Die Lage in der Ukraine Teil 1

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 27. Dezember 2014, 20:51

EU stoppt Urlaubsangebote auf der Krim

Zitat:
Mit der Kreditkarte auf der russischen Halbinsel Krim bezahlen oder Geld über die Kreditkarte vom Konto abheben geht nicht mehr. Die US-Kreditkartenfirma Visa stellt seine Geschäftsaktivitäten auf der Halbinsel Krim ein. Der Kreditkarten-Anbieter reagierte damit nach Angaben vom Freitag auf die verschärften Sanktionen der USA gegen Russland. Gemäß dieser ist es mittlerweile untersagt, auf der Halbinsel Krim zu investieren oder lokale Firmen zu unterstützen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur RIA zufolge hat der Visa-Konkurrent Mastercard ähnliche Schritte eingeleitet.
...
Auch Tourismusangebote von der Krim dürfen seit letzter Woche im Gebiet der EU nicht mehr verkauft werden. Das trifft nicht nur Pauschalreisen, sondern auch alle Hotelangebote von der Insel im Schwarzen Meer. Auch europäische Kreuzfahrtschiffe dürfen auf der Krim nicht mehr anlegen.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/in ... witterfeed

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 28. Dezember 2014, 13:18

Viele Russen zahlen schon lange mit chinesischen Kreditkarten und hebeln die westlichen somit aus.

Die Chinesen freut es natürlich.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Hamiota » 28. Dezember 2014, 15:28

Spartacus hat geschrieben:Viele Russen zahlen schon lange mit chinesischen Kreditkarten und hebeln die westlichen somit aus.

Die Chinesen freut es natürlich.

LG

Sparta


Das nennt man wohl auch "den Ast absägen auf dem man selber sitzt!". Äußerst Zahlungskräftige und Devisenstarke Russen in die Hände Asiatischer Banken zu treiben ist ja dann auch ein "besonders cleverer" Sanktionsmechanismus! Genau wie sich die russische Wirtschaft hin nach Asien orientieren wird! Gebetsmülenartig daher zu beten "die Russen brauchen uns ja mehr als wir sie", ist dann auch ein frommer Wunsch, nicht mehr! Die Realität wird die EU mittelfristig wie ein gewaltiger Bumerang einholen, blos dann wird nichts mehr zu kitten sein!


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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 28. Dezember 2014, 17:22

Spartacus hat geschrieben:Viele Russen zahlen schon lange mit chinesischen Kreditkarten und hebeln die westlichen somit aus.

Die Chinesen freut es natürlich.

LG

Sparta


Die Meldung bezieht sich auf die Krim!
Und wieviele Russen zahlen denn so mit chinesischen Kreditkarten, Sparta?

Zitat:
Wie chinesische und russische Medien berichten, laufen die Vorbereitungen für die Ausweitung von UnionPay auf dem russischen Markt bereits auf Hochtouren. 20.000 Kreditkarten haben die fünf größten Banken des Landes bereits ausgegeben. Das ist noch nicht viel. Doch schon im September sollen weitere 100.000 folgen. Da die meisten Geschäfte UnionPay noch nicht akzeptieren, müssen sie technisch entsprechend aufgerüstet werden. In den kommenden drei Jahren will UnionPay zwei Millionen Kreditkarten in Russland ausgeben...

http://blog.zeit.de/china/2014/08/22/ru ... ahlsystem/

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 28. Dezember 2014, 17:46

Klitschko spricht Tacheles!

"Putin ist krank", sagte Vitali Klitschko dem "Tagesspiegel". Mit seiner Taktik habe der russische Präsident geschafft, was er "nie für möglich gehalten" habe. "Dass jemand unsere beiden Brudervölker gegeneinander aufwiegeln kann."

