Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Beethoven » 29. April 2022, 05:53

Nun Männers, lasst mal das persönliche Angemache.
Ist nicht zielführend und meine Herren. Jeder hier behauptet von sich ein "Demokrat und Humanist" zu sein. Menschen mit solchem Habitus sollten jedem Menschen neben einem, es ruhig ertragen, wenn der Nebenmann eine andere Meinung hat und diese äußert. Ob einem das gefällt oder nicht.

Trennung

Die Russen griffen die Ukraine, ohne wirklichen Grund an, außer deren Hegemoniebestreben.
Das ist Fakt und als normaler Humanist, ist man von vorne herein auf der Seite der Angegriffenen.

Wir hatten in den 80-er Jahren schon mal so einen Fall, wo die damalige Sowjetunion ein Land angegriffen hat und die USA Militärhilfe leisteten. Ende vom Lied, als die Russen das Land verließen, standen die Amis in dem Land und kämpften gegen die, denen sie kurz vorher noch Militärhilfe angedeihen ließen. Und die kämpften auch mit Waffen aus den USA gegen die Amis.
Nun, solch ein Szenario sehe ich in der Ukraine nicht.

Aber so dort Ruhe eingekehrt ist, werden wir sehen, was wird.
Die Ukraine wird noch über Jahrzehnte ausländische Unterstützung benötigen, um das Land wieder aufbauen zu können. Da werden "Brunnenbauer" wie einst in Afghanistan, nicht ausreichen.
Schon deshalb sehe ich da keine Entwicklung, wie in Afghanistan.

Wahr ist allerdings auch, dass die Ukrainer zwar für sich kämpfen aber auch einen Stellvertreterkrieg für die USA, gegen den alten "Erzfeind" Russland, führen.

Russland ist ein imperialistischer Staat mit allen, einst von Lenin erkannten Merkmalen des Imperialismus, in seiner Imperialismustheorie.

- Imperialismus ist die höchste Form des Kapitalismus,
- die Aufteilung der Welt ist abgeschlossen,
- Verschmelzung des Finanz- und des Monopolkapitals,
- Konzentration der Produktion und des Kapitals in bestimmten Ländern und bestimmten Händen,
- Kampf um Neuaufteilung der Welt.

Jeder dieser, von Lenin benannten, Merkmale des trifft zu und Russland ist das beste Beispiel dafür.

Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 29. April 2022, 06:27

Hauptkriegsschuld trifft wohl Putin persönlich, dessen Hybris ihn diesen Krieg beginnen ließ.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon HPA » 29. April 2022, 07:26

Russland ist ein imperialistischer Staat mit allen, einst von Lenin erkannten Merkmalen des Imperialismus, in seiner Imperialismustheorie.


Das , was sich da in Russland entwickelt hat, hat nichts mehr mit Imperialismustheorien Lenins zu tun.

Russland kann man umunwunden als faschistisch bezeichnen

Bequemerweise aus wiki:

Definition eines Urfaschismus nach Umberto Eco

In seinem Essay „Urfaschismus“ von 1995 listet der Kulturtheoretiker Umberto Eco vierzehn allgemeine Eigenschaften der faschistischen Ideologie auf. Er argumentiert, dass es nicht möglich sei, diese in einem kohärenten System zu organisieren, aber dass "es ausreicht, dass einer von ihnen anwesend ist, damit der Faschismus um ihn herum gerinnen kann". Er verwendet den Begriff „Urfaschismus“ als allgemeine Beschreibung verschiedener historischer Formen des Faschismus. Die vierzehn Eigenschaften sind wie folgt:

1-„Der Kult der Tradition“, geprägt von kulturellem Synkretismus, auch auf die Gefahr innerer Widersprüche. Wenn die ganze Wahrheit bereits durch die Tradition offenbart wurde, kann kein neues Lernen stattfinden, sondern nur weitere Interpretation und Verfeinerung.
2.„Die Ablehnung der Moderne“, die die rationalistische Entwicklung der westlichen Kultur seit der Aufklärung als Abstieg in die Verderbtheit betrachtet. Eco unterscheidet dies von einer Ablehnung oberflächlichen technologischen Fortschritts, da viele faschistische Regime ihre industrielle Potenz als Beweis für die Vitalität ihres Systems anführen.
3."Der Kult der Handlung um der Handlung willen", der vorschreibt, dass Handeln an sich einen Wert hat und ohne intellektuelle Reflexion durchgeführt werden sollte. Dies, sagt Eco, ist mit Anti-Intellektualismus und Irrationalismus verbunden und manifestiert sich oft in Angriffen auf die moderne Kultur und Wissenschaft.
4."Uneinigkeit ist Verrat“ – Der Faschismus wertet intellektuellen Diskurs und kritische Argumentation als Handlungshindernisse ab, sowie aus Angst, dass eine solche Analyse die Widersprüche aufdecken würde, die in einem synkretistischen Glauben verkörpert sind.
5."Angst vor Differenz“, die der Faschismus auszunutzen und zu verschärfen versucht, oft in Form von Rassismus oder einem Appell an Ausländer und Einwanderer.
6."Appell an eine frustrierte Mittelschicht", aus Angst vor wirtschaftlichem Druck durch die Forderungen und Bestrebungen unterer sozialer Gruppen.
7."Besessenheit von einer Verschwörung“ und die Aufwertung einer feindlichen Bedrohung. Dies verbindet oft einen Appell an Fremdenfeindlichkeit mit der Angst vor Illoyalität und Sabotage durch Randgruppen, die in der Gesellschaft leben (wie die „Angst“ der deutschen Elite vor den Geschäften und Erfolgen der jüdischen Bevölkerung der 1930er Jahre; siehe auch Antisemitismus). Eco nennt auch Pat Robertsons Buch „The New World Order“ als prominentes Beispiel für eine Plotbesessenheit.
8.Faschistische Gesellschaften bezeichnen ihre Feinde rhetorisch als „gleichzeitig zu stark und zu schwach“. Einerseits spielen Faschisten die Macht bestimmter benachteiligter Eliten hoch, um bei ihren Anhängern ein Gefühl von Groll und Demütigung zu wecken. Andererseits verweisen faschistische Führer auf die Dekadenz dieser Eliten als Beweis ihrer ultimativen Schwäche angesichts eines überwältigenden Volkswillens.
9."Pazifismus ist Handel mit dem Feind“, denn „Leben ist permanenter Krieg“ – es muss immer einen Feind geben, den es zu bekämpfen gilt. Sowohl das faschistische Deutschland unter Hitler als auch Italien unter Mussolini arbeiteten zuerst daran, ihre jeweiligen Länder zu organisieren und zu säubern und dann die Kriegsmaschinen zu bauen, die sie später beabsichtigten und benutzten, obwohl Deutschland den Beschränkungen der Versailler Friedenskonferenz unterliegt, keine Streitkräfte aufzubauen. Dieses Prinzip führt zu einem fundamentalen Widerspruch innerhalb des Faschismus: der Unvereinbarkeit des endgültigen Triumphs mit dem ewigen Krieg.
10."Verachtung für die Schwachen", die auf unangenehme Weise mit einem chauvinistischen Volkselitismus verheiratet ist, in dem jedes Mitglied der Gesellschaft Außenstehenden aufgrund der Zugehörigkeit zur Eigengruppe überlegen sei. Eco sieht in diesen Einstellungen die Wurzel einer tiefen Spannung in der grundlegend hierarchischen Struktur faschistischer Gemeinwesen, da sie die Führer dazu ermutigen, ihre Untergebenen zu verachten, bis hin zum ultimativen Führer, der das ganze Land verachtet, weil er ihm erlaubt hat, es mit Gewalt zu übernehmen.
11."Jeder wird erzogen, ein Held zu werden“, was zur Umarmung eines Todeskultes führt. Wie Eco feststellt, „ist der urfaschistische Held ungeduldig zu sterben. In seiner Ungeduld schickt er häufiger andere Menschen in den Tod.“
12."Machismo", der die schwere Arbeit des permanenten Krieges und Heldentums in die sexuelle Sphäre sublimiert. Faschisten halten daher "sowohl Verachtung für Frauen als auch Intoleranz und Verurteilung von nicht standardmäßigen sexuellen Gewohnheiten, von Keuschheit bis Homosexualität".
13.„Selektiver Populismus“ – Das Volk, monolithisch konzipiert, hat einen gemeinsamen Willen, der sich vom Standpunkt jedes Einzelnen unterscheidet und ihm überlegen ist. Da keine Masse von Menschen jemals wirklich einig sein kann, gibt sich der Führer als Interpret des Volkswillens aus (obwohl er ihn wirklich diktiert). Faschisten verwenden dieses Konzept, um demokratische Institutionen zu delegitimieren, denen sie vorwerfen, „die Stimme des Volkes nicht mehr zu repräsentieren“.
14.„Neusprech“ – Faschismus verwendet und fördert ein verarmtes Vokabular, um kritisches Denken einzuschränken
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 29. April 2022, 07:45

es treffen nicht nur ein oder 2 Punkte zu, es passen alle!

