
Svenja hat geschrieben:In diesen Video sieht man in einige Szenen den Grenzübergang Heinrich Heine Str.
https://youtu.be/GA4ROLQF4cs?si=fgsnTe7d7N8qn9o6

augenzeuge hat geschrieben:Svenja hat geschrieben:In diesen Video sieht man in einige Szenen den Grenzübergang Heinrich Heine Str.
https://youtu.be/GA4ROLQF4cs?si=fgsnTe7d7N8qn9o6
Ab 2:30min....
AZ
@Hans-JurgenRoski
vor 3 Monaten
Erstklassige Dokumentation, mit nie gesehenen Aufnahmen!
@j.seidank4460
vor 2 Monaten
Starke Doku, ohne übertriebenes Pathos. Und in erstaunlicher Qualität




Edelknabe hat geschrieben:Noch gesehen in "Unglaubliche Aufnahmen" aber ich kann das auch verwechselt haben und zwar Splitterminen an deren Maschendraht-Abschnitten. Gab es überhaupt in Berlin derartiges, also die 501-Anlage? Denn ich nahm immer an da war nur Beton-Mauer und ab und an mal bissel Zaun.
Rainer Maria
Diese war erstmals eine Doppelmauer und enthielt alle bekannten Elemente, so den «inneren Grenzstreifen» zwischen den beiden Mauern, im Westen «Todesstreifen» genannt, die «Postentürme» (DDR-Jargon), Signal- und Stolperdrähte sowie die immense Beleuchtung. Selbstschussanlagen und Minen gab es in Berlin allerdings nie.


Berliner Mauer 1961-1990 - Filmsammlung - Berlin Wall Compilation


augenzeuge hat geschrieben:Hier ganz interessant, warum die Panzer am Checkpoint Charlie wirklich auffuhren. Hierzu gab es in der DDR Presse oder Geschichtsbücher nicht die korrekte Begründung.
... Video ...
AZ
Gerd Böhmer hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Hier ganz interessant, warum die Panzer am Checkpoint Charlie wirklich auffuhren. Hierzu gab es in der DDR Presse oder Geschichtsbücher nicht die korrekte Begründung.
... Video ...
AZ
ich habe gerade einmal recherchiert, auch in der Geschichtsschreibung der DDR wurde es so dargestellt, das ein US-Diplomat in Zivil sich am 22. Oktober 1961 der Kontrolle durch die Grenzorgane verweigerte. General Clay ist dann wohl mit seiner Reaktion etwas über das Ziel hinaus geschossen und es kam zu den 16 Stunden am CheckPoint Charly. Nach einem klärenden Gespräch am 28. Oktober 1961 zwischen den Alliierten in Berlin Karlshorst wurde es bereinigt, aber der Inhalt der neuen Vereinbarungen nicht veröffentlicht. Für General Clay hatte es wohl auch Konsequenzen ...
Der unmittelbare Anlass war nicht ein geplanter Angriff auf die DDR, sondern ein Streit über die Zugangsrechte der Westalliierten nach Ost-Berlin.
Die DDR argumentierte tatsächlich mit einer möglichen bzw. bereits vorbereiteten westlichen Aggression. Das MfS behauptete beispielsweise im November 1961, westliche Kräfte planten einen „heißen Krieg“ gegen den sozialistischen Block.

