Preis der Freiheit

Sender, Sendungen, eben allgemeine TV und Radio Themen

Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon AkkuGK1 » 7. November 2019, 21:03

@Karnak Du hattest vielleicht ne Grenzeruniform an, aber vom Grenzdienst hattest du keine Ahnung. Betr. Feindwärtsgasse. Da wurden die Normalgrenzer abgezogen und die strammen Purschen sind aufgezogen.

Am Revers fassen und umdrehen war übrigens bei der Normalbevölkerung das Symbol für Schdasi...auch Gummiohren genannt.
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon zonenhasser » 7. November 2019, 23:01

Nostalgiker hat geschrieben:Komm bitte nicht mit solchen Kalauern das Herrn Eppelmann die Radmutter gelockert wurde oder so ....


Ein Mordkomplott gegen Pfarrer Eppelmann wurde abgeblasen, weil "das zu Schaden kommen von unbeteiligten Personen nicht ausgeschlossen werden konnte". Eppelmann sollte laut Stasi-Bericht spätabends in seinem Trabi sterben. "Hierzu wurden mehrere Varianten geprüft (Radmuttern lockern, in der Kurve Scheibe zerstören, vor der Kurve Spiegel aufstellen)."
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14977407.html

karnak hat geschrieben:Ich könnte schon kotzen bei der ersten Szene von diesem Film...
Von dem Büro in diesem Lagerhaus in dem sich die hurenhafte KOKO Dame von ihrem Kollegen etwas verwöhnen lässt will ich gar nicht reden

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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon AkkuGK1 » 8. November 2019, 01:17

Eben doch kein Unrechtsstaat gewesen.
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon karnak » 8. November 2019, 04:56

AkkuGK1 hat geschrieben:@Karnak Du hattest vielleicht ne Grenzeruniform an, aber vom Grenzdienst hattest du keine Ahnung. Betr. Feindwärtsgasse. Da wurden die Normalgrenzer abgezogen und die strammen Purschen sind aufgezogen.

Am Revers fassen und umdrehen war übrigens bei der Normalbevölkerung das Symbol für Schdasi...auch Gummiohren genannt.

Das mag schon so sein. Ich möchte allerdings wetten , dass das mit dem " Schneewittchen " von vielen erzählt wird aber von den wenigsten wirklich erlebt wurde. Es wird wohl in etwa so wie mit der Glienicker Brücke sein die als " Agentenbrücke" deklariert wird. In der Realität fand dort in den ganzen Jahrzehnten wohl 3 Austausche statt.
Was nun diesen Film angeht. Ich muß doch als öffentlich rechtliches Fernsehen ein Mindestmaß an Verantwortung an den Tag legen wenn ich aus Anlass des 30 jährigen Mauerfalls einen Spielfilm dazu ausstrahle. Ich muß mir doch darüber klar sein, dass immer weniger diese Zeit überhaupt wirklich erlebt haben. Das immer mehr sich Ihr Wissen ausschließlich aus solchen Medien holen. Was sollen die denn dann noch wissen, solchen Hohlsinn wie in diesem Film dargestellt? Der Schwachsinn der zu dieser Thematik verbreitet wird, wird ja immer dramatischer, was will man denn zum 40. Jahrestag zeigen, dass die Schweinehälften knapp wurden und es in der Stasi Kantine einmal die Woche Säuglinge als EisBein Ersatz gab?
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon Merkur » 8. November 2019, 07:18

Ich lese immer wieder, dass Einsätze der Einsatzkompanie der HA I („Schneewittchen“) Fehlinterpretationen unterliegen. Zu Schleusungen von IM waren diese Kräfte jedenfalls nicht eingesetzt.
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon Grenzwolf62 » 8. November 2019, 09:49

Merkur hat geschrieben:Ich lese immer wieder, dass Einsätze der Einsatzkompanie der HA I („Schneewittchen“) Fehlinterpretationen unterliegen. Zu Schleusungen von IM waren diese Kräfte jedenfalls nicht eingesetzt.