Klitschko weiß, wovon er spricht. Sein Vater ist Ukrainer, seine Mutter gebürtige Russin. Was Putin im Sinn hat? Er "will eine neue Sowjetunion aufbauen und für dieses riesige Imperium braucht er die Ukraine", sagt Klitschko.

http://www.n-tv.de/politik/Klitschko-sc ... 24206.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 29. Dezember 2014, 18:58

Das verzerrte Bild der Ukraine

Zitat:
Der amerikanische Historiker Timothy Snyder belegt in einem Experiment, wie weit die moderne Form der Propaganda geht. Demnach ist das Bild der Ukraine in Europa inzwischen durch seine Verzerrung in der russischen Propaganda beeinflusst.
...
In einem Vortrag, den der amerikanische Historiker Timothy Snyder Anfang November diesen Jahres in Chicago hielt, unternahm er ein Experiment. Er konfrontierte seine Zuhörer mit der Frage, was sie, was wir alle im zurückliegenden Jahr über die Ukraine gehört haben. „Wir haben gehört, die Ukraine sei kein Staat“, referiert Snyder, „und wir haben gehört, der ukrainische Staat reagiere repressiv“. Es folgen weitere Beispiele: Es gibt keine ukrainische Nation, doch alle Ukrainer sind Nationalisten. Es gibt keine ukrainische Sprache, doch wird die russischsprachige Bevölkerung im Osten des Landes gezwungen, ukrainisch zu sprechen...

http://www.fr-online.de/ukraine/ukraine ... 37298.html

Irgendwie hat der Mann ja recht.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Dr. 213 » 30. Dezember 2014, 12:32

Gestern mit einer ausgewanderten Deutschlehrerin gesprochen.
Sie berichtet:

Das Flugzeug kann die Ukraine nicht abgeschossen haben, weil die U. dazu nicht die nötigen Waffen hat.
Die Bevölkerung sammelt Geld damit Waffen gekauft werden können.
Alle Männer sind aufgerufen, sich zur Armee zu melden. Es ist aber kein Zwang.
In Odessa gibt es regelm. kleinere Bombenanschläge die aber so stark sind, um einzelne Balkone abstürzen zu lassen.
Das Neujahrsfest wurde bislang immer üppig mit Mandarinen gefeiert. Dieses Jahr absolute Mangelware.
Und man wirft dem Westen Untätigkeit vor, aus Angst vor Putin.

Ok, das mit dem Flugzeug und den dazu nötigen Waffen kann sie nicht richtig einschätzen.
Da ist sie wahrscheinlich ein Opfer von der Propaganda der eigenen Seite. Die können das sicher auch ganz gut.

Gruß
Dr. 213
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 2. Januar 2015, 14:32

Im Osten nichts Neues

Freitag, 2. Januar, 08.10 Uhr: Der Konflikt in der Ostukraine fordert auch im neuen Jahr zahlreiche Verletzte und erste Tote. Nach Angaben des ukrainischen Militärs starteten Separatisten einige Angriffe und verletzten dabei drei Regierungssoldaten. Heftige Kämpfe toben seit der Silvesternacht. In der Gegend von Luhansk wurden demnach durch Granatwerfer der Separatisten zwei Häuser zerstört und ein Zivilist getötet.
http://www.focus.de/politik/ausland/ukr ... 77797.html


Russische Langstreckenbomber üben ungewohnt intensiv über der Nord- und Ostsee. Die Nato verlegt zusätzliche Kampfjets ins Baltikum und erwägt erstmals Großmanöver in östlichen Mitgliedstaaten.

http://www.focus.de/politik/ausland/ukr ... 73322.html


Ukraine kauft Atombrennstoff in den USA

Statt aus Russland sollen die Brennstoffe für die ukrainischen Reaktoren künftig von einer US-Firma geliefert werden. Moskau warnt vor einem "gefährlichen Experiment".


Trotz mehrfacher Warnungen aus Russland kauft die Ukraine künftig Brennstoff für Atomreaktoren in den USA. Als erstes werde das Kernkraftwerk Süd-Ukraine etwa 350 Kilometer südlich von Kiew mit Material des US-Konzerns Westinghouse bestückt, teilte der staatliche Betreiber Energoatom mit.

Die beiden Unternehmen hatten Anfang der Woche einen Vertrag unterzeichnet, der Lieferungen bis 2020 vorsieht. Bislang beliefert Russland die ukrainischen Kraftwerke mit Brennstoff.