Gerd Böhmer hat geschrieben:Ja, es war bekannt, das die Organe der DDR alliierte Vertreter nicht kontrollieren dürfen, nur war der Diplomat eben in Zivil. Probleme bezüglich des Zuganges nach Westberlin gab es ja seit 1945 immer wieder, das sich die Vertreter der USA und auch Grossbritanniens regelmässig selbst den durch die Vereinbarungen der Alliierten durch die zuständigen Stellen der Sowjets verweigerten. Es gibt auch laut dem internationalen Recht, kein Recht auf einen unkontrollierten Zugang, egal wo auf unserer Welt.
Das die Westalliierten eine militärische Aktion gegen den Osten planten ist aber historisch belegt, es war ja auch eine der Ursachen für die Ereignisse des 13. August 1961. Die Ereignisse des Oktober 1961 führten ja auch dazu, das General Clay wegen seines Vorgehens im Mai 1962 abberufen wurde.
pentium hat geschrieben:Gerd Böhmer hat geschrieben:Ja, es war bekannt, das die Organe der DDR alliierte Vertreter nicht kontrollieren dürfen, nur war der US-Diplomat eben in Zivil, als er sich der Kontrolle verweigerte. Probleme bezüglich des Zuganges nach Westberlin und das Gebiet der DDR gab es ja seit 1945 immer wieder, da sich die Vertreter der USA und auch Grossbritanniens regelmässig selbst den durch die Vereinbarungen der Alliierten festgelegten Kontrollen durch die zuständigen Stellen der Sowjets verweigerten. Es gab und gibt auch laut dem internationalen Recht, kein Recht auf einen unkontrollierten Zugang, egal wo auf unserer Welt. Die Regierung der DDR hat auf die Konfrontation zwischen Amis und Sowjets am CheckPoint Charly mit Zurückhaltung reagiert.
Das die Westalliierten eine militärische Aktion gegen den Osten planten ist aber historisch belegt, es war ja auch eine der Ursachen für die Ereignisse des 13. August 1961. Die Ereignisse des Oktober 1961 führten ja auch dazu, das General Clay wegen seines Vorgehens im Mai 1962 abberufen wurde.
Märchen, Mythen und Legenden. Es war der DDR-Staatschef Walter Ulbricht, der die Sowjetunion monatelang anbettelte, die Grenze abriegeln zu dürfen. Das grüne Licht: Der sowjetische Regierungschef Nikita Chruschtschow gab die Erlaubnis zur „Operation Rose“ (dem Mauerbau) erst, als er absolut sicher war, dass die Westmächte dafür keinen Krieg riskieren würden. Wenn der Westen so etwas geplant hätte, dann hätte man die Sperranlagen anders bauen müssen.
Gerd Böhmer hat geschrieben:Ja, es war bekannt, das die Organe der DDR alliierte Vertreter nicht kontrollieren dürfen, nur war der US-Diplomat eben in Zivil, als er sich der Kontrolle verweigerte. Probleme bezüglich des Zuganges nach Westberlin gab es ja seit 1945 immer wieder, da sich die Vertreter der USA und auch Grossbritanniens regelmässig selbst den durch die Vereinbarungen der Alliierten festgelegten Kontrollen durch die zuständigen Stellen der Sowjets verweigerten. Es gab und gibt auch laut dem internationalen Recht, kein Recht auf einen unkontrollierten Zugang, egal wo auf unserer Welt. Die Regierung der DDR hat auf die Konfrontation zwischen Amis und Sowjets am CheckPoint Charly mit Zurückhaltung reagiert.
Das die Westalliierten eine militärische Aktion gegen den Osten planten ist aber historisch belegt, es war ja auch eine der Ursachen für die Ereignisse des 13. August 1961. Die Ereignisse des Oktober 1961 führten ja auch dazu, das General Clay wegen seines Vorgehens im Mai 1962 abberufen wurde.
US-Militär und offizielle US-Zivilpersonen konnten sich gegenüber sowjetischen Stellen ausweisen. Sie sollten sich aber nicht gegenüber DDR-Behörden ausweisen müssen.

Was ich für nicht zutreffend halte, das eine Westberliner Zeitung in diesen Tagen die ungeheuerliche Schlagzeile gebracht habe soll "Berlin ist einen Krieg wert" ... aber wer weiss, zutrauen tu ich es Denen ...

pentium hat geschrieben:Die Behauptung, die osteuropäischen Staaten oder die UdSSR hätten den Mauerbau im Frühjahr 1961 gefordert, ist historisch falsch. Das Gegenteil war der Fall: Die Initiative ging allein von der DDR-Führung unter Walter Ulbricht aus. Die DDR stand durch den massiven Flüchtlingsstrom vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und drängte Moskau monatelang, die Grenze in Berlin schließen zu dürfen.Die Sowjetunion unter Chruschtschow bremste die Pläne jedoch lange aus Angst vor einer militärischen Konfrontation mit den Westmächten. Erst Anfang August 1961 gab Moskau angesichts der DDR-Krise grünes Licht. Die anderen osteuropäischen Staaten hatten kein Mitspracherecht; sie wurden erst kurz vor dem Mauerbau nach Moskau bestellt, um den fertigen Plan formal abzusegnen. Dass es in damaligen Dokumenten wie eine "gemeinsame Forderung des Ostblocks" aussah, war reine sozialistische Propaganda, um Geschlossenheit vorzutäuschen. Der Mauerbau war eine Notbremse der DDR, kein Befehl von außen.
Gerd Böhmer hat geschrieben:@ augenzeuge - Deine Meinung sei Dir an der Stelle belassen. Das es immer wieder zu Provokationen zwischen den Siegermächten beider Seiten kam ist allerdings Tatsache.

Gerd Böhmer hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Die Behauptung, die osteuropäischen Staaten oder die UdSSR hätten den Mauerbau im Frühjahr 1961 gefordert, ist historisch falsch. Das Gegenteil war der Fall: Die Initiative ging allein von der DDR-Führung unter Walter Ulbricht aus. Die DDR stand durch den massiven Flüchtlingsstrom vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und drängte Moskau monatelang, die Grenze in Berlin schließen zu dürfen.Die Sowjetunion unter Chruschtschow bremste die Pläne jedoch lange aus Angst vor einer militärischen Konfrontation mit den Westmächten. Erst Anfang August 1961 gab Moskau angesichts der DDR-Krise grünes Licht. Die anderen osteuropäischen Staaten hatten kein Mitspracherecht; sie wurden erst kurz vor dem Mauerbau nach Moskau bestellt, um den fertigen Plan formal abzusegnen. Dass es in damaligen Dokumenten wie eine "gemeinsame Forderung des Ostblocks" aussah, war reine sozialistische Propaganda, um Geschlossenheit vorzutäuschen. Der Mauerbau war eine Notbremse der DDR, kein Befehl von außen.
In Deinen Ausführungen widersprichst Du Dir mehrfach selbst, immerhin wurde es in meinem Sinne auch seinerzeit in den Medien veröffentlicht.

