Die Lage in der Ukraine Teil 4

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Spartacus » 10. Februar 2024, 11:30

Edelknabe hat geschrieben:Bernd mit dem hier:

"Womit will man Putin denn beindrucken?" Textauszug ende

Warum sollte man den Mann denn beindrucken? Mit was denn und will der das überhaupt wenn der nicht so schon drauf pfeift.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Edelknabe » 10. Februar 2024, 12:03

Stell dich schonmal an Schöffe Sparta. Und zwar an die Schlange vom letzten Aufgebot. Könnte dann auch nur Ehrenamt sein. Aber das machst du doch gerne Mann.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon augenzeuge » 10. Februar 2024, 12:04

Bernd hat geschrieben:Fällt die Ukraine und die Russen bekommen Oberwasser können wir uns auf ein Gemetzel auf dem Balkan gefasst machen.


Und auf 10 Mio Flüchtlinge. [denken]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon pentium » 10. Februar 2024, 14:25

Putin holte sehr weit aus, begann beim Jahr 862 - der Kiewer Rus, Prinz Ryurik, Jaroslaw…
Putin behauptete etwa, die ukrainische Nation sei nur eine Erfindung des österreichischen Generalstabes im ausgehenden 19. Jahrhunderts, um „den potenziellen Feind“ Russland zu „schwächen“. Fakten wie die drei polnisch-litauischen Teilungen 1772, 1793 und 1795, die am Ende alle Bewohner Polen-Litauens unter die Herrschaft der Moskauer Zaren sowie Preußens und Habsburg zwangen, gibt es in seinem Denken nicht.
Besonders abstrus war einmal mehr, was Putin zum Zweiten Weltkrieg behauptete. Demnach trage der 1918 wieder erstandene polnische Staat die Hauptverantwortung - erst habe Warschau mit Hitler „kollaboriert“ und sich dann 1938 geweigert, sowjetischen Streitkräften den Durchmarsch an die polnische Westgrenze zu genehmigen, um der gerade vom Dritten Reich attackierten Tschechoslowakischen Republik zu helfen.

Außenministerium stellt Putins Lügen im Carlson-Interview richtig
https://www.polskieradio.pl/400/7764/Ar ... ew-richtig
https://www.politico.eu/article/lies-tr ... r-carlson/
https://www.bz-berlin.de/welt/in-einem- ... n-schicken
https://www.spiegel.de/ausland/intervie ... 436c3e1380
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 10. Februar 2024, 17:19

pentium hat geschrieben:Putin holte sehr weit aus, begann beim Jahr 862 - der Kiewer Rus, Prinz Ryurik, Jaroslaw…
Putin behauptete etwa, die ukrainische Nation sei nur eine Erfindung des österreichischen Generalstabes im ausgehenden 19. Jahrhunderts, um „den potenziellen Feind“ Russland zu „schwächen“. Fakten wie die drei polnisch-litauischen Teilungen 1772, 1793 und 1795, die am Ende alle Bewohner Polen-Litauens unter die Herrschaft der Moskauer Zaren sowie Preußens und Habsburg zwangen, gibt es in seinem Denken nicht.
Besonders abstrus war einmal mehr, was Putin zum Zweiten Weltkrieg behauptete. Demnach trage der 1918 wieder erstandene polnische Staat die Hauptverantwortung - erst habe Warschau mit Hitler „kollaboriert“ und sich dann 1938 geweigert, sowjetischen Streitkräften den Durchmarsch an die polnische Westgrenze zu genehmigen, um der gerade vom Dritten Reich attackierten Tschechoslowakischen Republik zu helfen.

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https://www.politico.eu/article/lies-tr ... r-carlson/
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Ich habe gerade noch einmal aus diesem aktuellem Anlass das Thema Geschichtsunterricht aufgegriffen, dort ist es in Bezug auf Fragen der Geschichte besser aufgehoben.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Spartacus » 10. Februar 2024, 18:26

Irgendwo habe ich gerade gelesen, dass - wenn die Ukraine diesen Krieg verliert - in Deutschland mit 10 Millionen Flüchtlingen gerechnet wird.

Also Gnade uns Gott, wenn Russland gewinnt. [shocked]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon augenzeuge » 10. Februar 2024, 19:09

Spartacus hat geschrieben:Irgendwo habe ich gerade gelesen, dass - wenn die Ukraine diesen Krieg verliert - in Deutschland mit 10 Millionen Flüchtlingen gerechnet wird.

