Die Lage in der Ukraine Teil 4

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Gerd Böhmer » 12. Februar 2024, 16:05

Bernd hat geschrieben:Du könntest Dich als Historiker im Kreml bewerben.
Der umgehend verworfene Plan von Churchill hatte die Herstellung eines unabhängigen Polens zum Ziel und hat rein gar nichts mit den Großdeutschen Plänen zu tun.
Churchill war klar mit was für einem schlimmen Finger man mit Stalin zu tun hatte und sah sich Polen gegenüber in der Pflicht nach dem Versagen des Westens gegenüber Hitler.


Schon in Ordnung, eine derartige Antwort hatte ich schon irgendwie erwartet, nur kannst Du die historischen Tatsachen nicht verdrehen. Leider haben viele Menschen die von den Vertretern der westlichen Welt vertretenen geostrategischen Machenschaften nicht durchschaut, aber gut ... was meinst Du worum es denn bei den Erweiterungen von Nato und EU eigentlich geht ? Diesbezüglich waren doch einige Herrschaften beim Forum in Davos Anfang diesen Jahres mehr als sehr deutlich (!)
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Nostalgiker » 12. Februar 2024, 17:49

Bernd hat geschrieben:Du könntest Dich als Historiker im Kreml bewerben.
Der umgehend verworfene Plan von Churchill hatte die Herstellung eines unabhängigen Polens zum Ziel .....


Als was für ein Historiker bewirbst du dich denn?
Bei deiner Erwähnung eines Planes hat du "leider" vergessen das dieser Plan "Operation Unthinkable" vom Mai 1945 den krieg gegen die Sowjetunion zum Inhalt hatte, als "nette" Beigabe wäre dann ein "unabhängiges" Polen proklamiert wurden.

Es kursierte mal ein Sprichwort, sinngemäß; jeder will Polen haben aber keiner braucht es.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Spartacus » 12. Februar 2024, 18:44

Gerd Böhmer hat geschrieben:
Schon in Ordnung, eine derartige Antwort hatte ich schon irgendwie erwartet, nur kannst Du die historischen Tatsachen nicht verdrehen.


[flash] Selten so gelacht. Wenn hier einer was verdreht, dann bist du es. Und es gibt einen Begriff dafür. Revisionist. [mundzu]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Gerd Böhmer » 12. Februar 2024, 20:18

Spartacus hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:
Schon in Ordnung, eine derartige Antwort hatte ich schon irgendwie erwartet, nur kannst Du die historischen Tatsachen nicht verdrehen.


[flash] Selten so gelacht. Wenn hier einer was verdreht, dann bist Du es. Und es gibt einen Begriff dafür. Revisionist. [mundzu]

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Du hattest aber mitbekommen auf was ich an der Stelle geantwortet hatte ? Es wird Zeit, das einige Herrschaften zu Denen auch Du gehörst sich einmal den aktuellen sich ändernden Gegebenheiten auf unserer Welt anpassen (!) Weiter im Geschichtsunterricht ...
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon marder » 12. Februar 2024, 21:55

Hmm
Im Moment versucht nur einer die Grenzen seines Landes mit Gewalt zu verschieben.
Ich kenne keine Länder die bisher von Nato ( EU ist noch größerer Quatsch) erobert oder einverleibt wurden.
Ich wundere mich immer wieder warum Aktionen des Militärs der Russen als legitim oder Verteidigung dargestellt werden und die Nato daran auch ursächlich Schuld sein soll.

Die Länder, die seit 1990 in die Nato eingetreten sind hat man nicht gezwungen und die Aufnahme geprüft und stattgegeben. Vielleicht sollte man diese Länder einmal fragen warum sie nicht freiwillig der Russischen Föderation oder einer neu zu gründenden Nachfolgeorganisation des Warschauer Vertrages beitreten wollten wenn dies doch so erstrebenswert erscheint.
Alleine der Begriff Vertrag hat eigentluch schon eine gewisse Komik oder durften sich die betroffenen da etwas aussuchen? Beispiel Ungarne CSSR usw. bzw. von Polen ganz zu schweigen.
Daher finde ich die Polemik die Nato versucht mit Gewalt oder Androhung Gebiete einzuverlauben mit Verlaub geagt für Hirngespinste und absoluten Quatsch.