Das russische Außenministerium warnte vor einem "gefährlichen Experiment". Speziell die Produkte von Westinghouse würden Risiken bei der Verwendung in sowjetischen Reaktoren vom Typ WWER-1000 bergen. "Die Folgen möglicher Unfälle und Zwischenfälle und die Verantwortung dafür tragen die ukrainische Führung und der amerikanische Brennstofflieferant", heißt es in einer Mitteilung des Außenministeriums.
Energoatom spricht von gängiger Praxis

Energoatom wies die Darstellung zurück. Das Material von Westinghouse entspreche gängigen Normen und Sicherheitsstandards, teilte der Konzern mit. "Eine gleichzeitige Nutzung von Atombrennstoff von zwei unterschiedlichen Herstellern in einem Reaktor ist allgemeine, weltweite Praxis."

Dazu verwies Energoatom auf das Kernkraftwerk Temelín in Tschechien, in dem bereits Brennstoff von Westinghouse in einem WWER-1000-Reaktor verwendet wird. Die russische Staatsagentur Tass berichtete allerdings von Problemen mit diesem Reaktortyp in Tschechien. Bei der Quelle für den Bericht handelt es sich um den Sprecher einer Firma, die in Tschechien Atombrennstoff aus Russland vertreibt.
...
http://www.zeit.de/politik/ausland/2015 ... nstoff-usa
Sirius
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 2. Januar 2015, 15:02

US-Panzer kehren nach Europa zurück
Ausrüstung und Fahrzeuge für eine komplette schwere Panzerbrigade


In diesem Jahr wird die US-Armee rund 150 Panzer nach Europa zurückbringen, nachdem sie die letzten vor zwei Jahren abgezogen hatte. Bis Ende des Jahres 2015 soll es wieder Ausrüstung und Fahrzeuge für eine komplette schwere Panzerbrigade geben. Die Ausrüstung dient Soldaten, die aus Fort Hood in Texas (wie im vergangenen Jahr) oder aus Fort Stewart in Georgia (wie in diesem Jahr) zu Übungen nach Europa kommen.
...
Ein Drittel in Grafenwöhr

"Mindestens ein Drittel wird in Grafenwöhr bleiben", sagt Generalleutnant Frederick "Ben" Hodges, Oberkommandierender des US-Heeres in Europa, im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Ausrüstung solle den Soldaten aus Übersee die Möglichkeit geben, auf den "großartigen Schießbahnen" in Grafenwöhr (Kreis Neustadt/WN) und im Manövergebiet auf den Truppenübungsplatz Hohenfels (Kreis Neumarkt) zu üben. Die übrigen zwei Drittel der Ausrüstung könnten in den drei baltischen Staaten, in Polen oder auch in Bulgarien und in Rumänien gelagert werden.

Bislang sind rund 30 Kampfpanzer vom Typ "Abrams" und 30 Schützenpanzer vom Typ "Bradley" in Grafenwöhr eingelagert - das "European Activity Set". Diese Fahrzeuge reichen für ein Bataillon. Zur Ausrüstung einer Panzerbrigade zählen insgesamt 60 Kampfpanzer sowie 60 Schützenpanzer, gut zwei Dutzend Haubitzen sowie Dutzende weitere Fahrzeuge. Diese hier gelagerte Ausrüstung mache es "viel einfacher für Soldaten, nach Europa zu fliegen und hier zu üben", sagt Generalleutnant Hodges. Damit setzen die US-Streitkräfte eine mehr als zwei Jahre alte Zusage der US-Regierung um. Sie hatte versprochen, künftig würden Einheiten aus den USA nach Europa gebracht, um hier zu üben und die Lücken zu füllen, die der Abzug von zwei schweren Heeresbrigaden hinterlassen hat. Bislang kamen die Soldaten nur in Bataillonstärke, künftig kommen sie in Brigadestärke.

Unterstützung im Baltikum

Obwohl die Entscheidung, das Material nach Europa zu bringen, schon vor den jüngsten Spannungen wegen der Ukraine-Krise gefallen war, dient es jetzt auch zur Unterstützung der Stationierung von US-Soldaten im Baltikum und in Polen im Zuge der Operation "Atlantic Resolve" (Atlantische Entschlossenheit). Diese wird 2015 fortgesetzt und möglicherweise auch 2016, sagt der US-Offizier.
...
http://www.oberpfalznetz.de/nachrichten ... 0,1,0.html


Und die Bundeswehr bekommt ein zusätzliches aktives Panzerbataillon.

