Die Lage in der Ukraine Teil 3

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 2. Juni 2023, 17:34

karnak hat geschrieben:Gibt es denn irgendjemand der ernsthaft damit rechnet, dass ein Putin irgendwo verhaftet wird, und dann noch als amtierender Präsidet der russischen Föderation, außer Russland wird erobert und besiegt, bzw. es kommt im Land zu einem siegreichen Putsch oder Volksaufstand? Wäre es denn nicht lächerlich wenn eine Baerbock so eine Möglichkeit als realistisch verkünden würde und das auch noch einem anderen Land als Tat zumuten würde?


Du stellst gerade den internationalen Strafgerichtshof in Frage, ist dir schon klar. Und nein es wäre nicht lächerlich, sondern nur konsequent. Nach Deutschland wird Putin nun mal nicht mehr kommen. Auch nicht in die EU.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 2. Juni 2023, 17:35

pentium hat geschrieben:Der Hafen von #Berdjansk — Zu weit von der Front entfernt für #HIMARS GMLRS (85km Reichweite). Wahrscheinlich ein Treffer mit #Stormshadow Marschflugkörpern.
https://twitter.com/BrennpunktUA/status ... 3805427712


Die Nadelstiche werden heftiger. Klasse. [super]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. Juni 2023, 18:09

Gibt es denn irgendjemand der ernsthaft damit rechnet, dass ein Putin irgendwo verhaftet wird

Irgendwo vielleicht, aber vermutlich nicht in Südafrika. Und ja, ich hoffe, dass das Konsequenzen haben wird...für SA.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. Juni 2023, 18:14

Ist nicht so wie es aussieht, oder? [flash]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon karnak » 2. Juni 2023, 20:19

Spartacus hat geschrieben:
Du stellst gerade den internationalen Strafgerichtshof in Frage, ist dir schon klar. Und nein es wäre nicht lächerlich, sondern nur konsequent. Nach Deutschland wird Putin nun mal nicht mehr kommen. Auch nicht in die EU.

Sparta

Meinst also käme er nach Deutschland würde er festgenommen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 3. Juni 2023, 07:59

karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:
Du stellst gerade den internationalen Strafgerichtshof in Frage, ist dir schon klar. Und nein es wäre nicht lächerlich, sondern nur konsequent. Nach Deutschland wird Putin nun mal nicht mehr kommen. Auch nicht in die EU.

Sparta

Meinst also käme er nach Deutschland würde er festgenommen.


Was denn sonst? Deutschland knickt vor solchen Institutionen zuerst ein.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 3. Juni 2023, 08:34

augenzeuge hat geschrieben:Ist nicht so wie es aussieht, oder? [flash]

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Irgendwie passt die Länge ihrer Finger/Hände nicht so ganz.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 3. Juni 2023, 12:29

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ist nicht so wie es aussieht, oder? [flash]

AZ

Irgendwie passt die Länge ihrer Finger/Hände nicht so ganz.

Ari


Stimmt. [blush]
AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 3. Juni 2023, 18:04

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ist nicht so wie es aussieht, oder? [flash]

AZ

Irgendwie passt die Länge ihrer Finger/Hände nicht so ganz.

Ari


Stimmt. [blush]
AZ


Bestimmt eine Außerirdische, die sich den Selensky mal von der Nähe ansehen wollte. [flash]

---- Trennung -----

Der Chef der russischen Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat erneut das russische Verteidigungsministerium attackiert. Das Ministerium in Moskau versage angesichts des Beschusses der Grenzregion Belgorod, sagte Prigoschin im Nachrichtendienst Telegram. Laut russischen Behörden kommt der Beschuss von ukrainischer Seite. "Das Ministerium ist nicht in der Lage, etwas zu tun. In dem Ministerium herrscht Chaos", so Prigoschin. Der 62-Jährige kündigte an, selbst mit seinen Wagner-Truppen in der seit Tagen beschossenen Region einzumarschieren, wenn das russische Militär dort nicht "schnellstens" Ordnung schaffe. Die Bevölkerung dort brauche Schutz. Allerdings müsse das russische Militär Munition bereitstellen. "Sonst sitzen wir, wie es heißt, mit dem nackten Arsch auf dem Frost."


