Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Wie waren die politischen Systeme der beiden deutschen Staaten zur Zeit des Kalten Krieges? Wo waren die Unterschiede? Gab es Gemeinsamkeiten?
Wie wurde die Politik auf beiden Seiten vermittelt?

Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Interessierter » 12. August 2015, 08:00

Dieser Sozialismus, der in der damaligen und heutigen Form so unendlich viel Leid über die Menschen gebracht hat, verdient einfach seinen Namen nicht und er bestand nicht nur aus der Planwirtschaft, auf welche er teilweise anscheinend in dieser Diskussion reduziert wird.

Daher finde ich persönlich es unerträglich einer besseren, guten und den Menschen dienenden Gesellschaftsform diesen belasteten Namen überzustülpen.

Da könnte man ja auch darüber diskutieren ob ein funktionierender Nationalsozialismus nicht möglich ist. Lässt wie beim Sozialismus alle menschenverachtenden und negativen Eigenschaften weg und nennt diese andere, neue Gesellschaftsform wieder Nationalsozialismus.

In Gedenken an und aus Achtung vor den vielen Millionen Opfern beider Systeme, klinke ich mich hiermit aus dieser Diskussion aus.
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon karnak » 12. August 2015, 09:33

Wenn der Name Dein Problem ist, dass ist das Kleinste.Es geht nur um die Suche und das Streben nach einer gerechteren und sozialeren Möglichkeit ein Gemeinwesen zu organisieren, fußend auf einer effizienteren Ökonomie, die unter anderem bereit ist Fair zu teilen und zu entlohnen und nicht im Wesentlichen nach den Gewinnmarchen und den Börsenvotierungen schielt. Hätten wir die, wir müssten uns unter anderem nicht mit dem Asylbewerberproblem herumschlagen für das es letztlich nur diese Lösung gibt. Mit einer Mauer, ob die nun aus Beton oder aus Paragraphen für ein "sinnvolles Einwanderungsgesetz", deren Sinnhaftigkeit vordergründig unseren Interessen dient ist es nicht zu lösen, es wird uns auf die Füße fallen, wie vor 25 Jahren die Mauer aus Beton.
Was Deinen letzten Satz angeht, Du hast recht und trotzdem ist er recht schwülstig, Du hast das Thema angekurbelt, musst Du schon die Diskussion ertragen können, kannst Du das nicht begibst Du Dich auf das Niveau der Erichs dieser Welt.
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Interessierter » 12. August 2015, 10:16

Mein lieber Kristian, ich kann solche Diskussion locker aushalten. Ich widerspreche nur der Behauptung, dass ein Sozialismus wieder möglich wäre.

Genau das versucht man, in dem man seine anderen Vorstellungen, die mit dem Sozialismus seiner Erfinder fast nichts mehr gemein haben, als heute oder zukünftig realisierbaren Sozialismus zu verkaufen.

Diskussionen darüber wie eine bessere Gesellschaftsform aussehen könnte, finde ich hochinteressant.

Diese Unterscheidung kann oder will man anscheinend nicht verstehen. Wenn man mich dann dafür meint sinngemäß als Betonkopf bezeichnen zu müssen, dann spricht das doch für sich [flash]

Neu ist es ja nicht, aus argumentativer Hilflosigkeit " Andersdenke " dann persönlich anzugehen.. [wink]
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon karnak » 12. August 2015, 13:17

Die heutige Vermögenskonzentration auf wenige steht der Machtkonzentration auf wenige im Feudalismus kaum nach, eng verbunden mit einer immer"ungeeigneteren" weise der Produktion. Diese Fortschreitung einer himmelschreienden Ungerechtigkeit und eines Unvermögens des Beherrschens der Ökonomie im all umfassenden Sinne bis zu einer bestimmten Quantität hat zu einer Veränderung der Qualität im Feudalismus geführt,der Kapitalismus war geboren. Das heutige"Paradies des Kapitalismus" hat nun mal auch ein paar ernsthafte"Schönheitsfehler". Wenige werden immer reicher, während die meisten ärmer werden, auch wenn sie es noch nicht alle gemerkt haben. [grin] Auch diese Veränderung der Quantität bis zur Unerträglichkeit wird zu einer neuen Qualität führen, dass ist unvermeidlich und so sicher wie das Amen in der Kirche.
Der Begriff Sozialismus ist ursächlich mal vom Lateinischen Socialis,kameradschaftlich, abgeleitet, vielleicht wird es für Dich so erträglicher Wilfried. [flash]
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon augenzeuge » 12. August 2015, 16:11

Zum Thema habe ich ein Interview von 1996 des Spiegel gefunden. Gesprächspartner sind Wolfgang Leonhard und Markus Wolf- beide waren Schulfreunde und gemeinsam auf der Liebknechtschule in Moskau, wo sie die stalinistischen Säuberungen erlebten. Später floh Leonhard in den Westen....