Bergen bekommt das Panzerbataillon

Die Entscheidung für Bergen ist gefallen. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Henning Otte am Freitag berichtete, wird in der Kaserne Bergen-Hohne unmittelbar nach dem Abzug der britischen Streitkräfte ein Panzerbataillon mit 700 Soldaten aufgestellt.

http://www.cellesche-zeitung.de/S364851 ... bataillon-
Sirius
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 4. Januar 2015, 22:23

Wieder ein Blick in die Ukraine gefällig?

In den Regionen Donezk und Luhansk geht der Krieg weiter. Sie sind nunmehr geteilt. Ein Reisebericht von beiden Seiten der Front.

Zitat:
Kaum ein Krisengebiet ist so unübersichtlich wie der Osten der Ukraine. Die Regionen Donezk und Luhansk sind geteilt. Die Separatisten haben auf dem Gebiet sogenannte Volksrepubliken errichtet. Wie geht es den Menschen auf beiden Seiten der Front? Der Bürgerrechtler Wolfgang Templin war Anfang Dezember auf einer Beobachtermission unterwegs. Er schildert seine Eindrücke und Erkenntnisse in einem Reisebericht, den die taz dokumentiert.

http://www.taz.de/!152151/

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon SCORN » 5. Januar 2015, 07:34

pentium hat geschrieben:Wieder ein Blick in die Ukraine gefällig?

mfg
pentium


"....Die ukrainische Seite ist mit allen Kräften bemüht, die Normalität tatsächlich herzustellen, die die Separatisten vorzuspielen versuchen........"

ein tentenziöser, parteiergreifender, verlogener Bericht! Nichts anderes habe ich von Herrn Templin erwartet! Das selbst deutsche Politiker und Diplomaten den Konfrontations und Eskalationskurs der ukrainschen Regierung als wenig hilfreich bezeichnen, geht an Herrn Templin schicht vorbei!

SCORN

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 5. Januar 2015, 16:26

Ich halte diesen Bericht für sehr authentisch. Vor allem, da der Herr Templin sich die Mühe macht, sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen.
Im Gegensatz zu so manchem interessengeleiteten Politiker.
Und dass sich dort mittlererweile Putlers Vasallen gegenseitig an die Gurgel gehen, die Korruption blüht , ein reger Handel mit unterschlagenen sog. humanitärem Gütern blüht , lässt sich wohl auch von der Russenpropaganda nicht mehr unter der Decke halten.
Und das sich die Ukraine mit grosser Mehrheit in der Rada vom Status als blockfreier Staat verabschiedet, ist wohl eher eine Folge dessen, was Russland unter Bruch jeglichen Völkerrechts auf der Krim und in der Ostukraine veranstaltet.
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 5. Januar 2015, 21:42

In der Ukraine kämpfen 300 Tschetschenen für die Separatisten. Ihr Kommandant behauptet, auf eigene Faust in den Krieg gezogen zu sein. Aber einiges spricht dagegen.

Zitat:
Apti Bolothanow versteht sich vor allem auf Letzteres. "Normalerweise heißt es: Ehre deinen Feind", sagt er. "Aber wir sehen hier keinen ehrbaren Feind." Hier, das ist in der Ostukraine. Apti Bolothanow ist Tschetschene und Kommandant der tschetschenischen Kämpfer im ukrainischen Krieg. Er hat sich den Separatisten angeschlossen. Für die "Ukropy", wie er die Ukrainer herablassend nennt, hat er nur Verachtung übrig. "Sie haben einfach keinen Kampfgeist", behauptet der bärtige 35-Jährige, der sein Haar wie Tschetscheniens Präsident Ramsan Kadyrow trägt – kurz und fransig auf der Stirn – und eine Militäruniform ohne Abzeichen. Seine Männer, 300 sind es, respektieren ihn auch so. "30 Tschetschenen können 2.000 Ukrainer besiegen", behauptet Bolothanow. Der Feind hinter der Front sei so schwach, da brauche es gar nicht viel mehr an tschetschenischer Hilfe, sagt er und lacht. "Wenn es sein muss, nehmen wir Kiew ein."

