Peter-Michael Diestel

Hier können Bücher vorgestellt und besprochen werden, die in den Bereich politische Systeme gehören.

Re: Peter-Michael Diestel

Beitragvon Kumpel » 25. September 2019, 16:59

karnak hat geschrieben:Für jemanden wie Diestel wird das Ende der DDR mit Sicherheit ein Befreiungsschlag, allerdings eben ohne dieses furchtbare Zurückblicken im Zorn.


Ich denke nicht , dass es ein Befreiungsschlag für Diestel war , es war wohl eher das Eröffnen neuer Möglichkeiten um sich noch besser ausleben zu können.
Solche Leute können in jedem System.
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Re: Peter-Michael Diestel

Beitragvon Nov65 » 8. Oktober 2019, 09:10

Ich mag den Dienstel nicht. Begegne ihm gelegentlich, da wir ca. 7 km Luftlinie entfernt wohnen. Wir kennen uns aber nicht persönlich. Wenn eine solche "Begegnung" in der großen Kirche abäuft, bemerke ich, wie er in der großen Runde nach ihm bekannten Gesichtern sucht. Ein Pfau will bestaunt werden.
In der DDR glücklich? Natürlich war man in der Familie, in der Ehe glücklich, wenn der äußere Einfluss nicht erdrückend war. Aber so äußerte er sich leider nicht. Er war in der DDR glücklich. Das ist so entlarvend. Das läuft auf die dumme Äußerung von Schwesig und Ramelow hinaus, die DDR sei kein Unrechtsstaat.
Mir kommt es vor, als würden einige Leute zu oft mit Krenz frühstücken....
Solche Leute, die nur auf sich oder ihre Partei schielen und öffentlich dummes, weil unlogisches Zeug schwafeln, verdienen kein einziges Kreuz auf dem Wahlzettel.
Grüße von Andreas
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Re: Peter-Michael Diestel

Beitragvon Nostalgiker » 8. Oktober 2019, 09:47

Du magst sehr viele Leute nicht.
Schade nur das du im "Unrechtsstaat" nicht wirklich gelitten hast aber diesbezügliche Einbildung kann auch ein Leiden sein.

PS.: Ich habe inzwischen dein, für mich, albernes Buch gelesen.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns

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Re: Peter-Michael Diestel

Beitragvon Nov65 » 8. Oktober 2019, 12:00

@Nostalgiker, Zeit genug für mein kleines Büchlein hattest du ja reichlich. Ich staune jetzt, dass dich die Neugier antrieb. Da du nie beim Militär warst, magst du es ja albern finden. Mir egal.
Ob jemand in der DDR gelitten hat, vermagst du aus der Ferne wohl kaum zu beurteilen. Ich habe von mir niemals von erlittenem Leid gesprochen. Meinungsmanipulation der Staatsmacht und fehlende Meinungsfreiheit lasse ich mal außen vor.
So nebenbei: Hast auch du schon mit Krenz gefrühstückt? Passen würdest du zu seinem illustren Kreis der DDR-Fans. Er fände dich bestimmt akzeptabel.
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Re: Peter-Michael Diestel

Beitragvon Interessierter » 9. Oktober 2019, 08:19

Nov65 » 8. Okt 2019, 10:10
Ich mag den Dienstel nicht.


Moin Andreas,
ich mag diesen bornierten Lackaffen und " Täteranwalt " auch nicht. Dazu gibt es reichlich Gründe, wie beispielsweise:

Ex-DDR-Minister provoziert mit Dank an Volkspolizei

https://www.welt.de/regionales/mecklenb ... lizei.html
Presse - und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut in unserer Demokratie
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Re: Peter-Michael Diestel

Beitragvon zonenhasser » 9. Oktober 2019, 10:01

Interessierter hat geschrieben:diesen bornierten Lackaffen

In den 90ern habe ich dem mal geschrieben und erwähnt, dass er einen Mercedes 300 SL fährt. Unter seinem Antwortschreiben an mich stand:

"im SL diktiert" Bild
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
Bert Brecht
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Re: Peter-Michael Diestel

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Oktober 2019, 12:47

Diestel war aus seiner Sicht damals lediglich zur rechten Zeit am rechte Ort, um seine Wendepfründe zu sichern.
Soweit meine Kurzbeschreibung.

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
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