Ich kenne da eher die Verlautbarungen wie:
" Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen
- Die Soldaten an der Ukrainischen Grenze halten nur eine Übung ab und fahren gerade wieder zurück in ihre Kasernen
- DieUkraine hat nie existiert und ist eine Wortschöpfung ( klingt wie Heim ins Reich)
- Wir haben kein Interesse an Polen oder Litauen, Estland und Lettland, allerdings müssen wir unsere Landsleute schützen. (seit 5:45 wird zurückgeschossen)

Ich hoffe, dass ich dies alles nicht wirklich erlebe aber genau deshalb hatte ich mich entschlossen Berufsoffizier zu werden und die Abschreckung, die Jahrzehnte funktionierte aufrecht zu erhalten.
Ps Ich bin kein Kriegstreiber sondern genau das Gegenteil.

Si vis pacem para bellum

Ich hätte es Putin nicht zugetraut dieses Abenteuer zu beginnen. Vermutlich hat er gedacht es ist wie der Anschluss Östereichs wie 1938 und ist unangenehm überrascht worden.
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
Ab 1976 als Offiziersanwärter bei den Panzergrenadieren.
1976 1. Pz.Div. Pz.Brig2 Pz.GrenBtl21
1989 11.Pz.GrenDiv. Pz.Brig33 Pz.GrenBtl332
1994 1.Pz.Div. Pz.Gren.Brig1 usw.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Spartacus » 13. Februar 2024, 09:52

Ja Danke Marder, besser hätte ich es auch nicht ausführen können. [hallo]

Si vis pacem para bellum gilt heute mehr den jäh. Auf meiner Regimentsfahne stand " Nec pluribus impar ". Wäre auch ein guter Wahlspruch für die Ukraine.

„Auch nicht mehreren unterlegen“ [super]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Gerd Böhmer » 13. Februar 2024, 11:18

marder hat geschrieben:Hmm
Im Moment versucht nur einer die Grenzen seines Landes mit Gewalt zu verschieben ...


Lassen wir es dabei, es bringt an der Stelle nichts weiter zu diskutieren, leider erkennst auch Du die Hintergründe der Konflikte nicht ... aber lassen wir es dabei, wie war der Spruch vor zwei Jahren als es in Osteuropa los ging - die Menschheit hat ein friedliches Zusammenleben nicht in den Genen - in Bezug auf den immer wieder erwähnten Spruch "Si vis pacem para bellum" ...

... in diesem Sinne,
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Danny_1000 » 13. Februar 2024, 11:34

marder hat geschrieben:Hmm.....Ich hoffe, dass ich dies alles nicht wirklich erlebe aber genau deshalb hatte ich mich entschlossen Berufsoffizier zu werden und die Abschreckung, die Jahrzehnte funktionierte aufrecht zu erhalten.
Ps Ich bin kein Kriegstreiber sondern genau das Gegenteil.

.....

Sicher aller Ehre werte, glaube ich Dir aufs Wort. Ähnliches hat man mir vor einigen Jahrzehnten auch erzählt. Das hiess damals bei uns, den Frieden mit der Waffe in der Hand zu verteidigen.

Heute, einige Jahrzehnte schlauer bin ich sehr skeptisch, wenn mir Politgrößen die nie in einem Krieg müssen, und dessen Söhne und Töchter vermutlich auch nicht, wenn die mir also erzählen, wir müßten wieder kriegstüchtig werden. Da läuft mir wirklich ein Schauer über den Rücken daran zu denken, meine Kinder in einen Krieg zu schicken nur weil Politiker unfähig sind, Russland beibringen wollen zu verlieren und dilettantisch agieren anstatt alles dafür zu tun, dass es zu keinem Krieg hier kommt.

Militärische Aufrüstung und ein Kanzler, der sich brüstet jetzt endlich zweitgrößter Waffenliefernat für diesen Krieg zu sein, sich mit dem Boß einer Waffenschmiede medienwirksam ablichten läßt und Granaten anguckt halte ich für völlig ungeeignet, etwas für die Herstellung und Erhaltung des Friedens zu tun.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon augenzeuge » 13. Februar 2024, 12:05

Danny_1000 hat geschrieben:ein Kanzler, der sich brüstet jetzt endlich zweitgrößter Waffenliefernat für diesen Krieg zu sein, sich mit dem Boß einer Waffenschmiede medienwirksam ablichten läßt und Granaten anguckt halte ich für völlig ungeeignet, etwas für die Herstellung und Erhaltung des Friedens zu tun.