Also Gnade uns Gott, wenn Russland gewinnt. [shocked]

Sparta


Ja, ich hab das geschrieben. Heute mittag in diesem Thread. [blush]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Spartacus » 10. Februar 2024, 19:27

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Irgendwo habe ich gerade gelesen, dass - wenn die Ukraine diesen Krieg verliert - in Deutschland mit 10 Millionen Flüchtlingen gerechnet wird.

Also Gnade uns Gott, wenn Russland gewinnt. [shocked]

Sparta


Ja, ich hab das geschrieben. Heute mittag in diesem Thread. [blush]
AZ


Da habe ich meinen wohlverdientes Rentner Nickerchen gemacht. [grins]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon karnak » 10. Februar 2024, 21:03

Spartacus hat geschrieben:Irgendwo habe ich gerade gelesen, dass - wenn die Ukraine diesen Krieg verliert - in Deutschland mit 10 Millionen Flüchtlingen gerechnet wird.

Also Gnade uns Gott, wenn Russland gewinnt. [shocked]

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[grin] Sind wir jetzt bei der nächsten Masche um uns kriegstüchtig zu machen und zu halten? Weil es nun mit dem Siegen der Ukraine nichts wird müssen die zukünftigen Flüchtlinge herhalten. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon pentium » 10. Februar 2024, 21:20

Rechtsextreme Parteien in Ungarn und Rumänien schmieden Pläne für eine Zukunft, in der Russland den Krieg gegen die Ukraine gewinnt. Denn dann wollen sie die Ukraine aufteilen.
https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... n-100.html

Sie kleben auf Heckscheiben und Parkbänken in Budapest - Aufkleber, die den Umriss Ungarns zeigen. Allerdings ein Großungarn mit den Grenzen von 1920, vor der Aufteilung des Landes im Vertrag von Trianon.

Ein Teil dieses alten Ungarns ist heute ukrainisches Staatsgebiet, Transkarpatien. Etwa 1,25 Millionen Menschen leben in der Region im äußersten Westen der Ukraine, die landschaftlich durch die Berge der Karpaten geprägt ist. Eine ungarische Minderheit machte hier laut einer Volkszählung des ukrainischen Zensus im Jahr 2001 rund zwölf Prozent der Bevölkerung aus.


Auch im Nachbarland Rumänien ist eine ähnliche Entwicklung bemerkbar. Dort forderte ein Spitzenpolitiker der rechtsextremen Partei AUR, Rumänien solle ein Stück von der Ukraine abhaben. Claudiu Tarziu, einer der Parteivorsitzenden der AUR und Kandidat für die Wahlen zum EU-Parlament, hielt Ende Januar in Jassy eine Rede, in der er die Vereinigung Rumäniens mit den einst zu Rumänien und heute zur Ukraine gehörenden Gebieten sowie mit der Republik Moldau forderte.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 10. Februar 2024, 21:29

@ pentium

soweit ist es also nun doch schon gekommen, das um die Aufteilung der "Beute" gestritten wird, fordert Polen demnächst dann auch die westukrainischen Gebiete rund um Lemberg zurück ?

Wie werden denn die Herrschaften in Kiew, Brüssel und Berlin (Washington und Moskau) auf derartige Gedankenspiele reagieren ?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon augenzeuge » 10. Februar 2024, 21:55

karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Irgendwo habe ich gerade gelesen, dass - wenn die Ukraine diesen Krieg verliert - in Deutschland mit 10 Millionen Flüchtlingen gerechnet wird.

Also Gnade uns Gott, wenn Russland gewinnt. [shocked]

Sparta

[grin] Sind wir jetzt bei der nächsten Masche um uns kriegstüchtig zu machen und zu halten? Weil es nun mit dem Siegen der Ukraine nichts wird müssen die zukünftigen Flüchtlinge herhalten. [flash]
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Du hast es erfasst. Das waren auch meine Gedanken dazu.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon karnak » 10. Februar 2024, 22:16

pentium hat geschrieben:
Ein Teil dieses alten Ungarns ist heute ukrainisches Staatsgebiet, Transkarpatien. Etwa 1,25 Millionen Menschen leben in der Region im äußersten Westen der Ukraine, die landschaftlich durch die Berge der Karpaten geprägt ist. Eine ungarische Minderheit machte hier laut einer Volkszählung des ukrainischen Zensus im Jahr 2001 rund zwölf Prozent der Bevölkerung aus.


