Die Lage in der Ukraine Teil 3

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 26. März 2023, 11:48

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Überrascht mich gar nicht.

AZ


Ein weiterer glorreicher Akt der "Selbstverteidigung" gegen den bösen aggressiven "kollektiven Westen".


Nun ja, die Nato rückt ihm näher auf die Pelle, da zeigt er, dass er nicht zurückweicht. Das Schlimme daran, wie geht das in Weißrussland und Russland weiter, wenn die Machthaber wechseln?
Medwedew hätte sicher schon längst abgedrückt, muss man annehmen...

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 26. März 2023, 11:53

augenzeuge hat geschrieben:[...]
Nun ja, die Nato rückt ihm näher auf die Pelle, da zeigt er, dass er nicht zurückweicht.[...]

Nur, dass ein NATO-Beitritt der Ukraine zum Zeitpunkt des Ultraspezialoperationsbeginns gar nicht zur Debatte stand.
Und selbst wenn, ist es das gute Recht jedes freien Staates, sich seine Bündniszugehörigkeit auszusuchen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 26. März 2023, 12:46

Ich meinte jetzt Finnland.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon pentium » 26. März 2023, 12:56

augenzeuge hat geschrieben:Ich meinte jetzt Finnland.

AZ


Den Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht so richtig? Dann würde ich als Putin diese Atomwaffen (taktische) irgendwo bei Murmansk stationieren und nicht in Weißrussland.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon marder » 26. März 2023, 13:54

Vielleicht ist ihm nicht gesagt worden wo Finnland ist.
Kann aber auch sein, dass er diese Atomwaffen vor der krieglüsterden Nato in Sicherheit bringen will also möglicht weit weg von Finnland.
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
Ab 1976 als Offiziersanwärter bei den Panzergrenadieren.
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1989 11.Pz.GrenDiv. Pz.Brig33 Pz.GrenBtl332
1994 1.Pz.Div. Pz.Gren.Brig1 usw.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 26. März 2023, 14:20

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ich meinte jetzt Finnland.

AZ


Den Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht so richtig? Dann würde ich als Putin diese Atomwaffen (taktische) irgendwo bei Murmansk stationieren und nicht in Weißrussland.


So tickt er eben nicht. Die Nato "bedroht" ihn von Nord bis Süd. Da wählt er eben die Mitte. Was natürlich allgemein den kürzesten Weg nach Zentral-Westeuropa bedeutet.
Und nicht zuletzt ist es ihm wichtig, die Stationierung in einem anderen Land aufzuzeigen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon pentium » 26. März 2023, 15:22

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ich meinte jetzt Finnland.

AZ


Den Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht so richtig? Dann würde ich als Putin diese Atomwaffen (taktische) irgendwo bei Murmansk stationieren und nicht in Weißrussland.


So tickt er eben nicht. Die Nato "bedroht" ihn von Nord bis Süd. Da wählt er eben die Mitte. Was natürlich allgemein den kürzesten Weg nach Zentral-Westeuropa bedeutet.
Und nicht zuletzt ist es ihm wichtig, die Stationierung in einem anderen Land aufzuzeigen.

AZ


Ja klar...taktische Atomwaffen in der Mitte?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 26. März 2023, 15:26

Klar, wenn man hört, was der polnische Botschafter in Paris gesagt hat, dann ist der Ort nur logisch.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon pentium » 26. März 2023, 15:39

Der russische Machthaber Putin wollte wohl eine "totale Säuberung" der Ukraine mit "Haus-zu-Haus-Terror". Das soll aus geleakten Geheimdienstdokumenten hervorgehen.
https://www.t-online.de/nachrichten/ukr ... hten-.html
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 27. März 2023, 09:12

pentium hat geschrieben:Eine Zusammenfassung des UN Berichts.