Huf ich bin wirklich enttäuscht von deinen "Ukrainekritischen Äußerungen"
Karnak du hast mich nicht überrascht, du bist stringent wie Towarisch Putin.
Beethoven du hast mich wirklich positiv überrascht
Steffen52 ist einfach Steffen

Die Ukraine als Urhort der Demokratie und Gerechtigkeit zu bezeichnen ist falsch, allerdings im Verhältnis zu Russland ist der Demokratieindex mehr als dreimal so hoch. Das war noch vor dem Krieg.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon HPA » 29. April 2022, 08:10

Spartacus hat geschrieben:Bei Wiki kann man nun folgendes lesen:

Verluste T - 72 in der Ukraine: 104 T-72B, 41 T-72B Obr. 1989, 3 T-72BA, 92 T-72B3, 93 T-72B3 Obr. 2016 (Summe: 333 T-72) Heftig.

Verluste T - 90 in der Ukraine: 17 T - 90A

Wenn man " The Military Balance 2018. 1. Auflage. Routledge, London 2018 " Glauben schenken will, dann hat Russland 7000 T - 72 der verschiedenen Versionen
irgendwo im Dornrösschen Schlaf. Diese könnten also jeder Zeit reaktiviert werden.

Nur um sich mal der Dimensionen zu vergegenwärtigen, mit denen wir es hier zu tun haben. [hallo]

Sparta


Wenn du die 7000 T-72 meinst ,welche in den 9 Depots unter freiem Himmel fröhlich vor sich hin rosten, sieht es eher mau aus mit einer kurzfristigen Reaktivierung.

Geklaute Optiken, Elektronik und sogar Motoren

https://www.militaeraktuell.at/wo-sind- ... en-panzer/
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 29. April 2022, 08:41

Olaf Sch. hat geschrieben: Die Sanktionen werden erst nach einem Regierungswechsel in Moskau aufgehoben. Es gibt kein zurück in 2021. Ansonsten würden alle Demokratien ihre Glaubwürdigkeit verlieren und Putin füttern für den nächsten Krieg.

Da ich davon ausgehe, dass der Putin einen großen Teil seiner territorialen Ziele erreichen wird,unter anderem den alleinigen Zugang zum schwarzen Meer, er auf absehbare Zeit nicht von der politischen Bildfläche verschwinden wird,hat der Westen jetzt am Ende 3 Möglichkeiten. Dem Slogen" Wir wollen keinen Frieden, wir wollen den Sieg" Solchen Leuten wie der eingeschnappte Zottelbruder von den Grünen und der Kriegstreiberin von der FDP scheint sowas vorzuschweben. Marschieren nicht bis zum Führerhauptquarier sondern bis zum roten Platz. Die Sanktionen aufheben wenn in Moskau ein Regierungswechsel nach unseren Wünschen vollzogen ist, natürlich die lächerlichste und nebenher auch unverschämteste Forderung. Und was ist denn wenn das noch 10 Jahre dauert? Dann sanktionieren wir kräftig weiter, von dem was das in Russland anrichtet will ich gar nicht reden, die Möglichkeit, dass sich dort ein Nationalismus mit Hang zum Faschismus entwickelt immens, so wie man Deutschland nach den 1. Weltkrieg in diese Richtung getrieben hat. Selbst wenn wir uns in ein paar Jahren mittels überteuerten Energielieferungen von woanders von den Russen unabhängig gemacht haben sollten, dass wird für derartige Verwerfungen in den Volkswirtschaften führen,dass Deine Demokratie nicht nur nicht an Glaubwürdigkeit verlieren wird, sie wird die Leute überhaupt nicht mehr interessieren weil sie sich dafür nicht einen Kanten Brot mehr kaufen können zur Aufbesserung ihres arg gebeutelten Wohlstandes. Völlig egal was ihnen solche Knallkörper wie dieser Gauck in die Stammbücher geschrieben haben. Und dann gebe es noch die Möglichkeit mit diesem Rußland umzugehen wie man es mit dem soz. Lager in 40 Jahren des kalten Krieges getan hat, sollte länger dauern, ist aber allen Anschein von Erfolg gekrönt und das Risiko, dass man die ganze Welt für Demokratie und Freiheit in die Luft jagd ist wesentlich reduziert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon HPA » 29. April 2022, 09:00