Richtig, auch in der Hinsicht ist der Kanzler ungeeignet. Sich so hinstellen und gleichzeitig mit dem Taurus entgegengesetzt argumentieren. Ist so wie, stell die Dusche an, aber mach mich nicht nass.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Bahndamm 68 » 13. Februar 2024, 14:09

Am gestrigen Tag, 12. Februar 24 der erste Spatenstich für eine neue Waffenschmiede in Niedersachsen.
Heute in ntv die Aussage eines Generals: Munitions-Maschine „kommt ins Laufen“.
+++ 11:38 General: Munitions-Maschine "kommt ins Laufen" +++
Die Ukraine steht an mehreren Frontabschnitten massiv unter Druck. Während innenpolitische Probleme die USA außenpolitisch lähmen, richtet sich der Fokus zunehmend auf die europäischen Rüstungs- und Verteidigungsfähigkeiten. Generalmajor Christian Freuding ist optimistisch, dass Europa der neuen Rolle gerecht werden kann.

Was sind dies alles für magische Worte von gestern und heute?
Haben die Verantwortlichen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa vergessen, dass die Militärische Operation von Putin zum zweiten Mal sich jährt?

Immer deutlicher wird für mich, wie flexibel dieses Land schon allein für 3.000 Helme gewesen ist. Eine Helm-Herstellung ist genauso wichtig wie eine Panzer-Herstellung.
Und jetzt wird propagiert, dass die Maschinerie ins Laufen kommt. Gewiss, die Kampfhandlungen sind in der Ukraine und nicht in Deutschland !

Wie oft haben wir den Gefechtsalarm mit der Stoppuhr geübt?

Und jetzt kommt es erst ins Laufen? Ich muss es deutlich zum Ausdruck bringen, wir werden mit Worten regelrecht verarscht.

Mit Sicherheit bin und werde ich kein Freund von Trump. Seine Worte haben die Europäer aus ihrem Trauma geholt.

Nach dem ersten Spatenstich sprach der Vorsitzende von Rheinmetall, dass die Läger erst in ca. 10 Jahren wieder gefüllt sind.
Sie sind leer.
Zusätzlich fügte der Kommentator hinzu, dass die Rüstungsindustrie auf Aufträge wartet, mit dem Zusatz einer verbindlichen Angabe von Abnahmemengen. Es wird zurzeit an 5 Tagen (!!!) in der normalen Arbeitszeit Munition produziert. Dies erklärt einmal wieder deutlich, dass die Munitions-Maschinerie ins Laufen kommt.

Natürlich haben überall jetzt die Besserwisser eine Hochkonjunktur.
Gehe ich von mir aus und sehe, dass mein Bierkasten noch zwei volle Flaschen hat, dann muss ich mein Reservat wieder auffüllen.

Auch gestern Abend in der Prunksitzung aus Köln hat Guido Cantz in humorvoller Art und Weise sinngemäß gesprochen, dass Deutschland sich über 6 Tage Streik bei der Bahn aufregt.
Was soll das?
Unser Kanzler ist seit 2 Jahren im Streik. Hier wird doch ganz deutlich, wie der Zustand in diesem Land und in Europa ist.
Die nächsten großen Worte stehen in Aussicht im Wahlkampf für die Europa-Wahl und in den Neuen Bundesländern.
Ich bin schon heute neugierig oder auch gespannt.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon karnak » 13. Februar 2024, 14:16

[grin] Lass doch Deine Rente um die Hälfte kürzen, dass sollte mal ein Beirag zur Kriegsfähigkeit sein. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Bahndamm 68 » 13. Februar 2024, 14:28

karnak hat geschrieben:Lass doch Deine Rente um die Hälfte kürzen, dass sollte mal ein Beirag zur Kriegsfähigkeit sein. [flash]