Bei erneuten Luftangriffen in der an der Grenze zur Ukraine gelegenen russischen Region Belgorod sind nach Angaben der dortigen Behörden mindestens zwei Menschen getötet worden. Der Bezirk Schebekino habe seit dem Morgen wieder unter ukrainischem Beschuss gelegen, teilte der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, im Onlinedienst Telegram mit.Im Dorf Nowaja Tawolschanka sei dadurch eine "ältere Frau" gestorben, im Dorf Besliudowka sei eine andere Frau ihren zahlreichen Verletzungen durch Granatsplitter erlegen. Mindestens zwei weitere Menschen wurden nach Angaben des Gouverneurs verletzt. Überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. Die im gleichnamigen Bezirk gelegene Stadt Schebekino war den russischen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen heftig beschossen worden, Hunderte Einwohner ergriffen daraufhin die Flucht.


Das wird sich in Russland rum sprechen, kann Vlad gar nicht verhindern. Könnte auch eine "Grenzflucht" auslösen, also entlang der russisch ukrainischen Grenze.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Edelknabe » 3. Juni 2023, 18:59

Das wäre doch das ideale Gebiet für die UNO-Friedenstruppe, eben von der russischen Bevölkerung entvölkert und nur so ne Art Pufferzone für die Blauhelme. Und die mit dem blauen Helm könnten dann darauf achten....auf die Waffenruhe. Schon wäre man aus dem Schneider, keine Verletzten mehr, keine Toten. Es herrschte Frieden. Na gut, ein Selensky und Konsorten müssten ihr OK geben. Ehe das ne Endlosschleife würde.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon pentium » 3. Juni 2023, 19:25

Edelknabe hat geschrieben:Das wäre doch das ideale Gebiet für die UNO-Friedenstruppe, eben von der russischen Bevölkerung entvölkert und nur so ne Art Pufferzone für die Blauhelme. Und die mit dem blauen Helm könnten dann darauf achten....auf die Waffenruhe. Schon wäre man aus dem Schneider, keine Verletzten mehr, keine Toten. Es herrschte Frieden. Na gut, ein Selensky und Konsorten müssten ihr OK geben. Ehe das ne Endlosschleife würde.

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Du hast Putin vergessen. Ach und man müsste ja erst mal über eine Waffenruhe verhandeln...ehe irgendwelche Blauhelme losgeschickt werden können und im Prinzip sind das alles Träumereien, deinen Frieden wird es so nicht geben.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 3. Juni 2023, 19:25

Edelknabe hat geschrieben:Das wäre doch das ideale Gebiet für die UNO-Friedenstruppe, eben von der russischen Bevölkerung entvölkert und nur so ne Art Pufferzone für die Blauhelme. Und die mit dem blauen Helm könnten dann darauf achten....auf die Waffenruhe. Schon wäre man aus dem Schneider, keine Verletzten mehr, keine Toten. Es herrschte Frieden. Na gut, ein Selensky und Konsorten müssten ihr OK geben. Ehe das ne Endlosschleife würde.

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Genau, die UN-Truppen passen dann auf. So wie damals in Srebrenica.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon pentium » 3. Juni 2023, 19:46

Falkensee. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich bei einem Europafest der SPD lautstark gegen Störer gewehrt und die Hilfe für die Ukraine vehement verteidigt. Eine Gruppe schrie unter anderem „Kriegstreiber“, „Frieden schaffen ohne Waffen“, „Hau ab!“ und „Wir sind das Volk!“. „Liebe Schreihälse“, rief Scholz am Freitag vor der Stadthalle in Falkensee bei Berlin unter Pfiffen. Russlands Präsident Wladimir Putin sei „der Kriegstreiber“, „der hier von euch ausgeschrien wird, wenn ihr irgendeinen Verstand in euren Hirnen hättet“.
https://www.rnd.de/politik/olaf-scholz- ... INVXE.html
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 4. Juni 2023, 17:17

Die ukrainischen Verluste in der Schlacht um die Kleinstadt Bachmut seien um ein siebenfaches geringer als die russischen, sagte der Chef des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Oleksij Danilow, der italienischen Zeitung Corriere della Sera. So habe Russland seit dem 1. September letzten Jahres 22.816 Kämpfer in der Region Bachmut verloren, sagte Danilow. Mehrfachen Berichten zufolge hat jedoch auch die Ukraine in Bachmut viele Verluste erlitten. Mehrere Soldaten, die dort kämpften, beschrieben in Gesprächen mit der Kyiv Independent ein brutales Umfeld, in welchem der Tod recht wahrscheinlich geschien habe.


Das scheinen endlich mal konkrete Zahlen zu sein und ja der Blutzoll ist auch für die Ukrainer sehr hoch.

