23:30 Uhr | Das Erste
Geschichte im Ersten: Inside HVA (2)
Ein deutscher Dienst im Kalten Krieg


In der ARD-Mediathek ist die Sendung verfügbar!

W. T.


War interessant. Carney klingt sehr realistisch, wie er letztlich in der DDR Falle saß, wie man ihm drohte, wenn er nicht mehr der HV A folgen würde.

Enterlein, Abt. XI, Amerika:" Wir wussten genau, dass das in die Hose gehen muss."...Und dann kam der Lichtschimmer aus Moskau....(Gorbi)

AZ
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Re: Programmhinweise

Beitragvon karnak » 15. Dezember 2019, 15:13

augenzeuge hat geschrieben:
Enterlein, Abt. XI, Amerika:" Wir wussten genau, dass das in die Hose gehen muss."...Und dann kam der Lichtschimmer aus Moskau....(Gorbi)

AZ

Es bleibt nun mal diese Fehlbeurteilung dieses MfS war von Säufern und fanatischen Trotteln durchsetzt. [grin]
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Programmhinweise

Beitragvon augenzeuge » 15. Dezember 2019, 17:36

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Enterlein, Abt. XI, Amerika:" Wir wussten genau, dass das in die Hose gehen muss."...Und dann kam der Lichtschimmer aus Moskau....(Gorbi)

AZ

Es bleibt nun mal diese Fehlbeurteilung dieses MfS war von Säufern und fanatischen Trotteln durchsetzt. [grin]


Du hast den Film gesehen, aus dem ich zitiert habe? Hey, dass sind deine alten Kollegen, die das gesagt haben. [hallo]

AZ
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Re: Programmhinweise

Beitragvon karnak » 15. Dezember 2019, 18:12

Deswegen mein reden da rannten nicht nur bornierte Betonköpfe rum. Und weil die Dokumentation nicht ganz so ins Weltbild passte war auch der Widerhall hier nicht ganz so intensiv. Irgendwelcher " Horch und Guck "Mist macht da schon mehr her. [flash]
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 6. Januar 2020, 15:18

rbb tv sendet morgen, Dienstag, 7. Januar um 20:15 Uhr den 1. Teil

Inside HV A

Ein deutscher Dienst im kalten Krieg

Die HV A , die Hauptverwaltung Aufklärung des Ministeriums für Staatssicherheit, war der weltweit agierende
Auslandsgeheimdienst der DDR. Eine der effektivsten Spionageorganisationen des 20. Jahrhunderts, berühmt-
berüchtigt und geheimnisumwittert. Ein Mythos, ein "Tarnkappenbomber" Moskaus, der oft unter dem Radar
der westlichen Geheimdienste flog. Ein Schattenreich, eine Black Box.

Die HV A, die sich selbst als eine Elitetruppe ansah, geprägt vom Geist des Kalten Krieges und der Paranoia
des Klassenkampfs. Am Ende gehörten ihr über viertausend hauptamtliche Mitarbeiter an. Korpsgeist und
blinder Gehorsam, erfinderisch in der Kunst der Verstellung, Konspiration als Beruf und Lebensinhalt, das
waren die Maximen.

In der DDR rekrutierte die NVA über zehntausend inoffizielle Mitarbeiter. Etwa zweitausend "Quellen", Spione,
hatte sie weltweit im sogenannten "Operationsgebiet" installiert. Wer waren diese "Aufklärer", die sich selbst
nie als Spione ansahen und sich auch heute noch "Kundschafter des Friedens" nennen? Aus welchen Motiven
arbeiteten sie in der HV A beziehungsweise spionierten für die DDR? Sahen sie sich als Patrioten, als
Revolutionäre oder als Anhängsel des KGB? Wie erlebten sie das Ende der DDR und die Zeit danach?

Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation von Daniel und Jürgen Ast gibt einen exklusiven Einblick in die
Arbeitsweise und das Selbstverständnis der Hauptverwaltung Aufklärung. In ihre Anfänge als Blaupause des
sowjetischen Geheimdienstes, ihre geheimen Attacken auf die Bonner Republik, ihre Methoden, von Doppel-
gänger-Einschleusungen bis zu "Romeo"-Affären. Er erzählt vom Verrat in den eigenen Reihen, dem letzten
Todesurteil in der DDR und vom "Mann ohne Gesicht", der Spionagelegende Markus Wolf.