Von mir kein Cent.
Eine Familie kommt zu Beginn des Krieges aus der Ukraine nach Deutschland. Friedliebende Menschen in Baden-Württemberg kümmerten sich rührend um sie. Nachdem das Finanzielle alles geklärt war, zogen sie wieder zurück in die Ukraine und kassierten ein Jahr lang ca. 40.000€.
Das muss erst einmal wieder zurück, die Kohle, mit einer Entschuldigung.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon karnak » 13. Februar 2024, 15:01

Weiß nicht ob man solche Fälle pauschalisieren kann und sollte. NUR eines sollte man dem Bürger mal eindeutig sagen. Die Welt teilt sich in Demokratien und Potentaten, im Augenblick nehmen die Letzteren zu. Die freie Welt sollte sich natürlich wappnen gegen diese Potentaten was ihre Sicherheit und Freiheit angeht, mit Sicherheit schon mal ein sehr kostspieliges Unterfangen. Wenn wir uns aber dazu entschließen den Freiheitskampf weltweit vollumfänglich zu finanzieren wird das Ganze dann gigantische Ausmaße an Kosten annehmen. Und das wird zwangsläufig Konsequenzen haben müssen, hinsichtlich Sozialpolitik, Kultur und Bildung, Steuerforderungen oder weitere Verschuldung des Staates in bisher unerreichtem Ausmaß.Das alles muß dann klar sein und das sollte man das Volk dann auch wissen lassen. [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Danny_1000 » 13. Februar 2024, 16:08

karnak hat geschrieben:[grin] Lass doch Deine Rente um die Hälfte kürzen, dass sollte mal ein Beirag zur Kriegsfähigkeit sein. [flash]

Nein, mit seinen messerscharfen Analysen gehört Bahndamm nicht vor einem PC mit Wohnzimmersessel und Kasten Bier sondern direkt an die Front. Die brauchen dort jeden Mann. Die Soldaten, die da jetzt gerade heldenhaft kämpfen sollen so um die 40 Jahre sein.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon augenzeuge » 13. Februar 2024, 16:27

dass Deutschland sich über 6 Tage Streik bei der Bahn aufregt.
Was soll das?
Unser Kanzler ist seit 2 Jahren im Streik. Hier wird doch ganz deutlich, wie der Zustand in diesem Land und in Europa ist.


Endlich gibts mal was zum Lachen. Ist doch sonst alles traurig genug.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Bernd » 13. Februar 2024, 16:50

Danny_1000 hat geschrieben:
marder hat geschrieben:Hmm.....Ich hoffe, dass ich dies alles nicht wirklich erlebe aber genau deshalb hatte ich mich entschlossen Berufsoffizier zu werden und die Abschreckung, die Jahrzehnte funktionierte aufrecht zu erhalten.
Ps Ich bin kein Kriegstreiber sondern genau das Gegenteil.

.....

Sicher aller Ehre werte, glaube ich Dir aufs Wort. Ähnliches hat man mir vor einigen Jahrzehnten auch erzählt. Das hiess damals bei uns, den Frieden mit der Waffe in der Hand zu verteidigen.

Heute, einige Jahrzehnte schlauer bin ich sehr skeptisch, wenn mir Politgrößen die nie in einem Krieg müssen, und dessen Söhne und Töchter vermutlich auch nicht, wenn die mir also erzählen, wir müßten wieder kriegstüchtig werden. Da läuft mir wirklich ein Schauer über den Rücken daran zu denken, meine Kinder in einen Krieg zu schicken nur weil Politiker unfähig sind, Russland beibringen wollen zu verlieren und dilettantisch agieren anstatt alles dafür zu tun, dass es zu keinem Krieg hier kommt.

Militärische Aufrüstung und ein Kanzler, der sich brüstet jetzt endlich zweitgrößter Waffenliefernat für diesen Krieg zu sein, sich mit dem Boß einer Waffenschmiede medienwirksam ablichten läßt und Granaten anguckt halte ich für völlig ungeeignet, etwas für die Herstellung und Erhaltung des Friedens zu tun.