Schneewittchen war doch die SIK25 Mönchhai, zumindest 1982 wo ich ein halbes Jahr selbst in Mönchhai "wohnen" durfte.
War aber kein Uffz., nur niederer Fußsoldat zum Grobschliff.
[wink]
Aber das war schon so, wir raus und die rein, am Tor hab ich sie ja auch gesehen, war schon die Truppe.
Die sicherten aus unerfindlichen Gründen für so 3 Stunden unsere 10 Kilometer.
So könnten wir mal entspannt Karten spielen, dann die wieder raus und wir wieder rein
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon Volker Zottmann » 8. November 2019, 11:21

Da lass Dir Dein Wissen auch nicht streitig machen Grenzwolf!
Wir haben ja auch erlebt, welch ein Theater veranstaltet wurde, weil sich der Generalleutnant von Allenstein, der später kein von mehr trug, anschickte, Neiden einen Besuch abzustatten.
Eine Woche Ausnahmezustand...

Später im Zivilleben in der Pyrotechnik Silberhütte 1974: Weil sich ein Minister ansagte, wurden im Werk sämtliche Bordkanten schlohweiß gestrichen. Dessen Fahrer muss wohl ein Trottel gewesen sein, der sich sonst nicht wieder raus gefunden hätte....

Gruß Volker
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon Merkur » 8. November 2019, 11:41

Volker Zottmann hat geschrieben:Da lass Dir Dein Wissen auch nicht streitig machen Grenzwolf!
Gruß Volker


Volker, es geht nicht darum, Wissen streitig zu machen.
Es gab die SiK der GT und die Einsatzkompanie der HA I bzw. die SiK der HA I. Diese Kräfte der GT bzw. des MfS waren im Handlungsraum der GT aktiv, wie es Grenzwolf erlebt hat. Aber eben nicht zu Schleusungen von IM. Es ging mir lediglich um den konkreten Einsatzanlass und nicht darum, dass diese Kräfte an der Linie handelten. Kannst Du mir folgen?
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon karnak » 8. November 2019, 11:50

Und was haben die dann dort so alles veranstaltet und wie muss ich mir die Häufigkeit solcher Aktionen vorstellen, dass so ziemlich jeder Grundwehrdienstleistende davon mal was mitbekommen zu haben scheint?
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon Grenzwolf62 » 8. November 2019, 12:03

Ich vermute mal da gab es ein Zusammenspiel der Kräfte, die Uffze der SIK übernahmen den Grenzdienst und die Weinroten kümmerten sich vorne um ihre Schäfchen.
In Felddienst waren ja alle Katzen grau.
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon AkkuGK1 » 8. November 2019, 12:42

so wie es Grenzwolf schreibt, war es auch in unserem Abschnitt, aber nicht sehr oft. In den 2 einhalb Jahren vielleicht 3 Mal. Und einmal wurde der Priewall komplett übernommen, hatte ich allerdings schon mal erwähnt.
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon karnak » 8. November 2019, 15:37

Also der 2. Teil hat mir ganz gut gefallen, war nicht von der bösartigen Art.
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon augenzeuge » 8. November 2019, 17:12

karnak hat geschrieben:Also der 2. Teil hat mir ganz gut gefallen, war nicht von der bösartigen Art.

Und beim dritten Teil erinnerst du dich..... [grins]

Was sagst du denn dazu, dass die von der Koko ständig in WB waren?

AZ
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon karnak » 8. November 2019, 17:15

Also der 2. und 3. Teil gehen in Ordnung. Mehr noch, ich verwette meinen A... so einigen hier haben sie nicht so ganz richtig gefallen, besonders was unsere Brüder und Schwestern angeht. [flash]
Ansonsten, was das Schicksal dieses West Arsches angeht den die Oma im Vorgarten endgelagert hat, für mich war die Vorstellung eine wahre Freude. [flash]
Zusammengefasst und in Gänze betrachtet, mir hat der Film doch gefallen. [hallo]
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon karnak » 8. November 2019, 17:16

augenzeuge hat geschrieben:
Was sagst du denn dazu, dass die von der Koko ständig in WB waren?

AZ

Das kann ich wegstecken bei der Darstellung der Arschgeigen AUS WB. [hallo]
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon augenzeuge » 8. November 2019, 17:22

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Was sagst du denn dazu, dass die von der Koko ständig in WB waren?

