Schwarzes Gold aus Warnemünde

Bücher, die nicht in den Bereich politische Systeme oder Grenze gehören.

Schwarzes Gold aus Warnemünde

Neuer Beitragvon augenzeuge » 5. Oktober 2015, 14:51

Ja, was wäre dann aus der DDR geworden?

Im Herbst 89 wird nahe der Ostseeküste ein riesiges Ölvorkommen entdeckt. Die DDR überlebt nicht nur – sie ist plötzlich das reichste Land der Welt, reicher als Saudi-Arabien. Doch das schwarze Gold bringt nicht nur Segen.


Bild

Wir sprachen mit dem „Zeit“-Autor Harald Martenstein über seinen Roman „Schwarzes Gold aus Warnemünde“:
Wir erzählen die Geschichte einer Ost-West-Freundschaft, bei der jeder den Verdacht hegt, dass der andere ihn ausspioniert. Alles fängt damit an, dass im Herbst 1989 Günter Schabowski auf der berühmten Pressekonferenz den legendären Zettel herauszieht. Allerdings verkündet er nicht den Fall der Mauer. Er sagt, ihm sei mitgeteilt worden, dass an der Ostseeküste die größten Erdölvorkommen der Welt entdeckt worden seien. ....Das Öl behebt das Problem mit einem Schlag. Wir haben die Voraussetzungen für den Sozialismus geschaffen, es gibt Geld ohne Ende.

Aber: Die Tatsache, dass alle Leute im Geld schwimmen, macht sie nicht liebenswerter.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... a29de.html

P.S.
Ich freu mich auf den Film, den es garantiert geben wird! [grins]
AZ
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Re: Schwarzes Gold aus Warnemünde

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 5. Oktober 2015, 16:13

Dann lies es auch mal Augenzeuge!
und wenn du es gelesen hast kannst meine Frage beantworten; wer wurde im Buch als Yoko Ono der DDR bezeichnet?
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Schwarzes Gold aus Warnemünde

Neuer Beitragvon augenzeuge » 5. Oktober 2015, 16:49

Vielleicht bist du in der Lage deine Eindrücke zu schildern. Ich wusste das du das Buch schon hast... [grins]
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Re: Schwarzes Gold aus Warnemünde

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 5. Oktober 2015, 16:57

Mir hat es sehr gut gefallen.
Witzig geschrieben doch mit Tiefgang. Insgesamt eine sehr gute 'was wären wenn ....' Geschichte.
Zum Schluß weiß man nicht mehr, wer sind die Guten, wer sind die Bösen .....


Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Schwarzes Gold aus Warnemünde

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 5. Oktober 2015, 17:22

Thoth hat geschrieben:Dann lies es auch mal Augenzeuge!
und wenn du es gelesen hast kannst meine Frage beantworten; wer wurde im Buch als Yoko Ono der DDR bezeichnet?


Na wer soll das denn sein? Die Vera Oelschlegel natürlich. [wink]

Gruß Volker
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 5. Oktober 2015, 17:23, insgesamt 1-mal geändert.
Volker Zottmann
 

Re: Schwarzes Gold aus Warnemünde

Neuer Beitragvon Kumpel » 5. Oktober 2015, 17:22

Das dir dieses Schmunzelbüchlein gefallen hat glaube ich sofort.
Ob es aber so gelaufen wäre wie in dem Büchlein muß auch nicht sein. Die Venezuelaner verbraten auch gerade ihre Ölreserven und das Land liegt wirtschaftlich am Boden wenn die Ideologie
wie das berühmte Brett vorm Kopf wirkt und mit dem sind ne Menge "Entscheider" in der DDR rum gelaufen.
Kumpel
 

Re: Schwarzes Gold aus Warnemünde

Neuer Beitragvon augenzeuge » 5. Oktober 2015, 18:27

Kumpel hat geschrieben:Die Venezuelaner verbraten auch gerade ihre Ölreserven und das Land liegt wirtschaftlich am Boden...


Sehr guter Vergleich! Irgendwann wird auch ein Beethoven begreifen, dass es nicht überall nur dumme alte Köpfe sind....die das System beschädigen. [wink]

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Re: Schwarzes Gold aus Warnemünde

Neuer Beitragvon augenzeuge » 22. Oktober 2015, 18:28

Erdöl vor Saßnitz: Zuschauer nach ARD-Doku irritiert
viewtopic.php?f=46&t=168&start=760#p198244

War die DDR in ihren letzten Tagen einem gigantischen Erdölvorkommen auf der Spur? Eine Dokumentation in der ARD am Mittwochabend beschreibt genau diese Szenerie. Etliche Zuschauer reagierten irritiert.

Die Story klingt abenteuerlich. Es geht um Erdöl, Geheimdienste und die DDR. Vor Saßnitz auf der Insel Rügen befindet sich ein gigantisches Ölfeld. Bis heute ist der Bodenschatz nicht gehoben. Die DDR hätte bei einer Förderung fortbestehen können. Stattdessen wurden „17 Millionen Bürger um ihren Wohlstand betrogen“. So beschreibt es eine Dokumentation am Mittwochabend in der ARD. „Öl – Die Wahrheit über den Untergang der DDR“.

http://www.lvz.de/Kultur/Medien/Erdoel- ... -irritiert
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Re: Schwarzes Gold aus Warnemünde

Neuer Beitragvon augenzeuge » 22. Oktober 2015, 18:30

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