Da ich davon ausgehe, dass der Putin einen großen Teil seiner territorialen Ziele erreichen wird,unter anderem den alleinigen Zugang zum schwarzen Meer,


schon allein das ist eine Fehlannahme.

Hinter Cherson Richtung Odesa und Mikolajiw geht es für die Russen seit Wochen keinen millimeter worwärts.

Man hat dort mittlererweile einen running gag geprägt: Tschernobajiwka

(das ist das Gebiet mit einem provisorischen Flugfeld in der Nähe von Cherson, wo die Russen mittlererweile so an die 18mal eine auf die Fresse bekommen haben)
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 29. April 2022, 09:18

karnak hat geschrieben: Und dann gebe es noch die Möglichkeit mit diesem Rußland umzugehen wie man es mit dem soz. Lager in 40 Jahren des kalten Krieges getan hat, sollte länger dauern, ist aber allen Anschein von Erfolg gekrönt und das Risiko, dass man die ganze Welt für Demokratie und Freiheit in die Luft jagd ist wesentlich reduziert.


Völlig falsche Annahme.
Die Sowjetunion war in Europa auf einen Status quo aus. Bestehende Grenzen sollten respektiert werden.
Das heutige Russland ist darauf aus seine Dominanz mindestens auf ganz Osteuropa auszudehnen mit der Maßgabe die Amerikaner zu verdrängen und zwar aus ganz Europa.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 29. April 2022, 09:28

Verschone mich doch mit diesen lächerlichen Siegesmeldungen. Alleine vom Personalbestand der überhaupt vorhandenen Ukrainern mit Kampfeswilen ist es unmöglich über den Molloch Russland zu siegen. Und eine wirkliche Zufuhr von Massen an Kriegsgerät größerer Bauart über die Fläche bis hin in den Osten zu den Kampflinien wird überhaupt nicht möglich sein, der Putin hat alle Möglichkeiten, dass vorher hochgehen zu lassen und wird das in seinem Wahn auch tun. Die Variante Geleitzug wie im 2. Weltkrieg mit irgendeiner Anschleichtaktik gibt es einfach nicht mehr. Der Putin wird nicht aufgeben und ähnlich wie Stalin mit seiner gigantischen Übermacht einfach überennen. Und das unter Einsatz größter Opfer wenn es nottut. Das ist einfach die realistische Situation, völlig egal ob wir die mit irgendwelchen Siegesfanfaren übertönen wollen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 29. April 2022, 09:38

karnak hat geschrieben:Der Putin wird nicht aufgeben und ähnlich wie Stalin mit seiner gigantischen Übermacht einfach überennen. Und das unter Einsatz größter Opfer wenn es nottut.


Na ja , das Überrennen hat ja offensichtlich nicht geklappt und ob die Russen in der Ukraine überhaupt mal in den Zustand des Überrennens kommen ist fraglich.
Zumal sich die Russen in einem Territorium aufhalten in dem ihnen große Teile der Bevölkerung feindselig gegenüber stehen, die russische Armee korrupt durch und durch ist und die Kampfmoral im Arsch.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 29. April 2022, 09:44

Man schaue sich doch nur die Karte an wie weit die Russen entlang dem schwarzen Meer anektiert haben, sie werden das gut möglich bis zur rumänischen Grenze tun , den Rest den Ukrainern lassen aber den Streifen so einfach nicht mehr rausrücken.Ob sie wirklich Moldau wollen ist für mich bisher bloße Propaganda des Westens um uns den Gürtel enger schnaller weiter schmackhaft zu machen. Wenn man allerdings als NATO Moldau die Möglichkeit eines Beitritts bietet und den Russen wieder ein Stück näher auf die Pelle rückt kann der Putin natürlich in diese Versuchung gebracht werden. Wobei der Punkt bei " in Versuchung bringen " liegt.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. April 2022, 09:47

Der Putin wird nicht aufgeben und ähnlich wie Stalin mit seiner gigantischen Übermacht einfach überennen. Und das unter Einsatz größter Opfer wenn es nottut. Das ist einfach die realistische Situation,


Realistisch ist, dass es Putin trotz aller Opfer nicht gelingen wird, dieses Land komplett zu überrennen. Das sieht man am Beispiel des Stahlwerkes.
Es wird immer wieder heftigste Rückschläge geben. Auch die Bevölkerung zeigt zunehmend ihre Ablehnung immer deutlicher.