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015 ... n-russland

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 5. Januar 2015, 22:13

pentium hat geschrieben:In der Ukraine kämpfen 300 Tschetschenen für die Separatisten.
pentium


Schon seltsame Bündnisse, die hier entstehen. Tschetschenen und Russen kann ich mir schwer als militär. "Team" vorstellen. [shocked]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 5. Januar 2015, 22:16

Auf der anderen Seite sollen ja auch Tschetschenen kämpfen!

mfg
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Na hoffentlich werden die nicht von den Russen verwechselt.... [grins]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon SCORN » 6. Januar 2015, 04:56

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:In der Ukraine kämpfen 300 Tschetschenen für die Separatisten.
pentium


Schon seltsame Bündnisse, die hier entstehen. Tschetschenen und Russen kann ich mir schwer als militär. "Team" vorstellen. [shocked]
AZ



Danke für die Vorlage! Da siehst du mal welches Ergebnis der unkritische Konsum unserer "Leit-oder Qualitätsmedien" hat! Das es Tschetschenen gab und gibt welche nicht gerne in einem Staat leben wollen in welchen unerbittliche mittelalterliche Scharia-Gesetze der saudischen Wahabiten gelten, wurde nicht vermittelt. Es gab zu jeder Zeit Tschetschenen welche auf Seiten der Russen gegen islamistische Terroristen kämpften!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 6. Januar 2015, 17:33

Sehr verharmlosende Beschreibung eines Zustandes, welche von einem Sadisten regiert wird. Von Putlers Gnaden.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 20274.html

Zitat:"Gannuschkina: Ramsan ist seit langem ein Sadist, seit seiner Kindheit. Misshandlungen sind für ihn etwas Normales. Und natürlich umgibt er sich mit Leuten, die so sind wie er selbst. Sein Regime ist grausam und totalitär.
SPIEGEL ONLINE: In Moskau gilt er als einer der einflussreichsten Republikchefs. Wieso lässt der Kreml ihm freie Hand?

Gannuschkina: Moskau interessiert nur, dass Kadyrow weiter beteuert, Tschetschenien bleibe Teil der Russischen Föderation."

Und dieser Sadist wurde von Putler auch noch zum " Held der russischen Föderation" gemacht.
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 7. Januar 2015, 18:41

Schwerer Hackerangriff auf Bundestag und Kanzleramt

Eine vermutlich prorussische Hackergruppe hat die Internetseiten des Bundestags und des Kanzleramts lahmgelegt. Merkels Webseite war auch Stunden nach der Attacke immer noch nicht zu erreichen. Regierungssprecher Seibert spricht von einem schweren Angriff.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/i ... 57412.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon SCORN » 9. Januar 2015, 05:43

Offensichtlich können auch die US-Bürger in Regierung und Verwaltung der Ukraine nicht verhindern dass unsere Steuergelder regelrecht verbrannt werden und in die Taschen schwerkrimineller Mafiastrukturen verschwinden.....oh sorry,ich vergaß, das sind ja die guten welche wir gegen den bösen Russen in Schutz nehmen müssen........ [flash]

Das ukrainische Militär soll bis 2020 an die NATO-Standards angeglichen werden. Dafür braucht die Ukraine insgesamt 11,3 Milliarden US-Dollar. Um das Geld dafür aufzubringen, wird in 2015 damit begonnen die Sozialleistungen zu kürzen, berichtet Global Security. Demnach werden dem Sozial-Sektor in diesem Jahr rund 537 Millionen US-Dollar gekürzt.
Das Verteidigungsbudget der Ukraine in 2014 betrug insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar, berichtet Bloomberg. Im Interview mit dem ukrainischen Fernsehsender Kanal 5, sagte der ukrainische Präsidentenberater Juri Birjukow, dass "Schätzungen zufolge etwa 20 bis 25 Prozent der Gelder gestohlen wurden", berichten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Birjukow fügte hinzu, dass es im Ministerium eine "totale Korruption" gibt. Somit liegt der gestohlene Betrag bei etwa 360 bis 450 Millionen Dollar.
SCORN
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon tom-jericho » 9. Januar 2015, 08:16

pentium hat geschrieben:Schwerer Hackerangriff auf Bundestag und Kanzleramt

Eine vermutlich prorussische Hackergruppe hat die Internetseiten des Bundestags und des Kanzleramts lahmgelegt. Merkels Webseite war auch Stunden nach der Attacke immer noch nicht zu erreichen. Regierungssprecher Seibert spricht von einem schweren Angriff.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/i ... 57412.html

mfg
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Auf der Seite der FDJodlerin kann ich nichts dazu finden:

----- > www . bundeskanzlerin . de
tom-jericho
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon SCORN » 11. Januar 2015, 11:04

Wessen Geistes Kind unsere neuen Freunde in der Ukraine sind zeigen sie ungeniert selbst:

Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hat in den "Tagesthemen" an die „Aggression“ der Sowjets vor über 60 Jahren erinnert.
"Wir können uns", so Jazenjuk zu Moderatorin Pinar Atalay, "alle sehr gut an den sowjetischen Einmarsch in die Ukraine und nach Deutschland erinnern."


http://www.spiegel.de/spam/satire-spieg ... 11915.html

zumindest der Spiegel nimmt es Satirisch, alle anderen schlucken es so wie es der "demokratische" Herr Jazenjuk in aller öffentlichkeit unwidersprochen in den deutschen "Leitmedien" von sich gibt!

Es ist ja schlieslich auch kaum zu fassen, da überschritt die Rote Armee vor über 60 Jahren doch tatsächlich die Grenzen des deutschen Reiches! Unfassbar!

Wenn es uns nicht alle so betreffen würde mit welch feinen neuen Freunden wir uns gegen Russland in Stellung bringen, könnte man nur über so viel Dummheit und Revisionismus staunen und lachen. Ich fürchte es wird einigen noch ein Licht aufgehen mit wem wir uns da eingelassen haben und dafür auf Konfrontation mit Russland setzen. Allein, es ist zu spät!

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Zuletzt geändert von SCORN am 11. Januar 2015, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 11. Januar 2015, 11:12

Warum sollte es zu spät sein?

Was heißt eingelassen? Hätten wir die Separatisten unterstützen sollen? Hätten wir Putins Machtspiele mit Wegschauen beantworten sollen?
Auch du musst akzeptieren, wie die Wahl der Ukraine ausgegangen ist.

Ich stimme dir zu, hier ist diplomatisches Schweigen die falsche Reaktion.

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon SCORN » 11. Januar 2015, 11:26

augenzeuge hat geschrieben:Warum sollte es zu spät sein?

Was heißt eingelassen? Hätten wir die Separatisten unterstützen sollen? Hätten wir Putins Machtspiele mit Wegschauen beantworten sollen?
Auch du musst akzeptieren, wie die Wahl der Ukraine ausgegangen ist.

Ich stimme dir zu, hier ist diplomatisches Schweigen die falsche Reaktion.

AZ


AZ, die Krise hat nicht mit dem aufbegehren der Ostukraine und auch nicht mit der Krim begonnen, das waren Reaktionen auf vorherige Entwicklungen. Das dürfte sogar hier im Forum nachzuverfolgen sein.

oder auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=V1OMId3MfEI

SCORN
Zuletzt geändert von SCORN am 11. Januar 2015, 11:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 11. Januar 2015, 11:30

Aber Scorn, das bestreite ich doch gar nicht. [denken] Allerdings kann man darüber debattieren, warum es dazu gekommen ist. Trotzdem müssen wir auf das Heute reagieren.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon SCORN » 11. Januar 2015, 11:35

augenzeuge hat geschrieben:Aber Scorn, das bestreite ich doch gar nicht. [denken] Allerdings kann man darüber debattieren, warum es dazu gekommen ist. Trotzdem müssen wir auf das Heute reagieren.

AZ


OK, da gehe ich mit!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 11. Januar 2015, 11:53

Zum Thema ein interessanter Artikel in der Freien Presse.

Die Ukraine als zweites Finnland?
Auch nach dem Besuch des ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk in Berlin ist eine Lösung der Ukraine-Krise nicht in Sicht. Die Diplomatie sucht weiter einen Ausweg. Der Osteuropa-Experte Jörg Baberowski bietet Lösungen an.