Na ja , wer hat denn in der DDR mit 20 Jahren noch ernsthaft geglaubt der Westen sei auf dem Sprung um den Osten zu überfallen?
War eher was für Jungpioniere oder ganz Überzeugte.
Da ist die Lage heute schon eine etwas Andere.
Die Russen wollen sich ihr nach 90 verlorenes Einflussgebiet wieder holen. Mit angenehmer Nachbarschaft ging es nicht , also holt der Russe den Hammer raus.
Da sollte man ein wehrunfähiges Völkchen schon mal zurecht stubsen.
Bei den Russen läuft die Rüstung jedenfalls am Anschlag.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon karnak » 13. Februar 2024, 17:05

Bernd hat geschrieben:
Na ja , wer hat denn in der DDR mit 20 Jahren noch ernsthaft geglaubt der Westen sei auf dem Sprung um den Osten zu überfallen?
War eher was für Jungpioniere oder ganz Überzeugte.
Da ist die Lage heute schon eine etwas Andere.

[flash] Tatsächlich, also manchmal bin ich mir da nicht so ganz sicher. Zumindest was NATO Gebiet angeht kann ich das beim Putin nicht so vernehmen, trotzdem erklärt man mir ständig dem Russe sein Plan gilt dem Marsch Richtung Reichskanzlei. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon pentium » 13. Februar 2024, 17:10

karnak hat geschrieben:
Bernd hat geschrieben:
Na ja , wer hat denn in der DDR mit 20 Jahren noch ernsthaft geglaubt der Westen sei auf dem Sprung um den Osten zu überfallen?
War eher was für Jungpioniere oder ganz Überzeugte.
Da ist die Lage heute schon eine etwas Andere.

[flash] Tatsächlich, also manchmal bin ich mir da nicht so ganz sicher. Zumindest was NATO Gebiet angeht kann ich das beim Putin nicht so vernehmen, trotzdem erklärt man mir ständig dem Russe sein Plan gilt dem Marsch Richtung Reichskanzlei. [flash]


Klar Reichskanzlei. Heute ist Kaspertag.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Edelknabe » 13. Februar 2024, 17:36

Bernd mit dem hier:

"Da sollte man ein wehrunfähiges Völkchen schon mal zurecht stubsen."Textauszug ende

Dann geh besser mal voran Mann. Und nimm deine gesamte Sippe mit. Wenn schon, denn schon. Hast du Töchter braucht eventuell das Lazarett Hilfe, die Söhne dann zur Truppe. Oder frage mal in der Runde ob sich nicht endlich ein paar kompetente Diplomaten finden um das Ganze zu beenden. Dann hätte deine Sippe Glück.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon augenzeuge » 13. Februar 2024, 17:56

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
Bernd hat geschrieben:
Na ja , wer hat denn in der DDR mit 20 Jahren noch ernsthaft geglaubt der Westen sei auf dem Sprung um den Osten zu überfallen?
War eher was für Jungpioniere oder ganz Überzeugte.
Da ist die Lage heute schon eine etwas Andere.

[flash] Tatsächlich, also manchmal bin ich mir da nicht so ganz sicher. Zumindest was NATO Gebiet angeht kann ich das beim Putin nicht so vernehmen, trotzdem erklärt man mir ständig dem Russe sein Plan gilt dem Marsch Richtung Reichskanzlei. [flash]


Klar Reichskanzlei. Heute ist Kaspertag.


Ja sischer...saat de Kölner.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Edelknabe » 13. Februar 2024, 18:18

Heute früh, ich sitze beim Frühstück in der Tanke. Und während ich so Bockwurst und Kaffee verköstige läuft deren Fernseher. (logisch, ohne Ton)Darin wohl eine Szene vom Schlachtfeld. Kurz beschrieben, einsamer Panzer(bestimmt Russe) dreht seine Runden, ballert ab und an und dreht weiter in so vierhundert Metern von Kahlschlag und ...ringsherum und oben wohl ne ukrainische Drohne, die filmt das Ganze und logisch, irgendwann fliegt Panzer in Einzelteilen davon. Frage jetzt: "Was macht nur ein Panzer in gut einem Quadratkilometer Nichts? Was suchte der dort, etwa Ersatzteile?