Ein Interview das die Rolle der SU nach dem Hitlerpakt real beleuchtet, wie man den Begriff Faschismus löschte (bis 1941). Und nicht zuletzt diskutieren sie über Fragen wie diese....

War das System Lenins und Stalins in sich veränderbar, ohne den Kern des Kommunismus aufzugeben, aus dem es nun mal bestand?


Auszüge:;
Leonhard: Am 23. August 1939 waren wir, eine Gruppe von inzwischen schon recht erwachsenen 17- bis 18jährigen, im Urlaub am Asowschen Meer. Da wurde das Jugendheim Nummer 6 für die Kinder und Jugendlichen deutscher und österreichischer Emigranten aufgelöst. Es gab plötzlich keinen Faschismus mehr. Und ohne Faschismus gab es auch keine Antifaschisten und keine Kinder von Antifaschisten mehr. Verschwunden! Am nächsten Tag sah ich, wie die antifaschistischen Filme aus allen Kinos entfernt waren; "Professor Mamlock" etwa, nach dem Stück von Friedrich Wolf - weg! Am nächsten Tag waren aus der Bibliothek für ausländische Literatur die Bücher antifaschistischer deutscher Schriftsteller ausgesondert. Kurz darauf entdeckte ich dafür die Brennessel, eine Nazi-Zeitung.


Wolf: Zu der Zeit studierte ich schon, ich war als aktives Komsomol-Mitglied Agitator, ich sollte Arbeiter aufklären. Ich sagte, beim Hitler-Stalin-Pakt handele es sich um einen notwendigen Schritt.... sowjetische Außenminister sprach offen von freundschaftlichen Beziehungen und von einem gerechten Krieg, den Deutschland führe.....Stalin war für mich auch als Mensch erledigt.... Ich habe den Mund nicht aufgemacht, aber jeder im Ministerium kannte meine Position.


SPIEGEL: Warum sind Sie nie ins ZK gekommen?

Wolf: Da gab es eine Art Konsens zwischen mir und Mielke: Er wollte mich nicht drinhaben, freilich aus anderen Gründen als denen, derentwegen ich nicht drinsein wollte. Ich hätte entweder im Zentralkomitee gesessen und wie viele andere den Mund nicht aufgemacht - dann wäre ich dringeblieben -, oder, was wahrscheinlicher gewesen wäre, ich hätte den Mund aufgemacht, hätte gar nichts bewirkt und wäre wieder draußen gewesen.


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8946496.html

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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Interessierter » 18. August 2015, 10:06

Zum Thema passt auch der nachstehende Artikel von Vera Lengsfeld.
Im vergangenen Jahrhundert hat die Linke, wo sie an der Macht war, bewiesen, dass mit ihren Ideen kein Staat zu machen war, der ohne die gewaltsame Unterdrückung seiner Bevölkerung auskam. Planwirtschaft, Beseitigung des Privateigentums, die Gleichmacherei, führten nirgends zu Wohlstand und Gerechtigkeit, sondern ins Elend. Zuletzt hat Salvator Allende in Chile , der immerhin demokratisch an die Macht kam, schneller als seine sozialistischen Vorbilder in der DDR die Wirtschaft des Andenstaates ruiniert und seine Bevölkerung in Armut gestürzt.
„Merkwürdig“, findet Hanke, „dass sich die Linken so wenig mit der linken Praxis befasst haben“. So konnte es kommen, dass die Westlinke dem Massenmöder Mao huldigte, während sie tatenlos zusah, wie in der Tschechoslowakei der Versuch, dem Sozialismus ein menschliches Gesicht zu geben, von sowjetischen Panzern blutig erstickt wurde.