Das Schlimme an der ganzen Sache, es wird ein langer Krieg sein, mit sehr vielen Opfern. Sieht man an den Generälen, die es nicht mehr gibt.
Und da ist es die Frage, ob das Putin seiner Bevölkerung noch als notwendige Operation in der Zukunft verkaufen kann.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 29. April 2022, 09:47

Kumpel hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Der Putin wird nicht aufgeben und ähnlich wie Stalin mit seiner gigantischen Übermacht einfach überennen. Und das unter Einsatz größter Opfer wenn es nottut.


Na ja , das Überrennen hat ja offensichtlich nicht geklappt und ob die Russen in der Ukraine überhaupt mal in den Zustand des Überrennens kommen ist fraglich.
Zumal sich die Russen in einem Territorium aufhalten in dem ihnen große Teile der Bevölkerung feindselig gegenüber stehen, die russische Armee korrupt durch und durch ist und die Kampfmoral im Arsch.

Hat bei der Großdeutschen Wehrmacht auch erstmal nicht geklappt. Glaube mal nicht , dass wir den Russen dazu bringen werden mit hängenden Schwanz abzuziehen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 29. April 2022, 09:51

karnak hat geschrieben:Man schaue sich doch nur die Karte an wie weit die Russen entlang dem schwarzen Meer anektiert haben, sie werden das gut möglich bis zur rumänischen Grenze tun , den Rest den Ukrainern lassen aber der Streifen so einfach nicht mehr rausrücken.


Besetzen und Halten um eine eigene Verwaltung zu installieren sind aber zwei Paar Schuhe.
So wie auf der Krim wird das dort nicht laufen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. April 2022, 09:54

Huf ist nicht allein. Prominente wie die Feministin Alice Schwarzer, der Schriftsteller Martin Walser und der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar haben in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz appelliert, nicht noch mehr schwere Waffen an die Ukraine zu liefern.

Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin dürfe kein Motiv für eine Ausweitung des Krieges auf die NATO geliefert werden, schreiben die Unterzeichner in dem Brief. Sie warnen vor der Gefahr eines Dritten Weltkrieges.

Zu den 28 Erstunterzeichnern gehören der Autor Alexander Kluge, der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel, der Sänger Reinhard Mey, die Kabarettisten Gerhard Polt und Dieter Nuhr, die Schauspieler Lars Eidinger und Edgar Selge und die Schriftstellerin Juli Zeh.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Verratnix » 29. April 2022, 10:20

Mit überrennen sehe ich auch nicht. Zumindest im Augenblick nicht.

Ich meine das Moldawien danach dran ist. Möglicherweise dauert das 6 Monte sofern der Kreml nicht gestoppt wird.

Die haben zwar 1 Mio oder mehr an Personal und 7.000 Panzer die z.T. "entmottet" werden. Was davon nachher tatsächlich läuft und benutzbar ist bleibt aber abzuwarten.

Asowstal, so einfach wird das nicht mit einfach überrennen. Auch wenn die Leute dort "fertig" sind, die kommen nicht raus und die Angreifer nicht rein. Aushungern, anders wird es nicht gehen.

Der bzw die Bunkeranlage darunter ist Atombombensicher. Die Russen haben schon jede Menge drauf geworfen und sind kein Stück weiter.

Ich hab' für die Ansicht von Klaus B durchaus Verständnis. Ich bin hin- und hergerissen. Ich glaube, dass der Kreml inzwischen unberechenbar ist, die Eskalation, ob eine Ausweitung mit Natobeteiligung kommt liegt m.E. nur in den Händen des Kremls.
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Re: Die Lage in der Ukraine Tei

Neuer Beitragvon HPA » 29. April 2022, 10:22

karnak hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Der Putin wird nicht aufgeben und ähnlich wie Stalin mit seiner gigantischen Übermacht einfach überennen. Und das unter Einsatz größter Opfer wenn es nottut.