Gerd Böhmer hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Die Behauptung, die osteuropäischen Staaten oder die UdSSR hätten den Mauerbau im Frühjahr 1961 gefordert, ist historisch falsch. Das Gegenteil war der Fall: Die Initiative ging allein von der DDR-Führung unter Walter Ulbricht aus. Die DDR stand durch den massiven Flüchtlingsstrom vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und drängte Moskau monatelang, die Grenze in Berlin schließen zu dürfen.Die Sowjetunion unter Chruschtschow bremste die Pläne jedoch lange aus Angst vor einer militärischen Konfrontation mit den Westmächten. Erst Anfang August 1961 gab Moskau angesichts der DDR-Krise grünes Licht. Die anderen osteuropäischen Staaten hatten kein Mitspracherecht; sie wurden erst kurz vor dem Mauerbau nach Moskau bestellt, um den fertigen Plan formal abzusegnen. Dass es in damaligen Dokumenten wie eine "gemeinsame Forderung des Ostblocks" aussah, war reine sozialistische Propaganda, um Geschlossenheit vorzutäuschen. Der Mauerbau war eine Notbremse der DDR, kein Befehl von außen.
In Deinen Ausführungen widersprichst Du Dir mehrfach selbst, immerhin wurde es in meinem Sinne auch seinerzeit in den Medien veröffentlicht.
augenzeuge hat geschrieben:Gerd Böhmer hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Die Behauptung, die osteuropäischen Staaten oder die UdSSR hätten den Mauerbau im Frühjahr 1961 gefordert, ist historisch falsch. Das Gegenteil war der Fall: Die Initiative ging allein von der DDR-Führung unter Walter Ulbricht aus. Die DDR stand durch den massiven Flüchtlingsstrom vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und drängte Moskau monatelang, die Grenze in Berlin schließen zu dürfen.Die Sowjetunion unter Chruschtschow bremste die Pläne jedoch lange aus Angst vor einer militärischen Konfrontation mit den Westmächten. Erst Anfang August 1961 gab Moskau angesichts der DDR-Krise grünes Licht. Die anderen osteuropäischen Staaten hatten kein Mitspracherecht; sie wurden erst kurz vor dem Mauerbau nach Moskau bestellt, um den fertigen Plan formal abzusegnen. Dass es in damaligen Dokumenten wie eine "gemeinsame Forderung des Ostblocks" aussah, war reine sozialistische Propaganda, um Geschlossenheit vorzutäuschen. Der Mauerbau war eine Notbremse der DDR, kein Befehl von außen.
In Deinen Ausführungen widersprichst Du Dir mehrfach selbst, immerhin wurde es in meinem Sinne auch seinerzeit in den Medien veröffentlicht.
Es gibt keinen historischen Beleg dafür, dass im Frühjahr 1961 die anderen Warschauer-Pakt-Staaten gemeinsam den Mauerbau von Moskau forderten.
Die entscheidende Sitzung des Warschauer Pakts fand Anfang August 1961 statt. Danach gab Moskau grünes Licht für die Abriegelung.
Gerd, ich glaube, du hast die Medien der DDR zu stark verinnerlicht.![]()
AZ
pentium hat geschrieben:Gerd Böhmer hat geschrieben:pentium hat geschrieben:In Deinen Ausführungen widersprichst Du Dir mehrfach selbst, immerhin wurde es in meinem Sinne auch seinerzeit in den Medien veröffentlicht.
Ich sehe keinen Widerspruch. Damals in den Medien ? Jetzt machst du aber einen Witz oder wie ? Aber gut, den Unsinn über den Mauerbau hat man mir damals auch erzählt, also in der Schule. Ist ja auch nicht weiter schlimm. Mein Onkel glaubte auch bis zu seiner letzten Stunde an den Sieg des Sozialismus und das die Wende das Werk von Konterrevolutionären war. Der Mann war Berufsoffizier.
Gerd Böhmer hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Gerd Böhmer hat geschrieben:pentium hat geschrieben:In Deinen Ausführungen widersprichst Du Dir mehrfach selbst, immerhin wurde es in meinem Sinne auch seinerzeit in den Medien veröffentlicht.
Ich sehe keinen Widerspruch. Damals in den Medien ? Jetzt machst du aber einen Witz oder wie ? Aber gut, den Unsinn über den Mauerbau hat man mir damals auch erzählt, also in der Schule. Ist ja auch nicht weiter schlimm. Mein Onkel glaubte auch bis zu seiner letzten Stunde an den Sieg des Sozialismus und das die Wende das Werk von Konterrevolutionären war. Der Mann war Berufsoffizier.
Naja, auch auf der anderen Seite wurde sehr viel Unsinn verbreitet und daran hat sich doch bis in die Gegenwart nichts geändert ...

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