Heute ist das noch einfacher als vor der Friedlichen Revolution 1989, denn die schäbige Realität ist fast vollständig von der Bildfläche verschwunden. In Kuba kann man als Westlinker hinter Stacheldraht ungestört von den Kubanern im türkisblauen Ozean baden und in Havanna auf den Touristentrails finden, dass es doch aufwärts ginge. Das alltägliche Elend der Kubaner, das unendlich viel größer ist, als es das der DDR- Bewohner je war, spielt wieder keine Rolle.
Linkes Gedankengut hat den Zerfall des sozialistischen Experiments nicht nur überlebt, sondern ist , wie man neudeutsch sagt, zum Mainstream geworden.


Es ist, wie Hank herausarbeitet, heute aber keine polit-ökonomische Richtungsentscheidung, sondern eine Präferenz für Gleichheit, Umverteilung, Staatsintervention.


Der vollständige Beitrag hier:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... schen_idee
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon karnak » 18. August 2015, 14:12

[grin] Ja die etwas durchgeknalle und Superdemokratin Vera,wo hat sie das denn wieder her?
Mit der demokratisch gewählten Regierung in Chile wurde die entschädigungslose Verstaatlichung der Bodenschätze durchgesetzt, vor allem der in US Privatbesitz befindliche Kupferbergbau, später eine weitere Enteignung ausländischer Großunternehmen im Land. Das alles mit Zustimmung aller im Parlament vertretenen Parteien, wohl gemerkt,demokratisch gewählter Parteien. Die Schulbildung und das Gesundheitswesen wurde kostenlos.
1971 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 9%. Und gegen solche Sauereien musste die Demokratie der USA natürlich etwas tun. Unter dem, durch massiven Druck der USA durchgesetzten Handels- und Kreditembargo geriet das Land natürlich unter massive Schwierigkeiten und das von der chilenischen Regierung "unterjochte "chilenische Volk begehrte auf, da das wohl immer noch nicht reichte musste ein Militärputsch her.
Diese Vera Lengsfeld ist einfach eine von der ganz üblen Sorte, so lang wie doof verkneife ich mir.
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 18. August 2015, 14:44

Cuba sehe ich da noch etwas differenzierter. Es ist kein Paradies, aber: solche Sachen wie in den anderen lateinamerikanischen Ländern wie Todesschwadronen und Paramilitärs, Kriminalität in einer Dimension die wir uns kaum vorstellen können, so etwas gibt es dort nicht und das ist für mich ein ganz wichtiger Faktor. Frei sind die Cubaner - nur muss man halt jemanden finden, der einen nimmt...

Allerdings das hochgelobte Bildungs- und Gesundheitssystem sind nicht einmal annähernd das, was die Propaganda behauptet.
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon karnak » 18. August 2015, 15:00

AkkuGK1 hat geschrieben:
Allerdings das hochgelobte Bildungs- und Gesundheitssystem sind nicht einmal annähernd das, was die Propaganda behauptet.

ERSTMAL ist das Bemühen,die Bestrebung die Dinge auf einen besseren Weg zu bringen,den Schmarotzern einer Gesellschaft die Macht zu nehmen bemerkenswert und positiv zu erwähnen.
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon reiner525 » 18. August 2015, 15:01

Die Überschrift irretiert mich, denn wenn etwas funktioniert ist es auch möglich. Zum Thema, der Sozialismus ist nicht Schuld, dass er nicht funktioniert, es sind die Menschen. Die Machtgeilen, die Egoistischen, die Saboteure und die Schweiger. Das hat es in der Geexten nicht funktionieren lassen. Ein System kann nur so gut wie sein Volk sein. Ich denke gerade auch an die vielen Diebstähle in den Betrieben. Jeder der da mitgemacht hat, war ein weiterer Sargnagel der DDR. Einen besseren Sozialismus hätte ich mir gewünscht, aber dafür brauchen wir eine neue Menschheit.
reiner525
 

Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon karnak » 18. August 2015, 15:20

reiner525 hat geschrieben:Die Überschrift irretiert mich, denn wenn etwas funktioniert ist es auch möglich. Zum Thema, der Sozialismus ist nicht Schuld, dass er nicht funktioniert, es sind die Menschen. Die Machtgeilen, die Egoistischen, die Saboteure und die Schweiger. Das hat es in der Geexten nicht funktionieren lassen. Ein System kann nur so gut wie sein Volk sein. Ich denke gerade auch an die vielen Diebstähle in den Betrieben. Jeder der da mitgemacht hat, war ein weiterer Sargnagel der DDR. Einen besseren Sozialismus hätte ich mir gewünscht, aber dafür brauchen wir eine neue Menschheit.

