Die Lage in der Ukraine Teil 6

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon pentium » 4. Juni 2026, 18:25

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Es geht ja nicht nur um den militärischen Aspekt. Diese Männer fehlen auch in der Industrie und bei der sozialen Unterstützung der Bevölkerung. Und sie haben seitens des Staates eine Pflicht, der sie nicht nachkommen.

Ari


Hör am besten mit solchen "Argumenten" auf. Die klingen mir noch von 1984 in den Ohren. Wie jene meines verstorbenen Onkels, den man mit diesen Worten im März 45 mit 16 Jahren einziehen wollte. Da reagier ich allergisch....

@Pentium
Mein Ukrainerbild? Mehrheitlich kenne ich nur jene, die sich im Job hier einbringen. Sollte deine Frage beantworten.

AZ


Siehst du und ich kenne eben auch die, welche sich vom Bürgergeld einen schönen Tag machen oder ihren Geschäften nachgehen und regelmäßig in die Ukraine fahren....
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2026, 18:26

Vermutlich sprichst du von der Minderheit. Aber natürlich gibts sehr reiche Ukrainer, sieht man auch. Das waren die ersten, die weg waren.

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 4. Juni 2026, 18:30

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Es geht ja nicht nur um den militärischen Aspekt. Diese Männer fehlen auch in der Industrie und bei der sozialen Unterstützung der Bevölkerung. Und sie haben seitens des Staates eine Pflicht, der sie nicht nachkommen.

Ari


Hör am besten mit solchen "Argumenten" auf. Die klingen mir noch von 1984 in den Ohren. Wie jene meines verstorbenen Onkels, den man mit diesen Worten im März 45 mit 16 Jahren einziehen wollte. Da reagier ich allergisch....
[...]

Von dir habe ich noch kein einziges Argument diesbezüglich gelesen. Oder ich habs überlesen.
Frieden für alle, Krieg ist schei... sind keine Argumente.

Ari
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 4. Juni 2026, 18:31

augenzeuge hat geschrieben:Weißt du was? Du wärst in der DDR ein toller Parteisekretär geworden. [flash]
AZ

Auf jeden Fall. Das waren noch Zeiten damals. [hallo]
Und den Egon mag ich sowieso, auch wenn er immer so pingelig bezüglich dem Begriff "Mauerfall am 9. November '89" ist, bzw. dass da keine Mauern gefallen wären.

Ari
Zuletzt geändert von Ari@D187 am 4. Juni 2026, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2026, 18:32

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Weißt du was? Du wärst in der DDR ein toller Parteisekretär geworden. [flash]
AZ

Auf jeden Fall. Das waren noch Zeiten damals. [hallo]

Ari


Ja, ich war eben damals schon weiter. [grin]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2026, 18:38

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Es geht ja nicht nur um den militärischen Aspekt. Diese Männer fehlen auch in der Industrie und bei der sozialen Unterstützung der Bevölkerung. Und sie haben seitens des Staates eine Pflicht, der sie nicht nachkommen.

Ari


Hör am besten mit solchen "Argumenten" auf. Die klingen mir noch von 1984 in den Ohren. Wie jene meines verstorbenen Onkels, den man mit diesen Worten im März 45 mit 16 Jahren einziehen wollte. Da reagier ich allergisch....
[...]

Von dir habe ich noch kein einziges Argument diesbezüglich gelesen. Oder ich habs überlesen.
Frieden für alle, Krieg ist schei... sind keine Argumente.

Ari


Argumente für den Frieden? Argumente , dass ein Krieg noch nie eine Lösung war?
Argumente dafür, dass junge Menschen sich nicht für einen korrupten Staat an die erste Reihe stellen, an der sie nicht mal ordentlich zu essen bekommen?
Sorry........ [angst]

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon pentium » 4. Juni 2026, 18:39

Und schon sind wir weg vom Thema...
Inzwischen in Russland
AKTUELL: Bediener des 1. Unabhängigen Zentrums der USF haben das russische Korvette der Ostsee-Flotte vom Projekt 20380 Steregushchiy-Klasse Korvette Boykiy getroffen und in Brand gesetzt, während es Reparaturen in einem Trockendock in Kronstadt in der Nähe von St. Petersburg durchlief.

