Programmhinweise

Sender, Sendungen, eben allgemeine TV und Radio Themen

Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 4. Juni 2019, 17:34

ARTE-TV sendet heute um 20:15 und 21:00 Uhr die Doku

1989, Platz des Himmlischen Friedens - 1. und 2.Teil - USA 2019

Die Proteste wachsen sich zu einer Staatskrise aus
Volk versus Partei - China ist auf dem Weg zur wirtschaftlichen Weltmacht.
Dabei wird Vergessen, dass dieses China 1989 Schauplatz des Tian´anmen-
Massakers war: Gegen die protestierenden Studenten fuhren Panzer auf.
Am 3. Juni 1989 erteilt Deng den aufgebotenen Truppen den Schießbefehl.
Es gab Tausende von Toten.

aus HÖRZU 22/2019

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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 8. Juni 2019, 16:55

Am Pfingstsonntag sendet poenix-tv um 19:15 Uhr in Erstausstrahlung die Sendung

Geheimpost in den Westen

Widerstand iim DDR-Strafvollzug. Ein Film von Eva Wormit

Über den Strafvollzug in der DDR wurde bis 1989 der Mantel des Schweigens gelegt.
Die überfüllten Strafanstalten waren ein unangenehmes Thema für den
Arbeiter- und Bauernstaat, und politische Gefangene gab es offiziell auch nicht.
Tobias Wunschik, ehemaliger Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde hat die
Bedingungen in der Haftanstalt Brandenburg-Görden in einem Buch umfassend
aufgearbeitet. Bei seinen Recherchen bekam er ein Schachbrett geschenkt, das
in der Haftanstalt gefertigt wurde und das geheime Nachrichten von Gefangenen
an den Westen enthalten soll. phoenix begleitet die Enthüllung der Botschaften
und dokumentiert die Öffnung des Schachbretts durch die Restaurierungsabteilung
des Hauses der Geschichte.
In den 50er Jahren machten die politischen Gefangenen fast mehr als die Hälfte
der Insassen aus. Während draußen im Politbüro "Friede, Freundschaft,
Solidarität" propagiert wurde, wurden sie hinter den Knastmauern von
Brandenburg-Görden gelebt. In den 50er Jahren formierte sich dort eine
Widerstandsgruppe, die es schaffte, Informationsketten innerhalb der Haftanstalt
aufzubauen und Informationen nach draußen zu schleusen. Ihnen gelang sogar
die Kontaktaufnahme mit dem Kanzleramt in Bonn. Auf diese Weise verschafften
sie den politischen Gefangenen Hafterleichterungen und haben möglicherweise
am Ende sogar den Freikauf durch den Westen in Gang gesetzt.

Einer der Häftlinge, der 1964 freigekauft wurde, ist Thomas Ammer. An seiner
Geschichte wird die Brutalität und Willkür der DDR besonders deutlich. Er gehörte
dem Eisenbergwerk Kreis an, einer Jugendoppositionsgruppe, die sich in der
Tradition der Nazi-Widerstandsgruppe "Die Weiße Rose" sah. Mit Flugblättern trat
der Eisenbergwerk Kreis für freie Wahlen in der jungen Republik ein. 1958 wird
Ammer im Alter von 21 Jahren verhaftet und zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.
Sein damaliger Anwalt sei dabei chancenlos gewesen, wie Ammer schildert:
"Man durfte auch nicht über die Straftat sprechen, sondern nur über die Dinge,
die außerhalb der Straftat lagen, zum Beispiel die Abwicklung des Mietverhältnisses
oder so."

Programmhinweis aus phoenix-online

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Re: Programmhinweise

Beitragvon Volker Zottmann » 8. Juni 2019, 16:58

Das habe ich auch schon programmiert! Danke Werner, Du bist der Schnellere!

