Im Loktender in die Freiheit

Bücher, deren Inhalt sich mit der innerdeutschen Grenze bschäftigt

Im Loktender in die Freiheit

Beitragvon Interessierter » 19. März 2020, 14:16

Zwei junge Männer fliehen 1962 verborgen im 14°C kalten Wasser des Tenders einer Dampflok vom Vogtland nach Hof.

Peter Richter beschreibt seine Kindheit und Jugend in der SED-Diktatur im Vogtland bis zu seiner spektakulären Flucht.

1941 in Leipzig geboren und in Plauen im Vogtland aufgewachsen, absolvierte Richter gezwungenermaßen seinen Dienst bei der NVA um anschließend Maschinenbau in Chemnitz zu studieren. Bereits früh lehnte er das DDR-System mit seinen Repressionen ab und besuchte vor dem Mauerbau regelmäßig als Oberschüler die Bundesrepublik und Westberlin.

Mit seinem Freund Karl Mayer, einem Lokführer-Anwärter bei der Reichsbahn, planen sie die gemeinsame Flucht in den Westen. Aufgrund der Kenntnisse Mayers entschließen sie sich den Interzonenzug Leipzig-München zu nutzen, der auch in Reichenbach im Vogtland Station macht. Am 28. August 1962 fliehen sie erfolgreich in die Bundesrepublik, verborgen im 14 ° C kalten Wasser des Tenders der Dampflok.

Lesung und Gespräch gab es am 12.3.2020 in der Runden Ecke .

Quelle: Bürgerkomitee Leipzig e.V.
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