
augenzeuge hat geschrieben:pentium hat geschrieben: Zu der Einigung über eine schrittweise Deeskalation gehöre die «Entwaffnung illegaler bewaffneter Gruppen», sagte Lawrow. (AFP)
Wenn's ernst gemeint ist.....
AZ


pentium hat geschrieben:Zitat:
Bei einem "Anti-Terror-Einsatz" in der ostukrainischen Stadt Slawjansk haben ukrainische Regierungstruppen nach eigenen Angaben mindestens fünf prorussische Aktivisten getötet. Drei Kontrollpunkte der Separatisten seien erobert worden, teilte das Innenministerium in Kiew mit. Dabei sei ein Mitglied der Sicherheitskräfte verletzt worden.
Später sollen die ukrainischen Soldaten die Kontrollposten wieder geräumt haben, die sie zuvor erobert hatten. Die Separatisten sollen die Stellungen wieder übernommen haben, berichtete die Agentur Reuters unter Berufung auf Mitarbeiter, die die Ereignisse beobachtet hätten.
Russlands Präsident Wladimir Putin drohte der Regierung in Kiew wegen des Militäreinsatzes mit Konsequenzen. "Wenn die Regierung in Kiew die Armee gegen ihre eigene Bevölkerung einsetzt, ist das klar ein schweres Verbrechen", sagte Putin. Das Vorgehen der ukrainischen Sicherheitskräfte bezeichnete er als Strafaktion...]
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... raine.html
Die Lage spitzt sich immer mehr zu!
mfg
pentium
![Muede [muede]](./images/smilies/muede.gif)
Nov65 hat geschrieben:Meine Lösung des Problems: Alle Russen in der Ukraine, auch diejenigen mit neu ausgegebenen Pässen aus Moskau,steigen in die Züge oder ihre Shigulis oder Moskwitsch's und ziehen in die gepriesene Heimat Russland.
Die Ukrainer sind froh, die Neu-Russen kommen in versprochen höhere Renten usw., nur Zar Wladimir ist traurig. Kein neues Land, kein größeres Reich.
Eine Lösung ohne Blutvergießen, logisch und machbar. Warum wird das eigentlich nicht propagiert?
Andreas

Interessierter hat geschrieben:Russlands Bonität knapp über Ramschniveau
Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s hat Russlands Kreditwürdigkeit herabgestuft. Auch der Ausblick fällt angesichts der weiter andauernden Krise in der Ukraine negativ aus.
Russlands Kreditwürdigkeit gerät wegen der Ukraine-Krise zusehends unter Druck. Am Freitag senkte die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) den Daumen: Die Bonitätsnote wurde um eine Stufe auf „BBB-“ reduziert, wie S&P in London mitteilte. Das ist nur eine Stufe über dem sogenannten „Ramschbereich“ (Non Investment Grade), der spekulative Anlagen kennzeichnen soll.
Der Ausblick für das Rating ist negativ, was weitere Abstufungen erwarten lässt. Auslöser könnten etwa schärfere Sanktionen des Westens sein, schreibt die Agentur. S&P hat recht schnell auf die jüngste Zuspitzung der Krise in der Ukraine reagiert. Erst Mitte März hatte die Agentur Russland mit einer Abstufung gedroht, als sie den Ausblick für das Rating auf negativ senkte.
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anl ... 09760.html