Gruß Volker
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Nostalgiker » 8. Juni 2019, 17:12

Eisenberger und Eisenbergwerk
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Volker Zottmann » 8. Juni 2019, 18:37

Nostalgiker hat geschrieben:Eisenberger und Eisenbergwerk


Nun mach mal nicht so ein Geschiss um den Lapsus bei Phönix!
Kann so schlimm nicht sein, schau, selbst ich "Ungebildeter" habs verstanden.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 18. Juni 2019, 07:54

Heute, am 18. Juni, sendet phoenix tv ab 20:15 Uhr
die Dokureihe aus 2014 mit den Teilen 3 + 4

Wie die DDR wirklich war

Film von Ingo Dell

Musik und Vergnügen unterlagen der Kontrolle des Staates. "Wie die DDR wirklich war"
erzählt anhand von unveröffentlichten Privataufnahmen Geschichten aus Freizeit,
Musik und Subkultur.

Mindestens 60 % der auf allen Tanzveranstaltungen, im Radio und Fernsehen gespielten
Musikstücke sollten aus der DDR und den anderen sozialistischen Ländern sein.

Alle Unterrichtsfächer in der DDR waren neben der obligatorischen Staatsbürgerkunde
ideologisch geprägt. Doch auch die Militarisierung für den Klassenkampf war Bildungsauftrag.

Fächer wie Wehrkundeunterricht und Zivilverteidigung mussten in der 9. Klasse absolviert
werden.

Teil 3 - Promille, Punk und Poesie

Teil 4 - von Spartakiade bis Paten-Brigade

aus phoenix online

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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 16. Juli 2019, 08:12

Das ZDF sendet heute Abend um 20:15 Uhr das Porträt:

Mensch Merkel!

"Eine Ära neigt sich dem Ende zu: 2021 will Angelika Merkel als Kanzlerin abtreten

Widersprüche einer Kanzlerin - In die Amtszeit von Angelika Merkel fielen die milliardenschwere
Euro-Rettung, der Ausstieg aus der Atomkraft und die Aufnahme von Hunderttausenden Flüchtlingen.
Themen, die bis heute nachwirken und viele ratlos zurücklassen. Wofür steht die Bundeskanzlerin,
auf wessen Rat hört sie? Weggefährten und Kritiker nehmen Stellung zu Krisen, Erfolgen und Niederlagen
der fast 14-jährigen Ära Merkel."

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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 16. Juli 2019, 08:18

Anschließend um 21:00 Uhr, sendet ebenfalls das ZDF die Doku

"Mein Haus, mein Kiez. mein Clan - Deutschland 2019

Wem gehört Neukölln? - Martin Hikel, Bürgermeister von Berlin-Neukölln, hat den
kriminellen arabischen Clans den Kampf angesagt. ´Frontal 2` hat ihn ein halbes Jahr begleitet."

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Re: Programmhinweise

Beitragvon augenzeuge » 16. Juli 2019, 18:53

Werner Thal hat geschrieben:Das ZDF sendet heute Abend um 20:15 Uhr das Porträt:

Mensch Merkel!

"Eine Ära neigt sich dem Ende zu: 2021 will Angelika Merkel als Kanzlerin abtreten



Ich hab gehört, die Abschlussfeier beginnt in Chemnitz. [grin]

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Re: Programmhinweise

Beitragvon Sperrbrecher » 17. Juli 2019, 01:01

Werner Thal hat geschrieben:"Eine Ära neigt sich dem Ende zu: 2021 will Angelika Merkel als Kanzlerin abtreten

Wollte sie nicht eigentlich während ihrer Kanzlerschaft noch den Berliner Flughafen eröffnen und erst danach zurücktreten?
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Re: Programmhinweise

Beitragvon karnak » 17. Juli 2019, 07:17

[flash] Nächstes Jahr wird er wohl aufgehen, dass ist kaum noch aufzuhalten. Aber da ich die Baustelle schon besichtigt habe, ich weiß jetzt schon, dass man dann feststellt, er ist viel zu klein. [flash]
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Volker Zottmann » 17. Juli 2019, 09:07

Wenn die 4 Arbeiter dann mal am BER fertig sind, werden die zur Verstärkung vielleicht nach Magdeburg abgestellt, damit der Citytunnel am Bahnhof nur 3 Jahre später als geplant fertig wird. Kosten sind auch ganz unerwartet explodiert. Statt 9 Millionen Eigenanteil muss Magdeburg nun über 60 Millionen aufbringen.
Besser, man berichtet darüber nicht so oft im Fernsehen, das könnte ja Wähler runterziehen.