AZ

Das kann ich wegstecken bei der Darstellung der Arschgeigen AUS WB.

Etwas Schwund ist immer. [flash]

Aber dass du das kriminelle Verhalten der Oma gut findest..... [shocked]
Dabei wars doch die rote Oma selbst, die endgelagert wurde, sie hat es nur nicht gemerkt. [grin]
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon Volker Zottmann » 8. November 2019, 17:24

Jörg, der Karnak hat doch den 3. Teil noch nicht gesehen. Da flippt er aus! [laugh]

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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon karnak » 8. November 2019, 17:32

Doch habe ich, sonst wüsste ich das mit der Oma ja nicht. Und was das Ende des alten neuen Eigentümers vom Grundstück der Oma angeht, soviel Klassenbewußtsein muss man mir schon noch zugestehen, dass ich solchen Vögeln die Radieschen von unten gönne. [grin]
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon augenzeuge » 8. November 2019, 17:39

Real wars Schwachsinn. Kein Wessi hatte sich wenige Wochen nach dem Fall der Mauer um sein Haus bemüht. Und schon gar nicht um ein Haus neben der Mülldeponie, wo sogar die Radieschen von unten verseucht waren. [denken]

AZ
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon karnak » 8. November 2019, 17:46

[grin] Na nu, in anderen Fragen ist man doch mit der " künstlerischen Freiheit " auch nicht so empfindlich. Fakt ist, und es gibt diverse Beispiele dafür, dass solche Vögel wie die Heuschrecken in unverschämtesten Gebaren im Besetzungsgebiet eingefallen sind. Diesen Umstand hat man mit dem Haus und dem Spaten der Oma dargestellt. [hallo]
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon steffen52 » 8. November 2019, 18:20

karnak hat geschrieben: Fakt ist, und es gibt diverse Beispiele dafür, dass solche Vögel wie die Heuschrecken in unverschämtesten Gebaren im Besetzungsgebiet eingefallen sind

Nun bleibe doch mal ganz locker Meister karnak, denke nur einfach mal darüber nach was Du gemacht hättest wärst Du Wessi gewesen und ein Grundstück ( damals enteignet von der DDR-Staatsmacht) hätte Deiner
Familie gehört? Nun erzähle ja nicht Du hättest es so einfach den Ostbürger überlassen welche nun darin wohnt, obwohl er ja von der DDR-Behörde unrechtmäßig als Besitzer eingetragen wurde. Kenne diesen Fall aus
meiner Familie, mein Schwager damals Oberstleutnant des MfS hatte auch so ein schönes Wassergrundstück erhalten( Besitzer übergesiedelt in die BRD) und nach der Wende musste er es zurück geben, stand sogar in der Super- illu
mit Bild und allen Daten (Verdienst, Dienstgrad). Glaube nicht wie der geschimpft hat über die ach so bösen Wessis welche ja eigentlich nur ausgewanderte Ossis waren denen man ihren Besitz weggenommen hatte nur
weil sie einen Ausreiseantrag gestellt haben. Aber Recht muss Recht bleiben, aber die DDR-Regierung hielt sich daran nicht. Klar, sie glaubten ihre Republik wird immer bestehen. [wink]
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon zonenhasser » 8. November 2019, 23:06

augenzeuge hat geschrieben:Die Krebitz sah ungewöhnlich schlecht aus. Hoffe sie ist nicht krank.
Zu Beginn des 2. Teils sagt ja Margot zu ihr, sie sähe scheiße aus. Ich habe jetzt doch alle Teile gesehen. War doch ganz unterhaltsam. Ich fand auch die darstellerischen Leistungen sehr gut. Beste Szene: wie der Trabi mit den Ost-MPi zerballert wurde und explodierte.
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon karnak » 9. November 2019, 05:19

