Die Lage in der Ukraine Teil 1

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 19. Februar 2014, 22:32

Jdenfalls gibt es genug Kräfte welche fleißig diesen Konflikt schüren.
Wobei ich mir nur über die Rollenverteilung noch etwas unsicher bin.
EU, Russland, bestimmt nationalistische Kreise in der Ukraine....

Moskaus versteckte Hand in der Ukraine

Russland wirft dem Westen Einmischung in der Ukraine vor. Moskau selbst hält sich bei der Krise im Nachbarland zurück. Doch im Hintergrund wird offenbar immer stärker an den Fäden gezogen.

http://www.dw.de/moskaus-versteckte-han ... a-17440973

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 19. Februar 2014, 22:41

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nach dessen Äußerungen über den Ukraine-Konflikt scharf kritisiert. Der "Welt" sagte Tauber: "Der SPD-Altkanzler diskreditiert als Putins Handlanger die Bemühungen der EU um eine friedliche Lösung des von Russland befeuerten Konflikts."

Weiter forderte Tauber mit Blick auf den Altkanzler: "Wer so offensichtlich auf der Gehaltsliste der anderen Seite steht, sollte am besten schweigen."
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... anger.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 20. Februar 2014, 00:08

Neun hat geschrieben:Auf sein Volk oder den terroristischen brandschatzenden und polizistenmordenden Teil davon? Ich hoffe mal man sorgt da bald für Ruhe, 7 tote Polizisten sollten dem Rest Ansporn genug sein.

Der abgesetzte Armeechef hat das vermutlich anders als Du gesehen - als sein Volk. Wenn man da auch ältere Frauen, ältere Männer, junge Frauen sieht, dann sieht das eher nach Volk aus und nicht nach ein paar Terroristen.

Neun hat geschrieben:An Janukowitsch lag es nun wirklich nicht, aber erpressen lassen sollte sich keine demokratisch gewählte Regierung.


Dieser lupenreine Muster-Demokrat hat 2004 die Wahlen gefälscht und nach seiner Wahl 2010 400 Personen der Opposition bzw. des Staatswesens kriminalisiert. Mehrere ehemalige Minister der Regierung, größtenteils jedoch Leiter und stellvertretende Leiter staatlicher Dienststellen und Aufsichtsbehörden, Leiter von Unterabteilungen in Strafverfolgungsbehörden, Richter an Bezirksgerichten und Leiter lokaler Gebietskörperschaften wurden strafrechtlich verfolgt, sitzen zum Teil im Gefängnis oder befinden sich im Asyl im Ausland. Diese Verfahren wurden von verschiedenen Seiten als politisch motiviert eingestuft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Strafverfa ... -7-2012-60
http://books.google.de/books?id=GVMzukJ ... ne&f=false
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 20. Februar 2014, 08:23

Siehe Jörg mit:

"Es geht einfach darum, zu erkennen, dass man sich nicht mehr dem Recht des Volkes verweigern kann."

Verdammt Jörg dann sollte "dieses Volk" aber auch langsam mal ihre Führer benennen, das die sich zusammensetzen und reden. Selbst der Boxer kann doch gar nicht mehr klar sagen, wer da hinter ihm und wer hinter ner anderen Gruppe steht? Von klarer Linie kann auch keine Rede sein, eher vom Loslassen aller Chaoten die meinen da jeden Abend mit nem Säckchen voller Steine anzurücken.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 20. Februar 2014, 08:38

Ich traue den Oppositionspolitikern schon zu, dass sie die Schädlichkeit von militanten Gruppen erkannt haben, aber bei Zehnausenden von Menschen kann man die Militanten schwer ausschalten. Dazu gab es die Parallelentwicklung in Syrien.
Aber nachher ist es zu spät, und es wird alles diffus.
Deswegen aber a la @Neun die " demokratisch gewählte Regierung" als unantastbar agieren zu lassen,geht gar nicht. Sie fälscht, ist korrupt und verrät große Teile des Volkes.
Andreas
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 20. Februar 2014, 09:05

Edelknabe hat geschrieben: Verdammt Jörg dann sollte "dieses Volk" aber auch langsam mal ihre Führer benennen, das die sich zusammensetzen und reden. Selbst der Boxer kann doch gar nicht mehr klar sagen, wer da hinter ihm und wer hinter ner anderen Gruppe steht? Von klarer Linie kann auch keine Rede sein, eher vom Loslassen aller Chaoten die meinen da jeden Abend mit nem Säckchen voller Steine anzurücken.

Rainer-Maria


Warum gibt es keine klare Linie? Vielleicht aufgrund der Verzögerungstaktik der Regierung?