Besonders bemerkenswert ist, dass der Schlag mit gelenkten Angriffs-Drohnen durchgeführt wurde, die in Echtzeit 900 km von der Ukraine aus gesteuert wurden.
https://x.com/bayraktar_1love/status/20 ... 63385?s=20
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon pentium » 4. Juni 2026, 18:42

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Es geht ja nicht nur um den militärischen Aspekt. Diese Männer fehlen auch in der Industrie und bei der sozialen Unterstützung der Bevölkerung. Und sie haben seitens des Staates eine Pflicht, der sie nicht nachkommen.

Ari


Hör am besten mit solchen "Argumenten" auf. Die klingen mir noch von 1984 in den Ohren. Wie jene meines verstorbenen Onkels, den man mit diesen Worten im März 45 mit 16 Jahren einziehen wollte. Da reagier ich allergisch....
[...]

Von dir habe ich noch kein einziges Argument diesbezüglich gelesen. Oder ich habs überlesen.
Frieden für alle, Krieg ist schei... sind keine Argumente.

Ari


Argumente für den Frieden? Argumente , dass ein Krieg noch nie eine Lösung war?
Argumente dafür, dass junge Menschen sich nicht für einen korrupten Staat an die erste Reihe stellen, an der sie nicht mal ordentlich zu essen bekommen?
Sorry........ [angst]

AZ


Wieder diese jungen Menschen? Denke mal darüber nach das diese Menschen an der Front eine andere Einstellungen zu ihrem Land haben...als hier zu Lande in weiten Kreisen verbreitet.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2026, 18:43

Ich denke aktuell, dass der Krieg in 2026 enden wird. Man kann nicht auf Dauer so viele Menschen opfern, ohne dass es Folgen hat.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon pentium » 4. Juni 2026, 18:46

augenzeuge hat geschrieben:Ich denke aktuell, dass der Krieg in 2026 enden wird. Man kann nicht auf Dauer so viele Menschen opfern, ohne dass es Folgen hat.

AZ


Hatten wir auch schon mal das Thema.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2026, 18:48

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ich denke aktuell, dass der Krieg in 2026 enden wird. Man kann nicht auf Dauer so viele Menschen opfern, ohne dass es Folgen hat.

AZ


Hatten wir auch schon mal das Thema.


Ich weiß. Ich wiederhole es. [grin]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Icke46 » 4. Juni 2026, 20:36

augenzeuge hat geschrieben:Ich denke aktuell, dass der Krieg in 2026 enden wird. Man kann nicht auf Dauer so viele Menschen opfern, ohne dass es Folgen hat.

AZ


Das wichtigste Wort im Text ist „aktuell“. Trifft es nicht ein, nimmt man seine Vorhersage zurück und behauptet das Gegenteil, mit der Bemerkung, dass man das schon immer gewusst hat [grins] . Dafür darf man sich dann „Experte“ nennen und ein paar 100.000€ von den Medien kassieren, damit man sich mal alle 40 Wochen eine warme Suppe leisten kann…..
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2026, 20:41

Wir können es auch anders machen. Ich teile dir mit, wenn ich warum anderer Meinung bin. Auf irgendeine Bezeichnung lege ich keinen Wert, sie bedeutet mir nix. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Icke46 » 4. Juni 2026, 21:03

Übrigens, mal zur Bevölkerungsentwicklung der Ukraine:

IMG_1259.jpeg


Man könnte da den Eindruck gewinnen, dass die Lage in der Ukraine zwischen 1990 und 2020 schlimmer war als danach - oder wie erklärt sich der Rückgang in diesem Zeitraum?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2026, 21:17

Gute Frage. Ich habe mal gefragt, weil es mich auch interessiert.