Das ist nichts als eine gerne benutze,flache und "einfallslose Begründung" um zu "beweisen", dass sich auf keinen Fall etwas ändern darf, hat Ähnlichkeit mit dem Spruch"Geld macht nicht glücklich". Wahrscheinlich von denen in die Welt gesetzt die ein Haufen davon haben.Wahrscheinlich um die,die sie jeden Tag um ihren gerechten Anteil bringen etwas "glücklicher" zu machen.
Warum ist denn dann die Menschheit nicht gleich im Mittelalter hängen geblieben?
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 18. August 2015, 15:54

karnak hat geschrieben:[grin] Ja die etwas durchgeknalle und Superdemokratin Vera,wo hat sie das denn wieder her?
Mit der demokratisch gewählten Regierung in Chile wurde die entschädigungslose Verstaatlichung der Bodenschätze durchgesetzt, vor allem der in US Privatbesitz befindliche Kupferbergbau, später eine weitere Enteignung ausländischer Großunternehmen im Land. Das alles mit Zustimmung aller im Parlament vertretenen Parteien, wohl gemerkt,demokratisch gewählter Parteien. Die Schulbildung und das Gesundheitswesen wurde kostenlos.
1971 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 9%. Und gegen solche Sauereien musste die Demokratie der USA natürlich etwas tun. Unter dem, durch massiven Druck der USA durchgesetzten Handels- und Kreditembargo geriet das Land natürlich unter massive Schwierigkeiten und das von der chilenischen Regierung "unterjochte "chilenische Volk begehrte auf, da das wohl immer noch nicht reichte musste ein Militärputsch her.
Diese Vera Lengsfeld ist einfach eine von der ganz üblen Sorte, so lang wie doof verkneife ich mir.


Einen Aspekt hast Du noch vergessen, die durchgeknallte Vera übrigens auch.
Chile war damals der weltgößte Kupferproduzent.
Durch den "zufälligen" Verfall des Kupferpreises auf dem Weltmarkt, er stürzte ins Bodenlose, kam Chile in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten.
Erst haben die USA einen Wirtschaftskrieg gegen das Land geführt und nachdem die Stimmung genügend aufgeheizt war haben ihre willfährigen Marionetten im Militär geputscht .......

Aber das, so werden die lupenreinen Demokraten und die die immer alles ganz genau wissen sagen, wäre eine Lüge.

Übrigens machte die USA das "Spielchen" auch sehr erfolgreich mit Öl und anderen Rohstoffen um bevorzugt in ihrem Hinterhof (Latain- und Südamerika) unliebsame Regierungen zu beseitigen. Die Liste ist lang ......

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Hamiota » 18. August 2015, 16:17

AkkuGK1 hat geschrieben:
Allerdings das hochgelobte Bildungs- und Gesundheitssystem sind nicht einmal annähernd das, was die Propaganda behauptet.


Na ja, wie man es sieht oder sehen will! Obwohl in fast jedem Süd-und Mittelamerikanischen Land Kubanische Ärtzte zu finden sind, was ja nicht gerade gegen deren fachliche Qualität spricht, liegt Kuba in der Artztdichte Weltweit auf Platz 3, hinter Katar und Monaco! Deutschland liegt glaube ich auf Platz 18? und die USA sind ganz und gar abgeschlagen!

Wo Fakten sprechen braucht es keine Propaganda, wo Fakten nicht ins gewünschte Bild passen aber sehr wohl!

der Peter [hallo]
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. August 2015, 16:19

Thoth hat geschrieben:Chile war damals der weltgößte Kupferproduzent.....

Durch den "zufälligen" Verfall des Kupferpreises auf dem Weltmarkt, er stürzte ins Bodenlose, kam Chile in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten.
Erst haben die USA einen Wirtschaftskrieg gegen das Land geführt und nachdem die Stimmung genügend aufgeheizt war haben ihre willfährigen Marionetten im Militär geputscht .......