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Re: Programmhinweise

Beitragvon pentium » 22. Juli 2019, 08:46

am Dienstag, 23. Juli um 22:05 auf Arte
D-Mark, Einheit, VaterlandDas schwierige Erbe der Treuhand

am 19. August im Esten 22.45

Die Treuhand – kaum ein Begriff löst in Ostdeutschland stärkere Reaktionen aus. Der Wechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft bedeutete für Millionen Ostdeutsche den Weg in die Arbeitslosigkeit. Birgit Breuel, die ehemalige Präsidentin der Treuhand, ist nach Jahrzehnten des Schweigens erstmals bereit, dieses Kapitel noch einmal aufzuschlagen und 30 Jahre später Bilanz zu ziehen.
Die Treuhand – kaum ein Begriff löst in Ostdeutschland stärkere Reaktionen aus. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und dem Umbau der Wirtschafts- und Lebensverhältnisse im Osten ist es Zeit für eine Bilanz. Der Systemwechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft bedeutete für Millionen Ostdeutsche den Weg in die Arbeitslosigkeit – und begründete eine tiefe Kränkung des Ostens durch den Westen, die gerade in den letzten Jahren neue politische Ventile findet. Birgit Breuel, von 1991 bis 1994 Präsidentin der Treuhandanstalt, hat die schmerzhaften Privatisierungen und Stilllegungen Tausender Unternehmen vorangetrieben. Als Präsidentin der Anstalt wurde sie zur Symbol- und Hassfigur dieses Übergangs. Nach Jahrzehnten des Schweigens ist sie erstmals bereit, dieses Kapitel noch einmal aufzuschlagen und ausführlich über diese Zeit zu sprechen, in der alles auf Hochtouren lief und in der rationale Entscheidungen getroffen werden mussten, um ein Land komplett umzubauen. Welche Überzeugungen hat sie zu ihren Entscheidungen gebracht? Wie schätzt sie diese im Rückblick ein? Und welche Beweggründe hatte sie, eine solche Aufgabe überhaupt zu übernehmen? Wie frei waren die Treuhandmitarbeiter in all ihren Entscheidungen? Hätte es andere Möglichkeiten der wirtschaftlichen Wende gegeben? Die Filmemacher haben Manager der Treuhand, Politiker und Experten zu ihrer Arbeit, zu Zielen und Herausforderungen der Staatsholding befragt.

quelle: Arte
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 25. Juli 2019, 11:11

phoenix-tv sendet heute, am Donnerstag, 25. Juli um 20:15 Uhr die Dokumentation aus 2019:

ZDF-History

Der Größte - Muhammad Ali

Ein Film von Anna Buck

Muhammad Ali gilt als einer der größten Sportler aller Zeiten. Seine Strahlkraft geht weit über den
Boxring hinaus. Auch in der politischen Arena wird Ali zum Idol vieler Amerikaner. Der dreifache Weltmeister
im Schwergewicht setzt im Kampf gegen Rassismus und Unterdrückung sogar seine Box-Karriere aufs Spiel,
verweigert den Wehrdienst in Vietnam. Ali nutzt seine große Popularität beharrlich, um für Bürger- und
Menschenrechte einzutreten.
Mit seinem Selbstbewusstsein bis weit über die Grenze der Arroganz wird Muhammad Ali zu einer der
führenden Symbolfiguren der Afroamerikaner. 1965 legt er seinen Namen Cassius Clay ab, nennt sich fortan
Muhammad Ali. Zugleich schließt er sich der US-amerikanischen "Nation of Islam" an, die sich durch die
Hinwendung zum muslimischen Glauben mehr Rechte verspricht. Seine Tochter Jamillah Ali Joyce,
Box-Kommentator Werner Schneider, der deutsche Fotograf Thomas Hoepker und Autor Jonathan Eig geben
einen sehr persönlichen Einblick in das Leben der Sport-Ikone, die selbst eine Parkinson-Krankheit nicht
stoppen konnte.