Auch im Nachbarland Rumänien ist eine ähnliche Entwicklung bemerkbar. Dort forderte ein Spitzenpolitiker der rechtsextremen Partei AUR, Rumänien solle ein Stück von der Ukraine abhaben. Claudiu Tarziu, einer der Parteivorsitzenden der AUR und Kandidat für die Wahlen zum EU-Parlament, hielt Ende Januar in Jassy eine Rede, in der er die Vereinigung Rumäniens mit den einst zu Rumänien und heute zur Ukraine gehörenden Gebieten sowie mit der Republik Moldau forderte.[/quote]








Als ob EU bzw. NATO Staaten sowas einfordern, geschweige denn umsetzen könnten.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Bernd » 10. Februar 2024, 22:38

karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Irgendwo habe ich gerade gelesen, dass - wenn die Ukraine diesen Krieg verliert - in Deutschland mit 10 Millionen Flüchtlingen gerechnet wird.

Also Gnade uns Gott, wenn Russland gewinnt. [shocked]

Sparta

[grin] Sind wir jetzt bei der nächsten Masche um uns kriegstüchtig zu machen und zu halten? Weil es nun mit dem Siegen der Ukraine nichts wird müssen die zukünftigen Flüchtlinge herhalten. [flash]
Das Land wird mit Sicherheit geteilt werden und damit ist der Status eines Kriegsflüchtlings für Ukrainer nicht mehr gegeben.


Dieses Szenario bezieht sich auf den Fall des völligen Zusammenbrechen der Ukraine .
In diesem Fall wäre durchaus mit erheblichen Fluchtbewegungen zu rechnen.
Wer will schon für seine Loyalität für den ukrainischen Staat in einem russischen Folterkeller enden?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 10. Februar 2024, 22:45

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Irgendwo habe ich gerade gelesen, dass - wenn die Ukraine diesen Krieg verliert - in Deutschland mit 10 Millionen Flüchtlingen gerechnet wird.

Also Gnade uns Gott, wenn Russland gewinnt. [shocked]

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[...] Sind wir jetzt bei der nächsten Masche um uns kriegstüchtig zu machen und zu halten? Weil es nun mit dem Siegen der Ukraine nichts wird müssen die zukünftigen Flüchtlinge herhalten. [flash]
Das Land wird mit Sicherheit geteilt werden und damit ist der Status eines Kriegsflüchtlings für Ukrainer nicht mehr gegeben.


Du hast es erfasst. Das waren auch meine Gedanken dazu.

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Das mit den Gedanken soll man doch den Pferden überlassen oder sind heutzutage bald alle sich über Jahrtausende bewährte Gesetze des Ältestenrates außer Kraft? [laugh]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Beethoven » 11. Februar 2024, 09:18

Ich setze die Aussage eines Generals a.D. der Bundeswehr, mal kommentarlos hier ein.
Ich finde - interessant.


Generalmajor a.D. Schultze-Rhonhof meldet sich zu Wort

"Meine Damen und Herren!

Ich habe nicht 37 Jahre als Soldat gedient, um Deutschland den Frieden zu bewahren, und um jetzt kommentar- und tatenlos zuzusehen, wie Deutschland langsam, aber wahrscheinlich auf eine aktive Teilnahme an einem fremden und sinnlosen Krieg zugesteuert wird. Unsere „Heiligen Drei Könige“, Herr Bundeskanzler Scholz, Herr Minister Lindner und Herr Minister Dr. Habeck haben in ihren jungen Jahren zunächst alle den Wehrdienst für Deutschlands Recht und Freiheit und die Bewahrung unserer Demokratie verweigert. Sie geben nun weit mehr als 10 Milliarden Euro Steuergelder pro Jahr für das „Recht“, die „Freiheit“, die „Demokratie“ und die Westlichen Werte in einem fremden Staat aus, der weder eine Demokratie ist noch Westliche Werte vertritt. Sie verlängern mit unseren Steuergeldern und dem Blut fremder Wehrpflichtiger einen inzwischen sinnlos gewordenen Krieg.