Aber das, so werden die lupenreinen Demokraten und die die immer alles ganz genau wissen sagen, wäre eine Lüge.
Thoth


Da hätte ich gern etwas mehr als unbegründete Mutmaßungen. Die USA sind also deiner Meinung nach am Verfall des Kupferpreises schuld? Obwohl sie mehr als das Doppelte an Kupfer förderten als Chile zu diesem Zeitraum? Das erkläre mal....

Etwas Aufklärung: 1970 förderten die USA 1560.000 Tonnen, Chile 686.000 Tonnen. Kanada förderte etwa die Menge von Chile.

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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Hamiota » 18. August 2015, 16:22

augenzeuge hat geschrieben:
Da hätte ich gern etwas mehr als unbegründete Mutmaßungen. Die USA sind also deiner Meinung nach am Verfall des Kupferpreises schuld? Obwohl sie mehr als das Doppelte an Kupfer förderten als Chile zu diesem Zeitraum? Das erkläre mal....

Etwas Aufklärung: 1970 förderten die USA 1560.000 Tonnen, Chile 686.000 Tonnen. Kanada förderte etwa die Menge von Chile.

AZ


Augenzeuge, das Rohstoffe und Rohstoffpreise als politisches Druckmittel gebraucht werden ist doch wahrlich keine neue Erkenntis sondern gängige Praxis im Gobal Play!

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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 18. August 2015, 16:26

Augenzeuge, lies einfach das Buch "CIA" von Tim Weiner. Darin findest du viele Antworten auf deine ungläubigen Fragen.

Ich weiß schon Augenzeuge, nach deiner Verklärung haben die USA die Demokratie, die Menschenrechte und die Freiheit erfunden. Sind seit ihrem bestehen und bereits davor die friedliebenste Nation der Welt gewesen, haben weder den angestammten Einwohnern des von ihnen okkupierten Landes, noch den Tieren irgend ein Leid angetan ......

Manno, solchen Mist haben wir noch nicht mal trotz propagandistischer Dauerberieselung von der großen, gütigen Sowjetunion geglaubt.

Es ist ja erschreckend was die ideologische Gehirnwäsche in Bezug auf die USA bei dir angerichtet hat.


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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. August 2015, 16:28

Hamiota hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Da hätte ich gern etwas mehr als unbegründete Mutmaßungen. Die USA sind also deiner Meinung nach am Verfall des Kupferpreises schuld? Obwohl sie mehr als das Doppelte an Kupfer förderten als Chile zu diesem Zeitraum? Das erkläre mal....

Etwas Aufklärung: 1970 förderten die USA 1560.000 Tonnen, Chile 686.000 Tonnen. Kanada förderte etwa die Menge von Chile.

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Augenzeuge, das Rohstoffe und Rohstoffpreise als politisches Druckmittel gebraucht werden ist doch wahrlich keine neue Erkenntis sondern gängige Praxis im Gobal Play!

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Na klar. Nur hier klappt das nicht.
Derjenige, der den größten Schaden am Preisverfall hat, verbucht das sicher als Spesen..... [flash] Peter, rechnen kannst du? Dann rechne mal den gewollten Schaden der USA und Chiles aus...

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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Interessierter » 18. August 2015, 16:30

@karnak:
Als Allende sein Amt übernahm befand Chile sich doch bereits schon in einer wirtschaftlich prekären Situation.

Die Politik der Unidad Popular brachte zunächst starke Verbesserungen für die Arbeiter und die Unterschicht. Die Löhne wurden um 35 bis 60 % erhöht. Die Preise für die Miete und für wichtige Grundbedarfsmittel wurden eingefroren. Schulbildung und Gesundheitsversorgung wurden kostenfrei angeboten. Allende ließ politische Gefangene der „revolutionären Linken“ frei. Jedes Kind bekam Schuhe sowie täglich einen halben Liter Gratismilch. Die Kindersterblichkeitsrate sank so um 20 %, aber dem Land fehlten die ökonomischen Mittel, um all diese sozialen Wohltaten zu finanzieren.


War das nicht genauso in der DDR mit den Subventionen und mit den fehlenden Mitteln ?

Mit der demokratisch gewählten Regierung in Chile wurde die entschädigungslose Verstaatlichung der Bodenschätze durchgesetzt, vor allem der in US Privatbesitz befindliche Kupferbergbau, später eine weitere Enteignung ausländischer Großunternehmen im Land.