Russische Behörden und Entscheidungsträger haben in verschiedenen Regionen der Ukraine eine Vielzahl von Verletzungen der internationalen Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts angeordnet und begangen, von denen viele Kriegsverbrechen darstellen.
Darunter: gezielte Angriffe und Tötungen von Zivilisten, Folter, Vergewaltigungen und andere sexuelle Gewalt an Soldaten, Kindern und alten Menschen, Verschleppung von Kindern, gezielter und unverhältnismäßiger Beschuss von dicht besiedelten Gebieten. Die UN Kommission ist erschüttert über das Ausmaß russicher Zerstörung, Gewalt und der unzähligen Menschenrechtsverletzungen.
Die Angriffe auf die zivile Infrarstruktur hat Millionen Ukrainer:innen bei Minusgraden von Strom, Heizung und Wasser abgeschnitten. In den von Russland besetzten Gebieten werden Männer, Frauen und Kinder inhaftiert, etwa wenn sie ukrainisch sprechen oder sich nicht an den genauen Wortlaut der russische Nationalhymne erinnern. In russischer Gefangenschaft wird gezielt und systematisch gefoltert. In zahlreichen Fällen ist es bei Hausdurchsuchungen in den besetzten Gebieten zu Vergewaltigungen und Folter gekommen. Kinder werden aus Familien gerissen und verschleppt. Der Kontakt zu Angehörigen verunmöglicht. Besonders kleinere Kinder sind in russisch besetzten Gebieten stark gefährdet.



Und dann faseln die Friedenstauben bei uns was von einem Waffenstillstand. [bloed]

Die Stationierung von taktischen Atomwaffen in Belarus ist in meinen Augen wieder ein Zeichen der Schwäche Putins und zeigt seine Hilflosigkeit.

Was nun die Panzerproduktion in Russland betrifft, so belügt Putin sein Volk, denn in der einzigen Panzerfabrik in Uralwagonsawod können aktuell pro Monat nur 20 der neuen T - 90 hergestellt werden. Wie die dann pro
Jahr 1600 Panzer herstellen wollen, bleibt wohl Putins Geheimnis.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 27. März 2023, 11:19

Spartacus hat geschrieben:[...]

Was nun die Panzerproduktion in Russland betrifft, so belügt Putin sein Volk, denn in der einzigen Panzerfabrik in Uralwagonsawod können aktuell pro Monat nur 20 der neuen T - 90 hergestellt werden. Wie die dann pro
Jahr 1600 Panzer herstellen wollen, bleibt wohl Putins Geheimnis.

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Die werden dann so präsentiert, wie es Rommel 1941 in Tripolis machte. 10 Panzer drehen 160 Runden um den Kreml.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 27. März 2023, 11:27

Spartacus hat geschrieben:[...]
Die Stationierung von taktischen Atomwaffen in Belarus ist in meinen Augen wieder ein Zeichen der Schwäche Putins und zeigt seine Hilflosigkeit.
[...]

Das sehe ich auch so. Gesichtswahrend kommt er aus der Spezialoperation wohl nicht mehr raus.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 27. März 2023, 18:45

Ari@D187 hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:[...]
Die Stationierung von taktischen Atomwaffen in Belarus ist in meinen Augen wieder ein Zeichen der Schwäche Putins und zeigt seine Hilflosigkeit.
[...]

Das sehe ich auch so. Gesichtswahrend kommt er aus der Spezialoperation wohl nicht mehr raus.

Ari


Vor allem kommen seine Soldaten da nicht mehr heil raus. Mal eine kurze Erklärung von mir, wie ein T -54 funktioniert.

Auf dem Gefechtsfeld. Der Richtschütze leiert an seinen Handkurbeln um den Turm von links nach rechts zu bewegen ( kommt dabei ganz schön ins Schwitzen) und observiert
mit seine Zielfernrohr das Gelände vor sich. Sieht er einen feindlichen Panzer, gibt er seinem Chef über sich Bescheid. " Leopard 2 auf 13 Uhr. " Der Chef schiebt nun seinen Kopf
aus der Turm Luke und versucht mit einem Fernglas, die Entfernung zum Leopard 2 zu bestimmen. Einen Laserentfernungsmesser ( LEM) gibt es nämlich nicht. Dann sagt der Chef
an: "Leopard 2 auf 800 Metern Entfernung, Feuer frei". Der Richtschütze dreht wieder wie ein Affe an seinen Handkurbeln und versucht den Leopard 2 möglichst über die Strichskala
in seinem Zielfernrohr bei 800 Metern anzuvisieren ( einen Feuerleitrechner gibt es nicht) und feuert dann auf den Leopard 2.
In der Regel geht der erste Schuss entweder zu kurz, oder zu lang. Der Chef schaut mit seinem Fernglas zu und gibt dann die Korrektur an den Richtschützen weiter.
" Zu kurz, neue Zielentfernung 1000 Meter, Feuer frei". Selbes Prozedere wie vorher für den Richtschützen und wenn der Chef sehr erfahren ist, dann kann der zweite Schuss sogar
das Ziel treffen. In der Regel geht der aber "lang" also übers Ziel hinaus. Also neue Zielansage mit Schussentfernung von 900 Metern und dann wird es ein Treffer.