Die Ukraine ist mitnichten eine Demokratie und ihre Werte sind nicht die unseren. In der Ukraine sind 11 Oppositionsparteien verboten. Selenskyj hat die terminlich für März 2024 anstehenden Präsidentschaftswahlen untersagt ( in Russland finden solche statt ). In der Ukraine sind alle Medien gleichgeschaltet. Aus der Ukraine heraus sind keine ukraine-kritischen Berichte deutscher Journalisten zugelassen ( aus Moskau heraus sind russlandkritische Kommentare deutscher Journalisten durchaus üblich ). In der Ukraine sind politische Morde an der Tagesordnung ( lt. der 3-Wochen-Protokolle der Bundeszentrale für Politische Bildung bis Kriegsbeginn ). Die Ukraine und Russland sind gemeinsam die zwei korruptesten Staaten Europas ( lt. Transparency International ). Der Freikauf vom Wehrdienst ist in der Ukraine genauso üblich wie in Russland. Die Ukraine steht mit ihrem Sündenregister von Brüchen von Staatsverträgen und von Verletzungen von UN Konventionen und internationalen Chartas dem russischen Register in Häufigkeit und Schwere in nichts nach. Die Art und Häufigkeit von ukrainischen Kriegsverbrechen sind denen von russischer Seite gleich, lediglich der Missbrauch kriegsvölkerrechtlich geschützter humanitärer Einrichtungen als Schutzschilde für kämpfende Truppen kommt allein auf ukrainischer Seite vor ( lt. Bericht des OSZE vom 29.6. 2022 ).

Diese Ukraine ist weder eine Demokratie noch steht sie für unsere Werte, wie uns die deutschen Medien und die Mehrheit unserer Parteien vortäuschen. Die uns von offizieller Seite präsentierte Interpretation, dass die Ukraine unsere Werte mitverteidigen würde, ist so töricht wie Strucks „Deutschland-Verteidigung am Hindukusch“ es war. Ich erwarte von den ehemaligen Wehrdienstverweigerern im Bundestag und in der Bundesregierung, dass sie sich – treu ihrer früheren Friedensgesinnung – aktiv für ein schnellstmögliches Ende des Krieges in der Ukraine einsetzen und sich von ihren unrealistischen Phantom-Vorstellungen eines Ukraine-Sieges lösen. Von allen anderen Regierenden und Parlamentariern erwarte ich das Gleiche. Die Vorstellung einer möglichen Wiedervereinigung von zwei zerstrittenen und sich inzwischen hassenden Teilen eines Staatsvolks, die bereits vor dem russischen Einmarsch 8 Jahre Krieg gegeneinander geführt haben, zu einer zukünftigen Ukraine alten Umfangs ist der Traumtanz von Narren. Zum Eifer der Mehrheit der deutschen Parteien, den Ukrainern mit Geld und Waffenlieferungen doch noch zu einem Sieg zu verhelfen, fällt mir ein Ausspruch des russischen Generalleutnants Alexander Lebed ein, der im ersten Tschetschenienkrieg gesagt hat: „Lassen Sie mich eine Kompanie aus den Söhnen der Elite rekrutieren und der Krieg wird am nächsten Tag vorbei sein“. (Lebed war 1996 erfolgloser Präsidentschaftskandidat in Russland.)
Die zweite Frage, um die es hier geht, ist, ob die Russische Föderation seit ihrem Rückzug aus Mitteleuropa den Westen oder auch nur ein NATO-Land oder ein anderes Nachbarland nach Ende des sowjetischen Zerfallsprozesses tatsächlich bedroht hat. Dieser Frage werde ich ausführlich in der Begründung zum jetzt nachfolgenden Brief an die Damen und Herren Politiker beantworten. Diese Begründung folgt als Anlage 1 zu dieser Mail.