Enteignete nicht die DDR sogar inländische Bauern und Unternehmen und führte das nicht ebenfalls zu Protesten und Landflucht tausender Bürger?
Hättest Du applaudiert wenn man Dich mitsamt Deinem Unternehmen enteignet hätte?

Wäre es nicht überlegter und zukunftssicher gewesen diplomatischer und Stück für Stück mit den Veränderungen und Verstaatlichungen vorzugehen ? Und immer unter Berücksichtigung der Finanzierbarkeit?

War nicht die Blockade des Chilenischen Kupfers, bei Allendes Vorgehensweise absehbar ?

Warum war wieder einmal das angebliche sozialistische/kommunistische Vorbild SU nicht in der Lage, seinen neuen chilenischen Satelliten mit Millionen in der schwierigen Anfangsphase zu unterstützen?

1971 wurde der Christdemokrat und Ex-Minister Pérez Zújovic von der linksextremistischen Gruppe VOP (Vanguardia organizada del Pueblo) ermordet. Im folgenden Jahr beendeten die Christdemokraten ihre Unterstützung für Allende und schlossen sich der rechten Opposition an.

Die Proteste im Land wurden heftiger: Großgrundbesitzer protestierten gegen die Agrarreform, die Kollektive (Asentamientos) gegenüber Vertragsfarmern bevorzugte, sie besetzten Bauernland und so kam es zu Nahrungsmittelengpässen. 1972 mussten Lebensmittel rationiert werden und die Regierung war gezwungen, Devisen für die Einfuhr von Nahrungsmitteln aufzuwenden. Im Herbst 1972 streikten etliche Berufsgruppen, darunter Lastwagenfahrer, Bankangestellte, Arbeiter und Studenten, um eine Wende in der Wirtschaftspolitik zu erzwingen.


Um nicht missverstanden zu werden, ich bin gegen jede Einmischung in innere Angelegenheiten eines Staates. Aber wurde und wird das nicht heute weltweit fast täglich praktiziert? Das von unterschiedlichen Staaten jeder Coleur.

Irgendwer hat doch einmal in Bezug auf die SPD gesagt, dass Sozis nicht mit Geld umgehen können. Wieso haben eigentlich Genossen nicht so viel Fingerspitzengefühl, wenn sie schon ein anderes System einführen, dieses Stück für Stück nach Machbarkeit und größtmöglicher Aktzeptanz aller Bevölkerungschichten, zu realisieren; anstatt es rücksichtslos mit dem Holzhammer zu vollziehen.

Karnak ist Dir schon einmal aufgefallen, dass damals wie heute immer der Klassenfeind aus dem Ausland Schuld ist? Wenn für dieses System erst neue Menschen erschaffen werden müssen, wie hier schon häufig geschrieben, ist es dann der Sozialismus nicht eine Sache mit NO FUTURE ?
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. August 2015, 16:30

Thoth hat geschrieben:Augenzeuge, lies einfach das Buch "CIA" von Tim Weiner. Darin findest du viele Antworten auf deine ungläubigen Fragen.

Ich weiß schon Augenzeuge, nach deiner Verklärung haben die USA die Demokratie, die Menschenrechte und die Freiheit erfunden. Sind seit ihrem bestehen und bereits davor die friedliebenste Nation der Welt gewesen, haben weder den angestammten Einwohnern des von ihnen okkupierten Landes, noch den Tieren irgend ein Leid angetan ......

Manno, solchen Mist haben wir noch nicht mal trotz propagandistischer Dauerberieselung von der großen, gütigen Sowjetunion geglaubt.

Es ist ja erschreckend was die ideologische Gehirnwäsche in Bezug auf die USA bei dir angerichtet hat.


Thoth


Haha, und wo ist jetzt die Antwort auf meine Frage? Weil es Weiner sagt...? Man bist du verblendet. Denk einfach logisch nach.
Ich schade mir doch nicht absichtlich mit Milliarden.....vielleicht hat ja noch Kanada mitgespielt?
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P.S. Wirf mir bitte nicht Verblendung bezüglich der USA vor. Ich glaub, ich kenn mich da nicht schlecht aus. Und ein Loblied singe ich nicht. Kann man alles lesen. Hier im Forum!
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 18. August 2015, 16:38

Es wird immer putzig mit dir wenn du ab einer bestimmten Stelle den "großen Naivling" heraushängen lässt.