Ein T - 54 braucht also in der Regel 3 Schuss um einmal zu treffen. Natürlich darf sich das Ziel dabei nicht bewegen, sprich die Besatzung in dem Leopard 2 müsste eingeschlafen sein.
Idealerweise.

Aus der Sicht des Leopard 2 würde der Angriff des T - 54 so aussehen. Der ukrainische Richtschütze rührt gelangweilt seinen Kaffee um und sagt über den Bordfunk. "Chef haste den
T - 54 gesehen?" Der gähnt und sagt " Ja, Fahrer Vollgas". Der drückt aufs Gaspedal und der Leopard schießt zur Seite weg. Gleichzeitig nimmt der Chef den T - 54 ins Visier, drückt auf
einen Knopf und der Turm jagt mit der Kanone auf die Position des T - 54. Der Chef sagt: " LEM, der Richtschütze betätigt den Laserknopf, der Feuerleitrechner errechnet blitzschnell
die Entfernung des T - 54 und führt die Kanone automatisch nach. Der Richtschütze nimmt den T - 54 ins Fadenkreuz, feuert aus voller Fahrt und der T - 54 ist Geschichte.

Das alles zusammen dauert höchstens 5 Sekunden. [smile]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon steffen52 » 27. März 2023, 18:58

Mal eine Frage an die Panzerexperten, Marder und Sparta. Ich habe gelesen das der Leo- Panzer für eine Stunde Kampfeinsatz im Krieg
fünf Stunden Wartung braucht. Ist das so oder einfach übertrieben? [ich auch]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon marder » 27. März 2023, 20:03

Ich habe gelesen, dass Russland weiter T72 B3 an die Front schafft. Es scheint also doch noch "moderne" Geräte zu geben.
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
Ab 1976 als Offiziersanwärter bei den Panzergrenadieren.
1976 1. Pz.Div. Pz.Brig2 Pz.GrenBtl21
1989 11.Pz.GrenDiv. Pz.Brig33 Pz.GrenBtl332
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon marder » 27. März 2023, 20:11

Ja Steffen ein Kampfgefährt bedarf natürlich der Wartung. Ketten usw. sind Verschleißteile genau wie die Kanone und viele weitere Teile.
Ob das Verhältnis 5:1 ist bezweifele ich allerdings.
Es ist aber mitnichten so, dass nach einer Stunde Einsatz 5 Stunden gewartet wird.
Diese Zahlen ergeben sich durch die Generalüberholung der Fahrzeuge nach längerem Einsatz.
Mal einfach gesagt kann so ein Gerät durchaus längere Zeit im Einsatz sein, bedarf dann allerdings einer gründlichen Wartung, die dann auch Zeit in Anspruch nimmt.
Kanone ist nach entsprechender Anzahl Schuss ungenau.Ketten müssen gewechselt werden. Motoren werden durchgesehen. Fahrwerk hat auch gelitten.
Ich weiß nicht mehr genau wann die Generalüberholung der Fahrzeuge durchgeführt wurde ( ich meine Kette nach 1000km). Zumindest nach ein paaar Jahren in Friendenszeiten bekam man überholte oder neue Geräte und hat seine abgegeben, die dann ein anderes Batallion komplett überholt erhielt. Diese Überholung hat dann schon lange Zeit bedeutet, weil es eine Komplettzerlegung war.
Die normalen Fristenarbeiten bei der Truppe waren zumindest nicht sehr intensiv und maximal nach einem Manöver wurde mal ein Tag lang gearbeitet und geschaut was ersetzt werden sollte.
Genauer gesagt man hat die Panzer auch teilweise kaputt gewartet.
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon steffen52 » 27. März 2023, 21:06