Dir ist schon klar, dass echte freie Wahlen das Problem lösen? Das Volk hat übrigens seinen Führer bestimmt, aber das Reden allein scheint nicht zu fruchten.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 20. Februar 2014, 10:06

Sicherlich nur ein "Söldling der westlichen Mainstreammedien":

http://www.zeit.de/politik/2014-02/abchasien-praesident-Ankvab-olympia-ukraine-russland/seite-1

Auszug:

Ankwab: Ich glaube, dass in der Ukraine schreckliche Dinge passieren, die der Ukraine und dem ukrainischen Volk schaden werden.

ZEIT ONLINE: Welche schrecklichen Dinge meinen Sie?

Ankwab: Bewaffnete Männer, die Barrikaden errichtet haben, die Häuser besetzt halten, die Reifen abbrennen, die Gewalt anwenden gegen das Volk. Diese Proteste in Kiew nenne ich widerlich.

ZEIT ONLINE: In Kiew stehen weitgehend friedliche Menschen auf der Straße, die für ihre Rechte demonstrieren – das nennen Sie widerlich?

Ankwab: Ja, vielleicht sind Sie nicht gut informiert in Westeuropa. Was dort wirklich passiert, ist etwas anderes.

ZEIT ONLINE: Wann waren Sie denn das letzte Mal in Kiew?

Ankwab: Viele Jahre ist das her.

ZEIT ONLINE: Herr Präsident, mit Verlaub, ich war vor gut zwei Wochen zuletzt dort. Fast alle Ukrainer, die demonstrieren, sind friedliche Menschen, die keine Gewalt ausüben.

Ankwab: Klar, alles perfekt dort. Und was man im Fernsehen sehen kann, ist ein Märchen oder Science Fiction, ja? Wie nennen Sie es, wenn Sondereinsatzpolizisten brennen? Ist das keine Gewalt?

ZEIT ONLINE: Ich sprach von den Menschen, die auf der Straße stehen und demonstrieren, von denen hat niemand einen Polizisten angezündet. Als es vereinzelt zu Gewalt kam, habe ich jedoch gesehen, wie Polizisten gezielt auf Journalisten geschossen haben, die über die Vorkommnisse berichten wollten. Die Menschen in Kiew sagen, sie demonstrieren für mehr Unabhängigkeit von Russland. Sie kämpfen für Unabhängigkeit von Georgien. Kann man das vergleichen?
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 20. Februar 2014, 11:47

Heute vormittag:

Journalisten: "Scharfschützen haben sich in verschiedenen Winkeln Kiews positioniert und schießen auf Zivilisten."(35 Tote)

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Neun » 20. Februar 2014, 12:29

augenzeuge hat geschrieben:Heute vormittag:

Journalisten: "Scharfschützen haben sich in verschiedenen Winkeln Kiews positioniert und schießen auf bewaffnete Zivilisten."(35 Tote)

AZ


So wird ein Schuh draus!

Zuletzt geändert von Neun am 20. Februar 2014, 12:48, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. Februar 2014, 12:42

Da hätte man ja auch noch den Text des Users Eisenacher aus dem AF mit kopieren können?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Neun » 20. Februar 2014, 12:48

Schon, mir geht aber um das Bild. Da ich es nicht ohne Quellenangabe einstellen möchte, also rechtliche Gründe, habe ich eben die einzig mir bekannte Quellenangabe genuzt und bin damit aus dem Schneider.
Neun
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. Februar 2014, 12:52

Hier mal das Orginal und die eigentliche Quelle:

https://twitter.com/sikorskiradek/statu ... 9111986176

So jetzt weiter zum Thema!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Zicke » 20. Februar 2014, 14:04

hier ziehen ganz andere die Fäden, ein Auszug aus Spiegel Online:

Russland schachmatt setzen

Es geht längst nicht nur um ein Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union und auch nicht nur um die Zukunft eines von Korruptionsvorwürfen umwitterten Präsidenten. Es geht um Geopolitik, darum, welche Machtzentren in Europa und dem eurasischen Raum dominieren. Mit einem Schachbrett hat der frühere US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski diesen Raum verglichen. Zu den Schachspielern an diesem Brett gehören die USA, Russland, die Europäische Union und die Nato.



der ganze Report hier
http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 54527.html
Zicke
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 20. Februar 2014, 14:52

Ohne Text ist das Foto zum Sachverhalt nicht aussagefähig.

Hier die Info aus der FAZ: "Auch die Medizin-Professorin Olga Bogomolez sagte, offenbar seien Scharfschützen auf der Jagd nach Regierungsgegnern. "

http://www.faz.net/aktuell/politik/neue ... 11343.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. Februar 2014, 15:37

Marina Weisband auf dem Maidan: "Kaum einer nimmt Klitschko ernst"

Marina Weisband verbrachte die vergangene Woche auf dem Maidan. Im Interview berichtet die Piratin und gebürtige Ukrainerin von ihren maskierten Begleitern und erklärt, warum die Opposition nicht mit einer Stimme spricht. Deutsche Medien zeichnen ihrer Ansicht nach ein verzerrtes Bild.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 54479.html

Das sagen haben die Ultrarechten und andere Gruppen.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 20. Februar 2014, 16:48

Für registrierte youtube Nutzer:



übel ...Dreckschweine

Man kann nur hoffen, dass man die Verantwortlichen, welche sogar auf Sanitäter schiessen lassen, irgendwann zur Verantwortung zieht.