Jahrelange Recherchen ermöglichen heute, 30 Jahre nach dem Mauerfall und der Auflösung der HV A,
Innenansichten aus einer zum größten Teil bis heute verriegelten Welt. Erstmalig äußern sich zahlreiche
hochrangige HV A-Mitarbeiter vor der Kamera. Außenansichten ihrer westlichen und östlichen Geheimdienst-
"Kollegen" ergeben ein höchst spannendes und aufschlussreiches Gesamtbild. Inside HV A - Ein deutscher Dienst
im Kalten Krieg" ist das Psychogramm eines kommunistischen Geheimdienstes mit deutschen Antlitz.

Der 2. Teil wird am Dienstag, 14. Januar gesendet.

Quelle rbb tv - online

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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 13. Januar 2020, 11:23

rbb tv sendet am Dienstag, 14. Januar den 2. Teil um 20:15 Uhr:

Inside HV A

Die HV A, die Hauptverwaltung Aufklärung des Ministeriums für Staatssicherheit, war der weltweit agierende
Auslandsgeheimdienst der DDR. Eine der effektivsten Spionageorganisationen des 20. Jahrhunderts,
berühmt-berüchtigt und geheimnisumwittert. Ein Mythos, ein "Tarnkappenbomber" Moskaus, der oft
unter dem Radar der westlichen Geheimdienste flog. Ein Schattenreich, eine Black Box.

aus: rbb online

Dies ist auch eine ARD-Wiederholungssendung vom 9. Dezember 2019.
Derzeit ist die Sendung offiziell nicht in der Mediathek verfügbar!

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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 18. Januar 2020, 16:11

phoenix tv sendet heute - am Sonnabend, 18. Januar - um 22:30 Uhr die Doku aus 2019

ZDF-History KGB - Moskaus geheime Macht Film von Jamie Doran

Der sowjetische Geheimdienst KGB: erfolgreich und gefürchtet. Seine Agenten sahen sich als
"Schild und Schwert" des Staates. Noch heute umgeben die geheimen Missionen zahlreiche Mythen.
Auch nach dem Ende der Sowjetunion lebt in Russland der Geist des wohl berühmtesten Geheimdienstes
der Welt weiter. Im Inland entwickelte er ein System der Angst und organisierte unzählige Straflager, im
Ausland warb er Spione an und attackierte seine Gegner.


"ZDF-History" lässt ehemalige Agenten und Opfer zu Wort kommen. Zugleich analysieren Historiker, welche
ideologischen Vorgaben und praktischen Herausforderungen den Geheimdienst prägten. Die Historie des
sowjetischen Geheimdienstes und seiner heutigen russischen Nachfolger, des FSB und des SWR, ist zugleich
auch die Geschichte seiner Führungspersönlichkeiten - von Dscherschinski über Beria bis hin zu Andropow
und Putin. Jeder dieser Männer war geprägt von der Ära, in der er agierte - und zugleich stolz auf die
Traditionen seiner Organisation.

Quelle: phoenix online

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Re: Programmhinweise

Beitragvon pentium » 18. Januar 2020, 20:31

Ab 23. Januar

Tödliche Flucht

Vorab auch schon in der Mediathek.
https://www.arte.tv/de/videos/RC-016408 ... he-flucht/
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Programmhinweise

Beitragvon zonenhasser » 21. Januar 2020, 00:01

Schalom Genossen - Juden in der DDR

1945: Fast sechs Millionen Juden wurden im Holocaust ermordet. Ein Wiederbeginn jüdischen Lebens in Deutschland scheint undenkbar. Und wird doch wieder möglich. In West- und Ostdeutschland.


Gehen oder bleiben im Land der Täter? Nach Kriegsende ist das die zentrale Frage bei den überlebenden Juden. Der Film zeigt anhand verschiedener Biografien das ambivalente Verhältnis zwischen ostdeutschen Juden und der DDR auf.