Das du keine Bücher liest, höchstens per Verlagsmitteilung empfiehlst habe ich inzwischen mitbekommen.
Ich bin nicht dein Wasserträger der dir die Fakten zusammenstellst weil es deinen Glauben an die gute USA erschüttert ......

Ja das mit dem Kupfer war ein echtes Husarenstück und es hat weder der USA, noch den daran beteiligten Konzernen aus den USA geschadet. Im Gegenteil, nach Abschluß der "Aktion" fuhren sie reiche Beute ein und damit waren eventuell aufgetretene Verluste ruck zuck amortisiert.

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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. August 2015, 16:43

Hamiota hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:
Allerdings das hochgelobte Bildungs- und Gesundheitssystem sind nicht einmal annähernd das, was die Propaganda behauptet.


Na ja, wie man es sieht oder sehen will! Obwohl in fast jedem Süd-und Mittelamerikanischen Land Kubanische Ärtzte zu finden sind, was ja nicht gerade gegen deren fachliche Qualität spricht, liegt Kuba in der Artztdichte Weltweit auf Platz 3, hinter Katar und Monaco! Deutschland liegt glaube ich auf Platz 18? und die USA sind ganz und gar abgeschlagen!

Wo Fakten sprechen braucht es keine Propaganda, wo Fakten nicht ins gewünschte Bild passen aber sehr wohl!

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Du hast recht. Die Ärzte sind das "Gold" Kubas. Ihr Fachwissen ist teilweise höher als in Osteuropa. Leider sind die hyg. Bedingungen nicht gut. Nicht ohne Grund ist die Erkrankungsmöglichkeit an Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Pneumokokken sehr hoch.
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Zicke » 18. August 2015, 16:45

alles was sich der US Politik entgegen stellt sind ein Dorn im Auge. Wirtschaftsweltmacht....... Europa ist da auch im Weg...... was hilft??????
alles was sozial nur andeutet muss weg.

Europa und Flüchtlingsströme: Innenpolitische Destabilisierung durch die USA?

http://www.konjunktion.info/2015/08/eur ... h-die-usa/
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon karnak » 18. August 2015, 16:48

Interessierter hat geschrieben:@karnak:


Karnak ist Dir schon einmal aufgefallen, dass damals wie heute immer der Klassenfeind aus dem Ausland Schuld ist?

[grin] Kann schon verstehen,dass Du mich zum uneinsichtigen Trottel machen willst.
Schuld ist die falsche Definition,"Beteiligung"an "Aktivitäten"das es ja nicht klappt passt schon eher.Das ist weniger auffällig,schwer zu beweisen, man steht wie immer es ausgeht gut da und hat viele neue Optionen,es ist einfach "effizienter". Und dass das "Bedürfnis" danach besteht,es ist logisch und liegt in der Natur der Sache.
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 18. August 2015, 19:43

ich kenne das Gesundheitswesen Cubas aus eigener Erfahrung und dies nicht als Tourist. Was nützen 50% Ärzteanteil wenn es keine Medikamente gibt? Aber es dürfte manchen freuen, dass es in mancher cubanischen Schule noch die DDR gibt!

Was die USA in Chile abgezogen haben ist ne miese Nummer, genauso wie in Nicaragua und vielen anderen Staaten.
Olaf Sch.
 

Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. August 2015, 21:25

Thoth hat geschrieben:Ich bin nicht dein Wasserträger der dir die Fakten zusammenstellst weil es deinen Glauben an die gute USA erschüttert ......

Ja das mit dem Kupfer war ein echtes Husarenstück und es hat weder der USA, noch den daran beteiligten Konzernen aus den USA geschadet. Im Gegenteil, nach Abschluß der "Aktion" fuhren sie reiche Beute ein und damit waren eventuell aufgetretene Verluste ruck zuck amortisiert.

Thoth


Du trägst hier oft so viel Unnützes zusammen, springst eifrig vom Interessierten zu Zottmann und zurück...und nun nutzt du nicht mal die Chance der Aufklärung? Dann liegt dir nichts daran.

Mir ist bekannt, was damals in Chile gelaufen ist, es geht mir ausschließlich um deine Behauptungen. Oder muss ich sagen Weiners Behauptungen?