Der Bevölkerungsrückgang der Ukraine zwischen 1990 und 2020 lässt sich vor allem durch drei Faktoren erklären:

Sehr niedrige Geburtenrate
Hohe Sterblichkeit
Abwanderung (Migration)

Die Bevölkerung der Ukraine lag Anfang der 1990er Jahre bei über 51 Millionen Menschen. Bis 2020 war sie auf rund 41–42 Millionen gesunken.

1. Weniger Geburten nach dem Zerfall der Sowjetunion

Nach der Unabhängigkeit 1991 geriet die Ukraine in eine schwere wirtschaftliche Krise. Viele Menschen verschoben Familiengründungen oder bekamen weniger Kinder. Die Geburtenrate sank stark: Von etwa 657.000 Geburten 1990 auf nur noch rund 385.000 im Jahr 2000.

2. Mehr Todesfälle als Geburten

Seit den frühen 1990er Jahren starben in der Ukraine dauerhaft mehr Menschen, als geboren wurden. Ursachen waren unter anderem:

eine alternde Bevölkerung,
vergleichsweise geringe Lebenserwartung, besonders bei Männern,
Gesundheitsprobleme, Alkohol- und Tabakkonsum sowie Schwächen im Gesundheitssystem.

Dieser sogenannte natürliche Bevölkerungssaldo war über Jahrzehnte negativ. Bereits 1991 überstieg die Zahl der Todesfälle erstmals die Zahl der Geburten.

3. Auswanderung

Viele Ukrainer verließen das Land, um in anderen Staaten – insbesondere in Polen, Russland, Italien, Tschechien oder Deutschland – zu arbeiten. Besonders junge und gut ausgebildete Menschen wanderten aus. Die Abwanderung verstärkte den Bevölkerungsverlust zusätzlich.

Weitere Faktoren
Die Bevölkerung alterte zunehmend, wodurch weniger Menschen im gebärfähigen Alter vorhanden waren.
Seit 2014 wirkten sich außerdem die Annexion der Krim und der Krieg im Donbass auf die Bevölkerungsstatistik aus, da Gebiete mit mehreren Millionen Einwohnern nicht mehr vollständig von der ukrainischen Statistik erfasst wurden.
Kurz zusammengefasst

Der Bevölkerungsrückgang der Ukraine von 1990 bis 2020 war vor allem eine Folge der wirtschaftlichen und sozialen Umbrüche nach dem Ende der Sowjetunion: weniger Geburten, mehr Todesfälle als Geburten und die Auswanderung vieler Menschen. Diese Faktoren wirkten über Jahrzehnte gleichzeitig und führten zu einem der stärksten Bevölkerungsrückgänge Europas.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon pentium » 5. Juni 2026, 08:42

Militärexperten gehen davon aus, dass der Ukraine rein rechnerisch nicht die Soldaten ausgehen werden, das Land den Krieg also theoretisch noch mehrere Jahre, schlimmstenfalls bis weit in die 2030er-Jahre, fortführen könnte. Der namhafte Militäranalyst Franz-Stefan Gady betont hierbei deutlich, dass dieser Krieg nicht verloren gehen wird, weil der Ukraine das Personal schlichtweg ausgeht. [1, 2, 3]
Das eigentliche Problem ist kein mathematisches, sondern ein strukturelles und logistisches: Es mangelt nicht an Menschen, sondern an der effektiven Mobilisierung, Ausbildung und dem Rotationsmanagement. [1, 4]

## Rechnerisches Potenzial: Die Demografie
Obwohl die Ukraine im Vergleich zu Russland einen massiven demografischen Nachteil hat (Russland hat etwa die dreifache Bevölkerung), verfügt das Land über Millionen wehrfähige Männer. [5]