Seit dem 15. August 2022 habe ich versucht, hunderte von Abgeordneten über die Vorgeschichte des russischen Einmarschs und die Vorgänge innerhalb der Ukraine aufzuklären. Dann habe ich beim Herrn Bundeskanzler und ehemaligen Kanzlern und Spitzenpolitikern mit noch offenen Gesprächskanälen zu Moskau eine deutsche Initiative zu einem raschen Kriegsende vorgeschlagen. Meinen letzten Versuch habe ich Weihnachten 2023 mit dem nun nachfolgenden Brief an Mitglieder der Bundesregierung, die Fraktionsführer aller Parteien im Bundestag, an alle Parteichefs und Generalsekretäre und an alle Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder geschickt. Mit Zustimmung und überhaupt geantwortet haben nur zwei Parteichefs auf den Seitenrängen des Plenarsaals, aber mit der Mitteilung, sie könnten nichts ausrichten. Soeben erhalte ich die höfliche, aber ablehnende Antwort des Vorsitzenden der größten Oppositionspartei, dessen Verschweigen und Übergehen der langen Vorgeschichte des Krieges ich nicht akzeptieren und dessen Unterstellungen gegenüber Putin ich weitgehend nicht bestätigen kann. Angeblich bewiesene, aber unberechtigte Unterstellungen gehörten übrigens auch zuhauf zum Zündstoff der zwei Weltkriege. Trotz aller Höflichkeit macht die Antwort den Eindruck, dass ihr Autor die Begründung meines Vorschlags ( Anlage 1 ) überhaupt nicht gelesen hat.

Ein Teil des deutschen Volks ist es inzwischen Leid, nicht über die Hintergründe des Ukraine-Kriegs informiert zu werden und jährlich bei knappen eigenen Haushaltskassen 10 bis 15 Milliarden Euro in einen sinnlosen, fremden Krieg und das weitere Sterben von Zigtausenden von Ukrainern und Russen zu investieren. Wenn die deutsche Regierung unter Missachtung deutscher Interessen riskiert, dass der Ukraine-Krieg - wie ursprünglich auch von Bundeskanzler Scholz befürchtet – zu einem Flächenbrand ausufert und auch Deutschland einbezieht, muss das Volk selbst die Regierung an ihre erste Pflicht erinnern. Bisher ist die überwiegende Mehrheit der deutschen Politiker in erster Linie an einem Sieg der Ukrainer und einer Niederlage der Russen interessiert und erst nachrangig an einem Frieden. Bitte lesen Sie meinen Weihnachtsbrief an die „Politik“ und reichen Sie meine Gedanken an andere Interessierte weiter. Und versuchen Sie, ihre Abgeordneten von der aufgezeigten Möglichkeit eines baldigen Kriegsendes zu überzeugen.

Ihr Gerd Schultze-Rhonhof
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon karnak » 11. Februar 2024, 10:22

Bernd hat geschrieben:Wer will schon für seine Loyalität für den ukrainischen Staat in einem russischen Folterkeller enden?

Verschone mich doch mit diesen blöden Mist, natürlich gibt es die, genauso wie die der Amis in Guantanamo und bei Deinen Israelischen Freunden, in andere" befreundete " Länder ausgelagert wenn es mal notwendig wird. Also eigentlich nichts besonderes, von ein paar wenigen Ländern mal abgesehen, zu der gerne auch die Bundesrepublik gehört.
Wenn wir schlau genug wären hätten wir die beiden Kontrahenten längst zu einer Teilung des Landes bequatscht, sicher ungerecht gegenüber der Ukraine, aber definitiv auf Zeit weil das russische System früher oder später fallen wird, jedenfalls erstmal nicht zu ändern Je eher diese Teilung angegangen wäre um so kleiner wäre der Teil gewesen den sich der Putin unter den Nagel reißt. Aber dazu sind die Strack- Zimmermanns augenscheinlich zu blöde, bzw. würde für Frau Rheinmetall zu wenig Kohle bringen, dass trifft es wohl eher. Jetzt fährt der Zug jeden Tag in die Richtung, dass der Russe bis zur NATO Grenze marschiert, mit entsprechenden Folgen, wie unfähig kann man eigentlich noch sein?
Was hat der Scholz denn erreicht in den USA, nach den kleinlauten Kommentaren hierzulande,augenscheinlich nichts. Wer will denn erwarten, dass die Russen das nicht ausnutzen werden mit allem was sie haben. Aber ich weiß natürlich, es liegt nur am Fehlen unserer Taurus, das Stück für eine Million, diese Spinner. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 11. Februar 2024, 10:49