Na ja , das Überrennen hat ja offensichtlich nicht geklappt und ob die Russen in der Ukraine überhaupt mal in den Zustand des Überrennens kommen ist fraglich.
Zumal sich die Russen in einem Territorium aufhalten in dem ihnen große Teile der Bevölkerung feindselig gegenüber stehen, die russische Armee korrupt durch und durch ist und die Kampfmoral im Arsch.

Hat bei der Großdeutschen Wehrmacht auch erstmal nicht geklappt. Glaube mal nicht , dass wir den Russen dazu bringen werden mit hängenden Schwanz abzuziehen.


Falsche Vorzeichen.

Die Russen sind in der Rolle der Großdeutschen Wehrmacht.

Und mittlererweile sind die Ukrainer in der Lage den russischen Nachschub auch in den besetzten Gebieten nachhaltig zu stören.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 29. April 2022, 10:34

augenzeuge hat geschrieben:Huf ist nicht allein. ..................


Was diese Herrschaften allerdings übersehen und durchaus denkbar ist , ist das wenn man die Ukraine fallen lässt man sich auf Kosten der Ukraine lediglich Zeit kauft bis zu nächsten Konfrontation mit Russland.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 29. April 2022, 10:40

augenzeuge hat geschrieben:
Realistisch ist, dass es Putin trotz aller Opfer nicht gelingen wird, dieses Land komplett zu überrennen. Das sieht man am Beispiel des Stahlwerkes.
Es wird immer wieder heftigste Rückschläge geben. Auch die Bevölkerung zeigt zunehmend ihre Ablehnung immer deutlicher.

Das Schlimme an der ganzen Sache, es wird ein langer Krieg sein, mit sehr vielen Opfern. Sieht man an den Generälen, die es nicht mehr gibt.
Und da ist es die Frage, ob das Putin seiner Bevölkerung noch als notwendige Operation in der Zukunft verkaufen kann.

AZ

Ich glaube das ganze Land zu überrennen hat er gar nicht mehr vor, wenn er es je vorhatte. Und wir scheinen uns vorgenommen zu haben einen möglichst hohen Teil zu einem möglichst langen Krieg beizutragen indem wir vollmundig umhertönen, solange der Putin dran ist, egal wie lange das dauert,gibt es keinerlei Kontakt mehr mit diesem Land, wir kappen jegliche Verbindungen. Warum hat der Westen dass eigentlich nicht zu Zeiten des kalten Krieges mit den ganzen Diktatoren in der Sowjetunion und im Ostblock gemacht? Wahrscheinlich weil da im Westen nicht so viele Kasperköppe oder ein alter Mann bei den Amis ,der sich gerade mal noch auf den Beinen halten kann, an der Macht waren.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 29. April 2022, 10:44

karnak hat geschrieben:Warum hat der Westen dass eigentlich nicht zu Zeiten des kalten Krieges mit den ganzen Diktatoren in der Sowjetunion und im Ostblock gemacht? Wahrscheinlich weil da im Westen nicht so viele Kasperköppe oder ein alter Mann bei den Amis ,der sich gerade mal noch auf den Beinen halten kann, an der Macht waren.


Du hast es anscheinend noch immer nicht begriffen mit deinen abstrusen Vermutungen.
Die Nachkriegsordnung in Europa wurde von beiden damaligen Großmächten anerkannt.
Es ging beiden um den Erhalt eines Status quo. Dies hat sich auf Seiten Russlands grundlegend geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 29. April 2022, 10:49

Kumpel hat geschrieben:
Was diese Herrschaften allerdings übersehen und durchaus denkbar ist , ist das wenn man die Ukraine fallen lässt man sich auf Kosten der Ukraine lediglich Zeit kauft bis zu nächsten Konfrontation mit Russland.