* Bisherige Mobilisierung: Seit Kriegsbeginn wurden über 1 Million Männer mobilisiert. Die aktive Truppenstärke wird auf etwa 900.000 Soldaten geschätzt. [5, 6]
* Ungenutztes Potenzial: Millionen Männer im wehrfähigen Alter sind bisher unberührt. Das Land hat die Altersgrenze für die Mobilisierung bewusst nur vorsichtig abgesenkt (von 27 auf 25 Jahre). Die Alterskohorte der 18- bis 24-Jährigen wird von Präsident Selenskyj fast vollständig geschont, um die demografische Zukunft des Landes nicht zu zerstören. Würde diese Grenze fallen, stünden Hunderttausende zusätzliche Rekruten bereit. [4, 7, 8, 9]

## Die realen Engpässe an der Front [9]
Dass der Ukraine „die Soldaten ausgehen“, fühlt sich an der Frontlinie jedoch oft so an, weil kritische Managementprobleme bestehen:

* Mangelnde Rotation: Viele Soldaten kämpfen ohne Unterbrechung oder ausreichende Erholung im vordersten Schützengraben. Dies führt zu extremer physischer und psychischer Erschöpfung. [4, 9, 10]
* Überalterung der Fronttruppen: Da die Jugend geschont wird, liegt das Durchschnittsalter der ukrainischen Frontsoldaten mittlerweile bei über 40 Jahren. Diese Männer bringen oft gesundheitliche Einschränkungen mit, was die Kampfkraft der Infanterie stark belastet. [11, 12, 13]
* Ausbildungsmangel: Neu rekrutierte Soldaten werden oft in extrem verkürzten Crashkursen (teilweise nur sechs Wochen) ausgebildet. Dadurch steigen das Risiko an der Front und der Verschleiß von unerfahrenem Personal. [3, 4, 9, 14]
* Flucht und Entzug: Schätzungen und Berichte zeigen, dass sich Hunderttausende Männer dem Wehrdienst entziehen oder das Land verlassen haben. Zudem belasten Fälle von unerlaubtem Entfernen von der Truppe (AWOL) das System. [9, 15, 16]

## Die Rolle westlicher Technologie
Wie lange die Ukraine mit dem vorhandenen Personal durchhält, hängt direkt an der Feuerkraft und den Waffenlieferungen des Westens. [17, 18]

* Kann die Ukraine den Mangel an Soldaten durch hochtechnologische Waffensysteme, Artillerie und massive Drohnenschwärme kompensieren, schont das die eigenen Truppen drastisch. Ein Drohnenpilot operiert geschützt, während ein klassischer Infanterist im Graben enormen Gefahren ausgesetzt ist. [16, 17, 19, 20]
* Fehlt es jedoch an westlicher Munition, steigen die ukrainischen Verluste rasant an, da Stellungen rein mit "menschlicher Masse" verteidigt werden müssen. [10, 18, 20]

## Fazit
Die Ukraine wird den Krieg nicht aus akutem Mangel an Menschen verlieren. Sollte die Front kollabieren, liegt das eher an einer Unterversorgung mit westlichen Waffen, logistischen Fehlern bei der Truppenrotation oder einer politischen Entscheidung, die Mobilisierung nicht weiter zu verschärfen, um die eigene Bevölkerung zu schützen. Ex-Armeechef Walerij Saluschnyj warnte bereits, dass sich dieser Abnutzungskampf ohne technologischen Durchbruch bis zum Jahr 2034 hinziehen könnte. [2, 9]
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie sich die neuen Mobilisierungsgesetze der Ukraine auswirken oder wie hoch die Verluste im Vergleich zu Russland geschätzt werden? [21, 22, 23]

[1] [https://www.zdfheute.de](https://www.zdfheute.de/politik/ausland ... d-100.html)
[2] [https://www.berliner-zeitung.de](https://www.berliner-zeitung.de/article ... pf-2345215)
[3] [https://www.dw.com](https://www.dw.com/en/ukraine-takes-new ... o-68459707)
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon karnak » 5. Juni 2026, 09:23