Siegmund Rotstein, 94, gehört zu den rund 3500 Juden, die sich in der Sowjetischen Besatzungszone ein neues Leben aufbauen. In Chemnitz gründet er mit anderen Überlebenden die Jüdische Gemeinde neu. Die stehen nach Kriegsende allesamt vor dem Nichts: Fast alle Synagogen sind zerstört. Eine Entschädigung für ihre Leiden während der Nazizeit lehnt die DDR zudem kategorisch ab. Der neu gegründete Staat Israel wird zum Feindbild erklärt. Schon bald stehen Juden im Arbeiter- und Bauernstaat unter Generalverdacht und werden von der Staatssicherheit bespitzelt. In der DDR ein religiöses Leben zu führen, bleibt für Juden stets eine Herausforderung.

Stasiakten belegen: Seit den 1950er-Jahren werden Juden in der DDR intensiv bespitzelt. Viele werden von der Stasi als politisch unzuverlässig angesehen, weil sie im kapitalistischen Ausland im Exil waren, Kontakte in den Westen haben oder pro-israelisch eingestellt sind. Wie in christlichen Kirchen sitzen auch in den Jüdischen Gemeinden unter den Gläubigen Spitzel. Trotz SED-Mitgliedschaft der meisten Vorstandsmitglieder trauen Partei und Stasi den Gemeindevorständen nicht. Der Verdacht zionistischer Aktivitäten, die allen jüdischen Gemeinden unterstellt wird, lässt die Stasi regelmäßig aktiv werden. Ein Hort der Opposition, wie Teile der evangelischen Kirche, waren die jüdischen Gemeinden zur Wendezeit allerdings nie.

Sendetermin auf 3sat
29.01.2020
20:15 - 21:00 Uhr

https://www.3sat.de/gesellschaft/politi ... r-104.html

======================================================================================================================================

Bild

Ich war gestern zu einer sehr gut besuchten Vorpremiere der interessanten Doku mit anschließender Diskussion mit den Filmemachern und Protagonisten.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon zonenhasser » 21. Januar 2020, 12:45

1944: Bomben auf Auschwitz?

Im April 1944 entkamen zwei Gefangene wie durch ein Wunder dem deutschen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und berichteten der Welt erstmals aus erster Hand die schreckliche Wahrheit. Der Dokumentarfilm folgt den abenteuerlichen Wegen, die beschritten werden mussten, um diese Informationen an die Alliierten weiterzuleiten.

Rudolf Vrba und Alfred Wetzler waren Lagerinsassen im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Beide hatten durch ihre Funktionen detailliertes Wissen über die Mechanismen der Massenvernichtung: Wetzler musste als Lagerregistrar alle Besitztümer der Neuankömmlinge wie Kleidung oder Schmuck registrieren. Aus diesem Grund wusste er, wie viele Menschen täglich im Lager ankamen. Seine Deutschkenntnisse erlaubten ihm außerdem, Gesprächen der Wachmänner zu folgen. Wetzler und Vrba gelang die Flucht. Was sie dem slowakischen Judenrat aus dem deutschen Vernichtungslager berichteten, floss in einen detaillierten Report, der das Ausmaß der von den Nazis betriebenen „Endlösung“ verdeutlichte, später bekannt geworden als die „Auschwitz-Protokolle“. Ihr Bericht wurde dem von US-Präsident Roosevelt gegründeten War Refugee Board übermittelt: Zwischen den Alliierten entbrannte daraufhin eine heftige Debatte, wie sie den Massenmord in Auschwitz verhindern könnten. Aus dem Bericht war bekannt, dass sich die Nazis auf die Ermordung von 800.000 ungarischen Juden vorbereiteten. Es musste also gehandelt werden. Eine Option war, die neu gebaute Bahnlinie Kosice-Presov in Richtung Auschwitz zu bombardieren – oder das Lager selbst. Briten und Amerikaner hielten eine Bombardierung des Lagers für falsch. Alle verfügbaren Kräfte wurden für die Landung in der Normandie mobilisiert – dies sei der beste Weg, die Nazis zu schlagen und so die europäischen Juden zu retten. Für manche war das Versäumnis, Auschwitz zu bombardieren, moralische Feigheit. Andere hielten eine Bombardierung unter möglicher Inkaufnahme Tausender unschuldiger Toter für inakzeptabel.