AZ
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 19. August 2015, 05:31

In eine andere ideologische Richtung sind für dich Behauptungen unumstößliche Fakten.

Augenzeuge du bist einseitig und voreingenommen.

Deine Art hier zu lancieren ist lächerlich. Bei dir darf nicht sein was nicht in dein ideologisch/politisches Denkschema passt.
aber anderen Usern machst du genau dieses sehr gerne zum Vorwurf wenn sie deiner Meinung etwas anzweifeln.

Damit ist die Diskussion beendet. Leugne weiter, halte die USA und all ihre geheimdienstlichen Einrichtung weiterhin für Friedenswächter und Freiheitsbringer wenn es dich persönlich glücklich macht.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Kumpel » 19. August 2015, 06:48

Ja wie denn nun, hast Du das Buch gelesen? Hör doch mal bitte mit dem Gestänker auf .Wie ging das denn nun mit dem Kupferpreis damals?
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon augenzeuge » 19. August 2015, 07:26

Thoth hat geschrieben:In eine andere ideologische Richtung sind für dich Behauptungen unumstößliche Fakten.

Augenzeuge du bist einseitig und voreingenommen.

Deine Art hier zu lancieren ist lächerlich. Bei dir darf nicht sein was nicht in dein ideologisch/politisches Denkschema passt.
aber anderen Usern machst du genau dieses sehr gerne zum Vorwurf wenn sie deiner Meinung etwas anzweifeln.

Damit ist die Diskussion beendet. Leugne weiter, halte die USA und all ihre geheimdienstlichen Einrichtung weiterhin für Friedenswächter und Freiheitsbringer wenn es dich persönlich glücklich macht.


Ich weiß nicht was das soll, Thoth. Die USA sind nicht das was du schreibst für mich. Einfach falsch. Gerade was die Geheimdienste und Snowden betrifft habe ich mich hier mehr als du geäussert. Du liest zwischen den Zeilen etwas was nicht da ist. Ich habe sachlich Fragen gestellt. Ja, ich glaube, das dem nicht so war wie von dir geschildert.

Du hattest dich auch mit dem "weltgrößten" geirrt. Damals war das Chile nicht. Außerdem ging es um die Entschädigung der Minen, die in US Besitz waren, und um eine US Firma die den Kauf von chil. Kupfer zu verhindern suchte, weltweit. Ist mir alles bekannt. Leider schreibst du wieder mal zig Beiträge, die sich im wesentlichen nur mit dem User als mit dem Thema beschäftigen. Kann jeder lesen. Deine Behauptung einfach mal kurz und knapp zu begründen, das packst du einfach nicht. Schade.

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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon Interessierter » 19. August 2015, 07:48

Zitat karnak:
[grin] Kann schon verstehen,dass Du mich zum uneinsichtigen Trottel machen willst.


Du verstehst leider gar nichts und ich bitte Dich es zu unterlassen, mir das zu unterstellen. Oder sind derartige Behauptungen Dir hilfreich dabei, meine Dir gestellten Fragen nicht zu beantworten ?
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Re: Funktionierender Sozialismus ist nicht möglich

Neuer Beitragvon karnak » 19. August 2015, 09:50

Und Du vergleichst nun mal Birnen mit Äpfeln. Chile konnte sich im Gegensatz zur DDR diese Subventionen sehr wohl leisten, auf Grund des Reichtums des Landes an Bodenschätzen, dass sich die Gauner von den US Konzernen Anaconda und Kennecott im Stile von Kolonialherren mittels Vasallen und der Vergabe von"Glasperlen" an die"Eingeborenen" unter den Nagel gerissen haben. Die Enteignung solcher Gestalten ist nur mehr als recht. Der Vollständigkeit halber sollte man noch erwähnen, dass auch beabsichtigt war diese über ein längerfristiges Programm aus den Gewinnen zumindest in Teilen zu entschädigen, obwohl sie es aus meiner Sicht nicht verdient hatten. Aber darum ging es der US Administration gar nicht, es ging um puren "Klassenkampf", es sollte den dummen Eingeborenen gezeigt werden wer auf dem Kontinent das Sagen hat, es sollte die Ordnung wieder hergestellt werden die sich"gehört", das war und ist das eigentliche Problem.
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