Habe auch lange gedacht den Ukrainern gehen eher die Soldaten aus als den Russen. Nun scheint sich Krieg über diesen Konflikt revolutionär verändert zu haben. Irgendwie geht das Ganze immer mehr in Richtung Star Wars, Maschinen übernehmen das Geschäft, die Menschen dahinter leben relativ ungefährdet. Also kann das Ganze wohl noch Jahre weitergehen bis einem das Material oder Geld ausgeht. Am Ende sind dann wohl Selenskyj und Putin das Problem. Der als erstes" besiegt" ist sollte politisch erledigt sein und gerät vor dem eigenen Volk in absolute Erklärungsnot, ein wahres Dilemma, also schickt man sich weiter gegenseitig Drohnen bis einer zuerst blinzelt. [flash]
Da hier ja mittlerweile die Mehrheit Freunde und Sympathisanten der AfD ist, wird einem da in Hinsicht der Ukraine nicht Himmelangst wenn die Machtergreifung vollzogen ist? [flash]
Bis gestern war mir auch nicht klar,dass die Ukraine, unter Führung Selenskyj, trotz Warnungen aus fast der ganzen NATO einschließlich USA , den Beitritt in die NATO verpflichtend in die Verfassung geschrieben hat. Gab es sowas schon mal in einem anderen Land. Das ist doch abenteuerlich und musste den Russen natürlich nicht gefallen. Jedenfalls kommt im Parlament jetzt keine 2 Drittelmehrheit zustande und deswegen muss das so bleiben, einfach nur Wahnsinn. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 5. Juni 2026, 10:22

Putin will ja, dass Selensky nach Moskau kommen soll, zwecks Verhandlungen. Der lehnt natürlich ab.

Könnte er das theoretisch überleben, wenn er es dennoch machen würde? Er könnte ja gemeinsam mit Trump kommen.....

Erinnert mich an die Olsenbande, als Egon in das Haus des Löwen ging, nicht ohne zuvor ne Millionenschwere Lebensversicherung abgeschlossen zu haben. Ging dann trotzdem schief.... [flash]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 5. Juni 2026, 10:47

augenzeuge hat geschrieben:Putin will ja, dass Selensky nach Moskau kommen soll, zwecks Verhandlungen. Der lehnt natürlich ab.
Könnte er das theoretisch überleben, wenn er es dennoch machen würde ? Er könnte ja gemeinsam mit Trump kommen.....
Erinnert mich an die Olsenbande, als Egon in das Haus des Löwen ging, nicht ohne zuvor ne Millionenschwere Lebensversicherung abgeschlossen zu haben. Ging dann trotzdem schief.... [flash]
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aktuell auf ntv zum Thema:
"Wenn Russland müde wird ..." Selenskyj schlägt Putin in Brief Kriegsende vor - und warnt ihn - 04.06.2026, 21:59 Uhr
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wendet sich in einem offenen Brief an den russischen Staatschef Wladimir Putin. Darin bietet er ein Ende des Krieges und ein Treffen in einem Drittstaat an. Von beidem wollte der Kremlherrscher in der Vergangenheit allerdings nichts wissen.

unter dem Newsletter zum Krieg in der Ukraine ergänzend:
+++ 10:45 Kreml: Putin über Selenskyjs Brief informiert +++
Der russische Präsident Wladimir Putin ist über den offenen Brief des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj informiert. Dies sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der amtlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Selenskyj schlägt in dem Schreiben ein Treffen mit Putin vor, um über ein Ende des Krieges zu verhandeln. Andernfalls sei Kiew bereit, weiterzukämpfen. Zudem erklärt er, die russische Bevölkerung sei Putins und des Krieges überdrüssig.

https://www.n-tv.de/politik/Selenskyj-schreibt-Putin-offenen-Brief-und-warnt-ihn-id30893426.html
Moskau hat wohl abgewunken und besteht auf seinen Maximalforderungen gegenüber der Ukraine ...

edit - über das Thema der wehrfähigen Ukrainer hier in Westeuropa wurden ja bereits in der Vergangenheit hier in den Foren einige Beiträge geschrieben.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 5. Juni 2026, 11:14

Moskau hat wohl abgewunken und besteht auf seinen Maximalforderungen gegenüber der Ukraine ...