Mit der Anerkennung der sogenannten Volksrepublik Donezk sowie der Volksrepublik Lugansk als selbstständige Staaten durch Russland am 22. Februar 2022 wurde das Minsker Abkommen, in den Worten der deutschen Politikwissenschaftlerin Gwendolyn Sasse „ad acta gelegt“.[76] Mit dem auf Vernichtung zielenden Überfall auf die Ukraine zerschlug die Russische Föderation am 24. Februar 2022 alle bisherigen Verhandlungsformate vollständig.[77]

-> Link

Viel Erfolg beim Fordern und Anfangen von Verhandlungen mit dem, der 2022 auf die bis dahin festgezurrten Verhandlungsergebnisse geschi... hat. Verhandelt wurde lange Jahre.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon karnak » 11. Februar 2024, 10:52

[grin] Genau, und jetzt ist Schluss mit lustig, und wenn es Jahrzehnte dauert, wie man mir erklärt. Wenn dann dadurch der Lebensstandard im Westen Europas für die Bevölkerung weit genug abgesackt ist braucht es keine russische Armee mehr, dann reicht eine 5. Kolonne bei einer der Wahlen in den nächsten 10 Jahren.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon pentium » 11. Februar 2024, 10:54

Gerd Schultze-Rhonhof ist ein ehemaliger Generalmajor der Bundeswehr und geschichtsrevisionistischer deutscher Autor. Wikipedia
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon karnak » 11. Februar 2024, 10:56

Könnte natürlich auch ein Nazi sein, oder ein Querdenker. Und so hat jeder seine Nazis, der Putin und wir. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon pentium » 11. Februar 2024, 11:00

karnak hat geschrieben:Könnte natürlich auch ein Nazi sein, oder ein Querdenker. Und so hat jeder seine Nazis, der Putin und wir. [flash]


Beschäftige dich mit seiner Vita....
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Edelknabe » 11. Februar 2024, 11:02

Es wird nicht mehr lange dauern so meine Denke und die ersten Soldaten auf Seite der Ukrainer werden ihren tödlichen Einsatz an vorderster Front mehr wie kritisch hinterfragen. Wenn nicht gar sich sinngemäß vom Hocker machen. Eigentlich ihr gutes Recht denn für was stirbt Soldat da eigentlich? Für was halten die Jungs dort ihren Kopf hin? Also für uns hier im schönen Deutschland bestimmt nicht. Übrigens ein guter Vortext Beethoven, den scheinen nur Scholz und Konsorten nicht wahr zu nehmen. Der Russe selber und sein sterben dort, der hat bestimmt ne ganz andere Meinung dazu.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Bernd » 11. Februar 2024, 11:14

karnak hat geschrieben:
Bernd hat geschrieben:Wer will schon für seine Loyalität für den ukrainischen Staat in einem russischen Folterkeller enden?

Verschone mich doch mit diesen blöden Mist, natürlich gibt es die, genauso wie die der Amis in Guantanamo und bei Deinen Israelischen Freunden, in andere" befreundete " Länder ausgelagert wenn es mal notwendig wird. Also eigentlich nichts besonderes, von ein paar wenigen Ländern mal abgesehen, zu der gerne auch die Bundesrepublik gehört.
Wenn wir schlau genug wären hätten wir die beiden Kontrahenten längst zu einer Teilung des Landes bequatscht, sicher ungerecht gegenüber der Ukraine, aber definitiv auf Zeit weil das russische System früher oder später fallen wird, jedenfalls erstmal nicht zu ändern Je eher diese Teilung angegangen wäre um so kleiner wäre der Teil gewesen den sich der Putin unter den Nagel reißt. Aber dazu sind die Strack- Zimmermanns augenscheinlich zu blöde, bzw. würde für Frau Rheinmetall zu wenig Kohle bringen, dass trifft es wohl eher. Jetzt fährt der Zug jeden Tag in die Richtung, dass der Russe bis zur NATO Grenze marschiert, mit entsprechenden Folgen, wie unfähig kann man eigentlich noch sein?
Was hat der Scholz denn erreicht in den USA, nach den kleinlauten Kommentaren hierzulande,augenscheinlich nichts. Wer will denn erwarten, dass die Russen das nicht ausnutzen werden mit allem was sie haben. Aber ich weiß natürlich, es liegt nur am Fehlen unserer Taurus, das Stück für eine Million, diese Spinner. [flash]