Zahlreiche Menschen fliehen offenbar aus den umkämpften Grenzregionen Russlands. Nach erneuten Partisanen-Attacken und Artilleriefeuer aus der Ukraine habe die russische Regierung damit begonnen, Zivilisten aus Belgorod zu evakuieren. Das meldet der Kreml. Ein Sprecher der Partisanen-Gruppe „Legion Freiheit Russlands“ gab laut dem Nachrichtenportal Ukrainska Pravda an, man habe in Kooperation mit den ukrainischen Streitkräften einen Fluchtkorridor errichtet. Für die Bombardierung der Region machen die Partisanen „Putins Militär“ verantwortlich.


Was ich gestern schon vermutet habe, ist nun schon eingetroffen. Es sollen tausende Russen sein, die ins Hinterland fliehen und sich in den russischen Medien darüber beschweren, dass sie nun nicht wissen wohin und im Stich gelassen
werden. Belgorod wird den Russen noch viele Kopfschmerzen bereiten.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 4. Juni 2023, 18:27

Der Gouverneur im russischen Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, hat sich zu einem Treffen mit russischen Rebellen bereit erklärt, bei dem es um die Freilassung gefangener russischer Soldaten gehen soll. Zwar sei es wahrscheinlich, dass die Soldaten getötet worden seien, erklärt Gladkow. "Aber falls sie leben sollten, von 5 bis 6 Uhr am Kontrollposten Schebekino. Ich garantiere Sicherheit."


Klasse. Russische Soldaten auf russischen Gebiet gefangen genommen. Putin wird kotzen. [super]

Vor Kurzem hatte US-General David Petraeus, ehemaliger Direktor der CIA, gemutmaßt, die Gegenoffensive der ukrainischen Armee werde “beeindruckend” sein und bereits in den ersten drei bis vier Tagen ihren Höhepunkt erreichen.


Das denke ich auch. Die Ukrainer werden schnell und hart zu schlagen. Ich drücke ihnen die Daumen. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon pentium » 5. Juni 2023, 07:51

Hier ein recht interessanter Artikel aus dem Tagesspiegel (derzeit ohne Paywall).
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 87228.html

Sehr interessant ... wenn man nach dem Artikel geht, dann wurde Putins Erwartungshaltung bezüglich des schnellen Gewinns des Krieges nicht zuletzt von den Märchen beeinflusst, welche ihm sein langer Arm in der Ukraine, Medwedtschuk, in Bezug auf die Unterstützung Russlands durch die ukrainische Bevölkerung erzählte.

Und der antiwestliche Oligarch Juri Kowaltschuk (nie von dem gehört), war wohl derjenige welcher Putins schlussendliche Entscheidung für den Krieg entscheidend mitbeeinflusste.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 5. Juni 2023, 09:01

Russland hat eigenen Angaben zufolge eine ukrainische Großoffensive in der südukrainischen Region Donezk vereitelt. Die Ukraine habe die Offensive am Sonntag mit sechs Panzer- und zwei Panzerbataillonen eröffnet, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die mutmaßliche Offensive habe am Sonntagmorgen an fünf Frontabschnitten begonnen, hieß es weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten mehr als 250 Soldaten verloren. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. Aus Kiew gab es dazu zunächst keine Stellungnahme. Am Wochenende hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, die Ukraine sei bereit für ihre Gegenoffensive zur Rückeroberung von Russland besetzter Gebiete.


Wenn das stimmt, dann wäre es eine herbe Niederlage. [shocked]

Muss man abwarten, was da noch für Infos kommen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 5. Juni 2023, 09:05

pentium hat geschrieben:Hier ein recht interessanter Artikel aus dem Tagesspiegel (derzeit ohne Paywall).
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 87228.html

Sehr interessant ... wenn man nach dem Artikel geht, dann wurde Putins Erwartungshaltung bezüglich des schnellen Gewinns des Krieges nicht zuletzt von den Märchen beeinflusst, welche ihm sein langer Arm in der Ukraine, Medwedtschuk, in Bezug auf die Unterstützung Russlands durch die ukrainische Bevölkerung erzählte.

Und der antiwestliche Oligarch Juri Kowaltschuk (nie von dem gehört), war wohl derjenige welcher Putins schlussendliche Entscheidung für den Krieg entscheidend mitbeeinflusste.