Denke ich an Panzer sehe ich vor dem geistigen Auge hunderte davon, in Angriffsformation. Aber doch nicht das da? Was soll der Quatsch also, was?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Spartacus » 13. Februar 2024, 18:24

karnak hat geschrieben:Weiß nicht ob man solche Fälle pauschalisieren kann und sollte. NUR eines sollte man dem Bürger mal eindeutig sagen. Die Welt teilt sich in Demokratien und Potentaten, im Augenblick nehmen die Letzteren zu. Die freie Welt sollte sich natürlich wappnen gegen diese Potentaten was ihre Sicherheit und Freiheit angeht, mit Sicherheit schon mal ein sehr kostspieliges Unterfangen. Wenn wir uns aber dazu entschließen den Freiheitskampf weltweit vollumfänglich zu finanzieren wird das Ganze dann gigantische Ausmaße an Kosten annehmen. Und das wird zwangsläufig Konsequenzen haben müssen, hinsichtlich Sozialpolitik, Kultur und Bildung, Steuerforderungen oder weitere Verschuldung des Staates in bisher unerreichtem Ausmaß.Das alles muß dann klar sein und das sollte man das Volk dann auch wissen lassen. [hallo]


Wie kommst du jetzt wieder da drauf?

Ich kann dir oft nicht mehr folgen oder muss davon ausgehen, dass du - genau wie der Gerd - geschichtlich ein Loch hast. In den "goldenen" 1980er Jahren hatte die BRD 16 Divisionen unter Waffen und 2.200 voll einsatzfähige
Leopard 2 Panzer. Das musste alles unterhalten werden und damals hatten wir garantiert keine Steuereinnahmen von fast 1 Billion Euro, aber gleichzeitig den besten Sozialstaat aller Zeiten, eine intakte Infrastruktur, eine
funktionierende Bahn, Freibäder in Hülle und Fülle und, und, und........und nur 238,9 Milliarden Euro Staatsschulden.

Das Geld ist also da, es muss nur anders verteilt werden. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Ari@D187 » 13. Februar 2024, 18:34

Danny_1000 hat geschrieben:[...]
Heute, einige Jahrzehnte schlauer bin ich sehr skeptisch, wenn mir Politgrößen die nie in einem Krieg müssen, und dessen Söhne und Töchter vermutlich auch nicht, wenn die mir also erzählen, wir müßten wieder kriegstüchtig werden. Da läuft mir wirklich ein Schauer über den Rücken daran zu denken, meine Kinder in einen Krieg zu schicken nur weil Politiker unfähig sind, Russland beibringen wollen zu verlieren und dilettantisch agieren anstatt alles dafür zu tun, dass es zu keinem Krieg hier kommt.
[...]

Also, in der Annahme, dass man nur von Freunden umgeben ist, die dem geläuterten deutschen Staat und Europa friedlich verbunden sind, hat man jahrzehntelang abgerüstet und wie Du schreibst, an anderer Stelle alles getan um einen Krieg hier zu verhindern. Irgendwie scheint das nicht gefruchtet zu haben und man sieht sich mit offenen Drohungen von einem z.B. Medwedew konfrontiert.
Und da das Ganze so nicht funktioniert, muss man nun halt zusehen, dass man wieder wehrfähig wird und Aggressoren soweit militärisch einbremst, dass ihnen der Hunger erstmal vergeht und die Kraft genommen wird. Nicht eine ukrainische Mutter will ihren Sohn in der aktuellen Spezialoperation sehen, das ist doch selbstverständlich, aber die Welt ist nun mal nicht so friedlich, wie man sie gerne hätte.

Gerade der Angriff auf die Ukraine zeigt doch, wie wichtig eine funktionierende Abschreckung ist. Eine noch über Atomwaffen verfügende Ukraine, hätte ein Putin wohl kaum angegriffen, er hätte vermutlich nicht mal drüber nachgedacht.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Ari@D187 » 13. Februar 2024, 18:36

Spartacus hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Weiß nicht ob man solche Fälle pauschalisieren kann und sollte. NUR eines sollte man dem Bürger mal eindeutig sagen. Die Welt teilt sich in Demokratien und Potentaten, im Augenblick nehmen die Letzteren zu. Die freie Welt sollte sich natürlich wappnen gegen diese Potentaten was ihre Sicherheit und Freiheit angeht, mit Sicherheit schon mal ein sehr kostspieliges Unterfangen. Wenn wir uns aber dazu entschließen den Freiheitskampf weltweit vollumfänglich zu finanzieren wird das Ganze dann gigantische Ausmaße an Kosten annehmen. Und das wird zwangsläufig Konsequenzen haben müssen, hinsichtlich Sozialpolitik, Kultur und Bildung, Steuerforderungen oder weitere Verschuldung des Staates in bisher unerreichtem Ausmaß.Das alles muß dann klar sein und das sollte man das Volk dann auch wissen lassen. [hallo]


Wie kommst du jetzt wieder da drauf?