Du vergreifst Dich im Ton.
Selbst in zuständigen Gremien der UN ist die willkürliche Festnahme ,Folter ,Mord und Verschleppung ukrainischer Zivilisten durch russische Einheiten und dem FSB Thema.
Geleakte russische Dokumente belegen den Bau neuer Gefängnisse in den besetzten Gebieten.
Die Ukrainer wissen sehr gut was ihnen bevorsteht wenn der ukrainische Widerstand zusammenbricht.
Zuletzt geändert von Bernd am 11. Februar 2024, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.
Bernd
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 11. Februar 2024, 11:15

Beethoven hat geschrieben:Ich setze die Aussage eines Generals a.D. der Bundeswehr, mal kommentarlos hier ein.
Ich finde - interessant.
...
Ihr Gerd Schultze-Rhonhof
Generalmajor a.D."


Vielen Dank, der Herr Generalmajor spricht doch vielen Menschen in unserem Land aus der Seele, mir auch.

Mein Wort zum Sonntag - leider gibt es auch in unserem Land immer noch Kreise, die davon träumen die im Weltkrieg 2 nicht erreichten Kriegsziele durchsetzen zu können. Mal so in Bezug auf einige Beiträge vom gestrigen Tage Ungarn und Rumänien betreffend ...

... wünsche einen angenehmen Sonntag,
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 11. Februar 2024, 11:15

karnak hat geschrieben:[grin] Genau, und jetzt ist Schluss mit lustig, und wenn es Jahrzehnte dauert, wie man mir erklärt. Wenn dann dadurch der Lebensstandard im Westen Europas für die Bevölkerung weit genug abgesackt ist braucht es keine russische Armee mehr, dann reicht eine 5. Kolonne bei einer der Wahlen in den nächsten 10 Jahren.

Die Alternativen kosten aller Voraussicht nach einiges mehr. Aber das hatten wir ja schon. :)

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 11. Februar 2024, 11:18

Bernd hat geschrieben:[...]
Wenn wir schlau genug wären hätten wir die beiden Kontrahenten längst zu einer Teilung des Landes bequatscht, sicher ungerecht gegenüber der Ukraine, aber definitiv auf Zeit weil das russische System früher oder später fallen wird, [...]

Du hättest Wahrsager werden sollen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon karnak » 11. Februar 2024, 11:18

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Könnte natürlich auch ein Nazi sein, oder ein Querdenker. Und so hat jeder seine Nazis, der Putin und wir. [flash]


Beschäftige dich mit seiner Vita....

Gut, ein angenehmer Geselle scheint es nun nicht gerade zu sein. [flash]
Aber ich kann doch nicht so einfach eine gewisse Fachkompetenz bei so einem Mensch wegdiskutieren.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon karnak » 11. Februar 2024, 11:23

Ari@D187 hat geschrieben:
Bernd hat geschrieben:[...]
Wenn wir schlau genug wären hätten wir die beiden Kontrahenten längst zu einer Teilung des Landes bequatscht, sicher ungerecht gegenüber der Ukraine, aber definitiv auf Zeit weil das russische System früher oder später fallen wird, [...]

Du hättest Wahrsager werden sollen.

Ari

[grin] Bis jetzt lag ich mit meiner Wahrsagerei jedenfalls nicht so ganz schlecht, der Rest wird sich zeigen, ich gehe mal davon aus, noch in diesem Jahr.
Und ich setze noch einen drauf, dem Selenskyj wir nichts anderes übrigbleiben als eine Exilregierung in London oder im schönen Florida, bis bessere Zeiten für die Ukraine kommen, hoffentlich nicht in Berlin. [flash] Dass wäre jedenfalls ein Befreiungsschlag für Europa und die Welt. An Wahlen in diesem Jahr im eigenen Land hat er ja offensichtlich kein Interesse.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 4

Neuer Beitragvon pentium » 11. Februar 2024, 11:26

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Könnte natürlich auch ein Nazi sein, oder ein Querdenker. Und so hat jeder seine Nazis, der Putin und wir. [flash]


Beschäftige dich mit seiner Vita....

Gut, ein angenehmer Geselle scheint es nun nicht gerade zu sein. [flash]
Aber ich kann doch nicht so einfach eine gewisse Fachkompetenz bei so einem Mensch wegdiskutieren.


Beschäftige dich mit seinen Büchern....wegen der Fachkompetenz
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