Wenn Minsk umgesetzt worden wäre, hätte man den Donbass dazu benutzt, die gesamte Ukraine nach seinem Vorbild umzugestalten. Das war der Plan.


Wirklich interessant, labbern doch unsere roten Friedenstauben immer wieder davon, wie gut das Minsker Abkommen gewesen wäre.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Beethoven » 5. Juni 2023, 15:49

Ja, von einer Offensive, von der gerade geredet wird und wie sie durch Militärs verstanden wird, kann auch ich nichts erkennen.
Der Wehrmachtsgeneral H. Guderian brachte es mal, wenn auch der Zusammenhang nicht ganz identisch ist, toll zum Ausdruck.

"Nicht kleckern, sondern klotzen."

Was wir zur Zeit im Osten der Ukraine sehen, würde ich eher als "gewaltsame Aufklärung" bezeichnen. Aufklärung allgemein, das werdet Ihr ja wissen, ist die wichtigste Art der Gefechtssicherstellung.

Und da gibt es unterschiedlichste Arten der Aufklärung.
Von der Truppenaufklärung (darunter fällt vieles, wie z.B. die Aufklärung auf dem Gefechtsfeld durch reine Aufklärungstruppen der Regimenter, Pionieraufklärung, Chemische Aufklärung, Artillerieaufklärung usw.), der Fernaufklärung die schon mit sehr speziellen Zielen durch den K-Division eingesetzt wird über die gewaltsame Aufklärung, die Offiziersaufklärung (in den letzten Jahrzehnten kaum noch gemacht) bis zur Agenturaufklärung.

Die gewaltsame Aufklärung wird nur dann und nur auf Befehl des BH der Armee oder des AK durchgeführt, wenn man sich gegenseitig in der Vereidigung gegenüber liegt und geht allgemein, größeren Angriffshandlungen voran. In einem asymmetrischen Krieg ist diese Art der Aufklärung eigentlich untypisch.
Mit der gewaltsamen Aufklärung wird die Verteidigung des gegenüber liegenden Gegners auf Schwachstellen abgeklopft. Es wird angestrebt, dass der Gegner seine Waffen innerhalb seiner Verteidigung, die bisher noch "schwiegen" einsetzt, diese dadurch aufgeklärt und später bekämpft werden können. Es soll also sein Feuersystem bis in die aufklärbare Tiefe aufgeklärt werden, sein System der Sperren und Hindernisse als auch die Stärken und Schwächen der Verteidigung durch Personal, als auch die Unterstützungsmöglichkeiten durch dessen vorgesetzten Kommandeur, ermittelt werden.

In der Zeit, in welcher die gewaltsame Aufklärung statt findet, haben sämtliche Kommandeure mit ihren Hilfsmitteln, Beobachtungsstellen zu besetzen und alle aufgeklärten Ziele zusammen zu fassen und nach Beendigung der gewaltsamen Aufklärung, wird durch die unzähligen, einzelnen Aufklärungsangaben, entsprechende Schlüsse für den Angriff (das Durchbruchsgefecht) gezogen.

Ich könnte mir vorstellen, das genau das gerade passiert, denn zu einer Offensive gehören im heutigen Gefecht, das Gefecht der verbundenen Waffen, das Zusammenwirken der unterschiedlichsten Waffengattungen und Dienste um einen Durchbruch durch die gegnerische Verteidigung zu erreichen. Das sehen wir hier und heute nicht, möchte ich meinen.

Da bei der gewaltsame Aufklärung die in der Regel von Infanterieeinheiten (ab Bataillon aufwärts) mit Unterstützung der Artillerie und gepanzerten Kräften geführt wird und durchaus Landgewinne erzielt werden können, wird dieses gewonnene Land, bei Möglichkeit besetzt und gehalten.

Gerade wie ich diesen Beitrag schreibe, soll es im TV eine Sondersendung geben, die beweisen soll, dass die Offensive begonnen hat (es ist gerade 15:15 Uhr). Na das höre ich mir an, da in meinem Büro, den ganzen Tag über das TV-Gerät auf N24 läuft.

Trennung

Was die Handlungen auf russischem Territorium an geht denke ich folgendes.

Ja, wenn man als Staat angegriffen worden ist und man sich zur Verteidigung entschlossen hat, so ist jedes Mittel angebracht, dem angreifenden Gegner Schaden zu zu fügen und das eben nicht nur auf dem eigenen -, nun durch den Gegner besetzten Gebiet, sondern eben auch auf dem Territorium des Angreifers.
So lange man da militärische oder ökonomische Ziele (Bahnhöfe oder Flughäfen, Brücken usw.) bekämpft, geht diese Sabotage in meinen Augen in Ordnung. Geht es aber gegen Schulen und Kindergärten ist es auch in meinen Augen Terror.

Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 5. Juni 2023, 16:00

Ja, wenn man als Staat angegriffen worden ist und man sich zur Verteidigung entschlossen hat, so ist jedes Mittel angebracht, dem angreifenden Gegner Schaden zu zu fügen und das eben nicht nur auf dem eigenen -, nun durch den Gegner besetzten Gebiet, sondern eben auch auf dem Territorium des Angreifers.


Das hat man aber anders erklärt.
Podoljak, Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij, sagte, er freue sich selbstverständlich über die Angriffe. "Aber natürlich haben wir damit nichts direkt zu tun."
....„Wir greifen weder Putin noch Moskau an.“ Die Ukraine verteidige ihr eigenes Gebiet, und sogar dafür habe sie nicht ausreichend Waffen: „Deshalb verwenden wir sie auch nirgendwo anders.“

Aber:
Barry de Vries. Er forscht am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) zum Völkerrecht. "Im Prinzip sind Angriffe der Ukraine auf russischem Gebiet legal", sagt er. Mit dem Kriegsbeginn durch Russland habe die Ukraine das Recht, Gewalt anzuwenden, um sich zu verteidigen, und sei dabei nicht an die eigenen Landesgrenzen gebunden. Allein zwei Einschränkungen gibt es: Verteidigungsangriffe der Ukraine dürften nicht unverhältnismäßig sein und müssten das humanitäre Völkerrecht achten - zivile Einrichtungen dürfen nicht das Ziel sein.


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 5. Juni 2023, 17:31

Gestern habe ich einen Videoclip mit drei unterschiedlichen ukrainischen Soldaten gesehen.
Alle drei haben den Zeigefinger auf dem Mund. Ich glaube, es sollte darstellen, wir kämpfen und beginnen die Offensive, haltet den Mund und berichtet nicht darüber.
Heute dementieren die Ukrainer den Angriff, die Russen propagieren einen Angriff erfolgreich abgewehrt zu haben.
Und unserer Medien berichten aus vollen Zügen über den Angriff.
Mein Kommentar, „Einfach mal die Klappe halten“.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon karnak » 5. Juni 2023, 17:36

Einfach nur noch lächerlich. [grin]Aber wenigstens heißt es jetzt nicht mehr Frühjahrsoffensive. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 5. Juni 2023, 17:38

Beethoven hat geschrieben:Was die Handlungen auf russischem Territorium an geht denke ich folgendes.

Ja, wenn man als Staat angegriffen worden ist und man sich zur Verteidigung entschlossen hat, so ist jedes Mittel angebracht, dem angreifenden Gegner Schaden zu zu fügen und das eben nicht nur auf dem eigenen -, nun durch den Gegner besetzten Gebiet, sondern eben auch auf dem Territorium des Angreifers.
So lange man da militärische oder ökonomische Ziele (Bahnhöfe oder Flughäfen, Brücken usw.) bekämpft, geht diese Sabotage in meinen Augen in Ordnung. Geht es aber gegen Schulen und Kindergärten ist es auch in meinen Augen Terror.

Freundlichst


Sehe ich genau so und ja, den Beginn einer großen Offensive wird man nicht in den ukrainischen Nachrichten bekannt geben. Wie du richtig geschrieben hast, testen die Ukrainer die Verteidigung der Russen aus. Nicht mehr
aber auch nicht weniger. Ich denke aber schon, dass demnächst was passieren wird, denn es liegt ja förmlich in der Luft und macht die Russen auch zunehmend nervös, da sie wohl nicht wissen, was da wirklich auf sie zu kommt.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 5. Juni 2023, 18:40

Ein Kommandeur Russlands hat Meldungen Moskaus über den Fehlschlag einer ukrainischen Großoffensive im Donbass widersprochen. Die Truppen der Ukraine seien bei ihren Angriffen westlich von Wuhledar bisher erfolgreich, schrieb Feldkommandeur Alexander Chodakowski am frühen Montag auf seinem Telegram-Kanal.

Seinen Angaben zufolge setzt die Ukraine bei ihren bisher erfolgreichen Angriffen in der Region nur begrenzte Kapazitäten an Streitkräften ein. Schon am Sonntag hätten die ukrainischen Truppen einen Durchbruch an der Front nahe auf Welyka Nowosilka, einer kleinen Ortschaft mit etwa 5.800 Einwohnern, erreicht.