Zitat:
Doch Verhandlungen sind notwendiger denn je, und zwar ohne Vorbedingungen, meint der Osteuropa- und Russlandexperte Jörg Baberowski, der Donnerstagabend auf Einladung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung zu Gast an der TU Chemnitz war. "Es müssen endlich alle Punkte auf den Tisch gelegt werden. Die Gespräche sollten unter Ausschluss der USA stattfinden, weil die Amerikaner nur strategisches Interesse in der Region haben. Und dann müssen die verschiedenen Möglichkeiten der Reihe nach abgeklopft werden: Kulturautonomie für die Ukraine, Föderalisierung oder auch Finnlandisierung. Warum sollte nicht eine dieser Möglichkeiten umgesetzt werden? Eines muss dem Westen klar sein: Keine russische Regierung gleich welcher Coleur wird einem Verlust der Ukraine jemals zustimmen."

Baberowski favorisiert eine Art Finnlandisierung der Ukraine, die formell oder eher informell anerkennt, dass Ukraine und Russland geschichtlich, wirtschaftlich, moralisch eine Sonderbeziehung haben.
...
In dem Konflikt hätten beide Seiten bislang entscheidende Fehler gemacht, die zu Eskalation geführt hätten. "Wer wie Moskau mit dem Säbel rasselt, Panzer auffahren lässt und den Hitler-Stalin-Pakt von 1939 als Drohkulisse aufbaut, der darf sich nicht wundern, wenn ihn keiner mag. Russland hat nicht verstanden, dass das Auftreten als Großmacht mit territorialen Ansprüchen auf dem Gebiet der untergegangenen Sowjetunion den anderen, vor allem den Nachbarstaaten, Angst macht." Das Verhältnis zwischen Europa und Russland ist auf Jahre hinaus zerrüttet, befürchtet der Historiker. Das liegt seiner Meinung nach auch daran, dass der Westen nicht anerkennen will, was das verloren gegangene Imperium des Sowjetreiches für die Eliten und die Mehrheit der Russen bedeutet. Er kritisiert das Verhalten als unsensibel und fordert ein "Begreifen der postimperialen Phantomschmerzen Russlands". Viele Russen empfanden den Zerfall des Sowjetimperiums, die nachfolgende Jelzin-Zeit sowie die Geringschätzung des Westens als Katastrophe. "Nur im Geiste dieser tiefen Demütigung sind die derzeitige Popularität Putins in Russland und dessen Politik nach außen hin zu verstehen", so Baberowski.
...
In seinem Vortrag betonte er die historischen Unterschiede von Ost- und Westukraine. Die Ukraine sei kein einheitlicher Nationalstaat, und die Krim habe immer eine Sonderrolle gespielt. Für die Russen sei die Ukraine der mythische Geburtsort ihres Landes. Baberowski: "Die Ukraine ist 1991 unabhängig geworden, bevor sie zu einer Nation wurde. Man könnte sagen, sie ist bis heute eigentlich keine Nation, sondern ein Zwittergebilde."

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon SCORN » 11. Januar 2015, 12:21

keine schlechte aAnalyse. nur werden diese iIdeen niemals umzusetzen sein! Warum? Weil sich die USA nie und nimmer ausbooten lassen wird! Die Konfrontation wird weiter gehen, jedenfalls so lange wie selbst die EU den Treiben Jazenjuks und Co. unwidersprochen zuschaut!

Die Strippenziehr sitzen am Potomac und nicht Brüssel! Dafür sorgen schon die US-Bürger in Regierung, Verwaltung und Behörden der Ukraine!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon SCORN » 19. Januar 2015, 03:49

ich mag mich täuschen, aber diese offizielle meldung aus kiew steht doch im eklatanten widerspruch zu den minsker gesprächen zur deeskalation:

„Das ukrainische Kommando hat beschlossen, Territorien im Donezker Flughafen zurückzugewinnen und Korridore für die Versorgung unserer Truppen und für Evakuierung zu organisieren“, teilte der Pressesprecher der ukrainischen „Anti-Terror-Operation“ (ATO), Andrej Lyssenko am Sonntag in Kiew mit. „Es wurde eine massive Operation beschlossen, die bereits von Erfolg gekrönt ist.“

ich möchte das blos feststellen, da in wenigen tagen keiner mehr danach fragen wird wer die waffenruhe gebrochen hat sondern alle putin den schwarzen peter zuschieben!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Dr. 213 » 19. Januar 2015, 12:14

Jeder weiß doch, daß aus Richtung Rußland gefährliches Material und verkleidete Menschen
in die autonome Ukraine einsickern und dort Stunk machen.
Und dafür hat Putin auch genau diesen Schwarzen Peter verdient.