marder hat geschrieben:Ja Steffen ein Kampfgefährt bedarf natürlich der Wartung. Ketten usw. sind Verschleißteile genau wie die Kanone und viele weitere Teile.
Ob das Verhältnis 5:1 ist bezweifele ich allerdings.
Es ist aber mitnichten so, dass nach einer Stunde Einsatz 5 Stunden gewartet wird.
Diese Zahlen ergeben sich durch die Generalüberholung der Fahrzeuge nach längerem Einsatz.
Mal einfach gesagt kann so ein Gerät durchaus längere Zeit im Einsatz sein, bedarf dann allerdings einer gründlichen Wartung, die dann auch Zeit in Anspruch nimmt.
Kanone ist nach entsprechender Anzahl Schuss ungenau.Ketten müssen gewechselt werden. Motoren werden durchgesehen. Fahrwerk hat auch gelitten.
Ich weiß nicht mehr genau wann die Generalüberholung der Fahrzeuge durchgeführt wurde ( ich meine Kette nach 1000km). Zumindest nach ein paaar Jahren in Friendenszeiten bekam man überholte oder neue Geräte und hat seine abgegeben, die dann ein anderes Batallion komplett überholt erhielt. Diese Überholung hat dann schon lange Zeit bedeutet, weil es eine Komplettzerlegung war.
Die normalen Fristenarbeiten bei der Truppe waren zumindest nicht sehr intensiv und maximal nach einem Manöver wurde mal ein Tag lang gearbeitet und geschaut was ersetzt werden sollte.
Genauer gesagt man hat die Panzer auch teilweise kaputt gewartet.

Danke marder. [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 28. März 2023, 09:42

steffen52 hat geschrieben:Mal eine Frage an die Panzerexperten, Marder und Sparta. Ich habe gelesen das der Leo- Panzer für eine Stunde Kampfeinsatz im Krieg
fünf Stunden Wartung braucht. Ist das so oder einfach übertrieben? [ich auch]
Gruß steffen52


Komplett übertrieben. Marder hat es ja schon beschrieben. Auf alle Fälle gibt es mit russischen Panzern bei weitem mehr Probleme, wie man immer wieder von den Ukrainern hört.
Motor und vor allem Getriebe des T - 72 sind da sehr anfällig. Der Leopard ist dagegen sehr robust. Wenn ich zum vergleich den franz. AMX 10 RC nehme, der hat im Golfkrieg die effektiv
4 Tage Kampfeinsatz unter Höchstbelastung ohne Probleme gemeistert. Ausfälle gab es glaube ich nur einen, da ist der Motor hoch gegangen, wurde aber in ner halben Stunde
gewechselt und er war dann auch wieder Einsatzbereit. Der AMX ist gegen den Leopard 2 gesehen ja nur ein Leichtgewicht und daher wohl anfälliger, da er halt nicht so viel ab kann.

Ich denke mal ein Leopard 2 kann auf dem Gefechtsfeld locker 14 Tage im Einsatz bleiben. [hallo]

In der Ukraine treffen die ersten Leopard-Panzer aus Deutschland ein. Mit den Kampffahrzeugen aus dem Westen sollen zwei Bataillone geformt werden, denn die Ukraine sieht große Chancen für eine erfolgreiche Gegenoffensive.


2 Panzerbataillone sind nun nicht die Welt, aber geschickt eingesetzt und geführt, können sie auf die Russen verheerend wirken. [super]

Kam gerade die Meldung rein, dass die Russen beim Versuch Awdijiwka einzukreisen schwere Verluste einer ihre Panzer Regimenter hin nehmen mussten.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon marder » 28. März 2023, 16:33

Hallo Steffen,
mt den 1000km für die Kette habe ich mich geirrt. Die hält sehr viel länger und kann dann sogar noch einmal gedreht werden.
Die 100km waren eine Vorgabe für die maximale Laufleistung pro Jahr aus ökonomischen Gründen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon steffen52 » 28. März 2023, 16:44

marder hat geschrieben:Hallo Steffen,
mt den 1000km für die Kette habe ich mich geirrt. Die hält sehr viel länger und kann dann sogar noch einmal gedreht werden.
Die 100km waren eine Vorgabe für die maximale Laufleistung pro Jahr aus ökonomischen Gründen.

Okay, marder. Danke nochmal. [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 28. März 2023, 17:12

Mal das kurze Video anschauen.

https://www.facebook.com/SecurSerUkrain ... 975402210/

Hier sieht man, wie die Ukrainer mit einer kleinen Kamikaze Drohne ein Luftabwehrsystem TOR M2 der Russen zerstören. Das soll nun schon das vierte
System sein, dass so zerstört wurde. So eine Drohne kostet ein paar tausend Euro und ein TOR M2 System 25 Millionen Dollar.

Das nenne ich mal effektiv eingesetzt und wieder eine Schlappe für das hochgepriesene Luftabwehrsystem der Russen. Denn das ist wirklich
gut im Abfangen von allerlei Raketen, aber mir den kleinen Drohnen haben sie halt nicht gerechnet und sind denen nun wohl schutzlos ausgeliefert.

Die Russen müssen nun ganz schnell ein Maschinenkanonen - System installieren, um der Drohnen Herr zu werden. Haben sie wieder mal vergessen.