In gewissen Kreisen bedauert man es übrigens ,dass man einst 89 nicht gleicherart gegen die Demonstranten in Leipzig u.a. vorgegangen ist.
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 20. Februar 2014, 17:56

Warum so frage ich mich erklärt man nicht längst den Kriegszustand? Soll heißen Ausgangssperre ab ner bestimmten Zeit das da mal langsam wieder Ruhe einzieht. Wenn dann noch einer auf Krawall egal welcher Seite gebürstet ist wegfangen, internieren und zwar solange bis da wieder ne klare Linie zum Reden herrscht. Anschließend könnten sich doch Alle die ein Interesse an Veränderungen haben melden und ihre berechtigten Ansprüche darlegen, überwacht von einer Art unabhängigen Kommission meinetwegen der EU, Russland und....

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. Februar 2014, 18:09

Ja Rainer-Maria. Auf deinen Kriegszustand warten nur gewisse Kreise! Das Land ist tief gespalten. Ein bißchen sollte man sich mit der Ukraine schon beschäftigen bevor man Urteile abgibt.

Der Osten ist mit Russland verwurzelt, der Westen eher Richtung Polen und die Ecke um Lemberg will gar was eigenes machen...
Nur zu...
Andere historischen Verbindungen sind:

Kapartoukraine -> Slowakei
ukrainischer Teil Bessarabiens -> Rumänien

Und Galizien war einst ein mehr Teil des Österreich-Ungarischen Kaiserreichs und hat wohl daher eher Autonomiebestrebungen.

Viel Glück bei deinem Kriegszustand. Dann fliegt dir der Laden aber so was um die Ohren! Ach ja ich habe die Krim vergessen!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 20. Februar 2014, 18:27

Na klar Pentium, nun graben wir die ganzen ollen Kamellen aus, wo der Großvater vom A den Großvater vom Z massakriert hatte, vor soundsoviel Jahrzehnten, wo die rote blutjunge Großmutter vom M ne Liebesbeziehung mit dem weißgardistischen jüdischen Großvater vom Y hatte und der Sohn, die Tochter dann vom Stalin ....

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. Februar 2014, 18:45

Was haben denn deine Aufzählungen mit den von mir genannten historischen Bezügen zu schaffen?
Nichts! Rainer-Maria.
Beide Seiten sind keine Engel.
Im Hintergrund ziehen ganz ander die Fäden.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 20. Februar 2014, 19:10

Ich befürchte so langsam, das die Sache in einen Bürgerkrieg ausartet. Früher oder später, werden die
Aufständigen auch an Waffen gelangen und dann?

Ich könnt mir eine Spaltung durchaus vorstellen, was dann aber weder Russland noch der EU gefallen würde.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 20. Februar 2014, 19:16

Ja genau Pentium und weil nun mal beide Seiten (oder meinetwegen Fünf historisch bedingte Seiten) keine Engel sind wird es langsam mal Zeit, die Engel(die angeblichen) an einen Tisch zu bekommen, ehe die sich sprichwörtlich in Engel verwandeln, so vom Leben zum Tode.Denn da sind die Leutchen auf dem besten Weg dahin.

Da hilft nur Kriegsrecht, Ausgangssperre...aber siehe meinen Vortext. Und nichts Anderes.

Rainer-Maria

Wäre vielleicht einen Einsatz der Fremdenlegion wert, so als Friedensschlichter. Was sagst du Spartacus,Veteran im Ruhestand, "bayrischer Bestverdiener, Vater der Klassenbesten" etc?
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. Februar 2014, 19:26

Kampf um die Ukraine: Schachspiel im Minenfeld
Zitat:
Es geht längst nicht nur um ein Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union und auch nicht nur um die Zukunft eines von Korruptionsvorwürfen umwitterten Präsidenten. Es geht um Geopolitik, darum, welche Machtzentren in Europa und dem eurasischen Raum dominieren. Mit einem Schachbrett hat der frühere US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski diesen Raum verglichen. Zu den Schachspielern an diesem Brett gehören die USA, Russland, die Europäische Union und die Nato.