Ich kann dir oft nicht mehr folgen oder muss davon ausgehen, dass du - genau wie der Gerd - geschichtlich ein Loch hast. In den "goldenen" 1980er Jahren hatte die BRD 16 Divisionen unter Waffen und 2.200 voll einsatzfähige
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funktionierende Bahn, Freibäder in Hülle und Fülle und, und, und........und nur 238,9 Milliarden Euro Staatsschulden.

Das Geld ist also da, es muss nur anders verteilt werden. [hallo]

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Naja Sparta, dann wurde viel Geld für den Anschluss benötigt, wobei die Integration von vielen bis heute nicht geklappt hat. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon karnak » 13. Februar 2024, 19:32

Spartacus hat geschrieben:
Wie kommst du jetzt wieder da drauf?

Ich kann dir oft nicht mehr folgen oder muss davon ausgehen, dass du - genau wie der Gerd - geschichtlich ein Loch hast. In den "goldenen" 1980er Jahren hatte die BRD 16 Divisionen unter Waffen und 2.200 voll einsatzfähige
Leopard 2 Panzer. Das musste alles unterhalten werden und damals hatten wir garantiert keine Steuereinnahmen von fast 1 Billion Euro, aber gleichzeitig den besten Sozialstaat aller Zeiten, eine intakte Infrastruktur, eine
funktionierende Bahn, Freibäder in Hülle und Fülle und, und, und........und nur 238,9 Milliarden Euro Staatsschulden.

Das Geld ist also da, es muss nur anders verteilt werden. [hallo]

Sparta

Wäre natürlich die Frage wie sich der Schuldenberg in der Zeit entwickelt hat, ewige Zeiten 0 Zinsen, was damals eine Granate gekostet hat und was heute Rheinmetall dafür abgreift.,wie sich die Energie und Rohstoffpreise entwickelt haben und was das heute und die nächsten 10 Jahre für den Staatshaushalt bedeutet.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon karnak » 13. Februar 2024, 19:35

Ari@D187 hat geschrieben: wobei die Integration von vielen bis heute nicht geklappt hat. [hallo]

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Meinst an denen liegt das? [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Ari@D187 » 13. Februar 2024, 19:54

karnak hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben: wobei die Integration von vielen bis heute nicht geklappt hat. [hallo]

Ari

Meinst an denen liegt das? [flash]

Aber nein, Du kennst doch die reeducateten Altbundesbürger. Die geben sich für die gescheiterte Integration von anderen gerne selbst die Schuld. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Bernd » 13. Februar 2024, 20:16

Meinst Du die nicht beachteten Lebensleistungen der Ossis? Lach …..
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Gerd Böhmer » 13. Februar 2024, 21:33

Spartacus hat geschrieben:Wie kommst du jetzt wieder da drauf?

Ich kann Dir oft nicht mehr folgen oder muss davon ausgehen, dass du - genau wie der Gerd - geschichtlich ein Loch hast ...

Sparta


Du darfst dann allerdings auch nicht übersehen, das wir bis 1990 ein Gleichgewicht der Kräfte hatten, was heutzutage fehlt. Geschichtlich gesehen habe grosse Bündnisse wie aktuell die Nato und EU, oder Imperien noch nie lange überlebt. Als letzte Anmerkung, finanzielle Mittel sind auch nicht unbegrenzt vorhanden, Schulden sind auch keine Lösung.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Beitragvon Ari@D187 » 13. Februar 2024, 23:27

Bahndamm 68 hat geschrieben:Am gestrigen Tag, 12. Februar 24 der erste Spatenstich für eine neue Waffenschmiede in Niedersachsen.
Heute in ntv die Aussage eines Generals: Munitions-Maschine „kommt ins Laufen“.

Um hier mal anzuknüpfen, das Interview verlinkt und zusammengefasst:



1. Die Munitionsmaschine kommt ans Laufen
2. Die Ukraine kann den Krieg gewinnen

Und dann war da noch Punkt 3:
US-Senat billigt Milliardenhilfen für die Ukraine

-> Link

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