Heute 20.15 Uhr Arte

Arte-Mediathek

...
Es gibt viele Filme über Auschwitz. Diese Dokumentation jedoch, die Arte anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocausts ausstrahlt, setzt neue Akzente. Sie zeichnet minutiös nach, wie sich bei Entscheidungsträgern aus Politik, Militär und Widerstandsorganisationen allmählich die Erkenntnis durchsetzte, dass die Schoah ein singuläres Ereignis ist. tagesspiegel.de


Bild
John Pehle (Daniel Caltagirone) war der erste Direktor des War Refugee Board, einer interministeriellen US-Regierungsdienststelle, die Opfern der NS-Diktatur, insbesondere jüdischen Flüchtlingen, weltweit helfen sollte. derstandard.de

Anschließend um 21.50 Uhr auf Arte:

Medizinversuche in Auschwitz - Clauberg und die Frauen von Block 10

Vor über 70 Jahren versuchte der Kieler Gynäkologe Carl Clauberg im Auftrag von SS-Reichsführer Heinrich Himmler, im deutschen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau Hunderte Mädchen und Frauen zu sterilisieren. Viele starben in Folge der menschenverachtenden Experimente. Die letzten Überlebenden erzählen von den schrecklichen Erfahrungen, die sie im Lager gemacht haben.

„Wir wurden mit unserer Nummer aufgerufen, und dann war da Clauberg, der uns etwas in die Vagina spritzte. Und manchmal sagten sie dann: ‚Es gibt keine Kinder mehr‘“, so Leny Adelaar, Auschwitz-Überlebende. Vor über 70 Jahren versuchte der Kieler Gynäkologe Carl Clauberg im Auftrag von Reichsführer-SS Heinrich Himmler, in Block 10 in Auschwitz Hunderte Mädchen und Frauen zu sterilisieren. Viele starben in Folge der Experimente. In Zusammenarbeit mit der Schering-Kahlbaum AG hatte Clauberg zuvor Hormonpräparate und Kontrastmittel entwickelt, die dabei zum Einsatz kamen. Carl Clauberg war damals einer der weltweit führenden Reproduktionsmediziner, ein ehrgeiziger, aufstrebender Arzt, der sich in den Dienst des NS-Regimes stellte, um wissenschaftlich Karriere zu machen. Mit seinen Forschungen schuf er die Grundlagen für die Antibabypille, seine Arbeiten zur Geburtenregelung und Unfruchtbarkeit sind bis heute Teil des medizinischen Kanons – ohne jedoch den Bezug zu seinen Medizinversuchen in Auschwitz herzustellen. Die letzten Überlebenden seiner menschenverachtenden Experimente erzählen, inzwischen in hohem Alter, in dieser Dokumentation von ihren schrecklichen Erfahrungen, von ihrem Leben vor und nach Auschwitz, ihrem Leiden, ihren Verlusten, und wie sie nach den Experimenten weiterleben konnten. Darunter auch jene, die das unwahrscheinliche Glück hatten, doch noch Kinder zu bekommen.

Arte Mediathek
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 29. Januar 2020, 09:53

Heute, am Mittwoch, 29. Januar, um 20:15 Uhr sendet phoenix tv in einer Wiederholung
aus 2018 die Sendung:

Geheimnisvolle Orte - "Panorama"-Hotel in Oberhof

Eine Doku aus dieser Dokureihe.

"Einer der spannendsten Spionagefälle in der Geschichte der DDR nahm im Hotel ´Panorama´ in der
Landschaft Oberhof seinen Lauf. Heute ist das Hochplateau eine beliebte Wintersportregion."

Anschließend eine Doku aus 2015:

Mielkes Traum - Die Bobbahn Altenburg - um 21:00 Uhr

Quelle: HÖRZU 4/2020

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Re: Programmhinweise

Beitragvon zonenhasser » 30. Januar 2020, 19:08

Heute 20.15 Uhr MDR-Fernsehen "Lebensretter"

Zwei Fluchtgeschichten aus der DDR der 70er Jahre

* Im Schlauchboot über die winterliche Ostsee gen Westen

Im Januar 1977 startet eine Familie aus Dresden einen Fluchtversuch über die Ostsee. Bei winterlichen Temperaturen soll es mit drei Personen in einem Schlauchboot nach Travemünde gehen. Bis dahin sind es rund 60 km. Der Kauf des Fluchtfahrzeuges wurde möglich, weil die Eltern im Lotto gewonnen hatten. Am 2. Januar steigt die junge Familie in Dresden in den Zug, fährt nach Kühlungsborn (heute Mecklenburg-Vorpommern), bläst das Schlauchboot auf und rudert hinaus auf die Ostsee. Nach ungefähr 17 Stunden werden sie von einem westdeutschen Fischerboot aus Neustadt (Schleswig-Holstein) aufgenommen. Alle drei sind unversehrt.