Oh, das wird aber teuer. Nicht nur für Russland.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 9. Juni 2026, 18:36

Nach Ungarn folgt Bulgarien.

Bulgarien will keine Waffen mehr an die Ukraine liefern und fordert Verhandlungen zwischen den Regierungen in Kiew und Moskau. Das kündigte der neue Verteidigungsminister Dimitar Stojanow an, wie die Nachrichtenagentur BTA berichtet. "Es ist nicht geplant, dass die bulgarische Seite der ukrainischen Armee weitere Waffen liefert", sagte er. Es sei an der Zeit, einen gerechten Frieden zu suchen, der von beiden Kriegsparteien bestimmt werde.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 9. Juni 2026, 20:16

augenzeuge hat geschrieben:Nach Ungarn folgt Bulgarien.
Bulgarien will keine Waffen mehr an die Ukraine liefern und fordert Verhandlungen zwischen den Regierungen in Kiew und Moskau. Das kündigte der neue Verteidigungsminister Dimitar Stojanow an, wie die Nachrichtenagentur BTA berichtet. "Es ist nicht geplant, dass die bulgarische Seite der ukrainischen Armee weitere Waffen liefert", sagte er. Es sei an der Zeit, einen gerechten Frieden zu suchen, der von beiden Kriegsparteien bestimmt werde.
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Putin kommt seinem Ziel immer näher.
Man muss nur das nötige Durchhaltevermögen haben!
Koste es, was es wolle.
Ja, das ist Europa, Geld oder Kohle aus Brüssel ist immer gut.
Einigkeit von Europa spielt keine Rolle und ist ein nicht übersetzbares Wort.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Edelknabe » 14. Juni 2026, 10:48

Mal ein paar Gedanken zum Konflikt

Die Frontverläufe dort in der Ostukraine stagnieren wohl momentan. Deren "diese Todeszonen" erreichen mittlerweile Tiefen von gut 50 Kilometern. Moderner Krieg eben, dominiert von Drohnen am Himmel deren Bediener( und die sitzen im Hinterland) durch die Drohne Alles und Jeden sehen, in Echtzeit wohl auf Alles reagieren können. Selbst ein Panzer in der Zone wird solange attakiert, eben bis vom Teil nichts mehr bleibt als Schrott inclusive seiner toten Besatzung. Was für ein Quantensprung zu früheren Kriegen so dem Weltkrieg II?

Der Angegriffene schafft es sogar Dank der Milliarden der EU,und nur durch diese Gelder, durch Waffenlieferungen und enormer Eigeninitiative den Krieg tief ins Land des Angreifers zu bringen. Man könnte fast meinen, "es lebe der Krieg, ein hoch diesem Wahnsinn" und ja ist legitim, er wehrt sich ja nur, der Angegriffene. Von irgend welchen Verhandlungen zum Konflikt sonst ist nirgend etwas zu sehen? Nur das kann es doch nun nicht gewesen sein?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 14. Juni 2026, 10:57

Zu dem Punkt mit den Verhandlungen: Lawrow hat diese erst vor wenigen Tagen wieder ausgeschlossen. Zumindest zu Bedingungen, die nicht einer völligen Unterwerfung der Ukraine gleichen. Von nichts kommt also nichts. Militärisch ist der Konflikt zwar festgefahren, aber strategisch bewegt sich einiges: Mit etwas Glück und anhaltender Unterstützung könnte die Ukraine in naher Zukunft die Krim für Russland logistisch unhaltbar machen und zurückholen. Das wäre der Hebel, der die russische Führung überhaupt erst an einen echten Verhandlungstisch zwingt.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon augenzeuge » 14. Juni 2026, 11:06