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Einfach mal lesen! Auch du Rainer-Maria.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 20. Februar 2014, 19:33

Richtig Pentium, das ist auch ein Teil der Wahrheit.

zu Zbigniew Brzezinski:

In seinem Buch Die einzige Weltmacht skizziert er eine globale unilaterale Dominanz der USA, die an eine Durchdringung amerikanischer Interessen im zentralasiatischen Raum gekoppelt ist. Damit verbunden fordert er für die US-Außenpolitik, die Entwicklung der hier mit den USA konkurrierenden Großmächte China und Russland zu begrenzen, etwa indem man separatistische Bewegungen in den Grenzgebieten unterstützt.


LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 20. Februar 2014, 19:42

Einfach mal lesen! Auch du Rainer-Maria....siehe unser Pentium.

Und nun, ich habe es gelesen? Der deutsche Michel wahrscheinlich auch. Und (wieder) und nun? Passt doch wunderbar zur Kaugummidemokratie. Soll heißen Maul halten, keine Kritik an den Freunden(heute eben den Amis) zulassen, Interessierter unser Linkkönig verschläft im Sessel mit Absicht den heutigen deutschen Protest weil der nur die alten Kamellen kennt und....?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. Februar 2014, 19:50

Du hast eben nicht gelesen Rainer-Maria oder die falschen Schulssfolgerungen gezogen.
Nicht vergessen auch Herr Putin hat so sein Interesse.

Noch mal ein Zitat aus dem Artikel:
Die Krim könnte schon bald der nächste Brennpunkt der Auseinandersetzungen werden. Dort ist in der russischen Hafenstadt Sewastopol die Schwarzmeerflotte Russlands stationiert. Ukrainischen Nationalisten und Amerika-Freunden ist sie ein Dorn im Auge.

Die Ukraine hätte "keinen besseren Freund als die Vereinigten Staaten", tönte US-Botschafter Geoffrey Pyatt auf einer Veranstaltung im Oktober in Kiew und versprach den Ukrainern, an der Seite der Amerikaner hätten sie "Myriaden von Möglichkeiten".

Mit solch süßen Versprechungen, die ungedeckten Schecks gleichen, wird eines der ärmsten Länder Europas womöglich ungewollt in einen Bürgerkrieg getrieben. In der Ukraine gerät nicht nur die Macht eines korruptionsverdächtigen Regierungsapparats ins Wanken, sondern auch ein Staat, der in seinen jetzigen Grenzen kaum noch lebensfähig ist. Denn die bisherige Taktik des Regimes Janukowitsch mit einem Wechsel aus brutalem Zuschlagen und zeitweiligem Zurückweichen kann die Protestbewegung nur radikalisieren.

Wo zu allem entschlossene Feldkommandeure das Gesetz des Handelns bestimmen, beginnt die Dynamik der Sezession, wie zuvor schon im Kaukasus. Schon droht das Präsidium der obersten Volksvertretung der Krim damit, die Bevölkerung der Halbinsel "zur Verteidigung des Bürgerfriedens aufzurufen".

Bisher hat der Kreml separatistische Stimmungen im Osten und Süden der Ukraine nicht ermuntert. Und es sieht nicht danach aus, dass das tief konservative Machtsystem des Präsidenten Wladimir Putin an einem Bürgerkrieg vor seiner Haustür interessiert ist.

Der könnte aber auch dann entbrennen, wenn Moskau ihn nicht will. Wer die Geschichte der Ukraine kennt, weiß, dass die militanten Nationalisten im Westen des Landes immer wieder in Schlachten ziehen, die sie nur verlieren können. So führte die ukrainische Aufstandsarmee noch nach Ende des Zweiten Weltkriegs fünf Jahre lang einen sinnlosen Partisanenkrieg gegen den Sowjetstaat, mit Tausenden von Opfern auf beiden Seiten.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Ukraine ein "Pulverfass" genannt, an dem nicht gezündelt werden dürfe. Revolutionsromantik jedenfalls kann nur zum "großen Knall" führen. Dessen Folgen blieben nicht auf die Ukraine begrenzt.

Dann denke mal über deinen "Kriegszustand" nach! Einen besseren Vorwand kann man sich als "entschlossene Feldkommandeur"
gar nicht vorstellen!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 20. Februar 2014, 19:56

Das haben die Oppositionellen nicht so global gesehen, als sie auf die Straße gingen. Aber es ist nun eben so, Russland hat seine globalen Machtinteressen und die USA ebenso. Hat die EU die Zeit verschlafen?
Eine Lösung ohne weiteres Blutvergießen liegt meiner Meinung nur in der Aussicht/Botschaft, dass eine andere Ukraine nicht zur NATO gehören wird. Da die Oppositionsführer sich nicht einig sind, wird es vorerst keine solche Botschaft geben.
Andreas
Nov65
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 20. Februar 2014, 21:47

Falls jemand ukrainisch kann!
http://tsn.ua/ukrayina/divitsya-novini-tsn-o-19-30.html

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