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Re: Programmhinweise

Beitragvon augenzeuge » 30. Juli 2019, 18:46

Exklusiv, heute um 21:45 bei Report Mainz

Gewerkschaft "Zentrum Automobil":Zoff um Nazi-Postings und Hass-Botschaften im Stammwerk von Daimler
https://mobil.stern.de/politik/deutschl ... 23166.html
AZ
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Re: Programmhinweise

Beitragvon AkkuGK1 » 2. August 2019, 19:37

wer es skurril mag, auf AmazonPrime läuft gerade The Boys, geniale Serie. Während another life absoluter trash ist. Selbst die Schweine im Weltall waren schlauer.
König von Deutschland, das kann ich mir richtig vorstellen, die Gefängnisse wären voll mit Gesperrten - ich bin raus.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Interessierter » 5. August 2019, 08:49

Doku zur deutschen Teilung - Erst schießen, dann fragen

„Die jüngsten Opfer der Mauer“, ARD, Montag, 23 Uhr 20

Die ARD-Doku „Die jüngsten Opfer der Mauer“ erinnert an den Schießbefehl auch auf Minderjährige.
Tod einer Freundschaft. Hier im Harz trafen Heiko Runge und Uwe Fleischhauer (Foto) auf die Grenzposten. Zwei Grenzer eröffneten sofort das Feuer – eine der 46 Kugeln traf Heiko Runge tödlich.

„Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben.“ So lautete eine Anweisung der DDR-Staatssicherheit an Grenzsoldaten der NVA. In ihrer Doku „Die jüngsten Opfer der Mauer“ rekonstruieren Sylvia Nagel und Carsten Opitz Szenen des Grauens, die aus dieser Anweisung folgten. Schusswaffen kamen dabei nicht immer zum Einsatz. So fiel am 15. Juni 1974 der sechsjährige Giuseppe Savoca, Sohn griechisch-italienischer Einwanderer, bei Kreuzberg in die Spree. Seine damals vierjährige Schwester Vincenca berichtet vor der Kamera, wie ihre Mutter damals den leblosen Körper des Kindes im Fluss treiben sah – ohne etwas tun zu können.

Die Spree gehörte an dieser Stelle bereits zur DDR. Vom Kreuzberger Ufer aus durfte daher niemand zu Hilfe kommen. Der Bootsführer einer patrouillierenden DDR-Grenztruppe gab später an, keine Blasen auf dem Wasser gesehen zu haben. Zurufe vom Westberliner Ufer stufte er daher als „Provokation“ ein. Erst zwei Tage später durfte die Mutter die Leiche ihres Sohnes aus dem Osten holen. „Dem Schmerz, ein Kind verloren zu haben, wurde keine Beachtung geschenkt.“

Minderjährige als Staatsfeinde

Über die deutsche Teilung hat das Fernsehen oft berichtet. Die Dokumentation von Nagel und Opitz macht allerdings noch eine weitere Dimension des Schießbefehls sichtbar: Minderjährige wurden zu Staatsfeinden erklärt. Ihre Tötungen nahm man billigend in Kauf. Mit Archivbildern und Zeitzeugen kehrt der Film an jene Orte zurück, an denen sich derartige Dramen abgespielt haben. So stehen Johannes Richter und Hermann Burkert noch einmal an jenem Ufer der Elbe, von wo aus sie im August 1962 gemeinsam mit einem Kameraden in den Westen schwimmen wollten. Richter gelang die Flucht. Burkert blieb zurück. Letzterer will seinem ertrinkenden Freund Gert Könenkamp zu Hilfe kommen, doch ein herangeeilter Grenzer hindert ihn mit entsicherter Waffe. Der damals 15-jährige Könenkamp stirbt in der Elbe.