Gruß
Dr. 213
Dr. 213
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon tom-jericho » 19. Januar 2015, 16:28

Quelle:1611

Die ukrainischen Streitkräfte im Raum Donezk haben am Sonntag morgen eine massive Artillerieoffensive gegen Stellungen der Aufständischen begonnen. Präsidentenberater Juri Birjukow erklärte, im »Sektor B« hätten die Streitkräfte den Auftrag bekommen, mit allen verfügbaren Mitteln die Positionen der Separatisten zu beschießen. Von der anderen Seite der Front wurde der Angriff bestätigt.

Ziel der ukrainischen Artillerieoffensive ist es wahrscheinlich, die Stellungen der Aufständischen auf dem Flughafen von Donezk zu zerstören. Dort waren die Regierungstruppen in den letzten Tagen unter Druck geraten. In der Nacht zum Sonntag kämpften sich ukrainische Soldaten auf das Flughafengelände vor, um verwundete Soldaten zu evakuieren und tote zu bergen. Dabei soll nach Birjukows Angaben ein Freiwilligenbataillon den Angriffsbefehl verweigert haben. Solche »Feigheit« werde Folgen haben, schäumte der Präsidentenberater.

Welche Folgen gemeint sind, hat jetzt das ukrainische Parlament neu geregelt. Mit der relativ knappen Mehrheit von 242 Stimmen beschlossen die Abgeordneten eine Reihe von Verschärfungen der militärischen Disziplin. Wie die Agentur 112.ua berichtete, sind die Bataillonskommandeure jetzt ermächtigt, in militärischen Kampfsituationen mit allen Mitteln einschließlich Waffengebrauch »Straftaten wie Befehlsverweigerung, Widerstand oder Bedrohung des militärischen Führers oder Aufgabe von Kampfpositionen« zu unterbinden. Den Entwurf hatten zwei Vertreter der »Volksfront« von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk eingebracht, darunter der zum Abgeordneten gewählte Führer eines der Freiwilligenbataillone, Andrij Teteruk. Der Sekretär des ukrainischen Verteidigungsrates, Olexander Turtschinow, hatte zuvor angekündigt, bei der bevorstehenden Mobilisierung von bis zu 100.000 Männern würden vor allem Arbeitslose einberufen, die bei den Arbeitsämtern registriert seien.

Südwestlich von Donezk besichtigte derweil eine Mission der OSZE den Ort, wo am 13. Januar ein Reisebus von unbekannter Seite unter Beschuss geraten war. Die Organisation teilte mit, man habe fünf Granattrichter vor Ort untersucht, darunter einen in zehn Metern Entfernung von dem Bus. Die dort eingeschlagenen Granaten seien aus nord-nordöstlicher Richtung abgefeuert worden. Während die ukrainische Seite diese Information als Beleg für ihre These nahm, dass die Aufständischen den Bus – womöglich unabsichtlich – getroffen und dabei zwölf Menschen getötet hätten, erklärte der russische Vertreter in der OSZE-Mission, der Befund erlaube keine Zuordnung des Beschusses. Der Frontverlauf im Norden und Nordosten des Kontrollpunkts sei unübersichtlich. Die Aufständischen beharren auf ihrer Darstellung, der Bus sei mit einer am Straßenrand aufgebauten Sprengladung der ukrainischen Armee zerstört worden. Als Beleg legten sie die Aussage einer Überlebenden vor, die von nur einer Explosion berichtete, sowie ein Video, das die automatische Aufzeichnungskamera eines hinter dem Unglücksbus wartenden Autos aufgenommen habe. Auf diesem ist eine einzelne Explosion (also nicht fünf, wie die Zahl der Granattrichter erwarten lassen müsste) zu sehen, die im übrigen nicht (wie die OSZE sagt) zehn Meter neben dem Bus stattfand, sondern direkt neben der Autoschlange. Der sichtbare Feuerball erscheint außerdem nicht am Boden, sondern in einiger Höhe über der Straße.
tom-jericho
 

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