steffen52 hat geschrieben:Nun bleibe doch mal ganz locker Meister karnak, denke nur einfach mal darüber nach was Du gemacht hättest wärst Du Wessi gewesen und ein Grundstück ( damals enteignet von der DDR-Staatsmacht) hätte Deiner
Familie gehört? Nun erzähle ja nicht Du hättest es so einfach den Ostbürger überlassen welche nun darin wohnt, obwohl er ja von der DDR-Behörde unrechtmäßig als Besitzer eingetragen wurde. Kenne diesen Fall aus
meiner Familie, mein Schwager damals Oberstleutnant des MfS hatte auch so ein schönes Wassergrundstück erhalten( Besitzer übergesiedelt in die BRD) und nach der Wende musste er es zurück geben, stand sogar in der Super- illu
mit Bild und allen Daten (Verdienst, Dienstgrad). Glaube nicht wie der geschimpft hat über die ach so bösen Wessis welche ja eigentlich nur ausgewanderte Ossis waren denen man ihren Besitz weggenommen hatte nur
weil sie einen Ausreiseantrag gestellt haben. Aber Recht muss Recht bleiben, aber die DDR-Regierung hielt sich daran nicht. Klar, sie glaubten ihre Republik wird immer bestehen. [wink]
Gruß steffen52

Kann schon sein, die Frage wäre allerdings gewesen was mit den Grundstücken hätte passieren sollen. Das man nach der Flucht im Westen schon mal eine Entschädigung abgegriffen hat und dem Einen der Selbstmord eines Stasis verzückt, dann muss mich auch die Verzückung erfassen dürfen wenn Oma so eine Figur unter die Erde bringt. Wo es ja auch nur im Film ist. [grin]
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon SkinnyTrucky » 11. November 2019, 10:08

Ich habe mir den Film bestellt....aber er heißt nur "Preis Der Freiheit"....vielleicht kann ein Moderator das noch ändern.... [denken]


groetjes

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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon Sperrbrecher » 11. November 2019, 11:16

Einem Verwandten von mir, seines Zeichens Architekt, der sich mit vielen
Mühen und Hilfe von Verwandten aus der Bundesrepublik (Fließen, Elektro-
und Badarmaturen) ein recht ansehnliches Haus gebaut hatte, wurde von
staatlicher Seite sogar die Ausreise in die Bundesrepublik angeboten, weil
ein hoher SED-Funktionär Gefallen an dem Gebäude gefunden hatte und es
gern für sich selbst in Anspruch genommen hätte.
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Re: Der Preis der Freiheit

Beitragvon Volker Zottmann » 11. November 2019, 11:22

Sperrbrecher hat geschrieben:Einem Verwandten von mir, seines Zeichens Architekt, der sich mit vielen
Mühen und Hilfe von Verwandten aus der Bundesrepublik (Fließen, Elektro-
und Badarmaturen) ein recht ansehnliches Haus gebaut hatte, wurde von
staatlicher Seite sogar die Ausreise in die Bundesrepublik angeboten, weil
ein hoher SED-Funktionär Gefallen an dem Gebäude gefunden hatte und es
gern für sich selbst in Anspruch genommen hätte.

Soetwas gab es nicht nur einmal. Nicht ein korrupter Funktionär ist je verurteilt worden.

In Gernrode/Rieder bekam eine Gartensparte sogar Lichtleitung verlegt, bis ans neue Haus von einem "Hochwohlgeboren", mittendrin.
Der Ausführende hat sich aus Scham in der Wendezeit das Leben genommen, nicht aber der Funktionär....

Gruß Volker
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Re: Preis der Freiheit

Beitragvon zonenhasser » 11. November 2019, 11:55

Volker Zottmann hat geschrieben:Der Ausführende hat sich aus Scham in der Wendezeit das Leben genommen, nicht aber der Funktionär....
Wofür sollte er sich geschämt haben?
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Re: Preis der Freiheit

Beitragvon Volker Zottmann » 11. November 2019, 17:15

zonenhasser hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Der Ausführende hat sich aus Scham in der Wendezeit das Leben genommen, nicht aber der Funktionär....
Wofür sollte er sich geschämt haben?

Er war LPG Vorsitzender und hat mehrere Dinge zum Positiven uneigennützig angeschoben. Hat aber auch die Wünsche (Weisungen?) der Kreisleitung ausgeführt und wurde bei späteren Ermittlungen so bedrängt, dass der Kurzschluss folgte. Der Mann hatte eben noch ein Gewissen, aber dann zu schwache Nerven. Mir tat das leid.
Mehr dazu mag ich aber nicht mitteilen.

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