Edelknabe hat geschrieben:Mittlerweile wurde X Mal Anlauf zu Verhandlungen genommen, Und alles scheiterte an Sturheit siehe dazu auch der Vortext vom Jörg. Also macht ein Putin weiter, solange das Riesenland noch dazu in der Lage ist. Dazu noch ein Trump wo es bis vor kurzen so ausgesehen hatte als bewegt sich etwas zum Positiven. Nur dann kam die Trumpsche Art, diese seine "Unverlässlichkeit." Und diese Ideodie Iran anzugreifen. Nur aus der Nummer wird der Mann viel länger brauchen, um da wieder heraus zu kommen. Ich schrieb das schonmal"wie kann Einer so Putin seinen Soldaten eigentlich noch in die Augen schauen, wenn der Mann auf die Sturheit der Gegenseite nicht mit weiterkämpfen antworten würde? Da sind Tausende gestorben für sein Ziel einer Entnazifizierung der Ukraine und anderen Vorstellungen nur was passiert, der Westen pämpert einen Staat der zu gut 90% noch eine Banderaideologie weiterlebt.Und die Korruption im Lande wird schöngeredet, es wird reine weg nichts dagegen unternommen. Das Dumme noch , niemand stört sich im Westen daran, einfach unbegreiflich bis saudumm soetwas.
Rainer Maria
1. Gescheiterte Verhandlungen und die "Sturheit" der Gegenseite**
Du behauptest, dass Russland (unter Putin) den Krieg nur deshalb fortsetzt, weil die Gegenseite (die Ukraine und der Westen) stur sei und bei Friedensgesprächen nicht nachgeben wolle. Solange Russland die Kraft dazu hat, werde es deshalb weiterkämpfen.
Stell dir vor, zwei Kinder streiten sich um ein Spielzeug. Kind A sagt: „Ich habe versucht, mit ihm zu reden, aber Kind B ist völlig stur und gibt nicht nach. Also muss ich ihm das Spielzeug mit Gewalt wegnehmen, solange ich stärker bin.“ Du gibst also der Gegenseite die Schuld an der Fortsetzung des Konflikts.
2. Rechtfertigung der eigenen Verluste ("Den Soldaten in die Augen schauen")
Du argumentierst, dass Putin gar nicht aufgeben *kann*, ohne sein Gesicht zu verlieren. Da schon so viele russische Soldaten für seine Ziele gestorben sind, müsse er weiterkämpfen, damit diese Todesfälle nicht "umsonst" waren. In der Psychologie nennt man das oft den „Trugschluss der versunkenen Kosten“ (Sunk-Cost-Fallacy).
Jemand hat schon 5.000 Euro in die Reparatur eines kaputten, alten Autos gesteckt. Obwohl das Auto wieder kaputt ist, bezahlt er nochmal 2.000 Euro für eine weitere Reparatur. Er denkt sich: „Wenn ich jetzt aufhöre und das Auto wegwerfe, waren die ersten 5.000 Euro völlig umsonst.“
3. Kritik an Donald Trump und seiner Unberechenbarkeit**
Du kritisierst Donald Trump. Obwohl Trump aus deiner Sicht vielleicht anfangs Hoffnungen auf eine positive Veränderung weckte, wird er nun als unzuverlässig und unberechenbar beschrieben. Besonders die Überlegung Trumps, in einen Konflikt mit dem Iran zu geraten, wird als dumm ("Ideodie" - gemeint ist wohl Idiotie) abgetan, da dies nur neue, langwierige Probleme schaffen würde.
Du hast einen Kollegen, von dem du dachtest, er hilft dir bei einem wichtigen Projekt. Plötzlich fängt dieser Kollege aber völlig ohne Not einen riesigen Streit mit dem Chef an. Du merkst: Auf diesen Kollegen kann man sich nicht verlassen, er macht alles nur noch komplizierter.
Die "Bandera-Ideologie" und die "Entnazifizierung"**
Der übernimmst hier Begriffe aus der russischen Propaganda. Russland hat den Angriff auf die Ukraine oft als "Entnazifizierung" bezeichnet. Der Text behauptet, die Ukraine würde zu 90 % der "Bandera-Ideologie" folgen. (Stepan Bandera war ein ukrainischer Nationalist im Zweiten Weltkrieg, der von Russland als Faschist angesehen wird). Du wirfst dem Westen vor, einen Staat zu unterstützen, der angeblich extrem nationalistisch oder faschistisch sei.
Das ist so, als würde jemand behaupten: „Dieser gesamte Fußballverein besteht nur aus gewaltbereiten Hooligans, deshalb müssen wir den Verein zerstören.“ Man könnte sagen du nutzt dieses extreme Bild, um die Unterstützung der Ukraine durch den Westen schlechtzumachen.
Ignoranz des Westens gegenüber ukrainischer Korruption**
Weiter wirfst den westlichen Ländern (wie Deutschland, den USA etc.) vor, die Ukraine blind zu verhätscheln ("pämpern"). Du behauptest, dass der Westen offensichtliche Probleme in der Ukraine, wie etwa Bestechlichkeit (Korruption), absichtlich ignoriert oder schönredet, anstatt etwas dagegen zu tun. Du nennst dieses Verhalten "saudumm".
Ein Lehrer hat einen absoluten Lieblingsschüler. Der Lehrer gibt ihm immer Einsen und übersieht absichtlich, dass der Schüler bei jedem Test abschreibt und sich nicht an die Regeln hält. Alle anderen sehen das Fehlverhalten, nur der Lehrer weigert sich, es anzuerkennen.
Irgendwie ist dein Text eine starke Kritik am Westen. Kann es sein, das du Putin als jemanden siehst, der durch die Sturheit des Westens zum Weiterkämpfen gezwungen wird, während du den Westen als naiv und dumm darstellst, weil dieser angeblich einen korrupten und gefährlich nationalistischen Staat (die Ukraine) blind unterstützt?








Kann sein, wäre es aber geworden,zumindest wenn es die Bindung Richtung Westen wollte, und das wollte und will es nun mal. Was völlig legitim ist, aber den Russen natürlich nicht in den Kram passte, dass ist der eigentlich ganz einfache Zusammenhang.