Ari@D187 hat geschrieben:Mit etwas Glück und anhaltender Unterstützung könnte die Ukraine in naher Zukunft die Krim für Russland logistisch unhaltbar machen und zurückholen. Das wäre der Hebel, der die russische Führung überhaupt erst an einen echten Verhandlungstisch zwingt.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Edelknabe » 14. Juni 2026, 11:12

Dieses Ding mit der Krim sehe ich eher unter übler Propaganda. Man freut sich so Ukrainer denen mit Treibstoffmangel das ganz normale Alltags-Leben auf der Insel so richtig zu vermiesen, dabei ist es eben nur Propaganda von der üblen Sorte, nennen wir es einfach nur "Schadenfreude." Mehr ist das nicht und der Russe wird Mittel und Wege finden, das Insel für seine Russen, ob Einwohner oder Urlauber plus Touristen wieder atraktiv werden wird.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 14. Juni 2026, 11:19

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Mit etwas Glück und anhaltender Unterstützung könnte die Ukraine in naher Zukunft die Krim für Russland logistisch unhaltbar machen und zurückholen. Das wäre der Hebel, der die russische Führung überhaupt erst an einen echten Verhandlungstisch zwingt.
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Es ist wirklich erstaunlich, was du glaubst. [denken]

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Wer die aktuelle Lage verfolgt (was du nicht zu tun scheinst), weiß, dass den Russen dort das Wasser teils bis zum Hals steht. Ohne Schwarzmeerflotte vor Ort und mit ständig attackierten Nachschublinien wird die Krim für den Russen immer mehr zur logistischen Belastung. Das ist die Realität auf dem Boden, nicht das, was ich "glaube".

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 14. Juni 2026, 11:23

Edelknabe hat geschrieben:Dieses Ding mit der Krim sehe ich eher unter übler Propaganda. Man freut sich so Ukrainer denen mit Treibstoffmangel das ganz normale Alltags-Leben auf der Insel so richtig zu vermiesen, dabei ist es eben nur Propaganda von der üblen Sorte, nennen wir es einfach nur "Schadenfreude." Mehr ist das nicht und der Russe wird Mittel und Wege finden, das Insel für seine Russen, ob Einwohner oder Urlauber plus Touristen wieder atraktiv werden wird.

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Nun, die offiziellen Berichte über die Versorgungsengpässe stammen vom russischen Energieministerium selbst. Betreibt der Russe jetzt also auch schon ukrainische Propaganda?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon karnak » 14. Juni 2026, 11:27

Also das den Russen das Wasser bis zum Hals stehen soll höre ich nun schon seit 4 Jahren. Wenn man bedenkt, dass die Russen rein materiell seit dieser Zeit gegen ganz Westeuropa, und bis vor Kurzem die USA, steht kann ich nur sehr schwer zu dieser Schlussfolgerung kommen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 6

Neuer Beitragvon pentium » 14. Juni 2026, 11:27

Edelknabe hat geschrieben:Dieses Ding mit der Krim sehe ich eher unter übler Propaganda. Man freut sich so Ukrainer denen mit Treibstoffmangel das ganz normale Alltags-Leben auf der Insel so richtig zu vermiesen, dabei ist es eben nur Propaganda von der üblen Sorte, nennen wir es einfach nur "Schadenfreude." Mehr ist das nicht und der Russe wird Mittel und Wege finden, das Insel für seine Russen, ob Einwohner oder Urlauber plus Touristen wieder atraktiv werden wird.

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Sicher doch.

Die ukrainische Armee hat Aufnahmen von massiven Drohnenangriffen auf die Brücke von Armiansk veröffentlicht (hier), die als westlichste Straßenverbindung die Krim mit der besetzten Südukraine verbindet. Bei dem Angriff wurden 50 Logistik-Fahrzeuge der russischen Armee im Transit vernichtet. Die Ukrainer erklären die Brücke für unbenutzbar.
https://x.com/davinci_army/status/2065311168814584107
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