* Gescheiterter Fluchtversuch einer Arzt-Familie

Ein Arzt aus Boltenhagen (heute Mecklenburg-Vorpommern) plant 1975 die Flucht seiner Familie. Ein Grund u.a.: Der Mann wird verdächtigt, Mitwisser der "Republikflucht" eines guten Freundes zu sein. Der Bruder des Mediziners in Westdeutschland hatte eine Schleusung geplant. In Leipzig sollten die Boltenhagener ihre Schleuser treffen. Doch die Stasi war auf ihren Fersen und nahm sie fest. Der Arzt und seine Frau werden wegen "Republikflucht" eingesperrt. Die Kinder kommen zuerst ins Heim, dann zu den Großeltern. Zwei Jahre nach dem Fluchtversuch werden die Eltern von der Bundesrepublik freigekauft und können mit ihren Kindern in den Westen.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Nostalgiker » 3. Februar 2020, 08:49

Zur Zeit in der Mediathek der ARD zu sehen, Nur eine Frau

Aynur, eine junge deutsche Frau mit türkisch-kurdischen Wurzeln, liebt das Leben und weiß genau, wie sie es leben möchte. Sie entflieht der Gewalt in ihrer Ehe und lässt sich auch von ihren Brüdern und Eltern nicht vorschreiben, was sie zu tun hat. Sie sucht sich und ihrem kleinen Sohn Can eine eigene Wohnung, macht eine Lehre, geht aus und lernt neue Freundinnen und Freunde kennen. Sie weiß, dass sie sich damit gegen die Traditionen ihrer Familie stellt und sich selbst in Gefahr bringt, doch ihr Drang nach Freiheit ist groß. Bis die Beleidigungen und Drohungen ihrer Brüder immer ernster werden. Und es irgendwann zur Katastrophe kommt: Mitten in Berlin wird Aynur von ihrem Bruder Nuri auf offener Straße erschossen, als sie ihn arglos zur Bushaltestelle begleitet und Can nur wenige hundert Meter entfernt in der Wohnung schläft.

Sehr nachdenklich machender Film.
Am Beispiel dieser wahren Geschichte wird ohne erhobenen moralischen Zeigefinger gezeigt wie traditionelle und sehr konservative religiöse Strukturen (sunnitisch) in einer türkisch-kurdischen Familie in Deutschland gegen den "Einfluß" der verderbten westlichen Lebensweise verteidigt werden. Die Familie lebt seit den 70er Jahren in Deutschland (Berlin), die Kinder sind in Deutschland geboren und die Familie ist Null intergriert, Sie lebt weiterhin in ihrer Familientradition.
Als die zwangsverheiratete Tochter wegen der häuslichen Gewalt durch ihren Ehemann( ...., er schlägt dich weil er dich liebt.....) ihn verlässt und zu ihrer Familie zurückkehrt nimmt das Unheil seinen Lauf.
Drei der Brüder radikalisieren sich in der Moschee, Teile der Behörden schauen weg und das Gericht erkennt nicht das dieser "Ehrenmord" an der jungen Frau die Gemeinschaftstat der Familie war um die "Ehre" der Familie wieder herzustellen, sondern verurteilt den jüngsten Bruder zu eine Jugendhaft, die Kronzeugin und ihre Mutter müssen in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden.

Ein Film der sehr nachdenklich darüber macht was Fundamentalismus und Patriarchat und selbsterstrebte Radikalisierung im religiösen Sinn anrichten kann.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Bahndamm 68 » 5. Februar 2020, 21:09

Heute bei Markus Lanz 23Uhr 30:
Friedrich Merz, Jurist
Der Ex-Unionsfraktionschef äußert sich zum überraschenden Regierungswechsel in Thüringen, zum Umgang der CDU mit der AfD und zu Gerüchten, er plane sein Comeback in den Bundestag.