[hallo] Sparta


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 28. März 2023, 18:56

Wenn das so stimmt.....hat Putin ein klares Problem.

https://www.bild.de/video/clip/news-aus ... .bild.html

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon karnak » 28. März 2023, 19:10

Weiß auch nicht wie lange man noch an die ganzen Probleme glauben will [flash] , wenn die alte Parole geändert wird in, Die Russen können den Krieg nicht gewinnen die Ukrainer aber auch nicht. Und die Russen kommen damit durch,so wie die Chinesen mit ihrem Taiwan durchkommen werden wenn sie es denn wollen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon pentium » 28. März 2023, 19:32

karnak hat geschrieben:Weiß auch nicht wie lange man noch an die ganzen Probleme glauben will [flash] , wenn die alte Parole geändert wird in, Die Russen können den Krieg nicht gewinnen die Ukrainer aber auch nicht. Und die Russen kommen damit durch,so wie die Chinesen mit ihrem Taiwan durchkommen werden wenn sie es denn wollen.


Typisch Stockholm Syndrom....
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Icke46 » 28. März 2023, 19:49

Mit dem Leopard 2 ist es auch spannend. Ich habe gerade mal gegoogelt, und dabei auf die Schnelle zwei Infos bekommen:

1. Der Leopard 2 war noch nie in einem „richtigen“ Krieg im Einsatz - und

2. 2016 sind in Syrien in 2 Tagen 3 Leopard 2 abgeschossen worden.

Wenn man die zweite Zahl nimmt, bräuchte die Ukraine pro Monat 45 Panzer nur zum abschiessen. Wollen sie auch noch selber was machen, brauchen sie womöglich die doppelte Anzahl pro Monat.

Tolle Aussichten.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon marder » 28. März 2023, 20:06

Ja.
Ein Leo ist nicht unverwundbar.
D.H. es kommt auf die Kampfführung und Können nicht nur der Besatzung an.
In Syrien hat sich die Türkei nicht gerade mit Ruhm bekleckert was den Einsatz dieser Geräte betrifft.
Ein Panzer muss im Bereich der Feindeinwirkung ständig in Bewegung bleiben und kein statisches Ziel bieten.
Allerdings kann ich hier im Forum nicht wirklich darlegen was einen Panzerkampf auszeichnet. Dazu braucht man etwas mehr Zeit und Vorausbildung.
Letztendlich ist jedes Gerät zerstörbar aber bei guter Taktik und Einsatz kann man dieses Risiko deutlich mindern.
Wenn die Ukrainer diese Geräte vernünftig einsetzt möchte ich nicht auf russischer Seite in einem T72, T62 oder womöglich T54 sitzen. Allerdings werden sicherlich auch LEOs dabei getroffen und vernichtet werden.
Die Ersttrefferwahrscheinlichkeit eines LEOs ist fast 100% und dies auch in der Bewegung.
Zuletzt geändert von marder am 28. März 2023, 20:13, insgesamt 2-mal geändert.
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
Ab 1976 als Offiziersanwärter bei den Panzergrenadieren.
1976 1. Pz.Div. Pz.Brig2 Pz.GrenBtl21
1989 11.Pz.GrenDiv. Pz.Brig33 Pz.GrenBtl332
1994 1.Pz.Div. Pz.Gren.Brig1 usw.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon karnak » 28. März 2023, 20:08

pentium hat geschrieben:
Typisch Stockholm Syndrom....

[grin] Na sicher doch, ich hätte auch noch die Amis dazu nennen können, die scheren sich auch einen Dreck um die Welt wenn es um ihre Interessen geht und Zetteln einfach einen Krieg an oder jagen eine Gasleitung in die Luft. Es gibt letztlich nur einen Unterschied, für uns sind alle gleich, nur ein paar sind gleicher. [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon augenzeuge » 28. März 2023, 21:09

„Zwerg mit Napoleon-Komplex“: Putins Vertraute lästern am Telefon über den Kreml-Chef


StartseitePolitik„Zwerg mit Napoleon-Komplex“: Putins Vertraute lästern am Telefon über den Kreml-Chef

Das Telefonat zweier Putin-Verbündeter wurde veröffentlicht. Darin lästerten sie über den Kreml-Chef - und dementierten kurz darauf das Gespräch.