Dem Todesschuss fiel im Dezember 1979 Heiko Runge zum Opfer. Ein NVA-Soldat hatte damals sein ganzes Magazin auf den ebenfalls erst 15-Jährigen abgefeuert. Er habe keine Wahl gehabt, erklärte Jürgen Albrecht, der Schütze, in einem zitierten „Spiegel TV“-Beitrag von 1996: „Entweder du schießt den ab, oder die schießen dich ab.“. Der berüchtigte Grenzer Major Helmut Piotrowski – bekannt durch den Spruch „Erst schießen, dann fragen“ – glaubte fest daran, dass sein „Kampfauftrag dem Völkerrecht“ entsprochen habe. Er führt vor Augen, welche Art von skrupellosen Menschen das DDR-System hervorbrachte. Dass man im Arbeiter und Bauernstaat nicht zwangsläufig zum Mörder wurde, verdeutlicht der Ex-Grenzer Eberhard Otto, der seine Mission im Nachhinein kritisch bewertet.

Reißerische Rekonstruktion

Etwas reißerisch muten unterdessen die Versuche an, den Grenzübertritt mit subjektiver Kamera aus der Opferperspektive nachzuinszenieren. Hier schießt der Film über das Ziel hinaus. Sehenswert ist die materialreiche Dokumentation dennoch. Sie beschränkt sich nicht auf die dramatischen Todesmomente an der innerdeutschen Staatsgrenze. Die beiden Autoren rekonstruieren auch die gebrochenen Biographien jener unglücklichen Menschen, die in der DDR meist aus politischen Gründen keine Heimat fanden und daraufhin auf der Flucht ermordet wurden. Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 70184.html
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Re: Programmhinweise

Beitragvon augenzeuge » 5. August 2019, 11:54

Nehm ich mal auf....

AZ
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Volker Zottmann » 6. August 2019, 12:02

https://www.ardmediathek.de/ard/player/ ... -der-mauer

Doku zur deutschen Teilung - Erst schießen, dann fragen

Ich habe mir den Film angeschaut. In Minute 34 etwa und 39 sind der Schütze und der Major zu sehen.
Gut, dass noch Archivmaterial eines Interviews mit Major Piotrowski (inzwischen verstorben) und dem einen Grenzer (Albrecht) gezeigt wurde.
Es wird wohl fast jedem so gehen, wenn er den verlebt/verkommenen Piotrowski auch Jahre später noch so schwülstig und widerwärtig sein DDR-Sprech absondernd hört..... Solchem Barbaren hat man also eine Grenzkompanie anvertraut. Wenn dann wie in Sorge geschehen, noch solch im Denken hilfloser Soldat dessen Befehle ausführt, brauchte man sich über den blinden Gehorsam und die vielen Toten nicht wundern. Der Soldat erscheint mir im Interview sehr leicht gestrickt.
Genauer, präziser sind da Öttens Worte (Eberhard Otto)

Das Strickmuster Grenze war aber in allen 3 geschilderten Todesfällen gleich. Menschenverachtend! In Berlin ließ man lieber Kinder ertrinken, als dass hätte ein Westberliner helfend seine Hand reichen können.
An der Elbe, mit Knarre im Anschlag wird die Rettung des einen 15-Jährigen verhindert. Besser tot im Osten geblieben, als eventuell verletzt doch noch mit Freund das Westufer zu erreichen.