Melanie Amann, Journalistin
Die "Spiegel"-Redakteurin beleuchtet die Hintergründe der heutigen Abwahl des thüringischen Ministerpräsidenten Ramelow. Und sie analysiert die politische Laufbahn von Friedrich Merz.

Martin Schulz, Politiker
Der frühere SPD-Chef äußert sich zum Wahlausgang in Thüringen und zum Zustand der SPD. Und er berichtet von seiner jüngsten Privataudienz bei Papst Franziskus.

Heiner Bremer, Journalist
Der ehemalige FDP-Politiker und Politik-Experte spricht über die Auswirkungen des Sturzes Bodo Ramelows durch die FDP mit den Stimmen der AfD.

Wird bestimmt interessantFriedrich Merz, Jurist
Der Ex-Unionsfraktionschef äußert sich zum überraschenden Regierungswechsel in Thüringen, zum Umgang der CDU mit der AfD und zu Gerüchten, er plane sein Comeback in den Bundestag.

Melanie Amann, Journalistin
Die "Spiegel"-Redakteurin beleuchtet die Hintergründe der heutigen Abwahl des thüringischen Ministerpräsidenten Ramelow. Und sie analysiert die politische Laufbahn von Friedrich Merz.

Martin Schulz, Politiker
Der frühere SPD-Chef äußert sich zum Wahlausgang in Thüringen und zum Zustand der SPD. Und er berichtet von seiner jüngsten Privataudienz bei Papst Franziskus.

Heiner Bremer, Journalist
Der ehemalige FDP-Politiker und Politik-Experte spricht über die Auswirkungen des Sturzes Bodo Ramelows durch die FDP mit den Stimmen der AfD.
Wird bestimmt interessant
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon zonenhasser » 5. Februar 2020, 21:16

Vernichtende Kritik der Lanz-Sendung von gestern in der FR:
https://www.fr.de/kultur/tv-kino/markus ... 23444.html
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Volker Zottmann » 5. Februar 2020, 22:40

zonenhasser hat geschrieben:Vernichtende Kritik der Lanz-Sendung von gestern in der FR:
https://www.fr.de/kultur/tv-kino/markus ... 23444.html


Ich habe die Sendung gesehen. Tatsächlich armselig wenn man Lauterbach als Experten schwafeln lässt.
Lanz erinnert immer mehr an Michel Friedman. Mit dem Hintern vorn auf der Stuhlkante, fast zum Sprung bereit. Nervös und aufgeregt, beantwortet er an seine Gaöste gestellte Fragen dann meist gleich selbst.
Fürchterlich dieser Tiroler.

Gruß Volker
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Re: Programmhinweise

Beitragvon zonenhasser » 5. Februar 2020, 22:47

Volker Zottmann hat geschrieben:Fürchterlich dieser Tiroler.
Der ist Südtiroler, also Italiener.
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon pentium » 5. Februar 2020, 22:54

zonenhasser hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Fürchterlich dieser Tiroler.
Der ist Südtiroler, also Italiener.


Sag das mal in Südtirol zu einem Tiroler...du wirst viele neue Freunde finden...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Volker Zottmann » 5. Februar 2020, 23:07

pentium hat geschrieben:
zonenhasser hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Fürchterlich dieser Tiroler.
Der ist Südtiroler, also Italiener.


Sag das mal in Südtirol zu einem Tiroler...du wirst viele neue Freunde finden...

Stimmt Pentium, wir wurden mal bei gemütlichem Zusammensein im Pustertal aufgeklärt, so als Reisebustruppe.
Im Meran beim blau beschürtzten Weinhändler, sollte man auch nie von "Italienern" In diesem Zusammenhang sprechen.

Gruß Volker
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Re: Programmhinweise

Beitragvon zonenhasser » 6. Februar 2020, 14:27

Die Zeiten, in denen Heiner Geißler Sprengstoff für Terroristen transportiert hat, sind lange vorbei. Ich war 2x in Meran in einer Ferienwohnung . Das Eigentümerpaar besteht aus einem Mann mit italienischem Namen und einer deutschsprachigen Frau. Südtirol ist ein gelungenes Beispiel für eine Befriedung eines ethnischen Konflikts.
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