Danny_1000 hat geschrieben:„Das ist kein Krisenmanagement – das ist eine Bankrotterklärung der Politik !“ Das schrieb der ehemalige hohe NATO- Milität Harald Kujat den derzeit handelnden westlichen Politikern im Ukrainekonflikt ins Stammbauch.
Hier sein ganzer Beitrag im ZDF vom 24.04.2014
Bleibt für mich die Frage: Sind da alles nur Stümper am Werk, die nichts weiter können als in Sanktionsspiralen zu denken ? Oder gibt’s unter denen einige, die nichts anderes wollen als Krieg ?
Danny
Gastkommentar
Putin-Freunde unter sich
Eine gespenstische Talkrunde bei Maybrit Illner zur Ukraine-Krise
Von Karl Schlögel
Die Nachrichten lassen nichts zu wünschen übrig: Tote in Slawjansk, Aufmarsch russischer Truppen an der ukrainischen Grenze, erstmals "Testflüge" russischer Bomber über der Nordsee. Aber die Talkrunde von Maybrit Illner lässt sich die Stimmung nicht verderben. Feierabendstimmung. Beifall im Studio für die Gäste in der Runde gibt es immer dann, wenn gerade von "Verstehen", "Begegnung auf gleicher Augenhöhe", "Deeskalation" die Rede war und Vorschläge zur "friedlichen Lösung der Krise" unterbreitet werden.
Es ist merkwürdig, wie sich Leute, die doch Kontakt hatten mit der realen Welt der Politik, sich als Herrn des Verfahrens aufspielen, wo doch die Spezialeinheiten Wladimir Putins Ton und Gangart bestimmen. Davon kein Wort. Stattdessen gibt es Anekdoten von Horst Teltschik über die Kränkung, die der "klein Bub" Putin erfahren haben muss. Die Tasse Tee, die die Journalistin Katja Gloger mit dem Präsidenten trinken durfte. Und natürlich wird als Steigerung einer erinnerungs- und verständnisseligen Veranstaltung Putins Auftritt im Bundestag eingeblendet. Nostalgische Erinnerung – "Standing Ovations".
Besonders expansiv an diesem Abend kommt der pensionierte Nato-General Harald Kujat zu Wort, der von der Ukraine nachweislich wenig versteht, der aber auch als Profi in Militärsachen analytisch nichts beisteuern kann oder nicht will. Seit Wochen die Gesichter der immer gleichen Experten, so als gäbe es in Deutschland keine Leute, die etwas zur Lage zu sagen hätten. Auch das Label "in Kiew geboren", mit dem die sympathische Marina Weisband vorgestellt wird, ist leider kein hinreichender Qualifikationsausweis.
Neu in der Runde war diesmal ein Vertreter der Russischen Botschaft, der da saß wie der Steinerne Gast; aber er konnte sich das erlauben, weil andere seinen Job viel besser erledigten: nämlich Putins Aggression verständnisvoll zu deuten und Stimmung gegen Amerika zu machen. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Wortmeldung von Matthias Platzeck, aus der Landespolitik aufgestiegen in die Leitung des Deutsch-Russischen Forums, wofür er sich offensichtlich dadurch qualifiziert hat, dass er "gelernter DDR-Bürger" war und "Russland nach wie vor liebt". Er empfahl der Ukraine, auf die für den 25. Mai angesetzte Präsidentschaftswahl zu verzichten.
Das muss man sich vorstellen: ein pensionierter Nato-General, ein Ex-Kanzleramtschef, der Leiter einer deutsch-russischen Plattform, die vorwiegend russische Offiziöse und deutsche Lobbyisten zusammenbringt – sie alle erteilen der Ukraine, einem souveränen und immerhin zweitgrößten Staat in Europa Ratschläge, wie sie sich zu fügen hat. Die Ukraine selbst ist in der Runde gar nicht vertreten. Sie hat keine Stimme, so als gäbe es keine brillanten ukrainischen Journalisten und exzellent Deutsch sprechenden ukrainischen Diplomaten. Man muss nicht besonders geschichtskundig sein, um zu wissen, welch unselige Konstellation der Verständigung von Russen und Deutschen über den Kopf anderer hinweg sich hier fortsetzt. Aber selten ist sie so beschämend und schamlos vorgeführt worden.
Der Autor ist ein deutscher Historiker und Osteuropa-Experte.
http://www.welt.de/print/die_welt/debat ... -sich.html
Die NATO verstärkt wegen der Ukraine-Krise ihre Streitkräfte an der Ostgrenze. Das sei kein Säbelrasseln, sagte Klaus Naumann, ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, im DLF. Er könne sich nicht vorstellen, dass es zu einer militärischen Reaktion auf ein mögliches Vorgehen Russlands in der Ostukraine käme.
Wenn Russland die territoriale Souveränität verletzen sollte, sei dies kein NATO-Bündnisfall. "Es geht ausschließlich um den Schutz der Ostgrenze." Die Verstärkung der Streitkräfte sei ein wichtiges Signal an die Bündnispartner dort. Den baltischen Staaten und Polen gebe das Sicherheit.
http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-k ... _id=283016


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