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Re: Programmhinweise

Beitragvon Interessierter » 6. August 2019, 14:14

Auch wenn mir die grausamen Vorfälle dank unseres tollen Forums schon bekannt waren, hat mich der Film erneut erschüttert.
Richtig Volker, es war einfach menschenverachtend, so wie diese SED - Diktatur im Ganzen war. Da verwundert es nicht, wenn bestimmte User bei diesem Wort Schnappatmung bekommen.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon pentium » 6. August 2019, 17:07

TV-Tipp von TV Spielfilm: Es ist erstaunlich, dass die bereits 13 Jahre alte, herrlich surreale Komödie noch nie bei uns im Fernsehen lief. Will Ferrell spielt hier einen unauffälligen Steuerprüfer, der plötzlich entdeckt, dass er "nur" eine Romanfigur ist.
"Schräger als Fiktion", Servus TV, 20.15 Uhr.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon pentium » 7. August 2019, 15:24

Das Thema Grenzgespräche wurde eröffnet...die Beiträge über die Grenze dahin verschoben.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 9. August 2019, 07:38

ZDFinfo sendet heute, am Freitag, 9. August um 20:15 Uhr die TV-Doku - Großbritannien 2017

Die sieben Leben des Elvis Presley

Elvis Presley war in der Nachkriegszeit die Ikone der beginnenden Popkultur.

Der Film zeichnet anhand von Archivmaterial ein Porträt des "Kings" aus der Sicht seiner Wegbegleiter.

Aus "HÖRZU" 31/2019

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Re: Programmhinweise

Beitragvon pentium » 9. August 2019, 14:58

21.00 Uhr - Sky Sport - Liverpool FC vs. Norwich City (Premier League)

Zwischendurch wird DFB-Pokal geguckt
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Werner Thal » 12. August 2019, 16:11

In einer Wiederholung sendet rbb-TV am Dienstag, 13. August um 21:00 Uhr aus der Reihe

Geheimnisvolle Orte die Doku Fluchtpunkt Entenschnabel

Der "Entenschnabel" war einer der absurdesten Verläufe der Berliner Mauer.
Nördlich der Stadtgrenze, gleich hinter dem Stadtbezirk Pankow, ragte eine Stichstraße
in den West-Berliner Ortsteil Frohnau, der Grenzverlauf ähnelte auf dem Kartenbild
einem Entenkopf mit Schnabel.


Heute finden sich kaum noch sichtbare Zeugnisse des Verlaufs der Mauer. Kein Wunder,
wurden doch weite Teile der ehemaligen Grenzbefestigung zu West-Berlin zurückgebaut,
Flächen privatisiert und zur Bebauung freigegeben. Umso erstaunlicher ist, was im Boden
vom "Grenzregime" erhalten blieb: Fundamente von Wachtürmen, Teile der Stacheldrahtverhaue,
Signalanlagen, Munition und Reste von Tunnelbauten.

Das Phänomen Fluchttunnel hat es Torsten Dressler besonders angetan. Der 45-jährige Archäologe
spürt seit Jahren diesen Hinterlassenschaften nach. In seinem Heimatort Glienicke-Nordbahn,
am sogenannten "Entenschnabel", war die Grenzbefestigung nur wenige Meter breit. Diese
einmalige Situation nutzten diejenigen aus, die die DDR frühzeitig verlassen wollten.

Unter Lebensgefahr und direkt vor den Augen der Grenzsoldaten gelang in spektakulären
Tunnelfluchten über 50 Personen die Flucht in den Westen - zum Ärger von Staatssicherheit und SED.
Zwischen Herbst 1962 und Frühjahr 1963 gruben sich in dem nur wenige hundert Meter langen
Grenzabschnitt zahlreiche Menschen einen Weg nach West-Berlin.