Moskau - Wer sich in Russland öffentlich gegen den Kreml stellt, muss normalerweise mit Konsequenzen rechnen. Nun wurde ein Telefongespräch des Musikproduzenten Iosif Prigoschin mit dem Oligarchen Farchad Achmedow geleakt. Iosif Prigoschin (der nicht mit dem Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin verwandt ist) und Achmedow stehen offiziell hinter dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem Angriff auf die Ukraine. In dem Telefonat aber lästerten die beiden über den Kreml-Chef. Sie nannten ihn unter anderem einen „Zwerg“ mit „Napoleon-Komplex“.

Das Gespräch wurde bereits vor einigen Wochen ins Netz gestellt und laut Bayerischem Rundfunk erst verspätet von ukrainischen Medien aufgegriffen. „Putin schert sich um nichts, er schert sich nicht um das Mutterland – er ist ein Satan“, lautete nur einer der Sätze in dem ungefähr halbstündigen Telefonat der zwei - eigentlich - kremltreuen Russen. Von vielen Beobachtern wird das Gespräch als ein Beispiel dafür interpretiert, wie vermeintliche Putin-Unterstützer in Realität über die aktuelle Situation denken.

Putin und der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew seien „Liliputaner, winzig, voller Unsicherheiten. Jeder hasst sie“, schimpfte Achmedow, der von 2004 bis 2007 im politischen Föderationsrat saß. Und auf den Ukraine-Krieg bezogen: „Und womit zum Teufel wird er enden? Und wie zum Teufel wird das alles gelöst, nachdem er zu Ende ist?“ Ein weiterer markanter Satz in dem Telefonat lautete: „Putin ist nicht mehr zu retten, er ist für alles verantwortlich. Wir haben eine Republik, eine Föderation, ein Präsidialsystem. Der Präsident wird für all das einstehen müssen. Für alles. Sie werden ihn zur Verantwortung ziehen.“


https://www.fr.de/politik/putin-russlan ... 75665.html

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 29. März 2023, 09:45

marder hat geschrieben:Ja.
Ein Leo ist nicht unverwundbar.
D.H. es kommt auf die Kampfführung und Können nicht nur der Besatzung an.
In Syrien hat sich die Türkei nicht gerade mit Ruhm bekleckert was den Einsatz dieser Geräte betrifft.
Ein Panzer muss im Bereich der Feindeinwirkung ständig in Bewegung bleiben und kein statisches Ziel bieten.
Allerdings kann ich hier im Forum nicht wirklich darlegen was einen Panzerkampf auszeichnet. Dazu braucht man etwas mehr Zeit und Vorausbildung.
Letztendlich ist jedes Gerät zerstörbar aber bei guter Taktik und Einsatz kann man dieses Risiko deutlich mindern.
Wenn die Ukrainer diese Geräte vernünftig einsetzt möchte ich nicht auf russischer Seite in einem T72, T62 oder womöglich T54 sitzen. Allerdings werden sicherlich auch LEOs dabei getroffen und vernichtet werden.
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Gut zusammen gefasst. Die Türken haben übrigens den alten Leopard 2 A4 ja als Geschütz missbraucht, dümmer geht es nicht mehr.

Weiß auch nicht wie lange man noch an die ganzen Probleme glauben will


Wenn die Ukrainer mit vier billigen Drohnen, vier TOR M2 für 100 Millionen Dollar vernichten, dann haben die Russen ein Problem, denn die baut man nicht in zwei Wochen neu. Und das lässt sich beliebig
fortführen, denn die Ukrainer sind mittlerweile Meister darin, mit einfachsten Mitteln bei den Russen enormen Schaden an zurichten, der nicht so einfach zu kompensieren ist.

Früher oder später fällt das den Russen so richtig auf die Füße. [smile]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Neuer Beitragvon Spartacus » 29. März 2023, 10:45

Bachmut – Die Ukraine nimmt Rache an Wagner: Laut der ukrainischen Grenzschutzbehörde hat Kiew Soldaten der Gruppe getötet. Belegen sollen das Filmaufnahmen, welche die Behörde auf Facebook teilte. Mindestens 15 Soldaten starben demnach bei dem Angriff, berichtet das Nachrichtenportal Newsweek.

In jüngerer Zeit äußerten sich ukrainische Beamte positiv zum Kriegsverlauf in Bachmut. Russland hingegen muss für militärische Versäumnisse immer mehr Kritik einstecken. Am vergangenen Sonntag erklärte Serhiy Cherevat, der Sprecher des Militärkommandos Ost der Ukraine, dass die Lage in der umkämpften Stadt mittlerweile stabil sei.


Scheint die Wende in Bachmut zu sein. [super]

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