Natürlich ist das denkbar,wie so vieles andere auch. In jedem Fall ist es sinnvoller den Putin die Hände auf den Rücken zu binden als gegen ihn statt des Friedens einen Sieg erringen zu wollen. Die Ukrainer werden erstmal einen Teil ihres Territoriums verlieren, so bitter und so völkerrechtswidrig das auch ist, das über einen langen Krieg mit geplanter Rückeroberung rückgängig machen zu wollen wird für die Welt und die Ukraine ein Schrecken ohne Ende, niemanden ist damit gedient außer dem Ego irgendwelcher Feldherren und der Rüstungsindustrie.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 29. April 2022, 11:01

Kumpel hat geschrieben:
Du hast es anscheinend noch immer nicht begriffen mit deinen abstrusen Vermutungen.
Die Nachkriegsordnung in Europa wurde von beiden damaligen Großmächten anerkannt.
Es ging beiden um den Erhalt eines Status quo. Dies hat sich auf Seiten Russlands grundlegend geändert.

Die Nachkriegsordnung,sicher, aber nicht die Nachwendeordnung nach dem Untergang des Ostblocks. Man hat die Russen als die Verlierer des Systemwettstreits mit Worten und Taten gedemütigt wo immer es nur ging, dass köchelt in den Köpfen solcher Leute wie Putin seither. Man hat solche Leute wie diesen Jelzin hofiert weil er als Suffkopp und Vasall ohne jeglichen Stolz sein Land dem Westen ausliefert hat. Mit seinem Abgang hat ihn sein Land überhaupt nicht mehr interessiert, er brauchte nur noch einen Typ der seiner ganze familieren Mischpoke straffreiheit für ihr kriminelles Tun und ihren Vaterlandsverrat zusichert. So sind wir dort gelandet wo wir heute sind und das gilt es wieder auszubügeln, wenn es geht ohne ewigen Krieg.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 29. April 2022, 11:15

Na ja , die These von einem durch den Westen gedemütigten Russland das sich nur wieder Weltgeltung verschaffen und für diese Schmach rächen will mache ich mir nicht 1 : 1 zu eigen.
Fakt ist , die Sowjetunion hatte sich überdehnt und war aufgrund von politischer und wirtschaftlicher Ineffizienz nicht mehr in der Lage sein Imperium zu halten.
Russland hätte alle Möglichkeiten aus sich einen modernen prosperierenden Staat zu machen um damit die Fliehkräfte seiner einstigen Sowjetrepubliken entgegen zu wirken.
Dazu ist das derzeitige System aber nicht in der Lage. Zu dem ist eine nationalistisch imperiale Idee mit ständiger Feindschaft nach außen ein probates Mittel das eigene Volk in der Spur zu halten.
Kriege nach außen zu führen sind damit unausweichlich und die Frage ist nicht ob so ein Land gegen seine Nachbarn Krieg führt sondern wann und dieses ''übersehen'' zu haben gehört zu den schwerwiegendsten historischen Fehlern des Westens in diesem Jahrhundert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 29. April 2022, 12:27

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Realistisch ist, dass es Putin trotz aller Opfer nicht gelingen wird, dieses Land komplett zu überrennen. Das sieht man am Beispiel des Stahlwerkes.
Es wird immer wieder heftigste Rückschläge geben. Auch die Bevölkerung zeigt zunehmend ihre Ablehnung immer deutlicher.

Das Schlimme an der ganzen Sache, es wird ein langer Krieg sein, mit sehr vielen Opfern. Sieht man an den Generälen, die es nicht mehr gibt.
Und da ist es die Frage, ob das Putin seiner Bevölkerung noch als notwendige Operation in der Zukunft verkaufen kann.

AZ

Ich glaube das ganze Land zu überrennen hat er gar nicht mehr vor, wenn er es je vorhatte. Und wir scheinen uns vorgenommen zu haben einen möglichst hohen Teil zu einem möglichst langen Krieg beizutragen indem wir vollmundig umhertönen, solange der Putin dran ist, egal wie lange das dauert,gibt es keinerlei Kontakt mehr mit diesem Land, wir kappen jegliche Verbindungen. Warum hat der Westen dass eigentlich nicht zu Zeiten des kalten Krieges mit den ganzen Diktatoren in der Sowjetunion und im Ostblock gemacht? Wahrscheinlich weil da im Westen nicht so viele Kasperköppe oder ein alter Mann bei den Amis ,der sich gerade mal noch auf den Beinen halten kann, an der Macht waren.