Die Dokumentation spürt diesen Schicksalen nach und trifft Zeitzeugen. Private Filmaufnahmen
zeigen Tunnelarbeiten zwischen dem Haus der Familie Aagaard und dem gegenüberliegenden
Gegenstück in Berlin-Hermsdorf. Der Film begibt sich auf die Suche nach dem Verlauf des
ehemaligen "Becker-Tunnels" und findet Relikte aus einem sehr frühen Stadium des Mauerbaus.
Intensive Recherchen förderten bisher unveröffentlichte Film- und Fotoaufnahmen zutage.

Film von Thomas Claus

Erstausstrahlung 03.11.2015/rbb

Quelle: rbb-online

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Re: Programmhinweise

Beitragvon augenzeuge » 12. August 2019, 16:16

Den Entenschnabel hatte ich im Sommer 1989 richtig erlebt. Ich hatte eine Kollegin, die genau dort wohnte.

Die schmale Grenze dort sah absurd aus.

AZ
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Re: Programmhinweise

Beitragvon zonenhasser » 14. August 2019, 16:33

Volker Zottmann hat geschrieben:verlebt/verkommenen Piotrowski auch Jahre später noch so schwülstig und widerwärtig sein DDR-Sprech absondernd hört



Denn die einen sind im Dunkeln
und die andern sind im Licht
und man siehet die im Lichte
die im Dunkeln sieht man nicht.


Bertolt Brecht, Dreigroschenoper

Für mich fast noch schlimmer die Staatsanwältin, die die Mutter über die Umstände des Todes ihres Sohnes anlügt und sagt:

"Heulen Sie nicht, Sie haben vielleicht einen Vaterlandsverräter geboren."
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Volker Zottmann » 14. August 2019, 16:58

Ja Zonenhasser,
Über diesen Grenztoten haben wir ja seit 2012 hier sehr ausführlich diskutiert und recherchiert. Ich hatte das "Glück" teils Originalakten kurz sehen zu können, als sie unser damaliges Forenmitglied Rafimo (Rechtsanwalt) in Händen hielt. Wir beide haben gemeinsam dort im Wald den Sterbeort ausgemessen. Grausam, mit dem Hintergrundwissen so detailiert umzugehen. Das geht nahe. Zudem hat die DDR in diesem Abschnitt weitere 6 Tote auf dem Gewissen. Alles auf 3 bis 4 Kilometer Grenzelänge bei Sorge.
Ich habe mit Rafimo und meiner Frau abends zusammen gesessen und da haben wir auch diese widerwärtigen dokumentierten Aussagen der Staatsanwältin gegenüber Frau Runge erörtert. Ebenso das verächtlice Gebaren des Grenzpolitniks Brehme. Seine menschenverachtenden Worte sind nachweislich auch über den Grenzäther von einigen entfernten Soldaten zu hören gewesen.
Auf dieses pervertierte Unrecht kann nicht oft genug hingewiesen werden.

Die schon lauernden Soldaten haben andererseits eventuell dem 2. Flüchtling, dem Uwe Fleischhauer, ungewollt das Leben gerettet. Ohne die Soldatenkette, wären beide unwissend in die SM-70 Selbstschussautomaten gerannt und wären zerfetzt worden.

Gruß Volker
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Re: Programmhinweise

Beitragvon zonenhasser » 14. August 2019, 17:42

Tolles Engagement, Volker! [super]
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Programmhinweise

Beitragvon Volker Zottmann » 19. August 2019, 21:43

Zwar gestern schon auf MDR gelaufen, aber hier per Mediathek zu sehen:

"Grenze"

4 junge Männer 18 Jahre später wieder in Halberstadt und Hötensleben. Alle waren zum Ende der DDR Grenzsoldaten.
Genau dort, wo unser Bahndamm 1968 20 Jahre zuvor die Biege machte.
Mich beeindrucken die offenen ehrlichen Aussagen zu ihrem damaligen Grenzdienst. Sehr sehenswert!
Kaserne Halberstadt ist heute die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge. Inzwischen gewaltig ausgebaut und mit unzähligen Bauten erweitert.

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/ ... 8fa4e.html

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