Durch ein Täuschungsmanöver sei ein Stoßtrupp später fast unbemerkt weiter vorgedrungen. Es sei der Ukraine gelungen, die örtlichen russischen Truppen in „eine schwierige Lage zu bringen“, so Chodakowski auf Telegram. Die ukrainischen Streitkräfte störten seiner Darstellung nach den Funkverkehr vor Ort. Die Lage sei dynamisch.

Der Feldkommandeur Chodakowski steht seit 2014 an der Spitze der pro-russischen Separatistenbrigade „Wostok“. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 wurde die Brigade Teil der Armee von Russland.


Klingt gleich ganz anders, als die Meldungen aus dem Kreml. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon pentium » 6. Juni 2023, 08:13

Explosion an Kachowka-Staudamm in der Ukraine
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... or=CS5-282

Meldung beim ZDF.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 6. Juni 2023, 09:06

pentium hat geschrieben:Explosion an Kachowka-Staudamm in der Ukraine
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... or=CS5-282

Meldung beim ZDF.


Wieder eine Sauerei der Russen.

Moskau – Der Kreml beklagt im Ukraine-Krieg einen „Deepfake“. Offenbar wurde eine Ansprache von Wladimir Putin gefälscht. Ihr Thema war die unübersichtliche Lage in Belgorod, einem Grenzgebiet zur Ukraine. Der Fake-Kremlchef forderte die Menschen auf, ihre Häuser zu räumen. Sprecher Dmitri Peskow sprach bei dem Vorfall vom Montag (5. Juni) von einem „Werk von Hackern“. Das berichtete unter anderem das US-Nachrichtenportal Newsweek.


Cool. [flash]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 6. Juni 2023, 10:06

pentium hat geschrieben:Explosion an Kachowka-Staudamm in der Ukraine
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... or=CS5-282

Meldung beim ZDF.

Es ist Krieg.
In einem Krieg wird getötet und zerstört, den Gegner einfach vernichten. Dies ist die Realität, 2022/2023.
Wann hört der Irrsinn endlich auf?
Wie groß muss der Hass eigentlich sein?
Hat Corona nicht eigentlich bereits genügend Menschen auf erbärmliche Art und Weise unter die Erde gebracht?
Es muss ja ein herrliches Gefühl sein, Herrscher über die Menschheit zu werden. Und der kleine Sandlatscher, er läuft und läuft und wird am Ende für seine Ideale belohnt, in dem er abgeschossen werden kann.
Hierzu Lande gehen Menschen auf die Straße und demonstrieren unter der Losung, „Frieden schaffen ohne Waffen“.

Wie kurzsichtig sind sie?
Dieser Krieg ist nur mit Waffengewalt zu beenden und nicht mit guten, schönen Worten.
Die Menschen auf beiden Seiten sind schon jetzt die Verlierer.
Es gibt aber auch Gewinner und dies ist die Rüstungsindustrie.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 6. Juni 2023, 17:19

Kanzler Scholz sieht in der Staudamm-Zerstörung in der Ukraine eine "neue Dimension" der Kriegsführung. Der Akt passe "zu der Art und Weise, wie Putin diesen Krieg führt".


Wie schön das er es endlich gemerkt hat und ja, Bahndamm, diese billigen linken Parolen ändern nichts an diesem Krieg. Gar nichts.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon pentium » 6. Juni 2023, 17:25

Laut einem Reuters-Bericht verliert die Krim aufgrund der Staudamm-Sabotage in der Ukraine 85 Prozent ihrer Wasserversorgung. Der Großteil der Wasserversorgung werde für landwirtschaftliche Zwecke genutzt, ein fünftel für Trinkwasser. Laut Sergei Aksyonov muss allerdings kein unmittelbarer Zusammenbruch der Trinkwasserversorgung befürchtet werden, die Reservoire der Halbinsel seien zu 80 Prozent gefüllt.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Edelknabe » 6. Juni 2023, 18:33

Pentium mit dem hier:

"Laut einem Reuters-Bericht verliert die Krim aufgrund der Staudamm-Sabotage in der Ukraine 85 Prozent ihrer Wasserversorgung." Textauszug ende

Das käme jetzt gleich wem zu gute, den Russen oder den Ukrainern? Ich nehme eher an, die Ukrainer waren das Sprengkommando.

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