Die Lage in der Ukraine Teil 6

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon karnak » 7. März 2026, 14:00

augenzeuge hat geschrieben:
Die Geldtransporter in Budapest wurden von Ukrainern begleitet, weil es sich um einen Transport der staatlichen ukrainischen Oschadbank handelte, deren eigenes Inkasso‑ und Bankpersonal an Bord war. Die beiden gepanzerten Fahrzeuge brachten Bargeld und Gold aus Österreich in die Ukraine, organisiert im Rahmen einer Vereinbarung mit der österreichischen Raiffeisenbank. In den Transportern lagen laut Oschadbank rund 40 Millionen US‑Dollar, 35 Millionen Euro und etwa 9 Kilogramm Gold.

Nach Angaben aus Kiew waren die Begleiter Ukrainer, weil sie Mitarbeiter bzw. ein Inkassoteam der staatlichen Oschadbank waren, die den Werttransport als Auftraggeberin überwachte. Solche Banktransporte werden oft von eigenem Fachpersonal begleitet, um Dokumente, Deklarationen und Sicherheit des Transportguts zu gewährleisten.

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Und das ist wirklich gängige Praxis, dass solche Mengen an Bargeld durch die Gegend gekarrt werden? Gut, wenn das so ist.
Wie begründen die Ungarn denn offiziell diese Aktion? Ich gehe einfach mal davon aus, findet so ein Transport in einem fremden Land statt sollten irgendwelche Sicherheitsbehörden dort davon informiert werden.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon augenzeuge » 7. März 2026, 17:23

pentium hat geschrieben:Die Ungarn haben also einen Geldtransporter einer Bank überfallen.
Mal sehen wie das weiter geht.


Nein, das war kein Überfall. Ungarn hat einen Geldtransport der ukrainischen Staatsbank Oschadbank in Budapest beschlagnahmt und sieben Mitarbeiter kurzzeitig festgehalten. Die ungarischen Behörden begründen dies mit Verdacht auf Geldwäsche.

Der Transport kam aus Österreich (Raiffeisenbank) und enthielt etwa 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro sowie 9 Kilogramm Gold. Die Festnahme erfolgte durch Antiterroreinheiten; die Ukrainer – darunter Personen mit Militärhintergrund – wurden später ausgewiesen. Die Ukraine sieht darin Geiselnahme und Diebstahl, während Ungarn von Routineuntersuchungen spricht.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon pentium » 10. März 2026, 18:28

888 Die ukrainische Journalistin Diana Panchenko hat neue, schockierende Behauptungen über den „ukrainischen Goldkonvoi“ aufgestellt.

Unter Berufung auf ihre Quellen behauptet Panchenko, dass:

Die in Ungarn beschlagnahmte riesige Summe wurde von Brüssel an Präsident Wolodymyr Selenskyj geschickt , mit dem Ziel, damit in die ungarischen Wahlen einzugreifen

Bekanntlich stoppten ungarische Behörden am 5. März zwei gepanzerte Geldtransporter auf ungarischem Gebiet, die von Österreich in die Ukraine unterwegs waren

Laut der Nationalen Steuer- und Zollverwaltung (NAV) wurden in den beiden Fahrzeugen insgesamt 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und 9 Kilogramm Gold gefunden.

Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Geldwäsche eingeleitet, und die NAV nahm sieben ukrainische Staatsbürger fest – darunter einen ehemaligen ukrainischen Geheimdienstgeneral –, die später des Landes verwiesen wurden.

Die ungarische Regierung hat in dieser Angelegenheit mehrere schwerwiegende Fragen aufgeworfen, auf die bisher keine zufriedenstellenden Antworten eingegangen sind

Warum war es notwendig, eine so große Menge an Vermögen in Form von Bargeld und Goldbarren in gepanzerten Fahrzeugen über Ungarn in die Ukraine zu transportieren ?

Warum wurde die Lieferung von Personen mit Geheimdienst- und Militärhintergrund begleitet ?

Warum haben Sie sich für eine ungarische Route entschieden ?

Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó wies darauf hin:

Wenn es sich tatsächlich um eine legale Banktransaktion gehandelt hätte – wie die ukrainische Seite behauptet –, warum wurde der Transfer der enormen Summen dann nicht per einfacher Banküberweisung abgewickelt und warum waren Eskorten mit Verbindungen zum Geheimdienst notwendig ?

Zum Artikel
https://x.com/daniel_gugger/status/2031 ... 48918?s=20
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Beitragvon augenzeuge » 10. März 2026, 22:37

Bis zu 20.000 ausländische Kämpfer aus mehr als 100 Ländern sollen einem Medienbericht zufolge in der russischen Armee im Krieg gegen die Ukraine kämpfen. Dazu sollen mindestens 15.000 Soldaten kommen, die Nordkorea entsendet haben soll, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Schätzungen von Experten.

Demnach kommen die Söldner vor allem aus Weltgegenden, die von Armut und Konflikten geprägt sind. Darunter seien viele afrikanische Länder sowie Syrien und Irak, zudem aus Kolumbien, Kuba, Indien, Nepal, Bangladesch und China. Sie seien oft diejenigen, die vorgeschickt werden, wenn die Russen ein Gebiet erobern wollen. "Ausländische Söldner dienen als menschlicher Schutzschild", wird ein Insider zitiert. Laut der Nachrichtenagentur AP mit Verweis auf irakische Offizielle sollen etwa 5000 Iraker auf russischer Seite kämpfen. Die ersten ausländischen Kämpfer habe Russland kurz nach Kriegsbeginn vor vier Jahren angeworben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj legte laut "Spiegel" im April 2025 eine Liste mit den Namen von 155 chinesischen Söldnern vor, die angeblich für Russlands Armee kämpfen. "Wir denken, es sind noch viel mehr", sagte er damals.

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