ich bin jetzt mal gemein, aber das mir hier ein Harry die Welt erklären will, einfach nur [laugh] klar hatte Putin vor, die Ukraine zu überrennen. Hatte schon die Uniformen für die Siegesparade einpacken lassen, statt Waffen und Nahrung. Du bist genau wie die russische Führung noch vor 1990 stehen geblieben. Russland hat 130 Millionen Einwohner, der Rest Europas 600 Millionen. 2022 ist nicht 1941 - einen T34 kann man schnell zusammenschrauben und bei einer Panzerüberlegenheit von 1 zu 10 kann man auch die Tiger umfahren und von hinten knacken, aber heute, wo ein Panzer mehrere Millionen $ kostet, wo ein 30.000$ Javelin reicht um hasta la vista T90 zu sagen, wo Drohnen die Arty fertig macht, zu einem Bruchteil des Preises, ja da wird es schwierig. Auch Soldaten zu finden, die ihr junges Leben für Putins hybris zu bereit sind zu opfern, wird auch immer schwieriger. Russland war in der Verteidigung stark, aber nie im Angriff. 1914 gegen Ostpreussen ging in die Hose, Finnland, Afghanistan.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. April 2022, 13:15

Kumpel hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Huf ist nicht allein. ..................


Was diese Herrschaften allerdings übersehen und durchaus denkbar ist , ist das wenn man die Ukraine fallen lässt man sich auf Kosten der Ukraine lediglich Zeit kauft bis zu nächsten Konfrontation mit Russland.


Da ist durchaus denkbar.
AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. April 2022, 13:20

Der Nachrichtenseite PolskieRadio24 zufolge befinden sich bereits 200 Kampfpanzer vom Typ T-72 aus polnischem Arsenal in der Ukraine sowie mehrere Schützenpanzer. Damit habe Polen die Hälfte seiner 400 T-72 ans Nachbarland abgegeben. Das Land erwartet die Lieferung von schon vor Kriegsbeginn in den USA gekauften modernen Panzern. Polen hat dem Bericht zufolge zudem in großen Mengen Munition an die Ukraine geliefert, darunter auch Luft-Luft-Raketen für die Kampfflugzeuge Mig-27 und Mig-29.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 29. April 2022, 13:21

Da Russland schon einen Korridor zu Kaliningrad gefordert hat, istdas eine Tatsache.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. April 2022, 13:26

Interview mit "Time"-Magazin
Selenskyj hätte ersten Kriegstag beinah nicht überlebt

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in den ersten Stunden der russischen Invasion Ende Februar offenbar nur knapp der Festnahme und möglichen Ermordung durch russische Truppen entgangen. Im Interview mit dem "Time"-Magazin beschrieb Selenskyj, wie russische Truppen ihn und seine Familie beinahe gefunden hätten, als sie am ersten Tag des Konflikts versuchten, das Regierungsviertel der Hauptstadt zu erobern.


https://www.n-tv.de/panorama/Selenskyj- ... 98179.html

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 29. April 2022, 13:29

Zukünftiges Konfliktpotential hat sich doch Putin genug geschaffen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Dr. 213 » 29. April 2022, 15:04

Beethoven hat geschrieben:
Wahr ist allerdings auch, dass die Ukrainer zwar für sich kämpfen aber auch einen Stellvertreterkrieg für die USA, gegen den alten "Erzfeind" Russland, führen.


Da haben die deine Synapsen aber einen Streich gespielt. Das ist Original DDR Sprech und Denke.
Na wenigstens verkneifst du es dir, den Überfallkrieg auf die Ukraine als "aufgezwungen" zu verklären.

Die USA sind schon lange nicht mehr der böse Überall Haudrauf in der Welt.
Sie haben sich, ob klug oder aus Kostengründen, aus sämtlichen Konflikten weitgehend zurück gezogen.
Und daran hat vor allem der viel gescholtene Trump seinen Anteil.

Ganz im Gegenteil zu Russland, dem viele nicht über den Weg getraut haben. Völlig zu recht wie man nun sieht.
Das die Russen wieder der neue Buhmann sind, das haben sich Putin und mit ihm alle verblendeten Russen selber
zuzuschreiben und auszubaden.

Mit deinen klassenkämpferische Erleuterungen zum Schluss kann ich überhaupt nichts anfangen.
Da muss ich wiederum meine Synapsen loben, die in unendlich langweiligen Stabü- Unterrichtsstunden mit
diesem roten Zeug gequält wurden, und darum auf derlei Gerede vom bösen US- Imperialismus nicht abfahren.

Herzlichst
Dr. 213
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